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NassRasur.com-Forum » Rasiermesser und Zubehör » Wie sieht es bei Euch aus? » Themenansicht

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Autor Thread - Seiten: -1-
Diskussionsnachricht 000000
28.01.2014, 20:57 Uhr
olivengreg
registriertes Mitglied


Freunde der Messerrasur

Bei all diesen ganzen Schärf-, Restaurations- und Heftbauerfolgen stellt sich für mich einmal mehr die Frage:


Wie sieht es bei Euch mit der Individuellen Entwicklung, Lernkurve usw. aus?

Nehmt Ihr beispielsweise noch Veränderungen vor/wahr (bewusst und/oder unbewusst) wie:


-die Messerführung auf Grund der Wuchsrichtung,
-Dem Spannen der Haut
-sanfteres und effektiveres Rasieren in Euren „Problem Zonen“
Sich daraus entwickelnde
-neue, unentdeckte Verrenkungen vor dem Spiegel
usw.

Oder seit Ihr alles Vollprofis und perfektioniert?


Warum diese Frage:
1)
Ich erhoffe mir durch diesen Beitrag auch „ Frischlingen“ helfen zu können, nicht gleich den Mut, die Geduld usw. an der Messerrasur zu verlieren;
Denn damals wie heute Friseur und Barbiere lernen 3 Jahre…..

2)
Da ich für mich festgestellt habe, dass ich nach Beendigung des „3ten RM Lehrjahres“ mich zwar „smooth and gentle“ rasieren kann, ABER noch immer mein Gesicht, meinen Wuchs, meine Verwirbelungen von Tag zu Tag auf ein Neues kennen lerne…..

Lasst es mich wissen, ich freue mich auf einen regen Erfahrungsaustausch gerne mit Beiträgen der alten Hasen – jene ganz besonderst

Greg

--
GESUNDHEIT und ZUFRIEDENHEIT

- Gregor -

Diese Nachricht wurde am 28.01.2014 um 20:59 Uhr von olivengreg editiert.
 
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Diskussionsnachricht 000001
28.01.2014, 21:33 Uhr
Klaasianer
registriertes Mitglied


Ich lerne mein Kinn jeden Tag neu kennen
Und ich habe bemerkt, dass die Rasurleistung sehr stark vom Licht das zur Verfügung steht abhängt. Bei manchen Urlaubsunterkünften war die Rasur durch das für mich ungewohnte Licht anstrengend.
Wir diskutieren hier immer über die Schärfe der Klinge und wie "die" das früher hinbekommen haben.....ich frage mich eher, wie haben "die" sich bei Pertoleumlampfnlicht rasiert???? Oder Gaslicht oder einzelbne Glühbirne........
Umso verständlicher für mich, dass VOR dem 1. Weltkrieg die tägliche Rasur des Mannes von der breiten masse nicht praktiziert wurde.

--
alte und neue, USA, GB, D, F, J, Sp, Swe
Gilette Vest Pocket Herold Juchten, derMosh-Lederriemen-Extraqualität
_________________________________
rasito ergo sum
 
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Diskussionsnachricht 000002
28.01.2014, 22:23 Uhr
kpi1402
registriertes Mitglied


olivengreg schrieb:

Zitat:
-die Messerführung auf Grund der Wuchsrichtung,
-Dem Spannen der Haut
-sanfteres und effektiveres Rasieren in Euren „Problem Zonen“
Sich daraus entwickelnde
-neue, unentdeckte Verrenkungen vor dem Spiegel
usw.
[/i]
Oder seit Ihr alles Vollprofis und perfektioniert?


Warum diese Frage:
1)
Ich erhoffe mir durch diesen Beitrag auch „ Frischlingen“ helfen zu können, nicht gleich den Mut, die Geduld usw. an der Messerrasur zu verlieren;
Denn damals wie heute Friseur und Barbiere lernen 3 Jahre…..

