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NassRasur.com-Forum » Rasierklingen und Sicherheitsrasierer » Sehr empfindliche Haut und dicke Barthaare - welches Equipment? » Themenansicht

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Autor Thread - Seiten: -1- [ 2 ] [ 3 ] [ 4 ]
Diskussionsnachricht 000000
28.05.2016, 23:15 Uhr
Der_Klingenstädter
registriertes Mitglied


Ich möchte mit der Hobelrasur beginnen, habe aber extrem empfindliche Haut und massives Barthaar.

Zunächst die Vorgeschichte:
---------------------------

Bisher habe ich Erfahrung in der Nassrasur mit einem Elektrorasierer, jedoch nach dem Motto:

1. Gesicht mit milder Seife waschen und nach dem Abspülen nicht trocknen.
2. Dose nehmen (Nivea) und Schaum in die Hand, danach ins Gesicht reiben (ist billiger als den Nivea Schleimbeutel in den Rasierer zu stecken).
3. Mit dem Rasierer durchs Gesicht kreisen (ein Philips) bis die Haare weg sind.
4. Kalt abspülen, trocken tupfen und mit Aftershave Balsam einreiben.

Das geht schnell und gründlich, jedoch steht ein Neukauf an, da die Akkus ja nicht gewechselt werden können.

Da dachte ich ein Hobel kommt ohne Akku aus und wäre doch auch was feines.

Die erste Recherche im Netz ergab, für einen massiv dicken Bart (quasi Stahldrahtstummel) nimmt man einen R41 von Mühle, als echter Kerl aber keinen Dosenschaum. Den Hobel habe ich mit Feather Klingen bestückt, dazu einen Mühle Silvertip Pinsel gekauft.

Das Ergebnis war, dass ich mich fast geschält hätte. Also auf ein neues und nach ein paar Tagen Pause/Recherche habe ich herausgefunden, dass ein "milderer" Hobel besser wäre. Ein Modell von Edwin Jagger mit geschlossenem Kopf ("Kelvin") wurde bestellt und getestet, zwar besser als der R41, aber Rasurbrand dass man die Feuerwehr rufen möchte.

Gut, wenn man schon hier im Bergischen wohnt, schnell zu Dovo und einen noch sanfteren 23c anschaffen, aber leider möchten die gar nicht direkt an künftige Hobler verkaufen. Also habe ich einen Fachhändler aufgesucht (muss man erst mal finden ) und einen Dovo/Merkur 20 erstanden.

Jetzt sieht es so aus:

1. Waschen und feucht belassen wie früher.
2. Weleda RC auf die Wange und mit einem Mühle Silvertip im Gesicht zu Schaum verrühren und verteilen.
3. Kurz warten (ca. eine Minute).
4. Rasur nach "M-Q-G" wie hier beschrieben.
5. Gesicht trocken tupfen.
6. AS Balsam auftragen, Equipment reinigen und trocken wischen - fertig.


Das Problem:
------------

Ich habe immer noch Schnitte am Hals und es brennt. Was kann ich noch verbessern? Klar, meine Technik. Vermutlich drücke ich als "Ex-Elektrokreiser" noch zu stark auf oder habe das mit dem Winkel noch nicht verstanden. Ich lege den Griff parallel zur Haut (dann schiebt er nur Schaum beiseite) und hebe so lange an, bis der Hobel zu wirken beginnt. Das ist doch dann der richtige Winkel, oder?


Mögliche Lösungen:
------------------

1. Üben, üben, üben. Klar, das steht außer Frage.

2. Zusätzlich die Haut nach dem Waschen und vor dem Einschäumen mit Öl einreiben.

3. Einen Feather AS-D2 Hobel kaufen, da dieser als quasi narrensicher sanft beschrieben wird.

4. Die blauen Personna Krankenhausklingen kaufen, die werden hier im Shop ebenfalls als ideale Anfängerklinge bezeichnet.


Meine Frage an die Experten:
----------------------------

Reicht Lösungspunkt Nr. 1 aus, oder könnte ich mir den Einstieg in die Hobelnutzung durch die weiteren Punkte zusätzlich erleichtern? Wenn ja, welche Maßnahme ist wirklich sinnvoll?
 
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Diskussionsnachricht 000001
28.05.2016, 23:48 Uhr
~Inselgrün
Gast


Rasierst Du immer noch mit der Feather-Klinge? Wenn ja, diese beißen gerne; dann diese gegen die grüne Astra tauschen !

Natürlich nicht den Hobel aufdrücken, sondern im richtigen Winkel halten und mit ganz sanftem, minimalstem Druck rasieren bzw. das Gewicht des Hobels nutzen. Nach jedem Durchgang (!) neu einschäumen. Erstmal nur mit dem Strich und quer zum Strich rasieren, erst nach viel Übung gegen den Strich gehen. Gründlichkeit kommt von alleine und wird immer höher als mit Elektro sein.

