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NassRasur.com-Forum » Rasiermesser und Zubehör » Ledern » Themenansicht

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Autor Thread - Seiten: [ 1 ] [ 2 ] [ 3 ] -4- [ 5 ] [ 6 ]
Diskussionsnachricht 000075
04.06.2013, 14:46 Uhr
Dorian_Steed
registriertes Mitglied


Guten Tag Bartisto,


ich wahre gerne die Form und mein Kosename ist in gewissermaßen Programm.
Eine wunderbare Antwort, ich danke vielmals und versuche selbstverständlich ihre Vorgaben einzuhalten. Es werden leider wohl noch ein paar Tage ins Land gehen bis ich die Schärfe halten kann.
Ich fürchte den umgelegten Grat nicht mehr durch ledern aufrichten zu können aber Rom wurde auch nicht an einem Tag gebaut. Es ist nur schlimm das mich Edgar Wallace nicht mehr als tadellos glattrasiert beschreiben würde.

Danke für ihre Mühe
D.Steed
 
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Diskussionsnachricht 000076
03.04.2014, 08:36 Uhr
Nothung
registriertes Mitglied


Hallo zusammen,

wie ist es eigentlich, wenn man ein Frameback ledert? Muss man da etwas besonderes beachten, oder geht es einfach wie bei hohlgeschliffenen Rasiermessern?

Danke und Gruß

Nothung
 
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Diskussionsnachricht 000077
03.04.2014, 09:33 Uhr
Bartisto
registriertes Mitglied


Ein Frameback wird wie ein hohlgeschliffenes Rasiermesser
geledert. Es besteht kein Unterschied.

Gruß
Bartisto

--
Wer einen Fehler gemacht hat und ihn nicht korrigiert, begeht einen zweiten. Konfuzius
 
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Diskussionsnachricht 000078
17.08.2014, 12:30 Uhr
Senbei
registriertes Mitglied


Wirklich eine tolle Anleitung, vielen Dank!
Als absoluten Anfänger (mein erstes Messer wird wohl in ein paar Tagen geliefert ;-)) frage ich mich, ob ich dem Winkel, in dem das Messer über den Riemen gezogen wird, besondere Beachtung schenken muss? Oder sollte der nur einigermaßen flach sein?

Danke und viele Grüße

Fabian

--
Die Klinge in ihrem Lauf halten weder Ohr noch Nase auf!
 
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Diskussionsnachricht 000079
17.08.2014, 12:32 Uhr
Klaasianer
registriertes Mitglied


Senbei schrieb:

Zitat:
Wirklich eine tolle Anleitung, vielen Dank!
Als absoluten Anfänger (mein erstes Messer wird wohl in ein paar Tagen geliefert ;-)) frage ich mich, ob ich dem Winkel, in dem das Messer über den Riemen gezogen wird, besondere Beachtung schenken muss? Oder sollte der nur einigermaßen flach sein?

Danke und viele Grüße

Fabian

Der Winkel ist einfach zu kontrollieren, da die Klinge PLAN auf dem Riemen gleitet, d.h. Rücken und Schneide liegen auf.

--
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rasito ergo sum
 
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Diskussionsnachricht 000080
17.08.2014, 12:35 Uhr
Senbei
registriertes Mitglied


Aha, vielen Dank, das war mir absolut nicht bewusst!

--
Die Klinge in ihrem Lauf halten weder Ohr noch Nase auf!

Diese Nachricht wurde am 17.08.2014 um 12:36 Uhr von Senbei editiert.
 
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Diskussionsnachricht 000081
23.08.2014, 12:47 Uhr
Bladebadger
registriertes Mitglied


Ja, vielen Dank für die tolle Anleitung.

Meine Küchenmesser sind jetzt so scharf wie nie. Musste ja etwas üben, bevor das Koraat heute Morgen auf das Leder durfte.

Warum muss man das Messer eigentlich direkt vor der Rasur ledern? Gibt es dafür eine technische / metallurgische Erklärung oder ist es einfach Teil des Rituals?