2)
Da ich für mich festgestellt habe, dass ich nach Beendigung des „3ten RM Lehrjahres“ mich zwar „smooth and gentle“ rasieren kann, ABER noch immer mein Gesicht, meinen Wuchs, meine Verwirbelungen von Tag zu Tag auf ein Neues kennen lernen

Die Schärfe ist seitdem ich meine Klingen selber schärfe, dank guter Unterstützung und der alten Hasen hier und meinem ständigen Drang nach Verbesserung nicht mehr das Maß der Dinge.
Wichtig ist es für mich, das ich mir die entsprechende Zeit nehme und das Resultat ist für mich nicht mehr unbedingt abhängig von irgend einem meiner Messer.
Vielmehr ist es ein Mix aus der Vorbereitung, wie Dusche, oder die Verwendung einer heissen Kompresse. Danach der Auftrag und das Einwirken eines Pre Öls oder Creme. Die Qualität des Schaumes im Gesicht und die Zeit der Einwirkung spielen hier mit rein.
Dann hat sich natürlich mittlerweile eine gewisse Routine entwickelt, wo ich mit der Rasur beginne und wie ich die Haut spanne usw. Zwischendurch ändert man ne Kleinigkeit, sieht das Resultat oder behält es bei.
Im grossen und Ganzen bin ich mit meinen Rasuren mit zwei Durchgängen m/g sehr zu frieden. wenn ich mal ev. etwas gereizte Haut habe, oder einen Schnitt, dann ist es meistens auf Fehler zurückzuführen, die ich selbst verschuldet habe, mangels Zeit während der rasur oder in der Vorbereitung.
Ansonsten versuche ich aktuell durch testen verschiedener Abschlusssteine noch ein Quentchen an Sanftheit heraus zu holen, obwohl ich damit aktuell zufrieden sein könnte, zumal auch meine Haut bei täglicher Messerrasur nicht rebelliert !

In diesem Sinne !

buona notte aus dem Piemonte !

Gruss Konrad

--
Einige ganz Neue, einige ganz Alte
Tradere OC, Pils 118 NL, Feather AS-DS2

Diese Nachricht wurde am 28.01.2014 um 22:24 Uhr von kpi1402 editiert.
 
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Diskussionsnachricht 000003
29.01.2014, 08:14 Uhr
kinkjc
registriertes Mitglied


Jetzt habe ich gedacht der Greg zeigt mal seinen "Messerschrank"!! Zfix, der Kerl ziert sich schlimmer als jede Jungfrau.

Und bei mir gibt es nicht viel zu verbessern, ich bin am Gipfel!!

Arrrgh, Gnade, völliger Blödsinn - das Licht, als Klaas es schrieb, fiel es mir wieder ein, spielt auch bei mir eine große Rolle. Ich glaube ich könnte mich auch im halbdunkel bei Kerzenschein rasieren, wenn ich mich mal daran gewöhnt habe.

Treffe ich allerdings auf veränderte Verhältnisse, wird die Rassur für mich sofort einen Ticken schwieriger, fühle mich dann leicht verunsichert. Kann man nicht erklären, denn helles, aber anderer Winkel des Lichteinfalls und schon merke ich einen leichten Streß.

--
kinkjc - wie einst die Cäsaren: "Er kam, sah und rasierte!" Die Dekadenz kommt auch nicht von ungefähr!
 
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Diskussionsnachricht 000004
29.01.2014, 10:37 Uhr
Jens-Helge
registriertes Mitglied


