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NassRasur.com-Forum » Rasiermesser und Zubehör » Schärfen von Rasiermessern » Themenansicht

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Autor Thread - Seiten: -1- [ 2 ] [ 3 ]
Diskussionsnachricht 000000
30.05.2003, 09:25 Uhr
Gerhard
registriertes Mitglied


Hallo Freunde,
wir sollten hier unsere Erfahrungen und Meinungen zum Schärfen von Rasiermessern mal zusammentragen, austauschen und präsentieren. Ich möchte gern von Euch lernen, habe aber auch das eine und andere beizutragen.
Also ich mach mal einen Anfang - Ihr anderen könnt dann ja Ergänzungen, Fortsetzungen ... dazu schreiben:

Eine "haarscharfe" Schneide hat eine gerade klare Kante, die keinerlei Macken und Scharten, ja noch nicht einmal Schleifspuren aufweist, sondern absolut auf Hochglanz poliert ist. Durch jede Rasur wird die mikrofeine Schneide malträtiert, sie bekommt feinste Dellen. Die bilden sich während einer Ruhezeit von mind. 24 besser 48 Stunden weitestgehen zurück, die endgültige Glätte der Schneide wird dann vor der Rasur durch den Riemen wiederhergestellt. Aber auch bei solchermaßen sachgemäßem Gebrauch wird das Messer nach längerer Zeit stumpf - die ständige Rasurarbeit hinterläßt eben ihre Spuren.
Dann muß das Messer auf den Stein - fragt sich nur auf welchen.
Gröbere Steine schleifen schnell, hinterlassen aber auch tiefere Schleifspuren, sie werden nur benötigt, wenn man richtig ramponierte Messer wiederherstellen muß. Für den normalen Betrieb benutzt man die allerfeinsten Steine.

Unsere Großväter verwendeten dazu Belgische Brocken oder Arkansas-Steine - ich selbst habe mit beiden Steinen jahrelang meine Messer geschliffen. Für mich und für viele andere aber waren dann die synthetischen japanischen Wassersteine eine Offenbarung, ich finde, sie sind den Natursteinen in Schleifleistung und Feinheit absolut überlegen.
Wenn man keine eigentlichen Schäden am Messer hat, benötigt man nur einen einzigen Stein, den allerfeinsten, einen mit 8000er Körnung. Dazu gehört dann noch ein kleiner sg. Nagura-Stein.
Beide Steine werden ca. 10 Minuten in klares Wasser gelegt, sie saugen sich voll. Dann legt man sie auf den Tisch. Mit dem Nagura - Stein reibt man auf dem großen Stein gleichmäßig hin uns her. Dabei bildet sich aus dem Abrieb und dem Wasser eine feine Paste, die für den Schliff notwendig ist.
Nun nimmt man das Messer, legt es flach auf den Stein, sodaß Rücken und Schneide aufliegen, genau wie beim Abziehen auf dem Riemen. Das Schleifen jedoch geschieht genau anders herum - man schiebt das Messer mit der Schneide voran (!) über den Stein. Am Ende angekommen, wendet man das Messer über den Rücken (!) und schiebt es wieder mit der Schneide voran zurück. Und so geht es hin und her.
Nach einiger Zeit kann man beobachten, wie sich die Schleifpaste durch den Stahlabrieb der Klinge allmählich ins gräuliche verfärbt...


Hier breche ich erst mal ab - die anderen haben jetzt bestimmt noch ne Menge zu ergänzen und beizutragen. Irgendjemand wird sich bestimmt auch bald an die Fortsetzung machen.
 
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Diskussionsnachricht 000001
30.05.2003, 11:04 Uhr
Gerhard
registriertes Mitglied


Ausführlicher und anschaulicher als ich hat Leo (wo steckt Leo eigentlich - ist der gar nicht mit umgezogen in dieses Forum?) das auf seiner Messerschärfseite beschrieben.

Die müßt Ihr euch unbedingt hier anschauen!

Neben vielen, vielen Informationen zu Steinen und zum Schärfen auch von anderen Messern gibt es dort ein extra Kapitel für das Schärfen von Rasiermessern.

Diese Nachricht wurde am 30.05.2003 um 11:09 Uhr von Gerhard editiert.
 
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Diskussionsnachricht 000002
30.05.2003, 12:08 Uhr
Stefan P. Wolf
Forumsgründer


Den feinen Kreidestein (Nagura) habe ich noch nie gewässert (also zum
Vollsaugen 10 min. in Wasser gelegt), nur zum Aufschlämmen etwas nass
gemacht. Zerfällt der auf diese Weise nicht total schell? Ich wässere
nur den eigentlichen Schleifstein.

