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NassRasur.com-Forum » Rasiermesser und Zubehör » Einstiegsprobleme Messer schärfen und Steinauswahl » Themenansicht

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Autor Thread - Seiten: -1- [ 2 ]
Diskussionsnachricht 000000
22.06.2019, 22:38 Uhr
Zupfhansel
registriertes Mitglied


Moin Leute,

seit kurzem versuche ich mit einem Rasiermesser klar zu kommen, habe aber noch arge Startprobleme. Mein bisher größtes Problem ist mein Dovo Messer richtig scharf zu bekommen. Mit viel Einsatz auf einem Cerax Kombi Stein 1000/3000 und Lederriemen mit Schleifpaste bekomm ich kein vernüftiges Haartest mit dem Messer hin, sprich es ist zu stumpf. Ich glaube es fehlt mir noch ein feinerer Stein 6000 oder 8000.

Ich habe im Forum mal nach 'Stein' gesucht. Nach der 10 Suchseitee hat mir der Kopf gedampft hatte aber immer noch kein Ergebnis. Deshalb hier die konkrete Frage welchen finalen Stein zum endgültigen Feinschliff würdet ihr mir empfehlen? Mir ist klar dass die Experten mir raten werden vielleicht 4,5 oder 6 Steine zu nutzen. Aber ich will erst mal mit überschaubaren Kosten in die Materie reinkommen. Später kann ich das noch optimieren. Ich brauch erst mal ein nutzbares Messer. Welche Steine / Körnung wäre das richtige für mich als Anfänger. Ich denke so um 60€ sollte man doch schon was bekommen können oder?

Bin für jede Hilfe dankbar.
Gruß aus Wiesbaden
Zupfhansel
 
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Diskussionsnachricht 000001
22.06.2019, 22:51 Uhr
Grognar
registriertes Mitglied


Bei EINEM RM lohnt es sich nicht,
extra Steine anzuschaffen.

Dafür gibt es den Schärfdienst
oder Forenmitglieder, die dir helfen.

In welcher Gegend wohnst du denn?
Vllt. haben wir jemanden in deiner Nähe, der dir das Messer auf Vordermann bringt, damit du dich richtig rasieren kannst..

Ich habe früher mit den Cerax angefangen. Ohne was dahinter, wird das nicht im Rahmen des Möglichen rasieren.

Du kannst Gerhards KIESELERDENMETHODE probieren. Einfach SuFu. Das könnte klappen, wenn du die Facette aufm Cerax sauber gesetzt hast und nicht viel Geld investieren willst. Hatte ich auch gemacht und es war eine gute Rasur dannach.
 
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Diskussionsnachricht 000002
22.06.2019, 22:52 Uhr
Alvaro
registriertes Mitglied


Wiesbaden?
Gruß in die Landeshauptstadt.

Nach 3k läuft, aus meiner Sicht, noch gar nichts.
Du wirst mindestens noch einen (z.B.) 8k brauchen, und auch noch einen feineren Stein oder (Pasten) Riemen.

Der Cerax ist gut.
Als Stein in der "Mittelklasse" habe ich einen Stein von Wüsthof (geht auch ein anderer Stein eines Messerherstellers).
Dann würde ich dir einen Naniwa 10k oder 12k empfehlen.
Alternativ auch einen Pastenriemen (der ist aber umstritten).
(Nach 3k bringt dir Paste noch nicht viel)
Übrigens der günstigste Finisher den ich habe ist eine Naturstein Bodenfliese für 5€ (daraus kann man 6 Steine schneiden)
 
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Diskussionsnachricht 000003
22.06.2019, 22:55 Uhr
Grognar
registriertes Mitglied


Kieselerde ABTEI, Geätzte Glasplatte, Stück Panzerband
und du hast ein Escher Sammlerstein Imitat und locker 200 Eur für den Finisher gespart. Geiler Tip oder?
War von Bartisto damals..

