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NassRasur.com-Forum » Sonstige Nassrasurthemen » Fragen zur Vorgehensweise » Themenansicht

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Autor Thread - Seiten: -1- [ 2 ]
Diskussionsnachricht 000000
10.10.2017, 08:30 Uhr
stillermeister
registriertes Mitglied


Guuuten Morgen allerseits,

bis vor ca. einer Woche habe ich meinen Bart 2-3 Jahre ausschließlich per Trimmer gekürzt, davor gab es eine kurze Zeit in der ich Systemrasierer benutzte, leider jedoch meist im Verbund mit Rasurbrand.
Da die Lust auf einen Nassrasierer jedoch gestiegen ist, habe ich mich ein wenig in die Thematik der Rasierhobel eingelesen (Lob an dieser Stelle an die How-to's wie "Das volle Programm" oder für das Rasierseife aufschlagen, aber auch die Beteiligung ist hier wirklich gut!) und habe nun seit ca. einer Woche folgendes Setup:

Das Mühle Set S81H220 SSR (Hobelkopf als geschlossener Kamm, Pinselkopf Dachshaar)
Momentan im Hobel: Astra Superior Platinum (Habe viele verschiedene Klingen als Probe-Set gekauft, hier liegen also noch die anderen Astras, Derbys, Feathers etc. rum)
RS: Valobra Mandel
After Shave: Zuerst Lucky Tiger After Shave and Face Tonic und Proraso After Shave Balsam Sensitiv

Nun kommen wir zum Thema:
Bisher habe ich 2 Rasuren hinter mir mit folgender "Routine":

Dusche oder mehrfaches Befeuchten des Bartes mit heißem Wasser
Aufschäumen und Auftragen der RS
2-3 Minuten warten
Rasur mit dem Strich
Wieder Auftragen der RS
Quer- oder Gegenstrichrasur
Abwaschen mit kaltem Wasser
Zuerst das Facetonic, dann das Balsam

Die erste Rasur war im 2ten Durchgang quer zum Strich und insgesamt ein voller Erfolg. Keinerlei Hautirritationen etc, aber leider auch nicht Babypo-glatt!

Dadurch ermutigt, habe ich direkt 24Stunden später die nächste Rasur gestartet, bloß diesmal gegen den Strich im 2ten Durchgang.
Das Ergebnis war ein mittelmäßiger Rasurbrand im Bereich unter den Mundwinkeln, Übergang Hals Richtung Kinn und Ende der Wangenknochen.

1.) Ich schwanke nun dazwischen einfach erstmal nur quer zum Strich zu rasieren, oder aber mich nicht damit abfinden zu wollen nicht komplett glatt zu werden!
Ich habe mir nun noch die Prorase Pre-Shave Cream und ein Rasuröl (Dr. K) besorgt, könnten diese bei einer Vermeidung von Rasurbrand bei Gegenstrichrasur behilflich sein?
Wenn ja, wie am besten/sinnvollsten in die Routine einbauen?

2.) Ich habe über der Lippe einen Muttermal in der Form einer Erhebung. Nach dem das Ding bei der ersten Rasur ordentlich geblutet hat (wurde mit Alaun behandelt) war ich bei der 2ten Rasur vorsichtiger, leider mit dem gleichen Ergebnis.
Muss ich mich damit abfinden, dass ich um dem Muttermal herum unschöne Bartstoppeln stehen lassen muss?

Ich danke für die Mühe diesen Text zu lesen und im Voraus für eure Antworten!


MfG
stillermeister
 
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Diskussionsnachricht 000001
10.10.2017, 08:54 Uhr
Malias
registriertes Mitglied


Gib deiner Haut am Anfang mehr Ruhe nach dem Rasieren. Rasier dich erstmal frühestens alle 3 Tage für einige Wochen. So gewöhnt sich deine Haut schonend an die neue Technik. Bei Hautunebenheiten vorsichtig den Hobel ohne Druck nur führen. Mit der Zeit sollte auch das besser werden. Alles eine Frage der Übung und Gewohnheit.

Relax and have a nice day!
 
