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NassRasur.com-Forum » Rasiermesser und Zubehör » Bastelmanns Rasiermesserbasteleien » Themenansicht

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Autor Thread - Seiten: [ 1 ] [ 2 ] -3-
Diskussionsnachricht 000050
11.04.2017, 08:50 Uhr
Bastelman
registriertes Mitglied


Reibahlen verwende ich, um z.B. Kopfplattenbohrungen für Gitarrenmechaniken aufzuweiten. Bei den 1,6 mm-Bohrungen an meinen Griffschalen wäre eine solche Präzision wohl ohne irgendeine praktische Relevanz. Mal abgesehen davon, daß es wohl keine derart feinen zylindrischen Reibahlen gibt, oder?
 
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Diskussionsnachricht 000051
11.04.2017, 10:05 Uhr
The_Fear
registriertes Mitglied


Reibahlen mit 1,6mm Durchmesser?!
Da sind wir ja schon bald im Feinmechanik-Bereich.

Wenn der Niet zwickt, bissl mit laufendem Bohrer hin und her im Loch, und schon flutscht er.

--
Ganz egal, ob ich Blut schwitz, bittere Tränen wein.
Alles erträglich, es muss nur immer Musik da sein.
 
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Diskussionsnachricht 000052
11.04.2017, 11:11 Uhr
Bastelman
registriertes Mitglied


Genauso hab ich´s gemacht. Deshalb nenne ich mich ja auch Bastelmann und nicht Uhrenmacher.
 
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Diskussionsnachricht 000053
11.04.2017, 11:43 Uhr
The_Fear
registriertes Mitglied


Hehe...wunderbar!

Du nutzt aber nur einen Messingstift als Niet, oder?

--
Ganz egal, ob ich Blut schwitz, bittere Tränen wein.
Alles erträglich, es muss nur immer Musik da sein.
 
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Diskussionsnachricht 000054
11.04.2017, 12:31 Uhr
Borsif
registriertes Mitglied


Bastelman schrieb:

Zitat:
Reibahlen verwende ich, um z.B. Kopfplattenbohrungen für Gitarrenmechaniken aufzuweiten. Bei den 1,6 mm-Bohrungen an meinen Griffschalen wäre eine solche Präzision wohl ohne irgendeine praktische Relevanz. Mal abgesehen davon, daß es wohl keine derart feinen zylindrischen Reibahlen gibt, oder?

Es gibt noch wesentlich kleinere Reibahlen
 
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Diskussionsnachricht 000055
12.04.2017, 08:59 Uhr
Bastelman
registriertes Mitglied


The_Fear schrieb:

Zitat:
Hehe...wunderbar!

Du nutzt aber nur einen Messingstift als Niet, oder?

Ja, genau.
 
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Diskussionsnachricht 000056
12.04.2017, 09:00 Uhr
Bastelman
registriertes Mitglied


Borsif schrieb:

Zitat:
Bastelman schrieb:

Zitat:
Reibahlen verwende ich, um z.B. Kopfplattenbohrungen für Gitarrenmechaniken aufzuweiten. Bei den 1,6 mm-Bohrungen an meinen Griffschalen wäre eine solche Präzision wohl ohne irgendeine praktische Relevanz. Mal abgesehen davon, daß es wohl keine derart feinen zylindrischen Reibahlen gibt, oder?

Es gibt noch wesentlich kleinere Reibahlen

Ok, wieder was gelernt.
 
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Diskussionsnachricht 000057
12.04.2017, 10:52 Uhr
The_Fear
registriertes Mitglied


Bastelman schrieb:

Zitat:
Ja, genau.

Und das hält? Hätte da zu viel Muffe, dass die Bohrungen ausbrechen und der Niet durchgezogen wird.
Meine Nieten haben immer noch ne Hülse dabei, die in der Bohrung steckt.

--
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Alles erträglich, es muss nur immer Musik da sein.
 
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Diskussionsnachricht 000058
13.04.2017, 05:03 Uhr
Bastelman
registriertes Mitglied


Ich habe gestern das erste Messer genietet und das hält. Warum auch nicht? Die Originalschalen der oben gezeigten vier Messer waren alle so genietet, d.h. das hat ein Jahrhundert und länger gehalten. Man sollte sicher tunlichst darauf achten, daß man den Messingstift in den Bohrungen nicht krummkloppt oder derart staucht, daß die Schalen platzen. Ich hatte aber den Eindruck, daß man sich mit vielen sehr sachten Hammerschlägen prima an den richtigen Punkt herantasten kann.
William Morton

Bei diesem Messer muss ich jetzt nur noch den Überstand des Keils beischleifen und polieren und das ganze dann abschließend noch mal hartölen. Und dann kann die Klinge endlich auf die Steine und Riemen.

