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NassRasur.com-Forum » Rasierklingen und Sicherheitsrasierer » Sanftheit der Klinge » Themenansicht

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Autor Thread - Seiten: -1-
Diskussionsnachricht 000000
04.08.2017, 19:18 Uhr
andystronger
registriertes Mitglied


Meine Theorie hat sich bestätigt. Sanfte und Aggressive Klingen haben nichts mit der Schärfe zu tun, sondern wie weit sie aus dem Hobel heraus ragen. Die Treet z.B. sind scharf aber sanft. Gemessen 21,3mm; Ladas 21,9mm und Isana 22,1mm. Das waren jetzt einfach 2 untershciedliche gebrauchte Klingen, die ich zur Hand hatte.
 
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Diskussionsnachricht 000001
05.08.2017, 08:52 Uhr
~Rinox
Gast


Der Hobel hat jedenfalls einen größeren Einfluss auf die Aggressivität/Sanftheit der Rasur als die Klinge.
Die Maße des Klingenspaltes und die Kopfgeometrie sind mMn entscheidend. Ideales Beispiel: Mühle R41.
Sieht optisch sehr sanft aus, Klinge ragt nicht weit heraus, aber etwas aggressiveres ist nicht leicht zu finden.
Der Kopf macht es möglich. Da bringt auch eine sanftere Klinge nicht viel.

Diese Nachricht wurde am 05.08.2017 um 08:54 Uhr von Rinox editiert.
 
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Diskussionsnachricht 000002
05.08.2017, 10:12 Uhr
CaptainGreybeard
registriertes Mitglied


So ist es, Kollege Rinox:

Wie aggressiv bzw. wie gründlich oder wie sanft ein Hobel ist, hängt nicht nur von der Klinge ab und wie weit die Klinge herausragt, sondern auch in welchen Winkel sie gebogen wird, vor allem aber, wie groß der Spalt zwischen Klinge und Schaumkante bzw. Zahnkamm ist.

Beim R41 steht die Klinge nicht sehr weit vor, aber der Spalt zwischen der nur sehr wenig gebogenen Klinge und dem Zahnkamm ist vergleichsweise groß, so dass man fast schon das Gefühl hat, sich mit einer Shavette zu rasieren.

Vergleicht man das einmal mit dem R89 aus gleichem Hause, fällt auf, dass der sich von seinem "Bruder" nicht nur durch eine glatte Schaumkante statt Zahnkamm unterscheidet, sondern vor allem durch eine deutlich stärkere Krümmung der Klinge nach dem Einspannen und vor allem durch einen nur winzig kleinen Spalt zwischen Klinge und Schaumkante. Da schreit förmlich alles nach einem Modell vom Typ "Sie rauchen 'Milde Sorte', weil das Leben ist schon hart genug."

Auch ich habe beobachtet, dass der Hobel den großen Unterschied macht, nicht die Klinge. Ob ich im R89 eine Astra Superior Platinum, Gillette Silver Blue, Derby Premium, Voskhod, Feather Hi-Stainless, Personna Platinum oder Wilkinson Classic verwende, spielt eine viel geringe Rolle, als ob ich genau diese Klingen statt in einen R89 in einen R41 packe.

--
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Diese Nachricht wurde am 05.08.2017 um 10:14 Uhr von CaptainGreybeard editiert.
 
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Diskussionsnachricht 000003
05.08.2017, 15:07 Uhr
andystronger
registriertes Mitglied


Das Stimmt schon, aber betrachtet man verschiedene Klingen in einem Hobel, ist eben bei gleicher Schärfe die Breite der Klinge entscheidend.
 
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Diskussionsnachricht 000004
05.08.2017, 16:19 Uhr
CaptainGreybeard
registriertes Mitglied


andystronger schrieb:

Zitat:
Das Stimmt schon, aber betrachtet man verschiedene Klingen in einem Hobel, ist eben bei gleicher Schärfe die Breite der Klinge entscheidend.

M. W. sind Rasierklingen in ihren Abmessungen genormt (43,0 x 22,0 x 0,10 mm), d. h. es gibt keine breiteren oder schmaleren Klingen.

--
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Diese Nachricht wurde am 05.08.2017 um 16:21 Uhr von CaptainGreybeard editiert.
 
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Diskussionsnachricht 000005
05.08.2017, 16:31 Uhr
andystronger
registriertes Mitglied


CaptainGreybeard schrieb:

Zitat:
M. W. sind Rasierklingen in ihren Abmessungen genormt (43,0 x 22,0 x 0,10 mm), d. h. es gibt keine breiteren oder schmaleren Klingen.

Und doch gibt es Abweichungen von dieser Normierung.
 
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Diskussionsnachricht 000006
05.08.2017, 16:41 Uhr
CaptainGreybeard
registriertes Mitglied


andystronger schrieb:

Zitat:
Und doch gibt es Abweichungen von dieser Normierung.

Und welche, ganz konkret, sollen das sein? Und wie verbreitet sind sie?

