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NassRasur.com-Forum » Rasiermesser und Zubehör » Total enttäuscht :( » Themenansicht

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Autor Thread - Seiten: -1- [ 2 ] [ 3 ]
Diskussionsnachricht 000000
18.09.2006, 09:24 Uhr
Jan1980
registriertes Mitglied


So wie angedroht habe ich zum Geburtstag ein feines Messerchen geschenkt bekommen mit Zubehör. Alles super dachte ich. Gleich am nächsten Tag fein eingeschäumt, Messer geledert und angefangen zu rasieren. Alles wunderbar dachte ich. Nicht geschnitten, kein garnix. Aber das zieht ohne Ende!! Habe alles versucht. Gesicht schön stramm gehalten, Messerstellung variiert, keine Besserung. Rasierergebniss unzufriedenstellend. alles noch voller Stoppeln. Habe mal versucht gegen den Strich zu rasieren - keine Chance! Messer lässt sich kaum führen. Was mach ich falsch? Beim Messer war ein so ein Abziehholz dabei. Auf der einen Seite feines Juchtenleder, auf der anderen Seite ein Abziehstein. Habe mal versucht es damit zu schärfen, aber auch nicht wirklich besser. Haartest versucht, negativ. Irgendwie fehlt da die Grundschärfe. Kann mir da jemand weiter helfen? Mecky Messer vielleicht? Habe das Messer bei Wacker bestellt.
www.wacker-rasiermesser.de/kategorie1/sammlerrasiermesser...
Es war die nummer 1017. Dieses kommt ihm am ähnlichsten.
Denke am besten wäre es das Messer nachschärfen zu lassen oder?
Hoffe auf Hilfe,
Gruß Jan
 
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Diskussionsnachricht 000001
18.09.2006, 09:49 Uhr
GreatGatsby
registriertes Mitglied


Argh!
Ich kenne zwar weder die Wacker Wesser, noch mich sehr gut aus, aber ich bin auch "neu".
Ich wage mal zu prognostizieren, dass das mit dem Stein ne blöde Idee war...
Aber zur Rasur:
aller Anfang ist schwer. Etwas mehr Geduld wäre angebracht gewesen. Ich hatte bei der ersten ein 8/8 von mecky, die hier hoch gelobt werden. Die Rasur war aber auch weit schlechter als bei meinem Systemie, und gegen dens Strich hat geziept, etc...
Geduld! Inzwischen (3 Wochen) komme ich gut quer zum Stich, ich habe gelernt es flacher anzusetzen und ich bin schon nah dran an meinen alten Systemie-Egebnissen.
Auch ein später gekauftes 5/8 Dovo läuft mittlerweile passabel.
Hier steht doch überall, dass gute Ergebnisse Zeit brauchen. Hättest einfach ganz normal regelmäßig weiter machen sollen (sog. Einrasieren), dann wäre sich das wohl eingelaufen.
Was ein "Amateur" (ich bin auch einer) an nem Stein anrichten kann sollen andere beurteilen, gut möglich, dass du jetzt professionelle Hilfe brauchst...
Gatsby

--
Ausrüstung:
Zwilling Friodur 8/8, zwei mal Dovo 5/8; Mecky Hängeriemen Extra Breit; Silberspitz Bock u. Sohn Pinselmachermeister
 
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Diskussionsnachricht 000002
18.09.2006, 13:23 Uhr
Bartisto
registriertes Mitglied


