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NassRasur.com-Forum » Rasiermesser und Zubehör » Portland Rasiermesser » Themenansicht

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Autor Thread - Seiten: -1- [ 2 ]
Diskussionsnachricht 000000
18.02.2018, 21:09 Uhr
Bergdoktor
registriertes Mitglied


Liebe Kollegen,

da amerikanische Rasiermesser hier ein absolutes Schattendasein fristen, und zwar sehr zu unrecht, wie ich meine, möchte ich hier mein neues Messer von Portland Razor vorstellen, und würde mich freuen, wenn diejenigen von Euch, die selbst ein Portland haben bzw. kennen, ihre Erfahrungen mit mir teilen würden.

Mein Messer ist das CASCADE, 5/8'', 1/4-hohl mit Gradkopf.

free-picload.com/uploads/2018/02/i82331bxxzr3.jpg

Die Spezifikationen laut Portland-HP

- Handmade in Portland, OR
- 5/8 Square Point Straight Razor
- Lower and Upper Jimps for Added Grip and Control
- Quarter-Hollow Ground Stainless Steel
- Hardened to 62 HRC
- Shave-Ready: Hand-Honed to 12K grit and Stropped Before Shipping
- Brass Pinned by Hand

Ich habe das Messer von einem Kollegen hier gekauft, der selbst mehrere Portlands besitzt, dem das Cascade aber zu klein war. Das Messer kam mit einer geradezu sensationellen Schärfe, wobei mir der Verkäufer versicherte, er habe sich nur 1 x damit rasiert und es handle sich bei der Schärfe um die Werks- bzw. Auslieferungsschärfe.

Ich habe mich mit dem Messer bisher 3 x rasiert und muss sagen: BESSER GEHT ES NICHT! Das Cascade rasiert ultrasanft und mit einer Gründlichkeit, die sogar mein Hart Steel überragt.

Kollegen, die den "Anfänger sucht...."-Thread verfolgt haben, wissen ja, dass ich mit dem Hart Steel so zufrieden war, dass ich mich von all meinen Solingern (Dovo Bismarck, Wacker Jungmeister, Böker Damast Horn und Horstator 7/8) und sogar von meinem 8/8+ Palmera getrennt habe. Hat mir zwar von den Kollegen in diesem Thread nur Kopfschütteln eingebracht, aber ich hab's nicht bereut.

Aber dass ich in so kurzer Zeit auf ein Messer stoßen würde, das ich als NOCH BESSER als das Hart Steel einstufen würde, hätte ich mir nicht gedacht.

Über die Manufaktur Portland Raszor Co. kann man sich hier informieren:

https://www.youtube.com/watch?v=gwWz_1J3nUc
https://www.youtube.com/watch?v=G7vW7auaT9Y

Bin schon gespannt, was andere "Ami-Besitzer" für Erfahrungen gemacht haben.

Liebe Grüße aus Tirol,
Martin

--
Hart Steel 6/8 Portland Strop Pils 101NE Thäter Zweiband Dachs RC Palmolive Classic Ralon Original, Pitralon, Old Spice
 
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Diskussionsnachricht 000001
18.02.2018, 21:34 Uhr
EasyRider
registriertes Mitglied


Wie du weißt, habe ich auch ein Hart Steel. Sogar länger als du.
Gutes Messer, keine Frage, aber so gut, dass ich deshalb all meine anderen Messer verscherbeln würde, auch wieder nicht.
Die Portlands kenne ich nicht, habe aber schon viel Gutes über die in den Ami-Foren gelesen.
Jedenfalls Glückwunsch zu deinem Neuerwerb!

Grüße nach Tirol,
EasyRider

Und Tante Edit meint, so würde sich auch El Gringo rasieren...

https://www.youtube.com/watch?v=c6ItwxxeF3Q

...während er seine Pferde im Bach tränkt.....

Jetzt weiß ich, warum er die Portland-Messer so mag.....

--
In allen Schliffarten Dachs, Ross und Sau und auch den ein oder anderen Synthie Jede Menge Am liebsten schön schlotzig Von Armani bis Wodka

Diese Nachricht wurde am 18.02.2018 um 21:54 Uhr von EasyRider editiert.
 
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Diskussionsnachricht 000002
18.02.2018, 22:10 Uhr
Vollhohl
registriertes Mitglied


Wieso hast du kein eigenes Foto gemacht?
 
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Diskussionsnachricht 000003
19.02.2018, 16:03 Uhr
Borsif
registriertes Mitglied


Servus Bergdoktor,

vielen Dank für deinen Bericht! Wie Kollege Vollhohl bereits angemerkt hat ist die Verwendung fremder Bilder ohne Einwilligung des Urhebers nicht problemlos (Stichwort Urheberrecht).