Der Schlamm des Nagura hat mehrere Aufgaben. Erstens öffnet das Ein-
schlämmen die Poren des großen Schleifsteins und frischt ihn wieder
auf (Enfernen von metallstaub nach dem vorherigen Schleifen). Dann
speichert der Schlamm die zum Schleifen auf dem Wasserstein nötige
Feuchtigkeit. Und schließlich erzeugt der Schlamm eine feine Polier-
wirkung, indem sich die feinen Kreidepartikel in die groberen Poren
des Wassersteins setzen und diesen damit glatter und gleichmäßiger
machen -- sie erhöhen in gewisser Weise die Körnung auf einen Wert
über #8000.

Wer einen Belgischen Brocken hat, der schleift übrigens ohne Nagura,
denn der BB hat keine Poren. Daher wird der BB auch nicht gewässert
(er kann sich ohne Poren ja gar nicht vollsaugen), sondern nur nass
gemacht. Man kann dort also sofort loslegen, wenn es schnell gehen
soll. Daher war der BB bei den Barbieren so beliebt.


Gruß, Stefan.

--
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Diskussionsnachricht 000003
30.05.2003, 12:32 Uhr
Gerhard
registriertes Mitglied


Ich benutze den synthetischen Nagura, der zumindest kann das Wässern gut ab. Vielleicht ist es überflüssig, ihn auch zu wässern, aber es schadet auf keinen Fall.
 
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Diskussionsnachricht 000004
30.05.2003, 23:37 Uhr
NOrbert
registriertes Mitglied


Hi Gerhard,
die Schneide ist toll beschrieben, doch unter dem Mikroskop ( bei 240 facher Vergrößerung ) sieht das alles etwas anders aus.
Die Schneide hat Riefen und " Kratzer " und ist so gar nicht glatt.
Wenn Ihr mal Fotos davon haben wollt, kann ich zur Verfügung stellen.
Peter hat schon mal die Fotos gesehen. Hast Dir das so vorgestellt ?
Klar, für das bloße Auge ist das super glatt und poliert. Und es soll gut schneiden und keinen Schönheitspreis gewinnen.
Ich habe auch mal mit dem BB angefangen, bin dann aber für meine Rasiermesser schnell zu den japanischen Kunststeinen gewechselt.
Gleichbleibende Qualität, keine Einschlüsse, prima im Abtrag und noch gut bezahlbar.
Ein BB in vergleichbarer Größe und Qualität ist schon fast nich mehr zu bekommen und wenn, dann kann den keiner mehr bezahlen.
Meinen Nagura wässere ich nicht, die Schleifstein dagen schon.
Ich arbeite mit einem Kombi 1000/6000, einem 8000 und einem Hellen Arkansas. Werde mir aber wohl noch eine 3000er zulegen. Damit wäre dann wohl so jede erdenklich Situation zu meistern.
Also dann, fröhliches Schleifen..............NOrbert

--
schöne Grüße aus Nürnberg.......NOrbert


wer glaubt er sei der Beste hat aufgehört gut zu werden
 
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Diskussionsnachricht 000005
31.05.2003, 13:06 Uhr
chheyden
registriertes Mitglied


Norbert schrieb:

Zitat:
Meinen Nagura wässere ich nicht, die Schleifstein dagen schon.
Ich arbeite mit einem Kombi 1000/6000...

Ist der Nagurastein unverzichtbar? Habe mir einen jap. Wasserkombistein zugelegt, der kam ohne Nagurastein und in der Anleitung war davon auch keine Rede.
Allerdings war ich auch erfolglos im Einsatz des Steines...
Grüße, Christian
 
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Diskussionsnachricht 000006
31.05.2003, 13:56 Uhr
Gerhard
registriertes Mitglied


Norbert schrieb:

Zitat:
doch unter dem Mikroskop ( bei 240 facher Vergrößerung ) sieht das alles etwas anders aus. Die Schneide hat Riefen und " Kratzer " und ist so gar nicht glatt. Wenn Ihr mal Fotos davon haben wollt, kann ich zur Verfügung stellen.

