NassRasur.com-Forum
 
Registrieren || Einloggen || Hilfe/FAQ || Startseite || NassRasur.com-Portal || Suche || Mitgliederliste || Team
[Gast]


Im NassRasur.com-Shop finden Sie
Alles, was Mann für die Rasur braucht
 

Besuchen Sie auch unser Blog:
Alles, was Mann interessiert
 

Erfahren Sie, wie Sie Ihre Bilder auf unserem Server
speichern und direkt hier im Forum zeigen können
 

NassRasur.com-Forum » Haarpflege (außer Bartrasur), Hautpflege, Nagelpflege, Mund-/Zahnpflege etc. » haare selbst schneiden - do it yourself! » Themenansicht

zum letzten Beitrag dieser Diskussion springen

Autor Thread - Seiten: [ 1 ] -2-
Diskussionsnachricht 000025
19.01.2017, 08:43 Uhr
~Inselgrün
Gast


Sehe ich auch so, wenn es darum geht, sich selber einen Rest von Haaren zu kürzen oder zu entfernen, kann man das maschinell machen und/oder mit einem Rasierer. Wenn man noch Haare hat, kann eine Maschine die Hand des Friseurs aber nicht ersetzen, wenn man nicht gerade auf einen Militärschnitt steht oder lange Haare tragen möchte zB in einem Zopf.
 
(Gast) Zitatantwort || Editieren || Löschen
Diskussionsnachricht 000026
19.01.2017, 17:03 Uhr
CaptnAhab
registriertes Mitglied


Inselgrün schrieb:

Zitat:
Sehe ich auch so, wenn es darum geht, sich selber einen Rest von Haaren zu kürzen oder zu entfernen, kann man das maschinell machen und/oder mit einem Rasierer. Wenn man noch Haare hat, kann eine Maschine die Hand des Friseurs aber nicht ersetzen, wenn man nicht gerade auf einen Militärschnitt steht oder lange Haare tragen möchte zB in einem Zopf.

..
Dazu kann ich nur folgendes anmerken:
Dieser Behauptung sehe ich mich genötigt, entgegenzutreten.

Ich schneide mir seit mittlerweile mehreren Jahren erfolgreich selbst die Haare, das bestätigt mir mein Umfeld, auch ohne Schönfärberei, und ich habe weder einen Militärschnitt, noch kann ich mich über mangelnde Haarpracht beklagen.
Es ist allein eine Sache der Geschicklichkeit und Übung.
Das ist aber beim Rasieren mit dem Messer ebenso.

Vor einem Spiegel muss man eben umdenken und alle nur erdenklichen Erleichterungen nutzen (Doppeltürenspiegel, separaten Zweithandspiegel für die zweite Hand.). Wenn man erst das Haupthaar oben mit der Schere schneidet, und zweitens an der Seite mit dem Effiliermesser beigeht, kann das Ergebnis wunderbar sein. Möchte fast sagen, besser als vom Friseur.

Versuch einer Beschreibung:
Meine Vorgehensweise, für den Rechtshändler, bei einem modernen Faconschnitt mit kurzen Seiten, kurz hinten, und oben jedoch zur Formgebung entsprechend längeres Deckhaar:

Erst oben Haupthaar in Form bringen. An den Rändern noch etwas stehen lassen, um später nachzutrimmen. Dann die Seiten stufen und danach hinten stufen. Dann Übergang Haupthaar entsprechend schneiden. Dies ist der wichtigste Prozessschritt.

Erstens Haupthaar: Die Strähnen bahnenweise von links vorne nach links hinten, dann Mitte vorne nach Mitte hinten, dann rechts vorne nach rechts hinten, mit Bahnen von ca. 4 cm Breite zwischen 2 Finger klemmen, und auf Länge schneiden. Dabei stets das Wechselspiel Kamm-Schere mit der rechten Hand üben, der Ringfinger bleibt im Fingerloch der Schere, sie wird zum Kämmen nach hinten weggeklappt. Dann in rechte Hand Kamm nehmen, Haare greifen, dann linke Hand: Haare festklemmen. Kamm links mit Daumen festhalten, Schere zum Schneiden wieder zurückklappen und dabei die rechte Hand über Kopf führen, also Schere umgekehrt von oben kommen lassen, leise die Scherenschenkel auf Fingerführung der linken Hand aufsetzen, schneiden. Klingt kompliziert, ist es aber nicht. Übung macht den Meister, später geht das automatisierter und exakter. Ziel: gleichmässig die Strähnenbahnen auf gleiche, gewünschte Länge trimmen.

