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NassRasur.com-Forum » Rasierklingen und Sicherheitsrasierer » Hobel für Weiterverkauf reinigen » Themenansicht

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Autor Thread - Seiten: -1- [ 2 ]
Diskussionsnachricht 000000
15.09.2004, 13:46 Uhr
madeinsolingen
registriertes Mitglied


Hallo Hobelverkäufer

Wie reinigt ihr eure, wenn ihr sie weiterverkaufen wollt? So im normalen Betrieb setzt sich auf meinen immer Fett ab, was mich nicht stört. So möchte ich meine überflüssigen Hobel aber nicht verkaufen.

Was tun? Ein Bad im Ultraschallreiniger mit Spüli drin nutzt gar nichts, habe ich festgestellt. Sollte ich vielleicht mal in Gebissreinigungstabletten investieren? Oder wäre das auch unnütz?

Danke für alle Tipps,

m.
 
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Diskussionsnachricht 000001
15.09.2004, 13:57 Uhr
Ras-Age
registriertes Mitglied


madeinsolingen schrieb:

Zitat:
Hallo Hobelverkäufer

Wie reinigt ihr eure, wenn ihr sie weiterverkaufen wollt? So im normalen Betrieb setzt sich auf meinen immer Fett ab, was mich nicht stört. So möchte ich meine überflüssigen Hobel aber nicht verkaufen.

Was tun? Ein Bad im Ultraschallreiniger mit Spüli drin nutzt gar nichts, habe ich festgestellt. Sollte ich vielleicht mal in Gebissreinigungstabletten investieren? Oder wäre das auch unnütz?

Ich kann Dir sagen, wie ich meine gebraucht gekauften Hobel reinige. Erstmal kräftig mit Sagrotan einsprühen, 15 min einwirken lassen, und dann - wiederum für ca. 20 min - ab ins kochend heiße Entkalkungsbad (Zitronensäure-Entkalker für Wasserkocher, Kaffeemaschinen o.ä.). Danach sind bisher alle blitzblank geworden, es sei denn sie waren vorher zu stark korrodiert (sprich: verrostet). Diese Prozedur löst auch Fett- und Seifenschmodder ohne Probleme.
 
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Diskussionsnachricht 000002
15.09.2004, 14:20 Uhr
dailysoap
registriertes Mitglied


Ich habe damit keine Erfahrung, will dennoch was dazu sagen.
Ich zucke etwas zusammen, wenn ich lese, "20 min im kochend heißen Citronensäurebad". Kommt natürl. darauf an, wie konzentriert die Säure ist.
Auch Metall kann von Citronensäure an der Oberfl. etwas angegriffen werden, je nach Konz., Dauer und Temperatur. Es kann auch Stellen am Rasierer geben, die nicht ganz so gut gegen Korrosion geschützt sind, z.B. Gewinde, Kanten usw. Der Stiel von meinem 23c ist z.B. hohl und innen nicht verchromt, wenn da Säure reinläuft - ich weiß nicht so Recht. Ist dieses Verfahren nicht etwas zu streng?

Meist dürfte das Putzen mit einer Bürste (alte Zahnbürste z.B.) mit heiß-warmem Spülmittel oder Sodalösung (Nariumcarbonat) schon reichen. Ich würde unabhängig von einer Desinfektion erstmal mit Spülmittel abbürsten. Dann ist Fett und Grobschmutz weg. Je nach Erfordernis dann in warmen Essig einlegen (aber nicht den ganzen Tag), der ja nur zu rd. 3 % Essigsäure enthält und dann gut abspülen.

Diese Nachricht wurde am 15.09.2004 um 14:24 Uhr von dailysoap editiert.
 
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Diskussionsnachricht 000003
15.09.2004, 14:45 Uhr
Ras-Age
registriertes Mitglied


dailysoap schrieb:

Zitat:
Ich habe damit keine Erfahrung, will dennoch was dazu sagen.
Ich zucke etwas zusammen, wenn ich lese, "20 min im kochend heißen Citronensäurebad". Kommt natürl. darauf an, wie konzentriert die Säure ist.
Auch Metall kann von Citronensäure an der Oberfl. etwas angegriffen werden, je nach Konz., Dauer und Temperatur. Es kann auch Stellen am Rasierer geben, die nicht ganz so gut gegen Korrosion geschützt sind, z.B. Gewinde, Kanten usw. Der Stiel von meinem 23c ist z.B. hohl und innen nicht verchromt, wenn da Säure reinläuft - ich weiß nicht so Recht. Ist dieses Verfahren nicht etwas zu streng?