Wenn es nicht klappt, erstmal mit einem Systemrasierer (zB Mach3) üben, bevor Du Deine Hobel wieder ranlässt (außer den 41er, den hebst Du Dir für später auf). Palmolive Rasierseife statt Weleda weicht den Bart etwas besser auf, oder die billige Arko vom Türken.

Keinen Feather-Hobel kaufen, der ist nicht für Deinen Bart gedacht und rasiert nur in einem ganz kleinen Winkelbereich. Dann doch besser erstmal ein System probieren, wenn es gar nicht klappt. Mit dem 23c und dem Edwin Jagger hast Du bereits gute Einsteigerhobel.

Viel Erfolg !

Diese Nachricht wurde am 28.05.2016 um 23:58 Uhr von Inselgrün editiert.
 
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Diskussionsnachricht 000002
28.05.2016, 23:49 Uhr
Philipp R.
registriertes Mitglied


- den Gegen-den-Strich-Durchgang (erstmal) weglasse
- evtl. eine sanftere Klinge probieren

--
Intentionally left blank
 
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Diskussionsnachricht 000003
29.05.2016, 00:38 Uhr
Der_Klingenstädter
registriertes Mitglied


Vom Feather AS-D2 verspreche ich mir eigentlich am meisten, denn der Unterschied im Hobel erscheint mir mehr Wirkung zu haben als der Unterschied zwischen Klingensorten. Momentan habe ich eine Rossmann Isana Klinge im Merkur 20. Die Feather passt wohl noch(?) nicht zu meinem Geschick und die Isana war am schnellsten zu bekommen.

Man kann verbrauchte Klingen zurück in die Packung schieben, wie bei der Feather, was praktisch ist.

Die Isana scheint jedoch da noch zu hoppeln, wo sich die Feather bereits eingräbt. Ds macht sie für mich zur Zeit etwas weniger anstrengend. Auch scheint mir die Schneidkante der Feather meine harten Stoppel übel zu nehmen, oder ist das Quatsch?

Hat jemand Erfahrung mit der Personna Hospital? Ist diese für Einsteiger wirklich besser/sanfter als z. B. eine 0815 vom Drogeriemarkt?
 
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Diskussionsnachricht 000004
29.05.2016, 00:50 Uhr
Shogun
registriertes Mitglied


Personna Hospital? Ist das die blaue? Falls ja, keine persönliche Erfahrung damit, aber in den US Foren gerne als Referenzklinge genommen, genauso wie die Astra SP. Letztere würde ich dir nebenbei auch empfehlen, leicht zu bekommen, günstig und ein All-rounder.

Als (stolzer und überzeugter) Feather AS-D2 Besitzer würde ich dir raten zuerst an deiner Technik mit dem Edwin Jagger zu arbeiten. Der Feather hat einen speziellen Winkel mit dem nicht jeder klar kommt. Bevor man sich den kauft sollte man sich sicher sein schlussendlich auch beim Hobeln zu bleiben.

Mein Tipp ist: nimm dir Zeit das Rasieren mit dem Hobeln zu lernen. Zuerst mal vielleicht nur 3 Durchgänge in Wuchsrichtung des Bartes. Später, wenn die Technik sitzt, kannst du mit einen Durchdang quer zur Wuchsrichtung dazunehmen.
Am Anfang nicht zu viel wollen und wirklich auf den Druck achten. Man denkt anfangs man drückt eh nicht auf, tut es aber doch.
Den richtigen Winkel findest du schnell durch Intuition. Einfach mal den Hobel parallel zur Haut legen und den Winkel vergrößern bis du die Klinge spürst.

--
Mühle Rocca R95 (V4); Timeless Ti.68; Razorock Lupo DLC; Feather ASD2
Shark Chrome; Astra SP; Feather
Mühle Rocca 31M95; Razorock Bruce; Stirling Tuxedo; PAA Starcraft; Semogue TSN LE Boar
Fine Accoutrements; Haslinger; Proraso Single Blade
 
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Diskussionsnachricht 000005
29.05.2016, 08:14 Uhr
Der_Klingenstädter
registriertes Mitglied


Alle Personna scheinen mir eine blaue Verpackung zu haben. Ich meine die hier:
shop.nassrasur.com/de/Rasierklingen/Rasierklingen-PERSONN...

Was ist am Winkel des AS-D2 speziell? Diese Aussage verstehe ich als Einsteiger nicht. Ist die Verletzungsgefahr größer, weil der "spezielle" Winkel mehr Können erfordert? Entschuldigt bitte, wenn ich bei vielem noch nicht durchblicke. Die Suche hat ergeben, der Winkel soll größer sein. Heißt das man schält sich beim Aufdrücken noch brutaler? Eine Biopsie des Kinns möchte ich lieber vermeiden.
 
