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NassRasur.com-Forum » Rasiermesser und Zubehör » Messer onder nicht? » Themenansicht

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Autor Thread - Seiten: -1- [ 2 ]
Diskussionsnachricht 000000
21.06.2019, 00:09 Uhr
Hombart
registriertes Mitglied


Liebes Forum,

nachdem ich sicher hunderte Beiträge hier gelesen habe, ich mache mir manche Entscheidung echt nicht leicht :-), nun mein erster Versuch mit der Bitte um eure Meinung. Dafür vorab vielen Dank.

Angefangen habe ich mit der Nassrasur. Das war dann ein Systemrasierer mit Wechselkopf und 2 Klingen. Spätpubertär habe ich dann eine leichte Neurodermitis im Gesicht bekommen und auf anraten des Dermatologen auf Trockenrasur mit regelmäßiger Desinfektion des Scheerkopfes gewechselt.

Irgendwann wurde das Haupthaar lichter und ich entschloss mich eine Glatze zu tragen. Bei den Fragen wie und womit die denn regelmäßig rasiert wird, bin ich auch auf verschiedene Foren gestoßen. Angefangen habe ich mit einen Systemrasierer und bin dann bei dem Gilette Fusion 5 gelandet. Weil das auf dem Kopf so gut funktioniert hat, habe ich den dann auch für das Gesicht (und sonstiges) benutzt. Das klappte auch gut - die Neurodermitis hat sich wohl erledigt.

Mittlerweile ist das Haar nicht nur licht sondern auch grau geworden. Anstelle der Glatze und kompletten Rasur trage ich nun seit ein paar Jahren Stoppelschnitt auf dem Kopf und im Gesicht. Die Rasur auf 3 mm erfolgt über einen elektrischen Trimmer, mit dem ich auch sehr zufrieden bin.

Nun müssen im Gesicht so alle zwei Tage die Konturen auf den Wangen und am Hals rasiert werden. Dazu habe ich eine ganze Zeit die "plus 1 Klinge" sowie den "normalen Kopf" des Fusion 5 verwendet. Das funktioniert auch gut, aber ich habe immer die Beiträge hier zu Messern und Hobeln im Hinterkopf gehabt. Das hat mich nicht losgelassen.
Also habe ich mir als erstes einen Hobel gekauft. Konkret den hier auch immer wohlwollend erwähnten Merkur 23C. Anfangs war ich wenig begeistert, da ich die Linie für die Kontur schlechter als bei der „plus 1 Klinge“ gesehen habe. Auch empfang ich die Rasur als weniger gründlich. Die war sicher sanft und ich habe mich nie geschnitten – aber es war halt nicht so glatt wie mit dem Fusion 5. Es fühlt sicher eher an wie um 16:00 Uhr, obwohl man sich morgens rasiert hat. Bei den Klingen habe ich die von Derby und Astra ausprobiert, dabei aber keinen Unterschied bemerkt. Nach nun einige Jahren habe ich mich damit abgefunden und benutze den 23C sehr gern. Ist auch vollkommen unproblematisch im Handlich unter den Armen, im Nacken oder anderen Stellen.

Dann habe ich mir eine Shavette von Dovo gekauft. Darin verwende ich die kurzen, halben DE-Klingen (wieder Derby und Astra). Das funktioniert gut – geschnitten habe ich mich noch nie. Allerdings reizt es die Haut schon – ist zwar superglatt (noch viel mehr als mit dem Fusion 5), aber es rötet sich auch schon mal ganz ordentlich. Trotzdem macht das viel Spaß damit. Ist schnell, gründlich und seit dem Olivenöl auch besser für die Haut.

Nun überlege ich ein Messer auszuprobieren. Im Auge habe ich Messer von Aust sowie den King Cutter von Böker.

