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NassRasur.com-Forum » Rasierklingen und Sicherheitsrasierer » Hobelanfänger - Fragen » Themenansicht

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Autor Thread - Seiten: -1- [ 2 ]
Diskussionsnachricht 000000
05.06.2017, 22:43 Uhr
traci
registriertes Mitglied


Abend Leute,

Habe mir heute den Wilkinson Classic besorgt um das Hobeln mal auszuprobieren. Soll ja schärfer und gründlicher sein als Systemrasierer.

Leider war ich gar nicht zufrieden und frag mich, was ich falsch mache. Habe meinen Zwei-Tage-Bart rasiert und der Hobel hat die Haare einfach nicht wirklich entfernt im Gegensatz zum billigen 3-Klingenrasierer.

Ein wenig ärgerlich, denn ich hatte eigentlich vorgehabt, mir nen richtigen Hobel zu kaufen, da ich ein Gerät haben will, dass meine Gesichtshaare gründlicher und mit weniger Druck rasiert.

Diese Nachricht wurde am 05.06.2017 um 22:44 Uhr von traci editiert.
 
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Diskussionsnachricht 000001
05.06.2017, 23:03 Uhr
owlman
registriertes Mitglied


Hallo!

Spontan fallen mir da drei Möglichkeiten ein:

1. Falscher Winkel
Vielleicht hast du mehr mit der Plastikkante gearbeitet als mit der Klinge. Versuch mal, den Ansatzwinkel zu verändern.

2. Falsche Vorbereitung
Womit hast du dein Gesicht eingeschäumt? Dosenschaum? Gel? Wenn ja, besorg dir im Drogeriemarkt einen Rasierpinsel (am umkompliziertesten sind Pinsel mit Synthetikfasern: Balea Professional bei DM oder Isana Premium bei Rossmann) und eine Rasiercreme (Palmolive oder Speick).

3. Falsche Erwartungen
Auch ein Hobel kann keine Wunder vollbringen. "Schärfer und gründlicher" ist er nicht automatisch, sondern das kommt auf Erfahrung und Werkzeug an; zudem sind auch mit Systemrasierern prima Ergebnisse möglich, es macht halt bloss weniger Spaß.

Was genau hat dich denn dazu gebracht, es mit dem Hobeln zu versuchen? Reine Neugierde, oder Unzufriedenheit mit deinem bisherigen Setup?
 
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Diskussionsnachricht 000002
05.06.2017, 23:07 Uhr
Rainer Zufall
registriertes Mitglied


Und eventuell 4. Falscher Hobel

Habe bei dem WC so meine Vorbehalte und würde eher einen bewährten Hobel empfehlen wie z. B. den Giesen & Forsthoff Timor oder einen Merkur bzw. Mühle R89 / Edwin Jagger DE89. Das sind andere (bessere) Kaliber.

--
G + F Timor CC mit Maggard MR11-Griff, Merkur 33c, Rockwell 6 S, Edwin Jagger DE 89BL | ASP | Mühle STF 21 mm, Maggard Razors 22mm Synthetic Shaving Brush, Black Handle | Taylor of Old Bond Street RS, Mitchell's Wool Fat, Speick Men RC | Tüff rot, Old Spice, Proraso rot + grün, Alt-Innsbruck
 
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Diskussionsnachricht 000003
05.06.2017, 23:33 Uhr
traci
registriertes Mitglied


owlman schrieb:

Zitat:
Hallo!

Spontan fallen mir da drei Möglichkeiten ein:

1. Falscher Winkel
Vielleicht hast du mehr mit der Plastikkante gearbeitet als mit der Klinge. Versuch mal, den Ansatzwinkel zu verändern.

2. Falsche Vorbereitung
Womit hast du dein Gesicht eingeschäumt? Dosenschaum? Gel? Wenn ja, besorg dir im Drogeriemarkt einen Rasierpinsel (am umkompliziertesten sind Pinsel mit Synthetikfasern: Balea Professional bei DM oder Isana Premium bei Rossmann) und eine Rasiercreme (Palmolive oder Speick).