Grüße

Alex
 
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Diskussionsnachricht 000082
23.08.2014, 13:01 Uhr
Bartisto
registriertes Mitglied


@ Bladebadger

Ich greife auf diese Überlegungen zurück, und diese haben haben sich als richtig herausgestellt.

Gruß
Bartisto

--
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Diskussionsnachricht 000083
23.08.2014, 13:14 Uhr
Bladebadger
registriertes Mitglied


Danke für die schnelle Antwort.

Das macht Sinn!

Grüße

Alex
 
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Diskussionsnachricht 000084
27.08.2014, 08:37 Uhr
Jack Beauregard
registriertes Mitglied


Hallo Bartisto, Liebe Forumianier,

als neuer in diesem Forum und bis jetzt stiller mitleser, sage ich an dieser Stelle vielen Dank für die ausführliche Beschreibung.

RM und Utensilien sind bestellt und werden in den nächsten Tagen eintreffen.
Die Aussichten auf Erfolg, Dank Deiner Anleitung zum Ledern/Abziehen (ja, erst nach der ersten Rasur mit dem RM (out of the box)), sind ja recht vielversprechend.



Merci und Gruß
JB
 
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Diskussionsnachricht 000085
27.08.2014, 09:22 Uhr
Senbei
registriertes Mitglied


Hallo,

kann sein, dass ich es in dem Thread schon überlesen habe:
Aber was ist der Nachteil eines breiten Riemens, bei dem die ganze Klingenlänge drauf passt. Bzw. warum werden die so wenig eingesetzt? Da müsste man ja dann nicht so über Kreuz ledern, oder?

Viele Grüße

Fabian

--
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Diskussionsnachricht 000086
27.08.2014, 09:28 Uhr
Bladebadger
registriertes Mitglied


Breiter Riemen wölbt sich. Schlecht für die Facette.
 
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Diskussionsnachricht 000087
27.08.2014, 11:47 Uhr
Rasoir
registriertes Mitglied


@Bladebadger: Kann ich nicht nachvollziehen... Meine breiten Riemen (drei an der Zahl) wölben sich nicht, natürlich die nötige Spannung vorausgesetzt.

Ich hatte auch einen schmalen Riemen und möchte die breite Variante nicht mehr missen, Probleme mit der Facette (Schäden, ballig werden, etc..) hatte ich nie.

Grüße!
Rasoir

--
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(William Shakespeare, Henry VI, 2. Teil, 4 Akt)
 
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Diskussionsnachricht 000088
27.08.2014, 12:19 Uhr
Stefan P. Wolf
Forumsgründer


Ein breiter Riemen wölbt sich nur, wenn die Kraft nicht gleichmäßig
auf die ganze Breite verteilt wird oder das Leder zu dünn oder un-
gleichmäßig abgerichtet ist. Bei einem guten Riemen ist die Zugauf-
hängung über die ganze Breite des Riemens vernäht (und i.d.R. zusätz-
lich verklebt). Auch billige (sich mit den Jahren verbiegende) Bügel
werden zu ungleichmäßiger Zugverteilung führen. Teilvernähung, Nieten
unter Last, dünne Bügel aus weichem Metall: sollte gesundes Misstrauen
auslösen.

Breite Riemen guter Machart sind schlicht teurer und wer über Kreuz
abziehen WILL, hat es euch einem schmalen leichter/gleichmäßiger. Auf
einem 8cm-Riemen bekommt beim Kreuz die Messerspitze immer am längsten
Leder und das Schneidenende an der Erlseite am kürzesten. Aber auch bei
einem schmalen Riemen (oder Stein) betont ein Kreuz immer die Messer-
mitte, ist also nie so perfekt gleichmäßig wie ein gerader Zug. Ist
ja ganz klar, auf bestimmten Abschnitten des Zuges ist entweder das
eine oder andere Messerende nicht auf dem Stein/Riemen, die Mitte aber
immer über den ganzen Zug hinweg.

