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NassRasur.com-Forum » Rasiermesser und Zubehör » Schlechte Rasur trotz gutem Haartest » Themenansicht

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Autor Thread - Seiten: -1-
Diskussionsnachricht 000000
02.02.2021, 07:45 Uhr
Aeser_Nordmann
registriertes Mitglied


Guten Morgen Freunde der kultivierten Rasur,

zunächst eine kurze Vorstellung meinerseits:
Ich bin der Timo, 27 Jahre jung und lese hier in dem Forum bestimmt schon seit knapp 10 Jahren mit.
Habe mich früher schon mit Messer und Hobel rasiert, trug aber in den letzten etwa 5 Jahren einen Bart, den ich nur mit Schere und Trimmer gebändigt habe.

Vor kurzem hats mich dann aber gepackt und ich wollte mal wieder eine Veränderung, also die alten Rasierutensilien ausgepackt und mit dem Hobel den Bart aus dem Gesicht verbannt.

Nach dem Hobel folgte dann die Lust, mein Dovo Black Star auch wieder im Gesicht auszuführen, wofür es aber eine Hürde zu überwinden gab, das Messer war stumpf und ich war früher schon nicht in der Lage es zu schärfen.
Egal, der Ehrgeiz packte mich, ich habe ja in den vergangenen Jahren etliche Messer geschärft (Jagdmesser, Küchenmesser, Angelmesser, Filetiermesser, ich weiß, ein Rasiermesser ist was anderes, ich fühle mich aber mittlerweile viel "besser" auf den Steinen als früher), habe mich hier im Forum eingelesen und bin so vorgegangen:

Steine natürlich gewässert und Messerrücken abgeklebt.
Dann auf dem 1000er so viele einseitige Schübe bis ein Grat zu fühlen ist, das gleiche dann auf der anderen Seite.
Anschließend noch etwa 20 Schübe im Wechsel, um den Grat abzutragen.
Weiter gehts auf den 3000er Stein, dort so lange im Wechsel, bis die Spuren vom 1000er nicht mehr zu sehen sind.
Das gleiche dann noch mit einem 8000er und 10000er Stein.

Nach den Steinen kamen dann 10 Züge pro Seite auf dem grünen Pastenriemen und anschließend wurde das Messer gut 150 mal pro Seite geledert.

Der Haartest (mit einem Haar aus der Bürste meiner Frau, da ich nicht mit viel Haarwuchs gesegnet bin und sich zwei mm lange Haare schlecht festhalten lassen) gelang einwandfrei.
Das Problem ist, die anschließende Rasur war so ruppig und unsanft, als wäre das Messer stumpf. Ich musste nach einem halben Durchgang sogar auf den Hobel wechseln, da ich es nicht ausgehalten habe.

Meine Frage, habe ich bei dem Schärfvorgang etwas grundlegend falsch gemacht?
Bzw. wie kann es sein, dass das Messer ja offensichtlich scharf genug ist, aber bei der Rasur kläglich versagt?

Ich hoffe auf zahlreiche, lehrreiche Antworten, damit ich mich verbessern kann und damit mein Messer und ich wieder Freunde werden.

Grüße
Timo
 
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Diskussionsnachricht 000001
02.02.2021, 13:19 Uhr
mushroom-1
registriertes Mitglied


vieleicht überschärft oder falscher rasierwinkel
 
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Diskussionsnachricht 000002
02.02.2021, 18:40 Uhr
Ro Bart
registriertes Mitglied


Vielleicht paßt auch der Schliff der Klinge nicht zu deinem Bartwuchs.

In einem anderen Forum schreibt der Inhaber von "Koraat Knifes" dazu:

"Man kann also sagen, dass bei gleicher Schärfe ein derbes Messer während der Rasur mitunter sanfter ist, nach der Rasur aber mitunter mehr Reizungen zurückbleiben.
Umgekehrt kann bei einem extrem hohlen Messer die Rasur etwas unsanft wirken, dafür ist die Haut nach der Rasur kaum strapaziert.
Das sind aber die Extrembeispiele, die meisten kommen mit allen Schliffen gut zurecht.

