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NassRasur.com-Forum » Rasierklingen und Sicherheitsrasierer » Standzeit von Klingen erhöhen? » Themenansicht

zum letzten Beitrag dieser Diskussion springen

Autor Thread - Seiten: -1- [ 2 ]
Diskussionsnachricht 000000
18.10.2012, 23:17 Uhr
atahualpa
registriertes Mitglied


Hallo,

ich habe gelesen, dass man Klingen durch etwas Nachbearbeitung wieder schärfer machen kann und somit die Standzeit deutlich vergrößern kann.

Daher frage ich Euch nach Tricks und Tipps.

Bisher konnte ich dazu folgendes finden und würde mich über weitere Vorschläge und etwas Erläuterung und Tipps zur praktischen Umsetzung des folgenden freuen:

1. Wie ein Rasiermesser an Leder abziehen

2. Korken

3. Mit etwas Öl und einem Radierer die Schneidkante bearbeiten



Vor allem scheint die Sache mit dem Radierer sehr gut zu sein. Habe gelesen das damit jemand eine Klinge über 30 Rasuren mit guten Ergebnissen verwendet hat.


Eventuell gibts ja sogar kleine Schärfesteine durch die man die Klingen durchziehen kann?



P.S.: Die Antwort dass Klingen so billig sind dass sich die Maßnahmen nicht lohnen brauch vorerst nicht gegeben zu werden

--
Wilkinson Classic, Edwin Jagger DE89bl, Merkur 15C balea Dachs Hand meistens nicht am suchen, getestet: Merkur, Derby, Streamline/Personna, Wilkinson
 
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Diskussionsnachricht 000001
19.10.2012, 01:48 Uhr
Rheinperchten
registriertes Mitglied


Also es gab und gibt Geräte mit denen man Rasierklingen nachschärfen konnte. Die stammen aber aus einer zeit in der Rasierklingen auch teuer waren. Heute sind die so billig dass sich ein nachschärfen nicht lohnt. Die Geräte zum schärfen von RK funktionieren zwar, aber heutzutage kann man damit nicht die Schärfe erreichen welche neue RK heutzutage haben. früher hat man ein etwas anderes Verständniss von Schärfe gehabt. auch gab es halter in welche die Klingen eingespannt wurden um sie dann auf einem normalen Leder abzuziehen. Ich habe ein paar dieser Geräte, aber da kannste besser ne neue Klinge einlegen.
 
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Diskussionsnachricht 000002
19.10.2012, 04:48 Uhr
Philipp R.
registriertes Mitglied


Es gibt ja auch noch dieses Gerät namens Blademaster. Irgendwie ein Magnet durch den sich der Grat an der Schneidekante wieder aufrichten soll oder so.

--
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Diskussionsnachricht 000003
19.10.2012, 08:58 Uhr
Elbe
registriertes Mitglied


atahualpa schrieb:

Zitat:
P.S.: Die Antwort dass Klingen so billig sind dass sich die Maßnahmen nicht lohnen brauch vorerst nicht gegeben zu werden

Dabei ist das die einzig richtige Antwort.
 
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Diskussionsnachricht 000004
19.10.2012, 12:42 Uhr
atahualpa
registriertes Mitglied


folgendes konnte ich finden:

https://www.youtube.com/watch?v=quCsBwUg7G8
https://www.youtube.com/watch?v=QrZyPlJR7M4

und noch eine schöne Website dazu:

www.patented-antiques.com/Backpages/MiscBkpg/RAZOR.html

Find ich eigentlich ne gute Sache wenn man so relativ einfach in kurzer Zeit die Standzeit von Klingen mehr als verdreifachen kann.

Gibt aber wohl nur antike Sachen zu dem Thema...

--
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Diese Nachricht wurde am 19.10.2012 um 12:47 Uhr von atahualpa editiert.
 
