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NassRasur.com-Forum » Rasiermesser und Zubehör » Schärfen von Rasiermessern » Themenansicht

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Autor Thread - Seiten: [ 1 ] [ 2 ] -3-
Diskussionsnachricht 000050
16.09.2003, 12:06 Uhr
Stefan P. Wolf
Forumsgründer


Hi Martin!

Zitat:
ich will ein älteres Rasiermesser von mir, das auf dem Belgischen Brocken nicht mehr optimal scharf wird, wieder mit etwas Grundschärfe versehen und plane daher die Anschaffung eines gröberen Steines. Würdet ihr mir zu einem 1000er oder zu einem 3000er raten.

Einen 1000er (japanischer Körnung!) würde ich nur für Rasiermesser
verwenden, die einen Klingenausbruch haben. Man würde dann auch den
Rücken anheben (oder abkleben), damit er nicht so verkratzt. Es sei
denn, die Scharten sind größer -- dann muß natürlich auch etwas vom
Rücken ab, da sonst der Winkel aus Schneide und Rücken zu sehr ver-
ändert wird.

Mit einem japanischen 3000-4000er bist Du optimal ausgestattet, wenn
die Klingen nicht nur stumpf vom Rasieren sind, sondern Du eine neue
Schneide aufbauen willst. Also z.B. bei alten Messern, die ansonsten
einen heile Schneide haben oder bei Messern, die Du mit dem 1000er
"repariert" hast. Wenn der Stein ein deutsches (FEPA) oder amerika-
nisches (ANSI) Kornmaß angegeben hat, dann sind 1000-1200 allerdings
im Bereich der japanischen (JIS) 3000-4000. Heutzutage geben viele
Hersteller das japanische Kornmaß an, weil das mehr "hermacht". Also
genau drauf achten.

Bei japanischen Wassersteinen ist es so wie gesagt: 1000 ist für grobe
Arbeiten an einer beschädigten Schneide (muß richtig viel ab, kann man
sogar noch grober anfangen) -- aber NIEMALS rotierende Steine verwenden,
immer per Hand! 3000-4000 ist für den Schneiden-Neuaufbau oder für
Rotationsfolgen mit einem 8000er und der 6000-8000er ist ein Polierstein
zum Auffrischen einer gerade eben stumpf gewordenen Klinge. Also bei
einem Gebrauchsmesser, wenn der Riemen allein nicht mehr reicht.


Gruß, Stefan.

--
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Diskussionsnachricht 000051
28.09.2003, 18:20 Uhr
Slappe
registriertes Mitglied


Hi an alle Schärfmagier,

isch hätte da mal ne "wissenschaftliche" Frage:

kann mir mal einer von Euch Magiergesellen erklären, welche mystischen Kräfte dafür verantwortlich sind, dass sich die Klinge nach dem Rasieren wieder aufrichtet? Ich lese zwar die ganze Zeit davon, aber so richtig erklärt wird dies nicht....und mit meinem technischen Sachverstand kann ich dies nicht so nachvollziehen...nein, ich bin kein Frisör...
Falls mir jemand dies verklickern könnte wäre ich wieder einen Schritt weiter und könnte nachts auch wieder gut schlafen..

Vielen Dank im voraus

Gruß Slappe
 
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Diskussionsnachricht 000052
28.09.2003, 21:32 Uhr
tigerente
registriertes Mitglied


naja, als Chemiker würde ich spontan sagen, daß sich die Atome wieder in ihre Gitterstruktur "zurückbewegen", weil das energetisch günstiger ist.
Der energetische Unterschied zwischen deformiertem und nicht-d. Gitter ist aber vermutlich nicht wirklich groß.

Ein anderer (verwandter) Punkt ist sicherlich auch, daß bei der Deformation die Oberfläche größer ist, was für Metalle im allgemeinen eher ungünstig ist...

Die "mystischen Kräfte" an sich sind gar nicht so mystisch: die Atome bewegen sich nunmal immer (wenn auch nur in kleinem Umfang), und können so auf der Oberfläche wandern...

ciao,

das Entchen
 
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Diskussionsnachricht 000053
28.09.2003, 22:55 Uhr
Jo.
registriertes Mitglied


Elastizität würde ich sagen.
 
