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NassRasur.com-Forum » Rasiermesser und Zubehör » DOVO Shavette » Themenansicht

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Autor Thread - Seiten: -1- [ 2 ] [ 3 ] [ 4 ]
Diskussionsnachricht 000000
26.07.2003, 16:34 Uhr
satyr
registriertes Mitglied


hi,
habe mir ein Shavette von DOVO gekauft. es tut optisch so als ob es ein 'richtiges' rasiermesser wäre, hat aber keine klinge. man kann einen plastikstreifen rausziehen und eine 'geteilte' rasierklinge einlegen.

mir ist klar daß die messerfreaks jetzt schockiert sind, aber ich wollte
erst mal ausprobieren, ob morgens meine hand auch ruhig genug ist, um mit dem messer zu rasieren, bevor ich viel geld in was richtiges investiere.

hier meine frage: -hat irgendwer schon erfahrung mit diesem "messer" ?
-irgendwelche tips zur handhabung ?


meine ergebnisse nach bisher 2 rasuren:

-ich habe das Shavette mit der rasiercreme (tiegel) von harris (nicht
die almond, aber was mit A...) und meinem silberspitz verwendet.
-die rasiercreme hat sich bei mir mit dem bisher verwendeten MERKUR
rasierer gut bewährt (ich habe den mit den 'zacken' vorne)

-also, ich habe mich 2 mal geschnitten, jeweils am knochen unter den
ohren, scheint also an der handhabung an der stelle zu liegen.

-wenn mann nicht mutig (nicht so leicht, schwitz...)durchzieht hackt
die klinge etwas. braucht wohl noch der übung

-und wunder über wunder. meine problemstelle oberlippe und kinn rechts
und links unten, wurden wunderbar glatt. mit dem merkur habe ich mir
für so ein ergebnis immer die haut rot geschabt.


gruss,

Satyr


-noch ein tip: eine fundgrube für münchner ist das kaufhaus BECK am
marienplatz eine ganze menge sonst schwer erhältliche cremes, seifen
und shaves (z.b. diese L'Occitane hier aus dem forum, mir für
26.- euro im ufo-alutiegel allerdings zu teuer)

Diese Nachricht wurde am 26.07.2003 um 16:40 Uhr von satyr editiert.
 
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Diskussionsnachricht 000001
26.07.2003, 19:44 Uhr
NOrbert
registriertes Mitglied


Hi,
schau Dir mal Die "Spitze" der Klinge an. Die ist sicherlich nicht angerundet wie bei einem frnzösischen Klingenkopf. Kanns daran gelegen haben ?

--
schöne Grüße aus Nürnberg.......NOrbert


wer glaubt er sei der Beste hat aufgehört gut zu werden
 
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Diskussionsnachricht 000002
13.10.2003, 11:21 Uhr
TheShavingMan
registriertes Mitglied


Hallo Satyr,

Wie funktioniert das bei dir mit dem Einlegen der Klingen bei der Shavette?
Bei mir liegt die Lochung der Klinge immer genau nicht da, wo
die Verschlusskappen der Führungsschiene sie bräuchten ?

Habe noch nicht mit der Shavette rasierenn können, da ich dieses Problem noch nicht lösen konnte. Man wird sich doch unmöglich die Klinge erst zurecht schleifen müssen ?

--
Das Leben läuft so seinen Lauf. Und meistens hört´s irgendwann auf.

Diese Nachricht wurde am 13.10.2003 um 11:22 Uhr von TheShavingMan editiert.
 
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Diskussionsnachricht 000003
13.10.2003, 16:04 Uhr
peter
registriertes Mitglied


Ist diese Shavette nicht zur Benutzung mit extra dafür vorgesehenen (und damit auch wieder teuereren) Klingen gedacht?

Die Rasuren beim Barbier werden doch zT damit gemacht. Insofern habe ich damit nur gute Erfahrungen gemacht....

Gruß

Peter
 
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Diskussionsnachricht 000004
13.10.2003, 17:28 Uhr
Bart Wux
registriertes Mitglied


Hat vielleicht einer ein Bild oder einen Link zu so einem Teil? Ich kann mir da jetzt grad so gar nix drunter vorstellen...

--
Kommt Zeit, kommt Bart.
 
