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NassRasur.com-Forum » Rasiermesser und Zubehör » Schärfen eines Wedge mit lächelnder Klinge » Themenansicht

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Autor Thread - Seiten: -1- [ 2 ]
Diskussionsnachricht 000000
05.02.2018, 20:15 Uhr
cowculus
registriertes Mitglied


Hallo,

ich habe mir in der Bucht ein 7/8 W&B mit derben Schliff und laechelnder Klinge erworben. Die Facette sieht noch gut aus, aber der Haartest funktioniert kaum (ich bin schon ueberrascht, dass ab und zu ueberhaupt ein Haar geschnitten wird).

Ich moechte das Messer nun also selbst schaerfen, damit ich mich damit anstaendig rasieren kann. Ich habe bereits im Forum gesucht und z.B. diesen Thread gefunden:
https://forum.nassrasur.com/showtopic.php?threadid=26591&...

Mir stehen Naniwas 400er, 800/5000 - und 3000/8000-Kombisteine zur Verfuegung. Bisher habe ich noch kein Wedge mit laechelnder Klinge geschaerft. Da ich das Messer nicht versauen moechte, wuerde ich gerne wissen, ob es noch ein paar zusaetzliche gut zu wissende Tipps und Tricks gibt, die z.B. nicht im anderen Thread stehen.

Dort steht z.B., dass man selbst mit dem 400er extrem viele Schuebe braucht, um die Facette richtig zu setzen. Ich habe Angst, dass der Materialabtrag gross wird. Gibt es eine Methode, den Materialabtrag moeglichst gering zu halten?

Bisher wuerde ich im Prinzip standardmaessig vorgehen. Mit dem 400er solange Schuebe auf einer Seite machen, bis ich auf der ganzen Klinge den Bart fuehlen kann. Dazu Bogenschuebe verwenden. Danach auf der anderen Seite soviele Schuebe, bis man den Bart fuehlen kann. Dann kommen die Wechselschuebe auf dem 400er. Benoetige ich dann auch extrem viele Wechselschuebe, wenn man bereits extrem viele Schuebe zur Erstellung des Barts gebraucht hat?

Danach Wechselschuebe auf dem 1000er, 3000er, 5000er und 8000er mit teilweise Bogenschueben bis ich mit der Lupe sehen kann, dass ich bis zum vordersten Bereich der Klinge auf der gesamten Klinge durchgedrungen bin. Dann noch Pastenriemen und ordentlich ledern und dann rasiert das Messer hoffentlich anstaendig.

Wie schaerft ihr eure Wedges mit laechelnder Klinge?

Viele Gruesse,
cowculus
 
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Diskussionsnachricht 000001
05.02.2018, 21:40 Uhr
Borsif
registriertes Mitglied


Servus,

da ich ebenfalls einige Messer mit lächelnder Klinge besitze und sie auch schon geschärft habe von mir folgende Erfahrungen:

Ich finde nicht, dass sie "extrem viele Schübe" benötigen im Vergleich zu anderen Messern. Die Anzahl der Schübe - finde ich - korreliert mit der Facettenbreite (und Stahl!!!) viel mehr als mit der Messerform ...

Ansonsten halt wie du bereits geschrieben hast - in Bogenschüben. Man sieht ja am Stein eh welcher Teil der Klinge gerade Kontakt mit dem Stein hat (Wasser oder Slurry wird an dieser Stelle vor dem Messer geschoben). Hier finde ich beim Schärfen einen ganz großen Vorteil der lächelnden Klingen im Vergleich zu geraden Klingen: falls ein Bereich der Klinge mehr aufmerksamkeit bedarf, kann man speziell nur diesen Bereich weiter betonen/bearbeiten, das geht bei einer geraden Klinge nicht wirklich so leicht.

Ansonsten so wie du bereits geschrieben hast. Nachdem du auf beiden Seiten den Bart gebildet hast, reichen meiner Meinung nach "normal viele" Wechselschübe. Das einzige was ich nicht verstanden habe ist: " ... bis ich mit der Lupe sehen kann, dass ich bis zum vordersten Bereich der Klinge auf der gesamten Klinge durchgedrungen bin."
Welchen vordesten Bereich meinst du hier? Den äußersten Grad der Facette? der muss bereits beim ersten Stein voll durch sein, alle weiteren Steine "polieren nurnoch".

