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NassRasur.com-Forum » Rasierklingen und Sicherheitsrasierer » Kaufberatung für Einsteiger » Themenansicht

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Autor Thread - Seiten: -1- [ 2 ]
Diskussionsnachricht 000000
05.09.2020, 14:34 Uhr
Caldzera
registriertes Mitglied


Hallo zusammen

Bisher habe ich jahrelang mit Systemrasierern rumhantiert und vor gut 2 Monaten einen Braun Series 8 Elektrorasierer zugelegt - mit beiden Rasurverfahren war und bin ich nicht sonderlich zufrieden, insbesondere Systemrasierer führten bei mir immer zu Rasurbrand im Halsbereich und wirklich sauber wurde die Rasur nicht. Der Elektrorasierer ist mir einfach viel zu langsam, bis die Rasur einigermassen gründlich wird. Aus diesen Gründen habe ich mir vor einer Woche den Wilkinson Classic zugelegt, um die Welt der Nassrasur mit Hobel auszutesten.

Mit dem Classic bin ich ± zufrieden für den Preis, aber oft schneide ich mich in den unerwartetsten Momenten und die Rasur wird, wenn sie nicht blutig enden soll, nicht allzu sauber. Ich muss aber auch zugeben: Ich habe bisher ein fertiges Gillette Rasurgel verwendet, da ich für den Einstieg nicht allzu viel Geld investieren wollte.

Da ich aber nun nach mehrstündiger Lektüre feststellen musste, dass meine Probleme wohl multifaktoriell aufgrund "schlechten" Hobels, "unpassenden" Klingen für meine Haut und fehlender Rasierseife/-creme zustande kommen und nichts mit der Nassrasur mit Hobel per se zu tun haben, wollte ich einfach mal etwas Geld investieren, auch wenn ich dümmstenfalls nach einigen Wochen doch alles wegschmeissen sollte.

Meine Zusammenstellung aktuell wäre:
https://ibb.co/gyQjLfC

Passt das so für den Anfang, oder würdet ihr etwas anderes empfehlen?

Freundliche Grüsse
 
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Diskussionsnachricht 000001
05.09.2020, 14:43 Uhr
Ragnar
registriertes Mitglied


Mit Empfehlungen ist das immer so eine Sache. Hauttyp usw. sind schon sehr unterschiedlich, und brauchen dann darauf abgestimmte Produkte.
Bei Deiner Zusammenstellung würde ich folgende Artikel streichen:

- Mühle Klingenschutz ( ... braucht man nicht )
- Derby Klingen (.. einfach nur untere Mittelklasse )
- Feather Klingen (... die Schärfe braucht man nicht bei täglicher Rasur )
- Meißner Rasierpaste (... exotische Namen machen noch lange keine gute Rasierseife )

Ansonsten paßt das schonmal sehr gut.

Diese Nachricht wurde am 05.09.2020 um 14:46 Uhr von Ragnar editiert.
 
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Diskussionsnachricht 000002
05.09.2020, 15:54 Uhr
Caldzera
registriertes Mitglied


Danke schon mal für die Bestätigung, werde ich mal so anpassen.

Ich reise geschäftlich viel, teilweise bin ich alle zwei Tage unterwegs - deshalb hatte ich den Klingenschutz reingenommen. Macht der dann Sinn? Hätte vielleicht noch einige Überlegungen zur Zusammenstellung mitliefern sollen
 
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Diskussionsnachricht 000003
05.09.2020, 16:11 Uhr
Pinselkasper
registriertes Mitglied


Caldzera schrieb:

Zitat:
Da ich aber nun nach mehrstündiger Lektüre feststellen musste, dass meine Probleme wohl multifaktoriell aufgrund "schlechten" Hobels, "unpassenden" Klingen für meine Haut und fehlender Rasierseife/-creme zustande kommen und nichts mit der Nassrasur mit Hobel per se zu tun haben, wollte ich einfach mal etwas Geld investieren, auch wenn ich dümmstenfalls nach einigen Wochen doch alles wegschmeissen sollte.