Ok, jetzt lassen wir mal den Chemieunterricht, 10. Klasse, ausser Acht und überlegen, wo die Entkalker üblicherweise eingesetzt werden....
Niemand hat etwas von "unverdünnt" geschrieben, bitte die Gebrauchsanweisung des jeweiligen Mittels lesen ! Kochend heiß wird's meines Wissens nach auch im Wasserkocher und selbst die Kaffeemaschine kocht primärseitig Wasser. Die Heizstäbe beider sind mit Sicherheit nicht verchromt und überstehen die Prozedur dennoch bestens.
Hobel aus Kunststoff bzw. mit Kunststoffteilen würde ich damit auch nicht behandeln wollen, aber wer kauft denn schon gebrauchte Plastikhobel ??? Und will sich damit rasieren....? Das wär mir - alleine von der Infektionsgefahr her - schon zu "heiß".
Dass ich mit dem (verdünnten) Säurebad vielleicht auch 0,2 µm Stahl abtrage, mag sein, ist aber nur für die Theoretiker unter uns von Interesse...
 
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Diskussionsnachricht 000004
15.09.2004, 15:03 Uhr
Roff
registriertes Mitglied


Zudem machst Du das ja wohl nicht dauernd sondern nur bei neu erworbenen gebrauchten Hobeln, oder???
 
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Diskussionsnachricht 000005
15.09.2004, 15:12 Uhr
Ras-Age
registriertes Mitglied


Roff schrieb:

Zitat:
Zudem machst Du das ja wohl nicht dauernd sondern nur bei neu erworbenen gebrauchten Hobeln, oder???

Ja, exakt ! Sorry, wenn ich mich bei meiner Beschreibung etwas unklar ausgedrückt habe. Diese Prozedur wird genau einmal durchgeführt, nämlich bevor ich den Hobel zum erstenmal ansetze
Und wenn ich viellicht 15 € für das Teil investiert habe (teilweise sogar deutlich darunter), gehe ich persönlich halt das Risiko ein, dass es dem Hobel unter ungünstigsten Umständen schaden könnte. Ist mir jedenfalls lieber, als mir beispielsweise Hepatitis-C o.ä. einzufangen...
 
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Diskussionsnachricht 000006
17.09.2004, 17:20 Uhr
Stefan P. Wolf
Forumsgründer


Ras-Age schrieb:

Zitat:
Kochend heiß wird's meines Wissens nach auch im Wasserkocher und selbst die Kaffeemaschine kocht primärseitig Wasser. Die Heizstäbe beider sind mit Sicherheit nicht verchromt und überstehen die Prozedur dennoch bestens.

Tja, die Heizstäbe sind meist aus Kupfer oder Messing, nicht aus Stahl.
Oder sie haben eine Teflonschicht (Eierkocher, Reiskocher).

Verchromten Stahl schmeißt man nicht in Entkalker, Sorry. Wenn Kalk
dran, dann Abwischen (nicht einlegen) mit Zitronensaft und gut spülen.

Aber eher ist Seife und Fett aus den Seifen/Crmes dran, das muss man
schon mit Spüli und 'ner Zahnbürste vorsichtig abputzen. Danach die
Kalkgeschichte, wenn nötig.

Das mit dem Sagrotan kann man sich als VERKÄUFER sparen, denn das würde
ich als KÄUFER sowieso machen. Metall ist ja nun auch nicht *der*
Keimträger, Kunststoff schon eher.


Gruß, Stefan.

--
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Diskussionsnachricht 000007
17.09.2004, 17:55 Uhr
Barber
registriertes Mitglied


Also ich tue meine Hobel ab und an in die Spülmaschine. Geschadet hat es bisher nicht.
 
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Diskussionsnachricht 000008
20.09.2004, 12:23 Uhr
Ras-Age
registriertes Mitglied


Stefan P. Wolf schrieb:

Zitat:
Tja, die Heizstäbe sind meist aus Kupfer oder Messing, nicht aus Stahl.
Oder sie haben eine Teflonschicht (Eierkocher, Reiskocher).

Veto I! Sorry, es geht hier nicht um Rechthaberei, aber bei meinem Wasserkocher sind sie aus unbeschichtetem Stahl, zweifelsfrei. Wie mittlerweile auch Wärmetauscherrohre vorzugsweise aus Stahl gefertig werden. Kann natürlich sein, dass bei Teilen vor 1980 Messing/Kupfer im Einsatz war.

