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NassRasur.com-Forum » Rasierklingen und Sicherheitsrasierer » Neu: Gillette Skin Guard » Themenansicht

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Autor Thread - Seiten: [ 1 ] [ 2 ] [ 3 ] -4-
Diskussionsnachricht 000075
22.07.2019, 16:22 Uhr
Rainer Zufall
registriertes Mitglied


100% Zustimmung!
 
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Diskussionsnachricht 000076
24.07.2019, 07:22 Uhr
BrunoColtello
registriertes Mitglied


Das sehe ich aber etwas differenzierter.

Für Menschen mit "Handicaps" können "Hautschutzrasierer" sehr wohl einen Sinn machen. Sonst könnte man auch einem Gehbehinderten seine Gehhilfe wegnehmen und ihn auffordern, doch endlich richtig laufen zu lernen.

Mal ehrlich Captain und Rainer: Habt ihr bei euren Autos das ESP ständig deaktiviert, weil ihr alle solche Könner seid?

Für mich persönlich ist die Erfindung des WILKINSON Protector bzw. des Quattro ein wahrer Segen. Ansonsten könnte ich mich nicht nass rasieren. Die feinen Schutzdrähte verhindern sehr wirkungsvoll, dass ich mir meine Narben und Muttermale aufsäbele.

Und bevor ich dann ganz auf die Nassrasur verzichten muss, nehme ich lieber inkauf, als "Weichei" oder "Warmduscher" bezeichnet zu werden

--
WILKINSON Protector3 und Quattro mit Hautschutz-Technologie, Solingen

Diese Nachricht wurde am 24.07.2019 um 07:24 Uhr von BrunoColtello editiert.
 
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Diskussionsnachricht 000077
24.07.2019, 09:23 Uhr
Jones
registriertes Mitglied


Ich denke, der Captain ging schlicht und einfach von Menschen mit "normalem" Haubild aus... auf diese bezogen, hat er recht.

--
Member of "Club 41" , Arko, Omega Sauborste, Pitralon.
 
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Diskussionsnachricht 000078
24.07.2019, 09:44 Uhr
stoppdiestoppel
registriertes Mitglied


Nein, ich finde nicht, dass er per se "Recht" hat. Ich finde diese Haltung zu "direktiv". Es entscheidet immer noch jeder selber, was er braucht und was nicht. Nur, weil das Rasieren mit Hobel und Messer für uns ein Hobby ist, macht es das nicht gleich zum Nabel der Welt. Ich denke auch nicht, dass der "alte Krämpel" auf jeden Fall überlegen ist und alle anderen nur zu dumm oder zu (werbe-)verblendet sind, um das zu erkennen. Ich finde, dass moderne Rasierer eine beeindruckende Gründlichkeit, Sanftheit und Geschwindigkeit hinbekommen, für die man mit älteren Lösungen schon einiges an Übung braucht. Wenn man überhaupt jemals ein vergleichbares Ergebnis erzielt. Und das sage ich als - mittlerweile - mehrjähriger Messer-Rasierer. Mir scheint, dass uns bei aller Liebe manchmal unsere Passion ein wenig blendet und wir dabei vergessen, dass unser Hobby auf 95% der Männer sicherlich total schräg und nerdy wirkt. Wir machen eine Sache zum Hobby, die für die meisten Menschen nur unliebsame Notwendigkeit ist. Auch in den alten Tagen dürfte das nicht anders gewesen sein und der Begriff "Rasurkultur" doch eher sehr modern sein. Mal ein Perspektivwechsel: Ich stelle mir gerade ein Forum vor, in dem das Waschen mit Kernseife und Waschbrett als Nonplusultra propagiert wird. Ich denke, das fände ich auch schräg.
Diese Nachricht wurde am 24.07.2019 um 09:48 Uhr von stoppdiestoppel editiert.
 