Bei mir gibts mehrere Dinge die während der letzten Jahre/Monate stets an Bedeutung gewonnen haben und steten Verbesserungen/Veränderungen unterweorfen sind. Allen voran steht hierbei das Licht wie auch Klaasianer und Kinkjc schon geschrieben haben, eine gute Ausleuchtung stellt inzwischen nicht unbindingt eine unmittelbare Vorraussetzung aber doch einen massiven, erstrebenswerten Faktor da, da es mir schlichtweg das Handling im Gesicht erleichert, Rasur im Kerzenschein traue ich mir auch zu, aber gut ausgeleuchtet klappts besser :-)
Desweiteren entdecke ich regelmäßig neue Verrenkungsmethoden um je nach Hautpartie eine bessere Straffung zu erreichen, auch hier etwickele ich mich weiter und decke so langsam alle meine Problemzonen ab, wobei hier auch die Nutzung verschiedener Teile der Klinge eine Rolle spielt. Als reiner Einhand-Messerer verfeienert sich da natürlich auch die Technik immermehr.
Die einzelnen Problemzonen vollends in den Griff bekommen offenbart sich aber immernoch als große Aufgabe, hier ist mehr als deutlich Luft nach oben.
Mit einer der wichtigsten Punkte am Anfang, die Ruhe; relativiert sich immer mehr von einer schieren Notwendigkeit zu einem eher aus Entspannungsgründen erstrebenswerten Zustand, inzwischen könnte ich mich sicherlich auch in einer Betriebsdusche rasieren, wollen würde ich es allerdings trotzdem nicht da ich das Messern sehr stark mit Entspannung und Ritual verbinde.
Ansonsten gibts die größten Fortschritte nur noch beim schärfen, aber das gehört ja glaube ich nicht hier ins Thema :-)

--
Gratwanderer zwischen allen Messertypen :-)
 
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Diskussionsnachricht 000005
29.01.2014, 13:09 Uhr
fufu
registriertes Mitglied


Hallo,
rasiere und schärfe jetzt seit ca. 3 Monaten.
Vorbereitung: Eine sehr heisse Kompresse funktioniert immer. Nach dem Duschen/Bad hauts meistens nicht so hin, da muss ich noch experimentieren am Verhältnis Haare einweichen/Haut quellen.
Schaum: Mit der Anleitung im Hilfebereich von Anfang an kein Problem.
Rasur: Nach 2 Durchgängen ist „oben“ alles babypopo glatt. Am Hals hab ich das Gefühl das sich die Haare an manchen Stellen verabreden alle paar Tage die Wuchsrichtung zu ändern Wenn ich denke jetzt hab ich euch... Bimms, bei der nächsten Rasur bleiben wieder ein paar Stoppel stehen. Da ist noch viel Luft nach oben Das grösste Problem ist aber das für Anfänger wohl typische „IchDenkIchHabsDrauf-Cut-Auuua“ Phänomen Hab mir gestern meinen ersten alaunresistenten Cut zugezogen. Nach vielen guten/super Rasuren den nötigen Respekt/Konzentration wieder massivst vermissen lassen;( Schlampiger Ansatz, schlampiger Winkel und auch noch gezogen. Hat geblutet, puhh... Hab aber fertig rasiert und die Botschaft ist angekommen hahaha... Passiert die nächsten Wochen nicht mehr
Schärfen: OK, alle Messer sind für MICH rasurfertig. Wenn sich mal eins nicht so richtig anfühlt, nehm ich es in die engere Rotation und schärf es wieder, wenns nicht besser wirs. Es macht Spass und es ist noch viel zu erfahren
Hm... sonst noch was... ja genau: Hab mich einmal erwischt beim Ledern über die Facette zu wenden. Keine Ahnung was mich da geritten hat. An irgendwas anderes gedacht, keine Ahnung. Facette hatte einige kleinere Ausbrüche. OK, was zum schärfen, dass sich lohnt
Alles in allem bin ich nach 3 Monaten schon weiter als ich es am Anfang erhofft habe, aber ich hab noch genug zu lernen, üben, erfahren, etc... so dass mir die nächsten Jahre bestimmt nicht langweilig wird

Gruss Uli

Diese Nachricht wurde am 29.01.2014 um 13:14 Uhr von fufu editiert.
 
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Diskussionsnachricht 000006
29.01.2014, 19:47 Uhr
Locke73
registriertes Mitglied


Hallo die Herren!

Mein Resümee nach über 4 Jahren Rasur mit dem Messer und der „Schärferei“.

