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NassRasur.com-Forum » Rasierklingen und Sicherheitsrasierer » Die erste Rasur des Lebens, Wie habt Ihr euch damals rasiert? » Themenansicht

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Autor Thread - Seiten: [ 1 ] [ 2 ] -3-
Diskussionsnachricht 000050
22.05.2021, 15:14 Uhr
CaptainGreybeard
registriertes Mitglied


Meine allererste Rasur war mit dem Gillette Super Speed meines Vaters, bestückt mit einer Wilkinson Sword oder Gillette Super Silver, denn das waren die beiden Klingensorten, die er kaufte, je nachdem, welche gerade im Angebot war. Den Schaum schlug mein alter Herr für mich auf, mit einem billigen Dachshaarpinsel aus Kaloderma-Rasiercreme. Als Rasierwasser danach gab's nach meiner Erinnerung Hâttric.

Super Speed, Super Silver oder Wilkinson Sword, billiger Dachshaarpinsel, Kaloderma und Hâttric, das war das tagtägliche Standard-Setup, das mein alter Herr benutzte. Der wäre nie auf die Idee gekommen, aus der Rasur ein Hobby zu machen, bei dem man diverse verschiedene Hobel, Klingen, Pinsel, Seifen, Cremes, Rasierwasser usw. in allen nur denkbaren Kombinationen ausprobierte und immer wieder neue "ultimative" oder "Exit"-Kombinationen entdeckte.

Ich rasierte mich jedenfalls nur ganz vorsichtig einmal mit dem Strich, aber ich erinnere mich, dass das Aftershave danach trotzdem wie Feuer auf der Haut brannte.

Irgendwann wechselte mein Vater dann auf den Gillette GII, dann den Sensor und schließlich auf den Mach 3, den er heute noch verwendet, allerdings schon lange nicht mehr mit Rasiercreme und Pinsel, sondern mit Schaum oder Gel aus der Dose.
 
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Diskussionsnachricht 000051
24.05.2021, 13:28 Uhr
Icebergs
registriertes Mitglied


Mein Vater hatte schon früh eine Mähmaschine von Braun, ich glaube einen Sixtant.
Der alte Rasierhobel von Gillette war in seinem Kulturbeutel mit Klingen und anderem Rasierzubehör im Badezimmerschrank gelagert.
Ein Onkel von mir und mein Großvater haben sich zeit ihres Lebens nass rasiert, es hat mich als Kind fasziniert zuzusehen.

Als ich etwa 14 Jahre alt war bekam ich einen dunklen Flaum, dicht aber nicht kräftig. Meine Mutter meinte es schaut schmutzig aus.
Nachdem ich bereits ein paar mal mit dem "antiken" Teil herumgespielt habe, hat es mich gereizt meinen "Schmutz" damit zu entfernen.

Eines Tages habe ich dann aus einer alten verschrumpelten Tube etwas Rasiercreme harausgedrückt und auf meine Oberlippe geschmiert. Ohne abzuwarten habe ich dann den Flaum vorsichtig "abgeschabt".
Ich habe mich wie ein Held gefühlt.

Nach ein paar Tagen hat es wieder dreckig ausgesehen, auch die Backen sind langsam "schmutzig" geworden.
Mein Vater war spitz auf den neuen Braun, es hat ihn gekauft und mir seinen alten Braun Sixtant geschenkt.
So wurde ich erstmal ein "Trockenrasierer", bis zu einem Urlaub 1988 in Marokko, wo es so heiss war, dass die Scherfolie auf der Haut "geklebt" hat, und ich durch verschiedene Umstände zu einem Systemie und Dosenschaum kam.
Um das Jahr 2000 habe ich von einer Freundin handgemachte Rasierseife geschenkt bekommen. Da habe ich mir einen einfachen Rasierpinsel gekauft, und ein paar Tage später den ersten DE-Hobel ....

--
Mühle R94, Timor 1350_K GSB, Personna, Feather Golddachs Silberspitz SWK Proraso rot+weiß, Dusy Kabinett, Knize AS* Hattric, Tüff, Proraso Balm EDT* Safari, Knize, Acqua di Parma
 
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Diskussionsnachricht 000052
24.05.2021, 18:31 Uhr
don martin
registriertes Mitglied


Nachdem sich sowohl mein Vater als auch meine beiden Großväter trocken rasiert haben (mein Vater, Jahrgang 1940, macht das bis heute so und hat sich erst kürzlich wieder so ein High-End-Teil von Philips zugelegt, nachdem sein alter Rasierapparat das Zeitliche gesegnet hat), war die Art meines Einstiegs in die Welt der Rasur bereits vorgezeichnet - während meiner Teenagerzeit habe ich mich mit einem Trockenrasierer, ich glaube, es war ein Braun, rasiert.