Es geht noch besser. Aber pssst.
 
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Diskussionsnachricht 000004
23.06.2019, 00:57 Uhr
Zupfhansel
registriertes Mitglied


He danke für die fixen Antworten

@Grognar: Früher oder später werde ich mich mit eh mit dem Schärfen beschätigen müssen, also möchte ich mir jetzt eine Grundausstattung zulegen. Auch das sollte man können, aber danke für den Hinweis

@Alvaro: 8k bzw. höher sagst du? Ich habe mir einen "blauen belgischer Broken" angeschaut. Ich war der Meinung die werden als Finish Steine genutzt. Ist dem so? Diese haben aber nur eine Körnung von 6k-8k. Preislich lag der um die 60€ Diese Steine sollen optimal sein oder irre ich mich da?

Alternativ habe ich einen King Abziehstein "Gold" mit 8k im Netz gefunden für 50€.

Von Cerax gibts auch ein 8k Stein aber erst ab 90€.

Im Youtube habe ich Videos gesehen bei denen Messer mit schnellen Vor- & Rückwärts Bewegungen geschärft wurden. Kann man das auf diesen Steinen machen?
 
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Diskussionsnachricht 000005
23.06.2019, 12:35 Uhr
Asphalthaut
registriertes Mitglied


Schnelle Bewegungen beim Schärfen sind in der Regel schlecht(gibt Ausnahmen)! Immer mir Schneide voraus (bei westlichen Rasiermessern, Kamisori sind etwas anderes).
Eine gute Anleitung (auf Englisch) hat Geofatboy bei YouTube:

https://youtu.be/GAsAHKsYPg4

Er macht es gut vor.

--
Schleifen, polieren, schärfen, rasieren. So einfach ist das.
 
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Diskussionsnachricht 000006
23.06.2019, 16:45 Uhr
Zupfhansel
registriertes Mitglied


Super Video, guter Hinweis.

Ich überlege ob doch noch ein 10k Stein das richtige wäre.
 
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Diskussionsnachricht 000007
23.06.2019, 17:45 Uhr
MarioBart
registriertes Mitglied


Ich habe auch einen blauen belgischen Brocken und einen Riemen mit der grünen Puma Paste, das funktioniert sehr gut.

--
Ralf Aust 6/8 Micarta Span. Kopf Rostfrei Mühle R41 twistDerbyMühleSTF
Arschlecken,rasiern einsfufzich.
Mund abputzen weiter machen!
(Frank Goosen)
 
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Diskussionsnachricht 000008
23.06.2019, 17:59 Uhr
Alvaro
registriertes Mitglied


@Zupfhansel

Der BBB wird zwar als Finisher genutzt, aber die meisten sagen, dass er eine zu grobe Körnung hat.
Wenn du einen kaufst ist also die Gefahr sehr hoch, dass er nicht das bringt was du erwartest.
Ich würde eh am Anfang die Finger von Natursteinen lassen.
Natursteine sind spannend, aber auch nicht immer gleich.
Beim Kauf eines Kunststeins weißt du was du bekommst (zumindest bei den "guten" Herstellern.
Mein 3k/8k ist von Wüsthof (genau dem Küchenmesserhersteller), und wurde mir von einem ECHTEN Profi verkauft mit jahrzehntelanger Berufserfahrung.
Mit dem King 8k hast du sicherlich nichts schlechtes, ich habe zumindest noch nichts wirklich schlechtes über King Steine gelesen.
Aber eine Rasur von 8k ist nicht unbedingt angenehm.
Du brauchst also doch noch einen 10k oder 12k und zumindest einen guten Riemen.
Pastenriemen sind eine Möglichkeit, aber auch eine Gefahr weil man ein Messer damit auch schnell verhunzen kann.
Ich gehe in letzter Zeit immer wie folgt vor:
King 1k
Wüsthof 3k/8k
Naturstein Finisher oder Naniwa 10k (ggf. Naturstein Finisher nach Naniwa 10k)
(Zur Auswahl stehen Forelle, Naniwa 10k gelbgrüner Thüringer, blauer Thüringer, unbekannter Schiefer, Kretischer Ölstein Arkansas hell und dunkel, und diverse andere Steine. Jeder ist dabei anders)
Danach ist eine Rasur vom Stein möglich, aber nicht unbedingt sanft.
Um das Sanftscharfe hin zu bekommen hat sich bei mir ein schwarzer Pastenriemen bewährt (50-60 Züge)
Ich schick dir mal ne PN zu dem Thema.
 