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Diskussionsnachricht 000006
29.05.2016, 08:50 Uhr
~Inselgrün
Gast


Probieren geht über Studieren
 
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Diskussionsnachricht 000007
29.05.2016, 08:52 Uhr
Shogun
registriertes Mitglied


Nein, damit ist gemeint dass man den richtigen Schnittwinkel etwas schwieriger findet, da er nicht wie üblich bei ca 30 Grad liegt sondern 45. Einige haben beim Feather Probleme sich gründlich zu rasieren.
Grob geschnitten habe ich mich mit dem Feather noch nie, selbst mit Feather Klingen. Von der Sanftheit ist er ja eigentlich der perfekte Einsteiger, aber Preis und der speziellere Winkel negieren das wieder.

Aber wenn der Preis dich nicht abschreckt schlag zu, mit einem japanischen Produkt liegt man selten bis nie daneben.

Ja die oben von dir verlinkten sind die blauen Personna Klingen. Die "roten" sind die aus Israel, haben auf der Packung einen roten Schriftzug und sind in kleinen weißen Behältern wie die Feather Klingen.

--
Mühle Rocca R95 (V4); Timeless Ti.68; Razorock Lupo DLC; Feather ASD2
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Diese Nachricht wurde am 29.05.2016 um 08:56 Uhr von Shogun editiert.
 
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Diskussionsnachricht 000008
29.05.2016, 09:09 Uhr
Der_Klingenstädter
registriertes Mitglied


Wenn man vergleicht was ein elektrischer Nassrasierer mit Reinigungsstation kostet (dessen Akku auch wieder nur ca. 6 Jahre halten dürfte), relativiert sich der Anschaffungspreis eines sehr teuern Hobel schnell auf ein vergleichbares Maß. Nur dass man den Edelhobel vermutlich noch seinen Enkeln vermachen kann und die Klingen während seiner Nutzungsdauer günstiger sein dürften als die Nachkaufrotoren des Elektrorasierers.

Daher schrecken mich 200 EUR nicht ab. Aber der Merkur 20 ist sehr schön und wird hier nebenan gefertigt (ja, das Heimatgefühl rasiert mit ). Kann jemand etwas zum Vergleich Merkur 20 oder 23 (ich fand den schwarzen Griff schöner, der Kopf ist ja vermutlich der gleiche) und dem AS-D2 sagen? Lohnt der Wechsel zum AS-D2, wenn Geld kein Hindernis ist?
 
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Diskussionsnachricht 000009
29.05.2016, 09:13 Uhr
Der_Klingenstädter
registriertes Mitglied


Shogun schrieb:

Zitat:
Nein, damit ist gemeint dass man den richtigen Schnittwinkel etwas schwieriger findet, da er nicht wie üblich bei ca 30 Grad liegt sondern 45. Einige haben beim Feather Probleme sich gründlich zu rasieren.
...

Auch den 30 Grad Winkel kenne ich vom Elektrorasierer nicht und muss mich ohnehin neu eingewöhnen. Sanftheit und geringes Verletzungsrisiko wären mir als Argumente wichtig.

Wobei mir aufgefallen ist, dass der Hobel mit der Seite der Klinge an der Nase kratzt, da diese heraussteht. Wie blöd ist das denn? Gibt es schmalere Klingen, die nicht seitlich herausragen?
 
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Diskussionsnachricht 000010
29.05.2016, 09:41 Uhr
Shogun
registriertes Mitglied


Nein das liegt am Hobel selber. Du wirst sich aber freuen zu hören, dass der Feather so konstruiert ist, dass die Klinge seitlich nicht drübersteht.

--
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Diskussionsnachricht 000011
29.05.2016, 10:09 Uhr
Der_Klingenstädter
registriertes Mitglied


Wie sieht es denn mit dem Thema "dicker Bart" aus. Meine Stoppel sind schon recht massiv. Kommt der AS-D2 damit zurecht? Im Forum und an anderen Stellen im Netz wird er für starke Haare nicht empfohlen.
 
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Diskussionsnachricht 000012
29.05.2016, 10:24 Uhr
Shogun
registriertes Mitglied


Kann ich nicht beurteilen, ich selber habe zwar sehr harte Drahthaare, allerdings keinen Wikinger Bartwuchs.

--
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Diskussionsnachricht 000013
29.05.2016, 10:37 Uhr
MAD
registriertes Mitglied


Hallo,
die Astra Klinge wurde schon genannt, diese würde ich auch empfehlen.
Was nicht heissen soll, dass die Feather nix taugt. Die nimmst Du irgendwann später mal....

Ich schwöre ja auf den Merkur Progress und nutze diesen ausschließlich (mit den grünen Astra = ASP), mal abgesehen vom Urlaub - da kommt dann ein anderer Einzelklingen Nassrasierer zum Einsatz.

Aber ich denke, dass Du mit den genannten Rasierern schon gut gerüstet bist, daran soll es nicht liegen.

Der Progress hat halt den Vorteil, dass man den justieren kann - je nach Klinge und Frischer derer, oder je nach Bart und Zeitdauer zwischen den Rasurperioden kann man "feintunen".

Ich schaue da nicht auf die Zahlen, bei mir ist der Spalt rel. groß... man bekommt da schnell ein Gefühl.

