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NassRasur.com-Forum » sonstiges Rasierzubehör » Loch im Pinselhaar » Themenansicht

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Autor Thread - Seiten: [ 1 ] [ 2 ] [ 3 ] -4-
Diskussionsnachricht 000075
08.07.2018, 14:22 Uhr
Lochbart
registriertes Mitglied


Stefan P. Wolf schrieb:

Zitat:
Kalkseife entfernt man mit dem Boraxbad überhaupt nicht. Kalkseife ist Folge der Verbindung von nicht restlos ausgespülter Seife mit dem Kalk des Leitungswassers, sie setzt sich beim Trocknen ees Pinsels fest und kann dann nicht mehr und nicht vollständig ausgespült werden. Die Tips im Forum zum Entfernen von Kalkseife sind uralt (Stichwort "saure Rinse"
oder "Zitronensäure").

Interessant. Du solltest den Thread vielleicht noch einmal lesen (https://forum.nassrasur.com/showtopic.php?threadid=2902&a...). Da geht es auf 20 Seiten um genau diese 2 Methoden. Boraxbad oder Zitronensäure. Wobei einige Foristen skeptisch gegenüber der Säure sind und wieder andere vor der "Chemikalie" Borax zurückschrecken. Eine einhellige Meinung konnte ich nicht herauslesen, wohl aber, dass viele von mir hochgeschätzte Foristen Borax verwenden und empfehlen - und zwar explizit gegen Kalkseife!

Von dir habe ich dort übrigens keinen Beitrag entdeckt. Vielleicht könngest du ja deine obige Ansicht dort mal zur Diskussion stellen. Mich würden die Argumente der Borax-Befüworter überaus interessieren.

Im Gegensatz zu anderen Herstellern hat bspw. Edwin Jagger bei meinem Reisepinsel Borax explizit empfohlen. Meine Pinsel stauben jedenfalls nach dem Borax Bad nicht mehr. Was soll der Staub denn sein außer Kalkseife? Dass es sich um Selbigen handelt, war dort jedenfalls einhellige Meinung oder zumindest unwidersprochen.

--
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Diskussionsnachricht 000076
08.07.2018, 14:47 Uhr
Stefan P. Wolf
Forumsgründer


@Empordan

Ich schrieb "teure Hose" (also Anzughose, sog. "feiner Zwirn") im
Vergleich zu preiswerter Jeans bei grober Verwendung, nicht der
Vergleich zwischen gut und schlecht verarbeiteter Jeans. Es geht um
die Empfindlichkeit von Materialien bei Fehlnutzung, nicht die Wirkung
der Verarbeitungsqualität bei richtiger Pflege. Genau dann, wenn man
feine Materialien möchten nicht entsprechend pflegt, kehrt sich eben
die Regel um und die teuren leiden mehr.

Und natürlich hat ein Rasierpinsel, gerade im Luxussektor, ganz
entscheidend mit Genuss, Wellness, Gefühl zu tun, das ist doch die
reine Freude an der Rasur. Nur für noch etwas feinporigeren Schaum
kauft man sich keinen Luxuspinsel. Wer das nicht empfindet, wird
den Pinsel auch nicht angemessen aufwändig pflegen, das leuchtet
mir ein. Dann ist ein einfacher Dachs, eine Borste oder Synthie die
bessere Wahl. Wenn man den Luxuspinsel gut pflegt, hält er so lange
bis die Haare abgenutzt sind, 20 Jahre sind keine Seltenheit.

--
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Diskussionsnachricht 000077
08.07.2018, 15:14 Uhr
Stefan P. Wolf
Forumsgründer


@Lochbart

Wenn Du das Gefühl hast, Borax entfernt Deine Kalkseife ausreichend
und lässt Deine Pinsel nicht mehr Haaren, dann ist es ja okay, mir
ist diese Wirkung unerklärlich, Es gilt zwar als Wasserenthärter,
aber da liegt der Kalk auch noch als Ionen in Lösung und nicht als
unlösliche Verbindung mit der Seife und fest an der Faser haftend vor.