Ja - das habe ich mir schon gedacht, eine perfekt glatte Schneide kann es ja gar nicht geben, aber ich denke mir, je feiner umso besser. Die Photos interessieren mich brennend. Gibt es auch welche, wo man die Unterschiede vor dem Schleifen - nach dem Schleifen, vor dem Pastenriemen - nach dem Pastenriemen, vor der Rasur - nach der Rasur, vor dem Streichriemen - nach dem Streichriemen, vor der Ruhezeit - nach der Ruhezeit ... sehen kann? Kann man die Photos vielleicht auf Stefans Seite einbauen?

Zitat:
Ich arbeite mit einem Kombi 1000/6000, einem 8000 und einem Hellen Arkansas.

Genau das Equipment verwende ich auch. Aber den Hellen Arkansas benutze ich nicht mehr. Was machst du damit, hat der von mir unerkannte Stärken?
 
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Diskussionsnachricht 000007
31.05.2003, 14:42 Uhr
Stefan P. Wolf
Forumsgründer


Die Bilder von Norbert baue ich ein, das ist klar. Schön wäre eine
Serie nach verschiedenen Steinen, nach dem Schleifriemen, nach dem
Abziehen, nach der Rasur und nach erneutem Abziehen. Vielleicht noch
nach 4 Wochen täglicher Benutzung (Abziehen + Rasur).

Gruß, Stefan.

--
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Diskussionsnachricht 000008
31.05.2003, 18:52 Uhr
Gerhard
registriertes Mitglied


Oh - ja - das wäre super
 
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Diskussionsnachricht 000009
01.06.2003, 13:45 Uhr
NOrbert
registriertes Mitglied


Hallo Stefan,
darf ich das als einen unausgesprochenen Auftrag sehen ?
Muss das aber erst mit unseren "Qualitätsfuzzis" abklären.
Kann nicht so ohne Weiteres das Fotomikroskop in Beschlag nehmen.
Ich mach aber die Bilder -- wie vorgeschlagen -- dauert halt a bissl.
Hi Gerhard,
den hellen Arkansas nehme ich nur noch wenn ich mit dem 8000er nicht ganz zurechtkomme. Der Arkansas ist ja so hart, der poliert nur noch die Schneide. Abnehmen tut der fast nix. Also zum " Schärfen , d.h. Material abtragen " ist der nicht so geeignet.
Doch zum allerletzten Finish ist er gut. Muss aber nicht sein, denn das ist ein Aufwand der im Grunde nicht mehr notwendig ist.
Für meine selber gemachten Messer, zum Schneiden polieren ist der aber dafür wieder gut . Da sind mir meine Jap. Steine zu schade.
Gruß..........NOrbert

--
schöne Grüße aus Nürnberg.......NOrbert


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Diskussionsnachricht 000010
01.06.2003, 16:30 Uhr
Stefan P. Wolf
Forumsgründer


Norbert schrieb:

Zitat:
Hallo Stefan,
darf ich das als einen unausgesprochenen Auftrag sehen ?

Sogar als "ausgesprochenen"

Zitat:
Muss das aber erst mit unseren "Qualitätsfuzzis" abklären.
Kann nicht so ohne Weiteres das Fotomikroskop in Beschlag nehmen.
Ich mach aber die Bilder -- wie vorgeschlagen -- dauert halt a bissl.

Völig klar -- nur dürfte das vielen (wenn nicht allen) das erste Mal
einen tieferen Einblick geben, was die Haare mit der feinen Schneide
anstellen, wie eine stumpfe gegenüber einer lediglich norch nicht ab-
gezogenen aussieht und so weiter. Lass Dir Zeit -- umso besser werden
die Bilder.


Gruß, Stefan.

--
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Diskussionsnachricht 000011
02.06.2003, 10:19 Uhr
Gerhard
registriertes Mitglied


chheyden schrieb:

Zitat:
Ist der Nagurastein unverzichtbar? Habe mir einen jap. Wasserkombistein zugelegt, der kam ohne Nagurastein und in der Anleitung war davon auch keine Rede.
Allerdings war ich auch erfolglos im Einsatz des Steines...
Grüße, Christian

