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NassRasur.com-Forum » sonstiges Rasierzubehör » Mühle Silvertip Fibre » Themenansicht

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Autor Thread - Seiten: [ Erste Seite ] ... [ 20 ] [ 21 ] [ 22 ] -23-
Diskussionsnachricht 000550
18.05.2017, 22:32 Uhr
Rinox
registriertes Mitglied


Die Änderungen sind mit Sicherheit gut durchdacht gewesen und bieten den zukünftigen Käufern sehr wahrscheinlich sogar noch bessere Gebrauchseigenschaften.
Ich werde auch weiterhin jedem Anfänger einen Mühle Hobel und einen Black Fibre/STF empfehlen. Klasse und besonders schöne Produkte!

Wir - also die mit den alten STF - müssen nun einfach genau auf die Maße schauen bevor wir uns einen neuen kaufen.
Sonst könnte es durch die von dir genannten 1-2mm Abweichung zu einem hin-und-her-Versand wie bei mir kommen

--
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Diskussionsnachricht 000551
21.05.2017, 09:45 Uhr
dailysoap
registriertes Mitglied


Mein erster Mühle-Pinsel ist also kein Echtdachs geworden,
sondern ein STF (Silvertip Fibre).
Mein Eindruck im Vergleich zum RazoRock Plissoft:

Mühle SFT 25 mm Knoten, Haarlänge gemessen 57 mm,
Version bei der sich das Mühle-Emblem an der Griffunterseite
befindet (eingelassenes Metallplättchen). 79 g.

RazoRock Plissoft 24 mm Knoten, Haarlänge gemessen 51 mm
(Händlerangabe von 57 mm stimmte nicht!). 83 g. Den Plissoft
habe ich schon näher vorgestellt.

Der 25er Mühle ist keinesfalls zu groß, daher würde ich ihn auch nicht als XL einstufen (wie das offiziell geschieht), sondern sehe ihn als Größe L.
Das liegt daran, dass es vier SFT-Größen gibt und der Mühle
bereits mit einem 19 mm-Knirps startet.
Da ein Synth praktisch nicht aufpilzt, bin ich nach wie vor der Ansicht, gerade als Tiegelschäumer, ein etwas größere Pinsel (vor allem längere Haare) vorteilhafter ist als ein vergleichbarer Dachs.
Der 25er ist für mich genau richtig, ein 26er hätte wohl auch nicht geschadet.

Verblüffend ist zunächst, dass der Mühle-Synth auf den ersten Blick wie ein echter Dachs-3-Bänder aussieht, allerdings nicht wie ein Silberspitz, der den Namen auch verdient.
Dafür sind die Schopfhaare an der Spitze nicht weiß/hell genug.
Erst im Vergleich mit einem Echtdachs zeigt sich ein Unterschied -
der Synth hat einen matteren Schein.
Auch wenn man durch den Schopf streicht und in das Haarbüschel sieht, meint maneinen Echtdachs zu haben - wirklich verblüffend.

Ästhetisch geht der Punkt an den Mühle.
Der Plissoft sieht da schon buchstäblich synthetischer aus: das untere Drittel hell/gelblich und dann ein dunkel gefärbter Kopf mit silbrigem Schimmer.
Andererseits könnte man auch sagen, der Plissoft ist was er ist und muss nichts imitieren.
Mir gefällt jedoch ein Synth, der nicht gleich auf Anhieb wie ein Synth aussieht optisch besser.
Der Gesamteindruck ist beim Mühle harmonischer, da die Proportion zwischen Griffgröße und Schopf stimmiger ist.
Der Griff beim RazoRock Plissoft ist zwar schwer und wertig, jedoch
für meinen Geschmack etwas zu groß geraten.

Beide Pinsel sind sehr weich und haben ausreichend Rückgrat.
Ich sehe bis auf den Größenunterschied und die Optik keine wirklich relevanten Unterschiede betreffend Weichheit oder Rückgrat.
Für mich als Tiegelschäumer profitiert der Mühle durch das Plus an Haarlänge 57 mm vs. 51 mm und ein größeres Ringmaß.
Das Haarbüschel bekommt dadurch mehr Flexibilität, mehr Volumen und hat mehr innere Oberfläche für die Schaumerzeugung.
Die spezifische Haarschopf-Flexibilität eines sehr guten Dachses wird allerdings noch nicht erreicht.

