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NassRasur.com-Forum » Rasierklingen und Sicherheitsrasierer » Neuling mit Vintage Hobel » Themenansicht

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Autor Thread - Seiten: -1-
Diskussionsnachricht 000000
28.08.2020, 12:39 Uhr
LateMarc
registriertes Mitglied


Hallo ins Forum!

Nachdem ich es jahrelang vor mir her geschoben habe (siehe mein Forumsname), bin ich nun endlich vom Systemrasierer auf den Hobel umgestiegen. Letzter Auslöser war der unten beschriebene Hobel, der mir quasi in die Hände fiel.

Meine Motive für den Umstieg sind in erster Linie Nachhaltigkeit und Ästhetik. Wirklich alle Systemrasierer sind m.E. eine Beleidigung für Menschen mit Geschmack. Und die Art von Mischmüll, die man mit den Klingen erzeugt ist auch nicht mehr zeitgemäß. Das Rasierergebnis war kein Motiv - es klappte immer gut mit den hässlichen Dingern (alles von 2 bis 5 Klingen durch).

Kurz zu meiner Erstausrüstung: Ein Dachshaarpinsel war schon vorhanden. Bei Differentscent wurde rasch ein Päckchen Feather Klingen und eine Mitchell's besorgt (bei voriger Palmolive störte mich der Duft)

Zum Hobel: Netzrecherche ergab, dass es sich wohl um einen Rasierer für Damen handelte! Ob das nur die etwas verspielte Gestaltung betraf, oder ob die Rasiereigenschaften auch an die weiblichen Anforderungen angepasst waren? Ich habe noch keine Rasur damit vorgenommen und poste diesen Beitrag bewusst davor. Selbstverständlich werde ich das nachholen. Wer etwas dazu weiß: bitte um Kommentar! Von der Gestaltung her kann er heute als Herrenmodell durch gehen, meine ich. Die gravierten und blau gefüllten Sterne sind jedenfalls sehr schön und so herrlich 60ies. Und der bläulich eloxierte (?) und gerändelte Griff ist eine Augenweide.

Der Jahrescode N4 weißt den Hobel als ein 1968er Modell aus und es ist ein US Fabrikat. Im US eBay taucht er bisweilen auf und wird dort "Blue Star" oder "Starburst" genannt. Freue mich über weitere Informationen seitens der Vintage-Auskenner hier.

Nun die Bilder…
Guter Zustand für seine 52 Jahre…

'Blue Star' aka 'Starburst'

Datumscode 'N4' erkennbar

Schön sauber…

Diese Nachricht wurde am 28.08.2020 um 12:41 Uhr von LateMarc editiert.
 
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Diskussionsnachricht 000001
28.08.2020, 12:57 Uhr
Cracker
registriertes Mitglied


Soweit mir bekannt, war das ein "Lady Gillette". Der Kopf war der gleiche wie beim Flare Tip der späteren 1960er Jahre (also der mit dem flachen Kopf). Unterschied ist der Griff, der beim Lady Gillette länger war.

Insofern dürfte eine Ähnlichkeit zum alten "Slim Twist" (G1000/2000) der 1980er Jahre bestehen; mit dem habe ich mich ganz früher in den späten 1980ern gern rasiert. Daher, auch wenn als "Damenrasierer" verkauft, völlig geeignet für Einsteiger.

Man würde ja auch nicht von einem "Damenrasierer" von Edwin Jagger abraten, nur weil der Griff pink ist. Rasurtechnisch gibt es da keine Unterschiede zu den "Herrenmodellen".

Insofern, viel Spaß mit den ersten Rasuren!

--
div. , div. div. , div. , div. etc. im Wechsel meiner Launen; immer das Gesicht.
 
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Diskussionsnachricht 000002
28.08.2020, 19:56 Uhr
King-Joe
registriertes Mitglied


Mein Glückwunsch, ein toller Hobel !!!
Herzlich willkommen hier im Forum und viel Spaß !

mfG King-Joe

--
Nur wer es nie versucht, der wird es auch nie lernen!
 
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Diskussionsnachricht 000003
28.08.2020, 22:29 Uhr
f10
registriertes Mitglied


Cracker hat schon alles wesentlich gesagt, erwähnenswert wäre vielleicht noch die Seite von Mr-Razor (one piece) und ggf. Date Codes.

Mehr Infos findest Du in amerikanischen Rasurforen, wie z.B. theshaveden.com, badgerandblade.com und ggf. wicked_edge auf reddit - dort hat der Rasierer nicht nur unter Frauen seine Anhänger.

Diese Nachricht wurde am 28.08.2020 um 22:30 Uhr von f10 editiert.
 