Meine Zusammenstellung aktuell wäre:
https://ibb.co/gyQjLfC

Passt das so für den Anfang, oder würdet ihr etwas anderes empfehlen?

Freundliche Grüsse

Wenn Du nicht allzuviel investieren willst, hol Dir bei Rossman, DM oder Müller den Gillette (KGC) + Klingen. Der Hobel wird von vielen hier ja für gut befunden. Dazu die Speick Men RS und einen einfachen Synthetikpinsel.
Der hat bei Reisen den Vorteil, daß er schnell trocknet und falls Du ihn mal im Hotel vergisst, kannst Du den Verlust leicht verschmerzen.
Das wäre meine Empfehlung für die Grundausstattung.

Andere Hobel, Pinsel, Klingen kannst Du immer noch kaufen und testen, wenn Du bei der Hobelrasur bleibst.

--
Ich lebe über meine Verhältnisse, aber immer noch unter meinem Niveau!

Diese Nachricht wurde am 05.09.2020 um 16:12 Uhr von Pinselkasper editiert.
 
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Diskussionsnachricht 000004
05.09.2020, 16:48 Uhr
Finny
registriertes Mitglied


Pinselkasper schrieb:

Wenn Du nicht allzuviel investieren willst, hol Dir bei Rossman, DM oder Müller den Gillette (KGC) + Klingen. Der Hobel wird von vielen hier ja für gut befunden. Dazu die Speick Men RS und einen einfachen Synthetikpinsel.
Der hat bei Reisen den Vorteil, daß er schnell trocknet und falls Du ihn mal im Hotel vergisst, kannst Du den Verlust leicht verschmerzen.
Das wäre meine Empfehlung für die Grundausstattung.

Andere Hobel, Pinsel, Klingen kannst Du immer noch kaufen und testen, wenn Du bei der Hobelrasur bleibst.”


Grundsätzlich sicher richtig, gut, preiswert. Aber es soll ja auch Spaß machen ;-)
Für mich ist ein ordentlicher Pinsel wichtig, sonst fängt der Morgen schon irgendwie blöde an. Ich habe den Mühle Reisepinsel und kann den überhaupt nicht empfehlen. Ein kleiner bis mittelgroßer Kunsthaar- oder auch Dachshaarpinsel nehme ich auch auf Reisen. Dass der Dachs nicht immer trocknen kann ist richtig. Aber der bleibt selten länger als 24h im Waschbeutel.
Und: ein gutes, frisches AS oder ASB nach gusto!

--
Finny

Diese Nachricht wurde am 05.09.2020 um 16:49 Uhr von Finny editiert.
 
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Diskussionsnachricht 000005
05.09.2020, 17:30 Uhr
Ragnar
registriertes Mitglied


Caldzera schrieb:

Zitat:
Danke schon mal für die Bestätigung, werde ich mal so anpassen.

Ich reise geschäftlich viel, teilweise bin ich alle zwei Tage unterwegs - deshalb hatte ich den Klingenschutz reingenommen. Macht der dann Sinn? Hätte vielleicht noch einige Überlegungen zur Zusammenstellung mitliefern sollen

Auf Reisen benutze ich für den Rasierer ein kleines Leder Etui. Klinge ist dann nicht drin. Finde ich praktischer.
Diese Etui`s findet man in diversen Online Shops.

Und nicht immer nur den Gillette King C. empfehlen. Der beschriebene Mühle ist eh besser.

Diese Nachricht wurde am 05.09.2020 um 17:32 Uhr von Ragnar editiert.
 
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Diskussionsnachricht 000006
05.09.2020, 17:34 Uhr
Pinselkasper
registriertes Mitglied


Finny schrieb:

Zitat:
Grundsätzlich sicher richtig, gut, preiswert. Aber es soll ja auch Spaß machen ;-)

Und: ein gutes, frisches AS oder ASB nach gusto!