Bei dem Vergleich darf der Preis nicht vergessen werden.
Der Plissoft (24 mm/51 mm) kosten umgerechnet rund 21 €,
der Mühle (25 mm/57 mm) 68 €.
Der Mühle hat für mich die Nase vorn, weil er viel besser aussieht (Haare, Griff-Kopf-Proportion) und aufgrund der Größe für mich weitere Vorteile als Tiegelschäumer bei der Schaumerzeugung hat.
 
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Diskussionsnachricht 000552
21.05.2017, 11:11 Uhr
Rinox
registriertes Mitglied


Das kann ich so für den 24mm Plissoft von Maggard und den 21mm Mühle STF bestätigen.
Kleiner Unterschied bei mir: bei Maggard stimmt die Haarlänge von 57mm und die Griffe sind nicht zu groß geraten.
Ich finde ein STF sieht einfach wertiger aus und die Fasern fühlen sich im Gesicht besser an.

Hier nochmal ein Bild (von links: 19mm STF/21mm STF/24mm Maggard Plissoft): www.bilder-upload.eu/show.php?file=fb7ea8-1495357478.jpg
Die Pinsel stehen genau auf einer Höhe - dieses mal habe ich darauf geachtet.

Edit: Der helle Strich auf dem Griff des 21mm STF ist die gelb-weiße Maserung des Büffelhorns. Da habe ich ein besonders schönes Exemplar erwischt.

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Diese Nachricht wurde am 21.05.2017 um 11:14 Uhr von Rinox editiert.
 
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Diskussionsnachricht 000553
22.05.2017, 11:09 Uhr
CaptainGreybeard
registriertes Mitglied


Ich kann den direkten Vergleich vom Plisson Synthetik (22 mm Ringmaß) mit beiden STF (21 und 23 mm Ringmaß) beisteuern und komme zu dem Ergebnis, dass beide Mühle-Pinsel den französischen Plastikpinsel um Längen schlagen. Sie sind nicht so butterweich, haben deutlich mehr Rückgrat, fühlen sich nicht so labberig an, nehmen Seifen, gerade härtere Seifen, deutlich besser auf und erzeugen ihren Schaum deutlich schneller, mit weniger "Rühren im Gesicht" (bin Gesichtsaufschäumer).

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Ahoi von Captain Greybeard

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Diskussionsnachricht 000554
22.05.2017, 15:30 Uhr
Rinox
registriertes Mitglied


Ich habe seit heute den Maggard Black Synthetic und finde selbst diese Fasern deutlich besser als die Plissoft.
Die STF finde ich aber immer noch am besten.

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Diskussionsnachricht 000555
11.06.2017, 01:35 Uhr
brumsxxl
registriertes Mitglied


Ich habe einen Classic STF V2 in Grösse M und einen Stylo STF, also den mit Wechselkopf. Der Wechslekopf, spleisst leichter auf, ist geringfuegig grösser und kommt so meines erachtens besser an die Borsten heran, welche ich sehr schätze. Jedoch "piekst" (kann es nicht anders beschreiben) der Wechselkopf im Vergleich zum Classic Pinsel und mich wuerde interessieren ob diese Erfahrung auch andere gemacht haben?
 
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Diskussionsnachricht 000556
11.06.2017, 22:37 Uhr
Batou
registriertes Mitglied


CaptainGreybeard schrieb:

Zitat:
Ich kann den direkten Vergleich vom Plisson Synthetik (22 mm Ringmaß) mit beiden STF (21 und 23 mm Ringmaß) beisteuern und komme zu dem Ergebnis, dass beide Mühle-Pinsel den französischen Plastikpinsel um Längen schlagen. Sie sind nicht so butterweich, haben deutlich mehr Rückgrat, fühlen sich nicht so labberig an, nehmen Seifen, gerade härtere Seifen, deutlich besser auf und erzeugen ihren Schaum deutlich schneller, mit weniger "Rühren im Gesicht" (bin Gesichtsaufschäumer).

Seltsam, ich habe einen 23er STF (Größe L) und könnte eigentlich nur das genaue Gegenteil behaupten. Der STF ist bei mir mittlerweile in die hinterste Schubladenecke gewandert und wird nicht mal mehr als Reisepinsel genutzt weil er in meinen Augen selbst dafür zu schlecht ist. Und ich bin auch Gesichtsaufschäumer.

Der STF ist mir zu pieksig und pilzt nur widerwillig auf. Da sind andere Synthies deutlich besser.