Diese Nachricht wurde am 13.04.2017 um 05:16 Uhr von Bastelman editiert.
 
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Diskussionsnachricht 000059
13.04.2017, 06:40 Uhr
The_Fear
registriertes Mitglied


Wunderbare Arbeit!

Ja hast Recht...bin da eher der Schisser...haha
Bei den Nieten die ich hab, lauf ich weniger Gefahr, dass was platzt.
Sind dafür aber auch größer...

Die Maserung ist echt der Hammer!

Muss glaub doch mal noch meine anderen Projekte hier einstellen...

--
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Diskussionsnachricht 000060
13.04.2017, 08:39 Uhr
fendi
registriertes Mitglied


Wow,....

tolle Arbeit. Da bekomme ich glatt Lust mir ein paar Stücke Holz zu holen und ein altes Messer zum Leben zu erwecken.
 
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Diskussionsnachricht 000061
13.04.2017, 08:50 Uhr
Bastelman
registriertes Mitglied


Jou, das macht ´ne Menge Spaß. Und ist im Gegensatz zu anderen Basteleien, die ich betreibe und die sich über Monate, manchmal Jahre hinziehen, zeitlich überschaubar.
 
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Diskussionsnachricht 000062
13.04.2017, 08:53 Uhr
The_Fear
registriertes Mitglied


Das macht wirklich ne Menge Spaß!

Vorallem erfreut man sich, wenn am Schluss was raus kommt, das einfach spitze aussieht und man weiß, dass es sein eigener Verdienst ist.

Und...man lernt immer wieder was dazu!

--
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Diskussionsnachricht 000063
13.04.2017, 09:57 Uhr
Bastelman
registriertes Mitglied


The_Fear schrieb:

Zitat:
Und...man lernt immer wieder was dazu!

Allerdings. Ich habe z.B. gelernt, daß Stahl nicht gleich Stahl ist. Gewußt habe ich das natürlich schon vorher, aber das beim Schleifen und Polieren zu erfahren, ist noch etwas anderes. Das Messer von Fred Reule war schnell und problemlos überarbeitet. Das Morton dagegen hat erheblich mehr Schleifstunden erfordert. Und obwohl ich bis Korn 1200 geschliffen habe, ist die anschließende Politur kein einwandfreier Spiegelglanz geworden. Ich werde mich daher mal kundig machen, was es noch an Schleifmaterialien zwischen 1200 und Polierpaste gibt.
 
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Diskussionsnachricht 000064
13.04.2017, 10:23 Uhr
The_Fear
registriertes Mitglied


Schleifleinen hab ich bis 3000 rum liegen.
Bin aber auch einer, der die Klingen nicht auf Spiegelglanz bringt.
Zumindest nicht die alten wie meine zwei WB.
Die dürfen gerne Patina haben, angelaufen sein und ein paar Rostnarben tragen. Auch die Honewear darf bleiben.

Die ein oder andere Klinge hab ich dennoch mehr poliert...einwandfrei sind diese aber auch nicht.

Ich musste erstmal rauskriegen, wie ich nen Keil als wirklichen Keil schleife.
Die ersten beiden haben so gesehen nur nen Abstandshalter drin, keinen wirklichen Keil.
Von Hand hab ich das mal gar nicht sauber hinbekommen...das wurde nur krum und schief.

Am Bandschleifer musste ich mir eine kleine Behelfskonstruktion basteln...dann klappte das aber wunderbar.

Du bist ja aber dann doch der pure Handarbeiter.
Dafür...ganz dicken Respekt!

--
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Diskussionsnachricht 000065
14.04.2017, 01:08 Uhr
TeGe
registriertes Mitglied


Zum Thema Vakuum-Ölung bin ich Dir noch ne Antwort schuldig. Hatte viel um die Ohren, deshalb erst jetzt meine Antwort, sorry
Ich hab mir nen hohen Behälter von Vacu-Vin samt dazugehöriger Vakuum-Pumpe gekauft. Da ein verschließbares zylindrisches Gefäß mit dem Leinöl (unverdünnt) reingestellt - schließlich will man das Leinöl nicht literweise verballern! In diesen Zylinder hab ich dann die zu Ölenden Heftschalen reingehängt und los gehts. Das Ganze kann dann gerne 1-2 Tage stehen, immer mal wieder das Vakuum erneuern.
Leinöl mit Terpentin verdünnen ist ne gute Idee, das Öl könnte wirklich tiefer eindringen, vor allem bei sehr harten Hölzern. Auf der anderen Seite sind harte Hölzer meist von Haus aus eher stabil, so daß ich mich frage ob das einen Zusatznutzen bringt...
 