Zum Material-Abtrag gering halten: Die Facette muss durchgeschärft werden (die beiden Flanken des Trapezes müssen sich in ein Dreieck verbinden), weniger Material abtragen geht nicht. Wenn du danach nicht noch ewig auf groben Steinen bleibst, dann wird das schon das schonenste gewesen sein.

Wo man Materialabtrag verhindern kann ist der Rücken. Gerade bei alten Wedges sollte man diesen abkleben. Bei Wedges wird ansonsten die Facette gerne mal schon etwas breit (abhängig vom Honewear). Manche Leute kleben hierfür den Rücken auch mit mehr als einer Lage Tape ab. Man muss nur schauen, dass der Schärfwinkel noch in einem guten Bereich bleibt.

Liebe Grüße und viel Erfolg.
Borsif

Diese Nachricht wurde am 05.02.2018 um 21:40 Uhr von Borsif editiert.
 
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Diskussionsnachricht 000002
05.02.2018, 22:39 Uhr
cowculus
registriertes Mitglied


Hallo Borsif,

vielen Dank für die Erfahrungen und Ratschläge

Bei meinem Messer ist die Facette schon mehrere Millimeter breit und der Rücken sieht poliert aus, was darauf schließen lässt, dass ohne Ankleben des Rückens geschärft wurde.

Für mich empfiehlt es sich aber trotzdem, den Rücken abzukleben oder? Durch den etwas größeren Schärfwinkel als bisher erreiche ich dann wahrscheinlich auch schneller das Herstellen des Bartes denke ich. Kann das schlecht für das Messer bzw. die Rasureigenschaften sein?
 
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Diskussionsnachricht 000003
07.02.2018, 08:07 Uhr
Borsif
registriertes Mitglied


Servus Cowculus,

Zitat:
(...) Bei meinem Messer ist die Facette schon mehrere Millimeter breit und der Rücken sieht poliert aus, was darauf schließen lässt, dass ohne Ankleben des Rückens geschärft wurde.

Das Schärfen ohne Abkleben ist per se nichts schlechtes, wenn man bei einem neuen, vollhohlen Messer ohne Abkleben des Rückens schärft, entsteht am Rücken nur eine hauchdünne, polierte Linie, welche in den Facetten, die ein Rücken oftmals hat, ohnehin untergeht. Das Verhunzt auch das Aussehen des Messer keineswegs.

Wenn ein Messer jedoch millimiterdicke polierte Stellen vom Schärfen hat, nennt man das gerne "hone-wear" also "Schärf-Verschleiß".

Ich würde es persönlich wohl so machen wie du es geschrieben hast, eine Lage Tape auf den Rücken, dann hat man die Facette auch schneller durchgeschärft und man trägt nicht zum weiteren Honewear bei und gleichzeitig lässt sich vielleicht eine sehr dünne, neue Facette mit etwas stumpferem Winkel schaffen, die auch rasch erreicht werden kann.

Und eine Lage Tape verhunzt im Normalfall nicht den Schneidwinkel

Viel Erfolg mit deinem Messer
Liebe Grüße
Borsif

Diese Nachricht wurde am 07.02.2018 um 08:09 Uhr von Borsif editiert.
 
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Diskussionsnachricht 000004
12.02.2018, 11:11 Uhr
cowculus
registriertes Mitglied


Ich habe den ganzen Samstag damit verbracht, das Messer zu schärfen. Leider lief der Haartest am Ende sehr schlecht und die Rasur ebenso. Nun überlege ich, wo mein Fehler lag.