Zitat:
Verchromten Stahl schmeißt man nicht in Entkalker, Sorry. Wenn Kalk
dran, dann Abwischen (nicht einlegen) mit Zitronensaft und gut spülen.

Veto II! Chrom ist sehr beständig gegen Citronensäure, wohl um so mehr, wenn diese verdünnt ist. Eigentlich widerstrebt es mir, jede meiner Aussagen belegen zu müssen, aber ok:
www.henninger-gmbh.de/chrom.htm
(siehe bei "chemischen Eigenschaften von Chrom")

Dennoch hat Stefan irgendwie recht: wenn Du 100%ig auf Nummer sicher gehen willst, verfahre so, wie er es beschrieben hat. Ich habe nur beschrieben, wie ich meine gebraucht gekauften Hobel reinige, mehr nicht.

Diese Nachricht wurde am 20.09.2004 um 12:26 Uhr von Ras-Age editiert.
 
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Diskussionsnachricht 000009
20.09.2004, 13:39 Uhr
dailysoap
registriertes Mitglied


@Ras-Age:
Alles gut und schön. Du hast aber von "kochend-heißem" Entkalkungsbad (Citronensäure) gesprochen und die Hitze (einschl. Dauer von 20 min) verstärkt eben die Wirkung erheblich.

Doch es ging mir nicht um die Chromschicht allein.

Wie ich oben geschrieben habe, gibt es auch Stellen am Rasierer, die nicht oder weniger stark verchromt sind, z.B. das Innengewinde und innen der hohle Griff.
Zumindest wenn ich an diese Bereiche (Angriffsflächen) denke, finde ich die Prozedur nicht so schonend.

Diese Nachricht wurde am 20.09.2004 um 13:40 Uhr von dailysoap editiert.
 
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Diskussionsnachricht 000010
20.09.2004, 15:56 Uhr
Stefan P. Wolf
Forumsgründer


Ras-Age schrieb:

Zitat:
Veto I! Sorry, es geht hier nicht um Rechthaberei, aber bei meinem Wasserkocher sind sie aus unbeschichtetem Stahl, zweifelsfrei.

Wundert mich, Edelstahl ist teurer als Messing, schwerer zu verar-
beiten und dürfte schlechtere Eigenschaften als Heizstab haben.
Warum tun die das? Wenn das Teil kaputt ist, dann brich das Rohr
'mal durch -- ich finde oft Buntmetall. Naja, egal -- wir redeten
ja über verchromten Stahl bei Hobeln und das ist (s.u.) eben i.A.
kein Edelstahl.

Zitat:

Zitat:
Verchromten Stahl schmeißt man nicht in Entkalker, Sorry. Wenn Kalk
dran, dann Abwischen (nicht einlegen) mit Zitronensaft und gut spülen.

Veto II! Chrom ist sehr beständig gegen Citronensäure, wohl um so mehr, wenn diese verdünnt ist.

DAS ist klar, dazu ist Chrom ja (z.B) im rostfreien Stahl. Nur wenn
Stahl verchromt ist, dann ist es das meist (auch) als Rostschutz, und
dann ist darunter i.A. kein Edelstahl (den bräuchte man nur schön
aufzupolieren, nicht zu verchromen). Da reicht Dir ein kleiner Kratzer
oder Abplatzer und los geht's UNTER dem Chrom -- auch bei Zitronensäure.
Wir reden hier von alten Hobeln, neuere Chromis sind zumeist aus
verchromtem Messing, nicht aus verchromtem Stahl.

Und Gewinde haben die damals ebenfalls nicht haltbar verchromt, das
wurde ja schon mehrfach erwähnt. Moderne (dicke) Hartchromschichten
sind wohl auch nicht auf Hobelgewinden anwendbar.

Deshalb: Stahl (besonders mit Gewinden) ist auch verchromt oder
vernickelt keineswegs ausreichend vor Säuren geschützt, daher *nie*
in heißer Zitronensäure baden.

Bei den "Merkurs" macht es dagegen nichts aus, daß sie ein Gewinde
haben oder ob die Griffrohre innen verchromt sind oder nicht -- das
ist Messing, kein Stahl -- der Chrom ist hier kein Korrosionsschutz,
sondern Schmuck. Messing ist recht korrosionsbeständig, gegen schwache
Säuren und Laugen sowieso. Außerdem hemmt es Bakterienwachstum, das
macht es so beliebt für Geländer, Türgriffe etc.