Ich sehe Borax als Bleichmittel zur Reinigung und Desinfektion (ge-
braucht gekaufter Pinsel) und nicht als Problemloser bei haarenden
Puscheln oder häufige Regelanwendung bei hartem Leitungswasser. Das
Zitronensäurepulver ist leicht verfügbar, spottbillig, ungiftig und die
Lösung ist unschädlich beim wegschütten und extrem wirksam beim
Entkalken. Es ist das Mittel der Wahl für Kaffeemaschinen und anderes,
was mit Lebensmitteln in Berührung kommt und wirkt bis in die rauhe
Haaroberfläche, genau was man will. Es beseitigt das Haaren. Wenn
bei jemandem das auch mit Borax klappt und nicht nur das lose Puder
herausgewaschen wird, meinen Glückwunsch, ich würde es nicht verwenden,
denn besser als Zitronensäure (billig, perfekt wirksam, unschädlich und
sanft) kann es m.E. nicht sein, gibt ja nichts zu verbessern.

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Diskussionsnachricht 000078
08.07.2018, 15:50 Uhr
Empordan
registriertes Mitglied


Stefan P. Wolf schrieb:

Zitat:
Ich schrieb "teure Hose" (also Anzughose, sog. "feiner Zwirn") im
Vergleich zu preiswerter Jeans bei grober Verwendung, nicht der
Vergleich zwischen gut und schlecht verarbeiteter Jeans.
.....
Und natürlich hat ein Rasierpinsel, gerade im Luxussektor, ganz
entscheidend mit Genuss, Wellness, Gefühl zu tun, das ist doch die
reine Freude an der Rasur. Nur für noch etwas feinporigeren Schaum
kauft man sich keinen Luxuspinsel.

@Stefan P. Wolf
Das ist aber jetzt dann wohl endgültig "Äpfel mit Birnen" vergleichen.
Ich dachte es geht um Dachshaar-Pinsel und deren unterschiedliche Qualitäten.
Und nicht um Dachshaar im Vergleich zu Pferde-/Kamelborste.
Also Seiden- und Jeansstoff.
Dementsprechend dachte ich an einen Vergleich "guter Jeansstoff zu minderwertigem Jeansstoff".

Und was hilft mir der Luxuspinsel (ich verstehe jetzt deinen Gebrauch des Wortes Genuss) mit dem angeblich so edlem Haar, wenn dieser bei normalem Gebrauch (der Thread-Eröffner hat ja nicht nur einen Pinsel) solche Probleme macht?
Und da es anscheinend nicht bei jedem Thäter-Pinsel so ist, der Mann mit seinen anderen Dachspinseln sonst keine Probleme hat, liegt der Fehler zwingend bei ihm?
Er kann eben nicht mit Genuss-/Luxusprodukten umgehen?
Das ist doch einfach zu einfach und auch ein bisschen abgehoben.

Wie dem auch sei.
Das war mein letzter Beitrag zu diesem merkwürdigen Thema.
Möge sich jeder sein eigenes Urteil bilden
Ich hoffe, der Mann bekommt sein Geld zurück oder aber ein einwandfreies, fehlerfreies Luxusprodukt.

Empordan
 
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Diskussionsnachricht 000079
08.07.2018, 17:15 Uhr
Stefan P. Wolf
Forumsgründer


Wenn man partout die Beispiele nicht verstehen will...

Guter vs. minderwertiger Jeansstoff würde doch kein Beispiel sein,
es gibt doch kein strukturell minderwertiges Dachshaar, das ist doch
nicht chemisch verarbeitet wie Baumwolle, reine Natur! Es gibt grob
und fein und fein macht mehr Spaß und besseren Schaum, ist aber auch
dünner und bei Verkalkung schneller durch, ebenso wie die teure, feine
Hose, wenn man damit grobe Arbeiten verrichtet oder sie falsch wäscht
oder der Stoff verkalkt. Wie beim Pinsel.