3. Falsche Erwartungen
Auch ein Hobel kann keine Wunder vollbringen. "Schärfer und gründlicher" ist er nicht automatisch, sondern das kommt auf Erfahrung und Werkzeug an; zudem sind auch mit Systemrasierern prima Ergebnisse möglich, es macht halt bloss weniger Spaß.

Was genau hat dich denn dazu gebracht, es mit dem Hobeln zu versuchen? Reine Neugierde, oder Unzufriedenheit mit deinem bisherigen Setup?

Hi, danke schonmal für die schnelle antwort

Ich hab sowohl Dosenschaum als auch die RC von Speickk und den Synthetikpinsel von Rossmann. (Bin ne Weile schon stiller Mitleser) Hat aber leider nicht so den Unterschied für mich gemacht :/


Neugierde und der Wunsch, mich mit weniger Druck zu rasieren. Beim Systemrasierer muss man ja immer ein wenig aufdrücken und das finde ich ein bisschen nervig. Und ich habe mir vom Hobeln auch ein gründlicheres Ergebnis versprochen. Aber interessant, dass du sagst, dass ein Hobel nicht automatisch gründlicher ist.. Wie sieht's aus mit wertigen Hobeln wie dem von Merkur oder die, die @Rainer Zufall erwähnt hat ?

Diese Nachricht wurde am 06.06.2017 um 00:34 Uhr von traci editiert.
 
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Diskussionsnachricht 000004
06.06.2017, 00:25 Uhr
Newline
registriertes Mitglied


Der Hobel braucht, wie jedes Werkzeug, etwas Übung, um gute Ergebnisse zu erzielen. Als du zum ersten Mal einen Hammer, eine Säge oder einen Lötkolben in Hand hattest, war das Endresultat bestimmt auch nicht berauschend.
Hobel aus Metall unterstützen meiner Meinung nach durch ihre Masse, der WC neigte bei mir zum "hoppeln".
Sicherlich auch deshalb, weil ich nicht geübt war.
Ich habe mir dann nach etwa einer Woche einen Edwin Jagger Kelvin als Blitzangebot geholt und damit immer bessere Ergebnisse erzielt.
Um Porto zu sparen habe ich gleich Rasierklingen, Astra Suoerior Platinum, und Rasierseife, Proraso grün, mitbestellt.
Einige empfehlen, mit einem Klingen-Sampler zu starten.
Wichtig ist, erst einmal bei einer Hobel/Klinge/Seife-Kombination zu bleiben und an der Technik zu arbeiten.
Wichtig ist zuerst eine schonende und unfallfreie Rasur, die Gründlichkeit kommt durch die Übung später automatisch.

--
Guat goahn!
 
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Diskussionsnachricht 000005
06.06.2017, 00:37 Uhr
Somebody
registriertes Mitglied


Die Rasur mit einem s.g. "Hobel" (ich finde diese Bezeichnung für diese Form der Rasierer ja völlig unpassend) ist nicht zwangsläufig besser, sanfter oder gründlicher wie mit einem modernen mehrklingen Systemrasirer. Kann sie auch gar nicht sein. Der Umgang mit einem "Hobel" will genauso gelernt sein, wie der Umgang mit einem moderneren Nassrasierer. Ein Rasierhobel will z.B. eher geführt werden. Modernere Systemrasierer wollen "gezogen" (GII, Sensor, Einmalrasirer,...) werden oder wie Mach3, Fusion usw. eher "geschleppt" werden. Dieses Führen der Klinge über die Haut muss man sich erst aneignen, ähnlich wie beim rasieren mit dem Messer. Beim Messer ist es noch offensichtlicher!
Der WC ist jetzt auch nicht unbedingt das Paradebeispiel für einen guten "Hobel". Er ist recht leicht und kann desshalb nicht mit seinem Eigengewicht rasieren, wie es bei der Hobelrasur empfohlen wird.
Gib dir selbst Zeit und übe, übe, übe. Es kann durchaus einige Wochen dauern, bis du zufriedenstellende Ergebnisse mit dem Hobel erzielst.
 