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Diskussionsnachricht 000079
28.07.2019, 14:30 Uhr
CaptainGreybeard
registriertes Mitglied


@Bruno Coltello & @stoppdiestoppel: Nichts liegt mir ferner, als Menschen vorschreiben zu wollen, wie sie sich rasieren sollen. Ich habe auch nicht geschrieben, dass sämtliche Rasursysteme überflüssig sind, es geht mir hier ganz spezifisch um die sogen. Hautschutzrasierer, wobei mir nicht bekannt ist, dass außer Protector "hinter Gittern" und Gillette Skin Guard irgendein System explizit als Hautschutzraserer vermarktet wird. Dass es sicherlich eine Minderheit von Männern gibt, bei denen so ein Hautschutzsystem Sinn macht, das will ich gar nicht bestreiten, tut mir leid, wenn das in dem vorherigen Beitrag nicht so herüberkam. Ich hatte das wohl zu verallgemeinernd ausgedrückt.

Nun tut Gillette beim Skin Guard geradeso, als seien über 90 % aller Männer mit einer hypersensiblen Haut (natürlich auch bei unvermeidlich gleichzeitig hyperstarkem Bartwuchs mit hyperharten und hyperdichten Barthaaren!) ausgestattet, die ihnen überhaupt keine andere Wahl ließe, als im Interesse ihrer heilen Haut ganz schleunigst auf diesen neuen Rasierer umzusteigen.

Und genau das ist schlicht und einfach Unfug bzw. eine gigantische Werbelüge, um Leuten das Geld aus der Tasche zu ziehen. Allein schon aus der Werbung und der Platzierung der Skin Guard-Rasierer in den Geschäften (DM, Rossmann, Müller usw.) geht hervor, dass Gillette diesen Rasierer in den Massenmarkt drücken will, obwohl die Masse der nassrasierenden Menschen ihn hierzulande so nötig braucht wie eine Tischreservierung bei McDonald's, nämlich gar nicht. Der Skin Guard, um den es hier geht, ist ein Spezialprodukt für Menschen mit besonderen Anforderungen, aber Gillette tut so, als handele es sich um ein Produkt, das jeder nassrasierende Mann unbedingt braucht. Um bei Fahrzeugvergleichen zu bleiben: Ein Rollstuhl mag für Menschen, die ihre Beine nicht gebrauchen können, ein geeignetes persönliches Fortbewegungsmittel sein, doch für die Masse der Menschen, die ihre Beine durchaus zur Fortbewegung nutzen können, ist ein Rollstuhl ungeeignet. Gillette vermarktet hier aber einen Rollstuhl ganz so, als handele es sich um ein Paar Sportschuhe: kann und sollte jeder haben.

Der Vergleich mit dem ESP hinkt also kräftig, abgesehen davon lässt sich dieses System, von meinem Fahrzeughersteller als VSC bezeichnet, bei meinem Wagen überhaupt nicht ausschalten. Denn die Masse der autofahrenden Menschen überschätzt ihr eigenes Können ganz erheblich, während ich meine Fähigkeiten als Nassrasierender sicherlich realistisch einzuschätzen weiß: Nach sechs Jahren klassischer Nassrasur (= mit DE-Hobel und DE-Klingen) guter Durchschnitt mit reichlich viel "Luft" nach oben.

--
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Diese Nachricht wurde am 28.07.2019 um 14:37 Uhr von CaptainGreybeard editiert.
 
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Diskussionsnachricht 000080
28.07.2019, 14:38 Uhr
Markus S
registriertes Mitglied


Gute und absolut nachvollziehbare Antwort.

--
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Diskussionsnachricht 000081
28.07.2019, 14:58 Uhr
Rainer Zufall
registriertes Mitglied


Auch hier kann ich wieder nur zustimmen. Genau so ist es.
 
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Diskussionsnachricht 000082
28.07.2019, 15:01 Uhr
Sano
registriertes Mitglied


dailysoap schrieb:

Zitat:
Viele Männer, auch ohne speziellen ethnischen Hintergrund oder einer speziellen Hauterkrankung, dürften sich da angesprochen fühlen und in Versuchung kommen.

Stimmt das wirklich, hat sich schon jemand gefunden, der das Ding mag?
Ich habe es probiert und konnte ihm nichts abgewinnen. Meiner Meinung nach rasiert er relativ schlecht, so dass man im schlechtesten Fall so lange rumschrubbt bis es noch mehr reizt.

Gillette will natürlich die Entwicklungskosten und die Marketingkosten und letztlich Marktanteile, eventuell sind die Herstellungskosten für den Skinguard sogar etwas niedriger, aber das ist eher zweitrangig.