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Diskussionsnachricht 000005
19.10.2012, 13:23 Uhr
Linkshaender
registriertes Mitglied


Elbe schrieb:

Zitat:
atahualpa schrieb:

Zitat:
P.S.: Die Antwort dass Klingen so billig sind dass sich die Maßnahmen nicht lohnen brauch vorerst nicht gegeben zu werden

Dabei ist das die einzig richtige Antwort.

Kann ich so nicht teilen. Nur weil etwas "billig" ist, heißt es nicht, dass man es verschwenden muss... Daher ist es durchaus legitim, diese Antwort per se auszuschließen...

Schönes Wochenende!

--
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Diskussionsnachricht 000006
19.10.2012, 13:31 Uhr
atahualpa
registriertes Mitglied


Linkshaender schrieb:

Zitat:
Elbe schrieb:

Zitat:
atahualpa schrieb:

Zitat:
P.S.: Die Antwort dass Klingen so billig sind dass sich die Maßnahmen nicht lohnen brauch vorerst nicht gegeben zu werden

Dabei ist das die einzig richtige Antwort.

Kann ich so nicht teilen. Nur weil etwas "billig" ist, heißt es nicht, dass man es verschwenden muss... Daher ist es durchaus legitim, diese Antwort per se auszuschließen...

Schönes Wochenende!

Genau das ist eigentlich meine Ansicht dazu. Dinge die eigentlich noch funktionstüchtig sind muss man doch nicht unbedingt wegwerfen, egal wie teuer sie sind/waren?

Finde das genauso mit Lebensmitteln - auch wenn es günstig(er) ist was neues zu kaufen und vielleicht nicht ganz rational ist Zeit zum Erhalt in einen sehr günstigen Artikel zu stecken... so mache ich dies doch lieber...

--
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Diese Nachricht wurde am 19.10.2012 um 13:32 Uhr von atahualpa editiert.
 
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Diskussionsnachricht 000007
19.10.2012, 15:07 Uhr
Kurbjuhn
Moderator


atahualpa schrieb:

Zitat:
Genau das ist eigentlich meine Ansicht dazu. Dinge die eigentlich noch funktionstüchtig sind muss man doch nicht unbedingt wegwerfen, egal wie teuer sie sind/waren?

Ich habe z. B. gerade hier in einem Supermarkt 100 Derby-Klingen für 6,99 € erstanden. Damit kann ich mich mehr als 2 Jahre lang rasieren, für einen Klingenpreis von knapp 7 Cent pro Stück.
Ich sehe keinen Sinn darin, evtl. weiteres Geld (für eine Schärf-Apparatur) und Zeit aufzuwenden, um noch zwei oder drei weitere Cent zu sparen. Zeit und Aufwand müssen in einem entsprechenden Verhältnis zur Ersparnis stehen, das ist bei Einsparungen im unteren Cent-Bereich m. E. nicht mehr der Fall.

Gruß
Chris

--
forum-mods(at)nassrasur(dot)com

Diese Nachricht wurde am 19.10.2012 um 15:08 Uhr von Kurbjuhn editiert.
 
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Diskussionsnachricht 000008
19.10.2012, 15:11 Uhr
Philipp R.
registriertes Mitglied


Verschwenden wäre, wenn man aufgrund des günstigen Klingenpreises einfach so für jede Rasur eine neue Klinge nehmen würde.

Aber es ist nunmal Fakt, dass DE-Klingen schlicht und einfach nur eine begrenzte "Standzeit" haben, welche jedoch je nach Klinge und auch Anwender mehr oder weniger stark schwanken kann.

Die DE-Klingen sind schlicht und einfach nicht dafür ausgelegt, zig Rasuren zu halten und es ist ja gerade der Sinn dahinter, die Klinge auszutauschen wenn sie stumpf ist bzw. nicht mehr angenehm rasiert.