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Diskussionsnachricht 000004
28.08.2020, 23:37 Uhr
Wombat1964
registriertes Mitglied


Willkommen hier. Die Beweggründe und der Hobel sind echt klasse und ein guter Start. Ich besitze auch ein paar alte Gillettes (Fatboy, Slim, Black Beauty usw...) und ich rasiere mich an den großen Feiertagen mit ihnen. Das klappt dann gut...aber eigentlich gehören sie geschont, wenn man die Tonnen von Bildern von verbogenen und Grünspan-überzogenen Klassikern bei Ebay oder anderswo sieht. Gute Exemplare können gerne ab und zu ihrem Verwendungszweck zugeführt werden aber nicht mehr jeden Tag.

Du solltest Dir aber die Anschaffung eines günstigen modernen Hobels a la Merkur 23C, 34C oder Mühle R89 usw. erwägen, denn mit denen lässt sich das Rasieren mit dem Hobel noch etwas leichter einüben. Und so ein Hobel kostet etwa 30,- € was kaum ins Gewicht fällt und die entsprechen ungefähr dem Rasierverhalten Deines Gillette Klasssikers.

Ich persönlich rasiere mich mittlerweile nur noch mit den viel direkteren Mühle R41 und Rocca, habe aber den R89 im Urlaub als Rasierer für die einsame Insel schätzen gelernt.

Ich würde es nicht empfehlen, mich jeden Tag mit einem Gillette Klassiker als Einsteiger zu rasieren versuchen...

Guido
WOMBAT

Diese Nachricht wurde am 28.08.2020 um 23:38 Uhr von Wombat1964 editiert.
 
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Diskussionsnachricht 000005
29.08.2020, 08:50 Uhr
Cracker
registriertes Mitglied


Das mit dem modernen Hobel vermag ich persönlich nicht ganz nachzuvollziehen. Wenn modern, dann würde ich zZ einfach zum Gang in die Drogerie raten, um dort den King C Gillette zu kaufen; preislich für unter 15 EUR inkl. fünf Klingen einfach nicht zu toppen.

Aber wie gesagt, ich halte die Gillette Super-Speed Richtung für perfekt um einzusteigen. Man kann sogar dabei bleiben. Mir hatte mein G2000 auch lange gute Dienste geleistet. Und meine Vintage Super-Speeds sind die meist benutzten Hobel seit Jahren.

--
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Diskussionsnachricht 000006
29.08.2020, 11:54 Uhr
Sano
registriertes Mitglied


nett, aber ob er passt, muss sich zeigen.

Ich hatte auch einen Superspeed, aber der lag mir gar nicht. Man kann dann schon eine Weile rumprobieren, wenn man aufmerksam ist, findet man kleine und kleinste Unterschiede.

Nach fast drei Jahren habe ich nun mein Zeug zusammen. Hätte ich nicht gedacht, dass da soviel Vielfalt drin ist.

--
( , , , ) alles ausreichend vorhanden
 
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Diskussionsnachricht 000007
29.08.2020, 18:12 Uhr
LateMarc
registriertes Mitglied


Danke für die vielen Antworten!
Inzwischen ist der "Starburst" (ich bleibe mal bei diesem Namen - gefällt mir sehr gut) einmal durch mein Gesicht. Schon mal positiv: Trotz der ja angeblich bestialisch scharfen Feather gänzlich ohne Blessur. Beim Aufschäumen der Mitchell's ist noch Luft nach oben; habe wohl den klassischen Fehler begangen, mit zu nassem Pinsel zu starten (Ihr seht - ich hab hier schon ein wenig gelesen). Und ob ich "Gesichtsaufschäumer" bleibe ist auch noch nicht raus…

Ohne wirklich Vergleich zu haben, scheint mir der Vintage Gillette eher ein milderer Hobel zu sein. Wenn man den Winkel nicht optimal erwischt macht er lieber gar nichts und wirkt nie aggressiv. Insofern wohl tatsächlich Einsteiger-kompatibel, wie Ihr ja auch meintet. Ich habe übrigens einen Bartwuchs, der dem Hobel und mir nicht allzu viel abverlangt; es gibt störrischeren. Und ich bin kein Täglich-Rasierer. Die Aufgabe ist also in der Regel, schon etwas längere aber nicht allzu dicke bzw dichte Stoppeln aus dem Gesicht zu bekommen.

Danke auch für die Hinweise auf die US Seiten an f10 - sehr interessant und informativ! Mir gefiel der Hinweis, der Lady wäre aufgrund seines längeren Griffs bereits damals bei Herren mit besonders großen Händen beliebt gewesen. Das passt wirklich perfekt zu mir. Wie übrigens auch das Baujahr: Rasierer und ich sind etwa gleich alt.

