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NassRasur.com-Forum » Rasiermesser und Zubehör » Schärfen Schärfservice Wasser Steine Einrasieren Auslieferungsschärfe » Themenansicht

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Autor Thread - Seiten: -1- [ 2 ] [ 3 ] [ 4 ]
Diskussionsnachricht 000000
07.05.2011, 19:05 Uhr
Grognar
registriertes Mitglied


Hey allerseits,

wie ich und ein paar Kumpels, die nix mit dem Forum zu tun haben und hier seit langem still beobachten, aber sich auch mit Messern rasieren, feststellen mussten,
wird hier ein Riesenspektakel von bestimmten Leuten um das Schärfen von Rasiermessern gemacht. Zu welchem Zweck soll sich doch jeder mal selber fragen.

Wir haben hier die verschiedensten Messer von alten bis neuen Modellen, harten und weichen Stahl Sorten, zäh, weniger zäh auf ganz einfachen und preiswerten Wasser Steinen zum Schärfen aufgelegt und alle jeweils innerhalb von wenigen Minuten! auf eine sehr gute Rasurschärfe gebracht.
Ich verstehe also diese Behauptungen nicht, es dauere bei Problemfällen manchmal sogar einige Stunden, um ein Rasiermesser zur Rasur tauglich zu schärfen.
Nagut, Pflegefälle scheint es wohl zu geben.

Ein Prima Beispiel ist auch ein Kumpel, der ein Messer vom Schleifservice zurück bekommen hat und er eine Prima Kerbe mit umgelegten Grat bezahlt hat. Haartest hat es natürlich geschafft, ist klar. Einrasieren war natürlich nicht mehr nötig, es musste neu abgezogen werden. Die Kohle hätte er gleich in ein paar Steine stecken können, da hätte er sein Geld wesentlich weitsichtiger angelegt. Selbst ist der Mann!

Jetzt fragt sich der schlaue Mann sicher, was will er uns mitteilen?!

Ich möchte jeden Neueinsteiger und noch Zweifler dazu ermutigen, sich ein bischen Geld zu sparen und sich ein vernünftiges Messer samt Riemen und auch Steinen zu kaufen.

Man erhält dafür ein sehr schönes Hobby, das einem jedem Mann sehr viel Freude bescheren kann. Das Beste daran ist aber auch, daß man sich langfristig das ganze Geld für diese Systemies sparen kann und die Einmalausgaben für ein Einstiegsequipment in die Messerrasur wieder armortisiert.

Wenn jemand Probleme mit dem Schärfen oder Auswahl von Steinen etc. hat, kann er mich gerne KOSTENLOS per PM anschreiben. Wenn jemand aus NRW kommt, können wir uns auch gerne mal zu einem Schärftreffen verabreden, ebenfalls kostenlos! Ich gebe gerne weiter, was ich gelernt habe.

Gerne können sich die ganzen Wortverdreher hier jetzt auch aufregen. Es ist mir egal!

Eines noch: Es ist nicht die Kunst ein Messer zu schärfen, sondern der gerade Hohlschliff an einem Rasiermesser ist die hohe Kunst.
 
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Diskussionsnachricht 000001
07.05.2011, 19:12 Uhr
zocker2104
registriertes Mitglied


guter beitrag

nur glaube ich schon das das eine oder andere messer (wenn es gar keine facette mehr hat) ettliches an zeit verschlingt

und vill ist es genau das was der schleifer (ich denke du spielst auf bartisto an) auch haben möchte eine gewissenhafte arbeit machen

vill schleifst du messer binnen 10 mins=? gut ich brauche vill 20 mins (nabe es nie gemacht) und bartisto oder andere brauchen halt 2 stunden ist doch völlig egal wenn jemand das schleifen zelebriert

manche rauchen zigarette andere halt pfeife der fakt das beide nur kohlenstoff verdampfen bleibt bestehen

daniel
 
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Diskussionsnachricht 000002
07.05.2011, 19:37 Uhr
Grognar
registriertes Mitglied


Lieber Zocker,

ich spiele hier bewusst auf niemanden mit Namen an!!
Das ist deine Fantasie. Ich habe mit dem nix am Hut, außer das ich sicher auch seine Beiträge gelesen habe.

Denn wie Du sicher auch in meinen Beiträgen gelesen hast,
bin ich der Meinung, daß man Probleme mit Schleifservice, Auslieferungsschärfe etc. doch anstatt öffentlich, erst mal mit der jeweiligen Person besprechen/ schreiben sollte.
Es geht hier um handwerkliche Dinge, von denen verschiedene Faktoren abhängen. Ich finde, sowas gehört sich einfach so. Sicher, wenn man vom Service mehrfach hängen gelassen wird, sieht das wieder anders aus.

Auch nicht mehr vorhandene Facetten brauchen keine Stunden.

Gegenfrage
Würdest Du gerne Handwerker die Stunde bezahlen, wenn die nur in der Ecke mit ner Pfeife herum stehen? Da bist du aber schnell zuviel Geld los! Und was machst du, wenn die Arbeit schlecht ist? Dann sprichst du sie doch drauf an, oder?
 
