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NassRasur.com-Forum » Rasierklingen und Sicherheitsrasierer » Rasierhobel, die nicht mittels Zinkdruckguss hergestellt worden sind... » Themenansicht

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Autor Thread - Seiten: -1- [ 2 ] [ 3 ] [ 4 ]
Diskussionsnachricht 000000
25.08.2017, 02:08 Uhr
freier_Geist
registriertes Mitglied


Die meisten der aktuell erhältlichen Hobel sind aus sprödem Zinkdruckguss gefertigt. Das Problem mit Zinkdruckguss ist, dass wenn der Hobel runterfällt, gerne mal der Kopf bzw. das Gewinde der Kopfplatte abbricht. Es kommt natürlich auch darauf an, in welchem Winkel der Hobel aufschlägt. Über diese Art von Schäden liest man häufig auf Amazon (siehe z.B. Bewertungen Edwin Jagger). Zinkdruckguss verträgt keine Belastungen. Insbesondere die Verschraubung ist eine Sollbruchstelle.

Die Rasierhobel von Fatip sind meines Wissens aus gestanztem Messing (oder Messingguss?) und nicht aus "sprödem" Zinkdruckguss. Dies dürfte der Langlebigkeit zugute kommen. Gestanztes Messing ist robuster als Zinkdruckguss, wie die alten Gillette-Hobel eindrucksvoll demonstrieren.

Aus Edelstahl gibt es einige TEURE Hobel von den Premium Herstellern.

Welche Hobel sind sonst noch NICHT aus Zinkdruckguss hergestellt? Kennt ihr welche?

Grüße, freier Geist

Diese Nachricht wurde am 25.08.2017 um 02:08 Uhr von freier_Geist editiert.
 
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Diskussionsnachricht 000001
25.08.2017, 08:51 Uhr
sw_
registriertes Mitglied


Auch wenn ich selbst regelmäßig von den Zinkhobeln abrate, man sollte auch nicht übertreiben.

Das ganze ist schließlich auch eine Frage der Verhältnismäßigkeit. Die Menge an günstigen Hobeln, die man verschleißen müsste, um irgendwann auf den Preis eines Edel-Hobels à la Above The Tie, Timeless o.ä. zu kommen, dürften locker für ein ganzes Leben reichen. Hat man, wie die meisten hier, irgendwann nicht nur einen Hobel, sondern mehrere in Rotation, relativiert sich die Sache sowieso.

Klar, mir selbst behagt der Gedanke, ein hochwertiges Produkt zu haben, das ich nicht mit Samthandschuhen anfassen muss und dennoch mein ganzes Leben hält, ebenfalls deutlich mehr als wenn ich alle 5-10 Jahre (immernoch eine lange Zeit für einen kleinen Gebrauchsgegenstand!) einen neuen, günstigen Hobel kaufen müsste... ich bin mir sicher, dass ich mir auch irgendwann ein Premium-Modell anschaffen werde, allerdings nicht, weil es wirtschaftlich sinnvoll wäre oder ich mich nicht gut mit anderen Hobeln rasieren könnte, sondern einfach nur der persönlichen Vorliebe wegen; weil der "Haben-Will-Faktor" groß genug ist...

Ansonsten bleibt die Empfehlung aus dem anderen Thread bestehen: Fatip OC.

Diese Nachricht wurde am 25.08.2017 um 09:14 Uhr von sw_ editiert.
 
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Diskussionsnachricht 000002
25.08.2017, 09:02 Uhr
CaptainGreybeard
registriertes Mitglied


freier_Geist schrieb:

Zitat:
Welche Hobel sind sonst noch NICHT aus Zinkdruckguss hergestellt? Kennt ihr welche?

Der Mühle Rocca, wenn er Ende August/Anfang September dann endlich auf den Markt kommt, wird aus Edelstahl sein.

Die Hobel von Pils sind es auch, ebenso wie der Feather AS-D2.

