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NassRasur.com-Forum » Rasiermesser und Zubehör » Pastenriemen » Themenansicht

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Autor Thread - Seiten: -1-
Diskussionsnachricht 000000
30.01.2020, 23:53 Uhr
devryd
registriertes Mitglied


Hallo Leute,
ich bin noch relativ neu hier, würde aber gerne anfangen meine Messer selbst zu schleifen. Ich habe mich ein wenig eingelesen und habe schon mehrere Schleifsteine zu hause, allerdings noch keinen Pastenriemen. Kann ich als Pastenriemen einen normales Abziehriemen nehmen, den ich mit grüner Paste behandle?
Zu meinen Steinen. Ich habe einen 1000/6000er Kombistein, den ich bis jetzt für Küchenmesser genutzt habe. Kann ich den für Rasiermesser benutzen, wenn ich den plan schleife? Brauche ich noch einen Stein, zwischen diesem und einem Naniwa 12000 als Finisher?

Diese Nachricht wurde am 30.01.2020 um 23:53 Uhr von devryd editiert.
 
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Diskussionsnachricht 000001
31.01.2020, 00:57 Uhr
Saber
registriertes Mitglied


Schärfen, sie werden in der Regel nur geschärft. Schleifen musst du nur wenn beispielsweise ein Ausbruch im vorderen Klingenviertel besteht. Unter Umständen muß bei sowas sogar die Klinge gekürzt werden.

Zum schärfen hast du auch schon fast genug, aber die Steine auf jeden Fall planen, bevor du darauf ein Rasiermesser schärfst. Zum Abschluss kannst du ja auch nur einen Naniwa 8000 kaufen, mit einem Pastenriemen (chromoxidgrün stumpf bemalter Hängeriemen)machst du dann den letzen Abzug. Danach musst du aber noch einige Züge auf einem unbehandelten Hängeriemen machen.
Du müßtest also zwei Riemen kaufen und einen mit Lukas chromoxid grünstumpf feinste Künstlerölfarbe bemalen, zumindest so, das noch Leder durchschimmern kann. Steht mir auch noch bevor Auch Steine planen, ich hab da einen recht feinen aus der Türkei, mal sehn ob der für 3K-6k geht.

--
Ich habe ein Zitat geklaut, gut rasiert, gut gelaunt, erstaunt?!
 
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Diskussionsnachricht 000002
31.01.2020, 07:49 Uhr
matchbox
registriertes Mitglied


Moin,

ich persönlich mag keine Pastenriemen. Ich habe zwar einen, aber ich nutze ihn eigentlich nie. Ich möchte hier aber auch keine Diskussion darüber lostreten, da dieses Thema kontrovers diskutiert wird.
Pastenriemen sehe ich eher dort, wo vorher nicht sauber gearbeitet wurde (und jetzt geht's gleich los *duckundweg*)

Mit einem Pastenriemen setzt Du eine Mikrophase. Diese kannst Du jedoch auch mit einem feinen Stein setzen, indem Du eine Lage Tape mehr verwendest als zuvor.

Den NSS 12k kannst Du gut als Finisher nehmen. Du musst dann nur gucken, ob Dein 1000/6000er taugt.

Viele Grüße

Matchbox
 
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Diskussionsnachricht 000003
31.01.2020, 11:13 Uhr
devryd
registriertes Mitglied


@matchbox Dann versuche ich das mal mit dem NSS 12k mit ner etwas Tape. Wenn das nicht richtig geht, kann ich mir ja immer noch nen pastenriemen zulegen
 
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Diskussionsnachricht 000004
31.01.2020, 13:59 Uhr
EasyRider
registriertes Mitglied


matchbox schrieb:

Zitat:
Pastenriemen sehe ich eher dort, wo vorher nicht sauber gearbeitet wurde...

Dazu fiele mir jetzt vieles ein...
Ich lass es aber bleiben, weil ich mit dir eines Sinnes bin und auch keine Diskussion lostreten will. Zumal ich ja schon mehrfach die Erfahrung machen durfte, dass Diskussionen in deutschen Foren, an denen ich mich beteilige, ein nicht unbeträchtliches Eskalationspotential innewohnt....

Das soll mich aber nicht daran hindern, dem Kollegen diesen Eisenoxid-Pastenriemen zu empfehlen --->https://leder-tradition.de/Riemen/StreichriemenSuperXXXLC...

Von den 14 Pastenriemen, die ich mein Eigenen nenne, einer der besten und vor allem für Anfänger imho wesentlich besser geeignet als ein Chromox-Riemen.