Zweiter Schritt: Danach mit der Maschine an den Seiten und hinten vortrimmen, hinten und hinten-oben nach Spiegel arbeiten, zur Not 2.Person holen. Übergang Haupthaar-Seite ist das Schwierigste und bedarf einiger Übung. Hier ist massiv wichtig, alle Energie zu verwenden, dass die gewünschte Form erreicht wird, und hauptsächlich hier wird die Silhouette erzielt.

Dritter Schritt: Feinheiten: Nachher mit dem Rasiermesser oder Effilierer die Flächen glätten, also gleichmässig das Rasiermesser auf der Haaroberfläche "schwimmen lassen", dabei die Spitzen schief anschneiden, á la Messerschnitt, vorsichtig in Bahnen drüber gehen.
Ohren mit der Schere ggf. von aufstehenden Haaren freischneiden.

4. Schließlich von unten und hinten die Haaransätze feiner herausarbeiten. Henker wegschneiden, mit der Maschine oder dem Rasiermesser. Dazu an den Ansatz-Schrägen mit der Maschine, erst mit dem kurzen Aufsatz, weiter oben mit den längeren Aufsätzen, formgebend. Danach wieder mit dem Rasiermesser oder Effilierer nacharbeiten. (Messerschnitt!).

--
Gruss CA.

Was du liebst, lass frei. Kommt es zurück, gehört es dir - für immer. (Konfuzius)

Diese Nachricht wurde am 19.01.2017 um 17:04 Uhr von CaptnAhab editiert.
 
Profil des Verfassers || private E-Mail an Verfasser || andere Forumsnachrichten des Verfassers || Nachricht an Moderation melden Zitatantwort || Editieren || Löschen
Diskussionsnachricht 000027
19.01.2017, 17:38 Uhr
~Inselgrün
Gast


Danke Dir. Das mit dem Übergang Haupthaar/Seite hab ich allerdings nicht verstanden, wie das gehen soll. Genau das hat bei mir anlässlich eines Versuchs nicht geklappt.
 
(Gast) Zitatantwort || Editieren || Löschen
Diskussionsnachricht 000028
19.01.2017, 22:21 Uhr
CaptnAhab
registriertes Mitglied


Hallo Inselgrün,

es ist schwierig, mit Worten zu erklären und so suche ich mal lieber ein oder zwei passende Videos zu der Sache..

Und falls du gleich mal sehen willst, wie man einen Faconschnitt (sprich: Fassong-Schnitt) NICHT macht, sondern wie man Schafe schert, dann sieh dir bitte folgendes Video an:
https://www.youtube.com/watch?v=U6TsTUwpof0

Wie man es richtig(er) macht, ist hier beschrieben,
https://www.youtube.com/watch?v=e1fadiHbTkw
allerdings muss das Handling aus dem Video noch an das häusliche Do-it-yourself angepasst werden, man wird also die Schrägen an den Seiten nicht mit der Schere sondern mehr durch die Maschine vorstufen. Am Schluss, unten, bei den graduierenden bzw. dissolvierenden Haaransatzlinien nehme ich die Maschine zusammen mit der kleinsten Längenschablone (=0,5mm) zuhilfe. Man könnte an diesen Stellen aber auch mit dem Szabo arbeiten. Oder mit dem Jaguar Effilierer. Ganz mutige schaffen es mit dem Messer. Das ist die Königsdisziplin.

Nun zu dem von dir erwähnten Thema: Ich kann zu den von dir gefragten Übergängen zwischen Haupt-/Deckhaar und den Hinter- und Seitenflächen folgendes erklären:

Zunächst wurden ja bei mir die Haupthaare oben, in Längsstreifen vorgehend, auf gleiche Länge gelängt. Damit erreiche ich oben (beinahe) einen "Flattop", also einen flächigen (flachen) Schnitt. an den Seiten rundherum lasse ich die Haare ungeschnitten, der Schnitt erfolgt später.

Falls ich nun zb. einen ausgefallenen Undercut mit "breiter Krempe" will, dann muss ich diese Seiten-Längen jetzt schützen und deshalb sogar mit Klammern beiklemmen, auf innen, damit sie nicht verschnitten werden.

