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Autor Thread - Seiten: [ 1 ] [ 2 ] -3-
Diskussionsnachricht 000050
16.03.2018, 11:40 Uhr
Severin
registriertes Mitglied


Hallo,
Vielen Dank für die Infos, schonmal gut zu wissen, dass für einen ersten Einstieg mein 1000/ 6000er erstmal ausreicht. Ist es eigentlich nötig sich einen Stein für dazwischen zu besorhen oder kann man von 1000 gleich auf 6000 springen?

Das mit der Paste auf einem Hanfriemen klingt auch spannend, bisher hielt ich das Leder immer für alternativlos!

Grüße,
Severin

Diese Nachricht wurde am 16.03.2018 um 11:41 Uhr von Severin editiert.
 
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Diskussionsnachricht 000051
16.03.2018, 12:03 Uhr
stoppdiestoppel
registriertes Mitglied




Zitat:
El Gringo schrieb:
wenn ich das richtig verstehe, verwendest du also einen mit Menzerna-Metallpolitur behandelten Geweberiemen (Hanf? Leinen?) als (vollwertige?) Alternative zum Chromox-Riemen. Wäre dir dankbar, wenn du mir das näher erläutern würdest.

Ganz recht! Für den Riemen nutze ich einen weichen Baumwollgurt, in diesem Thread habe ich näher beschrieben, wie ich ihn gebastelt habe. Die Menzerna-Politur wird dann da dünn eingewalkt. Das Walken halte ich für einigermaßen wichtig, damit sich die gröberen Schleifpartikel in den Tiefen der Baumwollfasern absetzen. Die Theorie, dass dies passiert, vertritt zumindest der Autor des Blogs "Scienceofsharp".
Persönlich nutze ich nach der Menzerna-Politur noch einen Hängeriemen mit 1/4-Mikron-Diamantspray, das holt noch mal beträchtlich Schärfe raus.
Der Vorteil der Metallpolitur soll laut "Scienceofsharp" übrigens darin liegen, dass eine sauberere Mikrokonvexität als bei Chromoxid entsteht. Der Autor des Blogs belegt das auch mit Elektronenmikroskop-Aufnahmen.

Diese Nachricht wurde am 16.03.2018 um 12:04 Uhr von stoppdiestoppel editiert.
 
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Diskussionsnachricht 000052
16.03.2018, 17:45 Uhr
Mabuse
registriertes Mitglied


Severin schrieb:

Zitat:
Ist es eigentlich nötig sich einen Stein für dazwischen zu besorhen oder kann man von 1000 gleich auf 6000 springen?

Das geht. Kostet zwar mehr Arbeit auf dem 6000er bis die Riefen des Vorgängers entfernt sind, aber machbar ist es.
Guckst Du hier : https://scienceofsharp.wordpress.com/2015/07/09/its-too-b...

Wenns doch etwas schneller gehen soll, dann kannst Du mal versuchen, auf dem 6000er zuerst mit einer feinen DMT Schleifschlamm zu erzeugen und erst gegen Ende auf dem dann nur gewässerten Stein zu schärfen, das geht nämlich auch.

Zitat:
Das mit der Paste auf einem Hanfriemen klingt auch spannend, bisher hielt ich das Leder immer für alternativlos!

Hm ... ganz ehrlich, wenn ich eine wirklich feine und extrem scharfe Schneide haben möchte, dann steht bei mir am Ende immer ein mit Diamantpaste bepasteter Lederriemen.
Der Knabe hier macht das übrigens genauso: https://scienceofsharp.wordpress.com/2016/04/14/simple-st...

Wenn Du über sehr gute, sehr feine Finisher verfügst, ist der ganze Zirkus mit den Pastenriemen aber nicht mehr unbedingt notwendig. Denn auch ein unbehandelter Leinenriemen, im Anschluß an die Steine richtig eingesetzt, erzeugt zwar nur eine ganz, ganz feine Mikrokonvexität, die m.E. nach aber völlig ausreicht.
Findet sich übrigens auch irgendwo bei SoS und zwar in den Kommentaren.

Wie immer ... YMMV ... und die ganze Schärferei ist ein unheimlich weites Experimentierfeld, auf dem es keine absoluten Wahrheiten gibt.
 
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Diskussionsnachricht 000053
19.03.2018, 10:53 Uhr
stoppdiestoppel
registriertes Mitglied


Mabuse schrieb:

Zitat:
Wenn Du über sehr gute, sehr feine Finisher verfügst, ist der ganze Zirkus mit den Pastenriemen aber nicht mehr unbedingt notwendig. Denn auch ein unbehandelter Leinenriemen, im Anschluß an die Steine richtig eingesetzt, erzeugt zwar nur eine ganz, ganz feine Mikrokonvexität, die m.E. nach aber völlig ausreicht.