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Diskussionsnachricht 000002
10.10.2017, 13:00 Uhr
Riddick
registriertes Mitglied


Zuerst, Herzlich willkommen Stillermeister,

Genau, gib am Anfang Dir und Deiner Haut etwas Gelegenheit sich an:
- Das rasieren zu gewöhnen
- Die Hobelhandhabung zu üben, unterscheidet sich sehr zu einem Systemrasierer (kein/geringer Anpressdruck, Rasurwinkel,etc.)
Mit der Zeit/Übung (Hobelhandhabung) und der Gewöhnung der Haut an das Rasieren (Seife/AS,etc.) werden die Ergebnisse auch besser. Dann merkst Du instinktiv was klappt/funkt und was nicht. Gib Dir einfach etwas
Zeit.
Und noch ganz wichtig: Am Anfang nicht das "Rasur-Set" wechseln! Wenn Du zu Beginn ständig wechselst, z.B. Klingen/Seife/AS und Hautreizungen/schlechte Rasurergenisse bekommst, weißt nicht an was es genau liegt. Erst wenn Du Übung + gute Ergebnisse hast, kannst Du mit Klingen/Seifen/AS, etc. experimentieren. Und dann geht der ganze Spaß erst so richtig los!

--
„Die Welt ist ungerecht. Aber nicht unbedingt zu Deinen Ungunsten.“
John F. Kennedy
 
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Diskussionsnachricht 000003
10.10.2017, 17:34 Uhr
stillermeister
registriertes Mitglied


Vielen Dank für das Willkommen und eure Antworten!

Mal eine zeitlang dieselbe Routine zu benutzen und der Haut Zeit zu geben ist vermutlich eine gute Idee, werde ich beherzigen.

Eine Frage hätte ich dafür noch, was wäre eure persönliche Empfehlung als Pre-Shave bzw. um die Heut vor der Rasur am besten zu schonen? Das Prorase Pre-Shave oder lieber etwas Rasieröl einreiben?
 
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Diskussionsnachricht 000004
10.10.2017, 18:09 Uhr
Elias
registriertes Mitglied


Als Pre-Shave empfehle ich klar die Prep (noch vor Proraso)
Gruss
Elias
P.S In der Regel benötigt man aber kein Pre-Shave...aber das kommt natürlich auf die eigene Haut und deren Empfindlichkeit an. Und auf die eigene Lust und Laune.

Diese Nachricht wurde am 10.10.2017 um 18:10 Uhr von Elias editiert.
 
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Diskussionsnachricht 000005
10.10.2017, 19:16 Uhr
Malias
registriertes Mitglied


Also ich benutz ganz gerne die Preshaves von Proraso, besonders in Kombination mit entsprechender Rasierseife. Bei Rasiercreme lass ich es eher weg. Prep ist auch sehr gut (Kampfer!).
Ich hatte einmal ein Preshave-Öl (Bluebeards Revenge) und ich habe es gehasst. Nach dem einölen, musste ich minutenlang die Reste von den Händen waschen, ja fast bürsten oder extra dafür ein Handtuch versauen, sonst konnte ich den Hobel nicht sicher führen. Die Flasche ging aus Frust fast voll in den Müll. Aber bestimmt hat dieses Öl auch seine Fans, oder allg. Öl. Mir gefällts nur nicht.
 
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Diskussionsnachricht 000006
10.10.2017, 19:18 Uhr
~El Dirko
Gast


Ich schließe mich den Empfehlungen an, mach in Ruhe und ändere nur einzeln Sachen und beobachte das auch eine Zeit lang.

Es bringt Dich nicht weiter jetzt gleich an vielen Parametern zu drehen und verbissen nach der Besten Rasur zu suchen.

Ich habe den Eindruck das Du schon über pflegst und die Haut zu sehr aufquellen läßt.

- Dusche oder mehrfaches Befeuchten des Bartes mit heißem Wasser
- Aufschäumen und Auftragen der RS
- 2-3 Minuten warten

So ein Programm braucht echt nur ein harter widerspenstiger Bart.
Und als Kehrseite der Medaille lassen alle diese Maßnahmen Deine Haut empfindlicher werden.