Der Nagurastein ist schon sehr wichtig. Wie Stefan schon schreibt, befreit er die Körnung des Steins vom Metallabrieb, zugleich erzeugt er mit dem Abrieb des Steines diese Paste, die für den Schleifvorgang so wichtig ist. Auch wenn der kleine Stein in keinem guten Verhältnis zu den Versandkosten steht - ich würde ihn mir noch nachbestellen (aber bei DICK findet man ja ohnehin immer noch etwas, was man schon längst mal haben wollte )
Aber auch nach einem solchen Schliff auf dem 8000er besteht das Rasiermesser noch nicht den Haartest. Dafür muß es noch auf einem extra Streichriemen, der mit Schleifpaste behandelt wird und ausschließlich diesem Zweck dient (die Schleifpaste muß zwar mal erneuert werden, aber man bekommt sie nice wieder runter), abgezogen werden. Erst durch die Streichriemenpaste erhält das Messer die finale Schärfe. Es gibt verschiedene Schleifpasten:
rot - grob
grün - mittel
schwarz - fein
Ich schätze, die meisten verwenden nur einen einzigen Schleifriemen mit der grünen Paste. Das ist sozusagen klassisch und liefert dann die hervorragende Schärfe.

(ich habe mir gerade noch einen weiteren Riemen bestellt, ich will die ganz gründliche Lösung testen: Erst auf der roten, anschließend auf der schwarzen Paste abziehen. Bin gespannt, ob das den grünen Riemen noch mal toppen wird. Ich werde euch natürlich berichten)
 
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Diskussionsnachricht 000012
02.06.2003, 11:10 Uhr
Gerhard
registriertes Mitglied


Hi Norbert,

ich bin schon riesig gespannt auf die Photos - klar laß dir Zeit.
Eine Anregung noch dazu: Wenn du sowieso schon beim Photograpieren bist, dann mach doch auch noch mal ne Aufnahme von einer Merkur-Rasierklinge, nur mal so zum Vergleich zum Messer.
 
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Diskussionsnachricht 000013
02.06.2003, 17:00 Uhr
NOrbert
registriertes Mitglied


Hi Gerhard,
der Vorschlag ist toll. Hätt ich ja auch selber mal draufkommen können.
Werd mir also die Merkur Klingen beschaffen und auch davon Fotos machen ( lassen ).
-- Tragt mal zusammen was noch interessant wäre. Vielleicht fällt Euch noch was ein. Dann gehts in einem Aufwasch. --

--
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Diskussionsnachricht 000014
02.06.2003, 18:20 Uhr
Stefan P. Wolf
Forumsgründer




Zitat:
Tragt mal zusammen was noch interessant wäre. Vielleicht fällt Euch noch was ein. Dann gehts in einem Aufwasch.

- Mach 3
- Mach 3 Turbo
- Wilkinson Protector 3D (keramikbeschichtet)

Eine nagelneue "Mach 3 Turbo" und 1-2 Merkur-Rasierklingen bekommst
Du von mir! Insiderwitz: WENN Du mein Banjo kaufst

Mail mir 'mal Deine Dienstadresse, dann schicke ich Dir die Test-
klingen direkt in's Büro (wenn Du willst).


Gruß, Stefan.

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Diskussionsnachricht 000015
09.06.2003, 10:28 Uhr
Hamm.Marcus
registriertes Mitglied


Norbert schrieb:

Zitat:
-- Tragt mal zusammen was noch interessant wäre. Vielleicht fällt Euch noch was ein. Dann gehts in einem Aufwasch. --

Ganz spontan fällt mir da eigentlich nur "das Wichtigste" ein,

ein Barthaar ! ... denn das soll ja ab, gelle ;-)

... und wär bestimmt interessant zu sehen,
was die Klinge da zu leisten hat

Viele Grüsse, Marcus
 
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Diskussionsnachricht 000016
09.06.2003, 12:43 Uhr
NOrbert
registriertes Mitglied


Prima Idee. Ob das so klappt ?!?!
Mal sehen ob ich an das Fotomikroskop unserer QualiKollegen so lange ran
darf.
Möglicherweise in der Urlaubszeit. Da darf ich ja schwer schuften :-((
Doch vom 4. bis 22.7. werde ich ( ganz ohne Rasiermesser ) 2 Wochen Kanufahren in Norwegen geniessen. Ätsch !!

