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NassRasur.com-Forum » Rasiermesser und Zubehör » Einstieg in die Messerrasur bei starkem Bartwuchs » Themenansicht

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Autor Thread - Seiten: -1-
Diskussionsnachricht 000000
24.10.2015, 19:11 Uhr
Norb
registriertes Mitglied


Hallo zusammen,

ich denke, dass ich mich mittlerweile als geübten Hobelrasierer bezeichnen kann, der problemlos mit agressiven Hobeln (z.B. Mühle R41) zurechtkommt. Momentan beschäftige ich mich als Einsteiger in die Messerrasur. Dabei habe ich ein spezifisches Problem, nämlich meinen recht starken Bartwuchs, speziell im Mund- und Kinnbereich. Normalerweise heißt es ja, dass man ein Rasiermesser ohne viel Druck bei der Rasur bewegen sollte aber das funktioniert bei mir höchstens an den Wangenbereichen. Speziell am Kinn bekomme ich einen deutlichen Widerstand zu spüren und muss das Messer schon mit einigem Druck durch die Stoppeln bewegen. Und das macht sich auch bemerkbar denn es wird nicht richtig glatt, es bleibt noch zu viel stehen.

Glücklicherweise ist bislang noch kein Unglück passiert aber so richtig wohl ist mir bei der Sache nicht. Man will ja nicht plötzlich mit dem Messer unter der Hautoberfläche landen und sich die Epidermis ruinieren.

Ich hatte es zwischenzeitlich mal mit einer billigen Shavette probiert, da klappt es schon ein wenig besser. Da brauche ich weniger Druck und komme besser durch die Stoppeln durch. Aber so eine Shavette ist für mich keine Option. Zum einen ist die schmale Klinge (halbe DE-Klinge) suboptimal und man muss auch auf die Kanten der Klinge achten sonst gibts schon mal einen kleinen Schnitzer. Und die Shavette hat auch nicht das Gewicht und die Balance eines Rasiermessers. Also vom Rasurgefühl schon ein ganz anderes Ding.

Ich würde mich freuen wenn mir Forumskollegen, die auch mit einen starken drahtigen Bartwuchs ausgestattet sind, ein paar spezielle Einsteigertipps in die Messerrasur geben könnten. Vielleicht würde mir das am Anfang etwas helfen und ich würde mich bei meinen ersten Rasurversuchen mit dem Messer etwas sicherer fühlen. Sehrwahrscheinlich gehe ich auch zu vorsichtig an die Sache heran aber wie schon gesagt, ich bin mir noch nicht sicher genug um dem Messer entsprechenden Druck zu geben.

Vielen Dank schon mal!

Grüße,
Norb

Diese Nachricht wurde am 24.10.2015 um 19:13 Uhr von Norb editiert.
 
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Diskussionsnachricht 000001
24.10.2015, 23:48 Uhr
Katerchen
registriertes Mitglied


1.) Gute Vorbereitung: Heiße Dusche, etwas Bartöl (Olivenöl tuts auch) & ne stark einweichende Seife (z.B. Arko)

2.) Scharfes derbes Messer


Dann müsste es auch mit dem härtesten Bart klappen


Schöne Grüße.

--
Mühle SP Dachs 21mm Sedef Shavette&Parker 31R mit Wüsteneisenholzheften, "Portmonnaie-Shavette", Friodur RF; F.C Burgvogel mit York-Gum Schalen; G&Fürsthoff Butterf., Merkur 23C, W. Classic; Feather, ASP, Derby; Olivia Scuttle; Calani Havana C./Dubai, Valobra Menthol; Irgendwas findet sich immer (Armani Prive - Oud Royal)
 
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Diskussionsnachricht 000002
25.10.2015, 21:57 Uhr
Norb
registriertes Mitglied


Hallo & vielen Dank für die Hinweise!

Ok, ich könnte mal die Golddachs oder die Arko in der roten Dose aus meinem Vorratskästchen rauskramen und es damit probieren. Die rote Proraso soll auch extra für stärkeren Bartwuchs geeignet sein.

Diese Sache mit dem Preshave Öl funktioniert bei mir nicht so. Zumindest merke ich keine signifikante Verbesserung wenn ich sowas anwende. Dann eher noch diese Preshave Creme von Proraso, damit habe ich schon eine deutliche Verbesserung bei der Rasur.

Mein momentan verwendetes Messer ist ein 66er Gold Dollar, das geht ja schon etwas in die Richtung derbere Klinge.

Heute hatte ich allerdings ein kleines Erfolgserlebnis erreicht. Zumindest gab es heute eine komplette Rasur auf einem einigermaßen akzeptablen Level. Die Gründlichkeit liegt etwa dort, was man mit einem Hobel in einem Durchgang mit dem Strich hinbekäme. Vielleicht noch ein wenig mehr. Aber dafür habe ich mit dem Messer 3 "kreuz und quer"-Durchgänge gebraucht. Glücklicherweise habe ich eine Elefantenhaut und es gab nur einen geringfügigen Rasurbrand. Und keinerlei Schnitzer! Ich habe ein gutes Gefühl, es geht aufwärts! :-)

Diese Nachricht wurde am 25.10.2015 um 22:01 Uhr von Norb editiert.
 