Ich hab mir jedenfalls das Youtube-Filmchen angesehen und auch die Homepage.

Was mir aus deinem Beitrag nicht gleich klar war -> das Cascade-Steel ist Rostträge, immer gut zu wissen!

Was mich im Video verblüfft hat war die Rohlingsherstellung. Diese werden aus einem Stahl-"blech" wasserstrahlgeschnitten.

Ist eigentlich eine schlaue Idee, was jedenfalls vom Gefüge her einen Unterschied macht zu den alten und den derzeitigen Deutschen Herstellern und Ulrik (Koraat) ist, dass die Rohlinge nicht geschmiedet werden. Durch das Schmieden verändert der Stahl nämlich seine Eigenschaften auch etwas. (Standard ist so wie ich es mitbekommen habe Stanzen und Gesenkschmieden.)

Das soll jetzt nicht wertend sein, also ich behaupte weder, dass es besser oder schlechter ist, sondern dass es mir aufgefallen ist.

Jedenfalls scheint Portland Razors eine recht nette Bude zu sein.

Liebe Grüße
Borsif

Diese Nachricht wurde am 19.02.2018 um 16:06 Uhr von Borsif editiert.
 
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Diskussionsnachricht 000004
19.02.2018, 20:17 Uhr
astronach
registriertes Mitglied


Moinsen,

dem guten Mann der sich bei den 'Multnomah Falls' den Bart abnimmt ist schon klar das in dem Wasser Fische reingepieselt haben?

gruss,
Andreas

--
Razzolution TwinTop schwarzchrom
Rockwell Razor 6C Gunmetall
Ralf Aust 6/8
Gip Silberspitz (knstl)
 
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Diskussionsnachricht 000005
19.02.2018, 21:39 Uhr
Bergdoktor
registriertes Mitglied


Servus Borsif,

danke für deine technischen Erklärungen, die machen mich jetzt aber a bissl unsicher. Ich weiß schon, dass du nicht werten willst, aber wenn ich dich richtig verstehe, sind die Produktionsmethoden bei Portland nicht state of the art, oder interpretiere ich dich da falsch?

Und warum ist "ROSTTRÄGE" immer gut zu wissen? Klingt für mich irgendwie so nach "naja"...Du weißt vom fAlbert-Thread her, dass ich auf diesem Gebiet ein Nasenbohrer bin.

Das Bild kann ich leider nit mehr rausnehmen. Werd' beim nächsten Mal aber nur mehr a eigenes einstellen. Danke für den Hinweis von dir und dem Kollegen Vollhohl.

@astronach:

Nichts weicht den Bart besser ein als mit klarem Bachwasser verdünnter Fisch-Urin.

Gruß vom Berg,
Martin

--
Hart Steel 6/8 Portland Strop Pils 101NE Thäter Zweiband Dachs RC Palmolive Classic Ralon Original, Pitralon, Old Spice

Diese Nachricht wurde am 19.02.2018 um 21:59 Uhr von Bergdoktor editiert.
 
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Diskussionsnachricht 000006
19.02.2018, 23:51 Uhr
Borsif
registriertes Mitglied


Bergdoktor schrieb:

Zitat:
Servus Borsif,

danke für deine technischen Erklärungen, die machen mich jetzt aber a bissl unsicher. Ich weiß schon, dass du nicht werten willst, aber wenn ich dich richtig verstehe, sind die Produktionsmethoden bei Portland nicht state of the art, oder interpretiere ich dich da falsch?

Servus Martin,

nein so würde ich das nicht sagen. Gesenkschmieden ist schon etwas recht altes, es werden wohl seit über 100 Jahren Rasiermesser gesenkgeschmiedet. Ganz allgemein sind geschmiedete Teile etwas gutes, da geschmiedete Teile im Vergleich zu spanabhebend gearbeiteten Teilen (Drehen, Fräsen, usw.) eine höhere Festigkeit haben. Rasiermesser werden aber nicht auf Festigkeit belastet, daher in dieser Hinsicht egal. Schmieden verändert aber meines Wissens nach auch das Gefüge des Stahls etwas. In wieweit das gut oder schlecht ist kann ich wirklich nicht beurteilen. Was man sich mit geschmiedeten Rohlingen halt jedenfalls erspart ist ne Menge Schleifarbeit, da sie ja bereits grob die Form eines Rasiermessers haben. Bei Portland müssen die quasi die gesammte Dicke runterschleifen.