Zuerst habe ich den 400er verwendet, ca. 4h lang. Da ich aber noch sehr langsam schärfe, vor allem bei den Bogenschüben, befürchte ich fast, dass bereits bei diesem Stein mein Fehler liegt. Ich habe 100 gerade Schübe gemacht, dann 50 Bogenschübe, um den hinteren Teil der Klinge zu betonen und dann 50 Bogenschübe, um den vorderen Teil der Klinge zu betonen. Das habe ich so oft auf einer Seite wiederholt, bis ich auf gesamter Klingenlänge den Bart ertasten konnte. Leider muss ich gestehen, dass ich bei anderen Messern den Bart teilweise deutlich mehr gespürt hatte. Liegt das am Wedge-Schliff oder doch daran, dass ich noch nicht hinreichend viele Schübe hatte? Wie "deutlich" muss man den Bart spüren können?

Wie teilt ihr gerade Schübe und Bogenschübe auf?

Danach habe ich das gleiche auf der anderen Seite gemacht und dann 100 - 50 - 50 und nochmal 100 - 50 - 50 Wechselschübe.

Dann bin ich auf dem 800, 3000, 5000 und 8000er immer gleich vorgegangen. Ich habe wieder 100 - 50 - 50 Wechselschübe gemacht. Danach sah die Facette unter der Lupe überall gleichmäßig aus, sofern das mein ungeschultes Auge beurteilen kann. Deswegen habe ich auf jedem Stein zur Sicherheit nochmal 100 - 50 - 50 Wechselschübe gemacht.

Danach 10 mal auf dem Chromoxid-Leder abgezogen und dann 100 mal auf normalem Leder. Haartest war sehr enttäuschend. Also weitere 10 mal auf das Chromoxid-Leder und 100 mal auf das normale Leder.

Rasur lief schlecht. Der Haartest wird auf keinem Bereich der Klinge gut bestanden. Auf manchen Teilen nur noch schlechter als auf anderen. Im vorderen Klingenbereich z.B. ist es besonders schlecht.

Ich wäre dankbar, wenn ihr mir meine größten Fehler nennen könntet.

Viele Grüße
cowculus

Diese Nachricht wurde am 12.02.2018 um 11:13 Uhr von cowculus editiert.
 
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Diskussionsnachricht 000005
12.02.2018, 16:16 Uhr
EasyRider
registriertes Mitglied


Dein einziger und zugleich größter Fehler ist, dass du dich selbst ganz offensichtlich für einen Zauberlehrling hältst, der ernsthaft glaubt, auf Anhieb ein W & B mit lächelnder Klinge schärfen zu können..........

--
In allen Schliffarten Dachs, Ross und Sau und auch den ein oder anderen Synthie Jede Menge Am liebsten schön schlotzig Von Armani bis Wodka
 
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Diskussionsnachricht 000006
12.02.2018, 17:08 Uhr
Feine Klinge
registriertes Mitglied


Hi cowculus, spannender Faden, Danke Dir dafür.

was genau meinst Du mit Bogenschüben ?

@ EasyRider

Du Harlekin auf raskolnischem Pfad ..
 
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Diskussionsnachricht 000007
12.02.2018, 18:31 Uhr
shelob
registriertes Mitglied


4 Stunden auf dem 400 hört sich schon sehr brutal an. Da tut mir das Messer ein bisschen leid.

Die alten lächelnden Wedges sind immer eine Herausforderung, selbst für geübte Schärfer.

Ich kann dir leider nicht sagen, wie ich die Bogenschübe aufteile, da ich das immer nach Gefühl mache.

Wichtig ist mehr die Kontrolle der Facette mit einem Lupe oder Mikroskop, gerade die Naniwa Reihe ist da sehr dankbar, da man wunderbar die Schleifmuster der verschiedenen Körnungen unterscheiden kann.

Zum Facette setzen kann ich dir den Chosera 1000 empfehlen, der schlägt den 400 und 800 um Längen. Er kostet zwar sein Geld, ist aber jeden Cent wert und selbst viele Schärfer die auf Natursteine schwören nutzen ihn zum Facette setzen.

--
und werden immer mehr Herold R89, Gilette Slim Adj. ASP
 
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Diskussionsnachricht 000008
12.02.2018, 21:33 Uhr
El Gringo
registriertes Mitglied


shelob schrieb:

Zitat:
4 Stunden auf dem 400 hört sich schon sehr brutal an. Da tut mir das Messer ein bisschen leid.