Ihr fragt euch an dieser Stelle vielleicht, warum ich das alles mache, wenn ich doch mit dem Fusion 5 gut zurechtkommen bin. Ich auch :-) Geld? Klar sind die Klingen für den Systemrasierer teuer. Aber die halten bei mir auch 6 Wochen (mache ja keine Vollrasur) und dann sind die 2-3 EUR eigentlich unter der Wahrnehmungsgrenze. Klar ist es Geld, aber ob ich in 6 Wochen mal irgendwo einen Kaffee oder Wein mehr trinke… Dann die Umwelt: Ja, dass ist mir wirklich wichtig. Aber wenn ich mir die gelbe und graue Mülltonne anschaue, die von unserem EFH wöchentlich abgeholt wird, und dann alle 6 Wochen dieser kleine Rasierkopf zusätzlich – wenn es das wäre, würde ich auf jeden Fall falsche Prioritäten setzen. Was ist es dann? Eindeutig stehe ich auf technische Gimmicks und Gadgets – dann werde ich zum Kind und bin Geek und Nerd. Ich denke, das wird es sein. Aber die tollen Gadgets dürfen auch nicht nerven – sonst sind die schnell in der Tonne oder bei ebay (wie Rasierpinsel und Seifen – das ist mir zu zeitraubend).

Wie rasiere ich mich aktuell: Ich gehe mit der Zahlbürste in die Dusche (da habe ich früher mit den F5 auch die Glatze und Vollrasur gemacht) und rasiere mich direkt danach. Aus der Glatzenzeit benutzte ich das Headslick von Headblade – das finde ich wirklich genial. Eine Erbse davon auf die nasse Gesichtshaut und mit dem Finger verreiben gibt einen super Gleitschaum. Dann der Hobel oder die Shavette. Schon nahe dran an perfekt.

Irgendwann hatte ich von Rasieröl gelesen und das bestellt. Das ist auch sehr gut und die Rasur bei mir damit sehr sanft. Ich habe dann gesehen, dass meine Frau ein kosmetisches Olivenöl benutzt. Als das Rasieröl einmal alle war, habe ich das benutzt. Seit drei Jahren nehme ich nun nichts anderes mehr und bin davon begeistert. Auch mit der Shavette ist die Rasur damit deutlich angenehmer und blutende Punkte (keine Schnitte) gibt es nicht mehr.

So, nun aber endlich meine Frage an euch: Denkt ihr, dass ich ein Rasiermesser versuchen sollte und wenn ja, zu welchem der beiden oben genannten würdet ihr mit raten?

Herzlichen Dank für eure Zeit
Tom
 
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Diskussionsnachricht 000001
21.06.2019, 05:39 Uhr
DerBastler
registriertes Mitglied


Naja Derby und Astra zählen für mich nicht gerade zu den besten Klingen.
Versuche es doch erst mal mit Personna und Feather in deiner Shavette.
Schärfer ist ein Rasiermesser auch nicht.
Für mein Empfinden nur etwas sanfter zur Haut und ich habe das Gefühl dass die Rasur länger hält.
Warum auch immer
 
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Diskussionsnachricht 000002
21.06.2019, 06:08 Uhr
GinTonic
registriertes Mitglied


Ich finde die Derby klingen ganz gut.Benutze diese sehr gerne in meinen Universal mezza Lama "shavetten".

Wie schon gesagt wurde, ein Messer ist auch nicht schärfer. Eher das Gegenteil ist der Fall.
Scharf, schonend, anhaltend, gründlich, das sind meine Erfahrungen mit "shavette".

Messer ist nur schöner anzusehen und hat so ein gewisses Etwas. Ich mag Messer sehr gern, aber oftmals reichen sie nicht an Wechselklingenmesser ran. Und sind in jeder Hinsicht aufwendiger.

Diese Nachricht wurde am 21.06.2019 um 06:12 Uhr von GinTonic editiert.
 
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Diskussionsnachricht 000003
21.06.2019, 11:06 Uhr
guanabat
registriertes Mitglied


Ich gehöre zu den Gelegenheitsmessereren. Dafür habe ich ein Aust. Das Messer ist OK, aber ich finde den Aufwand um es selber scharf zu halten unverhältnismässig hoch und entsprechend kostspielig. Auch sind die Rasuren nicht wirklich besser oder gründlicher als mit einer Shavette.

Die Irritationen nach der Rasur mit der Shavette (Dovo und Böker) waren mir anfänglich auch bekannt. Das liegt an der Verwindungssteifigkeit der Standardklingen. Sie sind zu starr. Ich habe aus dem Grund zu den 65mm Sonderklingen von Dovo, Tondeo und zu den unmarkierten von Röder gewechselt. Seitdem habe ich einen Hautirritationen mehr nach der Rasur.
 
