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NassRasur.com-Forum » Rasierklingen und Sicherheitsrasierer » WARNUNG: Rost/Korrosion durch Belassen der Klinge im Hobel » Themenansicht

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Autor Thread - Seiten: [ Erste Seite ] ... [ 10 ] [ 11 ] [ 12 ] -13- [ 14 ]
Diskussionsnachricht 000300
30.09.2014, 21:24 Uhr
noir
registriertes Mitglied


Ich denke das auf lothmanns Klinge ist einfach normaler Rost, der auch ohne Goldring entstanden wäre.
Bei der elektrochemischen Korrosion wandern halt die Ionen vom unedlen zum edlen Partner. Das kann dann entweder wie o.a. zu Lochfraß führen oder aber auch zu normalem Rost, da die Integrität des Gefüges versagt bzw. empfindlich gestört wird und eine Oxidation leichter entstehen kann.

Wirklich interessant bei den Home Labs ist aber die grundsätzliche Absicht. Was wollt ihr genau mit den Versuchen erreichen bzw. was erwartet ihr denn? Das ist eine berechtigte Frage, denn mir kommt es teilweise so vor, als wolle man mit den Heimversuchen die Existenz der elektrochem. provozierten Korrosion leugnen; ich hoffe, dass das nicht die Absicht ist.

Ursprünglich ging es ja um die iKon-ASP Kombi, bei der die Klinge das Rosten anfing. Womöglich kommen da gleich mehrere Faktoren zusammen, z.B. kann ich mir eine, durch abrasive Oberflächenbeschaffenheit des iKons teilweise beschädigte Beschichtung der ASP vorstellen. Dadurch liegt praktisch der, von mir als relativ unedel vermutete Stahl frei, die elektrochemische Korrosion beschleunigt dann die ohnehin vorherrschende Oxidation. Würde die ASP tatsächlich eine solide und reine Platinbeschichtung haben, dann müsste theoretisch sogar der iKon Ionen an die ASP abgeben und der Hobel würde somit angegriffen werden.

Ein wirklich interessanter Heimversuch wäre folgender:
Wir sehen, dass lothmanns iKon-ASP Kombi zur Oxidation der ASP führt, bei Bladebadger hingegen passiert mal einfach gar nix.
Jetzt liegt es nahe - ! und es soll sich hier bloß keiner von Euch beiden gezwungen fühlen ! -, dass Ihr Eure Hobel und Klingen mal austauscht und Ihr dann mit jeweils beiden Klingenvarianten und Euren iKons, zusammen mit Eurem spezifischen Leitungswasser ausprobiert.

Kleine Definition:
Lothmanns iKon = l-iKon
Lothmanns ASP = l-ASP
[Offenbar oxidierende Kombi]
------------------------
Bladebadgers iKon = B-iKon
Bladebadgers ASP = B-ASP
[Offenbar harmlose Kombi]
------------------------

Mögliche Seznarien:

Bei Bladebadger:
Möglichkeit 1
(A)l-iKon + l-ASP = Rost ->

(A1) l-iKon + B-ASP = Rost ->
Der l-iKon stellt das Problem dar

(A2) l-iKon + B-ASP = Kein Rost ->
l-ASP stellt das Problem dar

Möglichkeit 2
(B)l-ikon + l-ASP = Kein Rost ->
Faktoren wie Wasser, Seife etc. pp. stellen das Problem dar
------------------------------------------------------------------------

Bei lothmann:
Möglichkeit 1
(A)B-iKon + B-ASP = Rost ->

(A1)B-iKon + l-ASP = Rost ->
Vermutlich liegt es an lothmanns Wasser und sonstiges verwendete Software und deren Kombination usw.
(A2)B-iKon + l-ASP = Kein Rost->
Relativ unwahrscheinlich, trotzdem im Rahmen des Möglichen, würde wohl bedeuten, dass Bladebadgers ASP plötzlich mit seinem Hobel eine schlechte Kombi ist und lothmanns ASP die bessere Kombi darstellt. In diesem Fall solltet Ihr Eure Hobel dauerhaft tauschen, vorausgesetzt, bei Bladebadger korrodiert auch nichts. Zugegeben, sehr fantasievoll