@Jan1980,
ich habe mich schon an anderer Stelle darüber ausgelassen... Ich finde es unmöglich, wenn ein Messer nicht scharf ausgeliefert wird und der Anfänger um sein erstes Erfolgerlebnis gebracht wird!!!
Er freut sich auf das Messer und erlebt dann so was. Den erfahrenen Anwender, und dazu zähle ich mich, stört das nicht. In kurzer Zeit hat hat er es mit seinen Mitteln auf Gebrauchsschärfe. Aber der Neuling??? Er ist zu recht sauer.
Wenn ein Messer auf hohe Gebrauchsschärfe gebracht wurde, schneidet es einen gut eingeseiften Bart, egal, ob der Schnittwinkel 100%ig stimmt oder nicht und das auch bei einem Anfänger. Er hat höchstens seine ersten cuts weg und weiß das nächste mal, was man da an Schärfe in der Hand hat.
Was das Einrasieren eines Messers betrifft: Nach der Erstschärfung, werksmäßig(hoffentlich rasierfähig) oder privat, fällt die Schärfe nach den ersten Rasuren schneller ab als sonst üblich.
Ganz wenige Abzüge auf der Leinenseite (keine Paste) des Riemens und ca. 20-25 Abzüge auf der Lederseite, alles mit wenig Andruck, stellen die Schärfe wieder her.
(Wichtig: Nach der Rasur nicht ledern!!! Der Stahl braucht ca. 24 Stunden Ruhe, damit sich der Grat wieder ausrichten kann!
VOR der Rasur dann ca. 8-10x über das Leder.)
Nach 10-15 Rasuren verliert das Messer seine Schärfe kaum noch. Man merkt diesen Verlust fast nicht. Gelegentliche wenige Abzüge auf der Leinenseite oder mal der Pastenseite eines Riemens gleichen den Verlust sofort wieder aus. Ich habe ein Messer über einige Jahre nur in dieser Weise scharf gehalten. Es gibt das Sinnwort "Der Grat wächst".

Nach dem Du selbst Schärfversuche angestellt hast, ist es sinnvoll, das Messer nachzuschärfen. Neben Mecky Messer hast Du auch hier einen, der Dir weiter helfen kann, ich habe jetzt viel Zeit. Vertrauen kannst Du in die Mitglieder des Forums setzen.

Gruß, Bartisto

--
"Ich bin wie ich bin. Die einen kennen mich, die anderen können mich." Konrad Adenauer

Diese Nachricht wurde am 18.09.2006 um 13:27 Uhr von Bartisto editiert.
 
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Diskussionsnachricht 000003
18.09.2006, 13:48 Uhr
mecky messer
registriertes Mitglied


baristo,helfe du weiter,habe fast keine zeit.jan mach dir mal keine sorgen,wir schauckeln das baby schon
 
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Diskussionsnachricht 000004
18.09.2006, 14:33 Uhr
xaverin
registriertes Mitglied


Bei dem Stein auf den Holzlatten ist fraglich ob die fein genug sind um einem Rasiermesser mehr als eine Grundschliff zu geben. Du musst ziemlich sicher danach eine ganze Weile auf dem Pastenriemen abziehen und zusätzlich am schluss noch auf einem normalen Lederriemen.

Den Haartest schaffen meine Messer eigentlich vor dem Lederriemen auch nicht. Danach dann meistens schon (wenn ich sauber gearbeite habe ).

Teilweise reichen aber 25 Züge bei mir bei weitem nicht aus - eher so gegen 100.

Falls Du Dir nicht zutraust das Messer wieder ordentlich scharf zu bekommen oder Du es ausreichend ohne Erfolg versucht hast lass es Dir doch von einem Forumsmitglied gegen einen kleinen Obulus auf ausreichende Schärfe bringen und zurückschicken.

Gruß Xavi
 
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Diskussionsnachricht 000005
18.09.2006, 16:44 Uhr
Bartisto
registriertes Mitglied


@ mecky messer,
ok, ich kümmere mich drum!

@ Jan1980,
sieh mal in Deinen Posteingang!