Der zweite Prozessschritt ist nun die Seitentrimmung, dh. ich kürze von unten nach schräg oben in verschiedenen Längungsprozessen, Techniken gibts mehrere, ich verwende hier die verschiedenen Längen-Kammfilter der Schneidemaschine.

Kurz vor der (ich nenne sie mal) "Krempe" der Haupthaare auf der Gegenseite des Scheitels ziehe ich die Maschine, von unten kommend, nach "aussen" weg, also weg vom Kopf. Dadurch erzeugt man eine gehohlte "Haarplatte", die oben stehen bleibt, eine regelrechte Kante, die von unten rund ausgehohlt werden kann. Sinn ist es, so eine Art "Dach" stehen zu lassen und von unten kratzt man mit der Maschine ganz fein am "Gebälk" und lässt das obere Deckhaar stehen. Ich habe das übertrieben beschrieben, so schwierig ist es aber nicht. Jedoch: Man muss das unbedingt mehrfach üben. Wer diese Kante nicht so extrem will, kann es sich eh einfacher machen und einfach mit der Maschine mit Aufsteckkamm von der Seite her beigehen.

Falls man aber doch "Dach" will: Wenn man sicher gehen will, macht man nach oben hin wenig mit der Maschine, also keine "Hohlung", sondern klemmt man das Deckhaar rigide zurück und schneidet es separat mit senkrecht klemmenden Fingern mittels der Schere von der Seite her. Die Seitenflächen darf man ja vorher schon mit der Maschine getrimmt haben.

--
Gruss CA.

Was du liebst, lass frei. Kommt es zurück, gehört es dir - für immer. (Konfuzius)
 
Profil des Verfassers || private E-Mail an Verfasser || andere Forumsnachrichten des Verfassers || Nachricht an Moderation melden Zitatantwort || Editieren || Löschen
Diskussionsnachricht 000029
20.01.2017, 06:49 Uhr
~Inselgrün
Gast


Guten Morgen und vielen Dank für Deine ausführlichen Hinweise. Ich sehe, das ist ein sehr komplexes Thema, theoretisch und praktisch erst recht, da müsste ich mich länger damit auseinandersetzen, um es zu erfassen und umzusetzen. V.a. wohl müsste man das üben, um es hinzukriegen. Ich habe aber auch nicht das Werkzeug dazu, müsste mir als erstes eine gute Friseursschere anpassen. Einen guten Haarschneider mit Aufsätzen habe ich, aber keinen Effilierer/kein Effiliermesser. Ich würde aber ohnehin nicht mit einem Messer arbeiten, da ich am Leder eine Niete bin. Insofern stellt sich die Frage, ob ich es überhaupt versuchen soll. Das für mich reizendste Moment wäre sicher der Umstand, sich autark zu machen davon, dass andere am eigenen Kopf herumfummeln, was mir noch nie lag.
 
(Gast) Zitatantwort || Editieren || Löschen
Diskussionsnachricht 000030
11.02.2017, 23:39 Uhr
Akron1980
registriertes Mitglied


Ich habe mir seit dem Teenageralter mithilfe der Mutter oder Schwester immer selbst die Haare geschnitten. Hat eigentlich all die Jahre sehr gut geklappt und so Übergänge konnte ich zu 70% genauso machen wie Friseure aber natürlich genauso. Meistens habe ich mit einem Aufsatz je nach Seiten oder Oberseite, unterschiedliche Höhen eingestellt und geschnitten. Quasi zurückhaltende Flat Top ähnliche Frisur. Irgendwann kamen dann Schulterlange Haare die ich nur kürzen musste und später dann ein normaler Look wo es überal mehr oder weniger gleichmäßig war bis jetzt. Quasi Boxerschnitt kurzgeschoren.

Als Geiz muss man sowas nicht sehen, denn mehr als eine Art Drang Erfahrung und soviel wie möglich selbst zu machen. So ticke ich jedenfalls aber natürlich kann man nicht alles selbst machen und nicht immer so gut wie jemand der das "extern" durch einen anderen Blick und Arbeitswinkel machen kann. Das geht bei mir sogar über das Haare schneiden hinaus, wie Hustensäfte, Sachen selbst reparieren oder bauen.