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Diskussionsnachricht 000054
01.10.2003, 07:00 Uhr
Slappe
registriertes Mitglied


Hmmmm,


also so richtig von Glück erfüllt bin ich leider noch nicht. Ich hatte gehofft das ich mit Fachbegriffen u.ä. bombardiert werde...(soory tigerente....;-))

Scheint aber wohl allgemein nicht so ganz klar zu sein, warum sich eine Klinge wieder "selbst schärfen sollte...


Gruß Slappe
 
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Diskussionsnachricht 000055
29.10.2003, 21:59 Uhr
TheShavingMan
registriertes Mitglied


Hallo Schleifmeister,

habe mal eine grundsätzliche Frage:

Wie ist die Vorhergehensweise zum Schleifen?

Der Belgische Brocken soll ja ein geeigneter Stein für den Gebrauch bei Rasiermessern sein. Wird der vor dem Schleifen befeuchtet oder nutzt ihr den trocken? Und muss man noch einen anderen Stein haben, um die optimale Schärfe zu bekommen?
Nach dem das Messer auf dem Stein war, soll es dann direkt auf den Pastenriemen?

Und die letztze Frage: soll das Schärfen grundsätzlich nur vor der Rasur geschehen ( ich meine, woher soll ich denn dann wissen, dass es nicht mehr scharf ist?)?

Dankeeee

TSM

--
Das Leben läuft so seinen Lauf. Und meistens hört´s irgendwann auf.

Diese Nachricht wurde am 29.10.2003 um 22:01 Uhr von TheShavingMan editiert.
 
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Diskussionsnachricht 000056
30.10.2003, 11:07 Uhr
Roff
registriertes Mitglied


Einen Schleifstein benutzt Du immer feucht! Den Belgischen Brocken kannst Du mit Wasser nass machen und gleich loslegen. Andere Steine müssen sich zuerst mit Wasser voll saugen und benötigen etwas mehr Zeit bis Du losschleifen kannst.
Einen anderen Stein brauchst Du nicht zwingend, kann aber nützlich sein. Bei normaler Abnutzung des Messers sollte der B.B. reichen. Du musst vielleicht einfach länger schleifen.

Ich gehe mit dem Messer nach dem Schleifen auf dem Stein gleich auf den normalen Riemen. Einen Pastenriemen habe ich gar nicht.
Anschliessend kannst Du die Schärfe mit Hilfe des Haartestes kontrollieren (einfach mal im Forum nach diesem Begriff suchen).

Zur letzten Frage: Ich schleife meine Messer am Nachmittag oder Abend. Am Morgen würde mir die Zeit dazu fehlen, da das doch einige Zeit in Anspruch nehmen kann und man auf keinen Fall hetzen sollte. Wann der beste Zeitpunkt sein soll, kann ich Dir nicht sagen.

Der letzte Teilsatz in Klammern verstehe ich nicht ganz. Du solltest merken, dass das Messer nicht mehr scharf ist, wenn es nicht mehr so gut zum Rasieren geht (Gefühlssache). Oder wie ist die Frage gemeint?

Hoffe, ein wenig geholfen zu haben.
Gruss Roff
 
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Diskussionsnachricht 000057
30.10.2003, 11:28 Uhr
MarkW
registriertes Mitglied


Hallo Schleifmeister,

ich habe auch eine Frage zum Schleifen: Wie viel Druck übt Ihr mit dem Messer auf den Stein aus beim Schleifen. Die achtförmige Bewegung ist mir klar und auch, dass die Klinge immer eben auf dem Stein liegen soll, aber wie stark man aufdrückt, habe ich noch nirgends nachlesen können.
Ich weiß, dass das jetzt wohl schwierig zu beantworten ist, aber mir helfen auch schon Beschreibungen wie "ganz leicht" oder "schon ordentlich drücken" weiter um ein Gefühl dafür zu bekommen.

BTW ich haben einen Belgischen Brocken.

Vielen Dank schon Mal.

--
Viele Grüße
Mark
 
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Diskussionsnachricht 000058
30.10.2003, 16:18 Uhr
NOrbert
registriertes Mitglied


Hi MarkW ,

neiiiin, nicht " schon ordentlich drücken ". Ganz wenig Druck !!
Ich schick Dir mal per priv. Mail einige Tipps.

--
schöne Grüße aus Nürnberg.......NOrbert


wer glaubt er sei der Beste hat aufgehört gut zu werden
 
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Diskussionsnachricht 000059
30.10.2003, 16:31 Uhr
TheShavingMan
registriertes Mitglied


Danke Roff,

deine Antworten haben alle meine Fragen beantwortet, auch die im Halbsatz gestellte Frage.