Was das Schärfen angeht, denke habe ich die Lehrjahre hinter mir, es sind kleine Nuancen die sich verändern. Ich probiere nach wie vor gerne mal was neues aus. Komme aber immer wieder zum „erprobten“ zurück. Es würde mich trotzdem freuen wenn auch weiterhin eine Entwicklung möglich ist.
Ich kenne 2. Personen die spielen, in einer wie ich immer sage „eigenen Liga“, hoffe da irgendwann auch mal hinzukommen…

Meine Steinsammlung würde ich auf keinen Fall nochmal so „ausbauen“.
Die NN-SS vom 400 bis zum10000, einen guten GBB aus der Schicht La Veinette und natürlich einen
Naturjapaner mit den verschiedenen Naguras. Auf mein Cretan hone möchte ich auch nicht verzichten.
Wäre ich nur im Besitz von ein paar Messern und würde nicht auch mal für einen Kollegen hier im Forum schärfen, würde mir wahrscheinlich ein GBB reichen. (vielleicht )
Es macht mir riesig Spaß mit Natursteinen zu arbeiten.
Die Naniwas grenze ich hier mal aus. Darauf zu schärfen macht mir persönlich kein Vergnügen. Vom Ergebnis sind sie aber über jeden Zweifel erhaben..

Zur Rasur:

Die Vorbereitung hat sich zuerst vor ein paar Wochen grundlegend geändert. Ich nutze vor der Rasur kein warmes bzw. heißes Wasser mehr. nur noch kaltes.
Für die komplette Rasur brauche ich so ca. 8 -10. Min.
Mein Ablauf ist da vielleicht auch etwas „minimalistisch“. Gesicht mit kaltem Wasser waschen. Speick oder Palmolive Rasierseife aufschäumen (Gesichtsaufschäumer!). Dann wird das RM geledert und los geht’s. Nach der Rasur wieder kaltes Wasser, selten nutze ich noch ein AS(dann Speick), meistens gibt es die Creme aus der blauen Dose (Nivea).
Viele werden jetzt denken "geht gar nicht", so eine billige Creme zu nutzen. Ich komme damit einfach super klar. Das bei täglicher Rasur..
Früher habe ich viel Geld für unterschiedliche AS, Rasierseifen und RC ausgegeben.
Heute nutze ich nur noch die o.g. Produkte.

Zur Messersammlung:

Ich kaufe nur noch ganz selten ein RM, wenn dann muss es wirklich etwas außergewöhnliches sein.

Wie man vielleicht aus den Zeilen herauslesen kann. hat sich meine Sammelleidenschaft, wirklich gelegt.

Welche Empfehlung würde ich jemand geben der mit dem RM anfangen möchte.

Hardware: in der Regel aus dem MH ein RM kaufen. ist der Verkäufer schon länger dabei, ist davon aufzugehen, dass das Messer scharf ist.
Falls ich unbedingt „Neuware“ möchte, kann die Wahrscheinlichkeit sehr hoch sein, eine Nachschärfung einzuplanen.
Für weiteres Zubehör wie z.B. Pinsel, Seife etc.muss am Anfang nicht viel Geld ausgegeben werden, um zu einer sehr guten Rasur zu kommen.
Wenn einem das Rasierfieber gepackt hat, kommt es hier eh, zu unkontrollierbarem Kauf Exzess.

Steine: Am Anfang meiner Meinung nach nicht. bei wenigen RM die ich scharf halten möchte, nur ein GBB.
Bei den synt. Steine klare Kaufempfehlung für die Naniwas. Danach bitte aber keinen Naturstein kaufen. den sonst ist man(n) wieder im „Kaufrausch“

Beste Grüße aus der Pfalz
Locke

--
"Die Neugierde ist der Docht in der Kerze des Lernens" Sprichwort aus Indien
 
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Diskussionsnachricht 000007
30.01.2014, 07:44 Uhr
moogie77
registriertes Mitglied


Bin jetzt erst seit neun Monaten dabei und immer noch am austüfteln an so ziemlich allen Ecken und Enden.
An und für sich bin ich soweit zufrieden, doch wahrscheinlich auch durch die vielen Profis hier, entsteht der Wunsch noch perfekter zu werden.
Geschärft habe ich bisher erst 7 Messer, davon 6 Kamisori.
Die ersten 5 zusammen mit einem erfahrenen Forumskollegen, die zwei letzten komplett alleine. Trotz extremer Unsicherheit bin ich auch hier für meinen Entwicklungsstand entsprechend zufrieden. Doch ich weiss, da geht noch viel mehr...