Nur ein bisschen???
Leider kann ich zu dieser Lachnummer, die eigentlich ein Trauerspiel ist, nicht schreiben, was mir auf der Zunge liegt, denn ich würde mir dann zu Recht eine Verwarnung der Moderatoren einhandeln...

Gruß,
El Gringo

Diese Nachricht wurde am 12.02.2018 um 21:35 Uhr von El Gringo editiert.
 
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Diskussionsnachricht 000009
12.02.2018, 22:29 Uhr
EasyRider
registriertes Mitglied


Und warum macht keiner von Euch den Kollegen darauf aufmerksam, dass die Körnungszahl der Steine zugleich die Anzahl der darauf durchzuführenden Schübe vorgibt?

400k = 400 Schübe

800k = 800 Schübe

3000k = 3000 Schübe

5000k = 5000 Schübe

8000k = 8000 Schübe

Ausgeführt je zur Hälfte als Wechselschübe und Bogenschübe!

Wenn du dich daran hältst, hat dein W & B zu Weihnachten unter Garantie einen Bart, besteht höchstwahrscheinlich schon zu Neujahr den Haartest und du kannst dich dann am Fastnachtsdienstag kommenden Jahres damit rasieren. Geht eh ruckzuck, wenn man's von Anfang an richtig macht.........

Liebe Grüße,
EasyRider

--
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Diese Nachricht wurde am 12.02.2018 um 22:40 Uhr von EasyRider editiert.
 
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Diskussionsnachricht 000010
12.02.2018, 22:50 Uhr
cowculus
registriertes Mitglied


Ich finde es wirklich schade, dass ich hier so wenig konstruktive Vorschläge bekomme. Ich verstehe, dass ihr am liebsten euren Kopf gegen eine Wand schlagen möchtet, falls ich hier sehr schlimme Fehler begehe.

Aber dann reißt euch doch bitte zusammen und nennt mir diese Fehler, anstatt nicht hilfreiche Antworten zu hinterlassen, die niemanden weiterbringen.

Ich habe mich vor dem Schärfen wirklich informiert und sehe meine Fehler nunmal nicht. Im Startthread verlinkten Thread schrieb Bartisto z.B.:
"In hartnäckigen Fällen kommt eine Anzahl von Schüben zusammen, die im vierstelligen Bereich liegt, legt man einen 400er zugrunde."

Für eine solche Anzahl an Schüben vergeht bei mir nun einmal sehr viel Zeit. Nach solchen Aussagen im anderen Thread habe ich mir nicht große Sorgen gemacht, nachdem ich beim Schärfen nicht nach kurzer Zeit den Bart erfühlen konnte. Ich habe bei euren Kommentaren aber gerade das Gefühl, dass eine solange Zeit auf dem 400er mehr als ungebracht ist. Das steht im anderen Thread aber nunmal ganz anders. Zu meiner Aufteilung an geraden Schüben und Bogenschüben habe ich mir auch Gedanken gemacht. Es gibt von Bartisto eine Anleitung zu Bogenschüben im Forum. In dieser steht, wenn ich mich nicht täusche, dass man ca 60% gerade Schübe machen soll. Bei einer Aufteilung von 100 zu 50 sind das also 2/3 gerade Schübe, was damit gut hinkommt.

Also bitte ich euch, teilt mir meine Fehler mit und lasst mich aus ihnen lernen.
 
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Diskussionsnachricht 000011
12.02.2018, 23:01 Uhr
EasyRider
registriertes Mitglied


Sorry, cowculus, war nicht bös' gemeint Is ja Karneval...
Zur Wiedergutmachung hinterlasse ich dir das da:

www.gut-rasiert.de/forum/index.php?topic=213.0

Liebe Grüße,
EasyRider

--
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Diskussionsnachricht 000012
12.02.2018, 23:35 Uhr
shelob
registriertes Mitglied


Keine Sorge, ich haue bestimmt nicht meinen Kopf irgendwo dagegen, nur weil ein anderer Fehler macht. Fehler macht schließlich jeder. Ich habe nur mal kurz überschlagen, das 4 Stunden auf einem Stein locker 4000 Schübe sind.