Was ganz wichtig ist, ist der Schaum! Und wie man aufschäumt! Ohne das Ergebnis bei Dir gesehen zu haben, fällt es nicht leicht da zu beurteilen.

Ich schäume grundsätzlich im Gesicht auf und das auch nur einmal, rasiere in der "Schneeschippmethode" den Schaum ab... und bin fast sauber im Gesicht. Den Rasierer tauche ich zum Schaum entfernen meist nur 2 bis drei mal ins Wasser. So bin ich innerhalb max. 5 Minuten fertig. Backen zuerst, Kehle, dann Kinn und unter Nasenpartie.
Immer die unproblematischen Zonen zuerst und zuerst mit dem Strich.
Gegen den Strich erst später, welche Zonen dies bedarf bekommt man raus, man merkt zum Schluß wo es fehlt, wenn man sein Gesicht mit der flachen Hand bestreichelt.
Dann trimme ich trocken nach, auch Kotletten und Einzelhaare...

Wartezeit nach Einschäumen ist nicht gut, da man den Schaum von der Konsistenz schon passend einstellt, und wenn man zuvor duscht, oder das Gesicht wäscht... dann reicht das. Der Schaum wird dann nur zu trocken.
Bei mir ist das Gesicht schon dick mit sahnigem Schaum zu.
1-2 cm Palmo Rasiercreme reichen dafür locker aus. Die macht eine schönen dichten und fetten Schaum, besser als die Arko, die ich auch habe.
Ist halt auch Übung.... bei nun vll. mehr als 10000 Nassrasuren in meinem Leben... geht es ganz gut und macht immer noch Spaß.

Den wünsche ich dir auch.

--
lg MAD
 
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Diskussionsnachricht 000014
29.05.2016, 11:05 Uhr
BeBerlin
registriertes Mitglied


Auf die Gefahr hin, mir keine Freunde zu machen: das Problem dürfte nicht der Hobel sein. Ich kann mich mit so ziemlich jedem Sicherheitsrasierer erfolgreich rasieren, egal ob Single oder Double Edge. Die Diskussionen um angeblich kriegsentscheidende Nuancen zwischen einzelnen Modellen hingegen erinnern mich immer ein wenig an HiFi-Foren, in denen zwangsneurotische Kaufhandlungen mit einer Mischung aus Physik (Variante Star Trek, nicht Hochschulstudium) und Homöopathie zu rechtfertigen versucht werden.

Einzige echte Ausnahme: der Feather. Mit diesem Rasierer habe ich im zweiwöchigen Selbstversuch nicht eine zufriedenstellende Rasur hinbekommen, schon gar nicht mit den Klingen von Feather.

Ja, dieser Rasierer hat viele fanatische Anhänger in den USA, aber ich führe das auf "choice-supportive bias" zurück. Ich persönlich halte diesen Rasierer für eine dysfunktionale Fehlkonstruktionen.

Ebenso persönliche Meinung: Double Edge-Hobel werden völlig überbewertet. Ich nutze (übrigens bei ebenfalls starkem Bartwuchs) seit Jahren alte Single Edge-Hobel. Die liegen auf eBay für fünf bis zehn EUR herum, passende Klingen gibt es im Shop, Problem gelöst.

Diese Nachricht wurde am 29.05.2016 um 11:12 Uhr von BeBerlin editiert.
 
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Diskussionsnachricht 000015
29.05.2016, 11:44 Uhr
Mercapto
registriertes Mitglied


Die blaue Med. Prep. Personna Klinge ist ähnlich scharf wie die Feather und kein Vergleich zur roten Personna = Isana Med.

Wenn du noch rote Punkte / Schnitte hast liegt es mit hoher Wahrscheinlichkeit an der Technik. Da hilft nur üben und immer wieder reflektieren, ob man nicht doch wieder in alte Gewohnheiten verfällt und z.B. zu feste drückt. Ich kam vom System und dachte nach 4 Wochen ich hätte den Dreh raus, bis ich eine Feather eingelegt habe. Die hat mir dann gezeigt, dass ich noch die falsche Technik verwende. Die Feather verzeiht keine Fehler und streicht alles gnadenlos rot an, da ist etwas stumpferes am Anfang vielleicht besser.

Auch bzgl. Vorbereitung lohnt es sich verschiedenes auszuprobieren, da gibt es keine allgemeine Lösung die für alle gleich gut passt.

Ich denke es bringt nix wild die Hobel zu wechseln. Lerne deinen richtig kennen und sauber ohne Druck im richtigen Winkel zu Führen. Wenn du weißt wie deine Haare wachsen kannst du verschiedene Klingen probieren und mit der neuen Klinge erneut lernen wie die beste Klingenführung ist. Das dauert Wochen...aber dann bist du süchtig und das Messer ruft
 
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Diskussionsnachricht 000016
29.05.2016, 12:00 Uhr
Andi75
registriertes Mitglied


Du kannst es auch mal einem Pre-shave Öl versuchen. Das hat bei mir die Rasur stark verbessert. Auch z.B. mit einem normalen Bio-Olivenöl aus dem Supermarkt, oder einem speziellen Öl aus dem Shop. Dazu gibts einen Thread hier im Forum. Ist gut für die Haut, und bei mir gibt es deutlich weniger Irritationen beim Rasieren.
 
