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NassRasur.com-Forum » Rasiermesser und Zubehör » Chromoxidriemen - Was benutzt ihr? » Themenansicht

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Autor Thread - Seiten: [ 1 ] [ 2 ] -3-
Diskussionsnachricht 000050
16.12.2009, 21:30 Uhr
tommi58
registriertes Mitglied


Alles klar Bartisto, danke für die Info. Dann muss ich mir ja noch ein paar Messer zulegen, damit der Riemen richtig eingearbeitet wird .

Gruß Tommi

--
Wacker, Thiers Issard Feather AS-D1 Feather Simpson Commodore X2 L´occitane cade Floid
Das gute Verhältnis zwischen Mensch und Hund beruht nicht zuletzt darauf, dass Hunde keine Menschenkenntnis besitzen.
 
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Diskussionsnachricht 000051
16.12.2009, 22:48 Uhr
tommi58
registriertes Mitglied


Ich habe fertig ! Klar für die alten Hasen ist das ein alter Hut, für mich ist es ein neues Erlebniss. Mein TI hatte jetzt gegenüber dem Wacker etwas nachgelassen. Habe mich mit dem TI auch öfter rasiert und bestimmt am Anfang noch kleine Fehler beim Rasieren und Abziehen gemacht. Bin eben 20 mal über den neuen Chromoxidriemen (ohne Druck) und 50 mal über den Kanayamariemen gegangen. Die Haare fliegen auf ganzer Klingenlänge schon beim Anblick des Messers.
Bin auf die Rasur Morgen gespannt und auch wie lange die Schärfe hält.

Gruß Tommi

--
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Diskussionsnachricht 000052
17.12.2009, 14:23 Uhr
Bartisto
registriertes Mitglied


Hallo tommi58,

es freut mich, so soll es laufen, und nun auf zu neuen Ufern

Gruß
Bartisto

--
"Ich bin wie ich bin. Die einen kennen mich, die anderen können mich." Konrad Adenauer
 
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Diskussionsnachricht 000053
17.12.2009, 14:30 Uhr
DonPhilippe
registriertes Mitglied


Gespannt bin ich auch...
Hab mir letzte Woche auch meinen alten Dovo Riemen zum Pastenriemen umfunktioniert.
Ich hab die Schmincke Ölfarbe aufgetragen, eingerubbelt, dann waren manche Stellen matt, andere glänzend, wieder andere hatten kleine Klümpchen Farbe, da wars wohl einfach zu viel.

Als ich dann mitm Küchenmesser drüber bin um die Farbe einzuarbeiten, ist mir die Farbe an einigen Stellen einfach abgeblättert und drunter kam der Lederriemen zum Vorschein, nur gaaanz leicht grünlich angeschimmert.

Daraufhin hab ich den ganzen Riemen erstmal mit Sandpapier wieder entfärbt und daraufhin leicht angeschliffen.
Jetzt wieder Farbe aufgetragen (ging irgendwie besser als vorher) und momentan glänzt und trocknet er mal vor sich hin...

--
Gruß, Philipp
 
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Diskussionsnachricht 000054
17.12.2009, 14:50 Uhr
tommi58
registriertes Mitglied


Ich habe die Farbe stückweise in kleinen Portionen aufgetragen und einmassiert. Insgesamt waren es vielleicht 1,5 cm Farbstrang. Dann mit Küchenmesser drüber und anschliessend gleich mit dem Rasiermesser drauf. Alles allerdings mit ganz wenig Druck.Das ganze war mehr wie Schuhe putzen als wie Anstreichen. Den Riemen hatte ich vorher mit 400er Schmirgel sorgfältig angerauht.
Die Rasur heute war absolut genial. Ganz sanft schon beim ersten Durchgang und sehr gründlich ohne Hautirritation. Das Aftershave (Proraso) hat anschliessend nur gekühlt aber nicht gebrannt. Ich hoffe das bleibt die nächsten Rasuren so.
@ Bartisto : Die Naniwas stehen schon auf dem Wunschzettel. Solange meine beiden Messer noch gut sind kaufe ich aber noch nicht.