Beim Ledern sieht es schon anders aus.
Hier hatte ich bis vor Kurzem immer noch Probleme und regelmäßig kleinere Cuts produziert.
Mit den Kamisori geht es mir leichter von der Hand und inzwischen bin ich mit denen viel sicherer geworden, so dass mein neuestes Leder jetzt inzwischen seit 2 Monaten noch ohne Verletzungen da steht.

Das Rasieren klappt soweit auch schon zufriedenstellend. Meistens bin ich etwas faul und spanne die Haut nur durch Kopfdrehungen und Grimassen. Das Spannen mit der freien Hand spare ich mir zunehmends.
Da ich jedoch einen Vollbart habe, rasiere ich auch nur die Wangen und den unteren Hals. Hier habe ich insbesondere eine "Schwachstelle". Am seitlichen Halsbereich ist meine Wuchsrichtung von der Halsmitte zu den Ohren hin. Dort habe ich bisher noch keinen Ansatz gefunden, gegen die Wuchsrichtung rasieren zu können. Ob es an dem darüber liegenden Bart liegt, kann ich schwer einschätzen. Deshalb bleibt es hier immer bei zwei Durchgängen, einmal von oben nach unten und dann umgekehrt von unten nach oben.
Hat vielleicht einer eine Idee wie man hier ansetzen könnte? Natürlich ohne den ganzen Bart abnehmen zu müssen...

Gruesse in die Runde, Miguel
 
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Diskussionsnachricht 000008
30.01.2014, 08:48 Uhr
OldSalt
registriertes Mitglied


moogie77 schrieb:

Zitat:
Deshalb bleibt es hier immer bei zwei Durchgängen, einmal von oben nach unten und dann umgekehrt von unten nach oben.
Hat vielleicht einer eine Idee wie man hier ansetzen könnte? Natürlich ohne den ganzen Bart abnehmen zu müssen...

Ich trage zwar keinen Bart, mein Wuchs am Hals ist aber so wie bei Dir. Mit der Shavette schaffe ich es nur diagonal zum Wuchs zu rasieren, was aber dasselbe Ergebnis bringt (bei mir). Es wird so glatt wie mit dem Hobel, mit dem ich quasi vom Ohr zur Halsmitte rasieren kann. Mit der Shavette bekomme ich so einen Strich auch nicht hin. Ach so, diagonal heißt bei mir vom unten außen nach oben Richtung Kehlkopf.

Eine gründliche Rasur wünscht,
Old Salt

--
Menthol makes my world go 'round.

Diese Nachricht wurde am 30.01.2014 um 08:50 Uhr von OldSalt editiert.
 
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Diskussionsnachricht 000009
30.01.2014, 12:41 Uhr
boje
registriertes Mitglied


Meine bisherigen Erfahrungen decken sich mit denen von Fufu. Das wichtigste nach 3 Monaten Messerasur ist die Aufmerksamkeit. Und sei es auch nur die Freude darüber, dass das Messer immer noch schön scharf ist, schon bin ich abgelenkt und schon gibt es nen Cut.

Ansonsten muss ich sagen, geht es mittlerweile recht gut und glatt. Die Lernkurve ist bei mir eigentlich ehr flach. Ich muss aber auch sagen, ich habe da im Moment einen Ansatz für den das nicht so wichtig ist.

Es macht mir verdammt viel Spaß und es fühlt sich sehr gut an, sich mit einem Messer zu rasieren. Ehrlich gesagt, hat mir das Rasieren noch nie so viel Freude gemacht und dabei rasiere ich mich seit 25 Jahren nass. Und diese Freunde am tun, ist das was mir gefällt.

