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NassRasur.com-Forum » Rasierklingen und Sicherheitsrasierer » Warum überhaupt Systemrasierer benutzen? » Themenansicht

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Diskussionsnachricht 000000
03.07.2010, 23:43 Uhr
G-H-L
registriertes Mitglied


Ich lese hier schon eine ganze Weile mit. In vielen Themen ist zu lesen, daß häufig mit Systemrasieren begonnen wird. Da frage ich mich immer wieder woran das wohl liegt?

Sind es die unterschiedlichen Systeme? Die Anzahl der Klingen? Oder ist es die Werbung, die jemandem zum Systemrasierer greifen läßt? Kauft man das neueste System, weil es für den Alten bald keine Klingen mehr gibt, oder weil der neue bunter, schöner oder gar mit Batterie betrieben wird?

Oder liegt es daran, daß in den Drogerien und Geschäften nur noch die Systemrasierer angeboten werden, wenn man mal vom WC absieht?

Was ist für Euch der Grund zum Systemrasierer zu greifen?

--
Gruß
Gerhard
Dovo "Best Quality"
Zwilling Friodur
Vision, Progress 500, WC Gilette Kiehl-Dachs, Wilkinson-Borste Tabak-Original (Seife+Stick)
 
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Diskussionsnachricht 000001
04.07.2010, 03:06 Uhr
Rainer Schaum
registriertes Mitglied


Hallo G-H-L,

ein wirklich toller Beitragmit mit einer berechtigten Frage!
Auch ich habe mit einem Systemie angefangen, bin vor kurzem
zum Hobel übergegangen und stelle mir im Nachhinein auch die
Frage, warum eigentlich Systemrasierer?
Ich glaube, dass es zum größten Teil tatsächlich daran liegt,
dass diese Dinger den meisten Gewinn abwerfen, ergo alles andere
in den Regalen von Drogerien etc. verdrängt haben.
Wenn man also mit dem Nassrasieren anfangen will und erstmal
keine Ahnung hat, dann hat man kaum eine andere Wahl.
(Wie mit der Rasierseife, da verhält es sich für meinen Geschmack
ganz ähnlich- warum Dosenschaum? Aber das ist ein anderes Thema...)
Es gibt bestimmt auch noch eine einige andere Gründe, aber das ist
für mich einer der Hauptgründe.
Finde ich gut, dass jemand diese Diskussion anstößt.
In diesem Sinne- Schaumige Grüße

--
Ich bin nicht die Signatur, ich putze hier nur

Diese Nachricht wurde am 04.07.2010 um 03:09 Uhr von Rainer Schaum editiert.
 
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Diskussionsnachricht 000002
04.07.2010, 05:54 Uhr
tas
registriertes Mitglied


Einfach, weil es mit dem Fusion oder Mach 3 schneller und gründlicher geht, während mit dem Hobel immer wieder die Rasur nicht ganz so gut hinhaut, vorallem wegen der sprunghaften Qualität in einer einzigen Packung.
Und bei der langen Standzeit der Systemies kosten die Klingen eh nocht die Welt. Letzten Endes haben Systemies ihre Daseinsberechtigung und alles nur auf die Werbung zu reduzieren halte ich für übertrieben.
 
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Diskussionsnachricht 000003
04.07.2010, 08:24 Uhr
derHessenmann
registriertes Mitglied


Als ich Mitte der 90´ger mit dem (nass-)Rasieren angefangen habe, hatte ich keine Ahnung das es so etwas wie Hobel überhaupt gibt.
Woher auch? Die Werbung suggestierte einem damals schon, dass man irgendwelche High Tech Gesichtsfräsen braucht um als gepflegter Mann durch die Welt gehen zu können.
Angefangen habe ich dadurch dann mit einem W-Protector und Dosenschaum von Papa .
Ich stimme Rainer und tas bedingt zu, die Systemer bringen richtig Geld & für den Anfänger ist -ohne Anleitung von Papa, Opa etc.- der Umgang
wesentlich einfacher.