--
Merkur 12c, 38c, Progress 510 Personna rot, Super Platinum, Astra, Chroma, Derby Mühle Silberspitz 21mm, 23mm Omega, Proraso, Acca Kappa White Moss, Old Traditional, Myrsol Antigrasa, Pinaud Clubman, Pinaud Musk, Myrsol Blue, Aloe Vera Emulsion, Acca Kappa White Moss Emulsion Fathers Love Alaunstein, Osma Block, Proraso Gel
 
Profil des Verfassers || private E-Mail an Verfasser || andere Forumsnachrichten des Verfassers || Nachricht an Moderation melden Zitatantwort || Editieren || Löschen
Diskussionsnachricht 000031
13.02.2017, 17:45 Uhr
schnitzel24
registriertes Mitglied


Ich rasier meine Haare auch seit einigen Jahren selber, da ich gemerkt habe, dass ich es genauso gut kann, wie der Frisör Mit der Übung wurden meine Skills deutlich besser. Finde auch, dass es Spaß macht und wenn man damit zufrieden ist, warum nicht.
 
Profil des Verfassers || private E-Mail an Verfasser || andere Forumsnachrichten des Verfassers || Nachricht an Moderation melden Zitatantwort || Editieren || Löschen
Diskussionsnachricht 000032
15.05.2017, 10:42 Uhr
speedfreakk
registriertes Mitglied


Mache das jetzt schon seit ich ca 14 oder 15 Jahre alt bin. Mindestens einmal die Woche Schermaschine ohne Aufsatz und dann einfach scheren. Gute bequeme Frisur und die Frauen stehen auf Glatze. Momentan hoble ich meinen Kopf immer, also Aalglatt. Variiert halt. Für mich die perfekte Frisur, da pflegeleicht, stören nicht beim Kampfsport und ich hab so extreme Locken, da bekomm ich ohne ne ganze Tube Gel eh nix ansehnliches hin. Und dann Gel und schwitzen und alles klebt usw. Eklige Geschichte
 
Profil des Verfassers || private E-Mail an Verfasser || andere Forumsnachrichten des Verfassers || Nachricht an Moderation melden Zitatantwort || Editieren || Löschen
Diskussionsnachricht 000033
30.05.2017, 09:46 Uhr
CaptnAhab
registriertes Mitglied


schnitzel24 schrieb:

Zitat:
Ich rasier meine Haare auch seit einigen Jahren selber, ...

Jetzt fiel mir der Satz erst auf, und da möchte ich nochmal nachfragen, das hat auch seinen Grund, den ich später noch erwähne.

Du rasiertest dir deine Haare? Oder meintest du, "schnittest" bzw. "frisiertest"?

Also für die "Messerrasur" eignen sich (Männer-)Haare vorzüglich, denn da wird meistens kurz geschnitten. Solange man einfache glatte Haare hat, geht es mit dem Messer gut. Mache ich auch, an den Seiten und hinten. Sobald sie sehr wellig sind, eignet sich das Rasiermesser nicht mehr so einfach. Da muss man die Haare dann nass machen und durch Kamm-/ Fingerzwick in die Länge dressieren. Hierzu dann das Messer zu nehmen, beherrsche man erst mal.

Früher wurden ja Männerhaare durch die Bank mit dem Messer geschnitten. Daher kommt auch der berühmte "Messerschnitt", den heute kaum ein Friseur mehr durchwegs beherrscht. Mit durchwegs meine ich "von Anfang bis zum Ende". Über den Kamm an der Kante entlang. Es galt damals eine große Kunstfertigkeit zu entwickeln, mit scharfen Stahlwaren, vornehmlich Rasiermessern. Die Schere wurde nur im Ausnahmefalle genommen, galt sie früher unter Herren-Friseuren doch lange Zeit als "Frauending".
Später, als die ersten manuellen Haarschneidemaschinen aufkamen, ging es aber dahin, mit dem Messerschnitt. Und so ist es bis heute.

Nun komme ich noch auf meine Bemerkung eingangs zurück.
Inzwischen habe ich mehrere Rasiergeräte und deren Derivate als Schneidhilfe für den Eigenbedarf im Einsatz.

Was mir gewaltig geholfen hat, die Frisur hinten und an der Seite in einen schönen Verlauf zu trimmen, und deshalb mochte ich es erwähnen, da es dir vielleicht ebenso wie mir, zur Hilfe gereicht, das ist der Efalock Styling-Razor blau-schwarz. Kostenpunkt ca. 30 Euro. Ich möchte hier keine Bezugsquelle angeben, denn er lässt sich leicht 'gockeln'.

--
Gruss CA.