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Diskussionsnachricht 000004
21.06.2019, 11:33 Uhr
Hombart
registriertes Mitglied


guanabat schrieb:

Zitat:
Die Irritationen nach der Rasur mit der Shavette (Dovo und Böker) waren mir anfänglich auch bekannt. Das liegt an der Verwindungssteifigkeit der Standardklingen. Sie sind zu starr. Ich habe aus dem Grund zu den 65mm Sonderklingen von Dovo, Tondeo und zu den unmarkierten von Röder gewechselt. Seitdem habe ich einen Hautirritationen mehr nach der Rasur.

Das ist ja interessant und werde ich mal ausprobieren. Die langen Testklingen von Dovo habe ich noch - bislang fand ich die kurzen nur für die Konturen praktische (allerdings ohne die langen überhaupt getestet zu haben). Danke für den Tipp...
 
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Diskussionsnachricht 000005
21.06.2019, 14:05 Uhr
EasyRider
registriertes Mitglied


Ich rate dir zu einem Aust. Die kommen garantiert rasurscharf und sind sehr schnitthaltige und sanfte Rasierer.

Aber für welches Messer du dich auch immer entscheidest, stell dich jetzt schon mal auf eines ein: Am Anfang sind die Rasuren mit einem klassischen Rasieresser grottenschlecht! Und das dauert, glaube mir. Bis man sich mit einem Messer wirklich gekonnt - und damit gut, weil sanft und gründlich - rasieren kann, braucht es rund 500 Rasuren! Ja, du hast richtig gelesen.....

Das Erlernen der Messerrasur ist harte Arbeit, die viel Ausdauer und Geduld verlangt. Aber beherrscht man das Handwerk erst mal, dann ist es die reinste Freude, Tag für Tag zum Messer zu greifen...

--
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Diskussionsnachricht 000006
21.06.2019, 21:33 Uhr
Grognar
registriertes Mitglied


Kann ich so nicht stehen lassen.

Das eine Feather schärfer, als ein RM kann, wurde hier im Forum schon wiederlegt. Oberndrein wird ein gut geschärftes und geledertes RM dabei auch noch sanfter. Da geht man ohne brennendes AS aus dem Bad, wenn ALLES passt.

Ja, man muss es üben, ledern und rasieren und zu Anfang etwas Geld in die Hamd nehmen. Da ist die Lernkurve bei jedem anders. Ich habe aber auch ein Jahr gebraucht, bis es wirklich richtig gut wurde. Da braucht man niemandem etwas vor machen. Naturtalente gibt es allerdings auch.

Und genau diese Lernzeit, war für mich die beste Zeit der RMerei überhaupt.
 
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Diskussionsnachricht 000007
21.06.2019, 21:50 Uhr
GinTonic
registriertes Mitglied


Es bleibt ja bekanntlich nicht bei einem. Und mehrere Messer schärfen lassen, geht schon ins Geld. Früher oder später steht das nun mal an.

Selber schärfen erfordert gute Steine. Die dann auch wieder abgerichtet werden.
Usw ... Das ist schon aufwendig wenn man feste klingen bevorzugt.

Und ein Messer auf die Schärfe halten, die eine "Shavette" mit neuer Klinge hat, ist auch nicht so ohne.

Ich empfinde die Wechselklingen schärfer. Besonders auf langer Sicht.

Diese Nachricht wurde am 21.06.2019 um 21:52 Uhr von GinTonic editiert.
 
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Diskussionsnachricht 000008
21.06.2019, 23:49 Uhr
Grognar
registriertes Mitglied


Hast du dich mal gefragt, warum Viele total angefixt sich immer mehr RM anschaffen, als sie brauchen und die Shavette verkaufen, wenn sie überhaupt eine hatten?



Klar steckt da was hinter. Einlesen, üben, Schärfdienst 1 bis 2 x im Jahr, je nachdem alle paar Jahre mal.. stimmt.. ist schon ein Aufwand. Dann dieser Horror, entspannt vor seinen Steinen zu sitzen und sich ein Messer für sein Ritual vorzubereiten..Ein Graus. Ich habe gehört, man muss da auch zwischendurch anreiben.. was ein Stress.



Für manch einen ist das halt zuviel.
Dann legt man eben ne WKlinge ein.

Niemand sagt, dass es nicht einfacher geht.
Darum gibt es ja Systemies und Shavetties und
diese absoluten Hardcore Typen.. Die laufen draußen zu Hauf wie Alm Öhi rum, mit ihren Bärten. Das einzige Problem von denen ist wahrscheinlich das Stutzen und Bartläuse. Ich hoffe, es juckt denen im Sommer nicht zuviel.