Möglichkeit 2
(B)B-iKon + B-ASP = Kein Rost ->
Müsste heißen, dass es tatsächlich mit l-iKon + l-ASP ein Problem gibt.
------------------------------------------------------------------------

Diese Aussagen sollten nun nicht mit Argusaugen betrachtet werden, es sollen nur Anregungen für einige Eventualitäten sein.
Falls es zu einem Tausch kommen sollte, kann man die auftretenden Reaktionen weiter diskutieren

Zu Oinks Problem wurde denke ich bereits alles gesagt.
Da hat sich die Pest offensichtlich unterhalb der Chromschicht durchgefressen.

Allgemein verstehe ich allerdings nicht, warum hier immer so Granaten gezündet werden wenn es um die Reinigung etwaiger Rasurartikel geht. Kukident, Borax, Terpentin...was weiß ich nicht, was man schon alles gelesen hat.
Euer Besteck behandelt ihr doch auch nur mit Spüli und Bürste bzw. Lappen. Was genau soll denn nun der Unterschied zum Hobel sein?
Regelmäßige, milde Reinigung und die Probleme mit hartnäckigen Kalkresten usw. sind passé!

Bis dahin allseits korrosionsfreie Rasuren!

--
Löppt!

Diese Nachricht wurde am 30.09.2014 um 22:27 Uhr von noir editiert.
 
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Diskussionsnachricht 000301
01.10.2014, 16:08 Uhr
lothman
registriertes Mitglied


noir schrieb:

Zitat:
Ich denke das auf lothmanns Klinge ist einfach normaler Rost, der auch ohne Goldring entstanden wäre.

dann wäre mir aber auch mal eine ASP in einem Merkur oder Mühle gerostet, das war aber nie der Fall. Beim Versuch mit dem Goldring war die ASP auch nur an der Schneide gerostet und der Rost hast sich auf der Flachseite abgelegt. Im iKon fand ich Lochfraß beim Goldring nicht.

Ich schraube seither den iKon nach der Rasur locker und habe seither keine Probleme mehr.

Diese Nachricht wurde am 01.10.2014 um 16:09 Uhr von lothman editiert.
 
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Diskussionsnachricht 000302
01.10.2014, 19:19 Uhr
Stefan P. Wolf
Forumsgründer


Ich habe mir neulich nochmal das Video der Merkur-Klingenherstellung
angesehen und da wurde gezeigt, dass die Klingen in großer Menge auf
eine Schiene aufgefädelt sind, wenn sie beschichtet werden, sie haben
also alle flächigen Kontakt. Dann kommen Sie in die Vakuumkammer und es
erfolgt die Beschichtung, das wird sicher so üblich sein. Das würde be-
deuten, dass überwiegend nur die Schneiden, nicht jedoch die Flächen
der Klingen von der Beschichtung erreicht werden.

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Diskussionsnachricht 000303
01.10.2014, 22:16 Uhr
uwe9
registriertes Mitglied


Die Klingen-Beschichtung dient ja auch nur dazu, um die Reibung während des Schneidvorganges zu vermindern. Das wurde mal in einer Reportage über die Rasierklinge gezeigt, die kam imho auf N24.

--
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Diskussionsnachricht 000304
02.10.2014, 13:23 Uhr
Stefan P. Wolf
Forumsgründer


Das ist in der Tat der Hauptgrund, ohne Beschichtung machen Edelstahl-
klingen wenig Spaß und sie haben die Kohlenstoffstahlklingen trotz der
überlegenen Eigenschaften (Edelstahlklingen bleiben z.B. etwa doppelt
so lange scharf) erst nach der Beschichtung (damals fing es mit PTFE
an) endgültig verdrängt, vorher waren sie zu rauh im Gesicht. Aber da
die Beschichtung die Oberfläche drastisch verringert und die Stahl-
oberfläche auch mindestens teilbedeckt, dürfte sie die normale Korro-
sionsneigung weiter reduzieren, zumindest bei keramischen oder PTFE-
Beschichtungen. Im Falle von Platin- oder Chrombeschichtung könnte eine
Kontaktkorrosionsneigung (Schneide zum Rest) aber auch verstärkt wer-
den, langsam wird es (noch) kompliziert(er).