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Diskussionsnachricht 000005
18.10.2003, 12:33 Uhr
TheShavingMan
registriertes Mitglied


Bart Wux schrieb:

Zitat:
Hat vielleicht einer ein Bild oder einen Link zu so einem Teil?

Hallo Bart Wux,

www.roedter-messer.de/dovokatalog/S_19.pdf

(Oben Links die Drei, Lange Ladezeit)


MfG TheShavingMan

--
Das Leben läuft so seinen Lauf. Und meistens hört´s irgendwann auf.

Diese Nachricht wurde am 24.10.2003 um 11:38 Uhr von Stefan P. Wolf editiert.
 
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Diskussionsnachricht 000006
18.10.2003, 12:39 Uhr
TheShavingMan
registriertes Mitglied


TheShavingMan schrieb:

Zitat:
Wie funktioniert das bei dir mit dem Einlegen der Klingen bei der Shavette?

Habe Fehler gefunden, hatte falschen Führungsschaft, werde diesen wechseln, Dann müsste diese Schwierigkeit behoben sein.

MfG TheShavingMan

--
Das Leben läuft so seinen Lauf. Und meistens hört´s irgendwann auf.
 
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Diskussionsnachricht 000007
29.10.2003, 10:13 Uhr
Bart Wux
registriertes Mitglied


Hi, people...hab heute festgestellt, daß ich einen Messerladen 2 Meter von meiner Wohnung entfernt habe...und hab mir mal so ein Shavette zum Testen gegönnt...berichte folgen
...
Sagt euch der Begriff "Blutbad" irgendwas...

--
Kommt Zeit, kommt Bart.

Diese Nachricht wurde am 29.10.2003 um 10:44 Uhr von Bart Wux editiert.
 
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Diskussionsnachricht 000008
01.11.2003, 18:08 Uhr
TheShavingMan
registriertes Mitglied


Hallo Leute

ich möchte meine Erfahrung mit der Shavette hier mal veröffentlichen.


Zum Gerät: DOVO Shavette schwarz, mit goldener "Klinge", verwendet mit dem schmalsten Klingensystem (Breite wie Rasierklinge von einem Sicherheitsrasierer).

Zum Rasurzustand: mehrere Tage nicht rasiert;etwas mehr als ein Drei-Tage.Bart.

Zur Vorbereitung: L´Ocittane Rasierseife, mit Vision Rasierpinsel aufgetragen, 3-min Einwirkzeit. Mehrere Male nachgepinselt, ohne weitere Einwirkzeit.

Zur Rasur: Shavette gleitet sicher und ohne jegliches Ziepen über die Haut, bereits nach einem Strich mit Wuchsrichtung glatte Babyhaut.
So würde ich es mir mit meinem Rasiermesser wünschen, aber da ziept es trotz umfassender Vorbereitung und ausgiebigem Abzug des Messers ganz fürchterlich.(solle jemand Tipps haben, nur her damit)

Zu den Problemzonen:
Am Hals, der bei mir häufig blutet, keine Verletzung
(wahrscheinlich, weil ich sauber mit einem Zug in und einem Zug gegen die Wuchsrichtung zur glatten Rasur komme).

Meine Problemzone Kinn habe ich wieder zur rasurfreien-Zone erklärt.

FAZIT: Die Shavette schafft bei mir das, was ích mir vom Messer erträume: mit einem Zug eine sauberer Rasur, die die Perfektion durch einen Zug entgegen der Wuchsrichtung erlangt.

Vermutungen bezüglich des unteschiedes zur Rasur mit dem Messer:
Die vertraute Klingenbreite, die dieselbe Breite wie eine Klinge eines Sicherheitsrasierers hat. Den Vorteil zum Sicherheitsrasierer sehe ich hier in der Tatsache, dass die Klinge frei sichtbar ist, was Konturenarbeit erleichtert.

Bin gespannt, ob die Erfahrungen von dir, Bart Wux, sich mit den Meinen decken.

MfG TSM

--
Das Leben läuft so seinen Lauf. Und meistens hört´s irgendwann auf.

Diese Nachricht wurde am 01.11.2003 um 18:11 Uhr von TheShavingMan editiert.
 