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Diskussionsnachricht 000003
07.05.2011, 19:38 Uhr
Nik
registriertes Mitglied


Grognar schrieb:

Zitat:
Wenn jemand Probleme mit dem Schärfen oder Auswahl von Steinen etc. hat, kann er mich gerne KOSTENLOS per PM anschreiben. Wenn jemand aus NRW kommt, können wir uns auch gerne mal zu einem Schärftreffen verabreden, ebenfalls kostenlos! Ich gebe gerne weiter, was ich gelernt habe.

Hallo,
hatte hier kürzlich ein Messer Aufschrift "Made in Germany", weiter stand nichts auf dem Messer. Der Schärfer der es vor mir hatte (niemand hier aus dem Forum) hatte ohne Abkleben geschärft, dabei hat er so gearbeitet, dass auf der einen Seite der Rücken gleichmäßig abgetragen wurde, auf der anderen Seite wurde der Rücken Richtung Erlbereich auf ca 1cm überhaupt nicht abgetragen. Dazu kommt, dass das Messer eine konvexe Form hat. Der Schärfer war damit überfordert und hat nicht den schönen Bogen der Schneide erhalten sondern ein Trapez hingeschärft, dh. die Schneide bestand aus drei Geraden, eine in der Mitte, eine am Kopf und eine am Erl und hatte somit natürlich auch zwei Ecken. Ein weiteres Problem war die Stahlqualität. Ich habe einmal abgeklebt und von 400 bis 8k durchgeschärft. Aufgrund des schlechten Stahls waren beim Schärfen kleinste Ausbrüche an der Schneidkante zu erkennen.

Meine Frage wäre nun, was du als Schärfspezialist in einem solchen Fall empfehlen würdest. Wie kriege ich das Messer in ein paar Minuten flott? Ich habe nämlich mehrere Stunden dafür gebraucht.


Vielen Dank schonmal und viele Grüße,
Nik

--
Othello, Jaguar, Arko, Speick & Sebamed
 
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Diskussionsnachricht 000004
07.05.2011, 19:55 Uhr
Grognar
registriertes Mitglied


Darüber könnte man sich allerdings über Stunden unterhalten, alleine über konvex/konkave Form, woher kommt das, abkleben oder nicht, gleichmäßige Klingenführung etc.
Das ist aber nicht Sinn von meinem Thread. Dann müsste es heißen Wie schleife ich mein Messer.

Trotzdem,
wenn es zu solchen Ausbrüchen kommt, kann es sicher an einem Billigstahl liegen. Daher schrieb ich auch von "einem vernünftigen Equipment".

Die Ausbrüche können aber auch bei einem teuren, antiken MeatChopper passieren, wo der Stahl knallerhart ist und auch Stücke rausbrechen.
Ich würde da weniger auf den Abriebsteinen arbeiten und mehr auf den polierenden Steinen. Gute Idee, ne?

Mein Kumpel z.B. hatte ein solches Billigteil, sogar mit klasse Namen drauf, der hat für anderthalb Stunden abgelatzt und wir haben das Messer samt Schartenbeseitigung innerhalb von fünf Minuten top fit gemacht. Für die Kohle hätte er auch ein Satz Kombistein gehabt. Darum geht es hier, nicht um Pflegefälle.

Diese Nachricht wurde am 07.05.2011 um 20:01 Uhr von Grognar editiert.
 
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Diskussionsnachricht 000005
07.05.2011, 20:03 Uhr
Nik
registriertes Mitglied


Grognar schrieb:

Zitat:
Darüber könnte man sich allerdings über Stunden unterhalten, alleine über konvex/konkave Form, woher kommt das, abkleben oder nicht, gleichmäßige Klingenführung etc.
Das ist aber nicht Sinn von meinem Thread. Dann müsste es heißen Wie schleife ich mein Messer.

Natürlich ist das nicht der Sinn. Ich habe auch nicht gefragt woher das kommt, das hab ich ja genau geschrieben.

Da du kostenlos deine Hilfe bei Problemen angeboten hast, wollte ich eben mal fragen wie du in so einem Fall vorgehst. Kannst du mir die Technik beschreiben, wie ich mit den Poliersteinen einen vernünftigen Verlauf der Schneidkante herstelle. Mit nur wenig Arbeit auf den "Abriebsteinen" hab ichs nicht hingekriegt.

Gruß Nik

--
Othello, Jaguar, Arko, Speick & Sebamed
 
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Diskussionsnachricht 000006
07.05.2011, 20:05 Uhr
rasierdichmal
registriertes Mitglied


Grognar schrieb:

Zitat:
wie ich und ein paar Kumpels, die nix mit dem Forum zu tun haben und hier seit langem still beobachten

Hallo,aber du bietest doch dasselbe an, nähmlich einen Forum, so nach den Motto Wissen tauschen.
"still beobachten" klappt doch net, was?

