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NassRasur.com-Forum » Rasiermesser und Zubehör » ChefMe Schärfsteine gekauft » Themenansicht

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Autor Thread - Seiten: -1-
Diskussionsnachricht 000000
29.12.2018, 22:18 Uhr
bärtige_lady
registriertes Mitglied


Hallo zusammen,

ich habe seit heute Schärfsteine von ChefMe. Ich hoffe die sind ok, vielleicht habt ihr Erfahrung damit?

Die Körnungen sind

1 Stein mit 1000/400
1 Stein mit 8000/3000

ich bin gespannt ob ich damit klarkommen werde.
Ist schließlich mein erster Versuch ein Messer sowie ein Rasiermesser zu schärfen.
 
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Diskussionsnachricht 000001
30.12.2018, 00:32 Uhr
stoppdiestoppel
registriertes Mitglied


Noch nie gehört. Eine besonders interessante Frage dürfte sein, ob die Körnungen wirklich mit, bspw., Naniwas vergleichbar sind (zweite Frage: Sind die Korngrößen relativ homogen oder ist jede Körnung durch gröbere Körner kontaminiert?).
Bei mir stand mal jemand mit seinem eBay-8000er und ich dachte erst, er hätte eine Terracottafliese von seinem Hauseingang mitgebracht.

Auf jeden Fall solltest Du die Steine vorher auf Nassschleifpapier (z.B. 400er) abrichten. Dann wird es spannend. Ob der erste Schärfversuch aber auf, im Zweifelsfall, mittelmäßigem Material zu absolvieren sein sollte, steht auf einem anderen Blatt. Nun hast Du die Steine. Aber der hohe Preis der Naniwas wird sicher schon seinen Grund haben.
Ach ja, noch was: Schärfe besser nie Küchenmesser und Rasiermesser auf dem selben Stein. Last but not least: Die 400er-Seite würde ich für den Anfang erst mal "beiseite legen".
 
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Diskussionsnachricht 000002
30.12.2018, 11:15 Uhr
Severin
registriertes Mitglied


stoppdiestoppel schrieb:

Zitat:
Ach ja, noch was: Schärfe besser nie Küchenmesser und Rasiermesser auf dem selben Stein.

Dürfte ich da nochmal nachhaken, warum nicht?
 
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Diskussionsnachricht 000003
30.12.2018, 11:23 Uhr
Alvaro
registriertes Mitglied


@Severin
Weil Küchenmesser sich ggf. in den Stein einarbeiten bzw. anders einarbeiten.
Das Rasiermesser liegt dann nicht mehr gleichmäßig auf bzw wird nicht gleichmäßig geschärft.
 
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Diskussionsnachricht 000004
30.12.2018, 11:25 Uhr
stoppdiestoppel
registriertes Mitglied


Sorry, dass ich das nicht erklärt habe. Durch das Schärfen eines Küchen- oder Taschenmessers ist die Oberfläche nicht mehr so plan, wie sie es für ein Rasiermesser sein muss. Der Zustand der Oberfläche muss für diesen Zweck einfach tadellos sein. Eine nahezu perfekt glatte und gerade (!) Oberfläche ist erforderlich. Daher auch das notwendige Abrichten vor dem ersten Gebrauch. Das geht ziemlich gut auf einer Ceran-Oberfläche oder einer dicken, wirklich geraden Glasscheibe. Du legst da Dein Nassschleifpapier drauf und feuchtest es an. Nun malst Du mit einem Bleistift ein beliebiges Kreuzmuster auf den Stein und beginnst, diese Seite unter gleichmäßigem Druck auf dem Nassschleifpapier zu schleifen. Zwischendurch kontrollierst Du, wo noch Reste des aufgemalten Musters zu erkennen sind => dies sind die "Täler" auf dem Stein, die noch nicht vom Schleifpapier erreicht wurden. Du schleifst so lang weiter, bis alle Reste des Bleistifts weggeschliffen wurden. Das Prozedere wiederholst Du dann pro Seite 3-4 mal.
Achte bitte darauf, den entstehenden Schleifschlamm regelmäßig zu entfernen. Jede Korngrößenseite bedarf eines neuen Blattes Nassschleifpapier, denn sonst kontaminierst Du die verschiedenen Seiten mit Korngrößen der anderen Seiten.
Wenn der Stein fest genug ist, wird das Ergebnis eine Weile Reichen. Ich würde nach, vielleicht, 20 Messern mal mit einem Metalllineal prüfen, ob die Oberfläche wirklich noch plan ist. Mit dem bloßen Auge sieht man das nicht ohne Hilfsmittel. Wenn Du das Lineal jedoch mit der Kantenseite am Stein anlegst, sollte über die gesamte Länge des Steins kein Licht mehr unter dem Lineal durchscheinen. Wenn doch, ist der Stein nicht mehr plan.