Einige alte Hobel sind unverchromtes Messing, auch sehr hübsch! Laufen
aber an -- unlackiertes Messing bleibt nicht lange glänzend, wenn es
nicht ständig poliert wird (bei Türgriffen besorgt das das ewige
"Angrabbeln" )

Aber wenn ich einen alten Hobel sehe, dann ist KALK eigentlich nie
das Problem und gegen Schmodder und Keime gibt es besseres als heißen
Zitronensaft, und metallschonenderes allemal. Seife, eine Bürste und
ein schönes alkoholisches Desinfektionsbad (Länge nach Anleitung des
Mittels) sind da viel wirkungsvoller.


Gruß, Stefan.

--
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Diskussionsnachricht 000011
20.09.2004, 18:20 Uhr
Ras-Age
registriertes Mitglied


Stefan P. Wolf schrieb:

Zitat:
DAS ist klar, dazu ist Chrom ja (z.B) im rostfreien Stahl. Nur wenn
Stahl verchromt ist, dann ist es das meist (auch) als Rostschutz, und
dann ist darunter i.A. kein Edelstahl (den bräuchte man nur schön
aufzupolieren, nicht zu verchromen). Da reicht Dir ein kleiner Kratzer
oder Abplatzer und los geht's UNTER dem Chrom -- auch bei Zitronensäure.
Wir reden hier von alten Hobeln, neuere Chromis sind zumeist aus
verchromtem Messing, nicht aus verchromtem Stahl.

Bei Rissbildung oder Abplatzen würde ferritischer Stahl auch ohne Anwesenheit von Citronensäure korrodieren, und zwar wegen Bildung eines elektrochemischen Lokalelementes. Da würde dann schon Wasser, Sauerstoff und einige Anionen des Leitungswassers bzw. der Seife ausreichen.

Zitat:
Und Gewinde haben die damals ebenfalls nicht haltbar verchromt, das
wurde ja schon mehrfach erwähnt. Moderne (dicke) Hartchromschichten
sind wohl auch nicht auf Hobelgewinden anwendbar.

Klar,....nur....Freunde der Praxis ! Aufgemerkt ! Wir reden hier nicht von jahrelangem Lochfraß, sondern von ein paar Minuten Einwirkzeit einer verdünnten, organischen Säure. Amen ! Nein, wir sollten dieses Thema wirklich nicht "ad nauseam" durchkauen...es ist alles gesagt und irgendwie hast du ja recht mit "saftey first". Ich bin vielleicht nur zu bequem für eine schonende und gründliche Reinigung der antiken Hobel (und dennoch mit dem Ergebnis sehr zufrieden). Kann ja bei Gelegenheit mal ein paar Fotos meiner Hobel Baujahr 1927-2004 ins Netz stellen.

Seit wann gibt's eigentlich werkstoffwissenschaftliche Vorlesungen im Informatikstudium ???

Diese Nachricht wurde am 20.09.2004 um 18:21 Uhr von Ras-Age editiert.
 
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Diskussionsnachricht 000012
20.09.2004, 20:37 Uhr
Christian
Moderator


Stefan P. Wolf schrieb:

Zitat:
Seife, eine Bürste und
ein schönes alkoholisches Desinfektionsbad (Länge nach Anleitung des
Mittels) sind da viel wirkungsvoller.

Genauso mache ich meinen Hobel sauber. Warmes Wasser, ein wenig Spüli und eine alte Zahnbürste. Meinen 34C bekomm ich in wenigen Sekunden blitzblank.

--
"'Multiple exclamation marks [...] are a sure sign of a diseased mind." Terry Pratchett in "Eric"
 
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Diskussionsnachricht 000013
22.09.2004, 17:48 Uhr
~Nansen
Gast


Anbei: Hat denn hier schon mal einer Gebissreinigungstabletten zum Hobelreinigen tatsächlich eingesetzt?
Würde mich mal interessieren, ob das was bringt.
Gruß
Nansen
 
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Diskussionsnachricht 000014
22.09.2004, 22:20 Uhr
Kurbjuhn
Moderator


Nansen schrieb:

Zitat:
Anbei: Hat denn hier schon mal einer Gebissreinigungstabletten zum Hobelreinigen tatsächlich eingesetzt?

Ja, ich. Habe mit den Dingern erfolgreich Dekantier-Karaffen und Sigg-Trinkpullen gereinigt, da war es logisch, die mal an einem Hobel zu testen.