Gruß Tommi

--
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Diskussionsnachricht 000055
18.12.2009, 08:29 Uhr
Bartisto
registriertes Mitglied


@ DonPhilippe

Wir sind bei dem Farbauftrag Chromoxyd grün stumpf in Öl www.gerstaecker.de/LUKAS1862FeinsteKunstlerOelfarbe-olfar...


@ tommi58

Dann hast Du es genau richtig gemacht. Du musst Dir allerdings darüber völlig im Klaren sein, dass das Chromoxyd grün stumpf starke abtragende Wirkung hat und Du das Messer leicht in die gefürchtete Balligkeit bringen kannst. Die sagenhaft sanfte Rasur... feine Sache, ABER...
Statt 20 Züge pro Seite hätten es ca. 4 auch getan. Denk dran!!!

Gruß
Bartisto

--
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Diskussionsnachricht 000056
18.12.2009, 10:09 Uhr
bigharry62
registriertes Mitglied


Bartisto schrieb:

Zitat:
Du musst Dir allerdings darüber völlig im Klaren sein, dass das Chromoxyd grün stumpf starke abtragende Wirkung hat und Du das Messer leicht in die gefürchtete Balligkeit bringen kannst. Die sagenhaft sanfte Rasur... feine Sache, ABER...
Statt 20 Züge pro Seite hätten es ca. 4 auch getan. Denk dran!!!

Der von Bartisto entwickelte Chromoxidriemen ist eine tolle Sache und ich glaube wir, die diesen Riemen benutzen, müssen dem Bastler und Erfinder aus dem hohen Norden danken, das er uns seine Erfindung mitgeteilt hat. Es war sicherlich mit sehr viel Arbeit verbunden so etwas zu entwickeln. Und wer die Berichte im Forum gelesen hat, weiss auch welche Überzeugungsarbeit Bartisto am Anfang leisten musste, bis es auch die ``Zweifler ``verstanden haben um was für einen tollen Riemen es hier geht.
Und ich schließe mich Bartisto an, pastet Euch VORSICHTIG an die Schärfe auf dem Chromoxidriemen heran!

--
Nette Grüße
Bigharry

seit fast 30 Jahren Silberspitz Truefitt&HillHorsehide
 
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Diskussionsnachricht 000057
18.12.2009, 15:51 Uhr
DonPhilippe
registriertes Mitglied


Bartisto schrieb:

Zitat:
@ DonPhilippe

Wir sind bei dem Farbauftrag Chromoxyd grün stumpf in Öl www.gerstaecker.de/LUKAS1862FeinsteKunstlerOelfarbe-olfar...

Ähm... Jaja, klar... wieso der Hinweis? Ich schrieb doch von Ölfarbe...

--
Gruß, Philipp

Diese Nachricht wurde am 18.12.2009 um 15:52 Uhr von DonPhilippe editiert.
 
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Diskussionsnachricht 000058
18.12.2009, 20:12 Uhr
tommi58
registriertes Mitglied


Danke für den Hinweis Bartisto. Wenn du das erste mal auf dem Chromoxidriemen bist hast du halt das Gefühl, da passiert gar nichts. Deshalb neigt man wohl zu mehr Zügen. Nachdem ich das Ergebniss gespürt habe werde ich in Zukunft etwas vorsichtiger rangehen.
Das Wacker ist jetzt so scharf, dass ich wohl das rasieren neu lernen muss, habe heute Morgen 2 kleine Cuts gesetzt.

Gruß Tommi

--
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Diskussionsnachricht 000059
04.02.2010, 19:24 Uhr
Frog
registriertes Mitglied


Hallo


Paar Fragen gibts aber noch noch:

1. Welche Seite des Leders wird benutzt? Glatte oder "Fleischseite"?

2. Kann man theoretisch auch einen alten Gürtel nehmen, wenn dieser auch nicht aus Leder ist? Dürfte doch nur als Träger fungieren.