--
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Diese Nachricht wurde am 11.06.2017 um 22:41 Uhr von Batou editiert.
 
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Diskussionsnachricht 000557
12.06.2017, 08:08 Uhr
Rinox
registriertes Mitglied


Ich bin etwas verwundert das der STF hier ab und zu als pieksig bezeichnet wird.
In der Regel sind einigen Leuten die Fasern zu starr/unflexibel und/oder sie finden er hält den Schaum nicht so gut. (liest man auch häufig in US-Rasurforen)

In dem Fall würde ich immer zum noch weicheren Plissoft von Maggard raten (nicht von Plisson!), welcher sehr viel dichter gesteckt ist als ein STF und den Schaum besser hält.
Aber pieksig - das ist auch mit größter Vorstellungskraft keiner meiner synthetischen Rasierpinsel. Wirklich pieksen tun mMn nur Dachse.

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Diskussionsnachricht 000558
12.06.2017, 09:54 Uhr
Stefan P. Wolf
Forumsgründer


Rinox schrieb:

Zitat:
Wirklich pieksen tun mMn nur Dachse.

Das sollten wir nicht hier vertiefen, aber nur kurz der Hinweis für
Neulingen: Dachse pieksen nur, so lange sie noch nicht eingearbeitet
wurden, danach sind die Spitzen aufgefiedert und sind extrem weich.
Ansonsten pieksen natürlich in Form geschnitten (maschinengebundene)
Pinsel mit beliebigem Besatz, aber die gelten nach unseren Maßstäben
ja auch als "kaputt".

--
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Diskussionsnachricht 000559
12.06.2017, 11:40 Uhr
Shogun
registriertes Mitglied


Stefan P. Wolf schrieb:

Zitat:
Ansonsten pieksen natürlich in Form geschnitten (maschinengebundene)
Pinsel mit beliebigem Besatz, aber die gelten nach unseren Maßstäben
ja auch als "kaputt".

Tut mir leid, dass ich das hier aufgreife, aber meinst du damit diese "fan shaped" Pinsel (zB: https://cdn3.bigcommerce.com/s-lx4nmxk/product_images/att...)?

--
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Diskussionsnachricht 000560
12.06.2017, 12:06 Uhr
Stefan P. Wolf
Forumsgründer


Die Kopfform (rund/bulb, fan-shaped, flat etc.) hat mit Beschneiden
nichts zu tun. Bei Fabrikpinseln stehen aus dem Pinselkopf Haare wild
heraus (passiert beim Handbinden nicht in dem Maße) und die werden
bei den billigen Pinseln einfach abgeschnitten und solche scharfen
"Spitzen" pieksen nahezu ewig. Dünn auslaufende echte Haarspitzen
sind weicher und fiedern bei Natürhaaren auch noch zu kleinen Büscheln
auf, dann wird aus weich sogar kuschelig.

Die gezeigten kenne ich nicht, glaube aber nicht, dass das maschinell
gebundene Pinsel sind, nur sehr miese Fotobearbeitung. Ich meinte
generell billige Pinsel aus dem Supermarkt oder vom Discounter, also
Massenware aus der Fabrik. Da sind die Köpfe nicht handgebunden und
die Spitzen daher in Form geschnitten, das piekst natürlich. Das sind
dann auch entweder Borstenpinsel oder die einfacheren Dachsqualitäten,
bei Silberspitze würde niemand schneiden, dazu ist das Material zu
teuer. Um den Bogen wieder zu den STF zu bekommen: die sind ebenfalls
handgebunden und haben fein auslaufende Spitzen.

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Diskussionsnachricht 000561
12.06.2017, 12:14 Uhr
CaptainGreybeard
registriertes Mitglied


Batou schrieb:

Zitat:
Der STF ist mir zu pieksig und pilzt nur widerwillig auf. Da sind andere Synthies deutlich besser.

Synthetikpinsel pilzen überhaupt nicht auf, das bleibt den Tierhaarpinseln, vor allem den Dachshaarpinseln vorbehalten. Kunststoffhaare spreizen lediglich etwas auf während der Rasur und kehren nach der Rasur und dem Trocknen in ihre Ausgangsposition zurück.

Und irgendwelches Pieksen habe ich weder bei meinen beiden Dachsen (1 billiger Graudachs von DM, 1 Silberspitze von Mühle) noch bei meinen "Plastikpinseln" von Rossmann, Plisson oder Mühle je gespürt. Und ich habe eine durchaus empfindliche Haut.