Klar soll das ganze auch Spaß machen, da bin ich ganz bei Dir!

Caldzera schreibt aber auch, daß er alle 2 Tage unterwegs ist. Da ist ein Synthie einfach praktischer, und wie gesagt, der eventuelle Verlust hält sich in Grenzen.

Zuhause nutze ich auch lieber Dachs, Pferd und Sau, wobei ich den Borstenpinsel auch auf Reisen nutze.

--
Ich lebe über meine Verhältnisse, aber immer noch unter meinem Niveau!
 
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Diskussionsnachricht 000007
05.09.2020, 17:59 Uhr
biokeks
registriertes Mitglied


Pinselkasper schrieb:

Zitat:
Klar soll das ganze auch Spaß machen, da bin ich ganz bei Dir!

Caldzera schreibt aber auch, daß er alle 2 Tage unterwegs ist. Da ist ein Synthie einfach praktischer, und wie gesagt, der eventuelle Verlust hält sich in Grenzen.

Vielleicht wäre ein Mühle Black Fibre Pinsel mit 19 mm ein guter Kompromiss. Mit dem habe ich damals auch angefangen, auch im Hinblick auf Reisen. Gute Synthetik, nicht ganz so hochwertig und teuer wie Silvertip. Funktionierte bei mir so gut, dass ich den heute noch habe und verwende. Das unkomplizierte Handling und schnelle Trocknen sind nicht nur fürs Reisen ideal!

Klingenschutz würde ich auch weg lassen. Die Klinge lieber raus nehmen und wieder in das kleine Papierchen einpacken, in dem es eingepackt war. Oder dann am neuen Ort gleich ne ganz neue nehmen...

Die Meißner Rasierpaste in Probegrößen kann ich für unterwegs sehr empfehlen! Die kleinen Pötte sind easy mitzunehmen und mit meinem Black Fibre hab ich damit immer guten Schaum hinbekommen. Und durchschnuppern kannst du dich damit auch, falls dir Himalaya dann mal zu langweilig werden sollte.

Diese Nachricht wurde am 05.09.2020 um 18:00 Uhr von biokeks editiert.
 
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Diskussionsnachricht 000008
06.09.2020, 00:04 Uhr
f10
registriertes Mitglied


Zum Einstieg und grad für die Reise würd ich auch zum Rossmann, den KCG-Hobel und den Isana Men Premium Synthetik-Pinsel kaufen.


Klingenschutz für 3,50 find ich schon ok.
Praktisch für die Reise sind auch Reisetuis für Pinsel

Diese Nachricht wurde am 06.09.2020 um 00:05 Uhr von f10 editiert.
 
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Diskussionsnachricht 000009
06.09.2020, 09:17 Uhr
biokeks
registriertes Mitglied


f10 schrieb:

Zitat:
Praktisch für die Reise sind auch Reisetuis für Pinsel

Mein Black Fibre damals kam in einer runden Umverpackung aus stabiler Pappe oder Ähnliches. Die kann man hervorragend als Reiseetui verwenden. Funktioniert problemlos, sofern man den Pinsel vorm Einpacken kräftig ausschüttelt und er quasi trocken ist. Bei Synthies ja kein Problem.
 
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Diskussionsnachricht 000010
19.09.2020, 23:14 Uhr
Caldzera
registriertes Mitglied


So, hallo zusammen - und sorry für die späte Meldung, ich war die Zeit tagtäglich unterwegs. Dennoch möchte ich euch die Neuigkeiten nicht vorenthalten

Am 10. September erhielt ich meine Bestellung und konnte am 11. September gleich loslegen. Da hatte ich erstmal die Mühle-Klinge eingelegt - und am 12. September auch gleich wieder weggeworfen, ich empfand die als unangenehmer und ungründlicher als die Wilkinson, welche ich mit dem Wilkinson Classic erhielt. Immerhin, kein einziger Schnitt, der Hobel liegt sehr schön in der Hand und erledigt die Arbeit fast von selbst.