--
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Diskussionsnachricht 000006
18.09.2006, 17:56 Uhr
~Senser
Gast


Ich finde es auch traurig, wenn ein neues Rasiermesser nicht von Anfang an rasiertauglich ist. Ich mußte diese Erfahrung allerdings auch nicht machen. Mein erstes Messer, Ein Dovo Prima Klang, bekam ich auch geschenkt. Es wurde in Köln bei Beauty-Hair (guter Laden) gekauft und explizit nur als Anschauungsmuster ausgehändigt. Ich solle das Ding bloß nicht anfassen und einen Termin in dem Laden vereinbaren, an dem ich in die Messerrasur eingewiesen werde. Übrigens kostenlos.
An dieser Stelle möchte ich denen, die ohne Beisein eines erfahrenen Messerrasierers loslegen, meinen Respekt aussprechen.
Als erstes wird einem dort gezeigt, wie man das Messer vor der ersten Rasur vorbereitet. Im Prinzip war mein Messer zu diesem Zeitpunkt zum ersten Mal auf dem Lederriemen. Ich kann mir gut vorstellen, daß ich das Messer, wenn ich es auf gut Glück in Gebrauch genommen hätte eventuell "misshandelt" hätte und entsprechend enttäuscht gewesen wäre.
Bei meinem zweiten Messer, ein T.I. ca ein halbes jahr später wußte ich genug über Rasiermesser um es dann selbst ordnungsgemäß "in Betrieb" zu nehmen.
Lassen wir die Sache doch mal kaufmännich beleuchten. Wenn ich ein Messer, welches keine nenneswerten Schäden aufweist rasierfertig mache, d.h. Abziehen auf dem 2-4000er und dem 6000er Stein, Ledern auf dem Pastenriemen, dann auf dem superfeinen Pastenriemen und schließlich auf dem normalen Hängeriemen, sind knapp 30 Minuten ins Land gegangen.
Eine Firma muß diese 30 Min. für ca 22,5 Euro in Rechnung stellen. Wie soll das gehen? Das Messer kostet gerade mal 78 Euro.
Früher war das alles kein Thema, weil Großvater wußte wie es geht, weil Vater wußte wie es geht, und sobald Sohnemann die ersten Härchen sprießten, wurde auch er in diese Tätigkeit eingewiesen. Wenn nicht schon früher. Ich jedenfalls habe schon als kleines Kind meinem Vater beim Rasieren zugesehen.

Diese Nachricht wurde am 18.09.2006 um 17:58 Uhr von Senser editiert.
 
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Diskussionsnachricht 000007
18.09.2006, 18:27 Uhr
mecky messer
registriertes Mitglied


das wird eine schieferblatte sein die auf der rückseite ist.vergiss sie,kann nix.ist ist wirklich traurig das 90%der og messer nicht scharf sind.muß aber auch dazu sagen das manche stähle erst an schärfe nach vielen ablederungen erhalten.ich zb bin leztens an den 8/8tel kullenrücken verzweifelt,die dauern bis sie scharf sind,dann aber mega standhaft.

das zb ein wittex ne stumpfe muppe ist kann man ja verstehen,messer der oberliega sollten scharf sein
 
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Diskussionsnachricht 000008
18.09.2006, 20:18 Uhr
matjes
registriertes Mitglied


mecky messer schrieb:

Zitat:
das wird eine schieferblatte sein die auf der rückseite ist.vergiss sie,kann nix.

Verkauft nicht Wacker auch so einen Abziehriemen mit Schieferplatte auf der einen Seite?


Gruß
der Fisch
 
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Diskussionsnachricht 000009
18.09.2006, 20:52 Uhr
zero_cool
registriertes Mitglied


Hallo Jan1980,

ich verstehe nur zu gut wie du dich fühlst.
Ich hatte mir vor 1-2 Monaten auch mein erstes Rasiermesser bei Hr. Wacker bestellt, das letzte 1003 was er verkaufen kann (mehr werden wohl nicht mehr hergestellt).
Mein Problem war auch, dass alles verdammt ziepte und alles andere als scharf war, aber nach ca. 10 Rasuren und ordentlichem Ledern davor wurde es mit der Zeit tatsächlich einigermaßen scharf (was ich jedenfalls als Anfänger so beurteilen kann, aber die Schärfe bleibt mittlerweile).
Was GreatGatsby erwähnte ist allerdings schon weniger gut, da du durch das Schärfen das Messer vielleicht mehr unscharf gemacht hast.
Frag doch einfach mal bei Norbert oder Bartisto an, ob sie dir das Messer schärfen (evtl. ein kleineres Entgeld, aber bin mir nicht so sicher), beide sollen ja ein geübtes Händchen dafür haben und mecky wäre die andere Alternative (aber er kann zur Zeit offensichtlich nicht).

