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NassRasur.com-Forum » Rasierklingen und Sicherheitsrasierer » Bitte ergänzen: "Meine erste Hobelrasur war..." » Themenansicht

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Diskussionsnachricht 000100
21.11.2015, 19:57 Uhr
leotrulla
registriertes Mitglied


Hallo zusammen,

unbeschwert von Sachkenntnis bin ich nach 35 Jahren angewandtem Systemmüll einem Merkur Futura 700 erlegen, der höchst verführerisch in einem Schaufenster herum lag.
Die beiliegende Anleitung ward eigentlich nichts Geringeres, als eine bedruckte Form der Papierverschwendung, denn mir hat sie in keiner Weise geholfen.
Um dennoch nichts falsch zu machen, habe ich den Futura auf Stufe "3" gestellt, denn in der Mitte ist's immer gut.

Das Gesicht in Seifenschaum gelegt, habe ich erst einmal mit den Wangen von außen nach innen, zur Nase hin, begonnen und war vollkommen hin und weg von der Geräuschkulisse des Gerätes gewesen,- sagenhaft!
Entschlossen den Hals hinab und unbemerkt die ersten beiden Schnitte kassiert. Mit Hingabe weiter zur Oberlippe und den Mundwinkeln, dorthin, wo meine Euphorie zügig durch spontanes Schmerzempfinden überlagert wurde.

Kurz, ich habe mich dann sechs Tage nicht rasieren können und auch dann noch um die verschorften Teile meine Gesichtes herum sicheln müssen.

Heute weiß ich, Forum sei Dank, übe niemals Druck auf die Klinge aus und die Stufe "3" des Futura will erdient sein.

--
mit schneidigem Gruß

Thomas
Merkur Futura, 23 c, R 89 Grande, Razolution 4Edge| Personna |Stoppel-Ex|Taylor of old Bond Street| Alaunstein

Diese Nachricht wurde am 21.11.2015 um 20:16 Uhr von leotrulla editiert.
 
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Diskussionsnachricht 000101
21.11.2015, 20:08 Uhr
~Andi38
Gast


... schon in den 70er Jahren und verlief erstaunlich unfallfrei, obwohl ich überhaupt keine Ahnung vom Hobeln hatte. Als Schüler war ich mit meinem ersten Elektrorasierer unzufrieden und kaufte mir einen Wilkinson Classic, einen Wilkinson Borstenpinsel und Wilkinson Rasiercreme - gab's damals überall für kleines Geld. Pinsel eingeweicht, Rasiercreme drauf, im Gesicht aufgeschäumt und los ging's. Ich kann mich nicht an Schnitte, Rasurbrand oder Ähnliches erinnern. Internet und Foren gab's noch nicht und trotzdem haben sich die Leute rasiert...

Viele Grüße,
Andi
 
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Diskussionsnachricht 000102
21.11.2015, 20:13 Uhr
Pirx
registriertes Mitglied


...maximal unspektakulär! Bei dem 17jährigen war da noch nicht so viel Substanz, und mit einem kleinen Saupinsel, einem Rotbart-Hobel mit Plastik-Grundplatte und der damals schon legendären Speick-Rasiercreme konnte damals in den 60ern eigentlich nicht viel schiefgehen.
Knapp fünfzig Jahre später beim "Wiedereinstieg" ebenfalls keine Sensation: Hobelrasur scheint wie Radfahren zu sein => einmal gelernt, immer gekonnt, auch bei ganz anderen Bedingungen.
Enttäuscht?

Gruß

Pirx

--
Dumme Gedanken hat jeder, nur der Weise verschweigt sie. (W. Busch)
 
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Diskussionsnachricht 000103
21.11.2015, 20:27 Uhr
~Andi38
Gast


Pirx schrieb:

Zitat:
Hobelrasur scheint wie Radfahren zu sein => einmal gelernt, immer gekonnt, auch bei ganz anderen Bedingungen.

Scheint so zu sein, meine Erfahrungen sind da ganz ähnlich.