Aufruf: Selber Steine holen oder Schärfen lassen - das ist doch eine Meinung, Mitmachen oder nicht, bleibt jedem selbst überlassen.

ich habe mir auch Steine geholt, aber viel Zeit hier im Forum verbracht, und Vieles auch mitgekriegt, nicht nur dass man das Messer hin und her über den Stein schiebt.

PS: aber sogar bei deinem Treffen kann sich jemand früh oder spät verarscht fühlen.

Wie unsere Meister schärfen weiß ich net, aber was hier im Forum geschrieben steht, ist nicht umsonst (in dem Sinne: wertvolles Info).

Diese Nachricht wurde am 07.05.2011 um 20:30 Uhr von rasierdichmal editiert.
 
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Diskussionsnachricht 000007
07.05.2011, 20:09 Uhr
zocker2104
registriertes Mitglied


was mir immernoch nicht so klar ist ist wonach man sich denn orientieren soll

dovo baut viel schrott
ti angeblich auch
wacker soll ganz gut sein bis auf seine griffe
und bei ebay haste als anfänger eh keinen überblick was richtig und falsch ist

vill könnte mal ein erfahener nen kleinen rasiermesser führer verfassen

ich stehe grade vor der frage und bin jettz dabei mein zwilling zu benutzen weil ich nicht mehr weiß wonach ich mich richten soll
 
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Diskussionsnachricht 000008
07.05.2011, 20:25 Uhr
rasierdichmal
registriertes Mitglied


zocker2104 schrieb:

Zitat:
was mir immernoch nicht so klar ist ist wonach man sich denn orientieren soll

es liegt daran, dass du dich als Anfänger verrückt machst und willst alles auf einmal, typisch Frischfleisch halt.
lass man den Dampf ab und rasiere dich mit dem RM, das du hast.
wenn nicht klappt, dann LANGSAM sich Gedanken machen, wie du es af den Vordermann bringen kannst.

du weßt doch, man braucht nur ein RM (höchstens 2), und nicht 30 Stück.
hast du zB. DOVO gekauft? - wenn ja, dann bring es auf den Vordermann. Mit dovo rasieren sich tausende Leut.
 
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Diskussionsnachricht 000009
07.05.2011, 20:35 Uhr
Grognar
registriertes Mitglied


@ nik: Lies halt den Text, wer Probleme hat, kann sich gerne per pm melden. So vermeide ich, dass hier irgendwelche Wortverdreher nur wieder versuchen, alles Schlecht zu machen, um Ihre Interessen zu verfolgen, zumal es mir in diesem Thread nicht um eine Anleitung geht.

@ rasierdichmal: Beitrag 1 Genau, zahlste Lehrgeld.
Beitrag 2 Zocker baut die Dinger selber und ich traue Ihm zu, daß er verdammt fit ist!

@ zocker: Führen wir doch den alten Thread Stahl/ Messerkunde weiter. Die Messertipps kamen ja auch noch dran! Und ein paar nette Kundige schalten sich bestimmt auch noch ein..
 
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Diskussionsnachricht 000010
07.05.2011, 20:37 Uhr
epsp
registriertes Mitglied


Nur mal meine 2ct:

ein unproblematisches Messer schärfen lernt wohl jeder schnell und bekommt auch jeder halbwegs schnell hin. Behaupte ich einfach mal.
Hatte gestern mein Debüt, nur mit dem GBB. Dachte für den Preis EINES Naniwa-Doppelsteins, kann ich mir auch einen GBB/BBB holen. Mein Ziel war nicht zwingend ein möglichst einfacher Einstieg in die Materie, sondern ich wollte mich gerne mit diesem Stein zurechtfinden. Das der auch nicht so toll für das Grobe geeignet ist ist mir auch klar.
Mit ein bischen geht aber auch ne neue Facette aufzubauen wie ich gestern bewiesen habe(gut... ich habe für Gebrauchsmesser noch einen winzigen Block von Kirschen... ka wie grob, aber grober als GBB, dazu noch Schrubbsteine, aber die brauchte ich nun wirklich nicht) :P
Man braucht halt nur ein wenig Zeit.
Aber soetwas schön gleichmäßig aufzubauen... Ich behaupte wenn das schön sauber sein will dauert das auch mit nem schnellerem Stein ein wenig.
Das einzige Messer mit dem ich da spielen konnte, war ein relativ derbes Henckels, welches einige Macken hatte und ich dann letztlich zum "WIederherstellen und Vernieten"-üben genommen habe.
Die Klinge ist zart geschwungen. Facette wurde relativ breit und hat ungleichmäßig aufgebaut. Das konnte ich zwar schön, nach und nach (ziemlich)gleichmäßig bekommen, aber, nachdem ich jetzt mit Lupe kontrollieren konnte, war letztlich doch nicht alles so fein wie ich mir das vorstellen würde (bzgl. der Politur, sprich war teilweise nicht bis ganz durch poliert).
Um es kurz zu machen, dass Messer rasiert...
Haartest vom GBB...
Aber bei der Rasur merkte ich doch das, was ich letztlich unter der Lupe sehen konnte. Da waren Bereiche mit nicht ganz so schöner Politur.
Insgesamt rasiert das jetzt nicht wesentlich schlechter als meine anderen fast derben Gebrauchsmesser. Sehr wohl aber als die Vollhohlen...