Wie viele Schübe man für das Durchschärfen der Facette benötigt, hängt maßgeblich von der Aggressivität der Steine und der Zähigkeit und Härte des Stahls ab. Ich habe mir auch schon beim Facette setzten von alten Sowjet Klingen einen Wolf geschärft. Da bewege ich mich dann in einem Bereich von vieleicht 500 Schüben. Andere Messer sind bei 20 Wechselschüben schon durchgeschärft.

Ich praktiziere halt kein Zählen mehr, auch schärfe ich nicht mehr eine Seite durch bis ich einen Grad erfühlen kann. Es ist eher eine Frage des Gefühls und anschließender optischer und haptischer Kontrolle. Sieht die Facette gut unter der Lupe aus, bzw. rasiert sie auf ganzer Länge meine Armhaare.

Hast du schonmal geschaut ob die Klinge wirklich gleichmäßig aufliegt? Gerade die alten Messer sind nicht immer so gerade.

Bei schwierigen Fällen nehme ich auch gerne schmale Steine, oder stelle Banksteine hochkant. Da ist es einfacher bestimmte Klingenbereiche zu betonen. Leider geht das mit den Kombisteinen nicht.

Am wichtigsten ist glaube ich, dass du dich von den Zahlen löst. Kontrolliere ob die Schärfriefen des Vorgänger Steins komplett weg sind, erst dann wechselst du auf den nächst feineren Stein.

Evt. Stimmt auch der Schneidenwinkel nicht. Dann kann es helfen eine 2. Lage Tape anzubringen. Bei einem 200 Jahre altem Sheffielder habe ich mal 3 Lagen Panzertape verwenden müssen, damit es vernünftig rasiert hat.

Du wirst halt weiter probieren müssen. Nicht verzagen, aber bitte nutze den 400er nicht mehr so intensiv fange lieber mit dem 800er an. Der frisst nicht ganz soviel Fleisch.

--
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Diskussionsnachricht 000013
13.02.2018, 09:49 Uhr
Feine Klinge
registriertes Mitglied


Hi cowculus,

Lass Dich nicht entmutigen, Du bist fast am Ziel, so sehe ich das. Jetzt nicht aufgeben, das ist das wichtigste.

Wir sind in ziemlich dergelichen Ausgangslage. Ich habe den Cerax 400 und den Cerax 1000/6000 mir besorgt, zum "Üben". Am Wochenende habe ich mir mein erstes Rasiermeser relativ unspektakulär auf eine feine Rasurschärfe geschärft. Ich bin dabei, alte Rasiermesser vom Flohmarkt herzu richten und das zweite ist jetzt auch schon rasurscharf, ich warte nur noch auf meinen Bart
Auch über mich erging schon Häme und Spott.. ich denka, das ist hier ein bisschen so.

Die gute Nachricht, Schärfen ist wirklich nicht schwer. Es handelt sich um ein Handwerk, danke an Grognar und El Gringo an dieser Stelle.

Ich gehe davon aus, dass Du Dein Messer über den Stein schiebst, nicht ziehst. Die Bogenschübe verstehe ich immer noch nicht ganz, aber ich denke Du "biegst" mit dem Besser wohl am Ende mit der Schneide in eine Richtung des Steins ein. Wenn dem der Fall ist, sehe ich hier eine Fehlerquelle, ich könnte das Messer kaum gerade so halb in der Luft halten, wenn das Sinn macht. Für einen alten Schärfhasen ist das sicher eine leichte Übung.

So wie shelob geschrieben hat, ist das Ganze mehr ein handwerkliches Geschick, ein handwerkliches Gefühl für das Messer, nicht ein Abzählen der Schübe. Die eines Seite verhält sich meiner bescheidenen Erfahrung nach immer anders als die gegenüberliegende.

Ich glaube, Du hast es "zu gut" gemeint. Der 400er ist für Ausbrüche am Messer gut. Sollte das Messer keine Ausbrüche haben, fängst Du mit dem 800er an. Du solltest mittlerweile eine schöne Facette haben. Ich denke, dass Du nicht unbedingt etwas falsch gemacht hast, Du dürftest einfach jetzt nur etwas Material abgetragen haben und hast dadurch eventuell eine gerade Schneide erreicht. Also bloß nicht aufgeben.