Wer eine (extrem) lange Klingenstandzeit haben möchte, der soll sich ein Rasiermesser kaufen. Kostet zwar in der Anschaffung erstmal nicht unbedingt wenig, aber dafür hat die Klinge bei guter Pflege und regelmäßigem Abziehen/Nachschärfen eine Standzeit von bis zu über 100 Jahren. Teilweise sind Messer in Verwendung, die doppelt oder dreifach so alt sind.

Viele Lebensmittel sind verderblich und da hängt der Erhalt ganz stark von der Lagerung ab. Also meine Eltern haben im Kühlschrank so ein 0°-Zone und darin halten die Sachen wirklich lange.

Ich denke viele von uns lassen sich ihr Hobby recht viel Geld kosten (Pinsel, Hobel, Messer, Seifen, Cremes, After Shaves, Klingen, Vitrinen, Dosen, Boxen, Kisten...) was zwar rational gesehen irrsinnig ist, aber ok weil wir hier quasi fast alle irgendwie drunter leiden. Dann jetzt mit der Klingenstandzeit wirklich nur im Centbereich zu sparen bringt nichts bzw. ist gesamtwirtschaftlich gesehen nicht sehr förderlich.

Viele Leute könnten einen ganzen Batzen Geld sparen, wenn sie sich mal ein bischen mehr Gedanken über die Notwendigkeit der Anschaffung bestimmter Dinge machen würden. Nicht wenige Kollegen von mir jammern rum, dass sie kein Geld haben, wir verdienen so schlecht, sie haben (fast) jeden Monat das Konto überzogen. Aber die modernsten Smartphones, E-Reader, Tablets etc. werden stolz vorgeführt und es wird nicht unerwähnt gelassen, dass man sich jetzt einen XXXcm-großen 3D-Flachbildfernseher geholt hat welcher selbstverständlich im MediaMarkt 0%-Finanzierungsangebot geholt wurde.

Ich möchte hier niemanden angreifen oder beleidigen, aber wenn jemand von sparen redet und krampfhaft die Lebensdauer eines 0,08€ Wegwerfartikels zu verlängern sucht, kann ich nur den Kopf schütteln.

--
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Diskussionsnachricht 000009
19.10.2012, 15:35 Uhr
Treteimer
registriertes Mitglied


Ich denke auch das sich das nciht wirklich lohnt die Klingenstandzeit zu verlängern. Es es dauert (gefühlte) Jahre bis man das antike Schärfwerkzeug armortisiert hat. Okay bei dem Radierer sind das nur ein paar Wochen, aber spätestens bei Zeit und Aufwand ist es ein Faß ohne Boden... Da gibt es sicherlich andere Dinge an denen man den Rotstift ansetzen kann

--
'May you never lie, steal, cheat or drink. But if you must lie, lie in each other arms. If you must steal, steal kisses. If you must cheat, cheat death. And if you must drink, for god's sake, drink whisky.'
 
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Diskussionsnachricht 000010
19.10.2012, 16:13 Uhr
atahualpa
registriertes Mitglied


wie gesagt mir ist völlig bewusst, dass es nicht rational ist bei nem 10 Cent Artikel 5 Minuten in Erhaltungsmaßnahmen zu stecken. Natürlich wäre ein kleines Gerät zum Schärfen welches vielleicht 20 Euro kostet wirtschaftlich unsinnig aber mir gehts einfach draum dass es ja scheinbar geht!?
Der Materialabtrag scheint mir nicht sehr groß zu sein und es technisch alles andere als unmöglich die Klinge wieder gut zu schärfen
Fände das einfach wesentlich interessanter mit 10 Klingen ein Jahr zu fahren als mit 100, auch wenn es das selbe kostet. Bin kein Fan von vielen Verschleißteilen da zahle ich lieber ein wenig mehr und habe höher Standzeiten...
... da fällt mir ein vor ein paar Jahren gabs doch mal so eine innovative Erfindung von selbstschärfenden Klingen...davon hat man ja leider auch nichts mehr gehört ...

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Diese Nachricht wurde am 19.10.2012 um 16:16 Uhr von atahualpa editiert.
 
