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NassRasur.com-Forum » Rasiermesser und Zubehör » Alaunstein oder Rasierstift? » Themenansicht

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Autor Thread - Seiten: [ 1 ] -2-
Diskussionsnachricht 000025
22.01.2007, 22:12 Uhr
commo71
registriertes Mitglied


Mahlzeit!
Ich habe mir heute den "Balea-sensitive" für 1,95 Euro bei DM gekauft und ich muss sagen: Es ist nicht dasselbe wie mein Alaun-Stick von LÓccitane (oder so ähnlich)
Der Stick von L`Occitane hinterlässt eine deutliche weisse Kruste auf der Haut, die sogar etw. brennt u. sehr stark die Haut spannt.Es Fühlt sich an, als ob die Oberhaut aus trockenem Löschpapier bestehen würde, welche beim Trockenen eingeschrumpft ist.

Bei dem Balea sensitive passiert nüscht. (keine Kruste u. kein Spannen)
Inhaltstoff Balea: Ammonium Alum
Inhaltstoff L´Occitane: Aluminium Sulfate

Der Stift von L`Occitane trägt auch vielmehr ab.

Vielleicht weiß einer der hier anwesenden Chemiker was dies zu bedeuten hat, bzw. wo die Unterschiede liegen.?)

MfG
Commo71

--
nutze den Tag (Carpe diem finde ich zu arrogant)
 
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Diskussionsnachricht 000026
22.01.2007, 22:20 Uhr
Irreversibel
registriertes Mitglied


@abc123: Gut, dann geht deine Meinung mit der Meinung der restlichen medizinischen Fachwelt auseinander. Falls du den Pschyrembel hast schlag einfach mal unter dem Begriff "Wasserstoffperoxid" nach.


Ich sage ja nicht dass ich keinen Alaun benutzen würde. Ich rate lediglich davon ab ihn in tiefere Wunden zu drücken. Mal ganz einfach gesagt: Dort würde "das Aluminium dann vielleicht steckenbleiben und mit der Haut verbacken". Gutgemeinter Rat meinerseits, andererseits bin ich ja auch kein Kindergärtner.

Hmmm, Bengall Reynolds: Wenn du schon einen deosteingroßen Block Alaun benötigst um die blutenden Stellen nach der Rasur in den Griff zu bekommen wäre der Protector vielleicht keine SO schlechte Idee

Sorry für das Fachchinesisch, ich habe es ja eindeutig für chemisch Interessierte gekennzeichnet.

Nachtrag für Commo:

Statt einem Alkalimetall kann auch Ammoniak als Sulfat vorliegen (ich bin kein Chemiker, aber ich denke so kann man's erklären). Also statt Kalium-Aluminiumalaun liegt bei dir Ammonium-Aluminiumalaun vor. Uff, ich müsste jetzt mal einige Jahre zurück zu Chemie und Biochemie spulen aber ich denke durch die Ammoniakverbindung reagiert dein Balea-Stift nicht so stark wie der den du davor hattest.

Diese Nachricht wurde am 22.01.2007 um 22:29 Uhr von Irreversibel editiert.
 
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Diskussionsnachricht 000027
22.01.2007, 22:27 Uhr
dailysoap
registriertes Mitglied


Die eher milchig oder trüb aussehenden Stifte/Sticks enthalten nur wenig Kalialaun (Kaliumaluminiumsulfat) und mehr Aluminiumsulfat.
Der Balea-Rasierstift z.B. enthält 89 g Aluminiumsulfat und 11 g Kaliumaluminiumsulfat. Das dürfte bei den meisten Sticks der Fall sein.
Das tut der Wirkung aber keinen Abbruch. Für punktuelle Anwendungen völlig ausreichend. Aluminiumsulfat wirkt auch adstringierend.
Aluminiumsulfat ist preiswerter als Kalialaun, vielleicht nimmt man deswegen dieses Salz für die Sticks und manche Blöcke. Vielleicht ist die Herstellung auch einfacher damit.
Nach Sticks aus reinem Kalialaun wird man schon suchen müssen.