MfG TheShavingMan

--
Das Leben läuft so seinen Lauf. Und meistens hört´s irgendwann auf.
 
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Diskussionsnachricht 000060
31.10.2003, 11:02 Uhr
spooky1357
registriertes Mitglied


achtförmige Bewegungen ??
gilt das auch für Rasiermesser ?
dachte das gilt nur für Küchenmesser.
gem. Anleitung

www.ulrichlennartz.de/sub-leo/messer.htm#Schärfen%20von%2...

wird die Klinge leicht schräg über den Stein geführt und nur
in Richtung gegen die Klinge ?!??

--
Gruss Martin
 
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Diskussionsnachricht 000061
01.11.2003, 11:58 Uhr
Hamm.Marcus
registriertes Mitglied


MarkW schrieb:

Zitat:
ich habe auch eine Frage zum Schleifen: Wie viel Druck übt Ihr mit dem Messer auf den Stein aus beim Schleifen.

Messer auf den Stein auflegen, und nahezu ohne Druck schleifen.
Die Klinge ist so dünn, daß die recht "instabil" ist, und wenn Du da zu stark drückst, biegst du die Klinge weg, und Du schleifst einen falschen Winkel an die Schneide. Im "besten" Fall fabrizierst Du da eine Art Polygonschneide, mit vielen schliffen, die in Summe dann fast wie eine Rundung aussehen ... und das ist dann zum rasieren einfach ungeeignet !

Zitat:
Die achtförmige Bewegung ist mir klar

BLOSS NICHT !!!!!!!

Das gilt für andere Messer, aber NIEMALS, GARNICHT und AUF_KEINEN_FALL bei Rasiermessern ...
Diese MÜSSEN über den Stein geschoben werden ... analog zum abziehen auf dem Riemen, nur halt mit der Schneide voran, wie wenn du was vom Stein runterschaben oder runterkratzen wolltest. Nur SO bildet sich der hauchfeine Grat, der zum guten Rasurergebnis führt.

Zitat:
Ich weiß, dass das jetzt wohl schwierig zu beantworten ist, aber mir helfen auch schon Beschreibungen wie "ganz leicht" oder "schon ordentlich drücken" weiter um ein Gefühl dafür zu bekommen.

Ich hoffe, Du kommst auch mit der etwas ausführlicheren Antwort zurecht ;-)

Zitat:
BTW ich haben einen Belgischen Brocken.

Vielen Dank schon Mal.

Nice to know, spielt aber für die Schleiftechnik keine Rolle :-)

... ach ja, bitte schön :-)

Viele Grüsse, Marcus
 
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Diskussionsnachricht 000062
17.11.2003, 14:00 Uhr
razor_sharp
registriertes Mitglied


Hallo zusammen!

Möchte mir einen Schleifstein zulegen. Kennt jemand von euch den Belgischen Brocken No. 3 extra fein. Ist das OK zum Schärfen von Rasiermessern?

Grüße
Christian

--
Never fear big long words. Big long words mean little things. All big things have little names,
Such as life and death, peace and war, Or dawn, day, night, hope, love, home. Learn to use little words in a big way. It is hard to do,
But they say what you mean. When you don't know what you mean, Use big words-- That often fools little people.
-- Arthur Kudner

Diese Nachricht wurde am 17.11.2003 um 14:01 Uhr von razor_sharp editiert.
 
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Diskussionsnachricht 000063
17.11.2003, 15:52 Uhr
Albert
registriertes Mitglied


Hallo Christian
Ich habe den Belgischen Brocken No.3
und der ist echt gut für dein Rasiermesser
 
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Diskussionsnachricht 000064
18.11.2003, 13:47 Uhr
Gerhard
registriertes Mitglied


Ja, der ist bestimmt sehr gut.
Andere schwören auf die Japaner.

Falls du es nicht zu eilig hast, möchte ich hier schon mal einen Hinweis loslassen:
Ich werde in ein paar Wochen einen Testbericht über den "Thüringer Wasserabziehstein" bringen.