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Diskussionsnachricht 000006
06.06.2017, 03:00 Uhr
traci
registriertes Mitglied


Somebody schrieb:

Zitat:
Modernere Systemrasierer wollen "gezogen" werden

Da möchte ich auch drauf hinaus. Habe bemerkt, dass das bekannte Ziehen beim Hobeln nicht funktioniert, was mich vor einem Problem stellt. Durch das Ziehen kann ich weitläufigere Stellen in einem Zug rasieren von oben nach unten.

Da beim Hobel eher kurze Züge gemacht werden, sind immer wieder Hautstellen ohne Schaum bedeckt, d.h. ich muss ständig behaarte Stellen nachschäumen, da meine Haut ohne Schaum irritiert wird.

Mich wundert es aber, dass du sagst, ein Hobel könne nicht gründlicher rasieren als ein Systemrasierer. Dachte immer, dadurch dass Systemrasierer sicherer sind, nicht so scharf rasieren wie Hobel oder Messer zb. Geht's also mehr um den Spaß an der Freude als um das Ergebnis ?

Diese Nachricht wurde am 06.06.2017 um 03:11 Uhr von traci editiert.
 
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Diskussionsnachricht 000007
06.06.2017, 07:17 Uhr
Jones
registriertes Mitglied


Doch, ein Hobel kann gründlicher sein als ein Systemrasierer.

Ich z.B. habe mit dem als agressiv verrufenen Merkur 37c und Astra Super Platinum Klingen mein perfektes Setup gefunden.

Mit Mach3 und Fusion war ich nie so gut rasiert.

Den Wilkinson Classic hatte ich auch, zuerst mit den eher schlechten Wilkinson-Klingen. Liegt jetzt im Müll. Meiner hatte zudem scharfe Gussgrate, die ich nach dem Kauf wegschmirgeln musste.

Der Mühle R89 - habe ich beim Freund probiert - dürfte ein richtig guter Einstieg sein, oder der Merkur 34c, der ist auch sanft und gründlich.

Später will man bestimmt auch mal was agressiveres wie den Mühle R41 oder Merkur 37c haben.

Dazu noch vernünftige Klingen wie og. Astra, ein, zwei Wochen dran gewöhnen, dann wird das schon...

Diese Nachricht wurde am 06.06.2017 um 07:18 Uhr von Jones editiert.
 
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Diskussionsnachricht 000008
06.06.2017, 07:44 Uhr
rasierenmuessen
registriertes Mitglied


traci schrieb:

Zitat:
Da beim Hobel eher kurze Züge gemacht werden,

Das stimmt so nicht. Eher sind die Züge mit einmal durch bis zur Kante
und dann neu ansetzen.

Ich führe den Hobel von Wange oben bis zum Kinn, in einem Zug runter
von einem Ohr zum anderen. Dann geht es Zug für Zug das Kinn abwärts,
den Hals runter. Am Kehlkopf halte ich vorher an, Für diese Partie
ziehe ich die Haut so das sie vom KK weg ist und führe den Hobel dann
drüber. Dann geht es im Gesicht Zug für Zug quer. Am Hals und das Kinn
hoch, geht dann von unten nach oben. Alles jeweils nur in einem Zug,
möglichst. Beim Ausputzen führe ich eher kurze Züge durch.

In manchen Rasurfilmchen ist das gut zu sehen, andere Filmchen zeigen
es eher falsch. Das liegt an der Technik, die will halt erlernt werden.
Jeder hat mehr oder weniger sein System und manche finden das richtige
erst nach viel probrieren.

Gruss

--
Prima, es ist wieder soweit.

Diese Nachricht wurde am 06.06.2017 um 07:45 Uhr von rasierenmuessen editiert.
 
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Diskussionsnachricht 000009
06.06.2017, 07:56 Uhr
Rainer Zufall
registriertes Mitglied


Schau mal in den Mitgliederhandel. Zwei der genannten Hobel sind dort zu finden...oder natürlich hier im Shop auch alle anderen.