--
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Diskussionsnachricht 000017
22.07.2003, 14:54 Uhr
Hannes
registriertes Mitglied


Hallo Schärfprofis und Schleifmeister,

am Wochenende habe ich mich nun erstmals daran gemacht, meine Messer auf einem frisch abgerichteten Belgischen Brocken zu schleifen. Bei drei von vier Messern hat das auch ganz gut geklappt (perfekt ist es noch nicht, doch mit etwas Übung wird es hoffentlich schon werden). Große Probleme habe ich allerdings mit meinem Dovo (5/8, Hohlschliff, nicht rostfrei, Knochengriff):

Ich habe bestimmt schon 30 Minuten lang das Messer sanft in der beschriebenen Weise über den befeuchteten Schleifstein geschoben, doch das Messer wird nicht scharf! Bei genauerer Betrachtung der Klinge fiel mir auf, dass sie in einem bestimmten Betrachtungswinkel regelrecht wellig in der Längsrichtung ist. Mit Blick von oben auf die Klinge wirkt diese absolut gerade und scharf, doch betrachtet man das Messer von der Seite und rollt es etwas zwischen Daumen und Zeigefinger hin und her, wird über die unregelmäßige Lichtreflektion diese Wellenform sichtbar.

Wißt Ihr, was ich falsch gemacht habe und wie ich die Klinge doch noch scharf bekommen kann?

Ich hoffe, ich habe mich einigermaßen verständlich ausgedrückt und freue mich schon auf Eure Antworten!

Viele Grüße,

Hannes
 
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Diskussionsnachricht 000018
22.07.2003, 15:18 Uhr
NOrbert
registriertes Mitglied


Hallo Hannes,
hast das Messer schon mal auf ne ebene Fläche gelegt ( kann auch der Schärfstein sein ) und direkt " in die Schneide hinein" gesehen.
Mann , wie erklär ich das bloß ? Nicht in die Längsrichtung , sondern so als würdest Du direkt auf die Schneide draufsehen.
Das Messer muss unbedingt auf der ganzen Länge aufliegen ( am Klingenrücken und der Schneidkante ).
Wenn es wellig , an verschiedenen Stellen hochsteht, so wie ein Wellpappkarton,dann hilft hier nur noch Nachschleifen bis es so plan wie möglich aufliegt. Bei einem neuen Messer würde ich das auf jeden Fall reklamieren. Bei einem alten Messer kannst eben nur nachplanen.
Kuck mal nach und sag, evt. per priv Mail bescheid.

--
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Diskussionsnachricht 000019
22.07.2003, 15:37 Uhr
Sorbas
registriertes Mitglied


@alle

Hallo allerseits !

Beim Schärfen meiner Messer mit dem blauen Belgischen Brocken klebe ich immer den Messerrücken mit Tesafilm ab. Dies hat den Vorteil, daß schön eingravierte Muster ( Weinlaub etc. ) nicht durch das Streichen über den Stein wegpoliert werden. Ich klebe einfach einen Streifen Tesa der Länge nach auf den Messerrücken.

Es soll ja die Klinge und nicht der Messerrücken poliert und geschliffen werden !

Ebenso beklebe ich bei manchen Messern die Flanke der Klinge, am Drehpunkt mit dem Griff, da bei oftmaligen Schleifen auf dem Stein ( bei stumpfen eBay-Messern ) sich ein scharfer Grad bilden kann, der eventuell den Abziehriemen beschädigen kann.

Nach dem Abziehen auf dem Stein - Haartest bestanden - einfach das Tesa abziehen und mit Reinigungsbenzin die Kleberreste vom Messerrücken entfernen.

Dann ab mit dem Messer auf den Pastenrienem.



Gruß


Sorbas

Diese Nachricht wurde am 22.07.2003 um 15:39 Uhr von Sorbas editiert.
 
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Diskussionsnachricht 000020
22.07.2003, 17:30 Uhr
grafgoldfisch
registriertes Mitglied


Hallo Ihr Messer- und Rasierprofis,

wenn Ihr ein altes Messer wieder in Betrieb nehmen wollt, so wie ich es regelmäßig mache, dann benötigt Ihr etwas Geduld. Wenn man nach 30 Minuten intensives Schärfen denkt: "Nun ist es Scharf", habt Ihr euch geschnitten. Eine Grundschärfe bekommt man mit einem Abziehstein nicht so einfach hin: dauert einfach zu lange.
Also stufenweise vom gröberem Stein auf den Feineren übergehen.
Eventuell auch mal eine Lupe nehmen und nach dem groben Schleifgang auf die Schneide sehen. Wenn Ihr auf der Schneide noch etwas erkennen könnt,
dann braucht Ihr noch nicht auf den nächst feineren Stein zu wechseln.
Dann feiner Abziehstein und danach nehme ich den Arkansas und schleife unter Öl.Zuerst reichen normale kreisende Berwegungen aus. Später dann, wie schon im Forum beschrieben nur noch vörwärts schleifen und nicht zurückziehen. Wichtig: Am Ende des Vorganges nur noch mit minimalem Druck das Messer auflegen. Es sollte nun die gesammte Fläche plan sein,
so daß mit jeder Bewegung die Schneide gleichmäßig abgetragen wird.
Dann ab auf das Leder.
Und nun zum Schluß:
Ihr könnt auch noch 5- 12 Stunden weiterschleifen, aber das Rasiermesser kann nicht schärfer werden, als es der Stahl erlaubt
(Schneide bricht um).