Ich bin mir sicher, dass die nächste Schärfung, diesmal mit Lupe zu Kontrolle, nochmal wesentlich besser wird.
Mich würde ja mal interessieren wie man ohne ne halbwegs vernünftige Überwachung der Schärfung, außer durch gut Glück oder jahrzehntelange Erfahrung, viel mehr als das was ich jetzt produziert habe hinbekommen soll?
Wer die Erfahrung hat, kann vlt. in der Regel darauf verzichten und so Schärfen wie es in 95% der Fälle funktioniert, aber genau dann passiert doch was hier bemängelt wurde. Messer hat vlt. den Haartest bestanden weils noch, oder bei harten Stählen wieder, schöne Zähnchen bekommen hat. Und dann wirds halt als scharf rausgegeben?
Dann hab ich noch von Schärfpreisen gelesen für die man sich ne Schärfausrüstung kaufen könnte? *baff ist*
Vlt. verstehe ich den Sinn von dem Thread auch nicht.

Gruß
Malte
 
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Diskussionsnachricht 000011
07.05.2011, 21:02 Uhr
Grognar
registriertes Mitglied


Ausrüstung Cerax Kombi 1000/3000 für 40 Eur und einen nicht Kleinen BBB für derzeit noch 73 Eur u. Pastenriemen(ja ich weiß) . Klar gibt es auch Spezies, die Kaufen sich dann halt einen Abschlußstein für 400 oder für 800 Eur. Gibt es alles. Für den Menschen, der sich einfach nur stilvoll, gründlich und Ökologisch/ Kosteneffizient rasieren möchte, kann das vollkommen reichen.
 
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Diskussionsnachricht 000012
07.05.2011, 21:08 Uhr
Nik
registriertes Mitglied


Darfst mir natürlich gerne per PM antworten.

--
Othello, Jaguar, Arko, Speick & Sebamed
 
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Diskussionsnachricht 000013
07.05.2011, 21:10 Uhr
Grognar
registriertes Mitglied


Und im Übrigen fallen die Haare bei diesem ominösen Haartest damit gerade, ohne Geräusch runter. Ab Haltepunkt schaffe ich zwar bislang nur 3cm..aber laut Lehrbuch von Annodazumal sind 2-4cm verlangt zu thun.
Das ist weit mehr als Gebrauchsschärfe.
 
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Diskussionsnachricht 000014
07.05.2011, 21:46 Uhr
KlingenSchwingeR
registriertes Mitglied


Grognar schrieb:

Zitat:
Für den Menschen, der sich einfach nur stilvoll, gründlich und Ökologisch/ Kosteneffizient rasieren möchte, kann das vollkommen reichen.

wenn ökologisch/kosteneffizient im vordergrund steht, dann sollte man lieber einen hobel nutzen. denn für 150 euro bekommst du einen z.b. 34c und klingen für 50 jahre oder mehr!

beim rasiermesser gehört eine portion herzblut, spass an der freud und der materie dazu. natürlich braucht es nicht 150 steine (und schon garnicht, wenn man nur seine 5 gebrauchsmesser schärft). die absolute minimalausrüstung dürfte ein beligscher brocken in verbindung mit einem pastenriemen sein. aber auch andere kombis sind effektiv und kostengünstig.

ich finde es gut, dass es bei dir auf anhieb gut geklappt hat und du anfängern auch mut machen willst. allerdings gibt es auch messer, die eben nicht in 3 minuten auf liebhaberschärfe gebracht sind. woran das dann liegt, kann ein anfänger sehr wahrscheinlich dann nicht sofort sagen. evtl. liegt es an den steinen oder dem leder oder die stahlqualität läßt keine besseren ergebnisse zu. das sollte man evtl. auch erwähnen, weil es einfach fair ist und ein anfänger dadurch auch entmutigt werden kann, wenns mal nicht sofort klappt.

auch ist es ein unterschied, ob man das rasiermesser als hobby betrachtet oder als werkzeug. mit anderen worten, wenn ich mein 1.000 euromesser oder so vorsichtig behandel, immer alles abklebe etc, dann dauert das schärfen einfach länger als wenn ich mein 12 euro ebaymesser einfach ein paar mal über die steine wetze!
 
