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NassRasur.com-Forum » Rasierklingen und Sicherheitsrasierer » Test Valet AutoStrop Razor - Rasierhobel » Themenansicht

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Autor Thread - Seiten: -1-
Diskussionsnachricht 000000
20.02.2010, 20:15 Uhr
sirtaifun
registriertes Mitglied


Hallo Brüder im Barte

Nachdem ich über die Suche keinen Ausdrücklichen Test-Thread über den Valet Hobel gefunden habe, bin ich mal so frei. (Ich gebe allerdings freimütig zu die Suche nicht bis auf`s letzte gequält zu haben )

Nachdem ich hier im Forum den Thread über die Valet-Klingen gelesen habe, wurde ich neugierig auf diese Technische Errungenschaft unser Vorfahren und Rasier-Pioniere. Das waren sozusagen Razor-Frontiers

Ein weitere Vorteil ist, das es diesen Hobel relativ günstig in der US-Bucht zu erwerben gibt. Also besorgte ich mir dort so ein Antikes Stück Technik und von Stefan ein Päckchen Feather (Hane) Klingen.

Auf den zugehörigen Abziehriemen gehe ich jetzt hier nicht ein dazu habe ich einen eigenen Thrad aufgemacht.

Also heute Morgen war es dann soweit: Rasurvorbereitung mit Alt-Innsbruck Pre und mit I Coloniali Rasierseife eingeschäumt. Dann sehr Vorsichtig (die legendäre Schärfe der Feather-Klingen ist ja bekannt) mit dem Rasierer losgelegt.

Zuerst fällt einem positiv das, heutzutage sagt man ja Design, des Hobelkopfes auf. Dieser abgeflachte Kopf ist sehr gut auf den Übergang Wange/Hals abgestimmt. Das hat mich direkt verblüfft wie gut das Rasieren an dieser Stelle funktioiert. Auch unter der Nase keine Probleme. Ich hatte mal hier im Forum zu den GEM-Rasierern von dieser Problematik gelesen aber beim Valet - Fehlanzeige!

Ich habe um Vergleichen zu können dieselbe Prozedur angewendet wie mit meinem Futur. Also drei Durchgänge: Von oben nach unten, von den Ohren zur Nase zu und von unten nach oben.

Ergebnis: Zuerst mal Aua! Nach langer Zeit kam mein Alaunenstein wieder zum Einsatz. Aufgrund des ungewohnten Hobels hatte ich mir einige Schnitte zugefügt und meine Gesichtshaut war ungewohnt gereizt. Das Schreibe ich aber eher mangelnder Übung zu.

Dann Wow! So glatt abgezogen war mein Gesicht noch nie! Also meiner Meinung nach ist es hier gelungen ein Rasiermesser mit einem Hobel zu Verbinden. Die Rasur ist als würde man sich mit einem Rasiermesser Rasieren.

Ich denke ich habe einen neuen Lieblingshobel

Abschliessend kann ich diesen Hobel jedem Experimentierfreudigen NassRasurianer zum Ausprobieren nur ans Herz legen. Auch alle die bisher mit den gängigen Merkur noch nicht die perfekte Rasur erreicht haben sollten vielleicht mal zuschlagen.

--
Gruß Daniel

iKon Griff&Zahnkamm-Kopf, Merkur Futur Super-Max Blue Diamond Titanium, Rapira Platinum Lux men-Ü Proraso Viele

Diese Nachricht wurde am 20.02.2010 um 20:16 Uhr von sirtaifun editiert.
 
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Diskussionsnachricht 000001
26.02.2010, 20:20 Uhr
sirtaifun
registriertes Mitglied


Nach fast einer Woche Rasur mit dem Valet Rasierer ein kleiner Zwischenbericht. Wie ich schon vermutete lagen die Cut`s und die gereizte Haut an der mangelnden Übung.

Den Bogen hat man aber ziemlich schnell raus und fortan nur noch normale Supergründliche Rasuren.

Immer noch Superglatt-Rasuren und rein theorethisch bräuchte ich mich am nächsten Tag nicht rasieren.

Da ich mich jetzt aus begeisterung intensiver mit dem Valet beschäftige kann ich jetzt sagen das es wohl grundsätzlich, von der Klingenbefestigungstechnik her, drei verschiedene Typen gibt.

Die wohl ältesten sind die mit der Klappe. Dann kommt der Typ bei dem diese Klappe nur noch etwa ein drittel der ursprünglichen Grösse hat und bei dem die Klinge eingeschoben wird (slide-in). Dann gibt es noch den mit so zwei Klipsen zur Klingenbefestigung (snap-in).

--
Gruß Daniel

iKon Griff&Zahnkamm-Kopf, Merkur Futur Super-Max Blue Diamond Titanium, Rapira Platinum Lux men-Ü Proraso Viele
 
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Diskussionsnachricht 000002
02.03.2021, 21:17 Uhr
Bio-logisch
registriertes Mitglied


Hat sich seit 11 Jahren keiner mehr mit so etwas rasiert?