Für den Erwerb solcher exklusiven Schätzchen braucht man allerdings ein richtig gut gefülltes Portemonnaie; schätzungsweise kann man sich für den Preis eines solchen Nobel-Hobels ganz locker acht oder mehr "normale" Rasierhobel kaufen.

Das Problem ist dabei, dass das Herausfinden, welcher Hobel am besten zum eigenen Gesicht und Bartwuchs passt, für Leute, die sich exklusiv auf solche Nobel-Hobel kaprizieren, zu einer extrem teuren Angelegenheit wird. Denn gebrauchte Rasierhobel unterliegen einem recht hohen Wertverlust - schau mal in den Mitgliederhandel - und somit wird die Suche nach dem besten Hobel selbst dann sehr teuer, wenn man sich konsequent von allen Nobel-Geräten trennt, von denen man schon sicher weiß, dass sie den eigenen Idealvorstellungen gar nicht entsprechen.

--
Rhinelander - There can be only one!
 
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Diskussionsnachricht 000003
25.08.2017, 09:11 Uhr
Jones
registriertes Mitglied


Der letzte Absatz ists.

+1

--
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Diskussionsnachricht 000004
25.08.2017, 09:13 Uhr
sw_
registriertes Mitglied


CaptainGreybeard schrieb:

Zitat:
Das Problem ist dabei, dass das Herausfinden, welcher Hobel am besten zum eigenen Gesicht und Bartwuchs passt, für Leute, die sich exklusiv auf solche Nobel-Hobel kaprizieren, zu einer extrem teuren Angelegenheit wird.

Das stimmt allerdings. Wer den in jeder Hinsicht "perfekten" Hobel möchte, muss viel ausprobieren. Die Chance, auf Anhieb auf den richtigen zu tippen, ist doch sehr gering, schon allein deswegen wäre es nie verkehrt, mit günstigen Hobeln anzufangen und die Materialfrage auf später zu verschieben.

Diese Nachricht wurde am 25.08.2017 um 09:15 Uhr von sw_ editiert.
 
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Diskussionsnachricht 000005
25.08.2017, 09:57 Uhr
Jones
registriertes Mitglied


Ich musste gut 12 Hobel probieren, bis ich "meinen" gefunden habe.

--
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Diskussionsnachricht 000006
25.08.2017, 10:30 Uhr
wern0r
registriertes Mitglied


Ich hätte grundsätzlich auch Interesse an einem "Nicht-Zinkdruckguss-Premiumhobel", die Preise schrecken mich jedoch ab. Wie schon geschrieben, ist der Hobelkauf immer ein wenig "Rate mal mit Rosenthal". Man weiß nie genau was einen erwartet. Ich musste bisher zum Glück keine 12 Hobel durchprobieren. Begonnen mit dem supersanften ISANA/Baili (jetzt mein Reisehobel), dann der QSHAVE (zu klobig, verschenkt), dann ein Merkur 15c (Ideal für Körperbehaarung!) bis hin zum R41. Mit letzterem rasiere ich mich täglich mit größtem Vergnügen. Daher stellt sich für mich die frage: Welcher der "Nicht-Zinkdruckguss-Premiumhobel" ist am agressivsten bzw. kommt dem R41 an nächsten? Dann könnte ich im MH ggf. mal nach dem Modell Ausschau halten. Der von mir genutzte Griff ist ja bereits aus Edelstahl (Maggard), ggf. wäre mir nur mit einem entsprechen Kopf (M5 Gewinde) auch geholfen. Wie gesagt, ich bin mit dem R41 hochzufrieden, daher fällt das ja eher in die Kategorie Luxusproblem

--
2x R41 auf Maggard MR3 & MR11, BT131, 15c Rapira Platinum Lux Maggard 30mm B&W synth., Semogue 1250 & 1470, vigshaving silvertip Prosaso RS grün, Speick RC Proraso grün AS, Pitralon Classic

Diese Nachricht wurde am 25.08.2017 um 10:31 Uhr von wern0r editiert.
 
