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NassRasur.com-Forum » sonstiges Rasierzubehör » Pfelge des Rasierpinsels » Themenansicht

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Autor Thread - Seiten: -1-
Diskussionsnachricht 000000
03.04.2003, 20:03 Uhr
Aydemir
registriertes Mitglied


Hi Rasurfeunde, hab da eine Frage wegen meines Rasierpinsels, ist der bei euch auch feucht, auch bei längerer trocknungszeit, sprich 2-3Tage? Wenn ich meinen Pinsel drei Tage nicht benutze und meine Nasenspitze auf den Pinselboden drücke, nehme ich noch eine gewisse Feuchtigkeit wahr. Kann ich mit dem Fön leicht nachhelfen?Bei der Trocknung meine ich.

MfG Aydemir
 
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Diskussionsnachricht 000001
03.04.2003, 22:21 Uhr
Uwe Kilian
registriertes Mitglied


Hi Aydemir!

Ich habe einen Silberdachs handgemacht. Wenn ich ihn nach der Rasur mit kalt bis lauwarmen Wasser ausspüle, anschließend mit ganz leichtem Druck das Wasser erst einmal grob entferne, ihn dann ausschlage, wobei noch einiges vom Wasser herrauskommt, seine Haare sich breit aufstellen und er dann kopfüber aufgehängt wird, so trocknet er in unserem gut belüftetem Badezimmer doch recht schnell und es entsteht im Boden des Pinsels keine Staunässe. Diese ist verantwortlich dafür, das der Pinsel erst unsichtbar am Boden Schaden nimmt, was sich nach einiger Zeit in immer stärker werdendem ausdünnen des Pinsels bemerkbar macht.
Ein guter Rasierpinsel verträgt zwar einiges, aber das mit dem Fön schadet ihm mit Sicherheit und ist bei o.a. Methode nicht nötig.
Genausowenig ist es ratsam ihn feste auszuwringen oder im Handtuch trockenzurubbeln.

--
Ungeduld ist ein winziges bißchen Böse
 
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Diskussionsnachricht 000002
04.04.2003, 11:57 Uhr
ULF
registriertes Mitglied


Hallo Aydemir,

ich spüle meinen Pinsel sehr gründlich in der "Schaum- Schale" (Tongefäß mit Henkel, das ich zum Aufschlagen des Schaumes benütze) aus. Natürlich erst, nachdem ich dieses gereinigt habe

Ich schlage den Pinsel mehrmals aus und spüle ihn wieder mit frischem Wasser, bis ich keine Seifenreste mehr im Wasser der Schale sehen kann. Je nach Laune folgen dann noch ein oder zwei Spülgänge.

So vorbereitet kommt der Pinsel in meine Handgelenk- Trocken- Schleuder- Maschine: das Wasser verbreite ich dabei durchaus durchs ganze Bad, manchmal ins Handtuch oder den Duschvorhang... Zum Schluss mache ich noch die enorm wichtige Unterarm- Probe: Die Spitzen des Pinsels schlage ich leicht gegen meinen Unterarm. Damit kann ich gut feststellen, wie feucht der Pinsel noch ist und er trocknet noch ein wenig.

Diese merkwürdig anmutende Prozedur reicht aber aus, um den Pinsel in ein paar Stunden völlig trocken zu bekommen - auch wenn er nicht kopfüber hängt.

Gerade habe ich den Aydemirschen Nasentest gemacht: trocken war er - der Pinsel und das nachdem er heute morgen meine Wangen befeuchtet hat

Zitat:
Kann ich mit dem Fön leicht nachhelfen? Bei der Trocknung meine ich

Das würde ich nicht tun. Mein Friseur empfielt mir, bei genügend Zeit, auf den Haarföhn zu verzichten. Die Hitze vertreibe zu schnell das Wasser aus dem Haar, dadurch werde es spröde. Meine Haar wachsen nach (zumindest in Maßen), aber bei meinem Pinsel habe ich das noch nicht beobachten können.
 