Ich empfehle Dir zunächst raus zu arbeiten wie stark Dein Barthaar eingeweicht werden muss und dabei darauf achtest es nur sosehr wie notwendig zu machen, um die Haut zu schonen.

Auch was Du dir nach der Rasur alles ins Gesicht donnerst muss nicht helfen sondern kann auch schaden, es gilt nicht viel hilft viel. Als junger Mann habe ich AS nicht vertragen und nur etwas Aloe Vera Crem benutzt, die hat die haut gut entspannt. Das AS war bei mir schon zu viel und hat die hHut nur gereizt.

Je mehr zeug du verwendest, um so schwerer ist es auch zu ermitteln ob Du etwas davon nicht so gut verträgst.

Daher meine Empfehlung Abspecken und schon gar nicht mit noch mehr Produkten anfangen, dass bringt Dir m.E. nichts.

Das mit dem Muttermal wirst Du irgendwann hin bekommen, ich habe auch so eine Hauterhebung und komme damit inzwischen gut zurande und schneide da nur rein wenn ich unkonzentriert bin.

Gruß
Dirk

Diese Nachricht wurde am 10.10.2017 um 19:23 Uhr von El Dirko editiert.
 
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Diskussionsnachricht 000007
10.10.2017, 19:20 Uhr
knorki
registriertes Mitglied


Bleib erstmal dabei quer zum Strich zu rasieren, wenn das schon problemlos klappt ist das doch super!!!

Dann nimmst du eine Stelle dazu die dir sehr leicht fällt, die du dann gegen den Strich statt quer rasierst. Und sobald du da keine Probleme mehr hast, vergrößerst du die Fläche. Immer Stück für Stück vorarbeiten bis zu den für dich schwierigsten Stellen.

So habe ich das auch gemacht, bis ich mich überall problemlos gegen den Strich rasieren konnte.

Bei mir wars auch so, dass ich so viele Wirbel im Barthaar habe, dass ich erstmal experimentieren musste, wo ich jetzt gegen und quer rasiere obwohl ich den Hobel gleich führe (durch die Wirbel)

--
Rockwell 6S
ASP, GSB, Feather, rP
Mühle Silberspitz
Arko, Proraso, Speick, St. James of London, ToOBS, Geo F. Trumper, ...
Pitralon, Proraso, Speick, ToOBS, Truefitt & Hill, Captain's Choice, ...
 
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Diskussionsnachricht 000008
10.10.2017, 19:44 Uhr
stillermeister
registriertes Mitglied


Vielen Dank für all die weiteren Anregungen! Es ist immer schön weitern Input zu bekommen, gerade als blutiger Anfänger.

Es ist halt leicht in das Motto "viel hilft viel" zu verfallen, es macht halt einfach auch Spass sich über die ganzen möglichen Vorteile der einzelnen Produkte zu informieren und dass dann austesten zu wollen!

Was benutzen denn die meißten so als Aftershave? Kommt vermutlich individuell auf den Hauttypen an vermute ich mal, interessieren würds mich trotzdem.
 
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Diskussionsnachricht 000009
10.10.2017, 22:01 Uhr
Malias
registriertes Mitglied


Die Speick AS Lotion hat viele Fans und ist meistens in jeder Drogerie verfügbar. Inhaltsstoffe und Pflege, sowie Duft überzeugen Männer seit vielen Jahren :-)
 
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Diskussionsnachricht 000010
11.10.2017, 05:31 Uhr
CaptainGreybeard
registriertes Mitglied


Malias schrieb:

Zitat:
Die Speick AS Lotion hat viele Fans und ist meistens in jeder Drogerie verfügbar. Inhaltsstoffe und Pflege, sowie Duft überzeugen Männer seit vielen Jahren :-)

Ebenso wie die Speick-Rasiercreme, die ich wärmstens empfehlen kann. Obwohl die Rasierseife Valobra Mandel nicht übel ist, konnte sie sich bei mir nicht auf Dauer gegen die Speick-RC durchsetzen.