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Diskussionsnachricht 000305
02.10.2014, 16:00 Uhr
lothman
registriertes Mitglied


Stefan P. Wolf schrieb:

Zitat:
Im Falle von Platin- oder Chrombeschichtung könnte eine
Kontaktkorrosionsneigung (Schneide zum Rest) aber auch verstärkt wer-
den, langsam wird es (noch) kompliziert(er).

Und weil die Schneide mit Platin veredelt ist, begann meine ASP genau dort wegzurosten?
 
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Diskussionsnachricht 000306
02.10.2014, 18:38 Uhr
Stefan P. Wolf
Forumsgründer


lothman schrieb:

Zitat:
Und weil die Schneide mit Platin veredelt ist, begann meine ASP genau dort wegzurosten?

Kannst Du ja ausprobieren, wenn Gold und sogar schon "edler Edelstahl"
Eisenionen aus dem "unedlen" Klingenedelstahl ziehen, dann wird Platin
das doch auch schaffen. Die Theorie war ja, dass die Beschichtung zwar
zwecks Reibungsreduktion die Oberfläche nivelliert, aber nicht dicht
und dick genug für Korrosionschutz ist. Ergo müsste eine Klinge, die
über Schneide und am besten auch ein Stück der Fläche einen dauerfeuch-
ten Seifenwasserfilm hat, durch externe Elementbildung zwischen nacktem
Stahl und Platinbeschichtung kontaktkorrodieren. Ganz ohne Hobel. Warum
das im Chromhobel nicht passiert? Vielleicht weil leitender Kontakt
besteht und daher die Elementbildung gestört wird, weiß der Geier
Jedenfalls ist "hier Stahl, da Platin, obendrüber leitender Schlick"
genau die Definition eines Kontaktkorrosionsversuchs, man braucht dazu
m.E. keinen dritten Partner wie Ring oder Edelstahlhobel, auch wenn's
mikroklimatisch und spannungsreihentechnisch vielleicht das ganze noch
anfeuert. Wo sind eigentlich die Praktischen Physiker, wenn man einen
braucht?

--
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Diskussionsnachricht 000307
02.10.2014, 18:57 Uhr
Stoppelhoppel
registriertes Mitglied


Hier Stefan, aber ich erinnere mich nur sehr dunkel, und außerdem ist das was für Chemiker...

Nur soviel weiß ich noch (grob): In der Tat genügen zwei Metalle mit unterschiedlicher Elektronegativität und dazwischen eine leitende Verbindung, z.B. durch den angesprochenen leitenden Schlick. das unedlere wird dabei zwangsläufig mehr oder weniger schnell angegriffen/abgebaut.

--
Ralf Aust 5/8" Grenadill Mühle R89, Merkur Progress 500 rP, ASP Semogue 620, Mühle Reisepinsel STF, Omega 48 Herold Rindsleder/Hanf SWK classic
 
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Diskussionsnachricht 000308
02.10.2014, 21:05 Uhr
Stoppelhoppel
registriertes Mitglied


Nachtrag: Hier ist es relativ verständlich beschrieben: https://de.wikipedia.org/wiki/Korrosionselement#Kontaktko...

Wenn ich das richtig im Kopf habe, sollte diese Korrosion schneller voranschreiten, je größer der Unterschied im Standardpotential E° der beteiligten Elemente ist: https://de.wikipedia.org/wiki/Elektrochemische_Spannungsr... - das gibt im Prinzip wieder, welche Spannung auftritt, wenn man eine galvanische Zelle (also quasi ne Batterie) aus dem jeweiligen Element und der sog. Glaselektrode als Bezugsgröße herstellt. Bitte nicht nach Details fragen...