--
Ahoi von Captain Greybeard

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Diskussionsnachricht 000562
12.06.2017, 15:36 Uhr
Stefan P. Wolf
Forumsgründer


CaptainGreybeard schrieb:

Zitat:
Synthetikpinsel pilzen überhaupt nicht auf, das bleibt den Tierhaarpinseln, vor allem den Dachshaarpinseln vorbehalten. Kunststoffhaare spreizen lediglich etwas auf während der Rasur und kehren nach der Rasur und dem Trocknen in ihre Ausgangsposition zurück.

Das ändert aber nichts am Resultat: bei der Benutzung vergrößert sich
das Kopfvolumen, viel Schaum wird gespeichert, die Kontaktfläche zum
Gesicht nimmt zu. Das passiert beim STF eindeutig, beim deutlich stei-
feren Da Vinci jedoch nicht, insofern könnte man sagen, dass ein STF
bei der Benutzung aufpilzt, und zwar nicht weniger als ein sehr fester
Zweiband-Dachs (ohne jedoch dessen Massageeffekt ganz zu erreichen, das
tut wiederum eher der Da Vinci oder übertrifft ihn noch, trotz weicherer
Spitzen als ein STF, dafür weniger Schaumspeicher). Jaja, das ist alles
sehr kompliziert so rein theoretisch ohne all diese Pinsel an der Wange

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Diskussionsnachricht 000563
12.06.2017, 18:37 Uhr
Batou
registriertes Mitglied


CaptainGreybeard schrieb:

Zitat:
Batou schrieb:

Zitat:
Der STF ist mir zu pieksig und pilzt nur widerwillig auf. Da sind andere Synthies deutlich besser.

Und irgendwelches Pieksen habe ich weder bei meinen beiden Dachsen (1 billiger Graudachs von DM, 1 Silberspitze von Mühle) noch bei meinen "Plastikpinseln" von Rossmann, Plisson oder Mühle je gespürt. Und ich habe eine durchaus empfindliche Haut.

Also ehrlich gesagt, wenn ich diese ganzen Berichte über STF-Pinsel im Internet lese und auch die ganzen Vergleiche mit anderen, bekannten Synthetikpinseln, kann ich kaum glauben, dass es sich hierbei um ein- und dasselbe Produkt handelt. Und ehrlich gesagt, glaube ich das auch nicht sondern glaube eher, dass es sich hier um unterschiedliche Varianten handelt, die unter ein- und derselben Produktbezeichnung in den Handel gebracht wurden.

Ich hatte mal einen DSL-Router eines namhaften Herstellers und habe dann irgendwann von einem Insider erfahren, dass es tatsächlich nicht weniger als 6 unterschiedliche Produkte waren, die in dem selben Gehäuse unter genau der selben Modellbezeichnung im Handel verkauft wurden. Alle wurden in unterschiedlichen Ländern in unterschiedlichen Fertigungsstätten hergestellt. Für den Kunden absolut nicht unterscheidbar.

Man konnte es eventuell vermuten weil in den Produktbewertungen einige Kunden über seltsame surrende Geräusche aus dem Geräteinneren berichtet haben während andere Kunden dieses Problem überhaupt nicht nachvollziehen konnten. Herausgefunden hat man das über den Firmwareupdater, der hat nämlich diese internen "Hardwarerevisionen" abgefragt und dann für die entsprechenden "Innereien" die passende Firmware ausgesucht und installiert.

Leider haben Rasierpinsel keine Firmware und keinen Updater und kaum jemand kommt mal auf die Idee, das selbe Pinselmodell zu unterschiedlichen Zeiten bei unterschiedlichen Händlern zu kaufen und dann zu vergleichen. Da ist die Wahrscheinlichkeit, dass so etwas mal auffällt, eher vernachlässigbar gering.