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Diskussionsnachricht 000009
02.11.2003, 13:21 Uhr
TheShavingMan
registriertes Mitglied


TheShavingMan schrieb:

Zitat:
(solle jemand Tipps haben, nur her damit)

Hallo Leute,

falls dazu jemand etwas sagen kann, setzt dies doch bitte in den Thread "Rasurtechnik", da ich glaube, dass das hier das Thema nicht ganz trifft bzw. vom Thema dieses Threads ganz ablenken würde.

MfG TSM

--
Das Leben läuft so seinen Lauf. Und meistens hört´s irgendwann auf.

Diese Nachricht wurde am 02.11.2003 um 13:21 Uhr von TheShavingMan editiert.
 
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Diskussionsnachricht 000010
05.11.2003, 23:58 Uhr
Hamm.Marcus
registriertes Mitglied


Der Vorteil, den dieses Gerät bestimmt mit sich bringt, liegt im psychologischen Bereich ...

So wie ich auf den Bildern meinte erkennen zu können, guckt nur eine minimale Klingenschneide aus dem Halter ... und damit kann man sich gar nicht sooo tief schneiden, wie mit einem richtigen Messer ... dementsprechend bewegt man das Teil mutiger als ein richtiges Messer durchs Gesicht, und schon tut auch die Rasur besser ...

kann jemand diesen Gedankenansatz bestätigen ?
Evtl. TheShavingMan ?

... das würde nämlich meine Erfahrungen mit dem richtigen Messer wiederspiegeln ... ganz am Anfang bissel Respekt vor dem scharfen Gerät, aber halt nicht zu viel, und die Rasur ganz Ok. Mit zunehmendem Mut eine angenehmere Rasur und bessere Ergebnisse ...
dann zu Viel Mut (Das Messer tut mir eh nix, das schneidet nur die Haare, nicht die Haut) und Cut ... danach wieder VIEL Respekt und zögerliches Rasieren ... mit unsanfterer Rasur und schlechterem Ergebnis

Jetzt der Status aus Sicherheit im Umgang mit dem Messer, und doch wissen, daß das keine Spielzeug ist ... trotzdem konsequentes Durchziehen, angenehme Rasur und sehr gutes Ergebnis ...

Trotz allem reizt die Shavette mal zum ausprobieren ;-)

Viele Grüsse, Marcus
 
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Diskussionsnachricht 000011
06.11.2003, 17:48 Uhr
TheShavingMan
registriertes Mitglied


Hallo Hamm.Marcus,

du hast recht, es handelt sich um eine Klingenbreite von ca. 3mm, die aus der Halterung herauslugt.

Deine psychologische Vermutung bezüglich der Schnitttiefe kann ich jedoch nicht teilen, hab mit Schnitten durch die Shavette keine Erfahrungen.

--
Das Leben läuft so seinen Lauf. Und meistens hört´s irgendwann auf.
 
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Diskussionsnachricht 000012
07.11.2003, 12:36 Uhr
Hamm.Marcus
registriertes Mitglied


TheShavingMan schrieb:

Zitat:
du hast recht, es handelt sich um eine Klingenbreite von ca. 3mm, die aus der Halterung herauslugt.

Das bestätigt mich ja eigentlich nur in meiner annahme ...

Zitat:
Deine psychologische Vermutung bezüglich der Schnitttiefe kann ich jedoch nicht teilen, hab mit Schnitten durch die Shavette keine Erfahrungen.

... das bestätigt mich ja eher !! :-)

Ich meinte nämlich, daß man bei so einer Shavette wesentlich unverkrampfter zu Werke geht, weil man eben nicht so ne "Angst" hat sich eine stärkere Verletzung zu zu ziehen, wie wenn man sich 4, 5 oder gar 6/8" Klinge durchs Gesicht schiebt.

... und meine eigene Erfahrung sollte lediglich wiederspiegeln, daß das Rasurgefühl/ergebnis direkt mit einer "verkrampften" oder andererseits lockeren Handhabung zusammen hängt.