Nimmst Du den Bart ab ? Nachdem sich dieser gebildet hat, muss dieser abgenommen werden, damit ein sauberes "V" entsteht. Ich mache das, indem ich mit dem Messer mit seinem Eigengewicht einmal durch dem Nagura gehe. Also einmal nachdem sich der Bart auf dem 800er auf der einen Seite gebildet hat und dann noch einmal, sobald sich dieser auf der anderen Seite gebildet hat. Danach schärfe ich zur Sicherheit noch ein paar Wechselschübe nach Gefühl auf demselben Stein, in Deinem Fall auf dem 800er. Nach dem 3000 ziehen manche dann das Messer durch Horn (Daumennagel oder Kork). Eventuell hilft Dir das.

Viele Grüße

Feine Klinge

@ shelob

hi shelob, cool, thx für die Tips, bist echt in Ordnung, als Anfänger noch Spott zuertragen hilft einem nicht weiter, immerhin einer der das erkannt hat. Dadurch haben andere auch etwas davon.

Viele Grüße

Feine Klinge
 
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Diskussionsnachricht 000014
13.02.2018, 09:56 Uhr
Feine Klinge
registriertes Mitglied


@ cowculus

wenn ich das mit dem Cerax schaffe, dann schaffst Du da mit den Naniwas mit links
 
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Diskussionsnachricht 000015
13.02.2018, 10:28 Uhr
Borsif
registriertes Mitglied


Servus,

finde es auch wirklich nicht angebracht Kommentare, die nicht hilfreich sind "zur Belustigung" hier zu deponieren.

Aber nun zur Sache:

4h auf einem 400er klingen schon nach sehr langer Zeit. Aber ich glaube hier kommt es auch darauf an. Wenn man hier mit null Kraft arbeitet, kann man doch recht lange brauchen. Und auch das mit den Ausbrüchen stimmt so nicht, dass man NUR wenn ein Messer mit dem Auge sichtbare Ausbrüche hat diese grobe Körnung verwenden kann/soll. Oftmals haben gerade alte Messer sehr breite Facetten, mit vielleicht falschem Winkel, bis man die mal durchgeschärft hat kann es auch mal wirklich sehr, sehr lange dauern.

Zu den Bogenschüben:

Also ich glaube es kommt darauf an wie die Klinge lächelt. Ich habe Messer, die "eigentlich gerade" sind, aber bei denen schon der Kopf, und/oder das Erlende etwas lächeln (im Prinzip meistens durch unsachgemäßes Schärfen in der Vergangenheit).

Aber andere Messer lächeln voll und gleichmäßig, z.b. neue Koraats oder oftmals alte WB (wie z.b. diehier: )




(die beiden Messer sind jetzt vielleicht ein schlechtes Beispiel, diese hat für mich nämlich Bartisto geschärft - habe ich mir wieder gegönnt
aber ich habe andere, im prinzip ähnliche Messer, die ich selbst geschärft habe)

hier verwende ich eigentlich keine ausschließlichen geraden Schübe, sondern ich versuche grundsätzlich die halbe oder gesammte Klingenlänge mit jedem Schub zu erreichen, bzw. wenn ich das Gefühl habe, dass ein bestimmter Bereich noch Verbesserung bedarf, kann man diesen Bereich extra betonen. (in etwa wie in diesem Video: https://www.youtube.com/watch?v=rsjkMX5n0-s - das Video zeigt es meiner Meinung nach nicht ganz perfekt, aber es bringt in etwa die Idee rüber. Es ist außerdem ein ganz krass lächelndes Messer, also sieht man hier quasi eine starke Übertreibung der Bewegung)

Liebe Grüße
Borsif

Diese Nachricht wurde am 13.02.2018 um 10:44 Uhr von Borsif editiert.
 
