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NassRasur.com-Forum » Sonstige Nassrasurthemen » Wochenendbeilage in der Financial Times » Themenansicht

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Autor Thread - Seiten: -1-
Diskussionsnachricht 000000
05.12.2003, 17:31 Uhr
Reinhard
registriertes Mitglied


In der heutigen Wochenendbeilage der Financial Times Deutschland ist ein Beitrag zum Thema Nassrasur. Dabei ist auch www.nassrasur.com genannt.
 
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Diskussionsnachricht 000001
06.12.2003, 00:37 Uhr
Valerio
registriertes Mitglied


Elektrorasur ist langweilig. Echte Männer schwingen Klingen. Noch gründlicher und gefährlicher ist aber das Messer.

Adamo Patsis kennt die Männerwangen dieser Welt. Besonders die unrasierten. Reiche und Mächtige haben sie ihm hingehalten. Einst barbierte er den Schah von Persien. Heute rasiert er eingeschäumte Luftballons - zusammen mit seinen Schülern. Denn Patsis ist nicht nur Barbier, er gibt auch Rasierkurse in Hamburg. So verbreitet er ein Handwerk, das schon als ausgestorben galt. Der Kurs ist auf Monate ausgebucht.

Das Rasiermesser mag schwer zu bedienen sein, aber es lassen sich damit filigrane Bärtchen auf die Wange zirkeln. Gründlich ist es auch: "Die Klinge eines Messers kommt tiefer, als es ein Rasierapparat je vermag", sagt Markus Kirschbaum. Er führt die Geschäfte der Dovo Stahlwaren, Rasiermesserhersteller in Solingen. Kirschbaums Firma produziert 150 Messer am Tag. Alle werden ihm aus der Hand gerissen. "Früher wollten nur Sammler die Messer haben. Die haben sich ausgetobt." Jetzt wollen sich seine Kunden damit wieder rasieren.


Aber nur die wenigsten wissen wie. Kirschbaum ärgert sich über die Anrufer, denen er das Rasieren mit dem Messer erklären soll. "Sie rufen doch auch nicht bei DaimlerChrysler an, weil sie nicht mit ihrem Mercedes umgehen können." Die meisten Kunden merken erst nach dem Kauf, dass ein Rasiermesser verdammt scharf ist. Der falsche Winkel reicht, und die morgendliche Toilette wird zum Blutbad.


Um das zu vermeiden, schickt Kirschbaum die Anrufer zum Luftballonrasieren. Mittlerweile gibt es Wartelisten für den Kurs. Alle wollen bei Adamo Patsis in die Lehre gehen. "Die meisten brauchen zwei bis drei Ballons, bis sie es gelernt haben", sagt er. Wer seinen platzen lässt, dem wäre der Schah wohl schreiend aus dem Stuhl gesprungen - mit einer Schnittwunde im Gesicht. Wer die Ballonprobe bestanden hat, darf sich mit dem Messer im eigenen Gesicht herumschaben.


Patsis spürt den Trend auch in seinem kleinen Laden in Hamburgs Osten. Er ist berühmt in Barbierkreisen, und es kommen wieder Kunden, die sich zur Erholung unter sein Messer legen. Genau des Barbiers Devise: "Ich nehme meinen Kunden nicht nur den Bart ab. Sie kommen, um sich auszuruhen." Vor 40 Jahren barbierte Patsis im Hamburger Atlantic Hotel. Promis, Schauspieler, Millionäre. Tankerkönig Aristoteles Onassis wollte ihn zu seinem Leibbarbier machen. Sein Lieblingskunde aber war Curd Jürgens. Der stürmte immer herein und rief: "Wo ist mein Freund, der Grieche?"


Patsis rasiert nicht, er zelebriert. Er bittet ins kleine Barbierzimmer links neben der Eingangstür seines Frisiersalons. Befestigt eine Kopfstütze am Rasierstuhl, pumpt ihn hoch und bringt ihn in die Liegeposition. Dann fährt er das volle Programm ab. Heiße Eukalyptuskompressen für das Gesicht, eine Massage für Nase, Kinn und Augen. Alkohol, Aftershave und Creme, eine Kopfhautmassage für danach. Irgendwann zwischendrin rasiert er auch.


Doch die meisten Bartstoppeln fallen nicht beim Barbier, sondern daheim, bei der morgendlichen Nassrasur. Das ist der Massenmarkt. Scharf ist hier vor allem eines: der Wettbewerb zwischen Platzhirsch Gillette und Angreifer Wilkinson. Beide werben um die ständig wachsende Zahl der Männer, die sich die Klingen im Supermarkt kaufen. "Die Nassrasur ist mehr als eine Pflicht. Sie hat etwas Narzisstisches", sagt Dirk Heinzl von Gillette Deutschland. Junge Männer sind dafür offener, sie nehmen sich mehr Zeit im Badezimmer. Gillette brachte vor fünf Jahren den "Mach3" heraus, den ersten Nassrasierer mit drei Klingen. Jetzt hat Wilkinson geantwortet, mit dem "Quattro". Der hat eine breite Halterung aus grauem und schwarzen Plastik, Noppen hier, Metall dort und sieht aus wie Kampfstern Galaktika fürs Badezimmer. Vor allem hat er vier Klingen.


"Männer lieben es technisch", sagt Ute Baumann von Wilkinson Deutschland, "wenn die Vier auf der Verpackung steht, kapieren sie sofort, was drin ist." Das versteht auch Gillette und plakatiert Werbetafeln mit dem Hinweis, dass 20 Millionen Männer sich nicht im Mach3 irren können. Denn natürlich komme es auf eine vierte Klinge nicht an. Wichtig sei die Kohlenstoff-Beschichtung, über die der Mach3 selbstredend verfügt. Ganz so siegessicher scheint Gillette aber nicht zu sein. Für 2004 ist eine Produktinnovation angekündigt.


Vielleicht eine fünfte Klinge? Unwahrscheinlich. Denn das Wachstum der Klingenköpfe hat natürliche Grenzen. Breiter als die Schnauzerzone beim Mann dürfen sie nicht werden. Sonst ragen sie beim Rasieren in die Oberlippe hinein. Aua.
 
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Diskussionsnachricht 000002
06.12.2003, 00:41 Uhr
Valerio
registriertes Mitglied


Werkzeuge für das Badezimmer


Gründliche Rasur
Adamo, Schweriner Str. 11, 22143 Hamburg, Tel. 040/677 75 04
Kurs-Anmeldung Iris Kleinert, Tel. 040/303 75 60, für 29 Euro.


Dickes Fell
Im Winter trägt der Dachs einen silbernen Streifen am Nacken: das beste Material für Rasierpinsel. Metallgriff, matt verchromt, von Dovo Stahlwaren aus Solingen für 87 Euro, www.dovo.com, Händlerverzeichnis unter www.nassrasur.com.


Sanfte Creme
Macht auch starken, dichten Bart rasierbar: Shave Cream von Zirh, mit Aloe Vera, Ginseng und Seetang-Extrakt, 100 Milliliter für 20 Euro.


Scharfe Klinge
Nichts für die Schnell-Rasur unter der Dusche, sondern für den Sonntagmorgen. Langsam und gründlich rasiert das Messer mit Büffelhorngriff von Dovo, 150 Euro, www.dovo.com.
 
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Diskussionsnachricht 000003
06.12.2003, 13:30 Uhr
RobertoCarlos
registriertes Mitglied


also nicht´s was wir nicht schon wüssten.........ausser vielleicht dass die einzige Alternative zum Mach3 gleich das Messer sein muss.
 
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