Wenn Du keinen Sinn für solche Pinsel hast bzw. keinen Sinn in Ihnen
siehst, dann erübrigt sich jede Erklärung. Aber dann unterlasse auch
Spekulationen darüber, wie problematisch sie sind oder wie sie sich
bei normaler Benutzung verhalten. Unzählige Leute nutzen ihre THÄTER
oder andere Luxuspinsel ohne jegliches Problem, und wer Probleme hat,
kann leicht etwas dagegen tun. Es macht auch nicht jedes harte Wasser
automatisch Probleme, es muss auch Seife im Pinsel verbleiben und man
muss dichte Pinsel -- zum wiederholten Mal erwähnt -- eben viel sorg-
fältiger spülen, bei anderen reicht vielleicht kurzes Ausspülen, aber
die haben dann auch weniger Rückgrat, man kann nicht alles haben...

*Normale* Benutzung beinhaltet Reinigung und Pflege, und dann machen
sie eben keine Probleme. Mehr Arbeit, ja, aber nicht mehr Probleme. Ich
brauche mir auch keine guten Messer oder Gläser kaufen, wenn ich keine
Lust auf das Spülen von Hand habe oder ihrem Mehrwert persönlich nichts
abgewinnen kann. Jeder muss der Mehraufwand und Mehrpreis gegenüber
den (individuell bewerteten) Produkteigenschaften abwägen. Viele sind
in der Rechnung mit ihrem Thäter überglücklich. Aber ich verstehe
jeden, der sagt, mir reicht mein ABC, den ich nur kurz unter den Hahn
halten muss und wenn er nach x Jahren doch kaputt ist, war er nicht
teuer.

Für mich reicht es jetzt auch in der Diskussion -- wer seine Pinsel
verkalken lässt, der darf nicht "Mangel" und "Kulanz" rufen, wenn sie
das (im wahrsten Sinne des Wortes) krumm nehmen. Ich habe noch von
keinem Pinsel gehört, der ohne Verkalkung gehaart hat und ebenso von
keinem, der nach Aufnahme des regelmäßigen Zitronensäurebads in die
Routine nicht damit aufgehört hat, insofern sehe ich keinen Grund für
irgendwelches Hersteller-Bashing, nur weil die auf diesen Umstand
hinweisen und zu Recht einen Austausch ablehnen. Schon gar nicht, weil
die Pinsel ja nicht kaputt und unbrauchbar sind! Das gibt es doch
überall, dass es Dinge gibt, die man beachten sollte, die aber an
manchen folgenlos vorbei gehen oder nicht bei jedem Setting identisch
auftreten, das ist bei Pinseln eben Seife und Kalk.

Dass es bei anderen Anwendern mit dem gleichen Modell keine Probleme
gibt oder bei anderen Modellen beim gleichen Benutzern, liegt einfach
an der Natur des schleichenden Kaputtgehens -- das ist nicht vorher-
berechenbar -- zwei identische Autos, die man mit zu wenig Öl fährt,
gehen auch nicht am gleichen Tag kaputt, da spielen zu viele Dinge
hinein, das ist wie mit dem Rauchen und den Folgen. Kein vernünftiger
Mensch zweifelt die Gefährlichkeit an, aber ich rauche doch nicht,
weil ganz viele Leute nicht oder erst später krank werden. Kalk nicht
entfernen ist wie Rauchen, auf eigene Gefahr und bitte nicht klagen,
wenn der Pinsel krank wird oder mit den gesunden Pinseln argumentieren
oder dem Pinsel die Schuld geben. Das Haar ist aus Hornmaterial un-
terschiedlicher Dicke, es wird von der Seife und dem Wasser genau so
weich gemacht wie das Barthaar, die Seife wirkt chemisch und das
Scheuerpulver physikalisch. Das ist nun einmal so, der Hersteller
kann da nichts machen. Es gibt Faktoren, die diese Angriffe mehr oder
weniger begünstigen, aber die haben wir nun ausführlich besprochen.
Zwei Pinsel mit gleichem Haar und gleicher Dichte sind nicht mehr
oder weniger empfindlich zu binden, ein Herstellungsfehler mit dem
Effekt (Haaren oder Lochbildung) beim einen und beim anderen nicht
ist einfach nicht denkbar. Das wird jeder bestätigen, der etwas von
Rasierpinseln versteht.

