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NassRasur.com-Forum » virtuelles Museum » Breites Französisches Rasiermesser » Themenansicht

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Autor Thread - Seiten: -1-
Diskussionsnachricht 000000
18.03.2015, 13:49 Uhr
Bart Mann
registriertes Mitglied


Hallo,

ich bin neu hier, und freue mich sehr, mit begeisterten Rasiermesser Sammler und Nutzer Kontakt zu bekommen.

Ich würde mich sehr über nähere Informationen zu diesem tollem Rasiermesser, welches ich auf einem Antikmarkt erstanden habe freuen.

Leider konnte ich nichts im Netz über diesen Hersteller oder alter finden.

Das Messer ist extreme 30 mm breit.


 
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Diskussionsnachricht 000001
18.03.2015, 15:46 Uhr
kinkjc
registriertes Mitglied


Sabber, des Foto ist zu klein, sabbber, bitte größer, damit ich richtig narrisch werd!

--
kinkjc - wie einst die Cäsaren: "Er kam, sah und rasierte!" Die Dekadenz kommt auch nicht von ungefähr!
 
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Diskussionsnachricht 000002
18.03.2015, 18:13 Uhr
Bart Mann
registriertes Mitglied


Hi,

hier nochmal ein etwas größeres Foto. Ist irgendwie nicht so leicht hier Fotos rein zu kriegen.

 
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Diskussionsnachricht 000003
18.03.2015, 19:09 Uhr
kinkjc
registriertes Mitglied


Was für ein Klopfer!! Sieht nach Wedge aus und wenig Verschliff. Herrlich!! Was steht auf dem Erl? Mehr wie "Du Rot...." kann ich nicht erkennen. Hat die Schneide vorne zu Schulter hin eine Kerbe, oder ist das nur ein Fleck.
Die 30 mm sind an der breitesten Stelle vorne gemessen?

--
kinkjc - wie einst die Cäsaren: "Er kam, sah und rasierte!" Die Dekadenz kommt auch nicht von ungefähr!
 
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Diskussionsnachricht 000004
18.03.2015, 19:12 Uhr
...III...
registriertes Mitglied


Fantastisches Messer, Glückwunsch! Bitte gaaaanz großes Foto zusammen mit dem nicht weniger beeindruckenden Heft
Was sagt denn unser Helge zur Herkunft dieses Messers?
 
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Diskussionsnachricht 000005
18.03.2015, 21:21 Uhr
~Inselgrün
Gast


In der Tat, beeindruckendes Messer!

Sehr beeindruckend, man erkennt einen Reiter, mit Dreispitz-Hut, wie er im 18. Jahrhundert üblich war, auch wenn ich die Machart eher ins 19. Jahrhundert schätzen würde.

Jetzt kommt aber der Kracher: Auf dem Erl (die Schrift) kann man lesen: "P.e du Roy" also Privileg des Königs, wahrscheinlich des Königs von Frankreich. Das heißt, dieses Messer stammt aus einer Schmiede, welche als Hoflieferant einst das französische Königshaus versorgt hat!

Kleine Einschränkung: Früher war Französisch Modesprache an vielen Königshöfen, daher kann es auch ein anderer Königshof als der französische gewesen sein.

Ja, jetzt muss nur noch Helge seinen Blick auf ein großes Foto richten - und schon wird das Schmuckstück identifziert sein!
 
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Diskussionsnachricht 000006
18.03.2015, 21:35 Uhr
Jens-Helge
registriertes Mitglied


Ein wirklich tolles Messer, da bleibt auch mir der Mund nur zum staunen offen und ich suche verzweifelt den Thumbs Up Button!!
Einen herzlichen Glückwunsch, in Kombination mit den scheinbar aus Elfenbein bestehenden Heften ein echter Wahnsinn!
Ich will mal vorsichtig sein und schätze es auf um 1850, ggf. ein paar Jahre früher, das P.e. du Roy könnte sich auf eine Art Hoflieferant beziehen, dann könnte man es in die Zeit der letzten Bourbonenkönige schieben, der Breite Erl ist meines Erachtens der breiten Klinge geschuldet, zweckmäßig. Die Ätzung über den gesamten Klingenkörper ist hinreissend! Der Verweis auf den Hersteller dürfte in den Buchstaben vor dem B.te (so etwas wie eine Firmenart, ähnl. KG, GmbH o.ä.) zu finden sein, solche in kursiv geschriebenen Namen tauchen vor allem in der ersten Hälfte des 19. Jh. auf (habe mir da bei den angellosen schon öfters den Allerwertesten abgeärgert das man da kaum was erkennt).

--
Gratwanderer zwischen allen Messertypen :-)
 
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Diskussionsnachricht 000007
18.03.2015, 21:51 Uhr
~Inselgrün
Gast


B.té dürfte für "breveté" stehen, was so viel heißt wie "mit Patent versehen" oder auch einfach "patentiert", wenn mich mein Französisch jetzt nicht im Stich lässt.

Es schaut einfach wunderbar aus, dieses Messer, sowas habe ich noch nicht gesehen!

Die Buchstaben davor schauen nicht aus wie Druckbuchstaben, mehr wie handgeschriebene.
 
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Diskussionsnachricht 000008
18.03.2015, 22:03 Uhr
Jens-Helge
registriertes Mitglied


Jo, genau, das wars, sorry, hatte vorhin eine andere Abkürzung im Kopf.
Ein Detailphoto des Erl wäre nicht schlecht, ggf. lässt sich übers Markenregister von Thiers etwas herausfinden.

--
Gratwanderer zwischen allen Messertypen :-)
 
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Diskussionsnachricht 000009
21.03.2015, 13:19 Uhr
Bart Mann
registriertes Mitglied


Vielen Dank für Eure Antworten, und dass es Euch auch so gut gefällt.

Das Messer ist an der breitesten Stelle 30 mm gemessen. Zum Glück ist es nur ein dunkler Fleck auf der schneide.

Habe so ein Messer auch noch nie vorher gesehen.
 
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Diskussionsnachricht 000010
21.03.2015, 13:55 Uhr
Bart Mann
registriertes Mitglied


Hier nochmal ein Foto vom Erl.

Ich konnte leider nichts finden.

 
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Diskussionsnachricht 000011
23.03.2015, 21:55 Uhr
~Inselgrün
Gast


wenn man mehr belichtet und vergrößert, kann man das lesen, wenn man denn lesen könnte.

klar ist: b.té = patentiert
P.e du Roy: Privileg des Königs

aber das darüber? sieht nach einer kursivschrift aus, wie von hand.

vielleicht:

Exc. = Excellenz ?,

aber der Schnörkel danach: vm? vorn? vom?

Vor dem Niet kommt noch ein Hammerschlagzeichen wie ein Kreuz oder eine Lilie vielleicht?

Bin mit meinem Latein am Ende.
 
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Diskussionsnachricht 000012
23.03.2015, 23:57 Uhr
Jens-Helge
registriertes Mitglied


Also ich bin auch überfragt, mehr als Inselgrün kann ich auch nicht erkennen, was mich wundert ist auch das kein Städtename dabei ist.
Wenn ich mal französisch könnte, sicherlich gibts irgendwo Listen über Hofhersteller von Schneidwaren des letzten französischen Königreiches.

--
Gratwanderer zwischen allen Messertypen :-)
 
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Diskussionsnachricht 000013
03.04.2015, 20:12 Uhr
leutnantbrown
registriertes Mitglied


Wunderschön....
Mehr bekomme ich nicht raus.

Gruß
Peter

--
Wer als Werkzeug nur einen Hammer hat, sieht in jedem Problem einen Nagel.
 
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