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Diskussionsnachricht 000007
25.08.2017, 10:56 Uhr
Manitu03
registriertes Mitglied


Soweit ich weiß besteht der Ikon X3 Hobel aus einer Aluminiumlegierung und dürfte wohl auch ähnlich wie den alten Messinghoblen oder der aktuelle Fatip Fatip ziemlich unverwüstlich sein. Zudem ist er mit ~50€ (mit Griff) recht günstig, was man von den ganzen Edelstahlhobeln ja nicht sagen kann. Wenn ich sehe das dafür teils über 200 Euro abgriffen werden hört bei mir das Verständnis auf.

https://www.ikonrazors.com/shop/ikon-heads/x3-slant-head/

https://www.youtube.com/watch?v=SlwjFr-deuQ

Diese Nachricht wurde am 25.08.2017 um 11:47 Uhr von Manitu03 editiert.
 
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Diskussionsnachricht 000008
25.08.2017, 11:12 Uhr
Rainer Zufall
registriertes Mitglied


Ich kann hier klar den Rockwell 6S-Hobel aus Edelstahl empfehlen. Kostet um die 100 Euro und ist neben meinem G + F Timor CC mein Lieblingshobel. Hier kann man mittels der mitgelieferten Grundplatten leicht "seinen" individuellen Rasierer finden.

Klare Kaufempfehlung.
 
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Diskussionsnachricht 000009
25.08.2017, 12:46 Uhr
CaptainGreybeard
registriertes Mitglied


Rainer Zufall schrieb:

Zitat:
Ich kann hier klar den Rockwell 6S-Hobel aus Edelstahl empfehlen. Kostet um die 100 Euro und ist neben meinem G + F Timor CC mein Lieblingshobel. Hier kann man mittels der mitgelieferten Grundplatten leicht "seinen" individuellen Rasierer finden.

Das gilt aber auch nur dann, wenn man grundsätzlich mit der Kopfgeometrie dieses Modells zurecht kommt. Denn durch die unterschiedlichen Grundplatten wird beim Rockwell 6S m. W. nur der Klingenspalt größer oder kleiner, an der eigentlichen Geometrie (Biegeradius der Klinge, Abstand der Klingenschneide zur Schaumkante) ändert sich dagegen nichts.

Das ist ja gerade das Komplizierte bei der Suche nach dem "idealen Rasierhobel", es spielen so viele verschiedene Faktoren eine Rolle, dass die Frage nach dem verwendeten Material so ziemlich die letzte ist, die für eine möglichst gründliche, nachhaltige und sanfte Rasur eine Rolle spielt.


In den amerikanischen Nassrasurforen wie z. B. "Badger & Blade" ist ja schon eine regelrechte Zamak-Hysterie festzustellen, nach dem Motto "Zamak? - Oh mein Gott, wir werden alle sterben!" Verbreitet sich diese nun auch in Deutschland? Während Zamak sicherlich nicht das ideale Material ist, wenn man Gegenstände mit Ewigkeitscharakter herstellen will, so ist es doch viel besser als sein Ruf, denn es ist preiswert, gut auch in komplizierte Formen zu verarbeiten und mittels Oberflächenveredelung wie der Verchromung auch korrosionsbeständig zu machen. Der Nachteil der ggü. Messing oder Edelstahl höheren Brüchigkeit wird z. T. auch stark übertrieben. Wer in dem Zusammenhang auf die diversen Amazon-Rezensionen zum Edwin Jagger DE89 verweist, den möchte ich darauf hinweisen, dass man bei Amazon-Rezensionen niemals wissen kann, ob es sich nicht um Fake-Rezensionen handelt und auch nie sicher sein kann, ob sich das, was die Leute dort an "Unfallszenario" beschreiben, auch wirklich ganz genau so zugetragen hat oder ob die Darstellung nicht geschönt wurde, um die eigene Tollpatschigkeit oder Dummheit kleiner erscheinen zu lassen.