@ Bartisto, ich hoffe, dass ich nicht zuviel verspreche, aber mit deiner Erfahrung dacht ich es wäre besser so ;-)

Viel Erfolg,
Micha
 
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Diskussionsnachricht 000010
18.09.2006, 22:03 Uhr
richie
registriertes Mitglied


Insgesamt kann man als Neueinsteiger doch nicht zufrieden sein.
Ich habe mir im März ein Dovo halbhohles Messer zugelegt, um mit der Messerrasur anzufangen (mir ist immer noch nicht klar, warum viele Empfehlungen für Anfänger ein halbhohles vorschlagen). Damit konnte ich also üben, aber so gut wie mit meinem Mach3 war ich nicht rasiert. Ich bin aber auf den Geschmack gekommen.
Nachdem hier gute Beurteilungen der TI-Messer zu lesen waren, habe ich also weiter gemacht und mir ein TI Pierre Thierre bei Dick gekauft. Das Messer ist der Hammer. Als ich mich das erste Mal damit rasiert habe, war ich von der Messerrasur überzeugt!
Dann habe ich mir noch ein Dovo Bergischer Löwe hier im Forum gekauft. Ich war ja vorgewarnt, die Dovo-Messer müssen 'einrasiert' werden. Wenn ich das Messer vor dem TI gekauft hätte, dann wäre mein Ausflug in die Messerwelt erledigt gewesen.
Dann, das Dovo Halbhohle habe ich mittlerweile verkauft, mein erstes Wacker. Auch hier wieder: für den Einsteiger nicht geeignet, weil eine gründliche Rasur damit nicht möglich war. Ich habe es jeden Tag auf dem Lederriemen abgezogen und es wird besser, nach ca. 10 Mal bin ich halbwegs zufrieden. Dann habe ich mein TI mal wieder benutzt: da muß das sich Wacker noch lange bessern.

Fazit: von 3 hohl geschliffenen Messern ist nur eins dabei, daß wirklich auf Anhieb brauchbar war, der Rest fordert viel Wissen (das man hier im Forum erwerben kann, aber selbst das vorherige lange Mitlesen hat mich nicht auf diese 'Hindernisse' vorbereitet.

Wenn ich hier also lese, daß die Messer von z. B. mecky messer immer scharf sind, dann muß ich mich doch fragen, warum die renommierten Hersteller das nicht schaffen. Wenn Senser sagt, das sei zu teuer (wegen der verwendeten Arbeitszeit), dann kann ich das nicht gelten lassen: ein gutes Produkt muß alle Qualitätsanforderungen erfüllen, oder es wird gemieden. Hier im Forum scheint es aber genug Enthusiasten zu geben, die gewisse 'Mängel' akzeptieren (mich ja offensichtlich eingeschlossen), aber von der Qualität meines TI wünsche ich mir mehr.

Puh, meine Tastatur ist alle,
richie.
 
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Diskussionsnachricht 000011
18.09.2006, 22:33 Uhr
Bartisto
registriertes Mitglied


@ zero_cool,

nein, zero_cool, Du versprichst nicht zu viel:-)) Eigenlob stinkt bekanntlich, und da hilft auch kein AS, deshalb bin ich jetzt ruhig und packe nicht noch mehr aus. Sonst hätte ich nämlich noch den allerfeinsten Schärfungstrick preisgegeben :-)))
Ich hoffe nur, dass Jan1980 endlich anbeißt. Ich möchte ihm ein erstes gelungenes Rasurerlebnis herzlich gönnen, denn wir wissen alle wohl noch, wie wir uns danach fühlten (obwohl es bei mir schon weit zurück liegt).
Jan1980 hat ein feines Messer. Er hat´s vermutlich durch erste Schärfversuche vergurkt, aber das ist eine Sache von 20min und am gleichen Tag per Rückpost erledigt. Dann kann er den Haartest bewundern und das für´s Rückporto.