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Diskussionsnachricht 000016
13.02.2018, 10:38 Uhr
Feine Klinge
registriertes Mitglied


@ Borsif

wow Danke, jetzt verstehe ich die "Bogenschübe"

@ cowculus

meiner bescheidenen Einschätzung zufolge, dürfte Dein Messer nach Deiner Vorarbeit in ca einer halben bis einer Stunde geschärft sein. Die Facette neu setzen auf dem 800er, der Bart sollte sich sehr schnell entwickeln, nachdem Du ja jetzt ein fast perfektes V hast . Also nicht übertreiben (Stichwort Überschärfen). Danach hoch bis zum 8000er, so wie shelob und Borsif es beschrieben haben und den Bart abnehmen nicht vergessen. Insgesamt gilt, Weniger ist mehr.
 
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Diskussionsnachricht 000017
13.02.2018, 10:57 Uhr
Feine Klinge
registriertes Mitglied


@ cowculus

Ich würde diese Bogenschübe vorerst herauslassen. Wenn das Wedge auf Deinen Stein passt, mach einfach gerade Schübe. Wenn der Stein zu klein ist, lege ich die Messer diagonal auf den Stein und mache dann gerade Schübe (jetzt geht`s bestimmt gleich wieder los.. Häme und Spott hihi ) Die Geschichte mit dem zuerst die halbe Seite und dann die andere halbe Seite würde auch funktionieren, aber das ist mir noch zu wackelig.

Viele Grüße aus Tirol
 
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Diskussionsnachricht 000018
13.02.2018, 11:37 Uhr
Borsif
registriertes Mitglied


Hallo Feine Klinge,

ich verstehe deinen Tipp an den TE nicht. (Fast) alle meine Steine sind breiter als Rasiermesser, dennoch kann ich meine lächelnden Messer nicht mit geraden Schüben schärfen, da ansonsten das Kopf- und Erlende in der Luft stehen.

Da würde ich millimeterweise Stahl entfernen müssen bis sich eine gerade Klinge ergibt.

(vergleiche auch Ulriks Video: https://www.youtube.com/watch?v=r0QMB9DQ6Vk - hier sieht man die Bogenschübe nicht so gut, da es eine Draufsicht ist, man sieht sie besser von der Seite)

Liebe Grüße
Borsif

Diese Nachricht wurde am 13.02.2018 um 11:37 Uhr von Borsif editiert.
 
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Diskussionsnachricht 000019
13.02.2018, 12:58 Uhr
Feine Klinge
registriertes Mitglied


@ Borsif

Ok. Habe das erst jetzt - nachdem ich das Basic II vorsichtig auf den Stein gelegt habe - verstanden. Vielen Dank dafür !
 
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Diskussionsnachricht 000020
13.02.2018, 13:01 Uhr
EasyRider
registriertes Mitglied


Feine Klinge schrieb:

Zitat:
...jetzt geht`s bestimmt gleich wieder los.. Häme und Spott hihi )

Dur irrst, lieber Andi, am Faschingsdienstag bin ich immer ganz ernst Denn da überlasse ich nur zu gerne den anderen die Narrenbühne.
Also bitte ich dich, dies als ernstgemeintes Kompliment aufzufassen:
Ich ziehe meine Narrenkappe vor deinem geglückten Schärfversuch!

Dennoch mit närrischen Grüßen von Graz nach Tirol,
EasyRider

Borsif schrieb:

Zitat:
...finde es auch wirklich nicht angebracht Kommentare, die nicht hilfreich sind "zur Belustigung" hier zu deponieren.

Und ich wiederum finde es "wirklich nicht angebracht", wenn hier Threads erstellt werden, die eo ipso nur als Lachnummern verstanden werden können. Auch unfreiwillige Komik - was auf diesen Faden sicher zutrifft - bleibt Komik, und diese dient nun mal primär der Belustigung.
Es gibt zu diesem Thema hier und anderswo haufenweise Beiträge, die man halt nur finden und lesen (!) muss, und schon sind 99,9 Prozent der Fragen des TE beantwortet.