Die Elemente, die in dieser Reihe weiter unten stehen, korrodieren dann bzw. werden "aufgelöst". Beispiel: Chrom hat ein E° von +1,33V, Eisen (ich glaube abhängig vom Elektrolyt?) z.B. +0,36V - steht also in der Tabelle weiter unten und wird angegriffen.
Umgekehrt würde Chrom angegriffen, wenn es mit z.B. Gold (steht weiter oben) über einen Elektrolyten (bei uns also Wasser) verbunden wäre.

Bin gerade erstaunt, dass Platin ein geringeres E° auweist als Chrom. Könnte erklären, warum die Klingen trotz vermeintlich "schützender" Platinschicht korrodieren! Aber wie gesagt: Chemiker wissen das besser.

--
Ralf Aust 5/8" Grenadill Mühle R89, Merkur Progress 500 rP, ASP Semogue 620, Mühle Reisepinsel STF, Omega 48 Herold Rindsleder/Hanf SWK classic

Diese Nachricht wurde am 02.10.2014 um 21:06 Uhr von Stoppelhoppel editiert.
 
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Diskussionsnachricht 000309
02.10.2014, 21:48 Uhr
noir
registriertes Mitglied


Müssen wir jetzt wirklich auf jeder Seite dieses Threads die elektrochemische Spannungsreihe immer wieder durchkauen?
Ich dachte damit wären wir nun endlich durch.

@Stoppelhoppel
Vorsicht! Das Chrom mit 1,33V Normalpotential liegt in der Oxidationsstufe 6 vor und ist hochtoxisch und krebserregend. Dieses wird sicherlich nicht als Hobelbeschichtung genommen
Daher sollten wir besser mit dem weit unedleren Cr2+ rechnen, dieses würde zwar theoretisch bei Kontakt mit Eisen + Elektrolyt korrodieren, aber wie bereits erwähnt, bildet Chrom eine Passivierungsschicht aus und wirkt somit edler, als es eigentlich ist.
Dazu kommt, dass das Normalpotential mancher Elemente, darunter gerade Chrom stark abhängig vom umgebenden Milieu ist. Ich meine bei Chrom (III) steigt das Potential mit zunehmenden ph-Wert.

Also, es geht auch noch komplizierter, keine Sorge

@lothman
War die Klinge neu oder gebraucht?
Letztlich kann man bei Deinen Bildern gar nicht so genau sagen, wo die Korrosion startete. Es könnte auch an zwei Stellen oberhalb der Schneide angefangen haben und sich in einem 360° Wirkradius ausgebreitet haben. Was man aber ganz sicher sagen kann ist, dass dort die Bedingungen für eine Korrosion ideal waren!
Kann es eigentlich sein, dass der Ring links neben dem rechten Fleck einen gräulichen Abdruck hinterlassen hat oder täuscht das auf den Bildern?
Aber ganz ehrlich, was genau möchtest Du denn jetzt noch in Erfahrung bringen bzw. was stört Dich noch? Du hast festgestellt, dass durch Lösen des Hobels die Korrosionsprobleme verschwunden sind. Das war ja bis hier hin die Kernaussage des gesamten Threads und lässt sich auf Kontaktkorrosion usw., halt alles was wir bisher besprochen haben zurückführen.

--
Löppt!

Diese Nachricht wurde am 02.10.2014 um 22:14 Uhr von noir editiert.
 
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Diskussionsnachricht 000310
04.10.2014, 21:38 Uhr
lothman
registriertes Mitglied


die Klinge war neu. Dort wo der Goldring über die Schneide lief war eigentlich am meisten Feuchtigkeit in Spalt. Hat aber daneben gerostet.

Mir ist auch nun ein Derby im iKon gerostet obwohl der locker geschraubt war. Ist also kein Problem einer mangelhaften ASP gewesen.
 