Ich würde am vorhandenen Setup hardwareseitig keine Änderungen vornehmen. Der Mühle-Hobel ist allgemein als sehr sanft und trotzdem hinreichend gründlich bekannt, der Pinsel ist absolut in Ordnung und von der m. E. etwas rauen ersten Rasur abgesehen ist die ASP eine sehr gute Klinge, die gut zum Mühle-Rasierer passt. Wenn verfügbar, kann man statt der ASP auch die Gillette Silver Blue (GSB) probieren. Ich halte die GSB für ebenso scharf und langlebig wie die ASP, dabei aber eine Spur sanfter und die m. E. unangenehm raue erste Rasur entfällt.

Allerdings würde ich softwareseitig deutlich um- und abrüsten, so wie auch der Kollege El Dirko es schon beschrieben hatte. Nicht immer hilft viel auch viel.

Vor der Rasur das Gesicht mit warmem Wasser gründlich befeuchten, dann einen Klecks Speick-Rasiercreme aus der Tube auf den feuchten (nicht nassen!) Rasierpinsel geben und direkt im Gesicht aufschäumen. Nach und nach tropfenweise (!!!) warmes Wasser auf die Pinselspitzen geben, um die richtige Schaumkonsistenz zu erreichen. (Bei Verwendung der Valobra-Rasierseife ist das Vorgehen natürlich identisch, außer dass man die Seife mit dem Pinsel aufnehmen muss.)

Wenn das Gesicht komplett eingeschäumt ist, nicht mehr lange warten, denn der Schaum soll nur die Barthaare anweichen, nicht die Haut aufquellen lassen.

Im ersten Durchgang ohne jeden Druck (!!!) - ganz wichtig, denn diesen Fehler machen gerade Einsteiger, dass sie zuviel Druck auf den Rasierer ausüben, nach dem Motto "wenn ich stärker aufdrücke, rasiert der Hobel gründlich", was aber nicht stimmt, im Gegenteil - mit dem Strich rasieren. Beim Muttermal mit ganz besonderer Vorsicht und absolut ohne jeglichen noch so leichten Druck vorgehen. Falls auch das nicht ohne Schnitte funktioniert, halte ich es für völlig legitim, an der Stelle nach wie vor einen elektrischen Trimmer zu verwenden.

Noch einmal einschäumen und dann sofort quer zum Strich rasieren. Das Muttermal würde ich beim zweiten Durchgang aussparen, denn der erste Durchgang sollte bereits alle sichtbaren Haare entfernt haben.

Nach dem zweiten Durchgang die Schaumreste mit warmem Wasser abspülen, dann sofort mit reichlich kaltem Wasser das Gesicht gründlich abspülen, um die Poren zu schließen. Das Gesicht mit einem sauberen, weichen Handtuch trocken tupfen, nicht reiben oder frottieren.

Aftershave-Lotion oder -Balsam auftragen, fertig.

Die Haut braucht schon einige Zeit - wie lange genau, hängt von der Haut ab und ist daher individuell - um sich an diese Rasurmethode zu gewöhnen. Mit Feinheiten wie gegen den Strich zu rasieren sollte man daher warten, bis sich die Haut an die klassische Nassrasur gewöhnt hat und man auch die erforderliche Sicherheit und Routine bei der Handhabung des Hobels hat.

Und noch etwas: gerade Einsteiger versuchen immer wieder, durch Änderungen am Setup den Prozess zu optimieren. Das ist auch OK, wenn man z. B. mit einer bestimmten Rasierseife, -creme, -klinge o. ä. absolut nicht zurecht kommt und die Ursache klar an dieser einen Komponente festmachen kann. Aber ansonsten sind ständige Änderungen am Prozedere eher kontraproduktiv, denn sie verhindern, dass sich so etwas wie Routine überhaupt ausbilden kann.

--
Rhinelander - There can be only one!