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Diskussionsnachricht 000017
29.05.2016, 12:16 Uhr
Elbe
registriertes Mitglied


Auffällig in Rasurforen ist, daß jeder Anfänger der Hobelrasur mit Problemen zu der Selbsteinschätzung neigt, eine Kombination aus überaus starkem Barthaar bei gleichzeitig empfindlicher Haut zu haben und deshalb glaubt, nur ein anderer Hobel würde die Probleme lösen.

Wichtiger als der Hobel ist die Technik, beginnend beim richtigen Schaum über die richtige Hobelführung hin zur verwendeten Klinge. Bevor man wahllos Hobel zusammenkauft, würde ich hier ansetzen! Und ein besseres Gefühl für die Rasur erlernt sich besser, wenn man länger beim gleichen Hobel bleibt und nicht alle naselang das Equipment wechselt!

Sowohl mit einem R89 wie dem 23c läßt sich jederzeit eine gute, gesichtschonende Rasur bewerkstelligen, wenn man denn das Werkzeug beherrscht! So wie man auch mit einem VW Golf oder einem Opel Astra vernünftig Autofahren kann.

Die Feather-Klinge mag ich persönlich gar nicht, ich würde Gillette-Klingen aus dem St. Petersburger Werk empfehlen. Jede der dort gefertigten Klingen ist gut, sie unterscheiden sich zwar in Nuancen, aber diese Feinheiten vermag ein Anfänger nicht zu erkennen. Die am einfachsten zu beschaffende Klinge von allen ist die Astra Superior Platinum, die würde ich jedem Einsteiger empfehlen.



BeBerlin schrieb:

Zitat:
Auf die Gefahr hin, mir keine Freunde zu machen: das Problem dürfte nicht der Hobel sein. Ich kann mich mit so ziemlich jedem Sicherheitsrasierer erfolgreich rasieren, egal ob Single oder Double Edge. Die Diskussionen um angeblich kriegsentscheidende Nuancen zwischen einzelnen Modellen hingegen erinnern mich immer ein wenig an HiFi-Foren, in denen zwangsneurotische Kaufhandlungen mit einer Mischung aus Physik (Variante Star Trek, nicht Hochschulstudium) und Homöopathie zu rechtfertigen versucht werden.

Einzige echte Ausnahme: der Feather. Mit diesem Rasierer habe ich im zweiwöchigen Selbstversuch nicht eine zufriedenstellende Rasur hinbekommen, schon gar nicht mit den Klingen von Feather.

Ja, dieser Rasierer hat viele fanatische Anhänger in den USA, aber ich führe das auf "choice-supportive bias" zurück. Ich persönlich halte diesen Rasierer für eine dysfunktionale Fehlkonstruktionen.

Völlige Zustimmung! Wenn der Bauer nicht Schwimmen kann, dann liegt es eben nicht an der Badehose.
 
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Diskussionsnachricht 000018
29.05.2016, 12:48 Uhr
mr.lasvegas
registriertes Mitglied


@MAD

Zitat:
Ich schwöre ja auf den Merkur Progress und nutze diesen ausschließlich (mit den grünen Astra = ASP), mal abgesehen vom Urlaub - da kommt dann ein anderer Einzelklingen Nassrasierer zum Einsatz.

..........kann ich nur bestätigen.

Seit dem ich mich mit dem Merkur Progress rasiere bestückt mit der grünen ASP habe ich keinerlei Probleme mehr. Der Merkur hat eine super Schaumkante und nimmt bereits mit dem ersten Zug einiges weg. Dies mag auch an dem größeren Klingenspalt (den ich auf Stufe 3 justiert habe) liegen. Bei meinem Mühle und dem Jagger, welche ja die gleichen Köpfe haben, ist der Klingenspalt wesentlich geringer.

Auch bevorzuge ich lieber Rasierseifen als eine Rasiercreme. Momentan nutze ich nach der weißen nun die rote Rasierseife von Proraso und kann beide nur empfehlen. Auch der Gebrauch eines Alaunstein/stift gehört der Vergangenheit an. Als Abschluss ein schönes Rasierwässerchen dann passts.

Das ist aber nur meine persönliche Erfahrung !!!

Jeder muss sein persönliches Equipment finden. Da ist es egal ob es ein Rasierhobel ein Rasiermesser oder ein Systemrasierer ist.

Diese Nachricht wurde am 29.05.2016 um 13:05 Uhr von mr.lasvegas editiert.
 