Der Nachteil von Gesenkschmieden liegt produktionstechnisch auf der Hand. Das Gesenk (die Form) wird bestimmt furchtbar teuer sein und man ist nicht besonders flexibel was die Form angeht. Für jede Rasiermesserform muss man eine weitere Form anschaffen (ich rede nicht von Kopfformen, sondern nur den Grundformen, aber z.b. Messerbreite). Und wer weiß ob es einen geeigneten Lieferanten in ihrer Umgebung gibt, in Deutschland beziehen alle Rasiermesserhersteller die Rohlinge von demselben Lieferanten.

Wasserstrahlschneiden hat hingegen keine Inertialkosten und ist völlig flexibel. Die Burschen bei Portland können jede Woche andere Rohlinge haben. Ich finde das recht schlau.

Zitat:
Und warum ist "ROSTTRÄGE" immer gut zu wissen? Klingt für mich irgendwie so nach "naja"...Du weißt vom fAlbert-Thread her, dass ich auf diesem Gebiet ein Nasenbohrer bin.

Rostträge ist - finde ich - immer gut zu wissen, da es eine relativ besondere Eigenschaft ist. Die überwiegende Mehrheit der Rasiermesser ist ja rostend. Und eventuell sucht ja jemand genau so eines, oder auch gerade nicht. Das Verhalten bezüglich Schärfe annehmen und halten ist ebenfalls etwas unterschiedlich so weit man hier liest. Jedenfalls war auch das nicht auf die Qualität des Messers bezogen, ich habe z.B. ein Zwilling Friodur, ebenfalls rostträge und es rasiert wirklich außerordentlich!

Liebe Grüße und viel Spaß mit deinem Messer!
Borsif

Diese Nachricht wurde am 19.02.2018 um 23:54 Uhr von Borsif editiert.
 
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Diskussionsnachricht 000007
20.02.2018, 13:20 Uhr
El Gringo
registriertes Mitglied


Borsif schrieb:

Zitat:
Jedenfalls scheint Portland Razors eine recht nette Bude zu sein.

Da ich die schon ein paarmal besucht habe, kann ich das "scheint" durch ein "ist" ersetzen. Die Guys dort sind von einer (Kunden-)Freundlichkeit, die sich in meinem Fall schon zu einer echten Freundschaft (weiter-)entwickelt hat. Vor allem Hunter Lee, der Typ in den Videos, ist nicht nur ein hochtalentierter Messerschmied, sondern in meinen Augen vielmehr schon so ein begnadeter Künstler à la Ulrik Beyer von Koraat. Er hat mir jedenfalls schon zwei custom made razors kreiert, die einen Vergleich mit den (gehypten) Messern von Max Sprecher oder Butch Harner in keiner Weise zu scheuen brauchen.
Und zu guter Letzt will ich nicht unerwähnt lassen, dass man sich bei einem Besuch dort mit jedem Serienmodell proberasieren kann/darf. Falls du einmal an die West-Coast kommst, kann ich dir einen Abstecher zu den Portland-Guys nur wärmstens empfehlen. Interessant ist für dich/Euch vielleicht noch dieser Link:

shavenook.com/showthread.php?tid=26423&page=2

Gruß,
El Gringo

Diese Nachricht wurde am 20.02.2018 um 13:28 Uhr von El Gringo editiert.
 
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Diskussionsnachricht 000008
20.02.2018, 13:55 Uhr
EasyRider
registriertes Mitglied


El Gringo schrieb:

Zitat:
Und zu guter Letzt will ich nicht unerwähnt lassen, dass man sich bei einem Besuch dort mit jedem Serienmodell proberasieren kann/darf.

...wow!!!....das ist ja wirklich ein Hit!!!
....hmmmmmmm....wie stelle ich es bloß am geschicktesten an, meinen Großvater davon zu überzeugen, mir einen Flug nach Oregon zu sponsern???
...und darüber hinaus auch noch mit reichlich Kaufbudget auszustatten...
Denn wie ich mich kenne, werde ich mich mit jedem Modell rasieren....und dann unbedingt eins davon haben wollen.......

El Gringo, es ist wirklich nicht fair von dir, mich (uns) hier ständig in Versuchung zu führen.

Grüße aus Graz,
EasyRider

--
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Diskussionsnachricht 000009
20.02.2018, 20:11 Uhr
Bergdoktor
registriertes Mitglied


@ Borsif

Dass du dir um Mitternacht (!!!) noch die Zeit genommen hast, meine dummen Anfängerfragen zu beantworten, und dazu noch so ausführlich, des haut mi wirklich aus di Sock'n, wie man bei uns da heroben sagt. Herzlichen Dank!!! Hast a Bier bei mir guat, zahlbar bei meinem nächsten Wien-Aufenthalt.