Nach dem Wochenende ging es am 14. September mit einem "fast Dreitagebart" los; Nach dem Duschen Proraso drauf, Astra Superior Platinum in den R89 und los. Nach 3 Durchgängen kam ich selbst nicht aus dem Staunen raus, wie sauber die Rasur und wie glatt die Haut war.

Ich habe dann jeden Tag die Klinge gewechselt: Dienstag die Derby… ganz ok, wenn auch etwas unangenehm und wenige kleinere Schnitte. Am Mittwoch folgte die Personna (nie wieder, die Schnittverletzung an der Oberlippe sieht man heute noch )

Und ab Donnerstag gings dann langsam mit den "Problemen" los: Am Donnerstag war die Feather im Hobel - gerade im Halsbereich und am Wangenknochen führte die Rasur eigentlich nur noch gegen den Strich zu einem sauberen Ergebnis - und war zugleich "schmerzhaft" und endete in blutigen Stellen.

Die Klinge kanns wohl eher nicht sein, da ich am Freitag wieder die Astra eingelegt habe (welche am Montag ja zur "perfekten Rasur" führten) und auch heute drin gelassen. Selbes Ergebnis: äusserst problematische Rasur des Halsbereichs und der Wangenknochen, sofern es sauber werden soll. Durch die Schmerzen und Angst vor blutigen Stellen wird die Rasur dann aber zugleich nicht wirklich sauber. Und heute laufe ich schon den ganzen Tag mit einem leichten Rasurbrand im Halsbereich rum. Es ist schon fast wie die Wahl zwischen Pech und Schwefel: sicht- und fühlbar unsaubere Rasur oder Blutungen samt Rasurbrand.

An der Vorbereitung kann es wohl nicht liegen, da diese jeden Tag dieselbe war und ist: Duschen und danach gemäss "vollem Programm". Dennoch scheint meine Haut einfach (noch) nicht die tägliche Rasur mit Hobel zu akzeptieren - hatte jemand ähnliche Erfahrungen resp. legt sich so etwas mit der Zeit? Gerade im täglichen Umgang mit Klienten ist perfektes Auftreten essentiell - zugleich möchte ich ungern wieder zu einem Elektrorasierer zurück.
 
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Diskussionsnachricht 000011
20.09.2020, 05:24 Uhr
Ka Kneit
registriertes Mitglied


Hi,
Nach gefühlt 10 Jahren R89+ASP mit roten Reizungen im Halsbereich, wenn ich es perfekt haben wollte, ziehe ich mit der Kombi Rocca+Nacet heute am Hals 3 Durchgänge mit je einem sauberen Zug durch und es ist reizlos perfekt.
Ich behaupte: Die Kombi ist für ambitionierte Anfänger ein Segen und einen Versuch wert.
Danach Tüff sensitive z.B.
 
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Diskussionsnachricht 000012
20.09.2020, 07:31 Uhr
wiese
registriertes Mitglied


Viele Klingen sind bei der ersten Rasur etwas rauh. Lass doch mal eine Klinge länger im Hobel, dann wird sie sanfter. Ansonsten empfehle ich die Wilkinson, die ist bei mir schon bei der ersten Rasur absolut sanft. Eventuell sind auch deine Ansprüche an Gründlichkeit zu hoch. Lieber mal noch etwas rauh an wenigen Stellen als Rasurbrand.
 