Mir ist das im Prinzip total Wurst. Jeder soll nach seiner
Auffassung Glücklich werden.

Aber eines möchte ich gerne mal einwerfen. Das ist mein Trainings Prinzip auf dem Rennrad.

Wenn ein Training möglichst einfach ist, ist es nichts wert.

Und eins aus einem schönen Film.. wenn manche Leute etwas nicht können, wollen sie dir immer einreden, daß du es auch nicht kannst.

Der Weg mit so einem RM ist manchmal im wahrsten Sinne des Wortes steinig. Man kann es sich mit den modernen Mitteln sicherlich einfacher machen.

Aber schafft man es, sich erfolgreich durch eine lehrreiche Zeit zu bewegen, wird man mit einer auf multiple Weise sehr befriedigende Rasur belohnt, die den neuen Mitteln in nichts nach steht. Ganz im Gegenteil.

;D
 
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Diskussionsnachricht 000009
22.06.2019, 07:22 Uhr
EasyRider
registriertes Mitglied


@ Grognar:

+1

--
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Diskussionsnachricht 000010
22.06.2019, 07:38 Uhr
Barbon
registriertes Mitglied


Hombart schrieb:

Zitat:
guanabat schrieb:

Zitat:
Die Irritationen nach der Rasur mit der Shavette (Dovo und Böker) waren mir anfänglich auch bekannt. Das liegt an der Verwindungssteifigkeit der Standardklingen. Sie sind zu starr. Ich habe aus dem Grund zu den 65mm Sonderklingen von Dovo, Tondeo und zu den unmarkierten von Röder gewechselt. Seitdem habe ich einen Hautirritationen mehr nach der Rasur.

Das ist ja interessant und werde ich mal ausprobieren. Die langen Testklingen von Dovo habe ich noch - bislang fand ich die kurzen nur für die Konturen praktische (allerdings ohne die langen überhaupt getestet zu haben). Danke für den Tipp...

Habe auch diese Erfahrung gemacht. Mit den halben DE-Klingen hatte ich Rasurbrand vom Feinsten und die Shavette verschwand im Schrank. Dann habe ich mir die Tondeo Klingen besorgt und siehe da es lief richtig gut!
Mmh, jetzt denke ich über ein Messer nach...

Beste Grüße aus LE,

Barbon

--
"Frisch und glatt = gute Laune" (Erfa (DDR))
nur noch selten
Astra SS
versch. TRUD und STIZ, Böker Barberette, Univinlion Kamisori, Böker; DOVO; ERN; Chris Johnson; Gold Dollar W59; Engelswerk, Zwillingswerk
 
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Diskussionsnachricht 000011
22.06.2019, 08:22 Uhr
GinTonic
registriertes Mitglied


Ich muss mich gar nicht fragen warum sich angefixte mehr Messer kaufen als sie brauchen.
Ich habe selber welche, und nicht nur eines.

Ein schönes Rasiermesser ist eben viel traditioneller, schöner anzusehen, und hat - so wie ich schon erwähnte- das gewisse Etwas. Es ist- auch- ein Sammelobjekte.

Und trotzdem, ist auch ein vernünftiges Wechselklingenmesser, ein Rasiermesser!
Das Ding steht- die Rasur betreffend- einer festen Klinge in nichts nach. Im Gegenteil.

Und vollhohl geschliffene Rasiermesser mag auch nicht jeder

Nicht ohne Grund benutzen und bevorzugen Barbiere W- Klingenmesser.

Edit: möchte noch anmerken: vernünftiges ledern, auf Steinen schleifen usw.... Ist kein Hexenwerk.
Nur es erfordert Lust und Zeit.

Anfangs hat mir die "Shavette" auch mehr Probleme gemacht als die feste Klinge.
Wenn man es dann aber erst mal gelernt hat, wird man mit einer sauberen, gründlichen und schonenden Rasur belohnt.
Und mit immer scharfen klingen

Diese Nachricht wurde am 22.06.2019 um 09:23 Uhr von GinTonic editiert.
 
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Diskussionsnachricht 000012
22.06.2019, 10:02 Uhr
EasyRider
registriertes Mitglied


GinTonic schrieb:

Zitat:
Nicht ohne Grund benutzen und bevorzugen Barbiere W- Klingenmesser.