Wichtig ist dann auch noch der Schliffwinkel. Je niedriger der ist, desto leichter gleitet die Klinge durch die Haare, umso aggressiver ist die Klinge aber auch zur Haut. Ein hoher Winkel schont die Haut, kann aber wiederum ab einer gewissen Grenze zum "Rupfen" führen"
Quelle: https://forum-der-rasur.de/forum/threads/die-verschiedene...

--
Aust 6/8 spanisch, GoldDollar w59
 
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Diskussionsnachricht 000003
03.02.2021, 19:52 Uhr
Barbon
registriertes Mitglied


Der HHT ist nicht der heilige Gral, es zählt wie das Messer rasiert.

Ich denke du solltest mal den Schneidenwinkel berechnen und ggf. mit Tape arbeiten.

--
"Frisch und glatt = gute Laune" (Erfa (DDR))
nur noch selten
Astra SS
versch. TRUD und STIZ, Böker Barberette, Univinlion Kamisori, Böker; DOVO; ERN; Chris Johnson; Gold Dollar W59; Engelswerk, Zwillingswerk
 
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Diskussionsnachricht 000004
04.02.2021, 19:00 Uhr
Hattori Hanzo
registriertes Mitglied


Das kann natürlich viele Gründe haben.

Ganz wichtig ist es, dass die Steine absolut plan sind. Das lässt sich leicht kontrollieren und beheben. Evtl ist nicht die ganze Schneide geschärft worden. Dann klappt der Haartest an manchen Stellen und anderen eben nicht. Die Rasur ist entsprechend unerfreulich.

Sollten die Steine nicht plan gewesen sein, kannst Du eigentlich nochmal von vorne anfangen. Du könntest auch mal versuchen, den Pastenriemen wegzulassen und nach dem 10k direkt zu ledern. Ob das 150x sein muss? Nach 50x sollte es eigentlich passen.

Viel Erfolg
 
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Diskussionsnachricht 000005
11.02.2021, 09:33 Uhr
Aeser_Nordmann
registriertes Mitglied


Guten Morgen,

vielen Dank für die Antworten bisher.


Also die Steine habe ich vorm schärfen geplant, das sollte kein Problem sein.
Ich habe mich heute morgen mit meinem Wüsthof rasiert, welches in der gleichen "Schärf-Session" geschärft wurde, wie das Dovo.
Die Rasur war super.
Daraus und aus euren Antworten schließe ich, dass es nicht an meiner Rasurtechnik oder meinem Schärf-Unvermögen liegt.

Ich werde das Messer nochmal ohne abgeklebten Rücken schärfen, um einen flacheren Schneidwinkel zu erreichen, wenn es dann immer noch nix ist, kann ich wohl davon ausgehen, dass mir der vollhohle Schliff nicht liegt?

Ich werde berichten und freue mich auf weiteren Input.

Grüße
 
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Diskussionsnachricht 000006
11.02.2021, 21:11 Uhr
leutnantbrown
registriertes Mitglied


Hallo,
Es gibt natürlich auch noch andere Faktoren. Mittlerweile rasiere ich mich seit 20 Jahren mit dem klassischen Rasiermesser. Da ich einige Rasiermesser mit verschiedenen Geometrien besitze, wechsel ich die schon mal. Dann merke ich sofort das Ich ein anderes Messer benutze. Nach ca. 3-5 Rasuren hat sich dann meine Feinmotorik auf die individuelle Geometrie des Messers/das Gewicht usw. gewöhnt. Vielleicht liegt es auch daran. Der Haartest sollte möglichst auf voller Länge der Klinge gelingen. Manchmal sind Teilbereiche des Messers doch nicht so gut durchgeschärft wie man meinte. 😉
Vg

--
Wer als Werkzeug nur einen Hammer hat, sieht in jedem Problem einen Nagel.
 