Giesen & Forsthoff Timor 1352 "Pure Shaver", (Merkur 42C) | Gillette Silver Blue, Sputnik, Voskhod, (Wilkinson Classic) |
Mühle Silvertip Fibre Gr. L (und M) | Speick Men-Rasiercreme, Weleda-Rasiercreme | Anself-Rasiertiegel | Pitralon Classic

Diese Nachricht wurde am 11.10.2017 um 05:33 Uhr von CaptainGreybeard editiert.
 
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Diskussionsnachricht 000011
11.10.2017, 06:53 Uhr
Rainer Zufall
registriertes Mitglied


Gut beschrieben, Captain.
 
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Diskussionsnachricht 000012
11.10.2017, 13:20 Uhr
Riddick
registriertes Mitglied


Meine Worte, Captian!

--
„Die Welt ist ungerecht. Aber nicht unbedingt zu Deinen Ungunsten.“
John F. Kennedy
 
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Diskussionsnachricht 000013
11.10.2017, 16:55 Uhr
Jones
registriertes Mitglied


Ich empfand die Speick RC mit meiner heutigen Rasur (ist das 2. Mal, daß ich die nehme) als unangenehm, sie stinkt nach alten Büchern und ist recht fettig, Waschbecken säubern war lästig. Dazu der 3-fache Preis für ein dermassen ..naja.. Produkt...

Zur Sache:

Meine Meinung: Zuviel Vorbereitung, zu weiche Haut, weniger ist besser.

Rasier dich anfangs lieber etwas ungründlicher, bis du es gewohnt bist.

Ansonsten belastest du deine Haut zu sehr, wie du es auch bemerkt hast.

Versuchs evtl. mal mit lauwarmen / kühlen Wasser, das geht z.B. bei mir recht gut.

Rasierseife nehm ich Arko, klar- im Gegensatz zur Speick voll Chemie, funzt aber, sonst würde sich nicht halb Nahost damit rasieren, - und es hat meine Rest-Akne gnadenlos beseitigt.

--
Member of "Club 41" , Arko, Omega Sauborste, Pitralon.
 
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Diskussionsnachricht 000014
11.10.2017, 19:21 Uhr
stillermeister
registriertes Mitglied


Die dritte Rasur hat gestern um die Mittagszeit statt gefunden:

- Dusche
- Rasierschaum aufgeschlagen und im Gesicht verteilt --> 2-3 Minuten gewartet
- Rasur in Strichrichtung
- Nochmal Schaum verteilt --> keine Wartezeit
- Rasur quer zum Strich
- Gesicht mit warmen Wasser gesäubert
- Gesicht mit kaltem Wasser abgeschreckt (war angenehm)
- Lucky Tiger Aftershave/Tonic, nach 30 sekündiger Wartezeit dann noch Proraso Balsam Sensitiv

Das Ergebnis nach ca. 30 Stunden: https://picload.org/view/dgiodwcw/img_0208.jpg.html (Foto leider auf dem Kopf)

Habe heute auch beim Dürüm essen bemerkt, dass die Gesichtshaut doch relativ gespannt hat. Wobei ich erwähnen muss, dass ich gestern nach der Rasur einige Zeit im Freien bei Wind und teilweise Regen verbracht habe.

Eine Creme die ich schon seit längerem für mein Gesicht, dass gefühlt zur Trockenheit neigt, nach der Dusche nutze und welche mir gefühlt mehr Feuchtigkeit/Fett in die Gesichtshaut bringt ist folgende: Nivea Soft - Erfrischende Feuchtigkeitscreme:
https://picload.org/view/dgiodwca/img_0209.jpg.html
https://picload.org/view/dgiodwcl/img_0210.jpg.html


Wenn ich nun also des Captains Beitrag betrachte (vielen Dank dafür!) und die letzte Rasur bzw. das Ergebnis betrachte würde ich bei der nächsten Rasur die Routine vielleicht folgendermaßen abändern:

- Dusche/warmes bis heißes Wasser auf die Gesichtshaut
- RS im Gesicht aufschlagen und direkt nach Erreichen der gewünschten Konsistenz mit dem Strich rasieren
- Nochmals RS im Gesicht aufschlagen und quer zum Strich rasieren
- Mit warmen Wasser reinigen
- Mit kaltem Wasser abschrecken
- Oben gezeigte Nivea Soft als Ersatz für den bisherigen Einsatz von Gesichtstonic, gefolgt vom Balsam

Wären das Änderungen die Ihr soweit als sinnvoll erachten würdet? Oder ist die Nivea Soft aus gründen nicht als After-Shave anzuraten?