Ich verweis da mal auch nur kurz auf den einen Thread, wo jemand fragte, ob man sich mit einer Messerrasur nicht täglich praktisch in Lebensgefahr begibt, zwecks Halsschlagader aufschneiden und so ...
Auf die Idee wäre er bei der Shavette bestimmt nicht gekommen, oder ? :-)

Ausserdem hat man als Anfänger bei der Shavette auch noch den Vorteil, daß man sich keinen Klingengrat beim Abziehen ruinieren kann ... und ist die Klinge stumpf muss nicht aufwendig geschliffen werden, sondern man schiebt einfach ne neue Klinge rein. Somit ist es relativ einfach, wenn man sich nicht sicher ist, ob ein kratziges Gefühl von der Rasurtechnik her kommt, oder ob die Klinge stumpf ist, durch einen Klingenwechsel einen Faktor davon auszuschliessen ... probiere man so was mal mit dem Messer ;-)))

... ich weiss jetzt auch nicht, in wie fern die beiden "Aufnahmebacken" noch die Führung des Gerätes übers Gesicht unterstützen ... zumindest dürfte ein zu flacher Winkel nahezu ausgeschlossen sein, oder ?

So ... schon wieder ein riesen Post um lediglich zu sagen:
"Vor der Shavette hat man wohl weniger Angst, wodurch die lockerer gehandhabt wird, und somit die Rasur einfach besser wird"

... schluss jetzt :-)

Viele Grüsse, Marcus
 
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Diskussionsnachricht 000013
07.11.2003, 15:03 Uhr
TheShavingMan
registriertes Mitglied


Ach so, ja jetzt verstehe ich, wie du es meinst.
das kann ich natürlich nur bestätigen, daran kann es liegen.

--
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Diskussionsnachricht 000014
07.11.2003, 15:04 Uhr
TheShavingMan
registriertes Mitglied


Ja, aber wieso ziepen die Messer denn so stark? Die Shavette zieht drüber wie nix. Die Vorbereitung dürfte eigentlich nicht den Fehler beherbergen.
Aber deswegen teste ich ja auch immer mal wieder neue Produkte.
Vielleicht krieg ich das Problem so in den Griff.

--
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Diese Nachricht wurde am 07.11.2003 um 15:08 Uhr von TheShavingMan editiert.
 
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Diskussionsnachricht 000015
28.11.2003, 15:17 Uhr
Martin
registriertes Mitglied


Nachdem mir die guten Rasiermesser zum Ausrasieren der Nackenhaare (zwischen zwei Friseurbesuchen, sieht einfach besser aus) immer zu schade waren habe ich mir auch mal so eine Shavette gekauft.

Angeregt durch diese Diskussion habe ich dann auch einmal eine Rasuer damit versucht. Erst einmal muss man sagen, dass das Ding schon gut ist, die Klinge wackelt kein bisschen und es handhabt sich fast wie ein normales Messer (ist halt viel viel leichter). Ich glaube aber jetzt zu wissen, was oft von den "Messerneulingen" als "ziepen" beschrieben wird. Die Shavette fühlt sich am ehesten so an wie ein 4/8 halbhohles Messer: kaum flexibel. Das Haar wird an der Oberfläche abgeschnitten.
Bei einem breiteren vollhohlen Messer ist die Klinge viel flexibler, das Haar wird etwas mehr herausgezogen und eindeutig tiefer (ergo gründlicher) abgeschnitten. Das fühlt sich einfach anders an, als eine Klingenrasur - sei es mit Hobel oder Shavette. Und wenn das Messer dann nicht optimal scharf ist, dann ist das vielleicht ein Gefühl wie "ziepen"

Waren nur so ein paar Gedanken zum Wochenende
 
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Diskussionsnachricht 000016
04.12.2003, 02:54 Uhr
Hamm.Marcus
registriertes Mitglied


So, von der Neugier getrieben hab ich mir jetzt auch eine Dovo Shavette zugelegt.