Diese Nachricht wurde am 30.12.2018 um 11:28 Uhr von stoppdiestoppel editiert.
 
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Diskussionsnachricht 000005
30.12.2018, 18:04 Uhr
Severin
registriertes Mitglied


Vielen Dank euch beiden, für die ausführliche Erläuterung. Besonders die Abrichtanleitung wird definitiv noch hilfreich werden.

Nur zum Verständnis, konsequente Nutzung der einen Seite des Schleifsteines für das Rasiermesser, die andere für ein Küchenmesser dürfte allerdings in Ordnung sein, oder?

Einen schönen Sonntag,
Severin
 
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Diskussionsnachricht 000006
31.12.2018, 15:27 Uhr
stoppdiestoppel
registriertes Mitglied


Ja, ganz genau so ist es! Nur brauchst Du für Dein Rasiermesser sicherlich drei der vier Seiten.

Guten Rutsch!
 
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Diskussionsnachricht 000007
31.12.2018, 16:41 Uhr
peter-k
registriertes Mitglied


Hallo Severin,

mir ist nicht klar, welche Körnungen Du für Deine Küchenmesser nehmen willst, eine reicht ja nicht.

Gruß
Peter
 
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Diskussionsnachricht 000008
31.12.2018, 18:38 Uhr
Severin
registriertes Mitglied


Hallo Peter,

Eigentlich hatte ich nicht an bestimmte Körnungen gedacht, nur daran, mir statt z.B. einem Kombistein 3000/5000 lieber einen reinen "zweiseitigen" 5000er zu besorgen, um dann die eine Seite des Steines für Rasiermesser besonders plan zu halten und zu nutzen, die andere Seite für Küchen- oder Taschenmesser. Wie gesagt, reine Überlegung, mir ist schon klar, dass ich zum Schleifen eines Messers egal welcher Art mehrere verschiedene Körnungen benötige. Es ging nur darum, momentan noch nicht im Haushalt vorhandene weitere, feinere Körnungen (>6000) so zu kaufen, dass sie evtl. neben dem Rasiermessernachschleifen auch für anderes verwendet werden können.

Grüße und einen guten Rutsch,
Severin
 
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Diskussionsnachricht 000009
31.12.2018, 22:13 Uhr
Wombat1964
registriertes Mitglied


"Besonders die Abrichtanleitung wird definitiv noch hilfreich werden"

Ich denke mal, dass für Dich neben der Abrichtanleitung für die Steine auch eine Übungsstunde beim freihändigen Schleifen eines Messer (nicht Rasiermesser!) auf so einem Stein wichtig ist. Ich habe dazu in Solingen dieses Jahr bei Böker einen ganztägigen Kurs besucht und das dauert schon etwas, bis da was vernünftiges raus kommt. Die Bestimmung und Einhaltung des richtigen Schleifwinkels ist für einen Anfänger nicht ohne und sollte z.B. mit der "Edding-Methode" geübt werden.

Nicht ohne Grund sind Schleifsysteme, die die Steine in einem voreingestellten Winkel führen oft für einen Gelegenheitsschärfer die bessere Wahl. Ich denke da an das Lansky-System, mit dem man sofort recht gute Resultate erreicht, welche für alle Arten von Gebrauchsmessern ausreichen.

Für akzeptabel scharfe Küchenmesser musst Du Dein Instrumentarium noch um einen Spannriemen (nicht Streichriemen wie für Rasiermesser) und Chromoxid-Paste erweitern. Beim Böker-Kurs wurde fast 1/3 der Übungszeit auf das richtige Ledern auf dem festen Spannriemen mit und ohne Chromoxid verwandt.