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Diskussionsnachricht 000019
29.05.2016, 13:00 Uhr
~Inselgrün
Gast


Rasieren kann man sich letztlich mit allem, was dazu vorgesehen ist, wenn man sich auf das Gerät und seine möglichst gute Handhabung einstellt, da kann ich meinen Vorrednern nur zustimmen. Meine auch, dass der sehr spezielle Feder-Edelstahl-Hobel nicht d i e Lösung bringt.

Hinzu kommt, dass sich die Haut von Elektro auf Nass erstmal umstellen muss. Hin- und Herprobieren verschiedener Hobel finde ich kontraproduktiv, ich würde dem Klingenstädter sogar dazu raten, sich erstmal entweder seinen 23c oder seinen Kelvin auszusuchen, einfach nach Gefühl, und dann nur mit diesem einen Hobel langsam aber stetig sich rantasten. Notfalls tut es anfangs auch mal ein Durchgang nur mit dem Strich, ein paar Reststoppel finde ich weniger schlimm als die beschriebenen Reizungen/Blutungen.

Von dem Merkur Progress würde ich einem Anfänger abraten. Auch der ist ziemlich speziell. Als ich ihn hatte, habe ich dauernd am Rädchen gedreht und mich so nicht an ihn gewöhnen können (was zweifelsohne an mir lag).
 
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Diskussionsnachricht 000020
29.05.2016, 18:18 Uhr
MAD
registriertes Mitglied


So von wegen gesichtsaufschäumen habe ich mal im Netz dieses Video gefunden...
https://www.youtube.com/watch?v=j_U1Lnq5SbA

Ohne diesem sympathischem Mann nahe treten zu wollen... aber wenn das bei dir auch so sein sollte, dann kann ich mir schon vorstellen, was beim rasieren eines der Probleme ist.

Sicher muss man nicht unbedingt wie der ARKO - Mann eingeschäumt sein, aber alles darunter halte ich für unzureichend.
Bei einer shavette oder Messerrasur mag es ja angehen, dass der Schaum etwas dünner und weniger ausfallen kann, damit man vll. noch was sieht - 1cm dichter und cremiger Schaum darf es schon sein. Ist ja auch abhängig von der Technik und der Einschäumwiederholungen, die bei einer Messerrasur erforderlich sein können (aber es nicht müssen).

Mit so einer Minimaleinschäumung wie im video würde ich mich nie rasieren, würde ich auch nicht empfehlen - das tut mir jetzt schon weh...

Auch hat man dadurch keinerlei Einschäum- Einwirk- Einweichwirkung- vom Schaum, eine Wartezeit erübrigt sich, da sich nix verbessert, die viel zu dünne Schicht eh austrocknet.
So mies (ich sags jetzt doch) wie die Einschäumung ist, so kann ich mir kaum vorstellen, dass Derjenige so zackig und souverän mit dem Messer im Gesicht hantieren wird.
Mag sein, ich tue ihm Unrecht - die Videos mag ich mir gar nicht ansehen.
Für mich ist so etwasbezeichnend, für eine ...sagen wir mal suboptimale Herangehensweise an eine folgende Nassrasur.

Was ich in dem Zusammenhang an Vorbereitungsmaßnahmen lese, dass Pinsel in heisses Wasser gelegt werden, Klingen durch Korken gezogen werden, heisse Tücher aufgelegt werden, Klingen zuvor auf dem Handballen abgezogen werden...
Pre shave, Öl zuvor.... was weisich irgendwelche Beschwörungsformeln einbeinig ums Waschbecken hüpfend gesungen werden....

OK.... das steht mir nicht zu!!!!

Aber mal ehrlich, viel Zinnober, viel Unnützes... aber es dann bei den Basics schon hapert...
Dann kann man sich 50 Tiegel Rasierseife ins Bad stellen, 20 Hobel testen, alle Klingenhersteller durchtesten....

Letztlich kann mann mit der gewöhnlichsten und günstigsten Rasierseife und einem (ich habe seit Urzeiten einen chin. safety razor der vor 35 Jahren in Italien 500 Lire gekostet hat) einfachem Klingenrasierer, einem billigen (gut gepflegtem und eingearbeitetem Pinsel) und ner halbwegs gescheiten Klinge (das kann eine Wilkinson sein)... perfekte und schonende Rasur hinbekommen. Anfangs weniger.... aber dazu braucht es keine jahrelange Erfahrung. Nach 4 Wochen sollte es besser gehen.

Also... lieber an den basics arbeiten, als permanent an vermeintlichen Ursachen rumdoktern. Die Zutaten kann man nach und nach verbessern - aberda bist du ja schon gut gerüstet!

Aber... fals bei dir dein Gesicht auch so aufgeschäumt aussieht.... dann wäre mir klar worin das Hauptproblem liegt!

Nicht an der Rasierseifenmarke, auch mit einer Arko geht das super, selbst wenn ich die Arko lange nicht so fett und cremig empfinde (das ist einfach Fakt) - als eine Palmolive RC o. RS.
Aber wie gesagt, es liegt nicht unbedingt an der Klinge, dem Rasierer, dem Pinsel etc.
...sondern an den grundlegenden Vorraussetzungen - mit einem miesem Schaum (zu wässrig, zu wenig etc)... wird das eben NIX!