Erster positiver Erstauner, die Dinger sind recht günstig ! ca. 20 Eur

Erhältlich in 3 Varianten:
- 2x Aluminium (Design silber oder gold), Schriftzug "DOVO SHAVETTE" in Schwarz aufgedruckt, schwarzer Kunststoffgriff, sehr leicht !
- 1x aus Stahl verchromt, dadurch etwas schwerer als die Alu-Modelle, mit Schriftzug "DOVO SHAVETTE" als Goldätzung, Griff durchsichtig gefaserter Kunststoff (eine meiner Haarbürsten hat einen Griff aus so nem Material) ... wirkt im Gegensatz zu den Alu-Modellen einfach edler

Ich hab so ein Teil jetzt mal seit einem guten Monat im Einsatz, und finde es gar nicht schlecht.
Es liegt lediglich, für meinen Geschmack, zu leicht in der Hand (ich bin halt meine schweren Messer gewohnt, oder auch den Merkur Vision). Dadurch ist es nicht möglich, die Klinge sozusagen durchs Eigengewicht übers Gesicht gleiten zu lassen, sondern sie benötigt eine konsequente Führung, sonst "hüpft" sie.

Getestet wurden von mir zwei (von 3 erhältlichen) Klingenlängen:

- Die kurze Klinge, welche in ihrer Grösse ungefähr einer normale Rasierklinge entspricht, wird in den Adapter eingelegt, dann in die Halterung geschoben, und sitzt dort "bombenfest" am "Kopfende", also vorne. Eine solche Klinge gehört samt Adapter zum Lieferumfang.
Mir persönlich ist diese etwas zu kurz, da ich einfach meine langen Messerklingen gewohnt bin, und deshalb immer mit der inneren abgerundeten Ecke irgendwo "hängen" bleibe, und an diesen Stellen rote Markierungen auf meiner Haut hinterlasse ;-)

- Die längere Klinge, welche fast so lang ist, wie der Einschubadapter liegt mir wesentlich besser, da sie einer richtigen Messerklinge schon wesentlich näher kommt, und somit kaum Änderungen an meiner Motorik nötig sind.

- Die längste Klinge besitze ich (noch) nicht, somit kann ich keine Aussage zu dieser treffen ...

Das Rasurergebnis kommt einer Messerrasur schon recht nahe, (achtung subjektiv !) übertrifft jedoch, nach etwas Übung, schon Sicherheits- sowie Systemrasierer. Sauber, sanft und (bei der längeren Klinge ) unblutig.

Der RIESEN Vorteil liegt ganz klar auf der Hand ... die Schneide ist wechselbar, somit muß man nicht so doll drauf aufpassen, wie auf ein richtiges Messer ...
Klinge nicht mehr optimal scharf ? Neue rein, und hü ...
Grade bei Anfängern, die sich ja recht oft unsicher sind, ob die Klinge nun schon stumpf ist oder nicht, ist da recht schnell abhilfe geschaffen.
... Aber nur mit GUT GETROCKNETEN HÄNDEN !!! ...
das ist nämlich so bissel das Manko daran, daß die Klinge mit ihrem Adapter so straff im Halter sitzt ... für die Rasur gut, beim Wechsel viel Vorsicht walten lassen !!!

Den weiter oben im Thread von mir beschriebenen psychologischen Effekt, kann ich mir jetzt im Prinzip selbst bestätigen ... vor dem bisschen Klinge, das da raus guckt, hab ich bei weitem nicht DEN (beim richtigen Messer auf jeden Fall angebrachten) Respekt, obwohl diese ca. 3 mm durchaus tiefe Schnitte fabrizieren könnten. Und dadurch geht man einfach echt lockerer zu Werke, was sich durchaus positiv auf die Rasur (die läuft einfach flüssiger und somit angenehmer), das Ergebnis (es bleiben seltener Stoppelchen in den rasierten Bahnen stehen) und zu guter letzt auf die Reizungen der Haut auswirkt.

Noch ein kleines Manko, die Klinge wird in einen Kunststoffadapter eingelegt, dieser dann zusammengeklappt, und dann in die Shavette rein geschoben.
Zwischen der Klinge und dem Adapter gibt es somit einen kleinen Spalt, in dem sich während der Rasur (besonders bei 3 bis X-Tagebärten) einige abrasierte Haare festsetzen. Diese beeinträchtigen zwar die Rasur nicht, aber es ist sicher kein Fehler, diese Adapter/Klingeneinheit nach der Rasur zu entfernen, zu öffnen, und gründlich sauber zu machen ...
Ich denk mal, daß Haare, Seifenreste und Feuchtigkeit zusammen sonst einen recht guten Nährboden für die Dinge abgeben, die ich nicht unbedingt in einer eventuellen kleinen Rasierwunde drin haben will ;-))
Bedeutet (für mich zumindest) einen erhöhten Reinigungsaufwand nach der Rasur.
... zum Vergleich, normales Rasiermesser wird unterm Wasser abgespült, dann vorsichtig mit einem Tuch gereinigt/getrocknet, wobei ich von der Schneide selber mindestens 2-3 mm weg bleib ...
... Beim Vision wird auch nur die Klinge gelockert, der Rasierer ausgespült, und anschliessend kurz das Wasser raus gepustet ...