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Diskussionsnachricht 000011
19.10.2012, 16:24 Uhr
Rheinperchten
registriertes Mitglied


Elbe unterliegt hier einem Denkfehler.....
Wie schon geschrieben wurde muss man Dinge nicht verschwenden nur weil sie günstig sind. Auch günstige Dinge soll und kann man versuchen möglichst lange zu verwenden,- macht ja dann erst Sinn zum Geld sparen oder ??? DE Klingen sind von der Verwendung her nicht für lange Standzeiten gedacht. Das bedeutet dass man die Klingen nur wenige Male verwendet und dann tauscht. Das ist dann eine sachgerechte Verwendung die auch in dieser Form vorgesehen ist und die jedem Verwender klar sein muss wenn er sich für die Verwendung von DE Klingen entscheidet. Möchte man aus Umweltgründen oder zur Recourcenschonung etwas beitragen, dann sind DE Klingen die falsche Wahl. In erster Linie will man sich ja angenehm rasieren. Wenn das nicht mehr geht, werde ich so ne Klinge nicht auf biegen und brechen weiterverwenden,- das wäre Unsinn. Bisher haben die Geräte zum nachschärfen nicht wieder die angenehme Schärfe herstellen können. Somit also nicht der wahre Jakob. Einen Boom dieser Teile war vor vielen jahrzehnten als DE Klingen auch noch recht teuer waren, daher war der Gedanke dass man Geld sparen könnte. Man dachte dass man diese Klingen ähnlich behandeln könnte wie Klingen vom Wotan, Rolls, Autostrop usw. Ich haber hier derart alte Klingen, noch neu verpackt. Und ich habe einige dieser alten Schärfgeräte. Rumgetestet wie doof, aber eine angenehme Schärfe bringen die nicht mehr. Ohnehin waren die DE Klingen früher nicht so scharf wie moderne Klingen. Musste mal Opa fragen, der kennt das. Ok,- man kann DE Klingen mit einigen Dingen etwas länger auf trapp halten. Aber es geht nicht bei allen modernen Klingen sinnvoll. Versuche mit Pastenriemen, sehr stramm gespannt oder Spannriemen oder aufgeklebter Riemen klappen oft recht gut. Superfeine japanische Natursteine habe ich auch versucht,- naja, kann man mit leben aber der Stein ist sauteuer. Teste mal Lederriemen usw. Nicht durchhängen lassen ! Mattes Glas kannste auch mal versuchen,- da gabs mal ein Gerät namens Übikus. Der Winkel dieser Klingen ist aber sehr flach und man versaut es wenn die Klingen sich durchbiegen,- was sehr schnell passiert.

Diese Nachricht wurde am 19.10.2012 um 16:28 Uhr von Rheinperchten editiert.
 
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Diskussionsnachricht 000012
19.10.2012, 16:32 Uhr
-Roman-
registriertes Mitglied


Ich finde das Thema aus dem Blickwinkel der früheren Lebensweise eigentlich ganz interessant.
Wir verwenden „altertümliche“ Geräte, um uns zu rasieren. Ist doch ganz interessant welche (Haus)mittel früher zur Rasur dazu gehört haben.

Zufällig bin ich mit meinem Vater diese Woche auf das Thema gekommen.
Er hat mir erzählt, dass mein Opa früher tatsächlich Rasierklingen nach geschärft hat.
Die Rasierklinge wurde dazu in ein Trinkglas gelegt (Klingen liegen auf der Glaskrümmung auf) und dann hin und her bewegt. Wie stark man die Klinge andrücken muss oder ob Hilfsmittel verwendet wurden, um das Schärfen zu unterstützen, weiß ich nicht.

Wenn jemand die Methoden ausprobiert, würde mich interessieren, wie das „Rasurerlebnis“ mit einer so nach geschärften Klinge ist.
 