Es kann aber sein, dass Aluminiumsulfat nach dem Trocknen auf der Haut mehr weiße Flecke bildet als reines Kalialaun. Die verschwinden jedoch leicht, wenn man sie mit einem feuchten Tuch/Kleenex vorsichtig abtupft. Sofern der Cut nicht zu groß ist, wird er sich dadurch nicht wieder öffnen.

Sog. Deosteine (offenbar ist angesprochene Balea Sensitiv so einer!?) bestehen oft aus Ammoniumalaun. Das liegt womöglich an dem für Deozwecke geeigneten Löslichkeitsverhalten.
Möglicherweise bildet diese Alaunsorte auch nicht oder weniger diese weißen Ränder oder Flecke, was auch für die Textilien in Achselnähe eine Relevanz haben könnte.

Der LO-Stift müßte aber neben Aluminiumsulfat noch etwas Kaliumaluminiumsulfat enthalten, oder?

Überhaupt empfinde ich den Alaun nur als Notfallösung für gelegentliche, leichte „Schürfpünktchen“.
Eine richtige Rasur kennt keinen Schmerz und kein Alaun.

Aufgrund der Größe kann man mit den Alaunsteinen im Gesicht/Bartzone als AS herumfahren, was auch bisweilen gemacht wird.
Mein Fall ist das nicht. Und da Alaun hydrolytisch mit Wasser verdünnte Schwefelsäure abspaltet, dürfte das für die Haut eher eine Strapaze sein, wenn man das stetig praktiziert und große Hautflächen abreibt.

Diese Nachricht wurde am 22.01.2007 um 22:29 Uhr von dailysoap editiert.
 
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Diskussionsnachricht 000028
22.01.2007, 22:40 Uhr
Irreversibel
registriertes Mitglied


Ich glaube jetzt gehts durcheinander. Alaun ist ein Doppelsalz, das heisst dass Aluminium UND Kalium beide darin sulfatiert in einem Kristallgitter zusammen mit Kristallwasser gebunden vorkommen. Wenn der Kristall in Wasser geworfen wird geht er in Lösung. Die Mischungsverhältnisse beim Kalialaun dürften also stets dieselben sein. Nur dass beim Balea anscheinend kein Kalialaun drin ist

Das mit der Schwefelsäure kann ich jetzt nicht beurteilen, hört sich aber logisch an.

Diese Nachricht wurde am 22.01.2007 um 22:50 Uhr von Irreversibel editiert.
 
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Diskussionsnachricht 000029
22.01.2007, 23:16 Uhr
dailysoap
registriertes Mitglied


Irreversibel schrieb:

Zitat:
Ich glaube jetzt gehts durcheinander. Alaun ist ein Doppelsalz, das heisst dass Aluminium UND Kalium beide darin sulfatiert in einem Kristallgitter zusammen mit Kristallwasser gebunden vorkommen. Wenn der Kristall in Wasser geworfen wird geht er in Lösung. Die Mischungsverhältnisse beim Kalialaun dürften also stets dieselben sein. Nur dass beim Balea anscheinend kein Kalialaun drin ist

Das mit der Schwefelsäure kann ich jetzt nicht beurteilen, hört sich aber logisch an.

Ich sehe nicht, was durcheinandergeraten ist.
Der Balea-Rasierstift enthält sehr wohl wie oben angegeben Kalialaun (Kaliumaluminiumsulfat (11 g) u n d Alumiumiumsulfat (89 g).
Die wenigsten Sticks enthalten reines Kalialaun.
Das dürfte, wie ich oben vermutet habe, am Preis und an der einfacheren Herstellung liegen. Auch Aluminiumsulfat wirkt adstringierend.

Daher nehme ich mal an, daß der LO-Stick nicht nur wie commo71 schrieb Aluminiumsulfat enthält, sondern wie der Balea-Stick auch noch etwas Kalialaun, damit "man" überhaupt noch von einem Alaun-Stick sprechen kann (Aluminiumsulfat ist ja kein Alaun).