Es ist doch geradezu bizarr, dass man sich zwar Gedanken darüber macht, ob ein Hobelkopf aus Zamak wohl ein Leben lang hält, während man z. B. bei Trinkgefäßen und Essgeschirr wie selbstverständlich akzeptiert, dass ein Glas oder ein Porzellanteller in Scherben gehen, wenn man sie fallen lässt oder im Spülbecken unglücklich gegen den Wasserhahn stößt. Da käme doch auch niemand auf die Idee, von "geplanter Obsoleszenz" zu sprechen. Oder zu kritisieren, dass ein Flakon mit sündhaft teurem Eau de Toilette oder Parfüm auf dem Fliesenboden des Badezimmers ebenso zerschellt wie die Schraubverbindung eines Rasierhobels, den man unglücklich auf den Fußboden fallen lässt, wobei die Chancen des Hobels, den Sturz zu überstehen deutlich höher sein dürften als die des Parfümfläschchens.

--
Rhinelander - There can be only one!

Diese Nachricht wurde am 25.08.2017 um 13:12 Uhr von CaptainGreybeard editiert.
 
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Diskussionsnachricht 000010
25.08.2017, 13:13 Uhr
gbkon34
registriertes Mitglied


Der Acevivi scheint mir aus Aluguss zu sein.
 
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Diskussionsnachricht 000011
25.08.2017, 13:33 Uhr
Rainer Zufall
registriertes Mitglied


CaptainGreybeard schrieb:

Zitat:
Das ist ja gerade das Komplizierte bei der Suche nach dem "idealen Rasierhobel", es spielen so viele verschiedene Faktoren eine Rolle, dass die Frage nach dem verwendeten Material so ziemlich die letzte ist, die für eine möglichst gründliche, nachhaltige und sanfte Rasur eine Rolle spielt.

Es ist doch geradezu bizarr, dass man sich zwar Gedanken darüber macht, ob ein Hobelkopf aus Zamak wohl ein Leben lang hält, während man z. B. bei Trinkgefäßen und Essgeschirr wie selbstverständlich akzeptiert, dass ein Glas oder ein Porzellanteller in Scherben gehen, wenn man sie fallen lässt oder im Spülbecken unglücklich gegen den Wasserhahn stößt. Da käme doch auch niemand auf die Idee, von "geplanter Obsoleszenz" zu sprechen. Oder zu kritisieren, dass ein Flakon mit sündhaft teurem Eau de Toilette oder Parfüm auf dem Fliesenboden des Badezimmers ebenso zerschellt wie die Schraubverbindung eines Rasierhobels, den man unglücklich auf den Fußboden fallen lässt, wobei die Chancen des Hobels, den Sturz zu überstehen deutlich höher sein dürften als die des Parfümfläschchens.

Da kann ich Dir nur voll und ganz zustimmen.
 
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Diskussionsnachricht 000012
25.08.2017, 14:21 Uhr
Markus S
registriertes Mitglied


sw_ schrieb:

Zitat:
Wer den in jeder Hinsicht "perfekten" Hobel möchte, muss viel ausprobieren.

Ich hatte in diesem Pinkt offensichtlich recht schnell den "perfekten" Hobel gefunden.

Mein erster Hobel war der Edwin Jagger Chatsworth Lined safety/double edge razor und nach gewisser Zeit kam dann der Mühle R 89 GRANDE dazu. Vom Ergebnis der Rasur haben mich beide Hobel von Beginn an überzeugt (Kopf ist identisch). Allerdings hat mir das Material (Zinkdruckguss) nicht sonderlich zugesagt, sodass ich mich nach einem Hobel aus massivem Edelstahl umgesehen habe und mit dem PILS 101NE, schließlich den für mich in jeder Hinsicht perfekten Hobel gefunden habe.

--
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Diese Nachricht wurde am 25.08.2017 um 14:22 Uhr von Markus S editiert.
 