Ja, weil sie von den hygienerechtlichen Bestimmungen her dazu fast schon gezwungen werden. Das ist der erste Grund.

Der zweite: Nur die wenigsten Barbiere können (oder wollen) Schärfen.
Von dem guten Dutzend, das ich persönlich kenne, beherrscht nur ein einziger dieses Handwerk.

--
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Diskussionsnachricht 000013
22.06.2019, 10:35 Uhr
GinTonic
registriertes Mitglied


Wie gesagt, das ist kein Hexenwerk.
Aber dieses Handwerk nimmt halt auch Zeit in Anspruch.
Lust dazu muss man auch mitbringen, sonst macht es weniger Spass. Abgesehen vom Geld.

Einigen- oder den meisten- wird der damit verbundene Aufwand einfach zu groß sein. Ich kann's verstehen.
 
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Diskussionsnachricht 000014
22.06.2019, 22:59 Uhr
Grognar
registriertes Mitglied


Ich nicht.
Mir macht es immer noch Spaß.
 
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Diskussionsnachricht 000015
22.06.2019, 23:05 Uhr
Saber
registriertes Mitglied


Ich rasiere mich jetzt nur noch mit Rasiermessern, meine Oma hat mir ihr altes Puma Speciaö 88 vermacht und schon die allererste Rasur damit war, wie aus einem bekannten Film bekannt "granatenstark".
Die oaar Hobelrasuren die ich a6swärts dann mal hatte haben mich gar nicht mehr begeistert, ein Rasiermesser auf Topschärfe ist einfach ultima ratio, aber der Klingenstahl muß passen. Seit Beginn meiner Rasiermesserkarriere, hab ich nie wieder Rasurbrand oder Pickeöchen bekommen. Aftershaves merke ich ganz selten mal was, aber nzr an Tagen wo alles nucht so gzt läzft.

--
Ich habe ein Zitat geklaut, gut rasiert, gut gelaunt, erstaunt?!
 
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Diskussionsnachricht 000016
23.06.2019, 00:17 Uhr
Asphalthaut
registriertes Mitglied


So, jetzt muß ich auch no mal eine Lanze für die Rasiermesser brechen:
Rasiermesser sind einfach nur herrlich. Punkt. Nachdem man sich erstmal eingegrooved hat, geht das rasieren wie von selbst!

Ich muß Dich nur warnen. Es wird nicht bei den Konturen bleiben. Mit dem Messer ist ruck zuck auch der Restbart ab. Nur ein Durchgang und plötzlich erkennt Dich Dein Weib nicht mehr. Und warum? Weil Rasiermesser rasieren einfach nur angenehmestenstens ist.

Ach ja und wenn Du Dir eins kaufst, nimm ein vollhohles von Aust mit geradem Kopf (für perfekte Konturen) Spitzenqualität mit handgeschärfter out of the Box Schärfe.

Trau Dich!

--
Schleifen, polieren, schärfen, rasieren. So einfach ist das.
 
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Diskussionsnachricht 000017
24.06.2019, 17:27 Uhr
Bass
registriertes Mitglied


Äh, macht immer noch Spaß, sowas zu lesen.
Da ich ja auch erst seit einem guten Jahr (mit Einsteiger Phase davor) das Messer nutze, kann ich auch nur für solchen Erfahrungszeitraum sprechen.

Ich finde das Pferd falsch rum aufgezäumt, wenn man eine Kosten-Nuztzen Rechnung nach materiellen Gesichtspunkten macht.

Die zwei entschieden wichtigsten Erfahrungen bei der Erlernung der Messerrasur sind für mich, solche Zeit nur für mich (wow) und diese positiv empfundene Haut.
Ich vergleiche das gern mit Barfuß laufen.
Oder… mir fallen einige Vergleiche ein.

Nun ja, ich mag mich nur noch so rasieren.

--
diverse und generell vorhanden große Ringmasse Herold Dr. Dittmar, Speick
 
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Diskussionsnachricht 000018
25.06.2019, 14:26 Uhr
EasyRider
registriertes Mitglied


Bass schrieb:

Zitat:
Nun ja, ich mag mich nur noch so rasieren.

...und ich hab mich noch nie anders rasiert als so....
Abgesehen von ein paar Testrasuren mit Hobel und Systemie, die mir allesamt bewiesen, dass das nichts für mich ist.

Übrigens Bass, es freut mich sehr für dich, dass die Messerei bei dir so gut läuft.