@tas:
Wenn man richtig hobeln kann (wovon ich auch noch recht weit entfernt bin, erübrigt sich das Problem mit dem "nicht immer hinhauen".
Gründlicher bin ich aber im Regelfall jetzt schon, als ich es je mit dem Mach3 war!!! Das mag auch an der gründlicheren Vorbereitung & am nun endlich richtigen Handling der kompletten Rasur liegen.
Von Qualitätsunterschieden innerhalb einer Klingenpackung habe ich noch nichts bemerkt... habe aber auch erst drei verschiedene Sorten probiert.
UND... bei meinem recht starken, harten Bart hat ein Systemer definitiv keine längere Standzeit als eine gute Klinge!!!

--
5/8 & 3/8 R89 diverse Aulitzky Silberspitz / Balea Dachs Steinzeug schwarz genug zu viele
 
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Diskussionsnachricht 000004
04.07.2010, 09:51 Uhr
Martin L
registriertes Mitglied


Moin Moin

bei mir lags auch ganz klar daran, dass ich mich über die Möglichkeiten damals gar nicht informiert hab. Der Bart kam und ich wollte mich rasieren. Mein Vater rasiert sich elektrisch und so bekam ich meinen eigenen Elektrorasierer geschenkt. Das hat irgendwie überhaupt nicht funktioniert. Um da ganz glatt zu werden brauchte ich solange, dass mein Gesicht eher einer Tomate ähnelte.
Also anders rasieren. Einzige Möglichkeit war der Systemrasierer. Ich weiß nicht mehr wie alt ich war aber da hab ich noch nich dauernd im Internet gesurft, war kaum mobil genug um weiter als zum DM in der Stadt zu kommen.

Joa und in der Werbung sieht man Dosenschaum + Systemi. Ich wusste bis vor kurzem nicht mal, dass DM und Ihr Platz etc. überhaupt Rasierseifen und Pinsel haben. Man achtet auf sowas einfach nicht wenn mans nicht wahrnehmen will.

Grüße
Martin

--
Dovo 5/8 hohl Ebenholz, Klaas 4/8 hohl Birnenquitte
Mühle Dachshaarhjm Aloe Vera, Mühle Sanddorn RC Fressnapf XS Weleda ASB
 
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Diskussionsnachricht 000005
04.07.2010, 11:05 Uhr
Baas vant Spill
Moderator


Mangels Informationen wusste ich auch nicht, dass es neben Systemies noch andere Gerätschaften zur Nassrasur gab. Der erste Kommentar seitens meines Vaters, als ich den Gillette Reiserasierer aus dem Forumsshop auspackte: "Sie bloß vorsichtig, damit kann man sich böse schneiden!" - Damit war klar, dass nicht nur meiner Generation das wissen um diese Art der Rasur fehlt, sondern auch der davor.

Das meine ich noch nichtmal im negativen Sinne; viele Menschen hatten sicherlich auch früher schon Probleme mit dem Hobel. Sei es mangelnde Vorbereitung, schlechtes Handling oder einfach die falschen Klingen, aber so mancher wird sich über die ersten Zweiklinger gefreut haben, weil es damit tatsächlich schneller und gefahrloser vonstatten ging (Der Mach3 ist dafür heute ein Paradebeispiel: einfach zu handhaben und dabei gute Ergebnisse).
 
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Diskussionsnachricht 000006
04.07.2010, 11:27 Uhr
Isildur
registriertes Mitglied


Unwissenheit. Ich habe damals einen Wilkinson Systemie geschenkt bekommen und habe mich damit viele Jahre lang rasiert. Mein Vater nimmt auch einen Systemie, man sieht ja eigentlich keine Hobel im Alltag, geschweige denn, dass man lernt, dass man sich damit ganz leicht rasieren kann.
Bei der ersten Hobelrasur war ich super vorsichtig, bis ich gemerkt habe, dass man sich mit nem 34C nicht leichter schneidet als mit einem Systemie - im Gegenteil ich schneide mich eher weniger.

--
Otto Deutsch's Merkur 25c Rotbart Dr. Dittmar Silberspitze|Balea Dachshaar Trumper Almond RS|Mühle RS|T&H RS|Palmolive RC|Speick RC
 
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Diskussionsnachricht 000007
04.07.2010, 11:31 Uhr
phoenix
registriertes Mitglied


Ich bin eher durch Zufall zur Nassrasur gekommen. An der Uni gibt's ein paar Mal im Semester Papiertüten mit Werbekram umsonst, meist ist dabei was zu trinken oder ein Schokoriegel und so und alle stürzen drauf los, als ob die Welt davon untergeht, wenn man keine Tüte bekommt
Jedenfalls war in einer ein Gratis-Set Mach3-Rasierer + Rasiergel. Ich kannte vorher durch meinen Vater und meinen Großvater nur elektrische Rasierer und hatte von der Nassrasur daher keine Ahnung.
Bei dem Mach3 war noch eine kleine Anleitung beigelegt, und so bin ich dann dazu gekommen.