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Diskussionsnachricht 000009
23.06.2019, 22:05 Uhr
Zupfhansel
registriertes Mitglied


Die ersten konkreten Vorschläge und Hinweise, das freut mich

Nebenbei habe ich schon mal nach Steinen von Herstellern und Preise rausgesucht. Vom Naniwa habe ich auch schon an derer Stelle Gutes gelesen. Man bekommt den Naniwa 10k für unter 70€. Ich hätte zwar dann die Abfolge 1k, 3k, 10k sollte aber funktionieren oder was meinst Du Alvaro?

Weitere Frage die sich mir stellt ob mein Spannriemen erstmal ausreichend ist. Er ist auf der einen Seite mit roter Paste belegt!?
 
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Diskussionsnachricht 000010
24.06.2019, 08:12 Uhr
Asphalthaut
registriertes Mitglied


Für das Schärfen brauchst Du auf jeden Fall einen Hängeriemen, den Du von hinten mit Kamelien einträufelst. (ist auch für den täglichen Gebrauch besser.
Den hier habe ich und er leistet seit Jahren gute Dienste:
https://shop.nassrasur.com/de/Riemen-Pasten-und-Steine/Ha...

--
Schleifen, polieren, schärfen, rasieren. So einfach ist das.
 
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Diskussionsnachricht 000011
24.06.2019, 12:13 Uhr
KY4400
registriertes Mitglied


Grognar schrieb:

Zitat:
Bei EINEM RM lohnt es sich nicht,
extra Steine anzuschaffen.

Dafür gibt es den Schärfdienst
oder Forenmitglieder, die dir helfen.

In welcher Gegend wohnst du denn?
Vllt. haben wir jemanden in deiner Nähe, der dir das Messer auf Vordermann bringt, damit du dich richtig rasieren kannst..

Ich habe früher mit den Cerax angefangen. Ohne was dahinter, wird das nicht im Rahmen des Möglichen rasieren.

Du kannst Gerhards KIESELERDENMETHODE probieren. Einfach SuFu. Das könnte klappen, wenn du die Facette aufm Cerax sauber gesetzt hast und nicht viel Geld investieren willst. Hatte ich auch gemacht und es war eine gute Rasur dannach.

Hallo Grognar, leider kann ich die ursprüngliche Beschreibung von Bartisto nicht mehr finden. Hast Du eventuell den Link parat?

Viele Grüße
 
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Diskussionsnachricht 000012
24.06.2019, 13:07 Uhr
roliku
registriertes Mitglied


Ich bin zwar nicht Grognar, aber in der SuFu oder direkt ab Seite 2 im Faden 4888 wirst du fündig:

https://forum.nassrasur.com/showtopic.php?threadid=4888


Harry hat sogar mal einen Tisch dafür gebaut und vorgestellt:

https://forum.nassrasur.com/showtopic.php?threadid=6784
 
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Diskussionsnachricht 000013
24.06.2019, 15:19 Uhr
KY4400
registriertes Mitglied


roliku schrieb:

Zitat:
Ich bin zwar nicht Grognar, aber in der SuFu oder direkt ab Seite 2 im Faden 4888 wirst du fündig:

https://forum.nassrasur.com/showtopic.php?threadid=4888


Harry hat sogar mal einen Tisch dafür gebaut und vorgestellt:

https://forum.nassrasur.com/showtopic.php?threadid=6784

Vielen Dank roliku!
 