Gruß vom Bergdorf in die Großstadt,
Martin

--
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Diskussionsnachricht 000010
21.02.2018, 13:03 Uhr
EasyRider
registriertes Mitglied


Wenn ich es richtig verstanden habe, soll es in diesem Thread ja nicht nur um die Portland-Messer, sondern um amerikanische Rasiermesser ganz allgemein gehen. Möchte deshalb Euer Augenmerk auf diesen Anbieter lenken:

grimblades.com/

Kennt den jemand von Euch? Was ist von denen zu halten? Sind ja relativ neu auf dem Markt, nämlich erst seit 2014.

Was ich als Österreicher interessant fand, war, dass die für ihre Klingen österreichischen Stahl verwenden, und zwar Fine Grain Tool Steel.

Da ich technisch eine Null bin, Frage an die Experten hier: Was für ein Stahl ist das? Worin unterscheidet er sich von Karbonstahl bzw. Silberstahl?

Es grüßt Euch aus Graz,
EasyRider

--
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Diskussionsnachricht 000011
21.02.2018, 13:32 Uhr
Riddick
registriertes Mitglied





nein so würde ich das nicht sagen. Gesenkschmieden ist schon etwas recht altes, es werden wohl seit über 100 Jahren Rasiermesser gesenkgeschmiedet. Ganz allgemein sind geschmiedete Teile etwas gutes, da geschmiedete Teile im Vergleich zu spanabhebend gearbeiteten Teilen (Drehen, Fräsen, usw.) eine höhere Festigkeit haben. Rasiermesser werden aber nicht auf Festigkeit belastet, daher in dieser Hinsicht egal. Schmieden verändert aber meines Wissens nach auch das Gefüge des Stahls etwas. In wieweit das gut oder schlecht ist kann ich wirklich nicht beurteilen. Was man sich mit geschmiedeten Rohlingen halt jedenfalls erspart ist ne Menge Schleifarbeit, da sie ja bereits grob die Form eines Rasiermessers haben. Bei Portland müssen die quasi die gesammte Dicke runterschleifen.

Der Nachteil von Gesenkschmieden liegt produktionstechnisch auf der Hand. Das Gesenk (die Form) wird bestimmt furchtbar teuer sein und man ist nicht besonders flexibel was die Form angeht. Für jede Rasiermesserform muss man eine weitere Form anschaffen (ich rede nicht von Kopfformen, sondern nur den Grundformen, aber z.b. Messerbreite). Und wer weiß ob es einen geeigneten Lieferanten in ihrer Umgebung gibt, in Deutschland beziehen alle Rasiermesserhersteller die Rohlinge von demselben Lieferanten.

Zitat:
Borsif hat das kpl. richtig beschrieben, die Kaltverformung erzeugt eine höhere Festigkeit = höhere Standzeit/Schärfe der Klingen + man spart sich nachher das "runterschleifen" von Material. Letztlich ist die Methode Gesenkschmieden auch eher auf ne "Serienproduktion" ausgerichtet.

Zitat:
Und warum ist "ROSTTRÄGE" immer gut zu wissen? Klingt für mich irgendwie so nach "naja"...Du weißt vom fAlbert-Thread her, dass ich auf diesem Gebiet ein Nasenbohrer bin.

Rostträge ist - finde ich - immer gut zu wissen, da es eine relativ besondere Eigenschaft ist. Die überwiegende Mehrheit der Rasiermesser ist ja rostend. Und eventuell sucht ja jemand genau so eines, oder auch gerade nicht. Das Verhalten bezüglich Schärfe annehmen und halten ist ebenfalls etwas unterschiedlich so weit man hier liest. Jedenfalls war auch das nicht auf die Qualität des Messers bezogen, ich habe z.B. ein Zwilling Friodur, ebenfalls rostträge und es rasiert wirklich außerordentlich!

Liebe Grüße und viel Spaß mit deinem Messer!
Borsif

Rasiermesser die nicht "rostträge" sind, haben einen höheren Kohlenstoffanteil als "rostträge" Messer. Nachdem der Kohlenstoff einen hohen Beitrag zur "Schärfe" von Rasiermessern liefert, wirkt sich das + die zusätzlichen Legierungsbestandteile von rostträgen Messern teilweise negativ aus. Sprich, andere "Standzeiten der Schärfe" + Probleme beim Schärfen derselben. Details hierzu können sicher die "Schärf-Profi´s" liefern, alles andere lernt man im "Metall-Grundkurs"
Außerdem wird es seine Gründe haben warum das Material der Wahl nach wie vor Carbonstahl ist bei Rasiermessern.

--
„Die Welt ist ungerecht. Aber nicht unbedingt zu Deinen Ungunsten.“
John F. Kennedy

Diese Nachricht wurde am 21.02.2018 um 13:38 Uhr von Riddick editiert.
 