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Diskussionsnachricht 000013
20.09.2020, 10:09 Uhr
King-Joe
registriertes Mitglied


Ich vermute mal daß Du Dir bei der Vorbereitung bewußt mehr Mühe geben solltest. Massiere mit dem Pinsel den Schaum bischen länger im Gesicht und laß dem Schaum Zeit den Bart bischen aufzuweichen, dann geht es anschliesend gleich viel besser. In der Ruhe liegt die Kraft !
Eine ASP Klinge kann man ruhig 5-10 mal verwenden, die ist nach der 3. Rasur erst mal gut einrasiert. Aber dazu sage ich besser nicht zu viel, ich bin da vorbelastet und verwende meine Klingen allgemein etwas länger.
Wünsche einen schönen Sonntag.

mfG King-Joe

--
Nur wer es nie versucht, der wird es auch nie lernen!

Diese Nachricht wurde am 20.09.2020 um 10:37 Uhr von King-Joe editiert.
 
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Diskussionsnachricht 000014
20.09.2020, 15:25 Uhr
CaptainGreybeard
registriertes Mitglied


An Rasierhobel und Pinsel kann es m. E. kaum liegen, dass die Rasuren nicht optimal werden.

Allerdings vertragen nicht alle "das volle Programm" gleichermaßen gut. Wer z. B. empfindliche Haut hat, für den mag es schon zuviel sein, sich erst zu duschen und damit die Haut gut aufzuweichen, anschließend noch den Schaum vor dem ersten Durchgang ein paar Minuten wirken zu lassen und dabei eventuell auch noch eine Rasierseife für Leute mit sehr starken und harten Barthaaren zu verwenden, die die Haut deutlich stärker angreift als eine milde Seife oder Creme.

Ich wasche mir das Gesicht kurz mit warmem Seifenwasser ab, schäume mich ein und fange nach spätestens einer Minute mit der Rasur an.

Versuch's bei der Rasiercreme mal mit Speick Men (die in der blau-roten Tube, nicht die Speick Active Men in der grau-roten), wenn du mit dem eher altmodischen Geruch zurecht kommst. Und falls du lieber Rasierseife magst, dann empfehle ich die Proraso Sapone da barba "Pelli sensibili" aus der weißen Serie, in Kurzform als "die weiße Proraso-Rasierseife" bekannt. Beide sind recht preiswert, für empfindliche Haut perfekt geeignet und im Drogeriemarkt (Speick) und im Internet (Proraso) günstig zu erwerben.

Ich persönlich mag die ASP übrigens auch nicht so sehr und ziehe sowohl die Wilkinson Sword als auch die Gillette Nacet bei weitem vor. Beide sind ab der ersten Rasur sanft, nicht erst ab der dritten. Und länger als fünf oder sechs Rasuren bleibt eigentlich keine Klinge in meinen Rasierern, denn wenn's nach fünf bis sechs Rasuren allmählich anfängt, ruppig zu werden, dann müssen die Klingen gehen. Das Leben ist einfach viel zu kurz und die Klingen sind viel zu billig, als dass man sich mit Verletzungen und Irritationen durch abgenutzte Klingen quält.

Viel Erfolg!

--
Rhinelander - There can be only one!

Bitte schützt euch und eure Mitmenschen und bleibt gesund!

Mühle R94 Rocca | Gillette Nacet | A. Simpson Trafalgar T2 | Speick Men | Pitralon Classic

Diese Nachricht wurde am 20.09.2020 um 15:58 Uhr von CaptainGreybeard editiert.
 
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Diskussionsnachricht 000015
20.09.2020, 17:06 Uhr
Pilger
registriertes Mitglied


CaptainGreybeard schrieb:

Zitat:
An Rasierhobel und Pinsel kann es m. E. kaum liegen, dass die Rasuren nicht optimal werden.

Allerdings vertragen nicht alle "das volle Programm" gleichermaßen gut. Wer z. B. empfindliche Haut hat, für den mag es schon zuviel sein, sich erst zu duschen und damit die Haut gut aufzuweichen, anschließend noch den Schaum vor dem ersten Durchgang ein paar Minuten wirken zu lassen und dabei eventuell auch noch eine Rasierseife für Leute mit sehr starken und harten Barthaaren zu verwenden, die die Haut deutlich stärker angreift als eine milde Seife oder Creme.