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Diskussionsnachricht 000014
24.06.2019, 17:10 Uhr
Alvaro
registriertes Mitglied


@Zupfhansel

Das ist schon okay.
Wenn man mehr Stufen einbaut geht es etwas schneller, so musst du einfach ein paar Züge mehr machen.
Und wie Asphalthaut schreibt: Du brauchst einen vernünftigen Riemen.
Wenn du "Angst" vor Hängeriemen hast kannst du auch einen Spannriemen nehmen.
Ein Spannriemen hat natürlich 2 Bahnen, meist ist eine schon mit Paste behandelt.
Ich würde da schwarze Paste nehmen, die ist am feinsten.
 
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Diskussionsnachricht 000015
24.06.2019, 22:49 Uhr
Zupfhansel
registriertes Mitglied


Je mehr ich durch die Links durchgehe und verschiedene Hinweise lese umso mehr habe ich den Eindruck, dass einiges beim Vorgehen zum diesem Thema eine Glaubenfrage ist.

Um etwas entspannter an das Schärfen ranzugehen habe ich mir zusätzlich mal eine gebrauchtes, günstiges Messer bei eBay bestellt. Damit werde ich wohl mal starten, sobald alle Fragen geklärt sind.

Im Moment tendiere ich immer noch zu dem Naniwa 10k Stein. Dazu habe ich aber noch eine Frage. Bei den Cerax Steinen habe ich ein Anreibstein zum erzeugen der Schleifpaste. Kann ich diesen auch auf dem Naniwa nutzen?
 
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Diskussionsnachricht 000016
24.06.2019, 22:56 Uhr
EasyRider
registriertes Mitglied


Zupfhansel schrieb:

Zitat:
Je mehr ich durch die Links durchgehe und verschiedene Hinweise lese umso mehr habe ich den Eindruck, dass einiges beim Vorgehen zum diesem Thema eine Glaubenfrage ist.

Einiges?! - ALLES!...

Wäre Schärfen eine Wissenschaft, wie hier und in anderen Foren zuweilen ja immer wieder behauptet wird, dann kann sie nur an den Theologischen Fakultäten betrieben werden....

--
In allen Schliffarten Dachs, Ross und Sau und auch den ein oder anderen Synthie Jede Menge Am liebsten schön schlotzig Von Armani bis Wodka

Diese Nachricht wurde am 24.06.2019 um 22:58 Uhr von EasyRider editiert.
 
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Diskussionsnachricht 000017
24.06.2019, 23:12 Uhr
Alvaro
registriertes Mitglied


Ist in etwa wie die Frage ob der Mensch vom Affen abstammt (wie Darwin in etwa sagt), oder von Gott persönlich erschaffen wurde.
Nichts weiter, also nur eine minimale Abweichungen der Meinungen.
 
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Diskussionsnachricht 000018
25.06.2019, 21:42 Uhr
Asphalthaut
registriertes Mitglied


Das kann ich so nicht stehen lassen. Der Mensch stammt nicht vom Affen ab. Menschenaffen und Mensch haben gemeinsame Vorfahren. Religion ist eine andere Sache.

Jedem Schärfanfänger kann ich nur wärmestensestens empfehlen sich ein Messer von einem Spezialisten schärfen zu lassen. An dieser Schärfe kann man sich dann orientieren. Ohne einen solchen Bezug kann man nie wissen wie scharf ein Rasiermesser sein kann. Meine ersten Messer hat Bartisto geschärft. Besser geht es kaum.

Meine Story:

https://forum.nassrasur.com/showtopic.php?threadid=20072&...

Viel Erfolg!

--
Schleifen, polieren, schärfen, rasieren. So einfach ist das.