Viele Grüße,
Andi
 
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Diskussionsnachricht 000104
21.11.2015, 22:43 Uhr
Pilger
registriertes Mitglied


....war mit einem Merkur 42C, einem kleinen und leichten Teil!

In aller Ruhe (erhöhter Zeitaufwand) und relativ sanft und gründlich.

Wenn ich überlege, das ich danach ein paar andere Hobel hatte, die alle hochpreisiger waren,
aber eben nicht besser im Sinne von Sanftheit u n d Gründlichkeit, komme ich etwas "ins Grübeln"...

Ich meine, ich benutzte damals eine HJM (Mühle) Aloe Vera Seife.
 
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Diskussionsnachricht 000105
22.11.2015, 01:23 Uhr
~KeinBart
Gast




Zitat:
Bitte ergänzen: "Meine erste Hobelrasur war..."

...außergewöhnlich, denn im Gegensatz zu dem, was man sonst über Erstversuche mit Hobeln und Klingen liest, war sie weder blutig noch ungründlich, sondern ein glatter und unblutiger Erfolg. Der Zeitaufwand war natürlich um einiges höher als ich heute fürs gleiche Ergebnis betreiben muss.

Das ist gerade mal 1,5 Jahre her. Die Hobel-Klingen-Kombi war damals (und ist auch noch heute) Merkur 23c + ASP, als RC benutzte ich Balea Men sensitive und einen Balea Men Dachshaarpinsel.
 
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Diskussionsnachricht 000106
24.11.2015, 20:23 Uhr
Bleiphone
registriertes Mitglied


... in den 80er Jahren ein Massaker - als Neueinsteiger vor ca. 2 Jahren - auch ein Massaker

--
"ich weiß, ich bin ein Monster"

"... wie man sich fettet, so riecht man "

Dr. Dittmars No. 4 Kamm Mühle R41,R89, gestrichen ist momentan außer Betrieb ein uraltes Kavall Ralon classic AS -----> makes me smile
 
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Diskussionsnachricht 000107
25.11.2015, 16:19 Uhr
HSV Opa
registriertes Mitglied


1970 mit einem alten Hobel, den mein Vater als Kriegsgefangener in den USA bekommen hatte. Es ging ganz gut (unter Anleitung des alten Herrn) und seither bin ich Nassrasierer (leider auch mal ein paar Jahre mit Mach 2,3 und Co). Aber mit mit Seife/Creme und Pinsel (nur Dachse außer einem Reisesynthy)habe ich immer rasiert.
 
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Diskussionsnachricht 000108
25.11.2015, 21:19 Uhr
Philipp R.
registriertes Mitglied


...mit einem Wilkinson Classic und ungründlicher als das gewohnte Mach3-Finish.

--
Intentionally left blank
 
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Diskussionsnachricht 000109
10.12.2015, 12:01 Uhr
macstar
registriertes Mitglied


unfassbar... nachdem ich jahre lang diverse gillette systemrasierer benutzte, angefangen bei mach 3 bis hin zu fusion proglide (dazwischen immer mal wieder die nachbauten von aldi und co. die zwar günstiger waren, aber weniger lange hielten), habe ich mir vor einigen tagen den merkur 34c rasierhobel gekauft. da ich auf jedenfall umsteigen wollte, egal wie lange die einübungszeit dauern würde, habe ich auch gleich noch rasierseife, pre shave von proraso, einen dachshaarpinsel und diverse klingen probiersets gekauft. ich hatte mich zuvor 2 tage informiert, eingelesen (auch hier) und ging dann heute zum ersten mal ans werk. zuerst mit dem strich, nach wenigen zügen hatte ich den richtigen winkel gefunden, und dann im zweiten durchgang gegen den strich, musste ich bei meinen störrischen barthaaren auch immer mit dem systemrasierer so machen trotz täglicher rasur. am schluss noch die problemstellen unter dem kinn ausgebessert und fertig war ich. nicht einmal geschnitten, kein rasurbrand, besseres ergebnis als mit gillette und sehr glatte haut.
unfassbar deshalb, weil ich beim ersten mal doch mehr probleme erwartet hätte, aber das ging alles wie von selbst.
gefühlt könnte ich vielleicht sogar eine etwas schärfere klinge vertragen (habe die merkur verwendet, die beilag), das werde ich die nächsten male testen. ich bin vom ergebnis her immer noch überrascht, auch deshalb weil ich nicht glaube, dass ich beim ersten mal schon das optimum herausgeholt habe.
spass machts sowieso viel mehr, mein ganzes - relativ kleines - bad duftet jetzt immer noch nach der proraso seife
kurz gesagt ich bin absolut begeistert. mit dem gillette musste ich nachdem die klinge bereits nach dem ersten mal etwas verschlissen war, bei den weiteren rasuren immer fester aufdrücken (jedesmal eine neue klinge war mir viel zu teuer), mit dem merkur geht es viel leichter. bin rundherum zufrieden!
 