Harald

--
Der Goldfisch ist das Tier, das auch nach einer Inflation seinen Wert behält, genau wie .
 
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Diskussionsnachricht 000021
11.08.2003, 10:27 Uhr
Matt
registriertes Mitglied


Hallo Leute !

Also, ich hab' die besten Erfahrungen bei der 'Renovierung' eines alten Rasiermessers mit einem japanischen Kombistein 1000/6000 und einem Arkansas Brocken mit Öl gemacht, Schleifpaste hab' ich selbst noch nie verwendet.

Nur zur Warnung (diese Gerüchte geistern immer noch durch diverse Messer- und Hobbythekforen): Ein Bekannter von mir hat behauptet, die Klinge nicht auf einem Streichriemen abzuziehen, sondern auf einer Filzscheibe nachzupolieren, hat es allerdings geschafft, auf diese Weise die Schneide, nun, sagen wir einmal, noch einmal 'nachzutempern', womit das gute Stück mittlerweile ÜBERHAUPT keine Schnitthaltigkeit mehr besitzt.

Grüsse

Matt
 
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Diskussionsnachricht 000022
11.08.2003, 10:51 Uhr
Stefan P. Wolf
Forumsgründer


Bei Messern mag das mit der Filz- oder Schwabbelscheibe Sinn machen,
bei Rasiermessern auf keinen Fall!

Gruß, Stefan.

--
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Diskussionsnachricht 000023
11.08.2003, 15:15 Uhr
chheyden
registriertes Mitglied


Norbert schrieb:

Zitat:
Hallo Hannes,
hast das Messer schon mal auf ne ebene Fläche gelegt ( kann auch der Schärfstein sein ) und direkt " in die Schneide hinein" gesehen.
Mann , wie erklär ich das bloß ? Nicht in die Längsrichtung , sondern so als würdest Du direkt auf die Schneide draufsehen.
Das Messer muss unbedingt auf der ganzen Länge aufliegen ( am Klingenrücken und der Schneidkante ).
Wenn es wellig , an verschiedenen Stellen hochsteht, so wie ein Wellpappkarton,dann hilft hier nur noch Nachschleifen bis es so plan wie möglich aufliegt. Bei einem neuen Messer würde ich das auf jeden Fall reklamieren. Bei einem alten Messer kannst eben nur nachplanen.
Kuck mal nach und sag, evt. per priv Mail bescheid.

Hallo Norbert,
kommt dieses Wellpappe-Phänomen häufiger vor?
Habe genau diesen Fall gerade auf meinem Tisch, das Messer ist neu, ich habe es für 10Euro bei Ebay ersteigert, ist dort häufiger im Angebot ("Rasiermesser Neu, Ladenpreis 41Euro").
Es war vollkommen stumpf, aber statt das zu reklamieren habe ich mich am Stein versucht, ohne Erfolg, weil man es eben nicht plan auf den Stein kriegt. Bis ich das gerafft habe, war es aber schon so weit, dass ich es jetzt nicht mehr reklamieren möchte, grosser Fehler...
Einziger Hinweis auf die Herkunft des Messer ist der Schriftzug "UBC Germany 3" auf dem Erl.
Also Vorsicht, Ebayer!
Viele Grüße, Christian
 
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Diskussionsnachricht 000024
13.08.2003, 21:05 Uhr
Erik
registriertes Mitglied


Hallo liebe Nassrasierer,

Bei den anbietern hier im forum kostet der als japanischer 8000'der um die 140¤.
Jetzt habe ich einen Anbieter gefunden, der verkauft einen künstlichen Japanischen 8000'der um ca 60,-¤.Der Stein heisst ; Hatanaka blue stone.
Hat jemand damit Erfahrung. Ist die Qualität der Kunststeine vergleichbar?
Oft heisst es ja,kaufst du billig kaufst du teuer. Also ein Preisunterschied von 80¤ ist schon ne kleine Welt finde ich.

Viele Grüße

Erik

Diese Nachricht wurde am 13.08.2003 um 21:07 Uhr von Erik editiert.
 
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