--
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Diskussionsnachricht 000089
27.08.2014, 12:26 Uhr
Bartisto
registriertes Mitglied


Dieser 6cm breite Riemen beleibt trotz seiner Breite auch über die Jahre hin plan. Er kann, wie in der Anleitung beschrieben, allein aus der natürlichen Haltung heraus in die richtige Spannung versetzt werden, die bei ca. 2kg liegt.
Der gerade Abzug ist auf ihm möglich, auch das Betonen einzelner Schneidenbereich beim geraden Abzug, wenn das Messer nach links oder rechts leicht versetzt wird. Die Kreuztechnik ist auf ihm so einsetztbar, dass keine Gefahr eines Abrutschend besteht.

Wer sich etwas sehr feines gönnen will, der kann auch auf
diesen zurückgreifen.

Gruß
Bartisto

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Diskussionsnachricht 000090
27.08.2014, 13:26 Uhr
Senbei
registriertes Mitglied


So ein Riemen hält ewig, oder?

--
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Diskussionsnachricht 000091
27.08.2014, 13:32 Uhr
jazzmaster
registriertes Mitglied


Senbei schrieb:

Zitat:
So ein Riemen hält ewig, oder?

Zumindest so lang bis Dich ein tiefer Schnitt von Ihm scheidet

Spaß bei Seite. Ja, wird er pfleglich behandelt hält so ein Riemen wirklich SEHR lange

--
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Diskussionsnachricht 000092
28.08.2014, 13:32 Uhr
Bladebadger
registriertes Mitglied


Bladebadger schrieb:

Zitat:
Breiter Riemen wölbt sich. Schlecht für die Facette.

Bin doch Anfänger und dachte ich hätte mal was verstanden. Das mit dem Wölben kann man hier von einigen Usern in verschiedenen Threads lesen.

Habe mir daher einen schmalen Riemen gekauft. Was heißt schmal, einen ganz normalen von Mühle eben.

Sorry, wenn das falsch war.

Grüße

Alex
 
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Diskussionsnachricht 000093
28.08.2014, 19:29 Uhr
Bartisto
registriertes Mitglied


@ Bladebadger,

Du hast eine richtige Entscheidung getroffen!

Gruß
Bartisto

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Diskussionsnachricht 000094
28.08.2014, 19:33 Uhr
newbie21
registriertes Mitglied


Ist also ein breiter Riemen schlechter oder geht der auch in Ordnung?
 
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Diskussionsnachricht 000095
28.08.2014, 19:50 Uhr
Rasoir
registriertes Mitglied


@newbie21: Solange das Leder qualitativ hochwertig ist, ist die Breite meiner Ansicht nach eine Frage der persönlichen Präferenz. Mir sind die breiten Riemen lieber.

Wie heißt es so schön: "Viele Wege führen nach Rom" und die können eben mehr oder weniger breit sein

Rasoir

--
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Diskussionsnachricht 000096
05.09.2014, 16:30 Uhr
legobasher
registriertes Mitglied


Bartistos Anleitung hat mich beim Ledern um Längen nach vorne gebracht. Trotzdem bleibt bei mir immer ein Rest-Gefühl an Unsicherheit, ob ich nicht doch noch irgendwas falsch mache, vor allem ob ich das Messer zu fest oder zu locker an den Riemen andrücke.

Gibt es ggf. ein geeignetes Video zum korrekten Ledern bzw. würde sich jemand dazu bereit erklären eins zu machen? Mir würde diese Form des Anschauungsunterrichts die restlichen Zweifel nehmen.

Besten Dank im Voraus dafür!
 