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Diskussionsnachricht 000015
07.05.2011, 21:57 Uhr
KlingenSchwingeR
registriertes Mitglied


zocker2104 schrieb:

Zitat:
was mir immernoch nicht so klar ist ist wonach man sich denn orientieren soll

dovo baut viel schrott
ti angeblich auch
wacker soll ganz gut sein bis auf seine griffe
und bei ebay haste als anfänger eh keinen überblick was richtig und falsch ist

vill könnte mal ein erfahener nen kleinen rasiermesser führer verfassen

ich stehe grade vor der frage und bin jettz dabei mein zwilling zu benutzen weil ich nicht mehr weiß wonach ich mich richten soll

ein rasiermesserführer dürfte aufgrund der vielen messer nicht möglich sein. man kann das thema allenfalls kurz umreißen. grundsätzlich würde ich mal sagen, alle drei genannten hersteller bauen gute messer, mit denen man sich rasieren kann. die frage, die sich stellt, ist allenfalls, wo man den besten gegenwert fürs geld bekommt.

und das dürfte bei einem alten solinger aus ebay und co sein. natürlich sehr schwierig, das richtige messer auszuwählen, wenn man anfänger ist. daher lieber hier im mitgliederhandel bei einem günstigen angebot zuschlagen, bei dem das messer vielleicht auch noch rasurfertig kommt.

wenns ein neues messer sein muss, dann bleiben eigentlich nur die drei noch aktiven firmen. wen oder was man dann nimmt, hängt sehr stark von der persönlichen vorliebe ab. ich würde z.b. eher zum wacker greifen, da der kollege mehr als 50 jahre erfahrungen vorweisen kann (und man bei den anderen firmen nie weiß, wer das messer letztendlich geschliffen hat). das ist aber nur meine meinung. ein günstiges anfürngermesser von dovo wird sicherlich auch seinen dienst klaglos verrichten.

ach und noch ein wort zu den wackerheften. die hornhefte sind von sehr guter qualität, die kritik bezog sich eigentlich fast immer auf die holzhefte, die teilweise früher sehr lieblos erschienen. aber in den letzten jahren hat sich bei den herstellern von rasiermessern wie auch bei herrn wacker viel gemacht in punkto fertigungsqualität.was früher noch als ok durchging, das wird heute so nicht mehr ausgeliefert. herr wacker baut zwar immer noch keine hefte, die absolut perfekt sind, aber die zeiten der dicken klopper, die nicht zur klinge passen, dürften auch bei herrn wacker vorbei sein.
 
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Diskussionsnachricht 000016
07.05.2011, 22:31 Uhr
Grognar
registriertes Mitglied


@ Klingenschwinger: Sicher gestehe ich zu, daß es Pflegefälle bei Rasiermessern gibt, mit denen ein Anfänger durchaus auch große Probleme bekommen kann. Es ist mit Sicherheit sehr frustrierend, wenn man sich noch so sehr bemüht, es mit einer Rasurschärfe aber nichts wird. Da dauert es dann auch eine Weile.

Das sind aber keine Regelfälle.

Sicherlich Bedarf es dann mitunter für manchen jahrzehnte langer Erfahrung, um zu wissen, welchen Stein ich dann besser nicht benutze, womit ich den ersetzen kann und wie viel länger ich auf einem feinen Stein dann einfach polieren muß.

Man kann in der heutigen Zeit aber sehr vieles aus den manigfaltigen deutschen, englischen, italienischen, amerikanischen Foren herauslesen, wenn es um Pflegefälle geht.

Messer von Wacker finde ich z.B, nicht problematisch, wenn man weiß, daß Sie hart sind und poliert werden wollen.
 
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Diskussionsnachricht 000017
07.05.2011, 22:45 Uhr
Grognar
registriertes Mitglied


Die Wackerhefte sind prima. Es ist Handarbeit, ich habe z.B. vier Allround in der Hand gehabt. Keins von den Ebenholzheften sah gleich aus, ich wollte Sie daher am liebsten alle nehmen.
Mein Jugendstil Hornheft ist 1a verarbeitet.
Der Schliff ist aber entscheidend und alle rasieren Sie unbeschreiblich gut und sind sauber verarbeitet. Ein altes Wacker habe ich stumpf gemacht und neu geschärft. Wenn es halb solange die Schärfe hält, wie die Orginalgeschärften, bin ich zufrieden, die lassen einfach nicht nach!
Es hat viel Spaß gemacht und es rasiert sich mit der richtigen Technik besser, als mit jedem Systemkram.
Ärgerlich um jedes Jahr, daß ich ohne RM verbracht habe.
 
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Diskussionsnachricht 000018
07.05.2011, 22:55 Uhr
zocker2104
registriertes Mitglied


Bei mir hat wacker bei den Nieten nicht sauber gearbeitet er bessert aber ohne viel hin und her nach!

Vom rasieren her Top wobei es schärfer sein könnte

Welche Steine empfehlt ihr denn wenn man ein kleines buget hat?

Naniwa
Bbg
GBB

Oder andere

Welche Paste ist für welchen Fall die richtige (mit grün Vorarbeiten dann auf gelb) oder anders?

Daniel

Muss man z.b. Alte Engländer änderst schleifen als historische wacker und moderne dovo's?
 