Zitat:
Würde mich mal interessieren, ob das was bringt.

Hobel sind keine Dekantier-Karaffen oder Sigg-Trinkpullen. Kannste vergessen.

Gruß

Chris Kurbjuhn

--
forum-mods(at)nassrasur(dot)com
 
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Diskussionsnachricht 000015
22.09.2004, 23:07 Uhr
DaBeppo
registriertes Mitglied


Heut ist mir was assiert.

Ich in der früh total verpennt denk mir so"Hmm ich könnte ja schnell meinen guten Rotbat-Hobel in den Entkalker aus Zitronensäure legen. Der sieht eh schon aus wie Sau."

Gedacht getan, Da kamm ein Anruf vom Chef ich muss schnell in die Firma.
"Es ist immens eillig!"
Ich mich schnell angezogen und los.
Naja, den Hobel hab ich natürlich in der ganzen Hektik vergessen.

Vorhin komm ich wieder nach Hause und denk mir so"Hmmm irgendwas war doch da noch? Ach ja der Hobel!!!"
Ich ins Bad und schau in das Glas und denk ich seh nicht richtig!

Der Hobel war zur Hälfte weg! Einfach aufgelösst.
Es blieb nur noch die Klinge übrig und ein kleines stück vom griff, das wahrscheinlich ein anderes Metall war, als der Rest des Hobels.

Also merke!!
Lass einen Hobel nie zu lang in der säure, man könnte danach einen weniger haben!
 
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Diskussionsnachricht 000016
22.09.2004, 23:21 Uhr
dailysoap
registriertes Mitglied


@DaBeppo:
Ich habe mich hier zwar kritisch gegenüber einem heißen Citronensäurebad geäußert.
Jedoch kann ich nicht so recht glauben, daß Citronensäurelösung (Citronensäure selbst ist ja ein Pulver) innerhalb eines Tages den Hobel halb oder noch mehr auflöst.
Bist Du sicher, daß es Citronensäure war? War der Hobel schon irgendwie vorgeschädigt?
 
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Diskussionsnachricht 000017
23.09.2004, 08:14 Uhr
jurgus
Mitglied im Doku-Team


DaBeppo schrieb:

Zitat:
.....meinen guten Rotbat-Hobel in den Entkalker aus Zitronensäure
Vorhin komm ich wieder nach Hause und denk mir so"Hmmm irgendwas war doch da noch? Ach ja der Hobel!!!"
Ich ins Bad und schau in das Glas und denk ich seh nicht richtig!
(....)
Der Hobel war zur Hälfte weg! Einfach aufgelösst.
Es blieb nur noch die Klinge übrig und ein kleines stück vom griff, das wahrscheinlich ein anderes Metall war, als der Rest des Hobels.

Das ist "angewandte Chemie" im Alltag aus der Serie Shit happens!
Das ist die wohl unbewusst angewendete elektrochemische Spannungsreihe. Zwei Metalle mit unterschiedlichen Potentialen gegenüber der Wasserstoff-Normalelektrode, dazu Säure, in dem Falle Zitronensäure, als Elektrolyt und fertig ist die Batterie!
Das unedlere Metall gibt seine Elektronen an das edlere Metall ab, nach dem gleichen Prinzip funktionieren die Opferanoden bei Stahlschiffen, auch "Zinkmäuse" genannt, die kosten zwar Geld, aber das Schiff kostet deutlich mehr Geld..... Gruss Jurgus
 
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Diskussionsnachricht 000018
23.09.2004, 12:20 Uhr
dailysoap
registriertes Mitglied


@jurgus:
Ist denn dieser Effekt bei verdünnter Citronensäure wirklich so effektiv, daß er diese "Masse" an Metall an einem halben Tag auflösen kann. Ich sehe zarte Gasblässchen aufperlen...und am Abend wäre der Hobel stark angegriffen, aber aufgelöst?!
Vielleicht unterschätze ich den Effekt.

Weil Du die Zinkmäuse ansprichst.
Ich habe in diesen Tagen etwas darüber gelesen, daß man zur Stahlbetonbau-Sanierung an Gebäuden neuerdings kathod. Korrosionsschutz nutzen kann. Da wird auf die Betonfassade Zink thermisch aufgespritzt. Über Edelstahlbolzen wird der Zink elektr. leitend mit der Bewehrung verbunden. Dadaurch greift die Korrosion nicht mehr den Stahl, sondern die Zinkschicht an, die als Opferanode wirkt. Wenn die Zinkschicht nach vielen Jahren verbraucht ist, kann sie erneuert werden.