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Diskussionsnachricht 000013
25.08.2017, 14:53 Uhr
sw_
registriertes Mitglied


CaptainGreybeard schrieb:

Zitat:
Es ist doch geradezu bizarr, dass man sich zwar Gedanken darüber macht, ob ein Hobelkopf aus Zamak wohl ein Leben lang hält, während man z. B. bei Trinkgefäßen und Essgeschirr wie selbstverständlich akzeptiert, dass ein Glas oder ein Porzellanteller in Scherben gehen, wenn man sie fallen lässt oder im Spülbecken unglücklich gegen den Wasserhahn stößt.

Andere Erwartungshaltung - der Hobel ist nunmal aus Metall und Metall geht niemals kaputt.
Aber ja, im Grunde hast du natürlich völlig recht.

Mein R89 ist mir nie runtergefallen, der hatte einfach plötzlich "Karies" an Schraube und Kopfplatte. Wo sich die Chromschicht löst, tritt das etwas bröselige Material darunter hervor, das kann durchaus durch normalem Alltagsgebrauch passieren. Muss aber natürlich nicht(!), das beweisen die noch immer existierenden Zamak-Hobel aus der ersten Hälfte des letzten Jahrhunderts. Und in gewisser Weise auch diejenigen, die zB. bei Amazon eine positive Rezension hinterlassen, die ja, nebenbei bemerkt, deutlich in der Überzahl sind.

Ich persönlich habe nach der Erfahrung mit meinem R89 für mich den Entschluss gefasst, keinen Zamak-Hobel mehr zu kaufen, solange es auch Alternativen gibt. Und die gibt es, wenn auch nicht sonderlich zahlreich. Zamak grundsätzlich zu verteufeln halte ich dennoch für übertrieben.
 
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Diskussionsnachricht 000014
25.08.2017, 15:11 Uhr
Markus S
registriertes Mitglied


sw_ schrieb:

Zitat:
...Und in gewisser Weise auch diejenigen, die zB. bei Amazon eine positive Rezension hinterlassen, die ja, nebenbei bemerkt, deutlich in der Überzahl sind.

Bei diesen Rezensionen muss man beachten, dass die meisten direkt nach dem Erhalt des Artikels geschrieben werden und somit was die Haltbarkeit anbelangt, nicht sehr aussagekräftig sind.

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Diskussionsnachricht 000015
25.08.2017, 15:27 Uhr
Jones
registriertes Mitglied


Märklin hatte ja auch Probleme mit minderwertigen Zamak-Legierungen, also Zinkpest.

Das ist aber heute sehr, sehr selten.

Generell ist das ein robustes Material, aus dem auch Scharniere, Türbeschläge und sogar scharfe Waffen (Schlitten und Rahmen der .22er Walther P22) gefertigt werden.

Wer seinen Hobel pflegt, wird mit Zink kaum Probleme haben.

Nass und mit Seife dran weglegen - sowas mag kein Metall auf Dauer.

--
Member of "Club 41" , Arko, Omega Sauborste, Pitralon.

Diese Nachricht wurde am 25.08.2017 um 15:28 Uhr von Jones editiert.
 
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Diskussionsnachricht 000016
25.08.2017, 16:18 Uhr
Shogun
registriertes Mitglied


CaptainGreybeard schrieb:

Zitat:
Der Mühle Rocca, wenn er Ende August/Anfang September dann endlich auf den Markt kommt, wird aus Edelstahl sein.

Gibt's denn da schon etwas neues zu vermelden?

Alternativ zu Zink, Messing und Edelstahl gibt es natürlich Aluminium. Above The Tie hat zB die Calypso Reihe herausgebracht.

--
Feather ASD2; Timeless SS/Ti.68; Timeless Ti.95; Razorock Gamechanger .84
Shark Chrome; Shark Platinum; Astra SP; KAI
Razorock Bruce; Stirling Tuxedo; PAA Starcraft; Mühle STF XL; Semogue TSN LE Boar
Fine Accoutrements; Haslinger; Proraso Single Blade: Wickhams Soaps

Diese Nachricht wurde am 25.08.2017 um 16:18 Uhr von Shogun editiert.
 