Ich muss auch ehrlich gestehen dass ich mit dem Rasurergebnis unterhalb des Kinns Richtung Hals nicht zufrieden war (Stoppel zu lang), ist es möglich dass die Klinge nach 3 Rasuren schon etwas stumpf ist oder liegt das wohl eher an meiner Rasurtechnik bzw. Hobelhaltung? Ich habe in dem Bereich die Haut auch nicht mit der Hand straff gezogen, nur den Kopf überdehnt um die Haut zu raffen.


Wie immer vielen Dank im Voraus für alle Antworten!


Grüße
stillermeister

Diese Nachricht wurde am 11.10.2017 um 19:24 Uhr von stillermeister editiert.
 
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Diskussionsnachricht 000015
11.10.2017, 21:50 Uhr
ohnehaar
registriertes Mitglied


Das mit den Muttermalen ist mir selbst durchaus bekannt und die Rasurproblematik war nicht in den Griff zu bekommen.
Abhilfe kann, je nach Lage, ein plastischer Chirurg oder ein Dermatologe schaffen. Für mich war es sehr hilfreich und hatte absolut nix mit Eitelkeit zu tun.
Die Krankenkasse sollte die Kosten hierfür eigentlich übernehmen.
 
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Diskussionsnachricht 000016
11.10.2017, 22:35 Uhr
Malias
registriertes Mitglied


Creme wie die Nivea trage ich zum Schluss auf. Also erst das AS, dann die Creme. Im Sommer hätte mir auch ein AS gereicht oder ein erfrischender Balsam. Wenn es es dem Winter entgegen geht braucht meine Haut auch mehr Pflege.

Zur Rasur selbst...das sieht für 2 Durchgänge zu ungründlich aus. Hörst du beim Rasieren überhaupt, dass die Klinge schneidet? Ich vermute, dass es an der Technik liegt, denn eine stumpfe Klinge erkennst du daran, dass sie dir die Haare mehr herrausreißt als (nicht) schneidet.

Hast du dir auf YouTube evtl. mal Tutorials zur Hobelrasur angeguckt?
Mir haben Videos von zB. Mantic59, PaulH und Geofatboy sehr geholfen.

Viel Erfolg und Freude weiterhin!

Diese Nachricht wurde am 11.10.2017 um 22:41 Uhr von Malias editiert.
 
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Diskussionsnachricht 000017
12.10.2017, 20:08 Uhr
Pinselkasper
registriertes Mitglied


Malias schrieb:

Zitat:
Zur Rasur selbst...das sieht für 2 Durchgänge zu ungründlich aus. Hörst du beim Rasieren überhaupt, dass die Klinge schneidet? Ich vermute, dass es an der Technik liegt, denn eine stumpfe Klinge erkennst du daran, dass sie dir die Haare mehr herrausreißt als (nicht) schneidet.

Viel Erfolg und Freude weiterhin!

Ich denke da kommen mehrere Faktoren zusammen, als da wären: relativ starker Bartwuchs (?),(noch) mangelnde Technik, Klinge stumpf. Nach 30! Stunden mit zwei Durchgängen und einer "suboptimalen" Rasur, würde das bei mir wohl ähnlich aussehen.

--
Ich lebe über meine Verhältnisse, aber immer noch unter meinem Niveau!
 
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Diskussionsnachricht 000018
12.10.2017, 22:06 Uhr
stillermeister
registriertes Mitglied


Zum Bartwuchs kann ich jetzt nicht soviel sagen, habe das bisher noch nie mit Anderen verglichen oder mal gemessen.

Technik wird 100% noch nicht ausgereift sein, natürlich habe ich versucht den 30° Winkel einzuhalten, jedoch muss ich gestehen, dass ich nach dem ersten Rasurbrand doch teils sehr vorsichtig rasiert habe, mit quasi gar keinem Druck auf dem Hobel, wollte einen 2ten Rasurbrand unbedingt vermeiden (leider vergeblich, wie man ja an den ganzen Pickeln sehen kann).