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Diskussionsnachricht 000080
08.07.2018, 17:36 Uhr
Elbe
registriertes Mitglied


Stefan, ich stimme Dir in jedem Punkt zu. Und die, die meinen, es müsse ein fehlerhaftes Produkt sein, etwas anderes ist ja gar nicht denkbar, sollen doch bitte mal ein schlüssiges Szenario darlegen, wie denn ihrer Meinung so eine Lochbildung entstehen kann.

Es ist allerdings in den heutigen Internetzeiten so, daß es für den Hersteller eines Produkts oder den Verkäufer wohl sinnvoller ist, in einem Schadenfall kulant zu sein, mit den Zähnen zu knirschen und den Pinsel zu tauschen. Natürlich hat der Anwender nie den geringsten Fehler gemacht, das versteht sich von selbst… Aber man sieht hier exemplarisch sehr schön, wie so etwas eine Riesenwelle werden kann, und wie schnell so etwas in ein Herstellerbashing ausartet.

Diese Nachricht wurde am 08.07.2018 um 17:37 Uhr von Elbe editiert.
 
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Diskussionsnachricht 000081
08.07.2018, 17:52 Uhr
Lochbart
registriertes Mitglied


Wo wird denn hier ein Hersteller "gebasht"? Geht's auch ne Nummer kleiner? Das ist auch so ne Internetmanie: gleich die Hater- oder Basherkeule auspacken, wenn's mal ungemütlich wird.


Ganz konkret: Im vorliegenden Fall hätte sich der Hersteller zunächst mal mit einer Schuldzuweisung an den Kunden zurückhalten können und auf die Einsendung warten. Wenn es so einfach ist, den Pinsel wieder in Form zu bringen, wie hier beschrieben, hätte man das für den Kunden machen können, verbunden mit einer freundlichen Erklärung bzw. Bitte, zukünftig mit weniger Druck zu agieren.

In meinem Fall hätte mir eine sachliche Diskussion über die möglichen Ursachen gereicht, denn ich hatte gar nicht nach Ersatz, sondern nur nach einer Begründung gefragt. Es war ihnen aber anscheinend zu mühsam. Mails von Kunden zu ignorieren, ist jedenfalls keine sehr kluge Strategie.

In beiden Fällen war das Verhalten der Anbieter nicht besonders kundenorientiert oder klug. Immerhin gibt ihnen dass Internet heute die Gelegenheit, zu erfahren, warum Kunde x oder y unzufrieden ist. So könnte man es auch sehen.

PS: Riedel-Gläser sind übrigens spülmaschinenfest. Nur mal so.

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Diese Nachricht wurde am 08.07.2018 um 17:55 Uhr von Lochbart editiert.
 
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Diskussionsnachricht 000082
08.07.2018, 17:55 Uhr
Stefan P. Wolf
Forumsgründer


Der Tausch des Pinsels (der ja nicht einmal kaputt ist und sich bei
etwas Pflege wieder erholt -- ich kenne bisher keinen Fall, in dem
sich das nicht gegeben hat) würde ja beim Beharren auf korrekte
Behandlung mit hoher Wahrscheinlichkeit wieder über kurz oder lang
zeigen.

In den Luxuspinseln steckt unheimlich viel teure Handarbeit eines
Pinselmachers, der gibt seinen Lohn nicht zurück. Den gleich zu
tauschen bei ein paar Dutzend Haaren (bei zigtausenden) oder einer
Kuhle, wäre ja Wahnsinn und bei der genannten Herkunft (totes Tier!)
auch etwas pervers. Diese Wegwerfmentalität mit noch uneingeschränkt
nutzbaren Produkten geht doch gar nicht. Ich kenne auch keinen Her-
steller, der das so macht, wäre auch ein m.E. völlig falsches Signal.