Dass man bei Systemrasierer eine physischen Gegenwert bekommt, glaube ich immer weniger, nachdem gerade mal wieder 8 Einwegrasierer von Wilkinson mit 3 Klingen für 3 oder 4€ gesehen habe. Für den gleichen Preis bekommt man eine SkinGuard-klinge mit einem Bruchteil von Material
und wahrscheinlich auch Herstellungsaufwand.

Man bekommt also Versprechungen verkauft und keine Werte. Natürlich kann es sein, dass die Einwegrasierer absichtlich so geschärft sind, dass sie jeweils nur wenige Tage halten und damit insgesamt wieder weniger als eine Proglideklinge.

--
( , , , ) alles ausreichend vorhanden
 
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Diskussionsnachricht 000083
28.07.2019, 15:04 Uhr
Cracker
registriertes Mitglied


Man könnte so dann aber auch argumentieren, dass es bisher überhaupt gar keinen Hautschutzrasierer gab. Ich selbst kenne nur den Protector aus den 1990er Jahren, der von seinen Werbeversprechen weniger eingehalten hatte, als die Autoindustrie jüngst mit den Versprechen über ihre sauberen Dieselfahzeuge.

Es sei darüber hinaus aber auch noch mal an die eigentliche Intention des Rasierers erinnert, nämlich als Konkurrenz zu Personna's BumpFighter und dem (an sich wohl bei der Zielgruppe gescheiterten) Bevel System (mit Hobel). https://pics.drugstore.com/prodimg/611472/900.jpg

Interessant als "Hautschutz" Rasierer aber auch das "Urteil" von Razor Emporium:
https://www.youtube.com/watch?v=1spY_r_71Ts

--
div. , div. div. , div. , div. etc. im Wechsel meiner Launen; immer das Gesicht.
 
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Diskussionsnachricht 000084
29.07.2019, 20:40 Uhr
f10
registriertes Mitglied


Cracker schrieb:

Zitat:
und dem (an sich wohl bei der Zielgruppe gescheiterten) Bevel System (mit Hobel). https://pics.drugstore.com/prodimg/611472/900.jpg

Mit Zielgruppe meinst Du Afroamerikaner? Gibt's da Statistiken zu?
Bevel wurde doch von P&G aufgekauft und Gründer Tristan Walker ist weiterhin CEO. Vermute mal der könnte sich zur Ruhe setzen. Scheitern sieht aber anders aus. Ja, OT.. sorry.
 
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Diskussionsnachricht 000085
29.07.2019, 21:22 Uhr
Cracker
registriertes Mitglied


Zielgruppe Männer mit PFB, also extreme Überschneidung mit afro-amerikanischen Männern, allerdings auch Latinos und immerhin ca. 20% weiße Männer.

MW ist Bevel System gescheitert, weil es nicht wirkt (wie jedes andere System letztlich auch, weshalb es beim US Militär immer noch Rasurbefreiung auf Rezept gibt). Das Unternehmen verfügt aber mW über ein reicht breites und lukratives Spektrum an "top shelf" Kosmetik- und Körperpflege Produkten für Afro-Amerikaner. Das dürfte sich lohnen, v.a. dann, wenn es über herkömmliche Vertriebswege vermarktet werden kann und nicht nur online.

Der Skin Guard muss sich da ja noch bewähren. Wobei mich skeptisch macht, dass jetzt aktuell v.a. was von weniger Druck gefaselt wird. Das dürfte sicher eine Notlösung sein, weil man sich nun auf sensible Männerhaut kapriziert. Da heute anscheinend fast jeder Mann sensible Haut haben will, wird da die Marketingabteilung schnell die Richtung entsprechend ausgebaut haben.

Evtl. wurde aber auch umgeschwenkt, weil das Teil bei der eigentlichen Zielgruppe schon durchgefallen ist. Wer weiß das schon.

Ich persönlich finde die Idee aber nach wie vor interessant, einen Nassrasierer zu entwickeln, der gründlicher rasiert, als ein Trimmer und ungründlicher, als jeder andere Rasierer, und zwar auch dann, wenn der Rasierende aufdrückt wie ein Elefant.

--
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