Liebe Grüße aus Graz,
EasyRider

--
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Diskussionsnachricht 000019
25.06.2019, 20:18 Uhr
Hombart
registriertes Mitglied


Bass schrieb:

Zitat:
Ich finde das Pferd falsch rum aufgezäumt, wenn man eine Kosten-Nuztzen Rechnung nach materiellen Gesichtspunkten macht.

Sorry, da hast Du mich falsch verstanden. Ich habe ja gerade geschrieben, dass die Kosten eher nicht relevant sind. Ich hatte mich gefragt, warum ich das mache - und die Kosten für die Systemklingen sind halt ein hier oft genanntes Argument.
 
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Diskussionsnachricht 000020
25.06.2019, 20:28 Uhr
Hombart
registriertes Mitglied


Vielen Dank für eure Antworten. Jetzt ist es geschehen und ging recht schnell. Freitag bestellt und gestern ist das Messer angekommen.

Es ist der "King Cutter" geworden. Soweit ich es beurteilen kann scheint das Messer auch scharf zu sein. Mit etwas "Luft" durch die Haare auf dem Unterarm rieseln welche herunter - das verhält sich mit der Shavette und frischen Klinge ungefähr gleich (habe jetzt nicht die Haare gezählt, schaut aber ähnlich aus).

Heute morgen habe ich dann gleich mal getestet. Eine Seite mit dem Messer und die andere mit der Shavette. Ist schon ein Unterschied. Zunächst ist das Messer riesengroß (auch wenn nur 5/8"). Einfach auch viel länger. Am Hals kein Problem bei an den Koteletten noch gewöhnungsbedürftig. Beides Seiten empfinde ich als gleich gründlich rasiert.

Was mir noch aufgefallen ist, dass das Messer "viel lauter" ist - das war überraschend für mich. Man hört ja fast jeden Stoppel. Auch wenn eine Rasur noch keine Grundlage sein kann - in der Tat fühlt sich die Rasur sanfter.

Jetzt schaue ich mal. Ich rasiere mich ca. 2 mal in der Woche. Wenn ich die weiter oben avisierten 500 Rasuren brauche - melde ich mich also in 5 Jahre wieder als Profi :-)
 
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Diskussionsnachricht 000021
25.06.2019, 20:49 Uhr
GinTonic
registriertes Mitglied


Hi Hombart

Bei den einen dauert es länger, ein anderer kommt schneller ans Ziel. Und wieder andere stellen vllt fest dass die Messerrasur doch nichts ist.

Ich habe es Recht schnell, in wenigen Wochen gelernt. Kann mich heute verletzungsfrei und sauber rasieren. Es dauert nicht länger als mit dem Hobel.

Hatte Anfangs aber manchmal 6-7 kleine Schnitte
Und habe täglich rasiert. Den Hobel in dieser Zeit komplett weggelassen. Ich finde es suboptimal, mit Hobel auszuputzen. Mit Hobel lernt man doch keine Messerrasur.

Heute- ich hätte es zuvor nicht geglaubt- möchte ich mich nicht mehr anders rasieren.

Du siehst, es muss keine 5 Jahre dauern

Viel Erfolg und Spass an der Messerrasur.
 
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Diskussionsnachricht 000022
25.06.2019, 21:05 Uhr
Asphalthaut
registriertes Mitglied


Sehr gut! Weiterhin viel Spaß!

--
Schleifen, polieren, schärfen, rasieren. So einfach ist das.
 
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Diskussionsnachricht 000023
25.06.2019, 23:32 Uhr
Hombart
registriertes Mitglied


Ja, danke noch mal für eure Zeit und Inspiration.

Bis zum zweiten Messer hat es nicht lange gedauter - habe mir gerade noch einen Wiener Schaber bestellt...

Was ich, stand heute, nicht machen werde, ist das/die Messer selbst zu schleifen. Da werde ich hier fachkundige Hilfe suchen und in Anspruch nehmen. Das hat bei mir schon mit ein paar teuren Küchenmessern kein gutes Ende genommen.
 
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Diskussionsnachricht 000024
26.06.2019, 06:20 Uhr
GinTonic
registriertes Mitglied


Bei ein- zwei Messer lohnt das selber Schärfen vllt.auch nicht.
Steine können teuer sein, müssen abgerichtet werden usw .
Man hat Anfangs schon mit dem vernünftigen abledern zu tun.
 
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