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Diskussionsnachricht 000019
08.05.2011, 01:05 Uhr
epsp
registriertes Mitglied


Hey zocker2104,

da ich gerade vor genau der gleichen Frage stand:
Ich habe, wenn es auch sicher nicht der einfachste Weg ist einen GBB genommen.
Für ganz Grobes hab ich vom normalen Messerschleifen zwei billige Kombisteine(jeweils 5€ im Baumarkt... einmal ne Schrubbkombi, einmal ne Kombi von Kirsche "Feiner Wasserabziehstein" für Holzbearbeitungswerkzeuge. Das ich die Schrubbkombi hoffentich nie an Rasierer lassen muss ist denke ich klar oder? ).
Mein GBB ist ein Brocken (sogar die gehobene Quali, was ich unnütz finde aber sonst fand ich ihn eben toll), für meine Vorstellungen schon recht groß. Dazu kommt, dass er naturverwachsen mit einem BBB ist...
Er ist rautenförmig, wobei die lange Seite 16cm hat und die Orthogonale etwa 4cm sind. So schmal fand ich gut um Bereiche gezielter zu bearbeiten. Die Rautenform machts noch leichter.
Will keinen Hype um den Stein machen, aber mir gefiel das so einfach und ich dachte mir ich probiers halt.
Als Student hab ich wirklich nicht zuviel Geld zum ausgeben, aber auch damit war ich jetzt im ersten Versuch recht erfolgreich.
Für den Stein hab ich das gleiche ausgegeben wie für eine Naniwa-Superstonekombi. Der Unterschied ist sicher, dass der reicht um Messer gebrauchsfertig zu halten(Nur eine Kombi bei den Naniwas wohl nicht!). Mit meinen billigen groben Steinen könnte ich sicher auch recht flott grobere Probleme beheben.
Soweit ich gelesen habe unterscheiden sich GBB/BBB hauptsächlich darin wie weit sie durch Schleifschlamm nach unten gehen und wie schnell sie dabei arbeiten. Was das finish angeht, sollen die sich laut coticule.be nicht wirklich signifikant unterscheiden.
Von daher hätte es für mich evtl sogar gereicht nur n kleinen BBB Bankstein zu nehmen (in der Größe 30€, oder nichtmal soviel..)
Ich wollte aber beides haben

Viele sagen weiter, dass schmale Steine nix für Anfänger sind...
Ich bin schon ein bischen vorbelastet mit Messer etc. schleifen. Keine Rasiermesser, aber ich rödel schon mit Küchen-/Taschenmessern usw. rum solange ich denken kann.
Ich behaupte, dass ist reine Gewöhnungssache. Bei schmaleren Steinen, solange man nicht zu schnell frustriert, ist die Lernkurve sicher steiler und man hat gleich den Vorteil mit dem Kram umgehen zu können.
Ich denke einmal etwa 70(mit Anreiber und Versandkosten...) oder einmal 130 all inclusive? Ist halt auch ne Geschmackssfrage, dass man damit unbedingt sofort besser schärft... nicht zu beweisen

Zu Pasten:
Als erstes, deine gelbe Paste ist wohl nur Lederfett und vermutlich nie notwendig.
Grün=Chromoxid ist wohl der Standard, manche nehmen danach noch Eisenoxid und sonst was.
Ich hab keinen exra Riemen kaufen wollen, hab also eine entsprechende Multiplexplatte mit nem feinen Filz beklebt und das chromoxidiert.(Holz für 3 Stoßriemen mit Zuschnitt 1€; entsprechend viel Filz 1€; Chromoxid grün stumpf Ölfarbe aus dem gleichen Bastelladen wie das Filz 5-6€... Damit dürfte ich mehrere Leben lang solche Dinger basteln!).

Andererseits hab ich auch schon gelesen, dass das nach dem GBB nichtmal mehr notwendig sein muss, aber naja... erzählt wird viel. Glauben tu ichs wenn ich das so mal hinbekommen habe

Sorry für einen sicher etwas wirren Text, es darf gerne nachgefragt werden
So is das um diese Uhrzeit mit müde aber Einschlafproblemen :P

Edit: Grade noch die Frage gelesen inwiefern sich das Schärfen ändert..
Kann hier nur angelesene Informationen anbieten: Hängt nur indirekt vom Alter ab, entscheidend ist halt der Stahl(Wobei bestimmte Mischungen vlt. nur zu bestimmen Zeiten vorkamen etc.).
Ich hab auf jeden Fall schon gelesen, dass bzw. Friodurs ne ganz eigene Sache sind. Auch oft Thiers Issard, da die dazu neigen leicht Mikroausbrüche zu bekommen währrend der Schärfung weil sie hart und dementsprechend etwas spröder werden.
Denke mal da sind dann teilweise Sachen besonders wichtig zu beachten.
Man soll ja bspw. "ohne" Druck schärfen, bei den TI sollte man das dann nochmal was genauer nehmen.
Ein weiter Unterschied is dann sicherlich noch wie schnell der jeweilige Stein das Material wegnimmt.



Gruß
Malte

Diese Nachricht wurde am 08.05.2011 um 01:11 Uhr von epsp editiert.
 