Interessanterweise habe ich bislang kein ein einziges Foto, auf dem ein STF der ersten Borstengeneration und der zweiten Borstengeneration nebeneinander zu sehen ist, im Internet gefunden obwohl es massenweise Erfahrungsberichte zu den Unterschieden dieser beiden Pinselgenerationen sowohl im deutschsprachigen, als auch im internationalen (englischsprachigen) Internet gibt. Umso seltsamer, dass mir bislang niemand typische Merkmale nennen konnte, anhand derer man STF-Pinsel dieser zwei Varianten erkennen und eindeutig identifizieren kann. Vielleicht habe ich ja noch einen STF dieser ersten Borstengeneration, der sich dummerweise bis zum Jahr 2015 im Regal eines Händlers (oder vielleicht des Herstellers?) versteckt hatte und damals von dort den Weg zu mir gefunden hat?
Jedenfalls sind diese STF-Pinsel für mich ein Mysterium, das mir bis zum heutigen Tag niemand aufschlüsseln konnte. Mein STF ist auf jeden Fall weder kuschelig, noch in irgendeiner gefühlten Weise auch nur annähernd dachsähnlich (bis auf die Färbung vielleicht). Ich hatte ihm ab und zu nochmal eine Chance gegeben aber er blieb stets auf der untersten Position in meiner Synthetikpinsel-Rangliste. Selbst einen 9,95€ Black Fibre von HJM empfinde ich persönlich vom Borstengefühl angenehmer als mein STF (was immer das auch sein mag...).

Wie gesagt, es handelt sich hier lediglich um eine persönliche Vermutung. Vielleicht täusche ich mich, wer weiß?

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Diese Nachricht wurde am 12.06.2017 um 18:49 Uhr von Batou editiert.
 
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Diskussionsnachricht 000564
15.06.2017, 00:07 Uhr
tas
registriertes Mitglied


CaptainGreybeard schrieb:

Zitat:
Batou schrieb:

Zitat:
Der STF ist mir zu pieksig und pilzt nur widerwillig auf. Da sind andere Synthies deutlich besser.

Synthetikpinsel pilzen überhaupt nicht auf, das bleibt den Tierhaarpinseln, vor allem den Dachshaarpinseln vorbehalten. Kunststoffhaare spreizen lediglich etwas auf während der Rasur und kehren nach der Rasur und dem Trocknen in ihre Ausgangsposition zurück.

Dies tun die Naturpinsel auch. Auch sie ziehen sich komplett zusammen, sobald sie trocken sind.
 
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Diskussionsnachricht 000565
15.06.2017, 10:28 Uhr
Rinox
registriertes Mitglied


@tas: Sie tun das ein wenig, aber sie gehen nicht immer wieder in ihre Ursprungsform zurück, so wie es bei den STF der Fall ist.

Ein STF sieht auch noch nach Jahren aus wie ein nagelneuer Rasierpinsel.
Eine Schweineborste oder ein Dachs pilzen mit der Zeit ordentlich auf und sind somit deutlich größer/weicher als beim Kauf.

Man darf auch das aufpilzen durch Einarbeitung bzw. längeren Gebrauch von Naturhaaren nicht mit dem "aufpilzen" eines mit Schaum geladenen Synthies verwechseln!
Bei Naturhaaren ist es eine anhaltende Veränderung der Pinselkopf-Form, bei Synthies eine Gebrauchseigenschaft die sich nur während der Rasur bemerkbar macht bzw. aufrecht erhält.

--
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Diese Nachricht wurde am 15.06.2017 um 10:31 Uhr von Rinox editiert.
 
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Diskussionsnachricht 000566
15.06.2017, 16:06 Uhr
Stefan P. Wolf
Forumsgründer


Rinox schrieb:

Zitat:
Eine Schweineborste oder ein Dachs pilzen mit der Zeit ordentlich auf und sind somit deutlich größer/weicher als beim Kauf.

Das Aufpilzen hat keinerlei Auswirkung auf die Weichheit der Spitzen!
Allenfalls auf die Flexibilität des (immer dünner werdenden ) Kopfkerns.

Zitat:
Man darf auch das aufpilzen durch Einarbeitung bzw. längeren Gebrauch von Naturhaaren nicht mit dem "aufpilzen" eines mit Schaum geladenen Synthies verwechseln!

Einige Anmerkungen:

1) "Einarbeitung" verändert die Haarspitzen und macht sie weicher,
sie spleissen/fiedern auf, jede Spitze wird ein kleiner "Puschel",
das macht sie weich.