Diese Nachricht wurde am 23.09.2004 um 12:25 Uhr von dailysoap editiert.
 
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Diskussionsnachricht 000019
23.09.2004, 13:14 Uhr
jurgus
Mitglied im Doku-Team


Genaueres ist unbekannt ,aber es ist durchaus möglich, dass bei einem "Vorschaden" die Citronensäure sich ungehindert entfalten konnte.
In Salzwasser haben auch Messing-Schiffschrauben schon Auflösungserscheinungen gezeigt......
Also lieber mit einer ausrangierten Zahnbürste sauberschrubben, das ist wohl die schonenste Art.... Gruss Jurgus
 
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Diskussionsnachricht 000020
23.09.2004, 20:15 Uhr
dailysoap
registriertes Mitglied


Im Haushaltsbereich gibt es sogenannte "Schnellentkalker".
Die sind wirkungsvoller und entkalken schneller als reine Citronensäure-Entkalker.
Da steht oft drauf "mit Citronensäure", wohlgemerkt "mit". Also darf man getrost fragen, was sie noch enthalten... .
 
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Diskussionsnachricht 000021
23.09.2004, 22:06 Uhr
DaBeppo
registriertes Mitglied


dailysoap schrieb:

Zitat:
@DaBeppo:
Ich habe mich hier zwar kritisch gegenüber einem heißen Citronensäurebad geäußert.
Jedoch kann ich nicht so recht glauben, daß Citronensäurelösung (Citronensäure selbst ist ja ein Pulver) innerhalb eines Tages den Hobel halb oder noch mehr auflöst.
Bist Du sicher, daß es Citronensäure war? War der Hobel schon irgendwie vorgeschädigt?

servus!

also vorgeschädigt war er schon ein bisschen, die Chromschicht war nicht mehr an allen Stellen drauf.

Jetzt bin ich noch mal in die Küche und hab nachgeschaut.
es ist "Maschinenentkalker" Inhaltstoffe "Ascorbinsäuregranulat,Hilfsstoffe,Parfüm."


wenn ich eine Digicam hätt würd ich die Bilder reinstellen.
 
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Diskussionsnachricht 000022
23.09.2004, 23:15 Uhr
dailysoap
registriertes Mitglied


@DaBeppo
Aha. Dann muß man zu dem Schluß kommen, daß der Entkalker doch nicht zu unterschätzen ist, wenn die Chromschicht schon mal nicht als Schutz flächendeckend vorhanden ist. Und die Opferanode (jurgus) gab wohl dem armen Rotbart noch den Rest.
Immerhin blieb die Klinge verschont.

Allerdings ist Ascorbinsäure (Vitamin C) im Maschinenentkalker keine Citronensäure.
Erstaunlich, daß die wesentlich teurere Ascorbinsäure als Entkalker eingesetzt wird!?
 
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Diskussionsnachricht 000023
24.09.2004, 09:13 Uhr
Ras-Age
registriertes Mitglied


DaBeppo schrieb:

Zitat:
Der Hobel war zur Hälfte weg! Einfach aufgelösst.
Es blieb nur noch die Klinge übrig und ein kleines stück vom griff...

Mon cher ami ! Kann's sein, dass Du am Ende der Episode den Kollegen "" vergessen hast ?! Nix für ungut,
alles wird gut !
 
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Diskussionsnachricht 000024
24.09.2004, 18:53 Uhr
dailysoap
registriertes Mitglied


dailysoap schrieb:

Zitat:
Im Haushaltsbereich gibt es sogenannte "Schnellentkalker".
Die sind wirkungsvoller und entkalken schneller als reine Citronensäure-Entkalker.
Da steht oft drauf "mit Citronensäure", wohlgemerkt "mit". Also darf man getrost fragen, was sie noch enthalten... .

Ergänzung: mir ist der Name nicht gleich eingefallen - der Zusatz ist Amidoschwefelsäure oder Amidosulfonsäure, wie Citronensäure pulverförmig und schon im pH-Sinne in rel. geringer Konz. (in wässriger Lsg.) recht "säurig".

Einen Schnellentkalker in diesem Sinne würde ich als Hobelentseucher/-entkalker auf keinen Fall nehmen und wenn überhaupt, dann nur kurzzeitig anwenden.
 
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