Was du liebst, lass frei. Kommt es zurück, gehört es dir - für immer. (Konfuzius)
 
Profil des Verfassers || private E-Mail an Verfasser || andere Forumsnachrichten des Verfassers || Nachricht an Moderation melden Zitatantwort || Editieren || Löschen
Diskussionsnachricht 000034
02.06.2017, 01:19 Uhr
kowa1981
registriertes Mitglied


@captainahab

ich rasier mir den Kopf seit bestimmt 23Jahren mindestens 1mal die Woche mit ner Haarschneidemaschine.
Allerdings rund um mit 0,8mm.
Bleibt also nicht viel über.

Habs zwischendurch mal vor 10Jahren oder so mal ein halbes Jahr ausgehalten mir die Haare wachsen zu lassen und mit einem Herrenschnitt rumzulaufen.

Da ich zwar Haare in ausreichender Zahl habe aber diese recht dünn sind gefällt mir das einfach nicht und egal obs auf dem Motorrad oder im Bikepark beim Downhill mit Helm wieder alles platt gedrückt ist nervt mich das alles einfach nur.
Zumal im Sommer ich unter dem Pelz eingehe.

Ne so ein anständig selbst rasierter Kurzhaarschnitt liegt mir einfach mehr.
Morgens beim Duschen etwas Shampoo für die Kopfhaut und das wars dann mit der Kopfhaar pflege.

Kein nerviges warten beim Friseur.
Keine Hippiemähne nach dem Aufstehen oder paar Minuten liegen auf der Couch.
Und deutlich mehr Geld für Rasierprodukte.
Und mit nem Panasonic ER GP 80 geht das so schnell und einfach da kann man sich mal eben in 3 Minuten auf nem Sonntag den Kopf rasieren und ist startklar für die Woche.

Aber den Kopf nassrasieren habe ich nur einmal versucht.
Das geht gar nicht. Da sehe ich auf dem Kopf aus wie eine Mondlandebahn.

Ansonsten einen Herrenschnitt selbst zu schneiden ist glaube ich kaum möglich oder man ist Chuck Norris.
Zumindest bei mir schaffen es schon Friseurmeister nicht so wie ich es wollte. Wie soll ich das dann selbst hinbekommen.
Kann mir nicht vorstellen dass das so einfach geht und was gescheites bei rum kommt. Da muss man am Hinterkopf selbst mit Spiegeln usw. schon eine ruhige Hand und ein gutes Auge für haben.
Ich würde es nicht hinbekommen.
Alleine nur den "Spitzenschnitt" oder wie man das nennt alleine an sich hinzubekommen wird schwierig. Grade abschneiden wirkt dann auch oft wie selbst geschnitten.

--
Mühle Rocca & R89 Grande, Rockwell 6S; ASP, GSB, Feather; Mühle Rocca,
Semogue SOC 2 Band, diverse Maggard SoapCommander, ToOBS, Proraso; SV Shaving Grail Bowl; SoapCommander, Pinaud, Dapper Dan, Lucky Tiger usw.
 
Profil des Verfassers || private E-Mail an Verfasser || andere Forumsnachrichten des Verfassers || Nachricht an Moderation melden Zitatantwort || Editieren || Löschen
Diskussionsnachricht 000035
13.06.2017, 16:09 Uhr
Jones
registriertes Mitglied


Meine Ex war Friseurmeisterin.

Ein Eigenhaarschnitt ist immer Improvisation und niemals so präzise wie ein perfekter Naßhaar-Schnitt vom Friseur. Trocken kann man keinen präzisen Cut hinbekommen.

Diese komischen Kämme mit Klingen drin sind schlicht: Müll.

Man muss dafür 3 Jahre gelernt haben - und wenn ihr Selberschneider auch meint, daß ihr gut ausseht - für jeden, der sich mit Mode und Haarschnitten gut auskennt, für den seht ihr ungepflegt aus.

Alles andere ist Einbildung.

Ausnahme dürfte das Scheren sein. Das ist auch von Laien zu bewerkstelligen.

--
Member of "Club 41" , Arko, Omega Sauborste, Pitralon.
 