Die Schwefelsäure bildet sich bei Kalialaun in Gegenwart von Luftfeuchte oder Wasser via Hydrolyse gemäß dieser Gleichung:
KAl(SO4)2 + 3 H2O ———> Al(OH)3 + K(+) + 3 H(+) + 2 SO42(2-)

Diese Nachricht wurde am 22.01.2007 um 23:20 Uhr von dailysoap editiert.
 
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Diskussionsnachricht 000030
23.01.2007, 00:01 Uhr
Bengall Reynolds
registriertes Mitglied


@ Irreversibel

Keine Sorge, für meinen nächsten Cut habe ich noch einen Alaunblock in der Größe eines Hinkelsteins in der Garage stehen

--
Bengall Reynolds
 
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Diskussionsnachricht 000031
23.01.2007, 00:26 Uhr
Irreversibel
registriertes Mitglied


@Dailysoap: Ja ich glaube das war mein Fehler davon auszugehen dass es ein reiner Alaunstift ist. Danke für die Aufklärung!

@Bengall Reynolds: "Guten Tag, mein Name ist Lohse, ich kaufe hier ein!" Aber ich glaube wenn du dir den Kopf abrasierst reicht auch die Mega-Sparpackung nicht mehr
 
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Diskussionsnachricht 000032
23.01.2007, 01:41 Uhr
abc123
registriertes Mitglied


Irreversibel schrieb:

Zitat:
@abc123: Gut, dann geht deine Meinung mit der Meinung der restlichen medizinischen Fachwelt auseinander. Falls du den Pschyrembel hast schlag einfach mal unter dem Begriff "Wasserstoffperoxid" nach.

Wasserstoffperoxid ist ein Zellgift und wird vom Enzym "Katalase", das
allgemein im Blut und besonders im Eiter vorhanden ist in Wasser und Sauerstoff zerlegt. Im Augenblick der Zerlegung entsteht kurzfristig ein monoatomares Sauerstoffatom, das sehr reaktionsfreudig ist und durch oxidative Zerstörung Zellen abtötet (auch menschliche, daher "gewebsschädigend").

Den aufschäumenden Effekt durch den freiwerdenden Sauerstoff macht man sich beim Spülen von eitrigen Wunden und zur Entfernung von nekrotischem Gewebe zunutze. (Beides ist mir beim rasieren noch nicht untergekommen)
Auch bei der Aknetherapie wird Wasserstoffperoxid zeitweise eingesetzt. Wie bei Benzoylperoxid, das auch stark oxidierend ist, verwendet man Wasserstoffperoxid um die erkrankte oberste Hautschicht zu zerstören (Gewebsschädigung!) und damit den gewünschten chemischen Peelingeffekt zu erreichen.

"Wasserstoffperoxid ist zum Spülen von Wunden und Schleimhäuten geeignet; außerdem läßt es sich zum mechanischen Säubern von Wunden und locker angeklebten Verbänden benutzen. Die desinfizierende Wirkung ist kurzfristig, die Eindringtiefe sehr gering." (Kuschinsky, Pharmakologie, 3. Auflage, 1967).

Es steht natürlich jedem frei, das Mittel seiner Wahl zu verwenden, ich sehe aber bei Rasurverletzungen keine sinnvollen Anwendungsmöglichkeiten für Wasserstoffperoxid und glaube, daß ich diesbezüglich mit der Fachwelt durchaus "d'accord" bin. Ich werde aber trotzdem am Mittwoch im
Büro den Pschyrembel dahingehend studieren. Steht das mit der "begünstigten Wundheilung durch Sauerstoffdiffusion ins Gewebe" da drin?

gruß!
 
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Diskussionsnachricht 000033
23.01.2007, 05:42 Uhr
BlueDonovan
registriertes Mitglied


unwahrscheinlich - da empfehle ich eher etwas über dermatologische Toxikologie.

Den Abschnitt oben hast du aber nicht aus dem Pschyrembel, oder?
Das Ding ist für laienverständliche, ausführliche Informationen IME chronisch unbrauchbar.