Ach ja:
Als ich vor nem halben Jahr oder so bei Karstadt mal nach nem Hobel und anderen Klingen als den Wilkinson gefragt habe, meinte die junge Verkäuferin, dass solche Rasierer doch gar nicht mehr hergestellt würden...
 
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Diskussionsnachricht 000008
04.07.2010, 12:07 Uhr
General C
registriertes Mitglied


Hallo zusammen!

Seit etwa zwei Wochen bin ich im Besitz eines Wilkinson Classic. Zunächst einmal habe ich mich genauso rasiert, wie vorher mit Gilette Sensor 3 und dann Sensor Excel, sprich: Rasiercreme (Palmolive für empfindliche Haut) auf den Pinsel, Gesicht eincremen und sofort, ohne Einwirkzeit losgelegt mit der Rasur. Ergebnis: Gesicht rot wie eine Tomate, besonders unten am Hals, Bartstoppeln noch und nöcher, von Gründlichkeit konnte keine Rede sein, von Hautschonung noch weniger, wie bereits angesprochen. Vorher hatte ich mich mehrere Jahre lang elektrisch rasiert, mit ähnlichen Ergebnissen.
An dieser Stelle Vielen Dank für die Tipps in den unterschiedlichen Threads! Von Gründlichkeit bin ich zwar nach wie vor weit entfernt, trotz des Hobels, aber die Haut ist schon mal nicht mehr ganz so irritiert.
Lange Rede, kurzer Sinn: Obwohl ich erst sehr spät zur Nassrasur und noch später zur Hobelrasur gekommen bin, bin ich davon mehr denn je überzeugt. Allerdings habe ich da eine Frage: Gibt es in der Qualität der Hobel sehr große Unterschiede?

Vielen Dank im Voraus und noch einen Schönen Sonntag!

Gruß,

General C
 
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Diskussionsnachricht 000009
04.07.2010, 13:25 Uhr
Isildur
registriertes Mitglied


General C: Qualität, das ist eine Frage worauf du dich beziehst. Klar ist ein Merkur aus Metall besser verarbeitet als ein WC. Ich würde dir zu einem Metallhobel raten(z.b. Merkur 34c), weil der durch sein Eigengewicht nicht zum Drücken verleitet. Drücken ist die Ursache vieler Probleme und mit einem schweren Metallhobel brauchst du gar nicht zu drücken.

--
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Diskussionsnachricht 000010
04.07.2010, 14:48 Uhr
DeamoN
registriertes Mitglied


Servus,

@GeneralC:

es gibt bei Hobeln deutliche Unterschiede. Wenn wir jetzt von Modellen der Marken Merkur, Mühle usw. reden stimmt die Qualität wohl bei allen. Allerdings gibt es mit den unterschiedlichen Köpfen und Griffen doch einiges an Unterschieden bzgl. der Hobel.

Ich habe mir gerade einen Sicherheitsrasierer von Mühle gekauft (R89 mit der geschlossenen Schaumkante). Er rasiert deutlich besser als der Wilkinson Classic, den ich vorher teils verwendet habe. [Ein bisschen Werbung: Ich habe den Rasierer direkt bei Muehle-shaving.com bestellt. Das Procedere war sehr einfach, bezahlt wurde total unkompliziert per Bankeinzug und zwei Tag später war das gute Stück da. Super verpackt, mit einem Pröbchen und ein paar netten Beilagen.]

Für Informationen über die verschiedenen Hobel kannst du hier mal die Beiträge durchforsten, da gibts wirklich Infos.

Gruß Marc
 
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Diskussionsnachricht 000011
04.07.2010, 15:06 Uhr
nif
registriertes Mitglied


Begonnen hatte ich mit dem Mach3 und dem Elektrorasierer von meinem Vater. Der Elektrorasierer hinterließ jedoch ein seltsames Gefühl und es dauert ewig sich gründlich zu rasieren, weshalb für mich eigentlich nur die Nassrasur in Frage kommt.
Bei der Stellung erhielt ich dann einen Mach3 + Dosenschaum. Seitdem hatte ich mich eigentlich nur mit diesem rasiert.
Gründlichkeit und Freiheit von Irritationen war damals eigentlich nicht mein primäres Anliegen, daher blieb das eigentlich unbeachtet. Es gab ja auch keine Alternative, oder doch?