Aber ich will damit nicht in Abrede stellen, dass solche "Komik-Threads" auch ihr Gutes haben: Geben sie dir doch immer wieder die Gelegenheit, dich hier als Experte in Szene zu setzen und so an deiner Selbstprofilierung zu arbeiten. Dagegen ist nichts einzuwenden, denn es gibt wahrlich Ärgers.......z. B. einen solchen Thread zu erstellen

Mit besten Grüßen aus Graz,
EasyRider

--
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Diese Nachricht wurde am 13.02.2018 um 13:02 Uhr von EasyRider editiert.
 
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Diskussionsnachricht 000021
13.02.2018, 14:15 Uhr
Borsif
registriertes Mitglied


EasyRider schrieb:

Zitat:
Und ich wiederum finde es "wirklich nicht angebracht", wenn hier Threads erstellt werden, die eo ipso nur als Lachnummern verstanden werden können. Auch unfreiwillige Komik - was auf diesen Faden sicher zutrifft - bleibt Komik, und diese dient nun mal primär der Belustigung.
Es gibt zu diesem Thema hier und anderswo haufenweise Beiträge, die man halt nur finden und lesen (!) muss, und schon sind 99,9 Prozent der Fragen des TE beantwortet.

Aber ich will damit nicht in Abrede stellen, dass solche "Komik-Threads" auch ihr Gutes haben: Geben sie dir doch immer wieder die Gelegenheit, dich hier als Experte in Szene zu setzen und so an deiner Selbstprofilierung zu arbeiten. Dagegen ist nichts einzuwenden, denn es gibt wahrlich Ärgers.......z. B. einen solchen Thread zu erstellen

Mit besten Grüßen aus Graz,
EasyRider

Servus Easyrider,

es gibt ein Sprichwort: "es gibt keine dummen Fragen". Man kann sich bei vielen Sachen zunächst ungeschickt anstellen und RM-Schärfen ist etwas, was man sich nicht sehr einfach zeigen lassen kann.

Ich finde, dass es immer unangebracht ist über einen Anfänger - in welcher Sache auch immer - zu lachen. Denn dann entsteht schnell ein Klima, wo sich keiner mehr etwas zu fragen traut und es herrscht schweigen.

Ich gebe dir Recht, dass - generell - sehr oft Fragen gestellt werden, die in diesem Forum bereits beantwortet worden sind.

Ich fand es jedoch zunächst auch nicht sehr einfach lächelnde Klingen zu schärfen und wollte Hilfestellung geben.

Und deinen letzten Absatz empfinde ich als einen persönlichen und sehr beleidigenden Angriff, das will ich dir nur mitteilen ...

Gruß
Borsif

Diese Nachricht wurde am 13.02.2018 um 14:19 Uhr von Borsif editiert.
 
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Diskussionsnachricht 000022
13.02.2018, 14:36 Uhr
matchbox
registriertes Mitglied


Sich hier dermaßen äußern, aber selbst seine Messer vom Großvater schärfen lassen...
 
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Diskussionsnachricht 000023
13.02.2018, 14:41 Uhr
EasyRider
registriertes Mitglied


Borsif schrieb:

Zitat:
Und deinen letzten Absatz empfinde ich als einen persönlichen und sehr beleidigenden Angriff, das will ich dir nur mitteilen ...

Kaum hat man den Schelm ertappt,
schon zeigt er sich eingeschnappt


-Wilhelm Busch-

Gruß,
EasyRider

--
In allen Schliffarten Dachs, Ross und Sau und auch den ein oder anderen Synthie Jede Menge Am liebsten schön schlotzig Von Armani bis Wodka
 
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Diskussionsnachricht 000024
13.02.2018, 17:29 Uhr
Borsif
registriertes Mitglied


Es tut mir hier furchtbar leid für cowculus wegen des OT, aber ich habe es einfach nicht nötig mich irgendwo zu profilieren.
Ich kann mich ausreichend in meinem Leben entfalten und finde diese haltlose Unterstellung deshalb einen schlechten Witz.

Und du kannst auch bemerken, dass ich nur in Verteidigung bin und dich nicht angreife, ich kann mir nämlich auch etwas nur denken und es nicht schriftlich für die Öffentlichkeit festhalten.

Diese Nachricht wurde am 13.02.2018 um 17:32 Uhr von Borsif editiert.
 
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