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Diskussionsnachricht 000013
19.10.2012, 16:41 Uhr
Rheinperchten
registriertes Mitglied


Richtig Roman....
Nach diesem Prinzip arbeitet der Übikus,- nur ist er einfach nur halbrund und sieht aus wie ne Halfpipe. Man muss aufpassen wie stark man die Klinge ans Glas drückt um die Klinge zu biegen. Zu wenig bedeutet zu stumpfer Winkel und macht die Klinge stumpf, zu stark bewirkt dass die feine Schneide evt. die Glasfläche nicht berührt. Habe ich getestet und kann sagen dass es nicht der Hit ist und man die ursprüngliche Schärfe nicht mehr herstellen oder erhalten kann. Man kann sich damit rasieren, macht aber je nach Klinge nicht viel Spaß. Wir müssen hier umdenken. Früher waren die DE Klingen nicht so scharf wie heute und die Leute kannten das aber nicht anders. Hätten wir damals derart scharfe Klinge vorgezeigt wie sie heute sind, dann wären wir wohl als Hexer verbrannt worden :-)
 
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Diskussionsnachricht 000014
19.10.2012, 17:02 Uhr
Matten
registriertes Mitglied


Rheinperchten schrieb:

Zitat:
Möchte man aus Umweltgründen oder zur Recourcenschonung etwas beitragen, dann sind DE Klingen die falsche Wahl...

Das sehe ich anders. Im Gegensatz zu sündhaft teuren Systemklingen sind die DE Klingen deutlich umweltschonender. Klar, mit einem Messer ist es noch viel besser, aber mit dem DE's hat man schon einen guten Schritt getan.

Aber das soll hier ja nicht das Thema sein.

Ich finde die Frage der Verlängerung der Standzeit rein vom technischen Aspekt amüsant bis interessant. Wenn man schon aus dem Rasieren so eine Wissenschaft macht, wie ich und auch andere es mit Freude tun, warum nicht auch daraus? Es ginge mir hier allerdings nicht ums Geld sparen an sich...

Lieben Gruß und schönes Wochenende,
Matthias

--
Fuddy-Duddy Razor Weirdo

´'`\_(ò_Ó)_/´'`
 
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Diskussionsnachricht 000015
19.10.2012, 17:57 Uhr
-Roman-
registriertes Mitglied


Rheinperchten danke für Deinen Erfahrungsbericht.
Ich gehe jetzt einfach mal davon aus, dass ich das in einem Trinkglas nicht besser hinbekomme. Das erspart mir den Versuch und das Gekratze mit einer stumpfen Klinge in meinem Gesicht.

Es gibt aber auch Leute, die mit dem Ergebnis scheinbar zufrieden waren.

Bin auf einen alten Thread passend zum Thema gestoßen:
forum.nassrasur.com/showtopic.php?threadid=155

Auf der zweiten Seite sind im Beitrag von CaptnAhab Links auf weitere Methoden zum Schärfen von Rasierklingen.

Diese Nachricht wurde am 19.10.2012 um 18:00 Uhr von -Roman- editiert.
 
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Diskussionsnachricht 000016
19.10.2012, 18:26 Uhr
Rheinperchten
registriertes Mitglied


@ Roman,- kommt ja auch darauf an wie stumpf die Klinge VOR dem Nachschärfen war.Wenn die Klinge richtig runtergerockt war dann hat man auch einen spürbaren Erfolg mit dem Nachschärfen.

Matten,- Ja, sicher....aber ich denke dass war uns klar dass wir die Systemis weglassen. Gegen die Systemis sind DE Klingen selbstverständlich vorzuziehen was diesen Aspekt angeht.
 