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Diskussionsnachricht 000097
05.09.2014, 19:37 Uhr
...III...
registriertes Mitglied


Es wird nicht einfach sein, den Druck anhand eines Videos zu bestimmen. Denn die Spannung des Riemens, die für den Gegendruck sorgt, muss man auch berücksichtigen. Selbst beim Schärfen wird so ein geringer Druck ausgeübt, dass manche lediglich von Führung des Messers sprechen.
Da ich mich alle 2 Tage rasiere, habe ich mich mal 3 Wochen nur mit einem Messer rasiert und mit Ledern experimentiert. Dann siehst Du, was dem Messer gut tut.
 
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Diskussionsnachricht 000098
05.09.2014, 19:56 Uhr
Grognar
registriertes Mitglied


Hi Andi..

...III...bring es auf den Punkt.

Ein wenig mit der Anleitung austesten, Ht und Rasur beobachten, dann kriegst du raus, was deinem jeweiligen Messer gut tut.

Wenn ich mich recht erinnere, wohnst du nicht allzu weit weg.
Du kannst hier notfalls auch vorbei kommen, falls dich die Unsicherheit trotzdem weiter plagen sollte.
 
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Diskussionsnachricht 000099
05.09.2014, 21:54 Uhr
kinkjc
registriertes Mitglied


Video und Anschauungsunterricht sind gut, auch wenn ich mit dem Kollegen Grognar manchmal (er würde sagen "immer" ) über kreuz liege, ist das keine schlechte Idee - bis hier hin ist mein Post nicht weiter von Nutzen und jetzt kommt das Aber: Bartisto hatte mal die Idee mit einer Federwage!! Ich glaube bei 1 Kg Zuggwicht hat der Riemen eine gute Spannung. Aber vielleicht könnt Ihr mal den Hinweis vom Bartisto raussuchen.

Alles nur für den Fall, wenn Du mit der Unsicherheit partout nicht klar kommst. Ich mache noch einen Vorschlag: Zieh ruhig fester am Riemen. Ein zu großer Durchhang ist eher problematisch. Und dann konzentrierst Du Dich auf den Anpreßdruck des Messers. Mach ihn am Anfang ganz sanft. Du wirst kaum was hören. Steigere ihn solange, bis Du ein zischendes Geräusch hörst. Dann nicht weiter steigern.

Der Rest kommt mit der Zeit. Und mach Dir keinen Kopp.

A) Ist Deine Riemenspannung und der Anpressdruck wie ein Mädchen beim 4/8 Ledern - wird das Messer unkomfortabel.

B) Ist Deine Riemenspannung "luschich" und der Anpressdruck hoch - stumpfes Messer

C) Ist Deine Riemenspannung wie ein echter Kerl und der Anpressdruck zu niedrig - wird das Messer unkomfortabel.

D) Paßt alles zaubert Dir die Rasur ein Lächeln ins Gesicht!

Wie würde ich vorgehen: Anfangen mit dem Zug und dem Druck den ich aus den Anleitungen meine anwenden zu müssen (und lieber etwas weniger). Dann, irgendwann, wird die Rasur nicht mehr so sanft, den Anpressdruck des Messer erhöhen.

Warum?

1) Ein astrein geschärftes Messer wird Dir trotz nicht optimaler Lederei eine Weile sehr feine Rasuren gönnen - wenn Du nicht mit dem Druck eines Hercules die Facette gemeuchelt hast!!!

2) Nach der für Dich nicht mehr so komfortablen Rasur erhöhst Du den Anpressdruck.

Jetzt wird es spannend.


Wird es nicht besser - schärfen oder schärfen lassen, weil Facette gemeuchelt. Und das Spiel geht von neuem los. Wird es besser - astrein, nur zu sanft geledert und diesen Druck, auf den bist Du jetzt konditioniert bis auf alle Ewigkeit!!

Im Endeffekt wird das Messer auf die eine oder andere Art stumpf, schneller als Dir lieb ist. Das ist nicht sehr tröstlich, aber ich betrachte das als normal.

--
kinkjc - wie einst die Cäsaren: "Er kam, sah und rasierte!" Die Dekadenz kommt auch nicht von ungefähr!
 
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