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Diskussionsnachricht 000017
25.08.2017, 17:56 Uhr
Jones
registriertes Mitglied


Die Alu-Hobel bestehen nicht aus gefrästem Aluminium, sondern aus Alu-Druckguss, was genauso brüchig ist.

Ich rasier mich einfach mit meinem Merkur aus verchromtem Zink, pflege ihn gut - für so einen Blödsinn wie Hobel aus Edelstahl Geld wegzuschmeissen bin ich mir zu schade.

Dann lieber ein vollhohles, gutes Messer.

Man kann doch alles übertreiben. Kopf -> Wand

--
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Diese Nachricht wurde am 25.08.2017 um 17:59 Uhr von Jones editiert.
 
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Diskussionsnachricht 000018
25.08.2017, 18:36 Uhr
Manitu03
registriertes Mitglied


Jones schrieb:

Zitat:
für so einen Blödsinn wie Hobel aus Edelstahl Geld wegzuschmeissen bin ich mir zu schade.
...
Man kann doch alles übertreiben. Kopf -> Wand

Geht doch auch günstig und dennoch haltbar in Form des Fatip Grande oder Picolo aus Messing. :P

Mein Picolo (MK2/verbesserte Version) hat bei Amazon gerde mal ~13 Euro gekostet und der überlebt vermutlich sogar Donals Trumps dritten Weltkrieg.

Diese Nachricht wurde am 25.08.2017 um 18:37 Uhr von Manitu03 editiert.
 
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Diskussionsnachricht 000019
25.08.2017, 18:56 Uhr
gbkon34
registriertes Mitglied


Aludruckgus ist überhaupt nicht so brüchig wie Zink. Motorenteile, sind schließlich auch daraus und sind meinem Empfinden nach längst nicht so bröselig wie Zinkdruckguß. Allerdings kann Alu auch Oxidieren. Aber das Hauptproblem ist immer dann wen der Chrom mal verletzt ist gibts ne scharfe STelle, im Unterschied zu Nickel, das sich einfach sanft abträgt.
 
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Diskussionsnachricht 000020
25.08.2017, 20:01 Uhr
Markus S
registriertes Mitglied


Jones schrieb:

Zitat:
....für so einen Blödsinn wie Hobel aus Edelstahl Geld wegzuschmeissen bin ich mir zu schade.

Die einen sammeln DIVERSE Hobel im unteren Preissegment, ich habe mich dagegen lieber für EINEN wertigen Hobel aus Edelstahl entschieden, den ich wohl dauerhaft benutzen werde.

Natürlich hat der PILS inkl. Ständer viel Geld gekostet, für mich war es aber eine absolut lohnenswerte Anschaffung, die mich täglich erfreut.

Ich benötige auch nur EINEN Rasierpinsel und brauche nicht ein ganzes Sortiment.

Also jeder wie er mag und nicht gleich von Blödsinn sprechen, nur weil es deinen Vorstellungen nicht entspricht.

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Diese Nachricht wurde am 25.08.2017 um 20:08 Uhr von Markus S editiert.
 
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Diskussionsnachricht 000021
25.08.2017, 20:33 Uhr
Alvaro
registriertes Mitglied


Jones schrieb:

Zitat:
..... - für so einen Blödsinn wie Hobel aus Edelstahl Geld wegzuschmeissen bin ich mir zu schade.

.....

Wo endet die Vernunft und wo fängt der Blödsinn an?

Ist ein Auto über 1.0000€ Blödsinn?
Ist eine Urlaubsreise von mehr wie (z.B.) 300km Blödsinn?
Ist ein gutes Essen oder ein guter Wein Blödsinn?

Ich habe ein paar Hobel aus Edelstahl und erachte es keineswegs als Blödsinn.
Es ist ja in der Regel nicht nur das Material was diese Hobel auszeichnet sondern auch z.B. die Verarbeitung die Rasureigenschaften die Haptik.