Man kann auf heisse Tücher, Pre shave etc. verzichten - aber auf einen guten Schaum kann man nicht verzichten.

Deswegen schäume ich im Gesicht auf, weil dieser Aufschäumvorgang direkt im Gesicht zum guten Ergebnis beiträgt.
Auch soll die Rasur gründlich, schnell und unblutig von statten gehen - ich lasse mir gerneZeit und zelebriere es zum Teil schon, aber wenn es schnell gehen muss, dann muss alles passen.

Sicher ist es kein Wettbewerb im unblutigen Schnellnassrasieren, aber ich denke, man kann einen Könner schon daran erkennen, dass er sich innerhalb kürzester Zeit gründlichst rasieren kann. Ohne "Zinnober" und ohne jegliche Verletzung!!!

Das mag mit einem Systemrasierer, Hobel, Messer, Shavette... sonstwas gehen - all diese Glaubens- und Vorliebsdiskussionen darüber lese ich nicht, jeder hat recht, jeder weis es besser...

...aber wenn ich tw. lese, dass mit einer Rasierklinge tw. 25 Rasuren drin sind and so on.... dann mag das bei den entspr. Menschen wohl gehen, wenn ich eine neue Derby Klinge einlege... ne ich lass es.

4-5 Rasuren sind mit einer ASP drin bei mir, alle 24 Stunden. Einen 3 Tagebart mit einer Derby hätte ich mir wohl mit 15 abgeschabt, mit genau so mies eingeschäumten Gesicht...

Mögen die Haare aufm Kopf dünner und weniger werden im Alter... die Barthaare bei mir tun das Gegenteil.....
...und es kommen Haare hinzu, an Stellen die man nie für möglich gehalten hätte lol.

Soll jeder machen wie er möchte, auch muss man selber Erfahrungen machen (früher ohne Internet musste man selber Erfahrungen sammeln), lernen....

So mies eingeschäumt, da ist selbst Dosenschaum die Erlösung. Und der... gilt ja als verpönt, oder als omimöser Intimrasurschaum.
Schlüpfrig....
Squibb

Damit möchte ich aber jetzt nicht die Arbeit und die Mühe des YT Rasiermannes schmälern, oder gar in den Dreck ziehen.

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lg MAD

Diese Nachricht wurde am 29.05.2016 um 19:40 Uhr von MAD editiert.
 
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Diskussionsnachricht 000021
29.05.2016, 19:38 Uhr
Bleiphone
registriertes Mitglied


Also ich hatte neulich wieder mal nach der Weleda RC gegriffen - hm, also alles andere das ich im Schrank habe ist deutlich besser. Also ich schäume im Gesicht und die Weleda macht mit Abstand das "schlechteste Gefühl" - meine Lieblingscreme zur Zeit ist die rote Proraso. Und wie schon bemerkt wurde - wechsel doch einfach mal die Klingen - vielleicht passt ja eine andere besser zu deinem Hobel. Es gibt ja oft genug Angebote über Klingensampler entweder im Mitgliederhandel - oder aber in der Bucht.

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"ich weiß, ich bin ein Monster"

"... wie man sich fettet, so riecht man "

Dr. Dittmars No. 4 Kamm Mühle R41,R89, gestrichen ist momentan außer Betrieb ein uraltes Kavall Ralon classic AS -----> makes me smile
 
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Diskussionsnachricht 000022
29.05.2016, 22:13 Uhr
iDeniz
registriertes Mitglied


Meine Empfehlung: Die Qualitätsseife von Golddachs. Hervorragend für sehr unbequemen Haarwuchs wie bei mir. Ein sehr drahtiger, dicker und lockiger Haarwuchs eben... nicht besonders rasurtolerant leider

Selbstverständlich genießt die Seife einen aggressiven Ruf, welchen ich voll und ganz nachvollziehen und zustimmen kann, jedoch einfach nicht mehr missen möchte. Nach einer Eingewöhnungszeit von knapp 2-3 Monaten reizt die sehr alkalische Seife "kaum" (wohl eher weniger wie am Anfang der Nutzzeit) mehr auf der Gesichtshaut, sodass man sich nach Gusto rasieren kann. Die Einweichwirkung bzw. Einweichzeit wird bei dieser Seife extremst reduziert.

Sofern sich, bei aller Vorsicht, dennoch ein Rasurbrand bemerkbar machen sollte schafft Tend Skin für Abhilfe. Ein Wundermittel das Zeug.

Klitzekleine Bemerkung am Ende: Bin leidenschaftlicher Genießer der Messerrasur und überzeugter Gesichtsaufschäumer. Dir noch gutes Gelingen.
 
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Diskussionsnachricht 000023
30.05.2016, 15:12 Uhr
DirkLuxenburger
registriertes Mitglied


Auch ich neige zu der Empfehlung, erst einmal die Basics zu vertiefen und mit einem unveränderten Setup das Gefühl für die Rasur zu bekommen.