Interessant ist Dein Einwand Wombat: Ich verstehe den Wunsch, Dinge, die es geschafft haben, ein hohes Alter zu erlangen, zur ihrer Erhaltung zu schonen und dazu weitestgehend außer Betrieb zu nehmen. Andererseits wehre ich mich gegen Musealisierung und finde schon, dass die alten Dinge auch weiter ihren Zweck erfüllen sollten. Das hat für mich auch mit Nachhaltigkeit zu tun: Ich halte ein Ding in Betrieb, werfe es nicht weg und benötige nichts neues. Aus diesem Motiv heraus fahre ich auch ein 30 Jahre altes Auto. Auto und Rasierer lasse ich eben so viel Pflege angedeihen, dass sie auch viele weitere Betriebsjahre erleben können. Solch ein “Daily Driver” soll der Gillette auch werden, zumal ein derart simples Gerät recht einfach pfleglich und verschleißarm zu betreiben ist (im Gegensatz zum Auto).

Dazu würde mich mal interessieren, ob ihr eigentlich nach jeder Rasur die Klinge aus dem Hobel nehmt? Ich werde das dem Museumsstück schon gönnen, damit es besonders rasch trocknet und nichts korrodieren kann. Die Vernickelung ist zwar noch in einem sehr guten Zustand, aber ein wenig Grünspan war vor der Reinigung schon zu sehen. Was ist eigentlich unter der Vernickelung? Grünspan lässt Messing vermuten…

Vermutlich werde ich irgendwann auch mal einen modernen Hobel ausprobieren. Von den alten Modellen würden mich auch Gillettes “Adjustables” interessieren und was das "Adjustment" so bewirkt.

Wünsche ein schönes Restwochenende!
 
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Diskussionsnachricht 000008
29.08.2020, 18:48 Uhr
El Hopaness Romtic
registriertes Mitglied


LateMarc schrieb:

Zitat:
Dazu würde mich mal interessieren, ob ihr eigentlich nach jeder Rasur die Klinge aus dem Hobel nehmt?

Man soll das ja eigentlich nicht machen, aber ich mache das trotzdem nach jeder Rasur. Klinge raus, Hobel mit einem Microfasertuch reinigen, und dann die Klinge wieder rein (um 180° gedreht). Man muss halt aufpassen, dass man die Schneide nicht berührt/beschädigt/whatever. Dazu gibts aber sicher wie so oft kontroverse Ansichten. Ich handhabe das halt derzeit so. Für mich funktioniert das so, kann aber auch sein, dass ich das irgendwann ganz anders mache

Ach so: Willkommen hier im Forum, und Glückwunsch zum Hobel!

Diese Nachricht wurde am 29.08.2020 um 18:54 Uhr von El Hopaness Romtic editiert.
 
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Diskussionsnachricht 000009
29.08.2020, 20:52 Uhr
King-Joe
registriertes Mitglied


Also ich habe am Anfang gedacht es wäre am Besten wenn ich die Klinge nie aus dem TTO (Butterfly) rausnehme sondern den nur gründlich ausspüle, trockenpuste und gelockert aufbewahre.
In der Zwischenzeit habe ich aber festgestellt daß sich da ein Belag auf der Klinge bildet mit der Zeit der die Rasur negativ beeinnflußt. Deshalb nehme ich inzwischen von Zeit zu Zeit (bei mir nach jeweils 10 Rasuren) die Klinge raus und wische den Belag vorsichtig ab, dann wird sie gewendet wieder eingelegt für die nächsten 10 Rasuren. Ich bewahre den Hobel stets gelockert auf und ziehe den erst vor der Rasur fest.
Ich würde den Hobel auch verwenden solange es Dir gefällt,egal ob Vintage oder nicht, das Teil wurde ja zum rasieren gemacht und nicht nur zum anschauen.

mfG King-Joe

--
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Diskussionsnachricht 000010
30.08.2020, 08:49 Uhr
Cracker
registriertes Mitglied


Da ich mich täglich rasiere und oft während der Rasur den Rasierer unter fließendes Wasser halte, ist da nicht viel, was sich da ansammeln kann. Nach der Rasur noch einmal ausspülen, ausschütteln, fertig.
https://youtu.be/ryrBPTF_MFY?t=18

--
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Diskussionsnachricht 000011
30.08.2020, 19:59 Uhr
LateMarc
registriertes Mitglied




Zitat:
Man soll das ja eigentlich nicht machen

Soso. Ich dachte mir schon, dass es da ein allgemein verbreitetes/ anerkanntes Vorgehen gibt. Nun, ich werde bei meinem Klassiker wegen der Korrosions-Gefahr wohl doch bei der Entnahme der Klinge bleiben. Einfach damit alles schneller trocken ist. Entsprechende Vorsicht beim Handling versteht sich. Die Klinge wird an einem kleinen Häkchen aufgehängt. Bei den modernen Edelstahl Rasierern braucht man sich um Korrosion natürlich nicht zu sorgen.
Weiß eigentlich jemand, welches Material sich bei den Vintage-Rasierern unter der Vernickelung befindet?