3. Lucas Cryl patos oder liquid? Wieviele Schichten von was?

4. Was genau ist mit einmassieren oder einarbeiten gemeint? Ich schätze das Leder nimmt das Zeug nicht auf, sodass auf einer Schicht von reinem Cr2O3 abgezogen wird.

5. Hat jemand getestet was nun besser ist, ob trocknen lassen oder direkt verwenden bei acryl?

--
viele Grüße
Frog
 
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Diskussionsnachricht 000060
04.02.2010, 21:01 Uhr
oskar
registriertes Mitglied


1. Die glatte.
2. Probieren geht über Studieren.
3. Lukas Cryl Olivgrün Nr 4757. Bis eine durchgehende, glatte Schicht entstanden ist.
4. Eingearbeitet wird nicht die Akrylfarbe, sondern in Fett gelöstes Chromoxid.
5. Trocknen lassen ist besser.

Schaumermal

oskar

--
Jeder Jeck is anders (kölsch)
 
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Diskussionsnachricht 000061
04.02.2010, 22:46 Uhr
Frog
registriertes Mitglied


Hallo

Somit bin ich schonmal ein gutes Stück schlauer.

Allerdings ist die Frage mit der Acrylfarbe damit nicht so ganz deutig geklärt.

Du hast jetzt die Lukas Cryl Studio vorgeschlagen, die oliv ist und schätzungsweise noch gut zähflüssig.

Ist Lukas Cryl Chromoxidgrün stumpf besser? Wenn man schon die Wahl hat?!

Das Lukay Cryl Pastos Chromoxidgrüb stumpf, ist wohl recht trocken, eher wie Spachtel. Enthält allerdings 70% Cr2O3.
Schon jemand damit gearbeitet?

Ich frag morgen wohl mal die Verkäuferin, mal sehen was die zu den Konsistenzen sagt.

--
viele Grüße
Frog
 
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Diskussionsnachricht 000062
05.02.2010, 06:42 Uhr
oskar
registriertes Mitglied


Frog schrieb:

Zitat:
Somit bin ich schonmal ein gutes Stück schlauer.

Ich frag morgen wohl mal die Verkäuferin, mal sehen was die zu den Konsistenzen sagt.

Noch erheblich schlauer wärst du, wenn du mal die Suchfunktion mit Begriffen wie Chromoxid, Lukas, Acrylfarbe, Pastenriemen und dergleichen füttern würdest. Lesen bildet.
Du bist hier in einem Forum für Nassrasur gelandet, die Leute hier wissen, wovon sie reden. Ob deine Verkäuferung mehr Ahnung hat, wage ich leicht zu bezweifeln.

Schaumermal

oskar

--
Jeder Jeck is anders (kölsch)
 
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Diskussionsnachricht 000063
10.02.2010, 18:36 Uhr
Sparschäler
registriertes Mitglied


Jetzt muss ich auch eine Frage zum "Lukas-Riemen" stellen.

Vorab meine Vorgehensweise: Ich habe die Rückseite meines Kernjuchten Riemens abgeschliffen. Auf dem narbigen Leder war eine rote Farbe aufgebracht. Die ist nun runter und das Leder habe ich dann sehr fein geschliffen. Trotzdem scheint es etwas faserig.
Dann habe ich Lukas Ölfarbe "Chromoxid Stumpf" (Pigment PG17) mit der behandschuhten Hand aufgetragen (ca. 1,5 cm aus der Tube) und kräftig eingerieben. Das Leder war danach einheitlich grün und die Oberfläche matt.
Dann habe ich ohne lange zu Warten ein Küchenmesser 100x in beide Richtungen abgezogen. Die grüne Lederfläche war danach zum größten Teil spiegelblank, einige Stellen waren aber angeraut. Bei der Prozedur hat sich sehr viel Pigment vom Riemen gelöst und am Messer abgesetzt (schon klar, das Pigment ist ja nicht gebunden).
Drei Tage später habe ich die Oberfläche (sehr) kräftig mit einem Baumwoll-Lappen abgerieben. Dabei ist extrem viel Chromoxid im Lappen hängen geblieben und der Riemen ist recht rau geworden. Daher habe ich die Oberfläche erneut geschliffen. Das Ergebnis: Die Oberfläche ist nur noch "hell"-grün und hat eine samtene Struktur. Das Leder schimmert stark durch. Aber beim Abziehen eines Messers verliert der Riemen noch immer Farbe.