--
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Diskussionsnachricht 000007
05.08.2017, 17:47 Uhr
CaptnAhab
registriertes Mitglied


Hallo CaptainGreybeard,
ich bin zwar nicht andystronger,
aber das Problem mit den Fertigungstoleranzen bei Hobeln und Klingen besteht in der Tat.

Allein weil durch Werkzeugverschleiß bei Zustellung und Abkantung immer wieder kleine Normabweichungen unvermeidbar sind. Auch Einstellfehler und Maschinengenauigkeit führen zu Toleranzen. Das lässt sich in der Metallverarbeitung leider nicht ganz vermeiden.

Allerdings sind diese meistens irrelevant. Wenn es allerdings ungünstig auftrifft, dann addieren sich die Effekte auf Hobel- und Klingenseite so stark, dass die Klingen klemmen. Das kommt schon wieder häufiger vor.


Die Toleranzen wurden hier schon einige Male diskutiert.
Ein paar Beispiele.

https://forum.nassrasur.com/showtopic.php?threadid=4579&a...
https://forum.nassrasur.com/showtopic.php?threadid=23657&...

--
Gruss CA.

Was du liebst, lass frei. Kommt es zurück, gehört es dir - für immer. (Konfuzius)
 
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Diskussionsnachricht 000008
05.08.2017, 19:11 Uhr
andystronger
registriertes Mitglied


Wer es nicht glaubt, kann gerne mal verschiedene Klingen mit einem digitalen Messschieber nachmessen. Sicher sind 3 Stück keine hinreichende Untersuchung, aber bei einer Abweichung von 0,8mm zwischen 2 verschiedenen Klingen zeigt doch, dass die Abweichungen von der Norm nicht unerheblich sind.
 
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Diskussionsnachricht 000009
05.08.2017, 21:26 Uhr
CaptainGreybeard
registriertes Mitglied


Ich denke, die von euch erwähnten Abweichungen dürften aber im Vergleich zu den Abweichungen, die auf die Handhabung des Hobels durch den/die Nutzer zurückzuführen sind, de facto keine Rolle spielen. Der eine führt den Hobel im perfekten Winkel zur Haut, der andere weicht ein paar Grad ab. Der eine führt den Hobel mit gerade genau richtigem Druck, der nächste drückt ein bisschen zu stark auf und der dritte, aus Angst, zu fest aufzudrücken, führt mit etwas zu wenig Druck. Solche "menschengemachten" Schwankungen während der Rasur dürften wohl erheblich gravierendere Auswirkungen haben als die normalen Fertigungstoleranzen bei der Herstellung von Klingen und Hobeln.

Um also die Auswirkungen der produktionsbedingten Abweichungen der Klingenabmessungen auf die Rasur zu ermitteln bzw. um überhaupt eine auch nur annähernd qualifizierte Aussage darüber treffen zu können, wie sich solche Abweichungen im Bereich von 0,5 oder 0.8 mm auswirken, müsste man sich erst einmal so rasieren können, dass eine abweichungsfreie Einhaltung des perfekten Winkels und der Kraft, mit der der Rasierhobel über die Haut geführt wird, bei der Ausführung der Rasur gewährleistet ist, was in der Praxis wohl unmöglich sein dürfte.

--
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Diese Nachricht wurde am 05.08.2017 um 21:29 Uhr von CaptainGreybeard editiert.
 
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Diskussionsnachricht 000010
06.08.2017, 07:26 Uhr
Jones
registriertes Mitglied


...das macht man aber irgendwann ohne Nachdenken perfekt, wenn man sich monatelang mit ein und demselben Hobel und Klinge rasiert.

Bei mir ists so, daß eine andere Klinge sich erst mal wie ein Fremdkörper anfühlt.

--
Member of "Club 41" , Arko, Omega Sauborste, Pitralon.
 
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Diskussionsnachricht 000011
06.08.2017, 09:37 Uhr
Redrock
registriertes Mitglied


Vielen Dank CaptainGreybeard, auf den Punkt gebracht.
Wobei Sanftheit ist ein subjektives Gefühl. Was für mich ruppig ist, kann für Andere sanft sein oder umgekehrt.
Ob sich das Gefühl des sanften Rasierens einstellt liegt also an jedem persönlich und auch an der Rasurvorbereitung und nicht nur an den Toleranzen die bei der Herstellung von Klingen und Rasierern firmenintern vorgegeben werden.
 
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Diskussionsnachricht 000012
06.08.2017, 12:59 Uhr
Markus S
registriertes Mitglied


CaptainGreybeard schrieb:

Zitat:
Ich denke, die von euch erwähnten Abweichungen dürften aber im Vergleich zu den Abweichungen, die auf die Handhabung des Hobels durch den/die Nutzer zurückzuführen sind, de facto keine Rolle spielen. ....

Das sehe ich ebenso.

--
Gruß Markus

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Diese Nachricht wurde am 06.08.2017 um 13:00 Uhr von Markus S editiert.
 
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