MAD schrieb:

Zitat:
https://www.youtube.com/watch?v=j_U1Lnq5SbA

Ohne diesem sympathischem Mann nahe treten zu wollen... aber wenn das bei dir auch so sein sollte, dann kann ich mir schon vorstellen, was beim rasieren eines der Probleme ist.

So dramatisch sehe ich das nicht. Bei mir sieht es ähnlich aus, d.h. ich habe eine recht dünne Schicht guter(!) Seife im Gesicht und es funktioniert. Vielleicht (oder ganz sicher!) habe ich selbst auch noch Lernbedarf beim Gesichtaufschäumen. Andererseits erschließt sich mir auch nicht so ganz der Sinn dahinter, auf einen Ein- oder Zweitagebart eine richtig dicke Schaumschicht aufzutragen.

Elbe schrieb:

Zitat:
Auffällig in Rasurforen ist, daß jeder Anfänger der Hobelrasur mit Problemen zu der Selbsteinschätzung neigt, eine Kombination aus überaus starkem Barthaar bei gleichzeitig empfindlicher Haut zu haben und deshalb glaubt, nur ein anderer Hobel würde die Probleme lösen.

Wichtiger als der Hobel ist die Technik, beginnend beim richtigen Schaum über die richtige Hobelführung hin zur verwendeten Klinge.
Bevor man wahllos Hobel zusammenkauft, würde ich hier ansetzen! Und ein besseres Gefühl für die Rasur erlernt sich besser, wenn man länger beim gleichen Hobel bleibt und nicht alle naselang das Equipment wechselt!

Sowohl mit einem R89 wie dem 23c läßt sich jederzeit eine gute, gesichtschonende Rasur bewerkstelligen, wenn man denn das Werkzeug beherrscht!

Diesen Fehler habe ich bei der Selbsteinschätzung auch gemacht und mir den Feather gekauft. Um dann festzustellen, dass er mir zu sanft ist.
Ich würde nicht so weit gehen, ihn als Fehlkonstruktion zu betiteln; im Gegenteil: Er macht was er soll, die Rasuren sind bei mir auch mit der Feather-Klinge sanft und gut. Aber ich greife mittlerweile wieder lieber zu meinem R89 - warum weiß ich selbst nicht so genau. Der Feather war also kein klassischer Fehlkauf, aber ein unnötiger.

Der Grundaussage der Posts stimme ich zu:
Persönliches Setup finden, was zu einem passt und üben bzw Erfahrung sammeln. Meist sind es nur Kleinigkeiten, die große Auswirkungen haben.

--
Mühle Silvertip Fibre 25mm, Whipped Dog High Mountain 24er, Stirling Synthetic Brush 26mm, Omega 10049 Professional Pure Bristle, Proraso 25 mm
R89, Gillette Super Speed (1954 - Z1), Gillette Super Speed (1972 - S1)
rP, Feather, ASP
am liebsten viel

Diese Nachricht wurde am 30.05.2016 um 15:13 Uhr von DirkLuxenburger editiert.
 
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Diskussionsnachricht 000024
02.06.2016, 18:27 Uhr
Der_Klingenstädter
registriertes Mitglied


Ein kleines Update und ein großes Dankeschön für eure Antworten.

Ich habe mir überlegt, ich könnte die Rasur mit meinem Merkur 20 oder dem EJ Kelvin beginnen und dann mit einem Mach3 beenden. Denn das Schneiden passiert mir immer am Hals beim zweiten oder dritten Durchgang (Querschnitt oder Gegenschnitt).

Dazu habe ich mir bei meinem örtlichen Rasierladen dieses Set, aber ohne den Pinsel gekauft:

www.muehle-shaving.com/Shop/MODERN/STYLO/Rasiersets/Rasie...

Der Händler hatte ein solches Set, daraus aber vor längerer Zeit den Pinsel einzeln verkauft. Seither hatte sich niemand mehr für dieses "Teil-Set" interessiert, und ich konnte es für 30,- EUR erwerben. Mein Mühle Silvertip Standardpinsel (der schlichte schwarze hier), den ich ja bereits besitze, passt wunderbar hinein. So könnte ich schön auch nur mit diesem Set werktags rasieren, wenn es morgens schnell gehen muss. Und am Wochenende dann mit dem Hobel an den Wangen üben, bis sich eine zufriedenstellende Technik gefunden hat.

Leider rupft der Mach3 Kopf bereits bei der dritten Rasur. Das mit den dicken Haaren ist vermutlich nicht nur Selbsteinschätzung.

Oder der Mach3 verträgt kein Neo-Ballistol? Denn ich habe es damit mal versucht (hatte an anderer Stelle gelesen ein Öl würde die Rasur "entschärfen"). Jedenfalls habe ich mir bei Herrn Wolf noch schnell den AS-D2 und die blauen Krankenhausklingen geordert. Mal sehen ob das endlich die Lösung bringt. Ich werde berichten.
 
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