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Diskussionsnachricht 000003
04.04.2003, 12:29 Uhr
Stefan P. Wolf
Forumsgründer


Hi Aydemir!

Es könnte auch sein, daß Du am Boden des Pinsels Creme/Schaumreste
hast, die wegen des Glyceringehaltes nie richtig trocknen.

Ich spüle meine Pinsel nach der Rasur immer erst mit den Haaren nach
unten (Griff nach oben) unter fließendem Wasser aus, dann drehe ich
ihn mit dem Griff nach unten und den Haaren nach oben und bilde mit
Daumen und Zeigefingern der einen Hand einen Kreis (so wie beim
Okay-Tiptopp-Zeichen) um die Haare des Pinsels herum. Wenn ich nun
Wasser von oben in die Haare fließen lasse, kann ich sie stützen und
sie werden vom Wasser einfach nur durchspült -- nicht umgeknickt.
Danach wird das Wasser erst vorsichtig und am Ende kräftig aus dem
Pinsel in die Dusche ausgeschleudert. Nicht gleich mit aller Kraft, denn
da sind die Haare von der Wassermende noch schwer und könnten um-
knicken und (zumindest auf Dauer im Laufe der Jahre) Schaden nehmen.

Gruß, Stefan.

--
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Diskussionsnachricht 000004
04.04.2003, 20:09 Uhr
Aydemir
registriertes Mitglied


Ja erst einmal danke für die umfassenden Antworten. Ich glaube auch, daß das glycerinhaltige Seifenreste am Boden des Rasierpinsels sind, die ein Trocknen erschweren. Werde also demnächst besser auspülen.
Gruß Aydemir
 
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Diskussionsnachricht 000005
11.04.2003, 08:58 Uhr
hirnwellenreiter
registriertes Mitglied


Durch Feuchtigkeit geschädigte Rasierpinsel kann man mit einer
Haarspitzenkur wie z.b. "elvital haarauffüller" o.Ä. manchmal retten.
Habe von meinen Großvater einen sehr feinen Pinsel geehrbt.
Dieser wure jedoch nie gepflegt und verlor Haare im Zeitraffertempo.
Nach ca. 10 Kurdurchgängen (kur heiß/durchspülen kalt) benutze ich ihn wieder und es ist kein Haarverlust mehr festzustellen.
Nach der Kur noch ein paar Mal gründlich in Rasiercreme schlagen, da er sonst anfangs nicht mehr schäumt.

Diese Nachricht wurde am 11.04.2003 um 09:02 Uhr von hirnwellenreiter editiert.
 
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Diskussionsnachricht 000006
31.10.2003, 16:09 Uhr
Reiner
registriertes Mitglied


Ich habe meinen Pinsel schon über 10 Jahren und er ist immer noch dicht und buschig.
Ich wasche ihn nach jeder Rasur gut aus. Das im Pnsel verbleibende Wasser schleudere ich gegen den Rand des Waschbeckens, wobei ich einen Teil meiner Bartstoppeln abspüle und den Pinsel auch trocken bekomme. So lange spülen und ausschlagen bis das Washbecken fast sauber aussieht.
(zwei Fliegen mit einer Klappe)

Allerdings sind nach dem trocknen des Pinsels immer noch irgendwelche Seifenrest in Form von ganz kleinen weissen Kügelchen im Pinsel.
Die ich dann am anderen Morgen bewundern kann und die mir überhaupt nicht gefallen.
Deshalb unterziehe ich den Pinsel seit einem halben Jahr, etwa alle 2 Wochen, einer Reinigung mit warmen Essigwasser. Der Essig löst die Seifenreste sehr gut.
Nun weiss ich aber nicht, ob ich meinen geliebten Pinsel auf die Dauer damit umbringe, oder ob ich ihm damit etwas gutes tue.
Bisher hat sich der Pinsel noch nicht beschwert, mit Haarausfall oder sonstigen Beschwerden.

Weiss jemand darauf eine Antwort, oder kennt jemand eine bessere Methode um diese hartnäckigen Seifenreste aus dem Pinsel restlos zu entfernen.
 
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