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Diskussionsnachricht 000007
12.02.2021, 21:56 Uhr
DerBastler
registriertes Mitglied


Ro Bart schrieb:

Zitat:
Vielleicht paßt auch der Schliff der Klinge nicht zu deinem Bartwuchs.

In einem anderen Forum schreibt der Inhaber von "Koraat Knifes" dazu:

"Man kann also sagen, dass bei gleicher Schärfe ein derbes Messer während der Rasur mitunter sanfter ist, nach der Rasur aber mitunter mehr Reizungen zurückbleiben.
Umgekehrt kann bei einem extrem hohlen Messer die Rasur etwas unsanft wirken, dafür ist die Haut nach der Rasur kaum strapaziert.
Das sind aber die Extrembeispiele, die meisten kommen mit allen Schliffen gut zurecht.

Wichtig ist dann auch noch der Schliffwinkel. Je niedriger der ist, desto leichter gleitet die Klinge durch die Haare, umso aggressiver ist die Klinge aber auch zur Haut. Ein hoher Winkel schont die Haut, kann aber wiederum ab einer gewissen Grenze zum "Rupfen" führen"
Quelle: https://forum-der-rasur.de/forum/threads/die-verschiedene...

Ich muss ehrlich sagen dass ich diese Antwort nur bestätigen kann.
Jeder muss halt für sich entscheiden was ihm am besten liegt.
Aus dem Grund bin ich froh eine Recht hohe Auswahl an RM zu haben.
Dann kann ich zu jeder Tagesform das Messer nehmen das gerade passt.
Klappt zumindestens meistens .
Manchmal auch nicht , grins.

Es gibt aber noch mehr was berücksichtigt werden muss.

Wie lange sind die Pausen zwischen den Rasuren , nur ein bis zwei Tage oder sogar drei bis fünf Tage.
Je nachdem Rasiert es sich anders , bzw gründlicher oder aggressiver.
Das ist schon ein großer Unterschied ob ich mich mit einem Vollhohlen rasiere oder mit einem Derben. Das ist auch meistens der Grund warum ein RM manchmal supersanft, dann auf einmal unangenehm und bei der nächsten Rasur wieder Supersanft ist.


Der Schleifwinkel ,
ich für mich kann nicht sagen das zum Beispiel ein Schnittwinkel von 18 Grad das non plus ultra ist. Ich habe von 14 bis 19 Grad RM die alle sehr gut Rasieren.


Über das andauernde Wechseln von Rasiercrem und Radierwasser , zu welcher Tageszeit rasiere ich mich (schwitzen gerade im Sommer) , Hautverfassung , geh ich erst gar nicht ein das würde den Rahmen sprengen.


Jedes Rasiermesser hat einen anderen Charakter, du musst nur finden was gerade zu dir passt und das kann lange dauern.
 
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Diskussionsnachricht 000008
31.05.2021, 16:28 Uhr
HOSTIS HOMINIS
registriertes Mitglied


Ich hatte ein ähnliches Problem, nur dass die Messer weniger geziept, sondern gekratzt haben. Auch bei mir funktionierte stets der Haartest und die Rasur war gründlich. Ich habe dann Bartistos Empfehlungen umgesetzt und meine Korund-Steine komplett durch Naniwas ersetzt, verwende statt eines festen Leders mit Chromoxid auf dem Tisch einen Hängenriemen und besonders wichtig, ich verwende jetzt einen deutlich flachereren Winkel bei der Rasur. Mein etwas derberes Messer ist jetzt schön sanft. Die feineren sind noch kratzig, was aber mit dem sehr flachen Winkel dennoch gut geht. Vielleicht habe ich bei den feinen Messern nicht ganz perfekt geschliffen. Alle meine Messer sind halbhohl, aber zwei sind dicker, härter und nicht ganz so hohl. Also die stärkste Veränderung hat tatsächlich der Winkel gebracht. Bei Bedarf werde ich aber versuchen, die feineren Messer noch sanfter zu schleifen. Vielleicht werden dann auch die wieder sanfter.
 
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