Diese Nachricht wurde am 25.06.2019 um 21:44 Uhr von Asphalthaut editiert.
 
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Diskussionsnachricht 000019
25.06.2019, 21:59 Uhr
Alvaro
registriertes Mitglied


@Asphalthaut

Du darfst dir gerne ein anderes Beispiel aussuchen bei dem die Meinungen extrem auseinander gehen.

Fakt ist die Meinungen zum Thema Schärfen extrem auseinander gehen.
Egal ob die Frage Naturstein oder Kunststein, auch die Frage Paste Ja oder Nein.
Du wirst die wirklich überzeugten Nutzer nicht unter einen Hut bekommen.
 
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Diskussionsnachricht 000020
25.06.2019, 22:46 Uhr
Asphalthaut
registriertes Mitglied


No offense meant.

Wenn Du Dir meinen thread komplett durchliest wirst Du einige gute Hinweise von alten Hasen finden und auch meine Rückschläge finden. Ich habe einige Jahre und zig Messer unterschiedlichster Art gebraucht um das Schärfen zu lernen. Nicht aufgeben. Ich kenne halt nur mein Setup. Du wirst Deine finden!

--
Schleifen, polieren, schärfen, rasieren. So einfach ist das.
 
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Diskussionsnachricht 000021
26.06.2019, 08:05 Uhr
KY4400
registriertes Mitglied


Grognar schrieb:

Zitat:
Kieselerde ABTEI, Geätzte Glasplatte, Stück Panzerband
und du hast ein Escher Sammlerstein Imitat und locker 200 Eur für den Finisher gespart. Geiler Tip oder?
War von Bartisto damals..

Es geht noch besser. Aber pssst.


Gibt es die Kieselerde in Pulverform noch? Ich finde nur Tabletten und Kapseln
 
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Diskussionsnachricht 000022
26.06.2019, 10:04 Uhr
stoppdiestoppel
registriertes Mitglied


Ich habe jetzt nicht alles durchgelesen, aber:

Für mich sieht das aus, als würdest Du da ein wenig (nicht bös' gemeint) "planlos" mit Messer und Steinen fuhrwerken. Es ist im Moment aus meiner Sicht auch noch ungeklärt, ob für die fehlende Schärfe wirklich der fehlende Finisher verantwortlich ist(ab einem *guten* 3000er bekomme ich Haartest-Schärfe beim Einsatz von Paste hin), oder ob die Grundschärfe fehlt, die Facette also nicht komplett durchgeschärft wurde.