Wenn die Schäden durch exzessive oder fortgesetzte Fehlbehandlung so
groß sind, dass der Kopf ersetzt werden muss, wäre ein vernünfties
Entgegenkommen ein neuer Kopf zum Supersonderpreis (Selbstkosten),
das wäre nun aber wirklich alles, was man erwarten darf.

Unsere Branche ist eine, bei der die Hersteller mit viel Handarbeit
eine vergleichsweise winzige Marge haben und das bei hohem Waren-
und Lohneinsatz, da ist keine Luft, sich wie Amazon zu verhalten.

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Diskussionsnachricht 000083
08.07.2018, 18:03 Uhr
Stefan P. Wolf
Forumsgründer


Lochbart schrieb:

Zitat:
Ganz konkret: Im vorliegenden Fall hätte sich der Hersteller zunächst mal mit einer Schuldzuweisung an den Kunden zurückhalten können und auf die Einsendung warten. Wenn es so einfach ist, den Pinsel wieder in Form zu bringen, wie hier beschrieben, hätte man das für den Kunden machen können, verbunden mit einer freundlichen Erklärung bzw. Bitte, zukünftig mit weniger Druck zu agieren.

Der Hersteller hat doch gar nichts anderes getan, als die Überprüfung
anzubieten, weißt Du mehr? Und selbst wenn, bist Du für irgendwas
Experte? Kannst Du aus Bildern und Beschreibung und Deiner Erfahrung
mit Dutzenden gleichen Fällen gar nichts ableiten? Es gibt Symptome,
da muss man etwas nicht in der Hand haben, da reichen Bilder oder
Videos. Das ist ja nun keine Raketentechnik oder Medizin...

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Diskussionsnachricht 000084
08.07.2018, 18:12 Uhr
Empordan
registriertes Mitglied


Stefan P. Wolf schrieb:

Zitat:
Unsere Branche ist eine, bei der die Hersteller mit viel Handarbeit
eine vergleichsweise winzige Marge haben und das bei hohem Waren-
und Lohneinsatz, da ist keine Luft, sich wie Amazon zu verhalten.

Jetzt muss ich doch noch mal fragen:
Der Forumsgründer ist auch Luxuspinselbauer?
Oder welche Branche ist gemeint?

Dann verstehe ich so manche Äußerungen auch viel besser....
 
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Diskussionsnachricht 000085
08.07.2018, 18:16 Uhr
Stefan P. Wolf
Forumsgründer


Übrigens haben nicht nur wir und andere Händer, sondern auch Thäter
offenbar eine ausführliche Anleitung online, ich war schon so lange
nicht auf der Seite. Da ist das mit der Kuhle beschrieben und abgebil-
det (analog zur kurzen Sequenz im Video) und auch die Sache mit dem
Ausspülen mehr als deutlich betont. Das ist also der passende Text zum
Aufschäum- und Ausspülvideo.

Das Gesagte gilt für jeden Naturhaarpinsel jeder Art und jeder Marke,
und jeder Hersteller ist sich da völlig einig. Und es klappt auch so,
wie angegeben.

https://www.dachs-rasierpinsel.de/ratgeber.html

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Diskussionsnachricht 000086
08.07.2018, 18:20 Uhr
Stefan P. Wolf
Forumsgründer


Empordan schrieb:

Zitat:
Stefan P. Wolf schrieb:

Zitat:
Unsere Branche ist eine, bei der die Hersteller mit viel Handarbeit
eine vergleichsweise winzige Marge haben und das bei hohem Waren-
und Lohneinsatz, da ist keine Luft, sich wie Amazon zu verhalten.

Jetzt muss ich doch noch mal fragen:
Der Forumsgründer ist auch Luxuspinselbauer?
Oder welche Branche ist gemeint?

Dann verstehe ich so manche Äußerungen auch viel besser....