--
G + F Timor CC mit Maggard MR11-Griff, Merkur 33c, Rockwell 6 S, Edwin Jagger DE 89BL | ASP | Mühle STF 21 mm, Maggard Razors 22mm Synthetic Shaving Brush, Black Handle | Taylor of Old Bond Street RS, Mitchell's Wool Fat, Speick Men RC | Tüff rot, Old Spice, Proraso rot + grün, Alt-Innsbruck
 
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Diskussionsnachricht 000010
06.06.2017, 08:12 Uhr
wern0r
registriertes Mitglied


Ich bin mit dem Rossmann / ISANA Hobel gestartet. Den gibt es bei Rossmann für ~15€ und der eignet sich meiner Meinung nach sehr gut als Einstiegsdroge da sehr sanft. Klingenempfehlung: Astra Superior Platinum
Das Gerät kommt bei mir immer noch als Reiseraserer zum Einsatz.

Hersteller des Hobels ist "Baili" aus China, falls Du in deinem lokalen Rossi nicht fündig wirst.

Noch ein Tip: Für den Anfang bei einem brauchbaren Setup bleiben und einige Wochen üben.

--
R41 auf Maggard MR3; Merkur 15c; Isana | Voskhod | Maggard 22mm synth.; Semogue 1250 & 1470; Isana Dachs | Prosaso RS grün; Speick RC | Proraso grün AS; Pitralon Classic
 
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Diskussionsnachricht 000011
06.06.2017, 11:31 Uhr
f10
registriertes Mitglied


traci schrieb:

Zitat:
Abend Leute,

Habe mir heute den Wilkinson Classic besorgt um das Hobeln mal auszuprobieren. Soll ja schärfer und gründlicher sein als Systemrasierer.

Pauschalaussagen sind bei einer so individuellen Geschichte wie der Rasur einfach nicht möglich.
Manche bekommen von Systemrasierern eingewachsene Haare, andere empfinden das Hobeln als unsägliche Qual. Wieder andere verwenden eine Kombination verschiedener Rasur-Werkzeuge um das für sie optimale Ergebnis zu erzielen.

Die Systemrasierer geben Dir automatisch den Winkel vor, und haben meist federgelagerte Klingen. Beides hast Du beim Hobel nicht und musst das selbst ausgleichen. Das erfordert viel Übung. Es ist einfach ein völlig anderes Werkzeug. Beim Hobel "nicht drücken" wirst Du oft gelesen haben. Das wirklich umzusetzen ist gar nicht so einfach (vgl. Muscle Memory - das dauert Wochen/Monate). Grade wenn man bzgl. Gründlichkeit erstmal enttäuscht ist, tendiert man dazu fester aufzudrücken. Meine erste Hobelrasur (34c mit wilkinson-Klingen) war dermassen furchtbar (ungründlich und einer der schlimmsten Rasurbrände die ich je hatte), dass es 8 Jahre dauerte, bis ich es wieder versucht habe.

Der Unterschied machte für mich zunächst einmal die Klinge (Astra SP - inzwischen benutze ich nur noch die Derby Premium).
Inzwischen hat sich natürlich auch meine Technik wesentlich verbessert.
Ich kenne die Wuchsrichtung meiner Haare einigermassen und das ist fúr eine gründlichere und reizarme Rasur (gegen den Strich) unbedingt notwendig.

Um eine gründliches Ergebnis zu erzielen, wie Du das jetzt mit dem Systemrasierer schaffst, brauchst Du wahrscheinlich auch die berüchtigten drei Durchgänge, mit, quer und gegen den Strich.

Welche Klinge hast Du benutzt?

Edit:

Zitat:
Geht's also mehr um den Spaß an der Freude als um das Ergebnis ?

Das Hobeln macht mir definitiv mehr Spaß. Aber wäre die Rasur damit nicht mindestens genauso gründlich und reizarm wie mit einem Systemrasierer, würde ich ihn nicht benuzten. Man bekommt mit dem Hobel natürlich ein BBS ohne Rasurbrand hin. Ob Du das mit der Zeit auch schaffst kann Dir niemand sagen. Ich kann Dir nur raten nicht zu schnell auzugeben. Selbst wenn Du am Ende zum Systemrasierer zurückkehrst, werden Dir die Erfahrungen die Du beim Hobeln gesammelt hast dabei zugute kommen.