Profil des Verfassers || private E-Mail an Verfasser || andere Forumsnachrichten des Verfassers || Nachricht an Moderation melden Zitatantwort || Editieren || Löschen
Diskussionsnachricht 000036
04.05.2020, 08:48 Uhr
Rasierfuchs
registriertes Mitglied


Tedi schrieb:

Zitat:
Wenn du nen ganz kurzen Maschinenschnitt willst kannst du es selber machen, ansonsten finde ich es sehr schwierig. Habs auch schon ausprobiert aber ohne die nötige Fachkenntnis wird das eher nix. Man will ja eigentlich auch die lokalen Friseure ein wenig unterstützen.

Corona bedingt hab ichmir die Haare mit der Maschine selber geschnitten. Hat sehr gut geklappt, erst an den Seiten, dann hinten und dann das Deckhaar, ich war überrascht, wie gut es lief. Das einzige Problem, dass ich hatte, war die Haare auszudünnen. Ich hab sehr dichtes Haar. Ich hab auf Youtube Leute gesehen, die machen das mit einer Shavette, das hab ich mich dann doch nciht getraut. Ein Effiliermesser habe ich leider nicht, wäre aber mal einen Versuch wert, damit die Haare auszudünnen. Hat das mal jemand probiert? Wäre auch eine Möglichkeit die verbrauchten Rasierklinen noch etwas zu nutzen.
 
Profil des Verfassers || private E-Mail an Verfasser || andere Forumsnachrichten des Verfassers || Nachricht an Moderation melden Zitatantwort || Editieren || Löschen
Diskussionsnachricht 000037
04.05.2020, 10:45 Uhr
Rainer Zufall
registriertes Mitglied


Wieso ausdünnen? Macht das denn heute noch jemand?

In meinem Bekanntenkreis habe ich so etwas noch nie gehört. Wenn man viele oder dickere Haare hat, so kann man diese ja entsprechend schneiden.
 
Profil des Verfassers || private E-Mail an Verfasser || andere Forumsnachrichten des Verfassers || Nachricht an Moderation melden Zitatantwort || Editieren || Löschen
Diskussionsnachricht 000038
04.05.2020, 18:49 Uhr
CaptainGreybeard
registriertes Mitglied


CaptainGreybeard schrieb:

Zitat:
Scherz beiseite, den dünnen Kranz von grau-weißen "Flusen", der auf meinem Kopf noch verblieben ist, trimme ich seit 25 Jahren in zweiwöchigem Turnus mit einem elektrischen Haarschneider von Philips. Das Ausrasieren des Nackens mit eben jener Maschine übernimmt i. d. R. meine beste Ehefrau von allen.

Inzwischen habe ich auf einen einwöchigen Rhythmus verkürzt und statt des Philips-Haarschneiders verwende ich inzwischen eine Schneidemaschine von Moser, und zwar den Klassiker schlechthin, das Modell Moser 1400 Professional, welches ich noch aus Kinder- und Jugendzeiten aus jedem besseren Friseursalon kenne. Das Teil ist groß, schwer und kabelgebunden. Aber es ist eben auch hochwertig verarbeitet, leise, robust, schneidet sehr präzise und kommt mit einem Minimum an Pflege aus. Das Ausrasieren des Nackens und Schneiden der Konturen übernimmt immer noch meine BEVA. Getrimmt wird meine "Haarpracht" immer noch auf 4 mm Länge.

--
Rhinelander - There can be only one!

Bitte schützt euch und eure Mitmenschen und bleibt gesund!

Mühle R94 Rocca | Wilkinson Sword | A. Simpson Trafalgar T2 | Proraso Sapone da barba "Pelli sensibili" | Proraso Lozione dopobarba

Diese Nachricht wurde am 04.05.2020 um 18:54 Uhr von CaptainGreybeard editiert.
 
Profil des Verfassers || private E-Mail an Verfasser || andere Forumsnachrichten des Verfassers || Nachricht an Moderation melden Zitatantwort || Editieren || Löschen
Diskussionsnachricht 000039
04.05.2020, 20:38 Uhr
dailysoap
registriertes Mitglied


Rainer Zufall schrieb:

Zitat:
Wieso ausdünnen? Macht das denn heute noch jemand?

In meinem Bekanntenkreis habe ich so etwas noch nie gehört. Wenn man viele oder dickere Haare hat, so kann man diese ja entsprechend schneiden.

Das Ausdünnen macht auch bei Männerhaaren Sinn, um bestimmte Partien/Strähnen eben nicht zu kürzen (bzw. nicht nur zu kürzen), sondern vielmehr das Volumen zu reduzieren. Der Haarschopf an der Frontpartie z.B. bleibt im Prinzip erhalten (zum Zurückkämmen), bleibt aber nicht so
buschig, sondern wird vergleichmäßigt.
Das geschieht mit einer Effilierschere:
https://up.picr.de/38460097vr.jpg
Ich lege darauf Wert, dass mein Friseur davon Gebrauch macht.