Vor einigen Monaten sah der Mach3 irgendwie eklig und billig aus (leider war er nie billig), also wollte ich mir einen schöneren Griff dafür kaufen. So kam ich auch in diese Szene rein und endete bei einem Rasierhobel, Pinsel, Seife und was sonst noch so dazu gehört.

--
MfG,
nif

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Diskussionsnachricht 000012
04.07.2010, 16:17 Uhr
G-H-L
registriertes Mitglied


Nun, ich kann selber nicht mehr genau sagen mit was ich mich als allererstes Rasiert habe. In all den Jahren hab ich mich meist elektrisch mit einem geschenkten Braun und ab und zu mal mit einem Wilkinson Adjustable rasiert. Später kam halt ein Luxus-Rasierer von Philips dazu. Klar, auch die Systemrasierer reizten und irgendwann erlag ich den Verlockungen der Werbung.

Doch immer, wenn ich neue Klingen brauchte, stand ich ratlos vor den Regalen und wußte nicht, welche Klingen in meinen Rasierer paßten. Oft genug ging ich dann mit einem neuen Systemie heim.

Irgendwann sah ich dann in einem Schaufenster den Merkur Vision. Den mußte ich haben. Ein prima Teil. Und damit begann auch das Unheil. Für den Urlaub mußte ein WC her. Jetzt hab ich dafür einen Progreß, der alte Wilkinson Adjustable ist notdürftig repariert. (Die Klingenverstellung funktioniert nicht mehr richtig - Feder gebrochen). Und nun wurde der Drang übernächtig, es auch mal mit dem Rasiermesser zu probieren.

--
Gruß
Gerhard
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Diskussionsnachricht 000013
04.07.2010, 21:03 Uhr
quickiekuchen
registriertes Mitglied


Rasierhobel sind sicher tolle Geräte und funktionieren bei Vielen sehr gut.

Aber was das Prinzip betrifft, finde ich Rasierhobel technisch überholt. Was aber nicht heißt, dass sie nicht effizient sein können.

Ich finde halt nur, dass Rasierhobel in den meisten Fällen nur bei durchschnittlichen Gesichtern richtig effizient sind. Bei diffizilen Gesichtern sind Systemies meist praktischer.

Aber man muss eben ausprobieren:
-lange Griffe
-kurze Griffe
-Zahnkammhobel
-Schaumkantenhobel
-Geradschnitt
-Schrägschnitt
-fix
-verstellbar
-schwer
-leicht
-klassisch
-futuristisch
 
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Diskussionsnachricht 000014
05.07.2010, 08:38 Uhr
phoenix
registriertes Mitglied


Ich denke, dass das einzige, was den Hobel vom Systemrasierer wirklich unterscheidet, ist der starre, unbewegliche Kopf mit der Klinge.
Die aktuellen Systemrasierer sind schon fast idiotensicher, weil sich der Kopf automatisch der Kontur des Gesichts anpasst und man (fast) automatisch den richtigen Winkel bekommt.
Sollte irgendwann ein findiger Entwickler einen entsprechenden Hobel herstellen, hätte der sicher einen größeren Erfolg als die "normalen" Hobel.

Um einen Hobel so zu modifizieren, müsste man ein Gelenk anbringen, was den Kopf nach vorne/hinten neigen lässt, dazu eine Feder, die den Kopf immer wieder zurück in die "Mittelstellung" drückt und so eine Art Führungsschiene an jeder Seite des Kopfes, um den Winkel richtig einzustellen. Evtl könnte man noch vor und hinter der Klinge glatte und gerade Verbindungsstücke der Schienen anbringen, um die Haut zu glätten...

Sieht bestimmt witzig aus, so ein Teil
 
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Diskussionsnachricht 000015
05.07.2010, 11:11 Uhr
Philipp R.
registriertes Mitglied


Du meinst also einen Systemhobel?

Zur Ausgangsfrage:
Ich wusste früher auch nichts von Rasierhobeln, hatte nur mal gehört, dass man sich ganz früher mit nem Messer rasiert hat.