Gruß, Bartisto

--
"Ich bin wie ich bin. Die einen kennen mich, die anderen können mich." Konrad Adenauer
 
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Diskussionsnachricht 000012
18.09.2006, 22:43 Uhr
mecky messer
registriertes Mitglied


ich meinte auch den stoßriemen auf der wacker seite.

schlimm finde ich das zb. fast alle dovos nicht scharf out of the box kommen.und es ist so!

fakt ist auch das es noch 3 fachmanner(in deutschland) gibt die auch einen facharbeiter brief haben,nicht mehr und nicht weniger!

einer ist herr wacker,einer ist in rente,einer macht den hohlschliff für einen großen hersteller.

ich sag es jezt mal ganz ehrlich auch wenn es manchen forumsfreunden nicht gefällt,die wacker messer kommen zwar nicht so scharf aus der box,aber schaut euch die messer mal an,handwerklich ein hochgenus.ich persönlich finde das diese messer sehr günstig sind im vergleich zu anderen herstellern.ich denke mal das es der preis ist der der einen die lust am schleifen vergehen läßt.

ich selber habe leztlich ein paar zwilling aus meiner sammlung abgegeben,hatte große mühe sie scharf zu bekommen.
 
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Diskussionsnachricht 000013
19.09.2006, 09:53 Uhr
Jan1980
registriertes Mitglied


Jan hat angebissen
Bin halt echt enttäuscht, weil ich hier lange gelesen habe und mir echt lange Gedanken gemacht habe. Und dann sowas.... Dachte halt es klappt ziemlich gut. Habe das Messer vor dem ersten benutzen auch nicht geledert, weil mir das so empfohlen wurde. Danach immer geledert. Habe mir sogar ein Video zur Rasur angesehen. Sah alles so super aus!!! Probiere es auch immer wieder, aber irgendwie verlier ich den Spaß an der Sache. Was mich auch riesig stört, das dieser Lederriemen auf diesem Holzbrett zu schmal für die Klinge ist. Man muss quasi eine "8" über den Riemen ziehen, damit die ganze Klinge übers Leder wandert. Für einen Profi wahrscheinlich kein Problem, aber für jemanden der gerne in der Amateurliga anfangen würde wohl schon. Denke mit meinem Schleifversuch auf dem Stein werde ich es dann endgültig stumpf gemacht haben. Vor allem weil dieser auch viel zu schmal ist. Werde Bartitstos angebot auf jeden Fall gerne annehmen, aber nicht fürs Porto!! Da hab ich ein schlechtes Gewissen.
Gruß Jan
 
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Diskussionsnachricht 000014
19.09.2006, 10:00 Uhr
Almerak
registriertes Mitglied


ist das mit den wacker messern wirklich so dass sie alle erstmal auf den stein müssen?

mich würde das ein oder andere messer von ihm reizen, wenn es aber nicht scharf genug ist hab ich wenig davon.

Gruß
Thomas

--
I konn alles... aussa Hochdaidsch
 
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Diskussionsnachricht 000015
19.09.2006, 11:31 Uhr
zero_cool
registriertes Mitglied


Hi Almerak,

so krass wie du sagst ist das mit den Messern von Wacker echt nicht.
Fast jedes neue Rasiermesser (also nicht nur die von Wacker) brauchen eine Weile bis sie einrasiert sind und ihre Schärfe dann endgültig behalten, dass haben die meisten neuen Messer so an sich.
Mein Wacker war anfangs auch nicht sehr scharf, aber nach ca. 10 Rasuren (mit min. 24 h Pause dazwischen) und abledern vor der Rasur ist es meiner Meinung nach sehr scharf und behält die Schärfe auch endlich (glaub mir, das Warten lohnt sich).
Auf den Stein musste es jedenfalls noch nicht und es wurde ja bei Wacker geschärft und sollte min. 1 bis 1 1/2 Jahre ohne Schärfen auf dem Stein auskommen.