Setup:
Valet Typ 2 (Zahnkamm mit der kleinen Klappe hinter der großen Klappe), frisch aus der Bucht. Wie neu, er hat keinerlei Gebrauchsspuren! Die passende Feather FHS-10 aus dem lokalen Shop. Rasierseife: Speik Men Active aus dem Tiegel, Aftershave Speik Men.

Was soll man sagen? Mal ganz was neues, oder altes! Die Rasierklinke wird ja anders als wie bei den Double Edge Hobeln schnurgerade eingespannt. Dadurch fand ich es schwierig, den passenden Winkel zu finden. Hat mehr was von einer Shavette (oder Messer), als wie ein normaler Hobel.

Die Klinge ist auch deutlich dicker und Steifer als eine handelsübliche Doppelklinge. Fühlt sich einfach anders an. Nicht unbedingt stumpf, eher grober als ein normale Feather im Oldtype, M25C oder so. Man könnte es als "derb" bezeichnen.

Trotzdem war der 2 Tage Bart chancenlos. Und auch wenn es sich anders angefühlt hat, die Rasur war objektiv ziemlich sanft! Nicht die gründlichste Rasur aller Zeiten, aber das ist sicher Übungssache. Jedenfalls kein Schnitt, selbst unter der Nase alles unverletzt und gründlich rasiert. Obwohl ich dort mit einem eher ungesunden Winkel dran gegangen bin.

Nächste Stufe wäre dann der Keilklingenhobel...

--
Merkur 25c ASP, Wilkinson Classic Speick, Proraso, Wilkinson Rossmann Borste Hâttric, Old Spice Whitewater

Diese Nachricht wurde am 02.03.2021 um 21:42 Uhr von Bio-logisch editiert.
 
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Diskussionsnachricht 000003
03.03.2021, 09:55 Uhr
vale46
registriertes Mitglied


Bio-logisch schrieb:


Die Klinge ist auch deutlich dicker und Steifer als eine handelsübliche Doppelklinge. Fühlt sich einfach anders an.

Trotzdem war der 2 Tage Bart chancenlos. Und auch wenn es sich anders angefühlt hat, die Rasur war objektiv ziemlich sanft!
Jedenfalls kein Schnitt, selbst unter der Nase alles unverletzt und gründlich rasiert. Obwohl ich dort mit einem eher ungesunden Winkel dran gegangen bin.




Hallo Bio-logisch, hello All!

Ich kann Deine Eindrücke sowie Dein Empfinden bezüglich Rasierverhalten zu diesem Klingentyp (SE)aus eigener Erfahrung bestätigen.
Auch die GEM Klingen, welche ebenfalls im "Bordshop" erhältlich sind, liefern, mir persönlich jedenfalls, stets einwandfreie Rasuren und sind dabei sehr sanft zur Haut.
Ich vermute, dies ist vielleicht dem etwas anders gelagertem Aufbau der Schneide zu verdanken? (Die Klinge ist ja, im Vergleich zu den verbreiteten, gängigen DE Klingen, nahezu doppelt so dick)

Wie auch immer, ich bin der Meinung dass ich die Gesetze der Nassraur bezüglich Druck (bzw.ohne Druck)sowie eine strikte Winkelführung etwas ausdehnen oder verschieben kann, das aber nahezu ohne verstärkten Rasurbrand in der Nachbehandlung.
Auch scheint es mir eher möglich, sanft und reizfrei gegen die Barthaar Wuchsrichtung zu rasieren, ohne eingewachsene Haare und Rasurpickel befürchten zu müssen.

Mein Hautbild ist, zumindest bei den genannte Klingen, stets TipTop!
Der Rasurvorbereitung widme ich allerdings etwas mehr Aufmerksamkeit, ohne es zu überstrapazieren.
Dies sei noch erwähnt.

Entschuldigt bitte, wenn es etwas offtopic war.
Eigentlich sollte der Valet Rasierer im Fokus stehen.
Aber dieser ist ja unabdingbar an den Gebrauch der SE Klingen geknüpft.

Euch allen einen schönen Tag!

Diese Nachricht wurde am 03.03.2021 um 10:47 Uhr von vale46 editiert.
 
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Diskussionsnachricht 000004
04.03.2021, 22:10 Uhr
Bio-logisch
registriertes Mitglied


So, heute dritte Rasur mit der gleichen Klinge im Valet.
Die Feather baut bei mir doch recht schnell ab, gestern war sie schon recht unangenehm.

Daher habe ich dann mal die Strope - Funktion getestet. Hat die Klinge wieder etwas verbessert, aber für eine vollständige Rasur hat sie doch nicht gereicht.
Den zweiten Durchgang habe ich abgebrochen und mit einen Schick Injector fortgesetzt. Der nächste Versuch im Valet ist dann die Hane FAS.

--
Merkur 25c ASP, Wilkinson Classic Speick, Proraso, Wilkinson Rossmann Borste Hâttric, Old Spice Whitewater
 
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