Fazit: Ein durchaus brauchbares Gerät, welches sich besonders für Leute eignet, die mal in das Messerhandling rein schnuppern wollen, ohne allzu grosse finanzielle Risiken auf sich nehmen zu wollen. Die Technik und Haltung ist nahezu die gleiche wie beim richtigen Messer.
Das Ding selber kost net viel, man braucht keinen Riemen, und wenn die Klinge mal wo aneckt oder stumpfer wird, kommt halt ne neue rein, und weiter gehts ...

Allerdings bekommt man das echte Messerfeeling und die echte Messergründlichkeit mit diesem Gerät dann doch nicht hin !

Viele Grüsse, Marcus

P.S Getestet wurde die Shavette mit verschiedenen Seifen, Rasiercremes und Sommersets Rasieröl.
 
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Diskussionsnachricht 000017
04.12.2003, 14:51 Uhr
TheShavingMan
registriertes Mitglied


Martin schrieb:

Zitat:
Ich glaube aber jetzt zu wissen, was oft von den "Messerneulingen" als "ziepen" beschrieben wird. (...)
Und wenn das Messer dann nicht optimal scharf ist, dann ist das vielleicht ein Gefühl wie "ziepen"

Kann ich nur bestätigen, denn jetzt, wo meine Shavette nach einer neuen Klinge gelechtzt hat, war genau dieses Gefühl auch bei der Shavette da.

Das kann nur für´s Messer nur eins heißen: STEIN !!!

--
Das Leben läuft so seinen Lauf. Und meistens hört´s irgendwann auf.

Diese Nachricht wurde am 04.12.2003 um 15:04 Uhr von TheShavingMan editiert.
 
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Diskussionsnachricht 000018
30.08.2005, 12:04 Uhr
pinselschwinger
registriertes Mitglied


Habe mich jetzt auch entschlossen, ein neues Level meines Nassrasurlebens zu erklimmen:

Als eingefleischter Hobler kaufe ich mir morgen bei Messer Rödter in Hof eine Shavette!

Trotz aller Diskussionen, ob das stillos sei oder nicht, werde ich mir das Teil auf alle Fälle aus einem Grund zulegen: ausnahmslos alle Beiträge in diesem Forum attestieren der Shavette mit den Einwegklingen eine ausgezeichnete Schärfe.

Ich denke, das ist eine wichtige Voraussetzung, für den Übergang zum Messer. Wenn das Messerrasurergebnis am Anfang nicht hinhaut, muss es nicht nur an der Ungeschicklichkeit des Rasierenden liegen. Hier können wichtige Faktoren wie Schärfe, falsches Abziehen, ungenügendes "Einrasieren" etc. eine entscheidende Rolle spielen. Nicht dass man die Messerrasur dann evtl. viel zu früh wieder an den Nagel hängt.

Daher die Shavette: um die Schärfe brauche ich mir da keine Gedanken zu machen. Die stimmt. Ich kann mich also ganz auf das neue Gerät und die richtige Haltung konzentrieren.

Natürlich probiere ich gleich alle drei Klingensysteme (rot, grün, schwarz) aus. Auch hier will ich auf keinen Fall was versäumen

Langsam erreiche ich dann hoffentlich auch mal den Rasierolymp in meiner kleinen Rasierhierarchie:


Einwegrasierer (kannst du ganz wegwerfen)
Systemrasierer (Klingenkopf wegwerfen)
Hobel (Klinge wegwerfen, etwas Kunstfertigkeit erforderlich)
Shavette (Klinge wegwerfen, Werkzeugwechsel, mehr Kunstfertigkeit nötig)
Messer (gar nix mehr wird weggeworfen, die Kunstfertigkeit bezieht sich jetzt nicht nur aufs Rasieren, sondern auch auf die Behandlung des Messers).