2) Das angesprochene dauerhafte Aufpilzen von Naturhaarpinseln (Flat-
und Fan-Shaped-Pinsel sehen dadurch irgendwann wie die Glasfaserlampen
aus den 70ern aus: https://www.amazon.de/dp/B005PUU5ZA) ist einfach
eine Art "Ausleiern" und macht den Pinsel breiter, aber vor allem auch
unansehnlicher. Immer weniger Haare kommen an die Haut und stehen
stattdessen seitlich ab. Je länger der Loft und/oder je weiter weg
die Form von Kugel/Bulb weg ist und/oder je weniger starr das Haar-
material (3-Band, besonders dünne, flexible Qualitäten) -> um so
mehr/leichter pilzt der Pinsel dauerhaft auf. Ein 2-Band Thäter in
Kugelform pilzt praktisch gar nicht dauerhaft auf (und das ist auch
gut so

3) Vom Aufpilzen zu unterscheiden ist das "Aufplustern" des Pinsels
bei der Befeuchtung (schon bei der ersten), die Haare werden durch
das Wasser flexibler, der ganze Kopf quillt und die Haare können
auch vereinzelt etwas kraus werden, das erhöht Ihr Volumen. Das
sieht noch gut aus, Aufpilzen nicht mehr.

4) Synthetikhaare oder steife Bulbs pilzen/plustern nur während der
Benutzung etwas auf und erhalten dadurch das optimale Volumen -- was
sie im Ständer machen, kratzt den Anwender allenfalls optisch (nettes
Aussehen beim nicht aufgepilzern Pinsel). In Benutzung (schaumgeladen)
verhalten sich Synthies aber im Volumen vergleichbar wie ein Dachs
gleicher Form (jedenfalls die STFs).

Zitat:
Bei Naturhaaren ist es eine anhaltende Veränderung der Pinselkopf-Form, bei Synthies eine Gebrauchseigenschaft die sich nur während der Rasur bemerkbar macht bzw. aufrecht erhält.

Ja, daher kein Nachteil bei den Synthies, denn ein dauerhaftes Auf-
pilzen auch ohne Schaumladung ist wohl den wenigsten ästhetisch ange-nehm.

Was Synthies vermutlich (untersucht hat es noch keines) wohl allenfalls
rudimentär -- oder gar nicht -- zeigen, ist eine Einarbeitung, also ein
Verändern der Spitzen in Richtung weicher. Während jeder ordentliche
Naturhaarpinsel durch fortgesetzte Benutzung weicher wird, bis er
vollends eingearbeitet ist, verbessert sich ein Synthi allenfalls
minimal -- wenn er piekst, dann bleibt das auch so. Synthie-Haare sind
daher bereits mit weichen Spitzen zu entwickeln, bei Naturhaaren wird
das mit der Zeit "von allein". Das hat aber wie gesagt nichts mit
Aufpilzen oder Aufplustern zu tun, sondern mit dem Ausbilden der sog.
Fahnen -- also dem Auffiedern der spitzen Haarspitzen in ein kleines
Büschel. Bei Synthies ist das durch das Spitzendesign gelöst, offenbar
erfolgreich.


Gruß, Stefan.

--
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Diskussionsnachricht 000567
15.06.2017, 21:15 Uhr
Rinox
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Stefan P. Wolf schrieb:


Das Aufpilzen hat keinerlei Auswirkung auf die Weichheit der Spitzen!
Allenfalls auf die Flexibilität des (immer dünner werdenden ) Kopfkerns.


Das stimmt natürlich. Ich dachte dabei an Schweineborsten, da kann man es sehr gut beobachten.
Sie pilzen meistens schnell auf und werden dadurch schon etwas weicher, aber die Haarspitzen werden erst durch längere Einarbeitung kuschelweich.

Dem Rest kann ich nur zustimmen. Wie immer schön geschrieben!

--
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Diese Nachricht wurde am 15.06.2017 um 21:17 Uhr von Rinox editiert.
 
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Diskussionsnachricht 000568
15.06.2017, 21:56 Uhr
Batou
registriertes Mitglied


Also unter Aufpilzen verstehe ich persönlich das Verhalten unter leichtem Druck beim Einschäumen im Gesicht. Due Fasern des STF pilzen nicht auf, sondern klappen irgendwie zur Seite weg. Das ist es, was ich gemeint habe und an meinem STF nicht mag.

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Diskussionsnachricht 000569
16.06.2017, 06:48 Uhr
Nyanko
registriertes Mitglied


Wenn man Rc verwendet und den Schaum im Gesicht schlägt stimme ich Batou zu. Daher habe ich immer am Kinn angefangen um die Fasern zu spreizen.

Hat sich der erste Schaum entwickelt kann ich das aber nicht mehr beobachten.

Ich habe meinen STF aber abgegeben da er mir zu starr oder eher pieksend war.
 
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