Als ich ins "Rasieralter" kam war gerade die Sensor- und Sensor-Excel-Zeit, Wilkinson war zu der Zeit glaube ich auf der Protector 3 - Schiene. Da mein Vater soweit ich zurückdenken konnte Gilette benutzte (erst diesen GII, also wo man die Klingen von der Seite reinschieben muss mit starrem Kopf, später dann den damals super modernen Sensor mit Schwingkopf und federnd gelagerten Klingen), bestand meine erste Rasierausrüstung halt auch aus Sensor, Pinsel und RC.

Ich hab dann über die Jahre quasi die ganze Gilette-Entwicklung mitgemacht, aber nie einen Systemie von Wilkinson probiert, es sei denn man zählt die Einwegrasierer Pronto und Duplo dazu.

Naja irgendwann beim Fusion angekommen aber Klingenpreis ging gar nicht (Standzeit der Klingen bei mir egal ob Mach3, Fusion oder Budgetmarke vom Drogerieladen liegt bei max. 8 Rasuren, unterschiedlich sind nur Sanftheit und Komfort), deshalb dann mit dem Wilkinson Classic mit dem Hobeln angefangen. Ich wechsel zwar auch hier alle 4 bis 5 Rasuren die Klinge aus, aber dafür kosten da 10 Klingen 1,50 und beim Fusion kosten 4 Stück 15€.

--
Intentionally left blank
 
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Diskussionsnachricht 000016
05.07.2010, 11:18 Uhr
Youngsensei
registriertes Mitglied


Naja ich habe, bzw. musste mich anfangen zu rasieren, da war ich 14. Ich kannte schlichtweg einfach nichts anderes, und die Werbung zum Mach3 "Turbo", der damals grade rauskam, war Cool. Ich würde Sie auch noch heute benutzen, wenn die Dinger nicht so irre teuer wären!

--
-----------------------
To each his own!

34c, EJ DE89L Rotbart Extra Dünn, Feather, Shark Erbe Silberspitz Dr. Dittmar Mühle Speick ASL
 
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Diskussionsnachricht 000017
05.07.2010, 21:38 Uhr
sixbladeknife
registriertes Mitglied


Kann mich den Beiträgen vieler Vorredner nur anschließen. Als ich ins rasierfähige Alter kam, stellte Gillette gerade den Senor, samt dem dazu passenden Gel vor. Die Männer in der Werbung waren alle so der Typ „all american boy“: smart, dynamisch, gut aussehend und erfolgreich. Nicht fehlen durfte natürlich die Annerkennung der (Ehe-)Frau für den gut rasierten Mann. Und ich will ehrlich sein, mit 14 Jahren machte das tatsächlich einigermaßen Eindruck auf mich. Auch die ganzen anderen Buben in meiner Klasse kauften das Zeug, schmierten sich damit ein und „rasierten“ sich dann. Von Einweichzeit hatte man da noch nichts gehört. Und von Hobel, Rasierpinsel oder dass man Schaum selbst aus Seife oder Rasiercreme schlagen kann auch nicht.

So lange ich denken kann, hat mein Vater Dosenschaum, einer Marke, die es längst nicht mehr gibt, („Care“ oder so ähnlich) verwendet und meine Großväter haben sich elektrisch rasiert. Von Hobel habe ich hier im Forum zum ersten Mal etwas gehört. Man sieht diese Rasierer ja auch nirgends mehr in der Auslage.

Die Werbung ist da schon sehr erfolgreich – sonst würden die ganzen Firmen da ja auch wohl kaum zig Millionen jedes Jahr reinstecken. So lange es diesen alternativen (Hobel- und Rasiermesser-) Markt gibt, auf dem ich alles bekomme, was ich brauche, ist mir das schon fast obszön gleichgültig. Wer mit Systemrasierern klar kommt und das finanziell auch bereit ist zu zahlen soll das gerne machen. Ein missionarischen Auftrag verspüre ich da allerdings auch nicht.