Ich habe mir den Rasur"stift" übrigens selber gezüchtet - Aluminiumalaunkaliumsulfat bekommt man in der Apotheke und es ist ein sehr einfach zu handhabendes Kristallzucht-Salz.

Und so ein Fetter, klarer Kristall neben den Rasiermessern macht einfach was her *g*

LG
BlueD

Diese Nachricht wurde am 23.01.2007 um 05:43 Uhr von BlueDonovan editiert.
 
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Diskussionsnachricht 000034
23.01.2007, 06:48 Uhr
toti
registriertes Mitglied


Guten Morgen, also aus der klinischen Erfahrung sollte man das Wasserstoffperoxid nur zur Oberflächenreinigung frischer verdreckter Wunden nehmen.Das Peroxid und die Abbauprodukte müssen dann auch noch abschließend aus der Wunde herausgepült werden(z.b. mit Kochsalzlösung). Der toxische Effekt auf alle Zellen ist hoch. Das früher so beliebte ausgiebige Spülen alter Wunden mit Peroxid wird heute nicht mehr empfohlen, da es der Wundheilung eher hinderlich ist. Die Anwendungsmöglichkeiten im Bad sind also eher beschränkt - achso, damit kriegt man perfekt angetrocknetes Blut von der Haut weg. Also was fürs Massaker...

Grüße Christian

--
Bartman diverse Kent BK4
 
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Diskussionsnachricht 000035
23.01.2007, 09:19 Uhr
Irreversibel
registriertes Mitglied


Den Pschyrembel habe ich als relativ allgemein erhältliches Buch als Literaturhinweis angeführt. Über Wasserstoffperoxid ist nur ein sehr kurzer Absatz verzeichnet. Das Wörterbuch der Zahnmedizin schreibt einen wesentlich längeren Absatz darüber - zudem ist H2O2 in der Zahnmedizin für die intraorale Desinfektion das Standardmittel (Quellen: Quintessenz, PDZ, Schwenzer). Wirklich gewebsauflösend ist H202 nicht - bzw. in zu geringem Maße, sonst würde es als Spüllösung ausreichen. Um Gewebe aufzulösen greift man auf das wesentlich wirksamere Natriumhypochlorid zurück. Man sollte nicht vergessen dass ich empfohlen habe es sparsam mit einem Q-Tip aufzutragen - das darauf folgende Abwaschen ist ebenfalls zu empfehlen. Falls keine isotone Kochsalzlösung zur Hand ist tut's auch das Wasser aus der Leitung. Für kleinere Blutpunkte ist es für mich besser als 10 Minuten alles mit Klopapierschnipseln abzukleben. Sowas passiert mir wenn ich mich z.B. im Urlaub längere Zeit nicht rasiert habe und meine Haut sich der Rasur entwöhnt hat. Vielleicht schreibe ich später noch etwas dazu, gerade ist die Zeit knapp...
 
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Diskussionsnachricht 000036
23.01.2007, 11:23 Uhr
dailysoap
registriertes Mitglied


BlueDonovan schrieb:

Zitat:
(...)
Ich habe mir den Rasur"stift" übrigens selber gezüchtet - Aluminiumalaunkaliumsulfat bekommt man in der Apotheke und es ist ein sehr einfach zu handhabendes Kristallzucht-Salz.

Und so ein Fetter, klarer Kristall neben den Rasiermessern macht einfach was her *g*

Selbstgezüchteter Rasierstein - Bravo!
Habe ich auch mal gemacht, allerdings zu einer Zeit, wo der Rasursapekt bei mir kaum eine größere Rolle spielte.
Wäre heute ein echter Hingucker im Bad, der 800-g-Kalialaun-Kristall (ja, achthundert Gramm).
Der fetteste Rasierstein weit und breit.
Aber dafür ist er mir ja zu schade und wohl etwas unhandlich.
Also bleibt er in der Vitrine neben vielen anderen selbstgezüchteten Kristallen, darunter auch Chromalaun und Kupfersulfat.
 