Ich hatte bislang einen leider viel zu kleinen Teststein. Weil der aber einen absolut vielversprechenden Eindruck macht, habe ich mir davon gerade gestern einen großen Bankstein bestellt. Die Dinger haben Lieferzeit, die Förderung ist nach vielen Jahrzehnten gerade erst in den letzten Monaten wieder aufgenommen worden, die ersten 100 Steine wurden nach Israel exportiert. Das ist alles ne spannende Geschichte. Jetzt stehe ich oben auf der Lieferliste. Die sind gerade wieder am Brechen und Sägen. Naja und in zwei Wochen etwas soll das Teil bei mir eintreffen. Dann werde ich vermutlich gerade ziemlich im Streß sein, aber sobald ich das Ding getestet habe, werdet ihr hier was zu lesen bekommen - wie gesagt, der kleine Probestein hat mich schon ziemlich heißt gemacht.
 
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Diskussionsnachricht 000065
18.11.2003, 13:54 Uhr
Albert
registriertes Mitglied


Ja vielleicht kan mann da auch einen Kaufen wer nicht schlecht
ein neuer Stein
 
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Diskussionsnachricht 000066
21.12.2003, 00:35 Uhr
Joe-the-man
registriertes Mitglied


Ein weihnachtliches Hallo an alle!

ich möchte erst einmal ein großes Lob an die Forumsmitglieder ausprechen, die mir durch Ihren ganzen seriösen Beiträgen weiter geholfen haben.
Nun habe ich aber ein Problem
Als Neuling zum Rasiermesser fing alles gut an. Rasieren machte Spaß mit dem Halbhohlen Messer aber nach 2 Wochen erschien mir ein Stein notwendig in anbetracht der Rötungen.
Also, ich habe zum Schärfen einen King-Kombi-Stein von Dick bestellt 1000/6000
mit Nagura-Stein. Mit sehr viel Achtung beim Schleifen (Wenden über den Rücken, wenig Druck) war das Ergebnis nicht zum Haartest bestehen geeignet.
Ich habe feststellen müssen, das der Stein nicht plan war und so lag das Rasiermesser nicht überall drauf, laut "Dick" ist dies Fertigungsbedingt und so habe ich schleifpapier gekauft und machte mich ans abrichten. Bin noch dabei da ich eine Glasplatte suche
1. Frage: Kann ich vom Rasiermesser erwarten, dass es den Haartest gleich nach dem Schleifen am Stein (6000-Seite) besteht
2. Frage: Ist es richtig, dass ich den Stein jetzt schon abrichten muss mit dem empfohlenen 180-Körnung Schleifpapier? ( Ich habe gelesen, dass man es mit sehr viel feinerem Papier machen könnte).

Mit meinem ersten vollhohl geschliffenen Rasiermesser von Dovo konnte ich mich garnicht rasieren (stumpf) und so habe ich einen Streichriemen gekauft mit einer grün farbenen Seite und einer natur gelassenen. Das ganze ist über einen Holzklotz gespannt mit Griff.
Das Leder ist auf der grün farbenen Seite Konkav und auf der anderen Konvex sodass das Raisermesser bei grün in der Mitte nicht aufliegt und bei Natur nur in der Mitte aufliegt.
Das gleiche habe ich auch bei dem extra breiten Streichriemen von Dovo
der nur dann plan ist wenn er auf dem Tisch geklebt wird (Tesa)
3. Frage: Ist dies normal mit den Riemen, sie nützten sich doch nicht flach oder?

Auf jeden Fall bin ich etwas demotiviert da mein Halbhohles nicht scharf wird und mein vollhohles nie scharf war. Bin vorübergehend wieder auf Edeka-klingen angewiesen.
Es sind viele Fragen ich weiss.
4. Frage: sollte ich lieber meine ganzen Fragen aufsplitten in Streichriemen, Schleifstein, abrichten? Ich mache solche Forumsbeiträge zum ersten Mal.

Viieeeellen Dank!