--
Merkur 34c, Mühle R89, Fatboy E-2 1959, Gillette Black Beauty, Gillette Ball End Tech, Gillette Travel Tech, Fatip Piccolo/Testina Gentile, Feather Popular, Baili TTO Derby Premium, Astra Super Platinum, Feather Arko RS Balea Professional Penaten (Gesicht & Körper), Kolonya, Eternity for Men AS/EDT

Diese Nachricht wurde am 06.06.2017 um 11:43 Uhr von f10 editiert.
 
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Diskussionsnachricht 000012
06.06.2017, 16:00 Uhr
HummelHummel
registriertes Mitglied


Kann irgendwie nicht nachvollziehen, dass immer wieder den Leuten geraten wird, einen anderen Hobel zu kaufen.

Mit dem Wilkinson Classic kann man durchaus ein vernünftiges Rasurergebnis erzielen.
Sollte man das nicht hinbekommen, hat owlman wirklich Produktives zu diesem Thema beigetragen.

Fahrrad fahren habt ihr doch auch nicht an einem Tag gelernt!?
 
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Diskussionsnachricht 000013
06.06.2017, 18:09 Uhr
Jones
registriertes Mitglied


Da kann man durchaus geteilter Meinung sein.

Fakt ist, daß viele hier den Wilkinson Hobel als echten Müll empfunden haben und gerade deswegen beim Systemrasierer geblieben sind.

War bei mir auch so, bis ich mich bei einem Freund mit dem Mühle 89 rasieren durfte.

Danach war ich überzeugt.
 
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Diskussionsnachricht 000014
06.06.2017, 18:42 Uhr
Somebody
registriertes Mitglied


traci schrieb:

Mich wundert es aber, dass du sagst, ein Hobel könne nicht gründlicher rasieren als ein Systemrasierer.


Sorry, das habe ich wohl missverständlich ausgedrückt. Ich bezog mich auf das, dass eine Hobelrasur automatisch gründlicher ist, als eine Systemrasur. Und das ist sie eben nicht. Die Hobelrasur erfordert eine andere Technik und sie erfordert Übung. Hat man diese, sind durchaus Rasuren drin, die angenehmer, gründlicher und nachhaltiger sind wie mit einem modernen Mehrklingensystem. Diese Erfahrung haben hier schon viele gemacht. Ich auch! Sonst würde ich mir nicht die Zeit für die Hobelrasur nehmen, sondern bei meinem gut zwei Jahrzehnte hauptsächlich genutzten Sensor Excel bleiben ;-) . Abgesehen davon, dass mir die Gesichtsrasur wieder Spaß macht und nicht mehr nur notwendiges Übel ist.
 
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Diskussionsnachricht 000015
06.06.2017, 19:14 Uhr
HummelHummel
registriertes Mitglied


@Jones

Qualitativ ist der Hobel auch alles andere als hochwertig. Er erfüllt sein Zweck.
Selbstverständlich gibt es auch bessere Hobel, gar keine Frage, doch der Wilkinson macht auch keine schlechte Arbeit.
Zu meiner Anfangszeit habe ich mich selber damit rasiert und gute Ergebnisse erzielt.

Der Schaum und das Handling.
Wenn du das nicht beherrschst, zaubert dein r89 auch keine gute Rasur. Egal welche Klinge oder Hobel.

Ohne Heu kann nun mal das beste Pferd nicht furzen
 
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Diskussionsnachricht 000016
06.06.2017, 20:19 Uhr
wiese
registriertes Mitglied


Mit dem Wilkinson Classic kannst du glücklich werden, wenn du dir nichts anderes einreden lässt. Dass er aus Kunststoff ist hat sogar Vorteile, er ist robust und langlebig. Man sollte ihn etwas steiler führen, dann ist er richtig sanft. Übrigens halte ich auch die Klingen für hervorragend.
Was hier manchmal dazu geschrieben wird kann ich beim besten Willen nicht nachvollziehen, vielleicht nicht exotisch genug.
 