Ich vermute mal, dass ich nie der Super-Profi und Fachmann werde. Als ich vor drei Monaten anfing habe ich alles gelesen und wollte unbedingt hinter die Materie kommen.
Mittlerweile hat ein Umdenken eingesetzt. Es soll für den Hausgebrauch sein und es soll mir Freude machen. Es soll eine sanfte Rasur sein, deswegen rasiere ich nur 2 mal mit dem Strich und gar nicht gegen den Strich. Dadurch wird es natürlich nicht perfekt, aber es fühlt sich gut an. An der Technik feile ich in kleinen Schritten, wenn mir gerade danach ist, aber es steht nicht im Vordergrund, weil es ja auch so schon gut klappt.

Ich denke, irgendwann im Laufe des Jahres werde ich das mit Schleifen ausprobieren. Aber einfach, weil ich das schön fände, die eigenen Messer auch selber schleifen zu können. Hier auch wieder das "sich damit beschäftigen", "Freude am tun haben" ;-) Toll

Also für all die Frischlinge, die noch frischer sind als ich. ;-) nach drei Monaten hat man das schon recht gut drauf. Und es lohnt sich auf alle Fälle!!! Ganz egal, ob man vom Perfektionismus-Virus gepackt ist/wird oder wie ich, sich darüber freut, dass es hier so viele Profis gibt, bei denen man sich bei Bedarf oder wenn man gerade mal Bock drauf hat, was abgucken kann und Fragen stellen kann. Und ansonsten voll Zufrieden ist mit dem was man schon kann. ;-)

Als Fazit könnte man sagen, konzentriert euch auf das was persönlich Spaß macht. Der Rest kommt von ganz allein. Egal ob die Lernkurve nun steil aufwärts geht oder eben flach und ohne dass man es großartig merkt. Das Ziel ist doch immer das selbe... :-)

lg, Micha
 
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Diskussionsnachricht 000010
30.01.2014, 12:52 Uhr
moogie77
registriertes Mitglied


OldSalt schrieb:
diagonal heißt bei mir vom unten außen nach oben Richtung Kehlkopf.


Danke für den Tip. Werde ich gleich Morgen mal ausprobieren und berichten.
 
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Diskussionsnachricht 000011
31.01.2014, 15:40 Uhr
moogie77
registriertes Mitglied


Hat geklappt.
Ist zwar noch gewöhnungsbedürftig und ich habe es nur ganz vorsichtig machen können aber das Ergebnis ist schon wieder etwas besser als vorher.

Danke.
 
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Diskussionsnachricht 000012
17.02.2014, 12:50 Uhr
Rori
registriertes Mitglied


olivengreg schrieb:

Zitat:
(...)

Wie sieht es bei Euch mit der Individuellen Entwicklung, Lernkurve usw. aus?

Nehmt Ihr beispielsweise noch Veränderungen vor/wahr (bewusst und/oder unbewusst) wie:


-die Messerführung auf Grund der Wuchsrichtung,
-Dem Spannen der Haut
-sanfteres und effektiveres Rasieren in Euren „Problem Zonen“
Sich daraus entwickelnde
-neue, unentdeckte Verrenkungen vor dem Spiegel
usw.

Oder seit Ihr alles Vollprofis und perfektioniert?

(...)

Lieber Gregor, liebe Kollegen,

ein wirklich schöner Thread, der zu Unrecht weit nach hinten gerutscht ist.

Ich habe jetzt lange überlegt, was ich dazu schreiben kann und habe mal ganz bewusst bei meinen letzten Messerrasuren darauf geachtet und mich an die Zeit vor fast drei Jahren zurück erinnert, als ích mit der Messerrasur anfing.

Insgesamt gesagt, ich lerne, wie auch die letzten drei Jahre, permanent dazu. Das ist das Gesamtergebnis. Schönen Tag noch...