Fast alles findet sich hier im Forum, aber egal ob Steine, Riemen und die richtige Technik - da brauchst Du für Messer und Rasiermesser völlig unterschiedliches Equipment und auch Know-How!!

WOMBAT

Diese Nachricht wurde am 31.12.2018 um 22:15 Uhr von Wombat1964 editiert.
 
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Diskussionsnachricht 000010
01.01.2019, 11:03 Uhr
Guzzista
registriertes Mitglied


Ich spiele mal den Bösen. Was können Naniwa, oder Belgische Brocken, was so ein 15€ Stein von Amazon nicht kann?
 
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Diskussionsnachricht 000011
01.01.2019, 11:18 Uhr
stoppdiestoppel
registriertes Mitglied


Ich finde die Idee grundsätzlich auch spannend, aber die günstigen Steine, die ich zumindest in der Vergangenheit gesehen habe, ließen doch starke Zweifel aufkommen.

Zunächst bestanden meist fühlbare Körnungs-Unterschiede. Ein Naniwa-8000er fühlt sich zumeist deutlich feiner an als ein Billig-8000er.
Der letzte Billig-8000er, den ich gesehen habe, (die besagte Terracotta-Fliese) war so weich, dass es dessen Besitzer geschafft hatte, mit wenigen Schärf-Versuche sichtbare Unebenheiten in den Stein einzubringen.
Was zudem unklar ist, ist die Homogenität der Korngrößenverteilung.

Man kann sicher nicht sagen, dass billig grundsätzlich schlecht ist, aber ich halte die Wahrscheinlichkeit für größer, an schlechte Qualität zu gelangen. Sehr viele Steine dürften sich auch tummeln, die unter zig Labels gehandelt werden. Ob Stein "SuperSharp 3000X" zudem in einem halben Jahr noch aus dem selben Werk stammt/die selben Eigenschaften hat - wer weiß das schon wirklich?
Ich denke daher schon, dass man in der Mehrzahl der Fälle einfach Lehrgeld bezahlt. Die Naniwas (oder Shaptons) schafft man ein mal an und die werden bei den meisten Nutzern viele, viele Jahre halten. Ich glaube, dass die Stein-Sammelwut hinterher nur aus Neugier beginnt. Aber sein müsste es eigentlich nicht, wenn man mal Qualität gekauft hat.
Bei vielen Billig-Steinen dürfte es aber einfach anders aussehen.

Diese Nachricht wurde am 01.01.2019 um 11:21 Uhr von stoppdiestoppel editiert.
 
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Diskussionsnachricht 000012
01.01.2019, 11:27 Uhr
Guzzista
registriertes Mitglied


Genau da habe ich auch meine Bedenken - die Konstanz.

Nach allem was ich so gelesen habe tendiere ich zu Folgendem: Rasiermesser eingangs von einen erfahrenen Schleifer bearbeiten lassen und dann lediglich erhalten.
Entweder mit Riemen und Paste, oder mit einem Finish Stein wie einem GBB oder noch feiner (12.000er Synthetik).
Somit kann der Anfänger nicht viel falsch machen, wie zb einen 400er Stein nehmen und alles vom Messer schleifen...
 
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Diskussionsnachricht 000013
01.01.2019, 11:37 Uhr
stoppdiestoppel
registriertes Mitglied


Bei den Amerikanern sind "Touch ups", also das von Dir angesprochene Auffrischen, nach teilweise wenigen Rasuren (15-30) augenscheinlich deutlich verbreiteter als hier. Ich handhabe es ähnlich.
Bewährt hat sich bei mir einmal der 8000er Naniwa und ein blaugrüner Thüringer. Danach kommen ein paar Züge auf dem Pastenriemen (teilw. auch Diamant) und Leder.
Einen 12.000er halte ich persönlich für nicht notwendig, auch, wenn ich ihn selber besitze (aber kaum noch nutze). Ich kann nach dem Pastenriemen keinen Schärfen-Unterschied zwischen 8000er und 12000er feststellen und ich würde mich sogar zu der Behauptung hinreißen lassen, dass man sogar nach dem 5000er das selbe Ergebnis hinbekommen kann.
 