Als ich jetzt diesen Thread gelesen habe, wollte ich auch das "volle Programm" kritisch ansprechen.
Hat sich erledigt - stimme CaptainGreybeard mit seiner obigen Aussage zu!
Evtl. eine Rasiercreme/Seife verwenden, die gute Gleiteigenschaften aufweist?! Das finde ich persönlich recht vorteilhaft!
 
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Diskussionsnachricht 000016
20.09.2020, 17:27 Uhr
Ragnar
registriertes Mitglied


@CaptainGreybeard

+1

Genauso, wie beschrieben mache ich es auch. Man kann es mit der Vorbereitung auch übertreiben. Pinsel einweichen, etwas lauwarmes Wasser auf die Rasierseife, Gesicht mit warmen Wasser waschen.
Ich nehme das Wasser aus der Seife praktisch als Pre Shave und wasche mir damit das Gesicht. Dann geht´s auch schon los.
Seife einweichen lassen gibt es bei mir nicht, ich schäume ausreichend lange im Gesicht auf.

Diese Nachricht wurde am 20.09.2020 um 17:28 Uhr von Ragnar editiert.
 
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Diskussionsnachricht 000017
20.09.2020, 19:07 Uhr
Caldzera
registriertes Mitglied


Interessante Gedanken, danke euch allen! Dann lege ich mal die Wilkinson ein und bestelle demnächst die Nacet und Speick Men.

Genrell ist es so, dass ich mit der Nassrasur Probleme hatte - Bereits Systemrasierer sorgten regelmässig für Rasurbrand. Liegt evtl. auch an meiner eher jungen Haut und “zögerlichem" Bartwachstum: Innert 24 Stunden sind spürbare und sichtbare Stoppeln rausgewachsen, aber für eine angenehme Rasur ziemlich an der Grenze. So, als würden die Barthaare eher unter der Haut wachsen. Der Elektrorasierer sorgte dann zwar täglich für ein gepflegtes Auftreten, aber die Rasur dauerte deutlich länger letztendlich spürte man die Stoppeln weiterhin. Deshalb bin ich mal gespannt, ob Zurückhaltung beim "vollem Programm" Abhilfe schafft.
 
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Diskussionsnachricht 000018
20.09.2020, 19:32 Uhr
Finny
registriertes Mitglied


abgesehen von einer „übertriebenen“ Vorbereitung versuche ich auch, nicht im 24h Rhythmus, sondern eher im 36h Rhythmus mich zu rasieren. Dadurch hat die Haut auch wieder 1/2 Tag länger Zeit, sich zu erholen.

--
Finny
 
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Diskussionsnachricht 000019
20.09.2020, 20:00 Uhr
King-Joe
registriertes Mitglied


Ich rasiere mich auch ohne Dusche vorher, das Gesicht wird nur mit sehr warmem Wasser vorher gewaschen. Das Duschen vorher weicht vermutlich die Haut zu sehr auf und ist für mich auch nicht gut, nur der Schaum soll ja auch die Barthaare vorbereiten (einweichen) und das finde ich wichtig. Im übrigen rasiere ich eh nur jeden 2. Tag also jeweils mit ca. 48 Std. Pause dazwischen.
Das muß wohl jeder selber testen wie es bei ihm am Besten klappt.

mfG King-Joe

--
Nur wer es nie versucht, der wird es auch nie lernen!

Diese Nachricht wurde am 20.09.2020 um 20:08 Uhr von King-Joe editiert.
 