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Diskussionsnachricht 000017
19.10.2012, 19:27 Uhr
alterneuer
registriertes Mitglied


Das Thema finde ich auch interessant. Zwar nicht der Ersparnis wegen, aber technisch reizvoll.
Eines dieser Teile, die in den Links Elbe zu finden sind, hatte ich als Kind mal irgendwo ausgegraben. Das ist das Teil mit den exzentrisch rotierenden Zapfen, wo eine Schnur durchgeht. Die Klinge wir dann an den beschlitzten Schleifbacken geschliffen.
Es war alles zu einer Zeit, als ich mich noch nicht rasiert habe - kann also keine Angabe machen, wie die Rasur nach dem Schärfen gewesen wäre. Aber ausprobiert habe ich es mit einer Klinge meines Vaters (Croma Made in GDR). Nach der Behandlung konnte man an der Klinge gut sehen, was die Schleifsteine getan hatten. Es war eine wellemförmige Spur entlang der Schneiden. Ich hatte auf jeden Fall den Eindruck, dass der Antrag nicht zum Schärfen geeignet war. Mein Vater sagte mir damals, dass die Klingen früher aus weicherem Material waren und sich zwar schneller abnutzten, aber sich auch schleifen liessen.

Eine Anekdote vom Opa eines Freundes möchte ich noch anschliessen. Nämlich dass sein Vater die stumpfen Klingen auf den Kleiderschrank gelegt hätte, und sie nach ein paar Wochen dann wieder benutzt hätte. Dann war die gerade genutzte Klinge noch stumpfer, so dass die gelagerte Klinge sich schon viel schärfer angefühlt hat :-) Waren halt arme Leute damals...

--
Gruß, Ralf
(alterneuer)
 
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Diskussionsnachricht 000018
19.10.2012, 19:37 Uhr
Evilandi666
registriertes Mitglied


Ist doch eigentlich eine simple Überlegung:
Investieren wir .. sagen wir 30 Euro um die Klingenstandzeit um 30 % zu steigern, entspricht das ~428 Klingen, wobei ich einfach die 7 Cent von Kurbjuhn genommen habe.

Jeder muss selbst wissen, ob sich das lohnt.

Es gibt noch weitere Betrachtungswinkel:
- Metall-DE sind relativ gut wiederverwertbar (Vermutung!), im Gegensatz zu den Systemklingen, die ja bestimmt 50% aus Plastik sind - ich vermute zusätzlich ist das Plastik vom Metall schwer trennbar.

- In irgendeinen "Klingenstandzeitserhöhungsautomat" wurde auch Energie zur Produktion investiert.

- Man spart natürlich die Transportkosten pro Klinge und die Emissionen für diesen Transport. Allerdings muss man das gegen den Klingenstandszeiterhöhunhsautomat rechnen.

- Wie lang hält dieser Automat?

- Und selbst wenn wir von "Haushaltsmittelchen" reden - wieviel ist euch eure Arbeitszeit wert? Gehen wir von einer Minute am Tag aus sind das bei 15 €/h schon 25 Cent, die man "verbraucht" hat.

Das sind nur ganz wertfreie Überlegungen, die mir so dazu einfallen.
 
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Diskussionsnachricht 000019
19.10.2012, 19:46 Uhr
baumi
registriertes Mitglied


Finde das auch am falschen Ende gespart. Im Gesicht schaffe ich mit einer guten Klinge im R89 drei Rasuren, danach schmeiße ich sie ohne Reue weg, sie hat ja ihre Dienste geleistet. Und Metall ist gut recyclebar. Im Wilkinson Classic, der am Rest des Körpers zum Einsatz kommt, lege ich jedes Mal eine frische Billigklinge (im Sinne des Preises, den man für ein 100er Pack zahlt) wie Shark, Derby oder ASP ein.

Die Kostennutzenrechnung hat ja mein Vorredner schon aufgestellt. Dazu kommen noch die "Gesundheitskosten", wenn man mit Gewalt die letzte Rasur aus einer Klinge rauskratzt und dafür sich aber die Haut doch mehr zerschindet als nötig.