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Diskussionsnachricht 000014
01.01.2019, 11:55 Uhr
EasyRider
registriertes Mitglied


stoppdiestoppel schrieb:

Zitat:
..und ich würde mich sogar zu der Behauptung hinreißen lassen, dass man sogar nach dem 5000er das selbe Ergebnis hinbekommen kann.

Kann man! Wie mir meine Experimente mit dem BBB und anschließend Diamantspray von Ken Schwartz bewiesen haben.

--
In allen Schliffarten Dachs, Ross und Sau und auch den ein oder anderen Synthie Jede Menge Am liebsten schön schlotzig Von Armani bis Wodka
 
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Diskussionsnachricht 000015
01.01.2019, 12:53 Uhr
Alvaro
registriertes Mitglied


Mein erstes, im Laden gekauftes, neues Rasiermesser habe ich bei einem Händler gekauft der früher auch Klingen für die Medizinische Forschung geschärft hat.
Bei diesen Klingen sind die Ansprüche noch höhere wie bei Rasiermessern.
Dieser Händler verfügte über mehrere Jahrzehnte professioneller Erfahrung im Schärfen von Klingen jeder Art.
Er hat mir einen 3k/8k von Wüsthof verkauft, und im Anschluss einen Pastenriemen empfohlen.
Das von ihm geschärfte, und verkaufte, Rasiermesser ist vorbildlich schärf, und gehört zu meinen besten.
Das zeigt mir, dass man keinen Stein über 8k brauch, alles darüber ist "unsere Spielerei".
Der Pastenriemen hat ja auch eine gewisse Körnung, und ersetzt damit sicherlich den Finisher.
Das größte Problem wird die Handhabung sein.
Da das ledern an sich für Anfänger schon ein Problem darstellt ist die Gefahr mit einem Pastenriemen "Mist zu bauen" erheblich höher.
 
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Diskussionsnachricht 000016
03.01.2019, 21:52 Uhr
EasyRider
registriertes Mitglied


Hat man einen Coticule, genügt ein Stein!
Das nennt man dann EINSTEIN-Schärfen.
Assoziationen mit dem berühmten Albert (dieses Nachnamens) sind durchaus zulässig.
Denn GBB und IQ gehören zusammen wie siamesische Zwillinge....

--
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Diskussionsnachricht 000017
11.04.2019, 16:21 Uhr
schalk70
registriertes Mitglied


Hallo.

Ich bin als "AufmeinerstesRasiermesserWarter" gerade hier unterwegs und versuche mich über Leder, Riemen, Pasten und Steine zu informieren.
Jetzt bin ich in dem Zusammenhang auch über besagtes ChefMe Angebot gestolpert und frage mich wie die Sache hier weiter gegangen ist...
Taugt das Angebot tatsächlich nichts, wie hier allgemein befürchtet, oder lohnt es sich, die Steine doch mal als Alternative ins Auge zu fassen...als Einsteiger will ich zwar was halbwegs Brauchbares anschaffen, aber es muss auch keinen Kleinwagen kosten, wenn Ihr wisst was ich meine...

Ist prinzipiell die Range 400-8000 eine Sinnvolle für Rasiermesser - die 400 eher nicht, soweit hab ich das hier schon begriffen

Danke

Uwe

--
Und der Fisch schwamm davon
 
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Diskussionsnachricht 000018
23.04.2019, 20:26 Uhr
stoppdiestoppel
registriertes Mitglied


Sorry für die späte Antwort (zumindest meine Wenigkeit war im Urlaub).

Also: Ich persönlich würde im Zweifelsfall (und ein solcher liegt hier vor) ganz klar das Geld in Naniwas anlegen. Den 800/5000 und den 3000/8000 bekommt man schon zusammen für 165€. Das ist kein Kleinwagen, das sind auf Dauer Peanuts. Mehr Stein braucht kein Mensch (mehr Stein *will* höchstens der Mensch). Dann legst Du noch 15€ für einen Steinhalter drauf und fertig ist die Sache. Einen Pastenriemen, einen Abziehriemen, und schon kann man bis zum Lebensende für sich selber schärfen.