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Diskussionsnachricht 000110
15.01.2016, 20:33 Uhr
corres
registriertes Mitglied


mit einem 23c und der mitgelieferten Merkur Klinge. Es war leicht blutig und nicht so grüdlich wie mit dem bis dahin verwendeten Mach3 da ich mich noch nicht getraute gegen den Strich zu rasieren.
Diese Nachricht wurde am 15.01.2016 um 20:33 Uhr von corres editiert.
 
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Diskussionsnachricht 000111
15.01.2016, 22:37 Uhr
dragstar650
registriertes Mitglied


Zeitintensiv mit einem 25C mit Astra Superior Stainless, Proraso weiß Pre Shave, Palmolive Classic RC und einem Plisson RB.
Mit, quer uns gegen den Strich.
Erst beim letzten Durchgang etwas blutig. War aber nach dem After Shave (Empire von LR) sofort wieder gut.

Nach der Rasur habe ich meinen 6 Klingen System Rasierer in die Dusche verbannt. Der darf jetzt die Körperbehaarung entfernen.

--
Merkur C25, Mulcuto, Parker 87C
Plisson, Omega
 
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Diskussionsnachricht 000112
16.01.2016, 21:02 Uhr
Icebergs
registriertes Mitglied


...eine ungewollte zufällige Katastrophe.

Ein heisser Sommerurlaub im Jahr 1988, Agadir in Marokko.
Mein Elektrorasierer von Braun war ob der Temperaturen überfordert, das Scherblatt klebte auf der Haut, keine Chance auf eine Rasur.

Meine Freundin sah es und reichte mir wortlos einen BIC-Einwegrasierer, mit dem sie ihre Stoppelchen an den Beinen erfolgreich vernichtete.
Aber eine Fast-Blondine mit zartem Haarwuchs ist was anderes als ein Männerbart.
Ich nahm das einfache Stück Hotelseife, seifte mein Gesicht ein, und war überrascht was so alles schief gehen kann. Mein Gesicht hat wie ein schlechtgepflüger Acker ausgesehen. Löcher im Bart, und nicht nur da.
Sie hat mich nach dieser verlorenen Schlacht in einen Supermarkt mit Drogerieabteilung geschleift, wo ich einen Systemie und eine Dose Rasierschaum erworben habe.
Abends habe ich einen schmerzhaften neuen Versuch gewagt, und habe danach fast schon wieder wie ein Mensch ausgesehen.
Das war der Beginn eines neuen Rasierzeitalters, und ich bedaure nur, dass ich nicht früher zur "klassischen" Rasur gefunden habe.
Bis heute geniesse ich das Ritual, und hoffe es noch viele Jahre zu geniessen.

--
Mühle R96, Timor 1350_K ASP, Feather Golddachs Silberspitz Bareuther Geo F. Trumper, Proraso rot+weiß, Calani AS* Hattric, Arko cool ASC EDT* Safari, Knize, Acqua di Parma

Diese Nachricht wurde am 16.01.2016 um 21:10 Uhr von Icebergs editiert.
 
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