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Diskussionsnachricht 000012
21.02.2018, 13:38 Uhr
Koraat
registriertes Mitglied


Hallo,

zur Qualität der grimblades kann ich (und würde ich als "Konkurrent" auch nie) nichts sagen, aber vielleicht kann ich bzgl. des Stahls etwas weiterhelfen.
Weder "Karbonstahl" noch "Silberstahl" und schon gar nicht "fine grain tool steel" entsprechen einer bestimmten Stahllegierung.
Das sind alles nur Oberbegriffe.
Karbonstahl wird gerne fälschlich als Bezeichnung für alle niedrig legierten und nicht rostträgen Edelstähle verwendet.
Daher wird auch der als "Silberstahl" bezeichnete 1.2210 als Karbonstahl bezeichnet, was aber streng genommen falsch ist.
Ein sogenannter Kohlenstoffstahl ist ein Stahl der außer Eisen und Kohlenstoff keine bzw. nur Spuren von anderen Legierungselementen enthält. Der Gehalt an Kohlenstoff kann je nach exakter Legierung zwischen 0,35% und etwa 1,65% liegen mit entsprechend unterschiedlichen Eigenschaften. Für Rasiermesser wird diese Stahlart soweit ich weiß nur von Thiers Issard und manchen Custommakern benutzt. Alte Klingen vor 1900 und noch früher sind auch oftmals aus reinen Kohlenstoffstählen.
Man erreicht im Legierungsbereich 0,75% bis 1,5% Kohelnstoff eine hohe Ansprungshärte und theoretisch ein sehr feines Gefüge und somit sehr feine Schneiden. Allerdings ist die Einhärtetiefe mangels Legierungselementen bei Ölhärtung gering, was es nötig machen kann in Wasser zu härten. Dies erhöht massiv das Risiko von Härterissen. Auch die Gefahr von Überhitzung und Grobkornbildung beim Härten ist bei diesen Stählen stark erhöht, was auch ein Risikofaktor für die Qualitätssicherung ist. Ähnlich sieht es mit Härteverzug aus, auch der ist stark ausgeprägt. Daher wird dieser Stahltyp bei größeren Stückzahlen und Serien eher selten verwendet.

Silberstahl, bezeichnet im Grunde nur den Auslieferungszustand der Stahlstäbe (nämlich silbrig glänzend)Es gibt aber verschiedene Stähle die so ausgeliefert werden (für die Erzeugung von Präzisionsachsen und Wellen). Interessant ist hier nur der 1.2210 der den früher verwendeten 1.2516 verdrängt hat. Dieser ist ein niedrig legierter Werkzeugstahl für Kaltarbeit. Hat also neben Kohlenstoff auch noch geringe Legierungszusätze anderer Elemente (in dem Fall Mangan, Chrom und Vanadium) Ich würde schätzen, dass seit dem frühen 20ten Jahrhundert über 95% aller Rasiermesser aus diesem Stahl gefertigt werden.
Sogut wie alle Stähle die für nicht rosträge Schneidwerzeuge verwendet werden kommen aus dieser Kategorie. Auch der bei Amerikanern beliebte O1 Stahl (bei uns DIN 1.2842) ist ein solcher niedrig legierter Werkzeugstahl für Kaltarbeit.
Diese Stähle erreichen auch hohe Ansprungshärten, härten aber durch die Legierungszusätze besser durch und sind daher weniger für Härtefehler anfällig. Die erreichbare Schärfe ist bei passender Legierung genauso hoch/gut wie bei Kohlenstoffstählen. Die Standzeit ist durch feine Karbide meist gegenüber Kohlenstoffstahl erhöht.

"fine grain tool steel" wiederum bedeutet nur feinkörniger Werkzeugstahl. Sagt also nur aus, dass es ein Werkzeugstahl ist der feinkörnig ist (was man allgemein voraussetzen sollte ;-))
Die Herkunft aus Österreich ist auch nicht wirklich aufschlussreich, da die meisten handelsüblichen Legierungen weltweit mit ähnlicher Zusammensetzung und ebenfalls ähnlichem technischen Knowhow produziert werden.
Ich würde vermuten, dass es sich auch hier um 1.2842 handelt, aber das ist eine reine Vermutung.