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Diskussionsnachricht 000066
14.04.2017, 01:20 Uhr
TeGe
registriertes Mitglied


Übrigens: meine Hochachtung für Deine wirklich tollen Werkarbeiten - Bastelmann scheint mir da reichlich untertrieben!!!
Die Heftschalen aus dem mexikanischen Borcote finde ich auch superschön
Und das mit der Fräse interessiert mich auch. Wenn Du Deinen Fräskorb aus den USA noch rumliegen hast, nicht mehr brauchst und loswerden möchtest, würde ich ihn Dir gerne abkaufen!
 
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Diskussionsnachricht 000067
14.04.2017, 06:29 Uhr
Bastelman
registriertes Mitglied


Du hast ´ne PM. Ob das mit dem Terpentin bei exotischen Harthölzern etwas bringt, weiß ich auch nicht. Schaden kann es jedenfalls nicht. Vacu-Vin habe ich gerade mal gegoogelt und festgestellt, daß ich in der Küche Gummistopfen und eine Vakuumpumpe zur Aufbewahrung angebrochener Weinflaschen habe. D.h. ich werde mir mal ein passendes Gefäß suchen und mit der Vakuumölung experimentieren. Verwendest Du ungekochtes Leinöl? Wenn ja, probier doch mal gekochtes Leinöl, denn das ist schichtbildend, härtet aus und lässt sich prima glanzpolieren. Das geht das schon ein bißchen in Richtung Lackfinish.
 
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Diskussionsnachricht 000068
14.04.2017, 09:37 Uhr
Bastelman
registriertes Mitglied


Um den Überstand des Keils zu beseitigen, habe ich ein Werkzeug verwendet, das vom Hersteller als Feile zum Abrichten von Bundkronen im Gitarrenbau bezeichnet wird. Dabei geht die Feile aber derart aggressiv zu Werk, daß sie auch schon mal als Bundkronenvernichtungsfeile bezeichnet wurde und ich sie für diesen Zweck nur einmal und nie wieder verwendet habe. Für die aktuelle Verwendung eignet sie sich jedenfalls hervorragend. Dabei führe ich nicht die Feile über das Werkstück, sondern zwecks besserer Kontrolle umgekehrt.
Bundfeile

Der beim Feilen des Messings entstehende Grat legt sich dann um die Kanten des Holzes. Von diesem Punkt an habe ich mit 800er-Papier und einem Korkklötzchen geschliffen, bis der Grat weg und der Keil oberflächenbündig mit dem Holz war. Dann noch gemicromesht et voila:
Fertiger Keil

Diese Nachricht wurde am 14.04.2017 um 09:40 Uhr von Bastelman editiert.
 
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Diskussionsnachricht 000069
14.04.2017, 10:34 Uhr
TeGe
registriertes Mitglied


Wow, Glückwunsch zu den wunderschönen Heftschalen mit perfektem Keil!
Von der Existenz des gekochten Leinöls wusste ich bislang noch nichts, probiere ich bei nächster Gelegenheit aus.
Wo hast Du nur all die genialen Straßenkämpfertricks her...
 
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Diskussionsnachricht 000070
14.04.2017, 11:22 Uhr
Bastelman
registriertes Mitglied


Z.B. von hier:
www.woodworker.de
www.gearbuilder.de
www.gitarrebassbau.de
 
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Diskussionsnachricht 000071
17.04.2017, 06:31 Uhr
Bastelman
registriertes Mitglied


Bei den Ulmeschalen habe ich noch eine Änderung vorgenommen und die Oberflächen gewölbt:
Ulme gewölbt

Wurzel- und Knollenholz ist praktisch nie rissfrei. Solche Risse sollte man sauber ausbürsten und -pusten und mit etwas dünnflüssigem Sekundenkleber füllen. Anschließend Schleifstaub satt aufstreuen und mit der Fingerspitze einmassieren. Bei Bedarf wiederholen und dann beischleifen:
Holzrisse