Die Rasurprodukte-Branche. Das gesagte gilt für alle Manufakturprodukte
der Branche, egal ob Luxusmesser, Luxushobel oder Luxuspinsel. Den
Luxus hat der Kunde, nicht die Manufakturen, reich werden eher die
Mainstreamhersteller. Wir sind kein Hersteller, aber das war sicher
rhetorisch gefragt.

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Diskussionsnachricht 000087
08.07.2018, 19:14 Uhr
Jones
registriertes Mitglied


Ajax Glasrein erwärmen, Pinsel in die Tasse stellen, der ist hinterher wie neu.

Borax kriegt Normalmensch kaum noch und ist auch unnötig.

Hier wird echt vieles übertrieben. In dem Video von Thäter wird übrigens perfekt gezeigt, wie man sich den Pinsel ruiniert.

--
Member of "Club 41" , Arko, Omega Sauborste, Pitralon.
 
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Diskussionsnachricht 000088
08.07.2018, 19:21 Uhr
knorki
registriertes Mitglied


Stefan. Wie machst du das mit der Zitronensäure? Ganz handelsübliche, die auch zum entkalken von Haushaltsgeräten sind oder?

Bin mir unsicher bei der Dosierung und der Einwirkzeit.

Sorry für OT

--
Rockwell 6S
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Mühle Silberspitz
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Diskussionsnachricht 000089
08.07.2018, 19:23 Uhr
Stefan P. Wolf
Forumsgründer


Klingt ja gruselig, Alkohole und Parfüm erhitzen und den guten Pinsel hinein?

https://www.igefa.de/sites/default/files/datenblaetter/me...

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Diskussionsnachricht 000090
08.07.2018, 19:31 Uhr
Stefan P. Wolf
Forumsgründer


@knorki: ich mache das wie hier im Forum unter "saure Rinse" von
AndreasTV beschrieben, also ein viertel bis halber Teelöffel (sein
Kaffeelöffel meint das gleiche, nicht etwa ein Kaffeepulvermaß!)
auf eine große Tasse, lieber öfter mild wiederholen als selten und
stark:

forum.nassrasur.com/showtopic.php?threadid=18871&page...

Gemeint ist kristalline Zitronensäure, kostet selbst in Lebensmittel-
qualität nix, man braucht ja so wenig. Gibt es im Drogeriemarkt für
5 Euro oder weniger pro kg.

@Lochbart
Was sind denn die Argumente gegen Zitronensäure?

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Diskussionsnachricht 000091
08.07.2018, 20:25 Uhr
Lochbart
registriertes Mitglied


Stefan P. Wolf schrieb:

Zitat:
@Lochbart
Was sind denn die Argumente gegen Zitronensäure?

Aus meiner Sicht gibt es keine. Im genannten Thread gab es sowohl gegen Borax als auch gegen Zitronensäure Bedenken, die aber weder überzeugen konnten noch auf eine Mehrheit stießen. Quintessenz war, dass einige es so und einige so machen und beides funktioniert.

Nachem meinem Plisson ein Zettel beilag, der die Reinigung mit Borax empfahl und einige der Silberrücken hier das in dem genannten Faden empfahlen, hatte ich mir mal einen 1,5kg Beutel besorgt. Der war spottbillig und ist, wie du dir vostellen kannst, immer noch fast voll.

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Diskussionsnachricht 000092
08.07.2018, 20:29 Uhr
Lochbart
registriertes Mitglied


Stefan P. Wolf schrieb:

Zitat:
Das Gesagte gilt für jeden Naturhaarpinsel jeder Art und jeder Marke,
und jeder Hersteller ist sich da völlig einig. Und es klappt auch so,
wie angegeben.

https://www.dachs-rasierpinsel.de/ratgeber.html

Das reicht aber nicht aus. Ich spüle meine Pinsel mindestens eine Minute, nachdem die letzte Seife ausgetreten ist, noch mindestens 1 Minute auss. Dann kommen sie noch für 2-3 Minuten in ein Glas mit klarem Wasser. Der bei dir erworbene Thäter bspw. staubte dennoch nach 10-15 Rasuren. Habe ihn gestern mal mit Spülmitel versucht zu reinigen. Also alles wie dort empfohlen. Staubt immer noch. Dann wird das wohl mal meine erste Zitronensäurenreinigung