Gruß,
Micha

@ Bartisto: Wusste ich es doch ;-)
 
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Diskussionsnachricht 000016
19.09.2006, 14:50 Uhr
Bartisto
registriertes Mitglied


@ Jan1980,
Du hast eine Rückmail!
Bitte kein schlechtes Gewissen, Jan,! Wir pflegen die gute Tradition der Messerrasur und machen das selbstverständlich kostenlos.

Gruß, Bartisto

--
"Ich bin wie ich bin. Die einen kennen mich, die anderen können mich." Konrad Adenauer

Diese Nachricht wurde am 19.09.2006 um 14:51 Uhr von Bartisto editiert.
 
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Diskussionsnachricht 000017
30.10.2006, 01:07 Uhr
TB2
registriertes Mitglied


Hi,

Wie ich zu einem rasierfertigen Messer kam - dank Bartisto. Hier passt es am besten hin:

Ich habe vor etwa einem Monat ein Revisor Rasiermesser bei Wacker bestellt, und es dann mit leichter Verzögerung erhalten. Sie hatten irgendein Durcheinander mit den Mails, und meine Adresse war ihnen verloren gegangen, während ich schon bezahlt hatte, und sie wussten nicht, von wem das Geld war. Nun, so oder so. Als ich das Messer dann hatte, und mich damit rasieren wollte - ich bin ebenfalls ein blutiger Anfänger - musste ich feststellen dass es doch sehr sehr stumpf war. Unmöglich, damit den Haartest auch nur zu versuchen. Da ich gelesen hatte, dass Leute hier im Forum das Messer schleifen, habe ich da gar nicht erst einen Thread aufgemacht - weshalb dieser Beitrag hier mein erster ist - und gleich Bartisto angeschrieben.

Tags darauf packte ich das Messer wieder in den Umschlag und schickte es nach Deutschland - ich wohne in der Schweiz - und dummerweise hatte ich wohl die Adresse dermassen unleserlich gekritzelt, dass die Post zahlreiche Fehler darin las. Dazu kam noch, dass der deutsche Zoll irgendwelche abwegigen Vorstellungen hatte, was das Messer angeht, und so durchlebte es eine Odysee. Voll mit verschiedenste Zollklebern, kam es dann doch nach etwa 2 Wochen an, ohne dass dieser ganze Prozess nötig gewesen wäre. Wàhrend der ganzen Zeit wussten Bartisto und ich nicht, was mit dem Messer passiert sein soll und so informierten wir die Post beider Länder. Nun, letztendlich kam es doch an. Doch nun zum Erfreulichen:

Bartisto war so freundlich, das Messer noch am gleichen Tag zu schleifen. Nach seiner Analyse war das Messer von Wacker in einem katastrophal stumpfen Zustand, und so vollzog er einen vollständigen Grundschliff. Gleich darauf sandte er es mir per Luftpost zurück, und nun bin ich glücklicher Besitzer eines herrvoragend scharfen Messers. Ja, samt Haartest und all dem. Bartisto hat hervorragende Arbeit geleistet! Und dazu schrieb er noch einen netten Begleitbrief, mit ein paar Tips und einem lieben Gruss.

Jaja, auf jedem Fall sehr zu empfehlen, denn scheinbar weiss Bartisto, was er tut. Vielen Dank!

Jedenfalls werde ich dem Messer gut Sorge tragen.