--
sixbladeknife
 
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Diskussionsnachricht 000018
06.07.2010, 11:48 Uhr
DerGrieche
registriertes Mitglied


ich persönlich halte die Werbung und die Gillette Präsenz heutzutage für den Grund warum Systemrasierer gekauft werden. Man stösst ja unweigerlich auf diese Marken beim einkaufen und hat eigentlich keinen Grund nach was anderem zu suchen, wenn man nicht auf den Gedanken kommt, wie man sich früher rasiert hat. Mein Vater hat sich früher als es chic war auch elektrisch rasiert aber mir einen Hobel geschenkt und so probierte ich es mit ihm und blieb dabei obwohl ich selber damals durch die Werbung mit Gillette Contour geprägt wurde, konnte mich aber mit der Werbung nicht identifizieren.

Ich persönlich werde jedenfalls alles versuchen meinem Sohn ein gutes Vorbild zu sein. Er sieht mich ja mit nix anderem rasieren und wird sich sicher in 8 Jahren auch heimlich mal mein Equipment "ausborgen" ...(grins)

--
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Diskussionsnachricht 000019
06.07.2010, 13:45 Uhr
Hreidmar
registriertes Mitglied


Als ich ins rasurfähige (oder besser rasurnotwendige ) Alter kam, gab es erstmal einen elektrischen Rasierer.

Mein Vater hat sich zu der Zeit sowohl elektrisch (meist in der Woche, wenn es fix gehen musste) als auch nass mit einem uralten Hobel und einem mindestens ebenso alten Pinsel, den er von seinem Vater geerbt hat, rasiert. Nassrasur halt an Feiertagen, Wochenenden oder vor Feierlichkeiten.

Die E-Rasur lag mir allerdings nicht so sehr, so dass ich irgendwann einen Systemrasierer (von meinen Eltern geschenkt) bekam, allerdings durchaus mit einem edlen Griff. Für diesen Systemie gab es Doppelklingen, ohne jeglichen Schutz wie es heute üblich ist. Der Grund, warum meine ersten Nassrasuren eher blutig verliefen, lag beim Dosenschaum! Ich bin dann recht fix über die Trial-and-Error-Methode von besserem Dosenschaum, über Dosengel auf Rasierseife gekommen.

Leider musste ich dann ein paar Jahre Pause einlegen, da ich während des Studiums feststellen musste, dass zuviel Stress (ja, ein Studium kann extrem stressig sein) bei mir Psoriasis (Schuppenflechte) auslöst. Dummerweise mitten im Gesicht...Deshalb ein paar Jahre mit dem E-Rasierer immer schön um die Psoriasis drumherum gemäht. Glücklicherweise ging diese Leidenszeit auch vorbei. Heutzutage bin ich fast symptomfrei, vor allem nix mehr im Gesicht.

Naja, ich bin dann zwar zurück zur Nassrasur, aber der Bequemlichkeit geschuldet zum Systemie mit vier Klingen hinter Gittern und Rasiercreme (eher die billigste aus der Drogerie, denn die Klingen kosten ja schon so viel...).

Als mir dann im letzten Jahr meine Gesichtshaut wieder die gelbe Karte gezeigt hat, hab ich mich halt schlau gemacht. Genau, hier im Forum!

Jo, und so bin ich dann bei den Hobeln gelandet.

Langer Rede, kurzer Sinn: Systemies sind für manche Menschen sicherlich sinnvoll, viele bleiben aber aus Unwissenheit, Unsicherheit, Bequemlichkeit, mangelnder Hilfe/Anleitung durch Väter, permanenter Werbung usw. beim Systemie hängen, obwohl es wesentlich bessere Alternativen gibt.

Viele Grüße,

Hreidmar

--
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Diese Nachricht wurde am 06.07.2010 um 13:46 Uhr von Hreidmar editiert.
 
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Diskussionsnachricht 000020
06.07.2010, 15:29 Uhr
Kalle69
registriertes Mitglied


Also als ich mich vor 25 Jahren angefangen habe zu Rasieren ( In der damaligen DDR), gab es in dem Sinne wie Heute keine Systemies oder so. Elektrorasierer gab es auch da, aber erst einmal rankommen und dann war er auch noch "Unbezahlbar".
Also kam für mich nur ein Rasierhobel in Frage.
Nach der Wiedervereinigung wurde natürlich viel Rumexperimentiert sogenannte Systemrasierer, Dosenschaum und am Ende auch ein Braun Activator.
Ja was ist eigentlich der Grund warum sich Leute Systemrasierer Kaufen?
Zeitmangel? Ich muss sagen nach vielen Probieren bin ich nun auch Dank euch wieder zum Hobel zurückgekommen.
1. Ist er meines Erachtens gründlicher als Systemie und Elektrorasierer.
2. Die Anschaffung für einen guten Hobel ist zwar teuerer, aber die Klingen ( Unterhalt) ist schon Preiswerter. Seit dem man kauft sich Rasierseife für Oktrillionen Euronen.
Irgendwie auch wenn zur Zeit nur mit dem WC, den ich persönlich gar nicht mal so schlecht finde ( Merkur 34 C ist unterwegs) ist die tägliche Rasur schon zum richtiges Ritual geworden.
Man(n) nimmt sich viel zu wenig Zeit für sich alles muss nur noch schnell schnell gehen.