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Diskussionsnachricht 000017
07.06.2017, 00:58 Uhr
FalschgeldPablo
registriertes Mitglied


Grüß dich traci,
Gibt es denn einen oder mehrere Hobel die dich optisch interessieren?
 
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Diskussionsnachricht 000018
07.06.2017, 08:44 Uhr
Hobel Stef
registriertes Mitglied


Der Wilkinson Classic ist wegen dem Plastikgriff auch ein sehr leichter Hobel und da gibt es Viele denen das schlicht und ergreifend nicht liegt. Somit kann es ganz abgesehen von der Optik durchaus einen vernünftigen Grund geben was anderes zu probieren.

--
Theoretisch kann Ich praktisch alles.
 
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Diskussionsnachricht 000019
07.06.2017, 11:27 Uhr
CaptainGreybeard
registriertes Mitglied


Ich bin mit dem Wilkinson Plastik Classic auch nicht zurecht gekommen, selbst nachdem ich schon zwei Jahre Erfahrung mit einem klassischen Hobel gemacht hatte.

Er ist zu leicht, zu "komisch", was den richtigen Winkel angeht und sehr wählerisch, was "die richtige Klinge" angeht, so jedenfalls meine Erfahrung. Ich habe den WC daher irgendwann entsorgt.

Als Einsteigergerät würde ich eher einen Butterfly-Rasierer Isana (= Baili) wählen, alternativ einen Merkur 23 (langer, dünner Griff) oder 42 (kurzer, dicker Griff), beide sehr sanft und dennoch gründlich. Eine Spur gründlicher, aber immer noch sehr sanft und für Einsteiger empfehlenswert sind auch der Mühle R89 bzw. Edwin Jagger DE89 (beide mittellange, dicke Griffe), die sich nur im Design der Griffoberflächen unterscheiden.

Klingen sind natürlich so eine Sache, denn kaum etwas ist subjektiver als die Wahl "der richtigen Klinge." Gute Erfahrungen haben wohl viele mit der Astra Superior Platinum gemacht; sie ist scharf, sanft (die erste Rasur mit jeder neuen Klinge ist m. E. nicht extrem sanft, alle weiteren dann schon), langlebig und insgesamt gutmütig genug, um auch mal den einen oder anderen kleinen Fehler zu verzeihen. Andere schwören auf betont sanfte Klingen wie die Derby Extra oder die Personna Platinum.

Letztlich ist eine gelungene Rasur mit einem klassischen doppelschneidigen Sicherheitsrasierer, um den eigentlich nicht korrekten Begriff des Hobels zu vermeiden, vor allem eine Frage der richtigen Vorbereitung (Rasierseife oder -creme, mit einem Pinsel zu einem üppigen, schlotzigen Schaum aufgeschlagen und ausreichend dick im Gesicht aufgetragen) und Handhabung des Rasierers. Und dieses Erlernen der richtigen Technik kommt mit der Zeit, das geht nicht an einem Tag und wohl auch nicht in einer Woche, das dauert länger. Bei mir hat es fast ein halbes Jahr gedauert, bis ich mich mit meinem Merkur 23 + ASP genau so gründlich und nachhaltig rasieren konnte wie zuvor mit meinem Mach 3. Das Wichtigste ist es, die eigene Gesichtshaut und den eigenen Bart(wuchs) zu kennen.

Heute rasiere ich mich mit fast jedem klassischen Rasierer besser, gründlicher und nachhaltiger als mit jedem Systemrasierer. Aber dazwischen lagen neben fast drei Jahren des Lernens und der Erfahrung auch diverse Experimente mit Klingen, Rasierern, Seifen, Cremes usw. Und das Lernen geht dabei weiter, mit jeder einzelnen Rasur.

--
Ahoi von Captain Greybeard

"Rhinelander - There can be only one!"