Gruss,
TB2
 
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Diskussionsnachricht 000018
30.10.2006, 12:48 Uhr
Bartisto
registriertes Mitglied


Hallo TB2,

danke für das hohe Lob. Jetzt muss ich aufpassen, dass ich nicht überheblich werde :-))
Die Reise des Messers war schon abenteuerlich, aber übertroffen wurde das noch, was ich dann unter der Lupe gesehen habe. Laienhafter, rasieruntauglicher Anschliff, so darf man ein Messer nicht ausliefern!
Ich wünsch Dir viel Freude mit dem Messer und gute Tips und Kontakte im Forum.

Gruß
Bartisto

--
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Diskussionsnachricht 000019
02.11.2006, 00:48 Uhr
TB2
registriertes Mitglied


Also ich hab mich heute mal mit dem Messer rasiert, und ich merk ganz klar nen deutlichen Unterschied zu vorher.

Aber natürlich habe ich noch so meine Schwierigkeiten. Es braucht wohl noch einiges an Übung. Dort wo ich gut ran komme, v.a. an den backen, ist es so wie ich es mir vorstelle, doch 1. habe ich Probleme, wo die Sicht ein wenig schwer ist - ich bin mir auch noch nicht so recht klar wie ich das Ding in die Hand nehme, die Methode von Norbert liegt mir irgendwie noch nicht - zum Beispiel unter den Ohren, und an der Oberlippe. Muss wohl seitwärts gehen. Und dazu kommt, dass meine Haare generell, aber besonders am Kinn extrem dick und hart sind. Mit Normalen Rasierern ist es prinzipiell nicht möglich, die bis auf den Grund zu stutzen. Nach einer gewissen Länge bieg ich die nur noch um, was nur unangenehm ist, zu Irritationen führt, und eine kratzige Bürste hinterlässt. Das Messer hat auch seine Schwierigkeiten, v.a. wenn ich grossflächig, bez. auf grosser Breite rasieren will. Aber dünne Streifen auszuschälen geht schon ganz ok.
Nun ich werde mich schon noch mit dem Messer anfreunden. Vielleicht finde ich auch eine Rasierseife, die die Haare besser aufweicht. Benutze atm sone Seife von Nivea. Die schäumt mir ohnehin irgendwie zu wenig.
 
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Diskussionsnachricht 000020
02.11.2006, 03:16 Uhr
elpjotre1
registriertes Mitglied


@TB2
Nur Geduld, das wird schon. Die ersten 2 Wochen sind die schwersten, danach gehts aufwärts. Jedes Gesicht ist anders und genauso die Richtung des Bartwuchses. Präge dir genau ein wo die Haare in welche Richtung in deinem Gesicht wachsen und wie du das Messer halten mußt um gegen die Richtung des Haarwuchses(Nachrasur) oder mit dem Stich(erste Rasur) zu rasieren. Das ist ein Lernprozess der über Wochen geht aber hat man's dann raus will man's nicht mehr missen . Besonder schwierig sind natürlich die Kinnpartien, bei mir wachsen die Haare unter dem Kinn nach rechts, was dazu geführt hat das ich unter dem Kinn das Messer mit dem Klingenkopf Richtung Hals halte und von links nach rechts führe (sieht bestimmt lustig aus). Hilfreich ist auch das Spannen der Haut mit den Fingern an bestimmten schwerzugänglichen Stellen oder das Zurücklegen des Kopfes um die Halspartien zu Rasieren.

Rasurvorbereitung:
Was bei mir zu einer Verbesserung geführt hat war das ich ein doppelt zusammengefaltetes Spültuch mit ca. 50° warmem Wasser befeuchte und mir sekundenlang ins Gesicht drücke. Das ganze mehrmals hintereinander, das weicht die Haare gut auf, öffnet die Poren und ist besser als sich das Wasser nur mit den Händen ins Gesicht zu schütten, das mach ich dann erst bei der Nachrasur(gegen den Strich)

Gruß Peter

Diese Nachricht wurde am 02.11.2006 um 03:29 Uhr von elpjotre1 editiert.
 