Joe
 
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Diskussionsnachricht 000067
21.12.2003, 16:34 Uhr
Gerhard
registriertes Mitglied


Hi Joe,

ja, das sind viele Frage, ich fang einfach mal an zu antworten:

zu 1.
nein, das kannst du nicht erwarten. Nach dem Stein ist das Messer noch nicht wirklich fertig. Die Klinge hat wieder die richtige Geometrie, aber es fehlt noch der letzte Schliff. Das ist auch bei noch feineren Steinen so. Ich benutze gern den 8000er King oder auch noch den schwarzen Arkansas, aber auch danach wird die letzte Schärfe immer erst mit dem Pastenriemen erzielt - das geht dann aber recht schnell. Nur ein paar (vielleicht 4-5) Striche pro Seite auf dem grünen Riemen, dann sollte der Haartest klappen, ich habe noch einen zweiten Pastenriemen mit scharzer Paste für den letzten Kick. Ich denke mit dem 6000er Stein bist du erst mal fein genug, was den Stein betrifft (mußt dir jetzt nicht gleich die anderen bestellen) aber Pastenriemen müssen sein.

zu 2b.
Ja, ja das kenn ich, wenn die Riemen nicht plan sind, das ist scheiße, dann funktioniert das alles nicht. Ob man beim Holzklotzriemen was machen kann, weiß ich nicht. Bei den Hängeriemen hatte ich auch schon wiederholt das Problem. Das lag daran, daß die Drahthalterung nicht richtig gerade war. Ich habe sie gerichtet (Messerrasierer sind in aller Regel auch geschickte Heimwerker). Danach war der Riemen nicht sofort plan. Ich mußte ihn noch eine Zeitlang gerade biegen, aber jetzt ist er bestens (und der kostenlose Umtausch, den mir DOVO angeboten hatte, war nicht mehr notwendig).

Zusamenfassung:
Sie mal zu, daß du deine Riemen plan bekommst - das muß sein!
Dann solltest du mit deinem Equipment und Geduld und Übung wieder alles prima hinkriegen.

Falls du weitere Schritte der Optimierung gehen willst, würde ich dir zunächst zu einem weiteren Riemen für schwarze Paste raten. Das bringt gegenüber grün noch mal was. Dafür reicht ein einfacher Hängeriemen. (wenn man sowieso etwas neues anschafft, rate ich immer zu den Hängeriemen. Ich finde die im handling einfach viel besser und dann im Ergebnis entsprechend effektiver.)

Diese Nachricht wurde am 21.12.2003 um 16:35 Uhr von Gerhard editiert.
 
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Diskussionsnachricht 000068
21.12.2003, 19:21 Uhr
grafgoldfisch
registriertes Mitglied


Schau mal einige Beiträge zurück ( 29.08.2003, 22:52 Uhr)
Ein Tip für Schleif und Abziehsteine.

Gruß Harald

--
Der Goldfisch ist das Tier, das auch nach einer Inflation seinen Wert behält, genau wie .
 
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Diskussionsnachricht 000069
21.12.2003, 23:10 Uhr
Joe-the-man
registriertes Mitglied


Hallo Gerhard,
danke für die Antwort!
Ich fühle mich jetzt ausführlich beraten und mit zahlreichen Ideen mache ich mich ans Biegen des Bügels.
Der Tip von Harald ist auch interessant.

Joe
 
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Diskussionsnachricht 000070
22.09.2007, 21:12 Uhr
siganese
registriertes Mitglied


Stefan P. Wolf schrieb:

Zitat:
Norbert schrieb:

Zitat:
Hallo Stefan,
darf ich das als einen unausgesprochenen Auftrag sehen ?

Sogar als "ausgesprochenen"

Zitat:
Muss das aber erst mit unseren "Qualitätsfuzzis" abklären.
Kann nicht so ohne Weiteres das Fotomikroskop in Beschlag nehmen.
Ich mach aber die Bilder -- wie vorgeschlagen -- dauert halt a bissl.

Völig klar -- nur dürfte das vielen (wenn nicht allen) das erste Mal
einen tieferen Einblick geben, was die Haare mit der feinen Schneide
anstellen, wie eine stumpfe gegenüber einer lediglich norch nicht ab-
gezogenen aussieht und so weiter. Lass Dir Zeit -- umso besser werden
die Bilder.


Gruß, Stefan.

Ich grab da mal was aus ... (in anderen Foren sagt man auch "Leichenfledderer" dazu *ggg*) - gibt es diese Bilder nun irgenwo zu bewundern?



Gruß,
siganese :-)

--
“Man KANN SCHON, ... es ist nur ein RIESEN Haufen Arbeit.“
- Bill Murray als Phil Conners in „Und täglich grüßt das Murmeltier"
 
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Diskussionsnachricht 000071
23.09.2007, 12:18 Uhr
Frank
registriertes Mitglied


guckst du hier:
nassrasur.com/norbert/norbert3.html
 
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