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Diskussionsnachricht 000020
08.05.2011, 09:22 Uhr
Kurbjuhn
Moderator


Grognar schrieb:

Zitat:
Hey allerseits,

wie ich und ein paar Kumpels, die nix mit dem Forum zu tun haben und hier seit langem still beobachten, aber sich auch mit Messern rasieren, feststellen mussten,
wird hier ein Riesenspektakel von bestimmten Leuten um das Schärfen von Rasiermessern gemacht. Zu welchem Zweck soll sich doch jeder mal selber fragen.

Nicht nur um das Schärfen von Rasiermessern wird hier ein Riesenspektakel gemacht, hier wird ein Riesenspektakel um die richtige Auswahl von Rasierklingen, Pinseln, Aftershave etc. gemacht. Das ist nämlich der Sinn dieses Forums. Wenn dich ein solches Spektakel stört, darfst du kein Hobby-Forum besuchen.

Zitat:
Wir haben hier die verschiedensten Messer von alten bis neuen Modellen, harten und weichen Stahl Sorten, zäh, weniger zäh auf ganz einfachen und preiswerten Wasser Steinen zum Schärfen aufgelegt und alle jeweils innerhalb von wenigen Minuten! auf eine sehr gute Rasurschärfe gebracht.
Ich verstehe also diese Behauptungen nicht, es dauere bei Problemfällen manchmal sogar einige Stunden, um ein Rasiermesser zur Rasur tauglich zu schärfen.
Nagut, Pflegefälle scheint es wohl zu geben.

Dies liest sich für mich, als würdest du dir selbst widersprechen. Gibt es nun Problem- oder Pflegefälle, oder gibt es sie nicht?
Wiederum vergisst du, dass es sich hier um ein Liebhaberforum handelt, indem Menschen, die absolute Experten für Rasiermesser sind, sich mit Details befassen, die für Pragmatiker, die sich "einfach bloß rasieren wollen" uninteressant sind. Wenn diese Menschen viele Stunden ihrer Zeit opfern, um sich derartiger "Pflegefälle", die du ja konzedierst, anzunehmen, dann ist das deren Sache.
Und es ist ihr gutes Recht, in diesem Forum darüber zu sprechen.

Zitat:
Ein Prima Beispiel ist auch ein Kumpel, der ein Messer vom Schleifservice zurück bekommen hat und er eine Prima Kerbe mit umgelegten Grat bezahlt hat. Haartest hat es natürlich geschafft, ist klar. Einrasieren war natürlich nicht mehr nötig, es musste neu abgezogen werden. Die Kohle hätte er gleich in ein paar Steine stecken können, da hätte er sein Geld wesentlich weitsichtiger angelegt. Selbst ist der Mann!

"Ein Kumpel" - "der Schleifservice". Das sind wolkige Andeutungen, die niemanden konkret meinen, aber alle treffen können. Das Nassrasurforum bietet keinen "Schleifservice" an. Hier bieten Menschen, die Rasiermesser schleifen können, ihre Dienste gegen einen Unkostenbeitrag an. Wenn du meinst, dass es zu Unregelmäßigkeiten gekommen ist, wende dich umgehend an forum-mods@nassrasur.com, die Moderation wird der Sache nachgehen.

Zitat:
...
Wenn jemand Probleme mit dem Schärfen oder Auswahl von Steinen etc. hat, kann er mich gerne KOSTENLOS per PM anschreiben. Wenn jemand aus NRW kommt, können wir uns auch gerne mal zu einem Schärftreffen verabreden, ebenfalls kostenlos! Ich gebe gerne weiter, was ich gelernt habe.

Das kann man so verstehen, als wolltest du andeuten, dass es hier Mitglieder gibt, die für den Empfang einer PM oder für die Organisation eines Schärftreffens Geld verlangen. Wenn dem so ist, schick eine Mail an die Moderation und nenne Ross und Reiter!

Zitat:
Gerne können sich die ganzen Wortverdreher hier jetzt auch aufregen. Es ist mir egal!

Wer sind "die ganzen Wortverdreher"? Ich bitte dich und alle anderen in diesem Thread Mitdiskutierenden dringend, derartige Anspielungen zu unterlassen.
Durch solche Sticheleien kann das Diskussionsklima eines Forums nachhaltig vergiftet werden. Dieses Forum bietet seit Jahren eine Plattform für Menschen, die ihrem Hobby liebevoll und mit z. T. bewunderungswürdiger Detailversessenheit nachgehen und die sich durch derartige Andeutungen verletzt fühlen werden.
Abschließend noch einmal: Wer Kenntnis von Unregelmäßigkeiten hat, melde dieser der Forumsmoderation. Ansonsten bitte ich um eine weitere, sachbezogene Diskussion ohne derartige Andeutungen oder persönliche Attacken.

Danke fürs Verständnis.

Gruß
Chris

--
forum-mods@nassrasur.com

Diese Nachricht wurde am 08.05.2011 um 09:24 Uhr von Kurbjuhn editiert.
 