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Diskussionsnachricht 000021
02.11.2006, 04:06 Uhr
Voider
registriertes Mitglied


TB2:

Ja, unbedingt entsprechend vorbereiten... entweder warm duschen (richtig schön warm) oder warmes nasses Tuch ins Gesicht...

Danach eine Rasurseife mit guter Aufweicheigenschaft.

Hier ein subjetiv gesehen super Produkt: Golddachs Rasurseife... ich persönlich brauche keine Einwirkzeit nach dem auftragen, mein Vater lässt sie 3 Minuten einwirken... da werden scheinbar die härtesten Haare weich...

Wenn ich sie 3 Minuten einwirken lassen würde, könnte ich mich wahrscheinlich mit dem Handtuch rasieren in dem ich den Schaum einfach aus dem gesicht wische :-)

Einfach mal ausprobieren und Forum durchstöbern... jeder hat hier so seine Geheimtips und manche Produkte kommen einfach immer wieder vor... ein Zeichen für gewisse Vorteile...

Voider

--
Wacker, Dovo 34c, 37c, Futur, Vision, E. Jagger Feather, Personna, Derby Shavemac, Mühle, Erbe Taylor, Trumper
 
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Diskussionsnachricht 000022
02.11.2006, 18:34 Uhr
TB2
registriertes Mitglied


Aha, danke, ich werd mich mal nach Golddachs Rasierseife umschauen hier in der Schweiz. Oder halt in Deutschland bestellen. Weisst du grad, wo man sie billige bekommt?

Ist auch gut möglich, dass ich zu kurz eingeweicht habe. Ist von "normalem" Dosenschaum prinzipiell abzuraten, und wenn, warum? Ideologische Gründe zählen nicht
 
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Diskussionsnachricht 000023
02.11.2006, 21:05 Uhr
oskar
registriertes Mitglied


TB2 schrieb:

Zitat:
Ist von "normalem" Dosenschaum prinzipiell abzuraten, und wenn, warum? Ideologische Gründe zählen nicht

Er hat das D-Wort benutzt!
Es geht hier nicht um Ideologie, mein Lieber, sondern um unumstößliche Dogmen
Creme oder Seife, mit dem Pinsel aufgetragen: Wer gegen diese Wahrheit aus dem gebenedeiten Vollen Programm verstößt, wird mit Rasurbrand und Reststoppeln bestraft.
Amen

oskar

--
Jeder Jeck is anders (kölsch)
 
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Diskussionsnachricht 000024
02.11.2006, 21:23 Uhr
Bartisto
registriertes Mitglied


Hallo TB2,
das find ich ganz toll, dass Du Dich jetzt richtig ran machst.
Dein Messer ist auch so eingestellt, dass es sich nach mehreren Rasuren und dem entsprechenden Abziehen einrasiert hat. Ich hatte es bewusst nicht ans Limit gebracht.
Aber zur Golddachs. Sie ist im Gegensatz zu Dosenschaum oder Rasiercreme stark alkalisch, sie liegt im pH-Wert mindestens bei 10. Einer solchen "Lauge", warm als Schaum aufgetragen, kann kein Haar widerstehen. Es wird bei ganz gründlichem langen Einschäumen einfach weich. Dazu kommt noch, dass bei dem alkalischen "Angriff" auf die Haut, das Barthaar stärker nach außen tritt. Kommt jetzt die Klinge, wird es an einem tieferen Punkt geschnitten. Nach der Rasur, dem Abwaschen der Seifenrückstände und dem evtl. Einsatz eines Aftershave "verkriecht" sich die restliche Teil das Haares wieder in der Haut, weil sich der natürliche ausgewogene Schutzmantel der Haut wieder bildet.
Folge: Du bleibst länger rasurglatt. Evtl. auftretende Keime bekommen durch die Alkalität der Golddachs ganz schön einen ab.
Über Dosenschaum brauchen wir nicht zu sprechen, er ist einfach .......

Gruß
Bartisto

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