Nein, kommt noch was, ob ihr wollt oder nicht. Und Achtung, alles streng subjektiv, ich weiß nicht, ob es jemand anderem irgendetwas bringen könnte.

Mit der Zeit hat sich gezeigt, dass, vor allem bei täglicher Messerrasur, meine Haut mit einem Durchgang gegen den Strich nicht zurechtkommt. Gut, "gegen den Strich" heißt bei mir nicht viel, da die Haare auch im selben Areal in alle möglichen Richtungen wachsen. In diesem Zusammenhang habe ich auch gelernt, dass das Ziel "babypopoglatt" nicht meines sein kann. Eine zu gründlich Rasur an manchen Stellen, gerade seitlich des Halses (im Berufsalltag Hemd und Sakko), tut meiner Haut nicht gut. Hier geht es aber um nicht mehr im Alltag sichtbare Nuancen. Hautschonung geht bei mir klar vor Gründlichkeit.

Die Wuchsrichtung: Die habe ich erst richtig genau wahrgenommen, als die Messerrasurtechnik einigermaßen in Fleisch und Blut übergegangen war. Das war so ca. nach den ersten sechs Monaten bis zum Ende des ersten Jahres. Und hier lerne ich auch heute noch dazu. Gerade im Zusammenspiel mit der "Gesichtsoberfläche", hier insbesondere am Kinn, immer wieder spannend. Hier versuche ich auch immer wieder neue Techniken.

Das Spannen der Haut entwickelt sich auch weiter. Ich habe erkannt, dass mit dem korrekten Spannen der Haut ein Durchgang "gegen den Strich" überflüssig wird... Bei mir!

Jetzt fällt mir gerade nichts mehr ein.

--
Viele Grüße
Florian

Diese Nachricht wurde am 17.02.2014 um 12:50 Uhr von Rori editiert.
 
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Diskussionsnachricht 000013
24.02.2014, 14:55 Uhr
Otthardt
registriertes Mitglied


Moin,

ich bin jetzt seit 9 Jahren Messerrasierer und auch Schärfer.
Es hat schon lange gedauert, bis rasieren und schärfen wirklich gut gelingt. Beim Schärfen habe ich erst Anfang des Jahres wieder einen neuen Gipfel erklommen und auch meine beiden hartnäckigsten Messer endlich richtig scharf bekommen.
Beim Rasieren selbst ist es mir mittlerweile egal, ob ich alleine bin oder um mich rum Trubel herrscht(auf dem Campingplatz oder zu Hause die Kinder). Muss da manchmal an W.C.Fields Szene der Messerrasur denken.

Gruß
Otthardt
 
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Diskussionsnachricht 000014
24.02.2014, 15:05 Uhr
DerOlli
registriertes Mitglied


Ich fange wieder mit dem Messern an Ein halbes bis dreiviertel Jahr habe ich das Hobeln ausprobiert. Wenn's schnell gehen muss wird gehobelt. Wenn ich Zeit habe oder der Bart zu lang wurde wird das Messer ausgepackt.
Aktuell befindet sich das Messer noch auf dem Weg zu mir. Das gute Stück muss aber erst mal aus seinem Jungfernschlaf geholt werden. Verbinde den Wechsel von Hobel zum Rasiermesser mit dem Einstieg in die Restauration Mal sehen, wie in ein paar Wochen die Rasur mit dem Messer wird. Ist ja schon ein Weilchen her.

Cheers

--
Merkur 34c, 34g Astra Superior Platinum Men-U Premier, Plisson (L'Occitane)
 
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Diskussionsnachricht 000015
27.02.2014, 17:02 Uhr
Rori
registriertes Mitglied


Ich wollte noch ergänzen, dass mir folgende Videos hinsichtlich des Spannens der Haut sehr weitergeholfen haben:

Straight razor shave - how you can stretch the skin instructions

Straight razor shave - Messerrasur.

Den Herren im letzten Video kennen die allermeisten ja.

--
Viele Grüße
Florian
 
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