Obwohl ich als Forumsneuling nur ungern ausgewiesenen Kapazitäten widerspreche, tue ich´s dennoch. Bartisto schrub in irgendeinem Thread, es sei kaum möglich, Schalen und Keil spaltfrei miteinander zu verbinden. Aber klar ist das möglich. How to? Voraussetzung ist, daß die Oberflächen von Schalen und Keil plan sind. Wie üblich nieten, aber die Nieten zunächst nur sehr locker festklopfen. Dann mit einem Zahnstocher zwei, drei Tröpfchen Sekundenkleber zwischen Schale und Keil geben. Die Kapillarwirkung zieht den Kleber tief hinein. Dann sofort einspannen und aushärten lassen:
Keil kleben

Dann kann man die Nieten zu Ende klopfen. Im Ergebnis hat man eine perfekt formschlüssige Verbindung, die auch einen Gegenlichttest besteht:
Keil spaltlos

Sollte man die Verbindung warum auch immer wieder lösen wollen, ist auch das einfach zu bewerkstelligen: Mit einer Lötkolbenspitze den Keil erhitzen und das Acrylcyanat wird seine klebende Wirkung verlieren.

Diese Nachricht wurde am 17.04.2017 um 06:33 Uhr von Bastelman editiert.
 
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Diskussionsnachricht 000072
17.04.2017, 11:55 Uhr
Bartisto
registriertes Mitglied


Hallo Bastelmann,

bitte zeigt mit den Beitrag, in dem ich das geschrubt haben soll.

Kleber habe ich beim Vernieten noch nie eingesetzt.
Einen Lichtspalttest in diesem Zusammenhang kenne ich nicht. Ich kenne ihn nur beim Schärfen.

Gruß
Bartisto

--
Wer einen Fehler gemacht hat und ihn nicht korrigiert, begeht einen zweiten. Konfuzius

Diese Nachricht wurde am 17.04.2017 um 12:43 Uhr von Bartisto editiert.
 
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Diskussionsnachricht 000073
19.04.2017, 07:33 Uhr
Bastelman
registriertes Mitglied


Hallo Bartisto,

verflixt, ich habe in den letzten Wochen jede Menge Threads in beiden Foren gelesen und finde den erwähnten Beitrag gerade nicht mehr. Es ging um eine Messerrestaurierung (nicht von Dir), das Vernieten und das Phänomen, daß, wenn man die Keilseite vernietet hat und anschließend die Schalen beim Nieten der Erlseite unter Spannung bringt, sich am äußeren Ende des Keils durch die entstehende Hebelwirkung wieder ein Spalt auftut. Mir fiel Deine Randbemerkung eigentlich nur deshalb ins Auge, da selbst beim kurzen Einlesen in den beiden Foren rasch deutlich wird, daß Du viel schreibst, offenkundig über viel Kompetenz verfügst und vielen Leuten mit diversen messerbezogenen Problemen weitergeholfen hat. Mit Lichtspalttest ist nur gemeint, ein Werkstück gegen eine Lichtquelle zu halten und zu schauen, ob eine Verbindung noch Licht durchlässt. Also das Prinzip, das man z.B. beim Einsatz von Haarlinealen oder -winkeln nutzt oder das ein Tischler anwendet, um gefügte Flächen auf Planheit zu überprüfen. Daß der Einsatz von Klebstoff am Keil kontrovers ist, ist natürlich klar. Meine Haltung dazu: Was funktioniert, kann nicht falsch sein. Bei den oben gezeigten vier Messern, die zwischen ca. 1865 und 1935 entstanden sein müssen, waren übrigens alle Keile mit irgendeiner Art von Klebstoff fixiert. Mir scheint, die Altvorderen waren wohl Pragmatiker. Sekundenkleber und das Lösen desselben mittels Lötkolben ist übrigens eine gebräuchliche Technik beim Einsetzen und Entfernen von Bunddraht in Gitarrengriffbretter.

Diese Nachricht wurde am 19.04.2017 um 07:50 Uhr von Bastelman editiert.
 
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Diskussionsnachricht 000074
19.04.2017, 07:56 Uhr
The_Fear
registriertes Mitglied


Ich reihe mich auch ein in die Riege der Sekundenkleber-Nutzer!

Und wenns nur drum geht, dass der Keil ein wenig fixiert ist, und sich nicht irgendwann mal ein wenig drehen kann. Ist mir einmal passiert, dass sich der Keil...warum auch immer...ein wenig gedreht hat. Jedoch war der Niet so fest, dass ich ihn von Hand nicht zurück drehen konnte.
Daher lieber einen Tropfen Sekundenkleber drauf, und das Thema ist durch.
Der Tipp mit dem Lötkolben ist gut...den kannte ich noch nicht! Muss ich mir merken!

--
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