Ich sehe einfach das folgende Problem: Man steht am Anfang, kann nicht schärfen, kann Steine nicht beurteilen und beginnt dann direkt mit zweifelhaftem Material, auf dem vielleicht ein erfahrenerer Schärfer mit Mühe ein Rasiermesser scharf bekommt. Und selbst das kann fraglich sein. Warum sollte man sich das antun?
 
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Diskussionsnachricht 000019
24.04.2019, 17:32 Uhr
schalk70
registriertes Mitglied


Eben...Danke

--
Und der Fisch schwamm davon
 
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Diskussionsnachricht 000020
24.04.2019, 18:55 Uhr
Alvaro
registriertes Mitglied


Ich kann stoppdiestoppel nur zustimmen.
Gerade am Anfang ist es wichtig so wenig wie möglich "Unbekannte" zu haben.
Mit den Naniwas kann man sich darauf verlassen, dass ein mangelhaftes Ergebnis NICHT am Stein liegt.
Es geht zwar auch mit anderen Steinen, dann brauch man aber "Beistand" von einem erfahrenen Schärfer der diese Steine kennt um verbindlich sagen zu können woran es liegt.
 
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Diskussionsnachricht 000021
03.06.2019, 10:09 Uhr
schalk70
registriertes Mitglied


Nachdem ich mir ja eure Bemerkungen stets zu Herzen nehme, hatte ich mich u.a. für den SunTiger 1000/6000 entschieden.
Den hab ich gestern mal "eingeweiht" und tatsächlich innerhalb von einer knappen Stunde vier eigentlich gute, aber völlig unbrauchbare Messer meiner Schwiegereltern wieder damn scharf bekommen...für Küchenmesser braucht es in der Tat nichts anderes. Mein lieber Mann.
Und der Stein ist immer noch plan - hier wurde ja auch schon gesagt, KM und RM dürfen nicht über den selben Stein.

Vorher konnte ich mir alle vier ungelogen quer über den Arm ziehen ohne Schnitt oder auch nur Kratzer, jetzt sieht mein Arm aus, als hätte ich ein paar Pflaster abgezogen - lustiger Annblick bei braunen Haaren auf weißer Haut...

Jetzt muss ich nur noch bei Gelegenheit mal die anderen beiden ( ca 3000 aus Frankreich und ca 12000 aus China ) testen, aber mein Aufbereitungsprojekt soll ja auch irgendwann weiter gehen...

--
Und der Fisch schwamm davon
 
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Diskussionsnachricht 000022
23.06.2019, 13:06 Uhr
HorstamStart
registriertes Mitglied


Hallo,
Ich hoffe hier nicht viel zu spät zu sein, will aber noch meinen Senf dazugeben:
Vor Jahren begann auch ich mit diesen 15€ Kombisteinen vom grossen A oder der Bucht, kann nun aber ehrlich sagen das diese Mist sind!
Klar bekommt man mit gaaaanz viel Geduld Küchen- und Taschenmesser damit auf eine leidliche Schärfe, ABER: es dauert und dauert... zudem bemerkte ich schon ab Naniwa (Traditional/Economy) der Körnung 1000 ein besseres Ergebnis als mit der kompletten Billigreihe bis hinauf zum 8000er.
Seit ich auf höherwertigere Steine umgestiegen bin erreiche ich wesentlich schneller die gewünschten Ergebnisse, und mehr noch, ab Naniwa T 8000 quasi Spiegelpolitur mit dem Effekt fliegender Haare/bravourösen HHT.
Ich kann euch nur empfehlen möglichst auf die unbekannten Billigstangebote zu verzichten, spart zur Not einen Monat länger, und dafür bekommt ihr Steine die Alle Messerarten bearbeiten können, ohne einschränkungen!

OT: ich persönlich arbeite mittlerweile mit der Traditional/Economy Serie von Naniwa, diese sind mit die günstigsten dieses Herstellers und dennoch empfehlenswert. Das soll jedoch keine Werbung sein, andere Hersteller haben ebenso Top Produkte, nur kosten diese halt immer etwas mehr als -leider- unbrauchbarer Kram mit dubiosen Bezeichnungen.

MfG

--
Eigenbau, Sau, Proraso, Hochprozentig, Eigenbau und das alles ohne
 
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