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Diskussionsnachricht 000021
08.05.2011, 10:30 Uhr
zocker2104
registriertes Mitglied


Frage:

Wenn du nur mit dem GBB schleifst würde man dann mit dem 8000 oder mit der 5000/8000 Naniwa Kombi nicht ein ähnliches Ergebnis bekommen?

Der Vorteil ist aus dem was ich so gelesen habe erstmal der Preis (bezogen auf das Format) und die gleichmäßigere Verteilung der schleifkörner

Daniel
 
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Diskussionsnachricht 000022
08.05.2011, 11:03 Uhr
Grognar
registriertes Mitglied


Ich habe mir z.B. keine Naniwas gekauft, da die Engländer schon ausgiebig darüber diskutiert und probiert haben, damit ein Wacker scharf zu kriegen und es nicht hinbekommen haben. Da kam dann auch mal jemand auf die Idee, dort anzufragen, wie es geht und mit einem GBB/ BBB aufpoliert funktioniert es halt.
Erklärung ist, das sich für diese Sorte Stahl der Naniwa SS zu weich gebunden(Synthetik) ist und zuviele Schleifkörper nachkommen. Der BBB(Naturstein) trägt sehr langsam ab und klappt da besser.

Ich habe noch keine Naniwa SS und kann nur von meiner oben genannten Kombi sprechen, die funktioniert.
 
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Diskussionsnachricht 000023
08.05.2011, 12:29 Uhr
epsp
registriertes Mitglied


zocker2104:
prinzipiell heißt weicher Stein, viele Schleifkörper und mehr Abtrag als ein härterer Stein(gleicher Körnung). Deswegen schadet das auch garnicht wenn die Arbeitstiere im unteren Körnungsbereich eher weich sind. Das man Wacker nicht mit den Naniwas schärfen können soll bezweifel ich ein wenig, aber das muss jemand was zu sagen der die Erfahrungen hat. Mir leuchtet zumindest nicht ein, warum man sie damit überhaupt nicht scharf bekommen sollte.
Nur mit dem 8000er Naniwa kommst du sicher nicht zu dem Ergebnis wie mit dem GBB. Allein schon weil du eben nur dessen Polierfunktion hast. Mag sein, dass das mit seeehr viel Zeit irgendwann auch mal was wird. Ich denke du stirbst aber vorher an langeweile.
Wie grob der GBB genau wird wenn der richtig beschlämmt ist, weiß ich nicht genau. Ich hab gelesen, dass man je nach Stein von einem Bereich zwischen 1000 und 3000 ausgehen könnte... Mir fehlt da halt auch der Vergleich. Ein weiter Unterschied ist wohl darin zu sehen, dass du beim GBB über die Konsistenz des Schlammes sehr gut von "grober" Arbeit über Verfeinerung bis hin zu Politur kommst. Mag natürlich sein, dass ähnliches auch in einem gewissen Maße mit den Naniwas geht... Ich hab es zumindest noch nicht gelesen, würde mich aber auch nicht wundern wenn es auch irgendwie gehen würde.
Gelesen habe ich dahingehend nur von 1000/6000er Kombis, wobei ich vermuten würde das schön rasieren danach nur mit Paste geht, was ja auch nicht schlimm wäre...
Wie schon betont, es war eine Geschmacksfrage.
Ob das letztlich massiv meine Schleiferfolge jetzt und in Zukunft beeinflusst und wie... Keine Ahnung, ich hatte mehr Lust auf diese Variante weil ich auch schön dokumentiert gesehen habe wie es funktionieren kann, auch wenn das sicher nicht "DER" Weg schlechthin ist.

Gruß
Malte
 
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Diskussionsnachricht 000024
08.05.2011, 12:41 Uhr
epsp
registriertes Mitglied


Achso, wo ich das gerade lese.
Es gibt soweit ich weiß nur einen 3000/8000, 3000/10000 und einen 800/5000 Kombistein von Naniwa.
So oder so könnte man wohl kaum mit nur einem auskommen denke ich.
Wenn sie anders sortiert wären, also 800/3000 und 5000/8000 z.b., dann könnte man zumidnest diese Kombi vlt. zum Frischhalten benutzen. Dagegen sprechen aber auch die Infos die ich gelesen habe, zumindest hier gehen ja viele davon aus, die Facette immer erst schön gerade zu machen auf 1000er oder so um Balligkeiten loszuwerden. Mit dem GBB bin ich der Meinung das mit gewisser Mehrarbeit hinzubekommen. Der Naniwa 3000 schafft das vielleicht auch mit entsprechendem Mehraufwand. Aber ich habe noch weniger Ahnung wie man dann die Lücke überbrückt. Evtl. geht das mit der "Unicot"-Methode vlt sogar genauso gut wie beim GBB :P
Ich kann leider nur spekulieren.
Bei coticule.be Unicot erläutert falls dich das interessiert.

Vlt. sollte da jemand der Ahnung von beiden Methoden hat mal ein Machtwort sprechen? :P

Gruß
M.

Diese Nachricht wurde am 08.05.2011 um 12:43 Uhr von epsp editiert.
 
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