Cracker schrieb:

Zitat:
https://youtu.be/ryrBPTF_MFY?t=18

Herrliches Video! Beantwortet auch meine Frage.

Wünsche einen guten Wochenstart!

Marc
 
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Diskussionsnachricht 000012
30.08.2020, 20:13 Uhr
Elbe
registriertes Mitglied


LateMarc schrieb:

Zitat:
Bei den modernen Edelstahl Rasierern braucht man sich um Korrosion natürlich nicht zu sorgen.

Gerade da gibt es Probleme! Die unedleren Klingen neigen in Edelstahlhobeln zur Flugrostkorrosion, in verchromten Zinkdruckguß- oder Messinghobeln geschieht das nur sehr selten.
 
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Diskussionsnachricht 000013
30.08.2020, 22:45 Uhr
King-Joe
registriertes Mitglied


Das kann ich bestätigen ! Ich hatte noch nie rostige Klingen in meinem Hobel obwohl die auch schon mal 6 Monate drin waren. Habe allerdings auch keine Edelstahlhobel, brauch ich nicht, ich lebe auch nicht ewig !
Einen Belag (Kalkseife) gibt es bei mir aber nach einiger Zeit schon und der stört bei der Rasur, die Klinge ist dann einfach nicht mehr ganz so scharf irgendwie. Den Hobel reinige ich erst wenn ich mit der Klinge fertig bin, dann aber gründlich mit Gebissreiniger, Zahnbürste u.s.w..

mfG King-Joe

--
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Diskussionsnachricht 000014
31.08.2020, 07:14 Uhr
Cracker
registriertes Mitglied


LateMarc schrieb:

Zitat:
Weiß eigentlich jemand, welches Material sich bei den Vintage-Rasierern unter der Vernickelung befindet?

Messing, später auch Alu (zB Gillette Blue Tip). Die ganz alten waren übrigens versilbert. Daher bei den frühen Old Type die oft heftige schwarze Patina.

--
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Diese Nachricht wurde am 31.08.2020 um 07:14 Uhr von Cracker editiert.
 
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Diskussionsnachricht 000015
01.09.2020, 16:00 Uhr
LateMarc
registriertes Mitglied


Nochmals Dank für Eure informativen Posts!

@Elbe: Dass es da galvanische Probleme geben kann, leuchtet ein. Ich werde ohnehin immer für rasches Trocknen sorgen, sodass Korrosion wohl kein Thema wird.

@Cracker: Leichte grünliche Spuren, die sich gut entfernen ließen, hatte mein Modell auch, als ich es bekam. Spricht in der Tat für Messing. Der Griff scheint mir Alu mit einer offenbar bemerkenswert haltbaren Eloxierung - man sieht nicht den Hauch einer Abnutzung.

Ein gutes Reinigungs- und Poliermittel habe ich mir für mannigfaltige Aufgaben im Haushalt mal angemischt: Ein Pulver aus Soda und Quarzmehl (16.000er - Zugegeben, das hat nicht jeder greifbar). Damit und einem gebrauchten Kopf auf der elektrischen Zahnbürste, waren schnell alle Rückstände von dem Oldtimer entfernt und er zeigte sich wie auf den Fotos.
 
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Diskussionsnachricht 000016
03.09.2020, 14:16 Uhr
LateMarc
registriertes Mitglied


Nur noch mal eine kurze Rückmeldung zu meinen weiteren Erfahrungen:

- ich rasiere mich plötzlich viel häufiger!
- Ich habe mich noch nicht ein einziges Mal geschnitten
- Dennoch ist die Feather eine Waffe!
- keine Reizungen, kein Brand
- Es gibt zwar Bereiche, die mit dem Systemrasierer einfacher waren. Aber ausgerechnet, der ehemals einzig problematische Bereich: Der Hals - wo bei mir (bei jedem?) die Haare sehr flach aus der Haut wachsen - ist mit dem Hobel deutlich einfacher zu rasieren.
- Schaum erzeugen klappt mit der Mitchell inzwischen auch sehr gut.
- Die Lernkurve ist anfangs zwar steil, aber mir scheint, ich bin gleich recht hoch eingestiegen.

Ich bleib dabei!

Diese Nachricht wurde am 03.09.2020 um 16:11 Uhr von LateMarc editiert.
 
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