Dazu habe ich zwei Fragen:

Was ist wünschenswerter: Eine glatte Oberfläche, wie sie zu Anfang (direkt nach Auftragen der Farbe und Abziehen des Küchenmessers) entstanden ist, oder die samtene Oberfläche, die ich jetzt auf dem Riemen habe?

Wenn ich sehe, wieviel Farbe ich vom Riemen wieder heruntergerieben habe, dann frage ich mich zudem, ob das Abfärben tatsächlich irgendwann aufhört.

--
"Achtung! Jetzt gibt es nur zwei Möglichkeiten: Entweder es funktioniert oder es funktioniert nicht."
Lukas in "Jim Knopf und Lukas, der Lokomotivführer"
 
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Diskussionsnachricht 000064
11.02.2010, 18:58 Uhr
Sparschäler
registriertes Mitglied


Vielleicht sollte ich noch dazu schreiben, dass ich mich natürlich schon durch das Forum gelesen habe. Nicht nur einmal, sondern seit geraumer Zeit mehrfach. Auch den gestern geschriebenen "Was zum Geier"-Thread, der das bereits geschriebene schön zusammenfasst, habe ich gelesen. Aber ich finde nur Informationen zur Gefahr unebener Oberflächen bei der aushärtenden Acryl-Farbe.
Meine Frage zur samtenen Oberfläche des Leders bezieht sich auf Ölfarbe, also eine nicht-aushärtende Oberfläche. Sind in diesem Fall die feinen, geschmeidigen Lederfasern ein Problem? Wenn ich dazu etwas überlesen habe, dann wäre ich auch für den entsprechenden Link dankbar.

--
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Diskussionsnachricht 000065
11.02.2010, 19:09 Uhr
schabernacker
registriertes Mitglied


soweit ich weiß, ist das okay, wenn das leder durchtguckt. Die Lederfasern sollten kein Problem sein. Die Idee hinter dem Küchenmesser ist es glaube ich auch, überschüssige Farbe abzutragen. Das müsste ich nochmal gründlicher recherchieren.

--
life's great.
ES=EX (mein Silberrücken), G.Felix (by Bartisto) Avon Sensitiv Olivia Schale Olivias günstiger Balea Borste Florena, Arko
 
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Diskussionsnachricht 000066
01.08.2010, 21:57 Uhr
jollo74
registriertes Mitglied


Hallo zusammen,
Ich wollte Euch kurz (OK, ist gelogen ) meine eigenen Erfahrungen hinsichtlich Chromoxid Acryl- und Ölfarben schildern.

Bislang habe ich in Ermangelung eines zweiten Hängeriemens zum Pasten einen selbstgebastelten und mit Acryl-Chromoxid bestrichenen Stoßriemen verwendet (mit 1-2 Extralagen Tape abgeklebter Rücken). Das ging prima, dachte ich...

Nur mit meinem selbstgedengelten Rasiemesser, welches über einen derben Anschliff und eine SEHR breite Facette verfügt, hatte ich beim Pasten so meine argen Mühen. Die Facette blieb regelrecht auf der sehr glatten Farboberfläche kleben und das Pasten war sehr ruppig (obwohl der Haartest gut klappte).