Kann es denn sein, dass eine Klinge nach 2 Rasuren a je 2 Durchgänge schon gewechselt werden muss? Sodass die 3te Rasur schon unsauberer wird?
 
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Diskussionsnachricht 000019
13.10.2017, 00:12 Uhr
Malias
registriertes Mitglied


1) das mit der Technik wird schon. du darfst nur generell

nie Druck

auf den hobel ausüben. sanft über die haut führen, wie ein maler seinen pinsel über ein gemälde ;-)
druck suggeriert gründlichkeit, führt aber nur zu Verletzungen der haut.

2) Ich wechsel die klinge nach ca. 3-4 Rasuren a 1-2 Durchgänge wegen Hygiene, doch die Klinge würde mehr schaffen. Es kann sein, dass du eine schweineklinge erwischt hast. wenn dir was komisch vorkommt, dann wechsel die klinge lieber einmal mehr als zuwenig. kostet ja fast nix. astra sp sind eig sehr gute klingen, aber es gibt auch hier ausnahmen. oder du gehörst einfach zu den menschen, die mit den klingen nicht klarkommen.

3) zum Bartwuchs: ich hatte mich verlesen...30 stunden = 30 sekunden...das war schon heftig :-)

so ergibt das auf einmal sinn :-)

Diese Nachricht wurde am 13.10.2017 um 00:17 Uhr von Malias editiert.
 
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Diskussionsnachricht 000020
13.10.2017, 21:01 Uhr
stillermeister
registriertes Mitglied


Gucke mich gerade durch Mantic59's Videos durch und mir stellen sich 2 elementare Fragen:

1.) Der genaue Winkel der Klinge bzw. des Hobels.
Klar, 30°, liest man ja überall. Aber welches der beiden Materialien soll im 30° Winkel stehen?
Wenn der Hobel im 90° Winkel zur Haut absteht, liegt die Klinge ja nicht bei 0° und 180°, sondern ist durch den Hobel ja bereits gebogen.
Sollte ich also den Hobel soweit senken bis die Klingen zum aller ersten mal die Haut berührt? Oder sollte die Klinge ruhig in einem steilerem Winkel zur Haut stehen bzw. gleiten?

2.) Man sieht ja immer wieder und gerade bei professionellen Rasuren, dass heiße Tücher auf die Gesichtshaut gelegt werden.
Welche Temperatur sollten diese Tücher haben?
Gibt es eine gute do-it-youself Methode?


Grüße
stillermeister

P.S.: Wollte mich eigentlich heute wieder rasieren (letzte Rasur 3 Tage her), da der Bereich des Rasurbrands bzw. der Pickel jedoch noch etwas verkrustet werde ich die Rasur auf Morgen früh verschieben.
Bin mir noch etwas unsicher ob ich wieder erst mit dem Strich und dann quer, oder doch einfach mal 2x "von oben nach unten" probieren soll (Wie es dieser Mantic in einem seiner Einsteigervideos empfiehlt)
 
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Diskussionsnachricht 000021
13.10.2017, 21:35 Uhr
Malias
registriertes Mitglied


Freut mich, dass dir die Videos zusagen.

zu 1) die Klinge sollte im 30° Winkel zur Haut schneiden. Genau, am besten legst du den Hobel zuerst mit der Schaumkante flach aufs Gesicht. So dürfte die Klinge die Haut erstmal nicht berühren. Beginne bei deinen Koteletten. Dann rollst du den Hobel leicht ab, am besten während du vorsichtig einen Zug von oben nach unten wagst. Sobald du die Klinge schneiden hörst hast du autom. den richtigen Winkel. 30°!
In einem anderen Winkel schneidet nichts, weil die Klinge entweder die Haut nicht berührt (Schaumkante), oder der Hobelkopf bzw Deckel auf der Haut aufliegt.

zu 2) ich pack mir auch manchmal ein heißes Tuch in's Gesicht, wenn ich vorher nicht Dusche. Dazu lass ich heißes Wasser in's Waschbecken ein und tränke das Tuch darin. Bevor ich es dann aufs Gesicht lege, drücke ich es leicht aus, gerade so das es nicht mehr tropft. Vorsicht aufs Gesicht legen und genießen. Die richtige Temperatur ist die, bei der du dich gerade so nicht verbrennst. Wenn es zu heiß ist einfach noch kurz Luft fächern.