Imho würde ich übrigens sagen: Hol' Dir den 8000er Naniwa, mehr braucht dann kein Mensch mehr. Auf die Gefahr hin, dass ich hier Kopfschütteln ernte, aber: Ich persönlich kann die Erfahrung nicht bestätigen, dass eine bessere, feinere, sanftere oder höhere Schärfe A) mit noch feineren Steinen, oder B) Natursteinen hergestellt werden kann. Und diese Einschätzung basiert auf der (zusätzlichen) Erfahrung mit dem 12.000er Naniwa sowie auf der Erfahrung mit zwei unterschiedlichen JNats (samt kompletter Nagura-Progression), zwei verschiedenen Thüringern und einem Coticule ("Gelber Belgischer Brocken"). Ich persönlich meine, dass Natursteine mehr Spaß beim Schärfen bereiten können, aber kein besseres Ergebnis bieten. Auch bin ich klarer Befürworter von Pasten. Ich habe es mal auf den japanischen Natursteinen (Edit: Eigentlich habe ich das auf allen meinen Natursteinen versucht und auch hinbekommen) versucht, ganz traditionell (Edit 2: Nun ja, ist der Chromoxid-Riemen nicht auch "traditionell"? Sogar traditioneller als ein japanischer Naturstein?) ohne späteren Pasteneinsatz zu schärfen. Und ich habe auch eine sehr hohe Schärfe erreichen können. Diese ist dann aber auch nach wenigen Rasuren recht schlagartig in sich zusammengebrochen. Wenn man sich die technisch-physikalischen Hintergründe vor Augen hält (z.B. auf dem Scienceofsharp-Blog), wird auch schnell klar, warum das so ist. Auch Großmeister wie Bartisto unterstreichen das (Bartisto, korrigiere mich, wenn ich Dir hier was Falsches/Unpräzises in den Mund gelegt haben sollte).
Und um noch Mal zu den Natursteinen zu kommen: Es gibt seitens derer Verfechter die unterschiedlichsten Theorien, warum diese besser sein sollen und eine höhere Standfestigkeit erzeugen sollen. Mal sollen die Schleifpartikel anders geformt sein, Mal hat es mit der Härte der Partikel zu tun oder der vermeintlichen Verfeinerung von Anreiber-Partikeln (Nagura break down). Oder, oder. Einzig fehlt dazu der harte empirische Beleg (Elektronenmikroskop) für die besagten Zusammenhänge. Ich denke daher, dass manchmal ein wenig das mit schwingt, das auch beim Thema "Rasiermesser" allgemein zu beobachten ist: Man ist davon überzeugt, dass das Alte dem neumodischen Quatsch überlegen sein muss. Also findet man Gründe für die Annahme.
Fun fact: Ich finishe tatsächlich viele Messer auf einem meiner Thüringer. Aber das hat ganz praktische Gründe; Er ist einfach sehr schmal, wodurch ich mehr Flexibilität (besser gesagt: Komfort) habe, bestimmte Klingenbereiche zu betonen. Nach dem Pasten unterscheiden sich bei mir Messer, die auf dem Thüringer geschärft wurden, nicht von denen, die vom Naniwa kommen.

Ach, noch was zur Kieselerde-Geschichte: Habe ich auch Mal ausprobiert, fand aber, dass es eine umständliche Sauerei (das Ergebnis ist eine Glasplatte, die mit einem Gemisch aus Kieselerde und Ballistol verschmiert ist und vor sich hin stinkt) ist.

Diese Nachricht wurde am 26.06.2019 um 10:11 Uhr von stoppdiestoppel editiert.
 
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Diskussionsnachricht 000023
26.06.2019, 13:42 Uhr
El Gringo
registriertes Mitglied


stoppdiestoppel schrieb:

Zitat:
Auf die Gefahr hin, dass ich hier Kopfschütteln ernte, aber: Ich persönlich kann die Erfahrung nicht bestätigen, dass eine bessere, feinere, sanftere oder höhere Schärfe A) mit noch feineren Steinen, oder B) Natursteinen hergestellt werden kann.

Von mir erntest du hierfür ganz gewiss kein Kopfschütteln! Es ist ganz im Gegenteil ein kräftiges (fast schon heftiges ) Kopfnicken. Denn ich teile deine Erfahrungen zu 100 Prozent und weiche deshalb von deiner Erkenntnis nicht mal einen Millimeter ab. Und dies gilt nicht nur für obiges Zitat, sondern auch für den Rest deines Beitrages. Uneingeschränkt!

Gruß,
El Gringo
 
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Diskussionsnachricht 000024
26.06.2019, 20:26 Uhr
Grognar
registriertes Mitglied


Geh mal zum DM oder Rossmann.
Da habe ich die Kieselerde damals bekommen.
Dazu nimmst du Ballistol oder OLIVENÖL nach Gusto
und reibst dir ne Paste zurecht.
Für die anschließende Pampe gibt es Küchenkrepp.

Zu der SoS Seite.. dort wird lange nicht alles behandelt.
Und das Ergebnis, daß ICH von einem 8k SS bekomme, kann nicht mit dem Finish von meinem Naturstein mithalten.
Auch das Einrasieren nach Pasten fällt jetzt komplett weg.
 
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