Diese Nachricht wurde am 04.05.2020 um 20:40 Uhr von dailysoap editiert.
 
Profil des Verfassers || private E-Mail an Verfasser || andere Forumsnachrichten des Verfassers || Nachricht an Moderation melden Zitatantwort || Editieren || Löschen
Diskussionsnachricht 000040
04.05.2020, 20:50 Uhr
Rasierfuchs
registriertes Mitglied


dailysoap schrieb:

Zitat:
Rainer Zufall schrieb:

Zitat:
Wieso ausdünnen? Macht das denn heute noch jemand?

In meinem Bekanntenkreis habe ich so etwas noch nie gehört. Wenn man viele oder dickere Haare hat, so kann man diese ja entsprechend schneiden.

Das Ausdünnen macht auch bei Männerhaaren Sinn, um bestimmte Partien/Strähnen eben nicht zu kürzen (bzw. nicht nur zu kürzen), sondern vielmehr das Volumen zu reduzieren. Der Haarschopf an der Frontpartie z.B. bleibt im Prinzip erhalten (zum Zurückkämmen), bleibt aber nicht so
buschig, sondern wird vergleichmäßigt.
Das geschieht mit einer Effilierschere:
https://up.picr.de/38460097vr.jpg
Ich lege darauf Wert, dass mein Friseur davon Gebrauch macht.

Eben! Bei Selberschneiden denke ich ist ein Effiliermesser die bessere wahl. Das ist jetzt nur eine Vermutung von mir. Aber wenn man eh schon mit Hobel und Rasiermesser umgeht, sollte das auch mit dem Effiliermesser gehen.
 
Profil des Verfassers || private E-Mail an Verfasser || andere Forumsnachrichten des Verfassers || Nachricht an Moderation melden Zitatantwort || Editieren || Löschen
Diskussionsnachricht 000041
27.05.2020, 21:50 Uhr
Nachtschatten
registriertes Mitglied


Ich habe sie mir Lange Zeit selbst geschnitten - einfach mit einem Langhaarschneider und passendem Aufsatz. Heute rasiere ich mir sie per Hobel ganz ab - ne Diskokugel hat was (finde ich). Spricht doch nichts dagegen, selber zu schneiden; gerade in der derzeitigen Lage.

--
Feather Artist Club SS, Merkur Futur, Ikon B1 Oss Omega Sauborste, Calani Dubai
 
Profil des Verfassers || private E-Mail an Verfasser || andere Forumsnachrichten des Verfassers || Nachricht an Moderation melden Zitatantwort || Editieren || Löschen
Diskussionsnachricht 000042
28.05.2020, 09:28 Uhr
rasierwolf
registriertes Mitglied


Während Corona ging ja nun gar nichts mehr und ich hatte mich auf die Wiedereröffnung meines Friseursalons gefreut. Das ganze kam mir jetzt aber vor wie 1984 – Masken, Schutzschilde, Desinfektionsmittel usw. Ich habe mich daraufhin zur Eigeninitiative entschlossen einige YouTube Filme geguckt und die entsprechende Hardware gekauft. Bin sehr zufrieden und ehrlich gesagt auch stolz auf mich, fast wie nach der ersten Messerasur(Kleiner Scherz!).

gruß rasierwolf

--
wacker
 
Profil des Verfassers || private E-Mail an Verfasser || andere Forumsnachrichten des Verfassers || Nachricht an Moderation melden Zitatantwort || Editieren || Löschen
Seiten: [ 1 ] -2-     [ Haarpflege (außer Bartrasur), Hautpflege, Nagelpflege, Mund-/Zahnpflege etc. ]  


Antwort hinzufügen
Als Gast sind keine Antworten möglich, diese Funktion ist nur für Mitglieder.
Du kannst Dich hier kostenlos registrieren.
Bist Du schon Mitglied? Dann musst Du Dich noch einloggen!
 
NassRasur.com-Portal  |  Impressum  |  Datenschutz

powered by ThWboard
(with modifications by Stefan P. Wolf)

© by Paul Baecher & Felix Gonschorek
(modifications © by Stefan P. Wolf)