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Diskussionsnachricht 000093
09.07.2018, 17:54 Uhr
dailysoap
registriertes Mitglied


Kalkseife ist extrem schwerlöslich. Daran ändert sich durch den Einsatz von Spülmittel nichts.
Die Kosmetik-Pinselreiniger reinigen Pinsel, die nicht für Rasurzwecke
gedacht sind und beseitigen Schmutz und Fett, Kalkseife dagegen nicht.
Löst verdünnte Zitronensäure-Lösung tatsächlich Kalkseife und nicht vielmehr nur den Kalk?

Vor einiger Zeit haben ausgewiesene Rasierpinselhersteller (darunter Plisson) Borax als Pinselreiniger empfohlen.
Ich halte Borax weiterhin für eine sehr gute Wahl, aus eigener Erfahrung, die ich hier mal mitgeteilt habe.
Die milchig-weiße Brühe (ein Foto muss es hier auch noch geben) nach der Pinselreinigung ist ein eindrucksvoller Hinweis für die Reinigung. Die Pinsel waren hinterher völlig "entstaubt", weich und geschmeidig
und saugten sich ungehindert wieder mit Wasser voll.
Borax ist der Pinseljungbrunnen.
 
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Diskussionsnachricht 000094
09.07.2018, 19:07 Uhr
Pinselkasper
registriertes Mitglied


Ich nehme ebenfalls Borax zu Pinselreinigung. Wem das aber zu riskant scheint, kann auch den Pinselreiniger von Dr. Dittmar nehmen. Den benutze ich im Wechsel mit Borax auch und bin sehr zufrieden damit.

--
Ich lebe über meine Verhältnisse, aber immer noch unter meinem Niveau!
 
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Diskussionsnachricht 000095
09.07.2018, 19:38 Uhr
Stefan P. Wolf
Forumsgründer


dailysoap schrieb:

Zitat:
Löst verdünnte Zitronensäure-Lösung tatsächlich Kalkseife und nicht vielmehr nur den Kalk?

Aus dem Erfolg bei staubenden, haarenden Pinseln zu schließen, muss
es funktionieren. Bisher hat noch jeder, dem ich es als Gegenmittel
empfohlen habe, vom Erfolg berichtet.

Mindestens Thäter und -- wie oben berichtet -- Mühle bevorzugen die
Zitronensäure. Wenn wirklich beides klappt, dann ist es nur wichtig,
man tut überhaupt etwas, wenn der Pinsel staubt oder schon haart.
Und "weich und geschmeidig" hilft natürlich auch gegen Kuhlen, die
im verkalkten Pinsel praktisch fixiert sind, die Flexibilität, also
"Rückstellkraft" fehlt dann.

Und wie erwähnt: es haart noch eine Zeit weiter, wenn viele Haare schon
fast durchgescheuert sind, aber wird schnell weniger und landet dann
bei dem "gelegentlich 'mal ein Haar".

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Diskussionsnachricht 000096
15.07.2018, 12:54 Uhr
Baas vant Spill
Moderator


Mehrere OT-Nachrichten und persönliche Angriffe habe ich entfernt. Haltet euch bitte an die Forumsregeln -> Forumsdiskussion #1156: [F-FAQ-003: Verbindliche Reg...]

Zitat:
- Schreibe nur zum Thema "NassRasur", beteilige Dich nicht an ab-
schweifenden Diskussionen!

- Bleibe höflich und sachlich, Vorsicht mit Ironie: bedenke, man
kennt Dich nicht und sieht auch Deine Mimik nicht!

- Überlege STETS, ob eine persönliche Erwiderung von Dir nicht
besser als private Nachricht erfolgen sollte. Bei Hinweisen zu
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