Liebe Grüße,
EasyRider

--
Aus vielen Ländern in allen Schliffarten Dachs, Ross und Sau und auch den ein oder anderen Synthie Jede Menge Merkur 37c GSB, BIC Am liebsten schön schlotzig Von Armani bis Wodka
 
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Diskussionsnachricht 000005
31.01.2020, 20:24 Uhr
devryd
registriertes Mitglied


@ EasyRider
erst mal danke für die Empfehlung, aber warum genau ist Eisenoxid besser als Chromoxid? Wo ist der Unterschied und ist die Anwendung die gleiche?
 
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Diskussionsnachricht 000006
31.01.2020, 21:10 Uhr
EasyRider
registriertes Mitglied


devryd schrieb:

Zitat:
@ EasyRider
...aber warum genau ist Eisenoxid besser als Chromoxid? Wo ist der Unterschied und ist die Anwendung die gleiche?

Weil Eisenoxid feiner als Chromoxid ist. Die Anwendung ist die gleiche. Wenn du mehr wissen willst, gerne per PM. Möchte hier nämlich keine Diskussion lostreten...

--
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Diskussionsnachricht 000007
31.01.2020, 21:26 Uhr
Alvaro
registriertes Mitglied


Ob Paste oder nicht ist nur eine persönliche Vorliebe.
Paste ist, für mich, ein ganz normales Mittel beim Schärfen, genau wie Natursteine oder Kunststeine.
Mein Motto dabei: Gelobt sei was scharf macht.
Ich persönlich setze all diese Mittel nach Lust und Laune ein.
Interessant dabei ist am ehesten die Frage wie die erzeugte Schärfe empfunden wird.
(Übrigens kommen da bei Blindtests sehr interessante Ergebnisse heraus)
 
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Diskussionsnachricht 000008
31.01.2020, 23:29 Uhr
Grognar
registriertes Mitglied


Ich frag mich, warum manche Leute so tun, als wenn sie vor einer sachlichen Diskussion Angst haben müssten.. sind die Infos dermaßen verwerflich?

Diese Diskussionen wurden vor Jahren bereits geführt.
Auch vehement. War manchmal witzig, manchmal nicht.
Kam auch selten wirklich was sinvolles bei rum und
wurde dann auch 20x widergekäut. Nichts Neues also.

Punkt 1 Es gibt verschiedene Feinheiten. Dazu wurden bereits einige Größenangaben zusammengetragen.. die PG17 Infos zum Bleistift, die Bartisto damals freundlicherweise geteilt hat, findest du heute in Tütchen Verpackt auf Ebay, wo sich andere mit bereichern. Es gibt aber noch weitere Elixiere und Methoden in seinem Repertoire.

Punkt 2 Nicht jeder kriegt die Anwendung gescheit hin. Das erfordert Übung und ein Verständnis vom Zusammenspiel aller Faktoren.
Ein altes Lehrbuch sagt in etwa, krieg erst Mal ne schnitthaltige
und angenehme Schneide nur auf dem Stein hin, bevor du mit Pastenriemen hantierst.
Wurde ja oben schon was Wichtiges zur Vorarbeit angedeutet.. ;D

Punkt 3 Man kann für das bestmögliche Ergebnis die Pasten entsprechend des zu bearbeitenden Stahls auch im Zusammenspiel mit den Steinen und Bewegungsabläufen wählen. Das geht in Bereiche wie Materialkunde, Geologie usw. wenn es Sinn machen, reproduzierbar und spürbar werden soll.

Punkt 4 Was verträgt denn deine Haut eigentlich bei angepasster Technik?


Viel Spaß beim forschen also.
______


Was die 1k 6k Steinkombi und 12k Naniwa angeht, finde ich das schwer zu sagen. Die Frage ist, harmoniert die Steinkombi zusammen..
Planen solltest du in jedem Fall, sonst machst du es dir schwer.

Lies doch mal in den festen, interessanten Threads. Dort findest du jede Menge Infos!!!

Diese Nachricht wurde am 31.01.2020 um 23:50 Uhr von Grognar editiert.
 
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Diskussionsnachricht 000009
01.02.2020, 13:39 Uhr
Barbon
registriertes Mitglied


Alvaro schrieb:

Zitat:
Ob Paste oder nicht ist nur eine persönliche Vorliebe.
Paste ist, für mich, ein ganz normales Mittel beim Schärfen, genau wie Natursteine oder Kunststeine.
Mein Motto dabei: Gelobt sei was scharf macht.
Ich persönlich setze all diese Mittel nach Lust und Laune ein.
Interessant dabei ist am ehesten die Frage wie die erzeugte Schärfe empfunden wird.
(Übrigens kommen da bei Blindtests sehr interessante Ergebnisse heraus)

Stimme Alvaro zu, die Ergebnisse von Blindtests im Nachbarforum sind sehr aufschlussreich.
Für mich gehört ein gepasteter Stossriemen zum Setup vor dem Ledern.

--
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