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Diskussionsnachricht 000020
20.09.2020, 20:08 Uhr
Pilger
registriertes Mitglied


Caldzera schrieb:

Zitat:
Genrell ist es so, dass ich mit der Nassrasur Probleme hatte - Bereits Systemrasierer sorgten regelmässig für Rasurbrand. Liegt evtl. auch an meiner eher jungen Haut und “zögerlichem" Bartwachstum: Innert 24 Stunden sind spürbare und sichtbare Stoppeln rausgewachsen, aber für eine angenehme Rasur ziemlich an der Grenze. So, als würden die Barthaare eher unter der Haut wachsen. Der Elektrorasierer sorgte dann zwar täglich für ein gepflegtes Auftreten, aber die Rasur dauerte deutlich länger letztendlich spürte man die Stoppeln weiterhin. Deshalb bin ich mal gespannt, ob Zurückhaltung beim "vollem Programm" Abhilfe schafft.

Klingt jetzt zwar "ketzerisch", aber dann versuche es (später?)doch einmal mit E-Rasierer und Nassrasur.
Ich kann mich an ein Forumsmitglied erinnern, welches mit Hobelklingen und generell Klingen nicht klar kam. Die Haut machte da nicht mit und die Ergebnisse waren "bescheiden" bzw. nachteilig fürs Hautbild.
Ein Top Philishave, Pinsel und Seife brachten ihm sehr gute Ergebnisse, die Haut wurde geschont und die Rasur war gründlich.

Ich kann aus eigener Erfahrung berichten, das Top Geräte von Philips und Panasonic Spitzen Ergebnisse bringen können, gerade bei problematischer Haut. Das ist dann keine 100%ige klassische Naßrasur, aber ein gangbarer Weg.

Allerdings würde ich schon dazu raten, es mit der klassischen Naßrasur weiter zu versuchen und herauszufinden, wo die Problemfelder bei Dir liegen.

Diese Nachricht wurde am 20.09.2020 um 20:08 Uhr von Pilger editiert.
 
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Diskussionsnachricht 000021
20.09.2020, 21:30 Uhr
Caldzera
registriertes Mitglied


Finny schrieb:

Zitat:
abgesehen von einer „übertriebenen“ Vorbereitung versuche ich auch, nicht im 24h Rhythmus, sondern eher im 36h Rhythmus mich zu rasieren. Dadurch hat die Haut auch wieder 1/2 Tag länger Zeit, sich zu erholen.

Naja, wie anfangs erwähnt: Wenn man jeden Tag direkten Klientenkontakt hat, ist gepflegtes Auftreten und somit tägliche Rasur schon fast ein Muss. Ansonsten bevorzuge ich es aber auch eher alle 48+ Stunden mich zu rasieren, einfach auch meiner Haut zuliebe.


Pilger schrieb:

Zitat:
Klingt jetzt zwar "ketzerisch", aber dann versuche es (später?)doch einmal mit E-Rasierer und Nassrasur.
Ich kann mich an ein Forumsmitglied erinnern, welches mit Hobelklingen und generell Klingen nicht klar kam. Die Haut machte da nicht mit und die Ergebnisse waren "bescheiden" bzw. nachteilig fürs Hautbild.
Ein Top Philishave, Pinsel und Seife brachten ihm sehr gute Ergebnisse, die Haut wurde geschont und die Rasur war gründlich.

Ich kann aus eigener Erfahrung berichten, das Top Geräte von Philips und Panasonic Spitzen Ergebnisse bringen können, gerade bei problematischer Haut. Das ist dann keine 100%ige klassische Naßrasur, aber ein gangbarer Weg.

Allerdings würde ich schon dazu raten, es mit der klassischen Naßrasur weiter zu versuchen und herauszufinden, wo die Problemfelder bei Dir liegen.