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Diskussionsnachricht 000311
05.10.2014, 13:36 Uhr
Stoppelhoppel
registriertes Mitglied


Danke noir! Ich hab mich nicht durch alle vorhergehenden Seiten gewühlt...und der Fauxpas mit dem Cr6+ konnte natürlich nur nem unwissenden Physiker unterlaufen

--
Ralf Aust 5/8" Grenadill Mühle R89, Merkur Progress 500 rP, ASP Semogue 620, Mühle Reisepinsel STF, Omega 48 Herold Rindsleder/Hanf SWK classic
 
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Diskussionsnachricht 000312
26.07.2015, 08:44 Uhr
CaptnAhab
registriertes Mitglied


lothman schrieb:

Zitat:
noir schrieb:

Zitat:
Ich denke das auf lothmanns Klinge ist einfach normaler Rost, der auch ohne Goldring entstanden wäre.

dann wäre mir aber auch mal eine ASP in einem Merkur oder Mühle gerostet, das war aber nie der Fall. Beim Versuch mit dem Goldring war die ASP auch nur an der Schneide gerostet und der Rost hast sich auf der Flachseite abgelegt. Im iKon fand ich Lochfraß beim Goldring nicht.

Ich schraube seither den iKon nach der Rasur locker und habe seither keine Probleme mehr.

Hallo Gentlemen, guten Morgen,

vorsicht, das "locker schrauben" reduziert die Kontaktkorrosion zwar, eliminiert sie aber nicht völlig, nach meiner Auffassung.

--
Gruss CA.

Was du liebst, lass frei. Kommt es zurück, gehört es dir - für immer. (Konfuzius)
 
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Diskussionsnachricht 000313
26.07.2015, 13:46 Uhr
padi26
registriertes Mitglied


Hallo,
nach längerer Abwesenheit in diesem Forum habe ich mich soeben mit neuen Daten neu eingeloggt (weil ich die alten Daten nicht mehr hatte).

Beim Stöbern bin ich auf dieses Thema aufmerksam geworden.
Ich verwende nunmehr meinen 2. WILKINSON-Hobel, zusammen mit RAPIRA-Klingen. Dies sind Klingen aus Russland (?), die man in der Türkei, meiner Heimat, bei jedem "fliegenden Händler" für ein paar Cent kriegen kann. Sowohl bei meinem ersten, als auch bei meinem jetzigen Hobel war/ist mir die Rostbildung an der Klinge aufgefallen. Wie können Kunststoff (des Hobels) und Metall (der Klinge) miteinander reagieren? Soll ich nun die verbleiben 20 Klingen entsorgen?

Da ich vor einigen Tagen zu meinem 50. einen 'MERKUR 20 C' geschenkt bekommen habe, und diesen nicht verrostet entsorgen möchte, bin ich für die Beiträge zu diesem Thema sehr dankbar.
 
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Diskussionsnachricht 000314
26.07.2015, 15:03 Uhr
Markus S
registriertes Mitglied


padi26 schrieb:

Zitat:
Wie können Kunststoff (des Hobels) und Metall (der Klinge) miteinander reagieren?

In diesem Fall wird wohl die Klinge selbst dafür verantwortlich sein.

--
PILS 101NE | Ständer: PILS 101HAE | PILS Edelstahlschale 204 | KAI Stainless Steel Double Edge | MÜHLE Silvertip Fibre 23mm Edelharz schwarz | Speick Men Active Rasierseife | Speick Men After Shave Lotion
 
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Diskussionsnachricht 000315
18.10.2015, 12:34 Uhr
~KeinBart
Gast


Ich habe jetzt nicht jeden einzelnen Beitrag dieses Diskussionsfadens eingehend studiert. Ich kann nur sagen, dass ich bei meinem Rasierer, einem Merkur 23c, außer zum Klingenwechsel alle 10 Tage nie die Klinge entferne. Ich spüle den Rasierer nach jeder Rasur gründlich ab, lockere die Schraube ein wenig, puste einmal durch und lege den Rasierer dann auf den Heizkörper im Badezimmer (natürlich nur, wenn die Heizung läuft), ansonsten trockne ich ihn mit einem weichen Lappen ab und lege ihn wieder in den Schrank.
Bei Klingenwechsel wird der Rasierer zerlegt, mit einer alten Zahnbürste und etwas Seifenlauge gesäubert, abgespült, abgetrocknet und dann mit frischer Klinge bestückt wieder in den Schrank gelegt.
Das mache ich seit Ewigkeiten so. Die festgestellten Korrosionsschäden tendieren bislang gegen Null, wobei ich aber auf die Analyse unter einem Rasterelektronenmikroskop verzichtet habe.