Viel Spaß!

PS: Ein Peeling zwischen den Rasuren, aber niemals am gleichen Tag unterstützt die Haut bei der Regeneration. Ich empfehle das von Alverde bei DM.

Diese Nachricht wurde am 13.10.2017 um 21:40 Uhr von Malias editiert.
 
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Diskussionsnachricht 000022
13.10.2017, 21:59 Uhr
stillermeister
registriertes Mitglied


Malias schrieb:

Zitat:
zu 1) die Klinge sollte im 30° Winkel zur Haut schneiden. Genau, am besten legst du den Hobel zuerst mit der Schaumkante flach aufs Gesicht. So dürfte die Klinge die Haut erstmal nicht berühren. Beginne bei deinen Koteletten. Dann rollst du den Hobel leicht ab, am besten während du vorsichtig einen Zug von oben nach unten wagst. Sobald du die Klinge schneiden hörst hast du autom. den richtigen Winkel. 30°!
[...]

Da sieh mal einer an....
Die Schaumkante ist der dem Stiel am nähsten Teil des Kopfes? Das Gegenteil zum "Kopf"? Der "Kamm"?
Ich hatte es bisher so verstanden, dass man den Kopf/Deckel auf die Haut legt, und dann solange den Hobel neigt bis aus dieser Richtung die Klinge zum ersten mal die Haut berührt. Quasi die "anderen 30°"
In diesem Winkel habe ich meine bisherigen Rasuren durchgeführt!

Edit: Nochmal schnell alle Guides abgeklappert. Ich habe das mit dem Winkel tatsächlich falsch verstanden. Vermutlich selektive Wahrnehmung!
Gut, dass wir drüber gesprochen haben.

Wobei ich mich gerade frage: Werden die Hautirritationen die ich bisher erlebe nicht dadurch noch verstärkt? War meine bisherige Methode nicht noch sanfter, wenn auch ungründlicher?

Diese Nachricht wurde am 13.10.2017 um 22:05 Uhr von stillermeister editiert.
 
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Diskussionsnachricht 000023
13.10.2017, 22:16 Uhr
Malias
registriertes Mitglied


stillermeister schrieb:

Zitat:
Malias schrieb:

Zitat:
zu 1) die Klinge sollte im 30° Winkel zur Haut schneiden. Genau, am besten legst du den Hobel zuerst mit der Schaumkante flach aufs Gesicht. So dürfte die Klinge die Haut erstmal nicht berühren. Beginne bei deinen Koteletten. Dann rollst du den Hobel leicht ab, am besten während du vorsichtig einen Zug von oben nach unten wagst. Sobald du die Klinge schneiden hörst hast du autom. den richtigen Winkel. 30°!
[...]

Wobei ich mich gerade frage: Werden die Hautirritationen die ich bisher erlebe nicht dadurch noch verstärkt? War meine bisherige Methode nicht noch sanfter, wenn auch ungründlicher?

Nein.
 
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Diskussionsnachricht 000024
16.10.2017, 14:46 Uhr
Jones
registriertes Mitglied


Wenn mans gewohnt ist, denkt man da gar nicht mehr dran, Muskelgedächtnis trainiert, bingo.

Ist wie mit den Pedalen beim Auto.

Tip:

Probiers mal am Arm ohne schaum und schau dir den Winkel an.

PS: Narben und ein kleines Muttermal hatte ich auch mal. Hatte

--
Member of "Club 41" , Arko, Omega Sauborste, Pitralon.

Diese Nachricht wurde am 16.10.2017 um 14:47 Uhr von Jones editiert.
 
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