Ich weiß noch, dass meine Haut mit der Trockenrasur damals nicht so gut zurecht kam, mit dem Trockenrasierer hatte ich oft mit Hautirritationen zu tun.

Meine erste Berührung mit der Nassrasur war dann eher unfreiwilliger Natur während meiner Bundeswehrzeit anno 1990, als ich bei meinem ersten Biwak während der Grundausbildung feststellen musste, dass es "im Felde" keine Steckdose für meinen Trockenrasierer gab. Meine erste Nassrasur erfolgte dann dementsprechend unter der Anleitung einiger Kameraden mit einem BIC-Einwegrasierer und Dosenschaum.

Trotz des eher unfreiwilligen Starts habe ich dann schnell Gefallen an dieser Art der Rasur gefunden, zumal meine Gesichtshaut damit erheblich besser zurechtkam als mit der Trockenrasur. Nach dem Verbrauch einiger Einwegrasierer habe ich mir dann einen Gillette Sensor zugelegt, mit dem ich mich dann regelmäßig rasiert habe und den ich auch heute noch besitze. Als Schaum habe ich damals immer ein Dosen-Rasiergel von Gillette verwendet.

Zur Hobelrasur bin ich dann ein paar Jahre später, also Anfang-Mitte der 1990er Jahre, gekommen, als ich in einem - heute längst nicht mehr existierenden - Stahl- und Haushaltswarengeschäft in unserer Kreisstadt einen Merkur 23 C entdeckte, den ich dann aus Neugier gekauft habe, den ich ebenfalls noch heute besitze und mit dem ich mich dann etliche Jahre lang tagtäglich rasiert habe.

Der Inhaber des Ladens hatte mir dann noch in Grundzügen erklärt, wie man das Teil richtig verwendet und hat mir die dazugehörigen Klingen verkauft (ich glaube, es waren Rotbart-Dingen) und mir noch den Tipp gegeben, dass die Rasur erst dann wirklich angenehm wird, wenn man statt Dosenschaum Rasierseife und Pinsel verwendet - damals ein wahrlich weiser Ratschlag.

--
Aktuell meistbenutzt:
Wacker Jungmeister 6/8 Merkur Progress 500 Personna Crystal Razorock 400 Plissoft Rumble59 Abschaum RS Aqua Velva AS

Diese Nachricht wurde am 24.05.2021 um 18:37 Uhr von don martin editiert.
 
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Diskussionsnachricht 000053
25.05.2021, 14:24 Uhr
Bergdoktor
registriertes Mitglied


don martin schrieb:

Zitat:
Meine erste Nassrasur erfolgte dann ... mit einem BIC-Einwegrasierer und Dosenschaum...

...habe ich dann schnell Gefallen an dieser Art der Rasur gefunden,

War bei mir genauso. Nur fand ich im Gegensatz zu dir nie Gefallen an dieser Art Rasur, weshalb ich mir schon bald einen Vollbart stehen ließ, den ich dann auch fast 25 Jahre lang trug. Der Wiedereinstieg in die Nassrasur erfolgte dann mit einem Gillette Sensor, den ich heute noch habe und ab und zu auch noch recht gern verwende. Dann kamen Hobel (Merkur 37c), Pinsel (Wilkinson Borste) und Seife (Tabac Original). Mit meinem Eintritt in dieses Forum fing ich dann recht schnell Feuer fürs Messer, mit dem ich mich seit nunmehr fast vier Jahren hauptsächlich rasiere.
Und so wird's auch bleiben...

--
Hart Steel 6/8, Wacker Huntsman 7/8, Wacker Old Sheffield 7/8 Portland Strop, Yaklederhängeriemen Pils 101NE Personna QBall Thäter 4125/5 RS Arko, Balatoni Szappan Pitralon Original, Knize Ten

Diese Nachricht wurde am 25.05.2021 um 14:27 Uhr von Bergdoktor editiert.
 
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