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Diskussionsnachricht 000003
26.10.2015, 23:26 Uhr
Katerchen
registriertes Mitglied


Jo das Gold-Dollar 66 ist ein halbhohles Messer meines Wissens nach
Das Messer ist aber schon scharf(rasierfertig) nicht das das das Problem ist
Ein Gold-Dollar ist an sich ein extrem gutes Messer fürs Geld, aber dieses Potenzial hat es nur nachdem es richtig geschärft wurde und so viel Widerstand kann ich dann garnicht für möglich halten bei einer guten heißen Dusche (alternativ einen heißen Lappen für ~5Min. aufs Gesicht)


Überprüfe mal per Haartest ob die nötige Schärfe vorhanden ist, siehe:

https://www.youtube.com/watch?v=ib5pO7qogpI


Das sollte wenns gut ist so ca. 1-2cm vom Haltepunkt entfernt aus klappen, wenn nur direkt vor den Fingern und auch dort nicht richtig bzw. ohne Aufwand klappt ist das Messer stumpf, und der Rest hat sich erledigt


Schöne Grüße!

--
Mühle SP Dachs 21mm Sedef Shavette&Parker 31R mit Wüsteneisenholzheften, "Portmonnaie-Shavette", Friodur RF; F.C Burgvogel mit York-Gum Schalen; G&Fürsthoff Butterf., Merkur 23C, W. Classic; Feather, ASP, Derby; Olivia Scuttle; Calani Havana C./Dubai, Valobra Menthol; Irgendwas findet sich immer (Armani Prive - Oud Royal)
 
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Diskussionsnachricht 000004
27.10.2015, 13:16 Uhr
Grosser
registriertes Mitglied


Ich habe auch Messer, die ohne den Haartest zu bestehen hervorragend rasieren.
Die Beschaffenheit der jeweiligen Haare und die Vorbehandlung derselbigen (Haarspülung, -kur, etc.) verändern auch den Hang zum HHT.
Dies soll nicht heißen, dass er keine Aussagekraft hat, sondern nur, dass ein nicht klappender HHT gleichbedeutend mit einem stumpfen Messer ist.
 
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Diskussionsnachricht 000005
27.10.2015, 17:52 Uhr
~Zebulon
Gast


@Grosser: Ich geb Dir noch ein "nicht" , das fehlt in Deinem Abschlussatz, wenn ich mich nicht irre.


".....sondern nur, dass ein nicht klappender HHT "NICHT" gleichbedeutend mit einem stumpfen Messer ist."

Viele Grüße
Peter
 
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Diskussionsnachricht 000006
27.10.2015, 18:40 Uhr
Grosser
registriertes Mitglied


Du hast Recht, Peter (Zebulon)!
 
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Diskussionsnachricht 000007
27.10.2015, 18:58 Uhr
Norb
registriertes Mitglied


Wenn es frisch geledert ist kann ich damit Haare auf dem Unterarm abschneiden ohne die Haut zu berühren. Das sollte eigentlich genügen.
 
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Diskussionsnachricht 000008
28.10.2015, 12:30 Uhr
Clemens666
registriertes Mitglied


Das längere Einweichen ist bei Draht Bart essentiell!

Es dauert aber auch einfach etwas, bis man den Bogen Raus hat. Ich finde, man muss mit dem Messer mehr drücken als mit dem Hobel.

Wichtig ist auch sehr der Winkel. Deshalb lieber kurze Züge mit dem Messer und den Winkel kontrollieren.

Aber noch mal, man braucht etwas Zeit, bis man den Baby Popo erreicht..

--
Zwilling, Robert Klaas, Johnson, Ern, Triton, Capitol, Grawa

"Ändert sich der Zustand der Seele, so ändert dies zugleich auch das Aussehen des Körpers und umgekehrt: ändert sich das Aussehen des Körpers, so ändert dies zugleich auch den Zustand der Seele." Aristoteles
 
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Diskussionsnachricht 000009
15.11.2015, 19:37 Uhr
Unicum
registriertes Mitglied


Interessiert mich auch. Selbes Problem (harte Stoppeln), zum Glück nicht übermäßig dichter Bartwuchs... ABER: sehr sensible Haut. Ich empfehle den folgenden Thread zu beachten.
Meine Frage: Macht ein derber Messerschliff wirklich so viel aus? Es "schwingt" dann weniger schätze ich... Aber gibt das auch Nachteile?
 
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Diskussionsnachricht 000010
27.12.2015, 12:28 Uhr
schattensaite
registriertes Mitglied


Unicum schrieb:

Zitat:
Meine Frage: Macht ein derber Messerschliff wirklich so viel aus? Es "schwingt" dann weniger schätze ich... Aber gibt das auch Nachteile?

Die Frage stelle ich mir auch gerade. Drahtige, dicke Haare die auch noch zum Einwachsen neigen.

Lieber eine derbe, starre Klinge oder eine breite, flexible Vollohlschliffklinge ?

Die Vor- und Nachteiel sind mir als Messeranfänger auch noch nicht so wirklich klar.
 
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Diskussionsnachricht 000011
27.12.2015, 18:00 Uhr
Bartisto
registriertes Mitglied


Hallo schattensaite,

bei dickem, drahtigem Barthaar eine derbe Klinge, das ist die sichere Bank. Eine solche Klinge ist natürlich auch bei einem feinen Bart einsetzbar.
Eine vollhohle, flexible Klinge muss bei einem harten, schnellen und dicken Barthaar ganz sicher geführt werden d. h. , der Ansatzwinkel des Messers muss hier unbedingt stimmen und die Rasurvorbereitung muss bestens sein.

Gruß
Bartisto

--
"Ich bin wie ich bin. Die einen kennen mich, die anderen können mich." Konrad Adenauer

Diese Nachricht wurde am 27.12.2015 um 18:02 Uhr von Bartisto editiert.
 
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