Ich hatte einen Elektrorasierer von Braun. Wegen diverser Gründe hatte ich den dann zurückgegeben und mich in die Welt der "Hobelrasur" gewagt. Ich bin mit der eigentlich auch sehr zufrieden, zumal es gerade mit den neuen Sachen deutlich einfacher und schnittärmer klappt - und so schnell möchte ich das auch nicht verwerfen, zumal alle Herren der Familie sich des Hobels oder zumindest Systemrasierers bedienen. Ich kann mir kaum vorstellen, dass meine Haut so sehr aus dem Genpool tanzt, dass ich der einzige bin, der mit der Nassrasur nicht klar kommt Zumal das extremste Gegenbeispiel mein Vater selbst ist: Er vereint so ziemlich alles, was man gemäss vollem Programm, diversen Meinungen und Portalen nicht tun sollte; Zwei Systemklingen (er schwört auf Mach3) reichen ihm pro Jahr. Zudem rasiert er sich jeden Tag morgens vor dem Duschen mit Gillette Fusion ProGlide Gel. Nach der Rasur kommt ihm nichts auf die Haut. Ergebnis: glatte Haut und keinerlei Rasurbrand - da werd ich manchmal schon fast neidisch

Diese Nachricht wurde am 20.09.2020 um 21:30 Uhr von Caldzera editiert.
 
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Diskussionsnachricht 000022
20.09.2020, 22:28 Uhr
King-Joe
registriertes Mitglied


Die Haut gewöhnt sich mit der Zeit an die Nassrasur und Du lernst automatisch was für Dich am Besten ist. So wie ich mich heute rasiere hätte es am Anfang sicher auch nicht so gut geklappt. Wie lange rasiert sich Dein Vater schon mit Systemklingen ? Wenn es sein muß komme ich inzwischen sogar mit 2 DE-Klingen gut 1 Jahr aus, aber das muß gar nicht sein. Ist alles eine Sache des Willens und der Übung! Laß Dir am Anfang einfach mal Zeit und finde raus wie es bei Dir am Besten läuft, vielleicht auch mal vor dem Duschen rasieren ?
Wünsche einen schönen Abend.

mfG King-Joe

--
Nur wer es nie versucht, der wird es auch nie lernen!

Diese Nachricht wurde am 20.09.2020 um 22:50 Uhr von King-Joe editiert.
 
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Diskussionsnachricht 000023
21.09.2020, 06:57 Uhr
Cracker
registriertes Mitglied


Wenn die Feather nicht gründlich im R89 ist und vielleicht auch etwas rupfig ist, dann spricht das mM mal wieder für viel zu viel Druck (ggf. durch Winkelprobleme verursacht).

--
div. , div. div. , div. , div. etc. im Wechsel meiner Launen; immer das Gesicht.
 
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Diskussionsnachricht 000024
21.09.2020, 09:46 Uhr
Caldzera
registriertes Mitglied


Mein Vater verwendet Systemrasierer seit den Neunzigern, also schon fast 30 Jahre. Zuvor hatte er sich auch mit dem klassischen Hobel rasiert. Da die Systemrasierer für Ihn aber einfacher und bequemer in der Handhabung waren, blieb er bei diesen.

Heute habe ich mich vor dem Duschen rasiert, es war ein "Zweitagebart". Ging deutlich schnittärmer und angenehmer, als bei der täglichen Rasur nach dem Duschen. Diesmal hatte ich die Wilkinson Sword getestet, äusserst angenehme Rasur. Nur ganz sauber wurde es nicht, einen Dritten Durchgang wollte ich der Haut nicht antun, die soll sich noch etwas erholen.

@Cracker Das Problem hatte ich bei der täglichen Rasur mit allen Klingen, das sollte keine Kritik an der Feather sein. Druck versuche ich aber immer zu vermeiden, da reicht das Eigengewicht des R89 Grande immer. Ich bin aktuell etwas im "Probierstress", da ich kommende Woche in einer internationalen Wirtschaftskanzlei starte und deshalb die tägliche Rasur möglichst perfekt sitzen sollte. Sobald ich mich da eingelebt habe, werde ich aber einfach mal jede Klinge mind. 1 Monat lang testen und nicht wie bisher täglich eine andere einlegen, dann sollte ich mein künftiges Werkzeug schon finden.
 
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