Also habe mich mir in eine 5 cm breite, 3 cm dicke und 30 cm lange Holzleiste eine max. 2 cm tiefe Mulde geschliffen und diese mit Leder überspannt. Bilder folgen später, da meine Digicam heute leider zu Bruch gegangen ist ... Das Leder wurde mit 400er Papier geschliffen, abesaugt und mit "Schmincke Norma Professional" Ölfarbe bestrichen. Beim ersten Auftrag hatte ich auch die Probleme mit dem Abblättern , also nochmal geschliffen und diesmal weniger und mit Lederfett verdünnte Ölfarbe aufgetragen. Das klappte dann ganz hervorragend !

Das Pasten auf diesem Riemen war ein Offenbarung, samtig und mit viel "Feedback".

Und der anschließende Haartest?

Eine für mich neue Dimension: 3 cm über dem Haltepunkt, "falschrum gehaltenes" Haar - alles kein Problem

Jetzt bin sehr auf die morgige Rasur gespannt.

Euer,trotz kaputter Digicam zufriedener ,
Jörg
 
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Diskussionsnachricht 000067
02.08.2010, 00:21 Uhr
Nik
registriertes Mitglied


jollo74 schrieb:

Zitat:
"falschrum gehaltenes" Haar

Meinst du damit, dass du das Haar an der Wurzel hältst und dann abschneidest? Wenn ja versteh ich den Sinn nicht

mfg Nik

--
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Diskussionsnachricht 000068
02.08.2010, 08:28 Uhr
jollo74
registriertes Mitglied


Nik schrieb:

Zitat:
Meinst du damit, dass du das Haar an der Wurzel hältst und dann abschneidest? Wenn ja versteh ich den Sinn nicht

Genau , Haarspitze statt Haarwurzel nach oben. Sinn hat's keinen, ich hab' einfach mal ausprobiert, ob's klappt . Ich hatte noch folgende Aussage von Bartisto im Hinterkopf:

Bartisto schrieb:

Zitat:
Bei der Haarprobe, wie sie in der Mikrotomschneiden-page beschrieben ist, wird das Haar zwischen Daumen und Zeigefinger gehalten. Das Ende, das aus der Haarwurzel heraus gerissen wurde, zeigt nach oben. Die Haarspitze nach unten.
Ca. 10 mm über dem Haltepunkt setzt das Messer mit einer leichten Schräghaltung zum Wurzelende hin an. 2-3mm Schnittlänge bei leichtem Andruck sollten genügen, um das Haar "fallen" zu lassen. Das Messer hat jetzt ein hohes Niveau.
Kennt man Anfang oder Ende nicht, muss man das Haar einfach mal wenden.
Richtig gehalten kann der Grat so in die Schuppen der Cuticula (Schuppenschicht) einhaken und schneiden. Hält man das Haar anders herum, hat es der Grat schwer, zu greifen. Bei einer normalen Gebrauchsschärfe rutscht der Grat über das Haar weg. (Greift er dennoch, nähert sich das Messer der Überschärfung).
Silikonhaltige Pfegemittel machen die Cuticula sehr geschmeidig!

Hoffentlich ist es jetzt nicht überschärft :glgl: (bin noch nicht zum Rasieren gekommen)

LG
Jörg
 
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Diskussionsnachricht 000069
02.08.2010, 16:17 Uhr
Nik
registriertes Mitglied


hatte mich eben nur über das euphorische "Falschrumhaartest bestanden" gewundert , das muss eben nicht immer n gutes Zeichen sein.

mfg Nik

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Diskussionsnachricht 000070
02.08.2010, 16:39 Uhr
jollo74
registriertes Mitglied


Sooo, frisch rasiert . Schön war's und das Messer hat durchgehalten .
LG Jörg
 
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Diskussionsnachricht 000071
02.08.2010, 17:00 Uhr
Nik
registriertes Mitglied


gut dann optimal

mfg Nik

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