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Diskussionsnachricht 000037
23.01.2007, 17:18 Uhr
martin-g
registriertes Mitglied


kann man nach dem osma auch AS benutzen ,oder ist das sinn los?


gruß martin
 
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Diskussionsnachricht 000038
24.01.2007, 12:37 Uhr
dailysoap
registriertes Mitglied


Hier gibt es einen Alaunsee. Es gedeiht nichts im See, keine Insekten, keine Fische, keine Pflanzen. Und es heißt:
"Für Badegäste zu beachten: Möglichst kein Wasser schlucken, es schmeckt scheußlich. Auch die Luft am See ist reiner als anderswo. Insekten können kaum gedeihen. Die Bewohner wußten lange von der blutstillenden Wirkung des Seewassers."
komotau.de/alaunsee.htm
Mit zerschnittenem Gesicht ein morgendliches Bad im Alaunsee und alle Wunden gehen zu.
 
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Diskussionsnachricht 000039
24.01.2007, 12:43 Uhr
dailysoap
registriertes Mitglied


martin-g schrieb:

Zitat:
kann man nach dem osma auch AS benutzen ,oder ist das sinn los?
(...)

Kommt drauf an, wie man den Rasierstein benutzt: punktuell an kleinen Stellen oder als großflächige Abreibung mit AS-Funktion.
Im Speick-AS ist sogar ein Anteil Alaun enthalten. Eigentlich dürfte man von daher keine Bedenken haben, nach dem Alaunauftrag ein AS zu benutzen, sofern nicht manche AS-Inhaltsstoffe mit dem Alaun reagieren, was insbesondere bei einem Balsam der Fall sein kann.
Andererseits soll Alaun ja als Wundverschluß dienen - dann ist eine Alaunbehandlung erst nach einem AS-Auftrag eigentlich sinnvoller.

Diese Nachricht wurde am 24.01.2007 um 12:45 Uhr von dailysoap editiert.
 
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Diskussionsnachricht 000040
04.02.2007, 15:52 Uhr
~Barth
Gast


Also hab ich das jetzt richtig verstanden : K AL (SO4)2.12H2O ist der eigentliche hochwertige Alaun ,und wenn ich einen Stein aus dem Alaun habe hab ich den ´´richtigen ´´ ?
 
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Diskussionsnachricht 000041
05.02.2007, 12:43 Uhr
dailysoap
registriertes Mitglied


Barth schrieb:

Zitat:
Also hab ich das jetzt richtig verstanden : K AL (SO4)2.12H2O ist der eigentliche hochwertige Alaun ,und wenn ich einen Stein aus dem Alaun habe hab ich den ´´richtigen ´´ ?

Feststeht: ein sog. Rasierstein, der sich auch Alaunstein nennt, besteht typischerweise aus Kalialaun = Kaliumaluminiumsulfat (mit Kristallwasser, ohne Kristallwasser wäre Kalialaun weißes Pulver).
Es gibt jedoch auch welche, die zu einem bestimmten Teil Aluminiumsulfat enthalten, was insbesondere bei den Sticks der Fall ist.
Wenn jemand also einen reinen Kalialaunstein für Rasurzwecke haben will, muß er halt darauf achten, wie er zusammengesetzt ist.

Ich brauche nur selten Alaun und nehme daher den Stick. Mich stört es nicht, daß dieser nur zu 11 % aus Kalialaun besteht, da er seinen Zweck für punktuelle Anwendungen erfüllt.

Würde ich dagegen einen Alaunstein im Sinne eines AS benutzen, also gewohnheitsgemäß die Hautpartien nach der Rasur mit einem solchen Stein abreiben, würde ich darauf achten, daß der "Stein" ganz aus Kalialaun besteht, weil dann weniger weiße Flecken nach dem Antrocknen im Gesicht zurückbleiben, die eher durch Aluminiumsufalt verursacht werden.
Ich lehne diese Methode allerdings ab, da hierbei verdünnte Schwefelsäure entsteht, was die Haut auf Dauer möglicherweise strapazieren dürfte.