Diese Nachricht wurde am 18.10.2015 um 12:35 Uhr von KeinBart editiert.
 
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Diskussionsnachricht 000316
18.10.2015, 13:06 Uhr
~Andi38
Gast


Ich habe schon seit rund 10 Jahren ebenfalls einen Merkur 23C in Gebrauch. Nach der Rasur wird er gut abgespült und trocknet dann von selbst. Früher habe ich vor dem Spülen auch den Griff gelockert - seitdem ich aber einmal vergessen habe, den Griff vor dem Rasieren wieder anzuziehen und mich dadurch übel an der Wange verletzt habe, mache ich das nicht mehr. Beim Klingenwechsel reinige ich den Rasierer sofern erforderlich mit einer alten Zahnbürste und trockne die Einzelteile vor dem Zusammenbauen mit einem Handtuch ab - das war's.

Bisher hatte ich weder am Rasierer noch an den Klingen Rost - zumindest keinen, der mit bloßem Auge erkennbar ist. Um Chrom (Rasierer) oder rostfreien Stahl (Rasierklinge) zum Rosten zu bringen, muss man meiner Meinung und Erfahrung nach schon härtere Geschütze auffahren als die Umweltbedingungen in einem normalen deutschen Badezimmer (Sauna (hohe Temperaturen) oder Schwimmbad (Chlor) könnte funktionieren). Ansonsten bekommt man mit den entsprechenden Chemikalien fast alles oxidiert, aber das hat dann nichts mehr mit Alltagsbedingungen zu tun.

Im Zweifelsfall wäre auch mal zu überlegen, ob es die gewonnene Lebenszeit, die man mit Klinge herausnehmen, Reinigen, Trocknen etc. verbringt, nicht wert wäre, alle paar Jahrzehnte mal einen neuen Rasierer für 30 Euro zu kaufen, wenn denn wirklich Rost auftreten sollte.

Viele Grüße
Andi
 
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Diskussionsnachricht 000317
18.10.2015, 13:33 Uhr
~kwesi
Gast


Ich habe eigentlich mehr Angst vor einer Selbstentzündung des Hobels.
 
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Diskussionsnachricht 000318
18.10.2015, 14:28 Uhr
owlman
registriertes Mitglied


kwesi schrieb:

Zitat:
Ich habe eigentlich mehr Angst vor einer Selbstentzündung des Hobels.

Deshalb macht man das Gesicht ja auch nass!

Davon abgesehen: Ich mach's ähnlich wie KeinBart und Andi38. Am Ende der Rasur schwenke ich den Hobel kräftig im Waschbeckenwasser aus so dass keine Seifen/Haar-Rückstände an den Schneiden kleben bleiben, reinige ihn oberflächlich mit einem Handtuch und lege ihn weg. Beim Klingenwechsel (manchmal auch erst beim zweiten oder dritten) werden die Einzelteile in Zahnreiniger-Flüssigkeit gebadet, mit einer alten Zahnbürste vorsichtig geschrubbt und abgetrocknet. Fertig.
 
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Diskussionsnachricht 000319
18.10.2015, 15:22 Uhr
~kwesi
Gast


Jeden Sonntag - Tag des Klingenwechsels - kommt der Hobel in den Schnellkocher. Mit Wasser bedecken, einen Schuss Essig dazu, durchsprudeln lassen, fertig. Für eine Zahnbürste gäbe es nichts mehr zu tun. Keine Ahnung, ob das dem Chrom schadet, nach ca. 300 solcher Bäder lässt es sich jedenfalls nix anmerken.
 
