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NassRasur.com-Forum » Rasierhilfsmittel und Pflegeprodukte » Bartöl selber herstellen » Themenansicht

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Autor Thread - Seiten: -1-
Diskussionsnachricht 000000
06.06.2020, 19:53 Uhr
Mr.Schaum
registriertes Mitglied


Hallo an alle,

Ich würde gerne mein Bartöl selber herstellen, da die Mehrheit des Angebots auf dem Markt meiner Meinung nach zu viele synthetische Stoffe enthält.

Selbstverständlich sollte das Bartöl vollkommen natürlich sein und den Bart weicher machen.

Soweit ich weiß, sollte man Arganöl als "Hauptöl" nehmen.

Gibt es hier im Forum Leute, die ihren Bartöl selber mischen? Falls ja, wie genau ist die Zusammensetzung eures Bartöls?

Danke an jede ernstgemeinte Antwort im Voraus.

--
Mühle R 89
Feather Hi-Stainless
Haslinger Ringelblume
 
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Diskussionsnachricht 000001
07.06.2020, 11:11 Uhr
Schaum und Wirklichkeit
registriertes Mitglied


Ich hatte einmal ein Bartöl nach irgendeiner Anleitung aus dem Internet selber zusammengestellt. Im Prinzip kannst Du Dir nach Lust und Laune Deine eigene Mischung zusammenstellen. Dunkle Flasche wegen Lichtschutz verwenden. Wichtig scheint viel Rizinusöl zu sein, weil es wegen seiner Zähflüssigkeit die Gleitfähigkeit erhöht. Ich hatte vom Supermarkt alle mögliche Sorten zusätzlich dazu gemischt (Zitronenöl, Orangenöl, Avocadoöl, Jojobaöl, Sandelholzöl, Zedernöl, 1-2 Tropfen Pfefferminzöl, etwas Olivenöl, Weizenkeimöl, auch etwas Teebaumöl, u.s.w). Ich kann mich gar nicht mehr erinnern was für Öle noch darin sind. Das fertige Produkt riecht sogar ziemlich gut. Wahrscheinlich würde einfach Rizinusöl und Olivenöl oder Sonnenblumenöl aus dem Kühlschrank reichen. Empfohlen wird immer, teurere kaltgepresste Öl zu verwenden, wegen der gesünderen Anteile und Wirkstoffe, muß aber nicht sein. Die kaltgepressten halten nicht so lange und sind dann weniger gesund als die länger brauchbaren normalen Öle.

Wichtig ist, daß man nach jeder neuen Mischung immer ordentlich lange (ein paar Minuten) schüttelt, damit sich die Öle gut vermischen. Wenn das fertige Produkt nicht schnell verbraucht wird, wäre es auch gut, Vitamin E Acetat-Tropfen hinzuzufügen, damit die natürlichen Öle nicht ranzig werden. Auf alle Fälle kommt ein fertiges Produkt aus der Drogerie wesentlich billiger. ;-)


Oops! Schnell nochmal eingeloggt. Ich glaube Du wolltest ein Bartpflegeöl. Meine Beschreibung oben war für ein Rasieröl gedacht, also zum Abrasieren. Sorry!

Diese Nachricht wurde am 07.06.2020 um 11:27 Uhr von Schaum und Wirklichkeit editiert.
 
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Diskussionsnachricht 000002
07.06.2020, 14:31 Uhr
Markus S
registriertes Mitglied


Welchen Sinn macht aus deiner Sicht die Verwendung eines Bartöls? Und ja, diese Frage ist durchaus ernst gemeint.

--
Gruß Markus

PILS 101NE | Ständer: PILS 101HAE | PILS Edelstahlschale 204 | KAI Stainless Steel Double Edge | MÜHLE Silvertip Fibre 23mm Edelharz schwarz | Speick Men Active Rasierseife | Speick Men After Shave Lotion/Speick Men Active After Shave Lotion
 
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Diskussionsnachricht 000003
07.06.2020, 14:56 Uhr
mehldau
registriertes Mitglied


Bartöl wird von den Herstellern hauptsächlich zum Stylen und Pflegen des Barts angepriesen: Macht den Bart weich, pflegt die Haut unter dem Bart, gibt dem Barthaar Glanz, Volumen und Halt...

Eigentlich vergleichbar mit den Werbeaussagen zu einem Hair Tonic.

--
45 Hobel ~~ 9 Messer ~~ 48 Klingensorten ~~ 22 Pinsel ~~ 10 Mugs ~~ 40 Seifen/Cremes ~~ 33 Düfte ~~ Zu viel? Nee, das braucht man!
 
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Diskussionsnachricht 000004
07.06.2020, 21:50 Uhr
Pilger
registriertes Mitglied


Auch wenn ich noch kein Bartöl selbst gemixt habe, gibt es 2 Dinge, auf die man achten sollte:

!.Verhältnis Trägeröle zu ätherischen Ölen
2. Öle nach Haut/Barthaarstruktur auswählen

zu 1:
Es sollten mehr Trägeröle als äther. Öle in der dunklen Glasflasche sein, weil Trägeröle (Argan, Jojoba, Nachtkerze,
Mandelöl, Hanfsamenöl etc.) für die Pflege der Haut und Barthaare zuständig sind. Einige geben Feuchtigkeit, andere verhindern Juckreiz oder Schuppenbildung usw.
Es gibt (wenige) Bartöle, die nur Trägeröle enthalten, z.B. Beardtamer aus der Schweiz.

Ätherische Öle sind größtenteils für den Duft zuständig, aber können auch eine antibakterielle Funktion bieten: Teebaum, Sandelholz (Australien), Minze ...

zu2:
Jede Haut, Barthaare sind unterschiedlich: Trocken, Mischhaut, empfindlich, unverwüstlich etc.
Diesbezüglich sollte man(n) dann die Öle auswählen.

Was den Duft angeht, überlegen in welche Richtung es gehen soll: waldig-erdig; fruchtig; frisch-zitronig etc.

Bei fertigen Bartölen gibts meistens Zusatzstoffe, die nicht immer so empfehlenswert sind: Citral...
Aber dies ist ja hier dann nicht relevant!

Da wird man sicher experimentieren müssen; viel Spaß dabei!

Diese Nachricht wurde am 07.06.2020 um 21:55 Uhr von Pilger editiert.
 
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Diskussionsnachricht 000005
28.04.2021, 21:00 Uhr
SLJ
registriertes Mitglied


Hallo Mr. Schaum,
wie sind denn mittlerweile Deine Erfahrungen mit selbst gemischten Ölen?

Meine Bartöle und seit einigen Wochen auch die Rasieröle mische ich selbst.

Ich vertrage nur die wenigsten Kosmetika, auch die weisse Proraso Pre Shave nicht. Daher nutze ich das Öl als Preshave.

--
Gruss, Helmut
 
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