Diese Nachricht wurde am 05.02.2007 um 12:44 Uhr von dailysoap editiert.
 
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Diskussionsnachricht 000042
06.02.2007, 13:01 Uhr
Drei
registriertes Mitglied


Als Messeranfänger kann ich auch was zum Thema beisteuern. Immerhin verläuft aktuell keine Rasur ohne Blessur, alle zwei Mal gibts einen tieferen Schnitzer, weil die Klinge einfach länger ist als n Hobel breit und ich nicht aufpasse, die Motorik noch nicht stimmt oder sich bei gegen-Strich die Klinge verhakt. Vor allem um den Mund rum gibts viel Gemetzel, es ist ein Kreuz

Die tiefen Cuts bluten so stark, dass sie sich mit einem Alaunstein auch nicht davon abhalten lassen. Ich verwende den Stein dann, unter kaltem Wasser abgespült, eigentlich eher dazu, Druck auf die Wunde auszuüben. So ähnlich wie die cutmen mit ihren Plattiereisen im (Box-)Ring. Einfach zudrücken.
So gesehen also ein Plädoyer für den Stein statt den Stift.

@Irreversibel
Wasserstoffperoxid ist das Zeugs, mit dem ich meine Trophäen bleiche. Ein Spritzer auf die Hand sorgt für heftiges Ziehen, zart besaitete Naturen könnten bereits das für Schmerz halten. Bei damit benetzter Haut stirbt die oberste Schicht ab. Dieses zeigt sich als weiße Stellen, die sich NICHT mehr abwaschen lassen, erst die Hauterneuerung besorgt das. Gut, es bleibt nichts zurück, aber ICH würde von der Verwendung von Wasserstoffperoxid im Gesicht absehen. Der Schmerz dürfte beträchtlich sein und die weißen Stellen sehen mir zu sehr nach Toilettenpapier aus.

Diese Nachricht wurde am 06.02.2007 um 13:36 Uhr von Drei editiert.
 
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Diskussionsnachricht 000043
06.02.2007, 13:07 Uhr
DerGrieche
registriertes Mitglied


dailysoap schrieb:

Zitat:
BlueDonovan schrieb:

Zitat:
(...)
Ich habe mir den Rasur"stift" übrigens selber gezüchtet - Aluminiumalaunkaliumsulfat bekommt man in der Apotheke und es ist ein sehr einfach zu handhabendes Kristallzucht-Salz.

Und so ein Fetter, klarer Kristall neben den Rasiermessern macht einfach was her *g*

Selbstgezüchteter Rasierstein - Bravo!
Habe ich auch mal gemacht, allerdings zu einer Zeit, wo der Rasursapekt bei mir kaum eine größere Rolle spielte.

Koennte ein Gimmick aus einem Yps Heft sein ....

--
may the Soap be with you ...
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Diskussionsnachricht 000044
21.02.2007, 09:56 Uhr
~UbuRoy
Gast


Also, seit kurzem benutze ich statt Alaunstein einen Runenstein. Und zwar VOR der Rasur, dann schneide ich mich gar nicht erst ;-)
Um ganz sicher zu gehen, können auch mehrere Runensteine in wechselndem Mischungsverhältnis als Entscheidungshilfe VOR der Rasur gewürfelt werden (möglichst noch bei Mondschein zur Sommersonnenwende), um zu klären, ob es justamente heute eine gute Idee ist, sich ÜBERHAUPT zu rasieren und wie hoch die Überlebenschancen bzw. der voraussichtliche Blutverlust sein wird.

Optimal wäre natürlich, einen (oder gar mehrere, wegen der Würfeloption) dolmengroßer Alaunsteine (mit Runen). Passt sicherlich noch in Bengalls Garage...

Vor der Rasur also auswürfeln und nach jeder Rasur rein in die Garage und ordentlich drann schubbern. Das ist gut für die Schwarte ;-))))))

Diese Nachricht wurde am 21.02.2007 um 10:01 Uhr von UbuRoy editiert.
 
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