Im übrigen habe ich aber auch keine Probleme mir einen Wilkinson Classic oder anderen billigen Hobel (mein billigster hat 1,95€ gekostet).
Der von Rossmann verkaufte Hobel von Baili ist z.B. auch empfehlenswert und kostet noch nicht einmal 10€.
 
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Diskussionsnachricht 000022
25.08.2017, 21:28 Uhr
heycoolman
registriertes Mitglied


@gbkon34

Nickel trägt sich sanft ab?
Tatsache ist: Zinkdruckguss wird (in der Regel) verkupfert, dann vernickelt dann verchromt. Soll heißen: ist das Chrom verletzt dann ist die scharfe Stelle wohl eher das unter dem Chrom liegende Nickel. Das ist spröde und platzt bei Verformung des Grundwerkstoffes mitsamt dem Chrom ab.

@freier_Geist

Die eigentliche Frage ist doch: kaufe ich mir ein Werkzeug in dem Vorsatz es runterzuwerfen? Gefällt dir ein Hobel aus Zinkdruckguss so kaufe ihn und pass a bissl drauf auf. Schließlich ist auch nicht gesagt, dass ein hochpreisiger Hobel beim runterfallen keinen Schaden abkriegt. Dieser ärgert dich dann umso mehr.

@alle
weil jetzt alle auf Jones draufhauen
ich glaube der arme hat sich lediglich unglücklich ausgedrückt und wollte wohl sagen, wie übrigens auch ich meine, brauchbares Werkzeug muss nicht unbedingt teuer sein. So sind mir persönlich meine selbst modifizierten und geschärften Gold Dollar Messer für je 5 Euro immer noch die erste Wahl bei der Rasur.
So bleiben dann auch wieder die nötigen Euros übrig für die persönliche spinnerei wie Reise, Essen, Wein...oder doch ein edles Rasiergerät?

--
Immer cool bleiben
 
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Diskussionsnachricht 000023
25.08.2017, 22:26 Uhr
Manitu03
registriertes Mitglied


heycoolman schrieb:

Zitat:
Gefällt dir ein Hobel aus Zinkdruckguss so kaufe ihn und pass a bissl drauf auf. Schließlich ist auch nicht gesagt, dass ein hochpreisiger Hobel beim runterfallen keinen Schaden abkriegt. Dieser ärgert dich dann umso mehr.

Ein Hobel aus Edelstahl oder Messing geht keinesfalls kaputt wenn er runter fällt und das mit dem aufpassen im Fall von Zinkdruckguss ist auch so eine Sache...Ein Rasierer fällt einem im eifer des Gefechts mit nassen Händen schnell mal runter. Mir ist mein Edwin Jagger 2x runter gefallen und beim zweiten mal ist dann der Schraubbolzen abgebrochen.

Heißt jetzt natürlich nicht das alle Zinkhobel sofort zerbröseln, aber die Gefahr das was kaputt geht ist bei diesem Material quasi ständig präsent.

Diese Nachricht wurde am 25.08.2017 um 22:26 Uhr von Manitu03 editiert.
 
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Diskussionsnachricht 000024
25.08.2017, 23:33 Uhr
Saber
registriertes Mitglied


Gillette Tech´s sind wohl auch aus Messing, bei meinem ist aber der Griff aus Aluminium.
In der Bucht bekommt man sie in ordentlichem Zustand für recht kleines Geld, für meinen hatte ich inklusive Versand 20eus berappt

Mir kommt gerad noch Bakelit in den Sinn


*edit* wohl doch Zamak, naja meiner ist jedenfalls auch schon ins Waschbecken gefallen und es ist rein gar nichts passiert.

--
Ich habe ein Zitat geklaut, gut rasiert, gut gelaunt, erstaunt?!

Diese Nachricht wurde am 25.08.2017 um 23:37 Uhr von Saber editiert.
 
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