Kann ich so nicht bestätigen.
Meine feinsten Naturfinisher (Ohzuko, Shobudani, Thüringer, aber eben insbesondere der Ohzuko)können eine sehr hohe Schärfe erreichen, wobei ich das Selbe ohne Pastenriemen auch mit dem 12K-Naniwa hinbekäme.
Aber: Der blanke Lederriemen reicht zumindest bei mir nicht, um eine ausreichende Mikrokonvexität hinzubekommen.
Ich hatte es aufrichtig versucht, dann aber aufgegeben. Typischer Weise sah das in der Praxis so aus: Nach dem Schärfen top, nach der ersten Rasur immer noch und nach der zweiten auch. Nach der dritten aber brach die Schärfe förmlich in sich zusammen. Der Haartest war dann auch nach ausgiebigem Ledern (200X) nicht mehr möglich. Ich weiß, was mir der ein oder andere jetzt vorhalten wird: Der Haartest habe keine Aussagekraft.
Auch das kann ich persönlich einfach nicht bestätigen. Ein Top-Haartest und eine optimale Rasurvorbereitung sind bei mir fast der Garant für eine perfekte Rasur. Eine optimale Rasurvorbereitung mit einem Messer, das ich so gerade eben zum Haartest überreden kann, zieht bei mir eine unangenehme Rasur nach sich, die auch nicht wirklich dieses Niveau an Gründlichkeit bietet, wie es ein top-scharfes Messer ermöglicht.

Insgesamt haben mich die gemachten Erfahrungen wieder eher von den Naturfinishern abgebracht. Es ist sicherlich total was für die Sinne, sich am GBB mit dem Dilucot in Richtung Ziel zu bewegen, oder am Japaner eine komplette "Nagura-Progression" durchzuführen. Man muss sich ganz anders mit den Steinen auseinandersetzen. Insbesondere die Thüringer sind bei mir totale Diven, die außer finishen genau nichts können (das dafür dann aber ziemlich gut). Im Vergleich bieten sich die Naniwas geradezu "billig" und devot an, man kann hier eigentlich nicht viel falsch machen.
Aber A) ist das auch ein Vorteil und B) kann ich an der Haut echt keinen Unterschied erkennen, ob ich mich am Japaner vom Botan bis zum Tomonagura samt slurry break down durchgekämpft habe oder aber in fünf Minuten auf dem 8k oder 12k Naniwa einen touch-up gemacht habe.
Wenn ich am Naturfinisher dann ohnehin pasten muss, ist jeder Unterschied eh dahin.
Soweit meine persönlichen Erfahrungen und Folgerungen.
 
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Diskussionsnachricht 000054
19.03.2018, 23:07 Uhr
Steffen Lutz
registriertes Mitglied


@stoppdiestoppel: Ich glaube, du hast Mabuse falsch verstanden. Der Pastenriemen wird durch einen unbehandelten Leinenriemen ersetzt, er soll nicht ersatzlos wegfallen! Die Reihenfolge ist also: Finischer - (unbehandelter) Leinenriemen - (blankes) Leder.
Ich kann das nach meinen Erfahrungen so bestätigen. Warum das so ist, weiß ich nicht, insbesondere weiß ich nicht, warum ein unbehandelter Leinenriemen so gut funktioniert. Ich mache das seit Jahren so im Anschluss an Natursteine (überwiegend GBB), mein Ergebnis ist mit dem Leinenriemen an Stelle des Pastenriemens besser. Nur Leder (also ohne Pastenriemen und ohne Leinen vorher) funktioniert bei mir übrigens auch nicht.
 
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Diskussionsnachricht 000055
20.03.2018, 09:14 Uhr
kube
registriertes Mitglied


Hallo Steffen,

darf ich fragen was du für einen Leinenriemen verwendest? Selbstbau?
 
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Diskussionsnachricht 000056
20.03.2018, 10:29 Uhr
stoppdiestoppel
registriertes Mitglied


Ich habe mich vielleicht auch unglücklich ausgedrückt. Ich nutze selber stets einen Geweberiemen.
Die unterschiedlichen Erfahrungen könnte ich mir ad hoc nur erklären, wenn wir vom Herold-Leinenriemen sprechen. Dieser ist keineswegs unbehandelt, sondern im Grunde ein milder Pastenriemen. Der packt durchaus ordentlich zu, was man an den sich schnell einstellenden leichten Verfärbungen des Riemens sehen kann.
 
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Diskussionsnachricht 000057
20.03.2018, 11:36 Uhr
Steffen Lutz
registriertes Mitglied


Ich verwende einen alten Biber-Strop. Die Leinenseite ist schön fest und griffig. Als ich den Riemen bekam, war irgendein krümliges Zeugs drauf, könnte Kalk gewesen sein. Ich hab das sorgfältig runter gewaschen (mit Wasser, Seife und Handbürste). Den Riemen verwende ich auch
im täglichen Einsatz, nicht nur nach dem Schärfen. Interessant ist zu sehen, dass der Riemen im Laufe mehrerer Monate regelrecht schmutzig wird, etwa einmal jährlich wiederhole ich deswegen die Reinigung mit Wasser, Seife und Bürste. Ich denke, das Zeugs, das sich dort ansammelt, würde ansonsten im Lederriemen landen.
 
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