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Diskussionsnachricht 000320
19.10.2015, 10:07 Uhr
DirkLuxenburger
registriertes Mitglied


Andi38 schrieb:

Zitat:
...seitdem ich aber einmal vergessen habe, den Griff vor dem Rasieren wieder anzuziehen und mich dadurch übel an der Wange verletzt habe, mache ich das nicht mehr.

Mich beruhigt es gerade, dass mir das nicht als Einzigem schon passiert ist

--
Mühle Silvertip Fibre 25mm, Whipped Dog High Mountain 24er, Stirling Synthetic Brush 26mm, Omega 10049 Professional Pure Bristle, Proraso 25 mm
R89, Gillette Super Speed (1954 - Z1), Gillette Super Speed (1972 - S1)
rP, Feather, ASP
am liebsten viel
 
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Diskussionsnachricht 000321
14.11.2015, 15:58 Uhr
~Andi38
Gast


Andi38 schrieb:

Zitat:
Bisher hatte ich weder am Rasierer noch an den Klingen Rost - zumindest keinen, der mit bloßem Auge erkennbar ist.

Never say never


Heute morgen wollte ich eine ASP aus dem Hobel nehmen - und was sehe ich? Rost. Die ASP hat mich von den Rasureigenschaften sowieso nicht sonderlich begeistert, und dann das noch...

Viele Grüße,
Andi
 
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Diskussionsnachricht 000322
16.11.2015, 17:12 Uhr
~KeinBart
Gast




Zitat:
kwesi schrieb:
Ich habe eigentlich mehr Angst vor einer Selbstentzündung des Hobels.

Ich ehrlich gesagt auch!

Nach mehr als 1,5 Jahren mit der Kombi aus Merkur 23c und ASP keinerlei Korrosionsspuren, weder auf dem Hobel noch auf nur einer einzigen Klinge. Mein Hobel sieht immer noch aus wie damals, als ich ihn nagelneu der Verpackung entnahm.

Meine Standardprozedur nach jeder Rasur: Den Kopf des Hobels ein bisschen lockern, gründlich mit warmem Wasser ausspülen, einmal kurz durchpusten, zum Trocknen ablegen und am nächsten Tag vor der Rasur den Kopf wieder festziehen. Die Reinigung des zerlegten Hobels erfolgt beim Klingenwechsel, also ca. alle 9-10 Tage mit einer Handwaschbürste und etwas Seifenwasser, danach mit klarem Wasser nachspülen und mit einem weichen Tuch abtrocknen. Das ist alles.

Diese Nachricht wurde am 16.11.2015 um 17:14 Uhr von KeinBart editiert.
 
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Diskussionsnachricht 000323
16.11.2015, 19:02 Uhr
OldSalt
registriertes Mitglied


KeinBart schrieb:

Zitat:
Meine Standardprozedur nach jeder Rasur: Den Kopf des Hobels ein bisschen lockern, gründlich mit warmem Wasser ausspülen, einmal kurz durchpusten, zum Trocknen ablegen und am nächsten Tag vor der Rasur den Kopf wieder festziehen. Das ist alles.

Das ist auch tats. alles.... Die Klinge sauber und lose im Rasierer belassen und Du hast Dein Leben lang Freude daran. Lustig, dass der Fred schon 13 Seiten lang ist - wo alles doch so einfach ist.

--
Menthol makes my world go 'round.
 
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Diskussionsnachricht 000324
16.11.2015, 19:15 Uhr
~Andi38
Gast


KeinBart schrieb:

Zitat:
Nach mehr als 1,5 Jahren mit der Kombi aus Merkur 23c und ASP keinerlei Korrosionsspuren, weder auf dem Hobel noch auf nur einer einzigen Klinge.

Genau, siehe Beitrag #315

Ich habe keine Ahnung, wieso die ASP bei mir jetzt rostig war - vielleicht ein Produktionsfehler? Ich benutze die ASP sonst nicht und hatte nur ein Päckchen, um sie irgendwann mal auszuprobieren...

Viele Grüße,
Andi
 
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