Ich hoffe ich konnte zur Verwirrung beitragen ;-)

mfg
Ulrik
 
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Diskussionsnachricht 000013
21.02.2018, 20:37 Uhr
El Gringo
registriertes Mitglied


Hallo EasyRider,

das Grim-Messer, das ich vor nicht allzu langer Zeit auf classicshaving.com kaufte, war eine Enttäuschung. Insgesamt schlampig verarbeitet, war es vor allem so miserabel vernietet, dass die Klinge nicht mittig schloss. Bei einem Messer, das immerhin fast 300 Dollar kostet, ein Armutszeugnis, wenn nicht gar eine Frechheit. Habe selbstverständlich reklamiert und binnen kürzester Zeit ein anderes Messer erhalten. Bei dem war dann zwar die Vernietung okay, dafür hatten die Rosenholz-Griffschalen an der Innenseite einen Sprung.... Nicht groß zwar, aber mit freiem Auge deutlich sichtbar. Wieder reklamiert und das dritte Messer erhalten, bei dem passte dann -endlich - alles. Das Messer kam shave ready, rasiert aber nicht so gut wie die Hart Steels und deutlich schlechter als die Portlands. Habe es deshalb zwischenzeitlich auch schon wieder weiterverkauft. Der neue Besitzer ist damit aber recht zufrieden.

Erstklassige Messer hingegen erzeugt Brian Brown in Tennessee...

brianbrownrazors.com/index.html

...bei denen stimmt wirklich alles. Die würde ich als besser als die Hart Steels einschätzen und gleichauf mit den Portlands sehen.

Gruß,
El Gringo
 
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Diskussionsnachricht 000014
21.02.2018, 21:06 Uhr
EasyRider
registriertes Mitglied


Koraat schrieb:

Zitat:
Ich hoffe ich konnte zur Verwirrung beitragen ;-)

Absolut!

Da steh ich nun, ich armer Tor!
Und bin so klug als wie zuvor




Nun, so arg ist es dann doch wieder nicht: Sogar ich Bücherwurmkunde studierende Pflaume meine im Ansatz die von dir aufgezeigten Unterschiede erkannt zu haben. Vielen Dank jedenfalls dafür, dass du dir die Mühe gemacht hast, meine Frage so ausführlich zu beantworten! Die anderen hier wird's auch freuen!

@ El Gringo

Danke für deine Antwort! Was mich irgendwie freut, ist die Erkenntnis, dass auch ein so alter Hase wie du beim Messerkauf noch "einfahren" kann

Grüße aus Graz,
EasyRider

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Diskussionsnachricht 000015
21.02.2018, 21:48 Uhr
jazzmaster
registriertes Mitglied


Koraat schrieb:

Zitat:
Hallo,

zur Qualität der grimblades kann ich (und würde ich als "Konkurrent" auch nie) nichts sagen, aber vielleicht kann ich bzgl. des Stahls etwas weiterhelfen.
Weder "Karbonstahl" noch "Silberstahl" und schon gar nicht "fine grain tool steel" entsprechen einer bestimmten Stahllegierung.
Das sind alles nur Oberbegriffe.
Karbonstahl wird gerne fälschlich als Bezeichnung für alle niedrig legierten und nicht rostträgen Edelstähle verwendet.
Daher wird auch der als "Silberstahl" bezeichnete 1.2210 als Karbonstahl bezeichnet, was aber streng genommen falsch ist.
Ein sogenannter Kohlenstoffstahl ist ein Stahl der außer Eisen und Kohlenstoff keine bzw. nur Spuren von anderen Legierungselementen enthält. Der Gehalt an Kohlenstoff kann je nach exakter Legierung zwischen 0,35% und etwa 1,65% liegen mit entsprechend unterschiedlichen Eigenschaften. Für Rasiermesser wird diese Stahlart soweit ich weiß nur von Thiers Issard und manchen Custommakern benutzt. Alte Klingen vor 1900 und noch früher sind auch oftmals aus reinen Kohlenstoffstählen.
Man erreicht im Legierungsbereich 0,75% bis 1,5% Kohelnstoff eine hohe Ansprungshärte und theoretisch ein sehr feines Gefüge und somit sehr feine Schneiden. Allerdings ist die Einhärtetiefe mangels Legierungselementen bei Ölhärtung gering, was es nötig machen kann in Wasser zu härten. Dies erhöht massiv das Risiko von Härterissen. Auch die Gefahr von Überhitzung und Grobkornbildung beim Härten ist bei diesen Stählen stark erhöht, was auch ein Risikofaktor für die Qualitätssicherung ist. Ähnlich sieht es mit Härteverzug aus, auch der ist stark ausgeprägt. Daher wird dieser Stahltyp bei größeren Stückzahlen und Serien eher selten verwendet.