In diesem Sinne wünsche ich eine gute und gründliche Rasur!!!


Ralf

--
37c,ASP, Personna, Feather Mühle Dachshaar Valobra, I Colionali
vieles von Pinaud, Skin Bracer, Tüff,Pitralon (D),Malizia Uomo Vetyver.

Diese Nachricht wurde am 06.07.2010 um 15:32 Uhr von Kalle69 editiert.
 
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Diskussionsnachricht 000021
06.07.2010, 15:30 Uhr
nif
registriertes Mitglied


Ich würde generell dem Systemrasierer nicht seine Existenzgrundlage absprechen, jedoch finde ich die Entwicklung in letzter Zeit etwas seltsam.
Es ist sicherlich nicht sehr sinnvoll die Klingenanzahl immer weiter zu erhöhen und Batterien einzubauen. Das sehe ich als Indiz dafür, dass nicht wirklich erforscht wird, wie der Komfort beim Rasieren erhöht werden kann, sondern zeugt nur von Marketingstrategien.

Wie auch immer, ist die Idee mit dem schwenkbaren, sich der Struktur anpassenden Kopf und dem Hautstraffer nicht schlecht gewesen. Leider scheinen diese Ideen nur alle 10 Jahre zu kommen und sonst wird halt der Rasierer schöner, bunter und vibrierend gemacht um die Monopolstellung zu erhalten.

Viele Rasurprobleme haben nichts mit dem Rasiergerät zu tun, sondern mit der fehlenden Vor- und Nachbehandlung sowie fehlerhaften Rasurtechniken.

--
MfG,
nif

Fatboy ASP HJM Feiner Dachs Dovo RC, Haslinger RS, Speick RC Speick ASB
 
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Diskussionsnachricht 000022
07.07.2010, 08:48 Uhr
rasierwolf
registriertes Mitglied


Bin jetzt seit Jahren konsequenter Messerrasierer(!)-durch dieses Forum übrigens geworden. Mein Sohn-jetzt 14- ist bald "dran". Kennt Ihr jemand, der von Anfang an das Messer benutzt hat? Möglich müßte das doch sein- oder? Natürlich findet meine Frau das zu "brutal"--aber...
Gruß

rasierwolf

--
wacker
 
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Diskussionsnachricht 000023
07.07.2010, 09:13 Uhr
DerGrieche
registriertes Mitglied


Frauen ... ich könnte mir vorstellen, dass die Messerrasur gerade bei einem ersten Flaumbart ganz passabel ist und man damit gut Übung bekommt und dann die nächsten Rasuren immer besser werden. Ob allerdings die Jugend die nötige Geduld und Disziplin hat ein Messer in Schwung zu halten ist eine andere Sache .... Kauf ihm einen schicken Hobel und Pinsel und überreiche ihm das feierlich und sag ihm ab jetzt ist er ein Mann!

--
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Diskussionsnachricht 000024
07.07.2010, 09:46 Uhr
AndreasTV
registriertes Mitglied


Hallo zusammen .
Kurz nach Beginn meiner "Hobelkarriere" kaufte ich mir von meinem Lehrgeld mein noch Heute hier genutztes Rasiermesser , nutze Es aber lediglich am WE.

Dahin gehend kann ich "DerGrieche"´s Anmerkungen bestätigen: In jungen Jahren und noch ohne wirklichen "Drahtbart" ist der Umgang mit dem Rasiermesser sehr schnell zu erlernen - so der Wille natürlich vorhanden ist .

Zudem ist der Gebrauch eines RMs doch wirklich zeitlos und sorgt auch im Bekanntenkreis immer wieder für unverständliches Kopfschütteln der "Brummerfraktion" ...

MfG

Andreas
 
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