Tja, so spinnt man sich halt seine Theorien zusammen den lieben langen Tag...

Ich werde euch auf alle Fälle meine Erfahrungen posten!!! (Gibts evtl. noch jemand, der gerade mit der Shavette anfängt, oder anfangen will?)

--
pinselschwinger
---------------
"...ich betrete voll Elan den Tanzsalon, eingehüllt in eine Wolke Pitralon." (EAV)
 
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Diskussionsnachricht 000019
30.08.2005, 17:00 Uhr
lux
registriertes Mitglied


Hallo Shavettefreunde,

finde es wirklich grossartig, dass ihr Shavettefreunde von hinter dem Busch hervor gekommen seid und zum Shavette steht! Euch also nicht mehr von den Rasiermesseraficionados ins Bockshorn jagen lasst.

Kenne das Shavette noch nicht, habe aber gemerkt, dass ohne hervorragende Schärfe die Rasiermesser keine befriedigende Rasur bringen. Also entspricht das Schärfen des Messers dem Klingenwechsel beim Shavette.

Bis ich die Nassrasur-Messe besucht habe und dort meine Messerschärf- und -rasurtechniken wesentlich verbessert habe, gibt es vielleicht ein Shavette. Mein ehemaliger Frisör, der mit dem Rasiermesser gut umgehen kann, bevorzugt das Shavette für die tägliche Arbeit im Salon.

Grüsse

lux

Diese Nachricht wurde am 30.08.2005 um 18:45 Uhr von lux editiert.
 
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Diskussionsnachricht 000020
30.08.2005, 17:31 Uhr
lux
registriertes Mitglied


Hallo Shavettefreunde,

die kurze Shavetteklinge scheint mit einer in der Mitte durchgeschnittenen normalen Sicherheitsrasierklinge identisch zu sein. Warum nicht mit einer geeigneten Schäre eine Merkurklinge in der Mitte durchtrennen und in die (müsste mit der Endsilbe "te" auf Französisch weiblich sein) Shavette einsetzen?

Oder gibt es bei den Shavetteklingen andere technische Unterschiede zu den Sicherheitsklingen?

Grüsse

lux
 
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Diskussionsnachricht 000021
30.08.2005, 19:11 Uhr
Markusdergraf
registriertes Mitglied


Die Klingen der Shavette sind länger als herkömliche Hobelklingen.Nähere Infos findet ihr hier:www.roedter-messer.de/shavette.htm

--
Das Schicksal setzt den

an.
 
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Diskussionsnachricht 000022
30.08.2005, 20:26 Uhr
Rasiervogel23
registriertes Mitglied


@lux

ich habe eine tondeo shavette und da passen nur tondeo-klingen rein. diese klingen haben ihre speziellen löcher, welche am messer zur fixierung dienen. andere klingen passen da nicht rein.

gruß

rasiervogel

Diese Nachricht wurde am 30.08.2005 um 20:26 Uhr von Rasiervogel23 editiert.
 
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Diskussionsnachricht 000023
31.08.2005, 10:08 Uhr
Yakup
registriertes Mitglied


Erstma an Gruß an alle Nassrasierer,

ich bin neu im Forum und wollte auch meinen Senf dazu geben.

Also ich rasiere mich seit 1,5 Jahren mit einem Messer mit Wechselklingen, jedoch passen bei mir handelsübliche Rasierklingen rein, die ich vorher in der Mitte breche. Das Rasurergebnis ist nach ein wenig Übung immer überzeugend.
Ich finde die Wechselklingensysteme deshalb besser als Rasiermesser, weil ich den Anschaffungspreis für ein Messer und das dazugehörige Equipment zu teuer finde, und ich zu faul zm schärfen der Klinge bin . Ich habe für mein "Pseudo- Rasiermesser" so ca. 1,50€ in der Türkei bezahlt und habe noch kostenlose Unterweisung in der Benutzung von einem Barbier bekommen.

Gruß
Yakup
 
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Diskussionsnachricht 000024
31.08.2005, 11:08 Uhr
lux
registriertes Mitglied


Hallo Jakob,

willst du sie importieren und den Forummitgliedern zu vorteilhaften Bedingungen anbieten?

Grüsse

lux
 
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