Silberstahl, bezeichnet im Grunde nur den Auslieferungszustand der Stahlstäbe (nämlich silbrig glänzend)Es gibt aber verschiedene Stähle die so ausgeliefert werden (für die Erzeugung von Präzisionsachsen und Wellen). Interessant ist hier nur der 1.2210 der den früher verwendeten 1.2516 verdrängt hat. Dieser ist ein niedrig legierter Werkzeugstahl für Kaltarbeit. Hat also neben Kohlenstoff auch noch geringe Legierungszusätze anderer Elemente (in dem Fall Mangan, Chrom und Vanadium) Ich würde schätzen, dass seit dem frühen 20ten Jahrhundert über 95% aller Rasiermesser aus diesem Stahl gefertigt werden.
Sogut wie alle Stähle die für nicht rosträge Schneidwerzeuge verwendet werden kommen aus dieser Kategorie. Auch der bei Amerikanern beliebte O1 Stahl (bei uns DIN 1.2842) ist ein solcher niedrig legierter Werkzeugstahl für Kaltarbeit.
Diese Stähle erreichen auch hohe Ansprungshärten, härten aber durch die Legierungszusätze besser durch und sind daher weniger für Härtefehler anfällig. Die erreichbare Schärfe ist bei passender Legierung genauso hoch/gut wie bei Kohlenstoffstählen. Die Standzeit ist durch feine Karbide meist gegenüber Kohlenstoffstahl erhöht.

"fine grain tool steel" wiederum bedeutet nur feinkörniger Werkzeugstahl. Sagt also nur aus, dass es ein Werkzeugstahl ist der feinkörnig ist (was man allgemein voraussetzen sollte ;-))
Die Herkunft aus Österreich ist auch nicht wirklich aufschlussreich, da die meisten handelsüblichen Legierungen weltweit mit ähnlicher Zusammensetzung und ebenfalls ähnlichem technischen Knowhow produziert werden.
Ich würde vermuten, dass es sich auch hier um 1.2842 handelt, aber das ist eine reine Vermutung.

Ich hoffe ich konnte zur Verwirrung beitragen ;-)

mfg
Ulrik

Immer wieder ein Genuss, die fachlichen Beiträge, von unserem Messerprofi

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Diskussionsnachricht 000016
21.02.2018, 22:52 Uhr
Bergdoktor
registriertes Mitglied


@ Riddick

Dank dir recht schön für deine Borsif's Erklärungen ergänzenden Ausführungen. An dich hätte ich eine Frage, wenn es gestattet ist: Ich verfolge immer mit Interesse den Thread "Rasur der Woche", in dem du regelmäßig vertreten bist. Zu meinem großen Erstaunen und nicht geringerer Bewunderung fast immer mit einem anderen Messer. Du musst ja Hunderte haben, was?!

Was mir aber aufgefallen ist - wenn ich nichts übersehen habe -, du hast noch nie ein Ami-Messer angeführt. Wenn ich mich da nicht täusche, würde es mich interessieren, warum ein so viele hochwertige Messer habender Kollege kein amerikanisches hat. Gibt sicher Gründe dafür. Und die würden mich interessieren.

Grüße aus Tirol,
Martin

@ El Gringo

Gibt es einen Ami-Hersteller, den du nicht kennst?
Scheinst mir ein richtiger Ami-Freak zu sein.

Dieser Brian Brown wird in einem Ami-Forum ja sogar mit Koraat auf eine Stufe gestellt bzw. verglichen. Muss also echt was drauf haben, der Bursche aus den Südstaaten.

https://www.badgerandblade.com/forum/threads/brian-brown-...

Apropos Koraat: Am Samstag ist hier "Messertausch" angesagt; ein Freund von mir wird sich mit meinem Hart Steel Thin Blue Line proberasieren, ich mich mit seinem Koraat Basic II 6/8. Bin schon gespannt.

Es grüßt dich vom Berg,
Martin

--
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Diskussionsnachricht 000017
22.02.2018, 13:33 Uhr
EasyRider
registriertes Mitglied


Bergdoktor schrieb:

Zitat:
Apropos Koraat: Am Samstag ist hier "Messertausch" angesagt; ein Freund von mir wird sich mit meinem Hart Steel Thin Blue Line proberasieren, ich mich mit seinem Koraat Basic II 6/8. Bin schon gespannt.

Bin auch schon gespannt, ob du deine Amis dann schon am Montag oder doch erst am Dienstag verkaufst....................
Wär' ja nicht dein erster Messer-Abverkauf.

Grüße nach Tirol,
EasyRider

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Diskussionsnachricht 000018
22.02.2018, 16:14 Uhr
El Gringo
registriertes Mitglied


Einem, der sich vor gar nicht langer Zeit schon leichten Herzens und vollkommen reuelos von seinem 8/8+ Palmera getrennt hat, dem ist alles zuzutrauen...
Deshalb tippe ich auf Sonntag: Da ist die Praxis geschlossen und unser Doktor hat Zeit, seines Amis in die Bucht zu werfen...
Wir haben wieder was zum Kopfschütteln und Koraat wird's freuen...