--
R89, R41, 25c Gesicht: ASP, Ladas / Rest: SuperMax, Shark Balea Dachs Musgo Real RC, Speick RC/RS, Palmolive RC/RS, Cella Mandorla RS Speick Men AS, Speick Men Active AS
 
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Diskussionsnachricht 000020
19.10.2012, 19:49 Uhr
Meister Hobel
registriertes Mitglied


Die Standzeit lässt sich auch durch das wenden der Klinge verlängern. Daher auch die Nummerierungen 1 - 4

--
Pils 101NE, Mühle R41ASP, Feather Mühle STF, gaaaanz viele CH Pitralon, Weleda, Speick AS

Um das Gewicht der Barthaare, die ich verloren, hat mein Verstand zugenommen.“
Giacomo Girolamo Casanova (1725-98), ital. Abenteurer
 
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Diskussionsnachricht 000021
19.10.2012, 20:08 Uhr
türktiras
registriertes Mitglied


Leute, ich gebe mal ein provokatives Statement ab, bei allem Verständnis:
Spielt lieber mit euren Kindern (oder Frauen ;-) bevor ihr versucht, bei einem "Pfennigartikel" eine technisch-physikalische Quadratur des Kreises zu erzielen.
Das ist erstens kaum möglich, bringt zweitens nicht wirklich was und kostet einen Teil eurer Lebenszeit.
Ansonsten hat Chris Kurbjuhn bereits alles gesagt, meiner Meinung nach...


In diesem Sinne

--
Rockwell 6S Derby: Usta|Premium|Extra STF 23 Arko|Proraso weiß
 
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Diskussionsnachricht 000022
19.10.2012, 20:30 Uhr
Rheinperchten
registriertes Mitglied


Lieber türktiras,- sei sicher dass ich genug Zeit mit dem Spiel mit meinem Sohn und Frau verbringe. Derart überlegt müsste man ja auch die Zeit in Frage stellen welche ich hier im Forum verbringe.

Es ging hier einfach nur darum, obe es einen Sinn im technischen Sinne macht, die Klingen evt. nachzuschärfen. Der Themenstarte selbst:

P.S.: Die Antwort dass Klingen so billig sind dass sich die Maßnahmen nicht lohnen brauch vorerst nicht gegeben zu werden.

Also eine rein techniche Diskusion über den Sinn und Zweck,- oder auch nicht.
Ich denke dass jedem hier von Anfang an ja wohl klar war dass ein Klingenschärfen aus wirtschaftlicher Sicht Unsinn ist,- ich geh zumindest davon aus das es jedem Hobler bewusst ist. Ich kenne hier sinnlosere Diskusionen.....
 
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Diskussionsnachricht 000023
19.10.2012, 20:31 Uhr
CaptnAhab
registriertes Mitglied


Guten Abend, die Herren,
ich möchte vermuten, dass es den Verfechtern dieses Themas zum Großteil nicht um das Sparen an sich, sondern um die technische Herausforderung, also um den Sport, oder einfach rein um den Spaß an der Freude geht..^^

Auch ich habe mich vor einiger Zeit damit auseinander gesetzt und es machte mir irgendwie eine unerklärliche Laune, den Herstellern ein "Schnippchen" zu schlagen. Natürlich nicht ganz ernst gemeint.

(Geiz ist es aber nicht, das fände ich uncool.)

--
Gruss CA.

Was du liebst, lass frei. Kommt es zurück, gehört es dir - für immer. (Konfuzius)

Diese Nachricht wurde am 19.10.2012 um 20:34 Uhr von CaptnAhab editiert.
 
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Diskussionsnachricht 000024
19.10.2012, 20:59 Uhr
Rheinperchten
registriertes Mitglied


..klar gehts nur um die Idee. Mal zu "erforschen" obs Sinn macht, ob es tatsächlich klappt, ob man damit dann zufrieden ist usw, usw. Warum wurde das früer so oft gemacht, geht das mit modernen Klingen auch ?? usw. Wir wissen doch dass man da kein Geld sparen kann
 
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