+ + + + + = | + = + +
 
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Diskussionsnachricht 000020
07.06.2017, 11:39 Uhr
Elbe
registriertes Mitglied


100% Zustimmung für Käptn Graubarts Posting.
 
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Diskussionsnachricht 000021
07.06.2017, 13:45 Uhr
gbkon34
registriertes Mitglied


Ein guter Anfängerhobel ist auch der Gilette Tech, den man gebraucht relativ günstig bekommt. Die ASP Klinge ist m.A. die beste Allround Klinge, nach diversen Versuchen bleibe ich bei ihr.
Ansonsten stimmt beim Beitrag von Greybeard jedes Wort.
 
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Diskussionsnachricht 000022
07.06.2017, 15:37 Uhr
Bartolo
registriertes Mitglied


Es ist ein bißchen wie der Unterschied zwischen dem Fahren einer Ente oder eines Trabbi und eines modernen Wagens mit Automatikgetriebe. Beim Hobel muss man mehr selbst "einstellen". Dafür erhält man aber auch ein direkteres Feedback.

Und anders als mit den alten Autos gelingt jedenfalls vielen Nutzern mit dem Hobel eine bessere und schonendere Rasur. Die Hauptschwierigkeiten bei der Umstellung vom Systemi sind m.E. der Winkel, nicht Aufdrücken und Disziplin, d.h. erst einmal Vorsicht bei zu vielen Durchgängen und besonders beim Rasieren gegen den Strich.

Wenn man mit Systemies zufrieden ist und kein Problem mit den Klingenpreisen hat, muss man nicht wechseln. Ich war mit Systemies halt nie zufrieden. Bizarrerweise war vermutlich der Hauptgrund das, was sie "eigentlich" einfacher machen soll, die schwingende Lagerung, die bei mir immer zu ungründlichen Ergebnissen, dann zu mehr Durchgängen oder Aufdrücken und letztlich wieder mehr Reizungen geführt hat. Am besten kam ich mit den einfachsten starren Wegwerfduplos? BIC? zurecht. Nur sind die wiederum so leicht, dass man auch aufpassen muss, nicht zu drücken.
 
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Diskussionsnachricht 000023
08.06.2017, 15:30 Uhr
Andi75
registriertes Mitglied


Man kann mit einem Hobel sicher gründlich rasieren - aber das er gründlichER ist als ein gutes System halte ich für ein Gerücht - zumindest so pauschal ausgedrückt. Um gute Ergebnisse ohne Haut-Irritationen zu erzielen, braucht man mit dem Hobel schon einiges an Übung, vor allem an den schwierigen Stellen wo es rund wird. Wenn es rein ums Ergebnis geht, ist für die meisten Leute ein System wohl die bessere Wahl, da man viel einfacher und zeitsparender gut rasieren kann. Hobel, und noch mehr Messer, sehe eher für Nostalgiker und Leute, die die Rasur als so eine Art Hobby betreiben. Und für Leute, die von Plastik-Rasierern Hautprobleme bekommen oder sich das zumindest einbilden.
 
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Diskussionsnachricht 000024
08.06.2017, 20:13 Uhr
Manitu03
registriertes Mitglied


Andi75 schrieb:

Zitat:
ist für die meisten Leute ein System wohl die bessere Wahl, da man viel einfacher und zeitsparender gut rasieren kann. Hobel, und noch mehr Messer, sehe eher für Nostalgiker und Leute, die die Rasur als so eine Art Hobby betreiben.

Mittlerweile bin ich so geübt mit dem Hobel das es keineswegs länger dauert und ich mach aus dem ganzen auch keine Wissenschaft mit zig Vorbereitungen o. ä .

Andi75 schrieb:

Zitat:
Und für Leute, die von Plastik-Rasierern Hautprobleme bekommen oder sich das zumindest einbilden.

Ach so ist das, "Hautprobleme einbilden"...das ist ja mal ganz was neues. Da bin ich aber froh das ich mir die jahrelang (-am Hals) nur eingebildet habe....

Diese Nachricht wurde am 08.06.2017 um 21:17 Uhr von Manitu03 editiert.
 
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