Gruß,
El Gringo
 
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Diskussionsnachricht 000019
22.02.2018, 21:43 Uhr
Bergdoktor
registriertes Mitglied


@ EasyRider & @ El Gringo

Verkauft wird nix mehr!
Aber wenn das Koraat sich bei der Proberasur wirklich als so überragend erweist, wie mein Spezi ständig behauptet, nun, dann wird man vielleicht einen Kauf nicht ausschließen können.

Es grüßt Euch vom Berg,
Martin

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Diskussionsnachricht 000020
24.02.2018, 13:04 Uhr
Bergdoktor
registriertes Mitglied


Liebe Kollegen,
damit Ihr wieder was zum "Kopfschütteln" habt, darf ich Euch wie folgt berichten: Wie hier bereits angekündigt, war heute Messertausch angesagt, will heißen, ein Freund von mir hat sich mit meinem Hart Steel rasiert, ich mich im Gegenzug mit seinem Koraat Basic II 6/8.
Die Sache ist so ausgegangen: Wir waren von den Messern so begeistert, dass wir beschlossen, sie zu behalten, also zu tauschen. Da er zwei Koraats hatte und ich zwei Hart Steels, schien uns das auch vernünftig. Mehr vom Gleichen bringt ja bekanntlich nix. Jetzt hat jeder von uns beiden je ein Koraat und Hart Steel....und wir sind rundum zufrieden.

Zur Rasur mit dem Koraat noch kurz: Ist schon ein phantastisches Messer, das ganz hervorragend rasiert! Im Unterschied zum Hart Steel und dem Portland, mit denen man sich sozusagen "deppensicher" rasieren kann, will das Koraat schon "gekonnter" geführt werden. Aber da ich mit jeder Rasur meine Technik verbessere, bin ich mir sicher, dass ich mich auch mit dem Koraat schon bald so "unbekümmert" rasieren kann wie mit meinen gutmütigen Amis.

Ich wünsche ein schönes Wochenende,
Gruß vom Berg,
Martin

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Diskussionsnachricht 000021
24.02.2018, 13:50 Uhr
Feine Klinge
registriertes Mitglied


@ Bergdoktor

Ich hab ganze Zeit die Luft angehalten und war schon sehr gespannt auf Deinen Bericht. Danke Dir.

KORAAT !!!
 
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Diskussionsnachricht 000022
24.02.2018, 21:18 Uhr
Riddick
registriertes Mitglied


Bergdoktor schrieb:

Zitat:
@ Riddick

Dank dir recht schön für deine Borsif's Erklärungen ergänzenden Ausführungen. An dich hätte ich eine Frage, wenn es gestattet ist: Ich verfolge immer mit Interesse den Thread "Rasur der Woche", in dem du regelmäßig vertreten bist. Zu meinem großen Erstaunen und nicht geringerer Bewunderung fast immer mit einem anderen Messer. Du musst ja Hunderte haben, was?!

Was mir aber aufgefallen ist - wenn ich nichts übersehen habe -, du hast noch nie ein Ami-Messer angeführt. Wenn ich mich da nicht täusche, würde es mich interessieren, warum ein so viele hochwertige Messer habender Kollege kein amerikanisches hat. Gibt sicher Gründe dafür. Und die würden mich interessieren.

Grüße aus Tirol,
Martin

Danke für die "Blumen", mein aktuelles "Wochenmesser" ist ein "Ami-Messer", wenn auch eines aus "vergangenen" Tagen...

--
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Diskussionsnachricht 000023
25.02.2018, 13:23 Uhr
El Gringo
registriertes Mitglied


Bergdoktor,

du bist wirklich immer für eine Überraschung gut. Zuerst machst einen großen Abverkauf, jetzt bist in den Tauschhandel eingestiegen...
Wünsche dir jedenfalls viel Freude mit deinem Koraat!

Schönen Sonntag noch,
Gruß,
El Gringo

PS.: Du hast jetzt 3 Messer und sollst deshalb bedenken, dass eine ungerade Zahl bei Rasiermessern immer nur ein vorübergehender Zustand sein soll...
 
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Diskussionsnachricht 000024
25.02.2018, 15:30 Uhr
EasyRider
registriertes Mitglied


El Gringo schrieb:

Zitat:
Du hast jetzt 3 Messer und sollst deshalb bedenken, dass eine ungerade Zahl bei Rasiermessern immer nur ein vorübergehender Zustand sein soll...

Du irrst! Er hat VIER! Nämlich das von ihm selbst geschärfte EDACO! Warum er das nicht in der Signatur anführt, stimmt mich allerdings nachdenklich.....Wird hoffentlich doch nicht so stumpf sein, dass es als Rasiermesser nicht mehr durchgeht?!

Grüße aus Graz,
EasyRider

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