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NassRasur.com-Forum » Rasiermesser und Zubehör » Hochwertiges RM gesucht » Themenansicht

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Autor Thread - Seiten: -1-
Diskussionsnachricht 000000
27.10.2019, 00:56 Uhr
Sörn
registriertes Mitglied


Hallo ins Forum!
Ich bin auf der Suche nach einem hochwertigem neuen RM, also dem Messer fürs Leben.
Ich habe mich lange vor einem echten RM gedrückt, da ich vor allem das Schleifen als Laie nicht für machbar hielt. Jetzt möchte ich mich doch mal da dran wagen.

Vor längerer Zeit schrieb ich hier mal im Forum und bin nach einer Beratung und mehrjähriger Beschäftigung mit dem Thema bei der Shavette (ab und zu auch diverse Hobel) hängen geblieben und war endlich weitestgehend von der Plage des Rasurbrands befreit.

Ich habe aber mit den Wechselklingen (Shavette wie Hobel) ein grundsätzliches Problem: Die Qualität der Klinge ändert sich mit der Anzahl der Rasuren. Bei mir braucht es etwa drei Rasuren bis die Klinge gut eingefahren ist. Daneben stört mich die Fummelei beim Einlegen der Klingen in die Shavette. Die durchgebrochenen Klingen muss ich meist noch mit der Feile bearbeiten, damit sie in die Shavette passen. Darauf habe ich keine Lust mehr und will nun zum RM greifen. Da ich auf keinen Fall großartig sammeln möchte, möchte ich möglichst keine Kompromisse eingehen.

Grundsätzlich bevorzuge ich eher kleine schmale RMs, da ich die großen breiten Modelle als recht wackelig empfinde und für mich insgesamt schwerer zu rangieren sind. Wichtig wäre ebenfalls eine möglichst gute Schnitthaltigkeit.
Von der Form her fiel mir der Wiener Schaber auf - habe ihn aber bisher noch nicht gehabt. Wegen des sehr niedrigen Preises bin ich allerdings skeptisch.
Das Heft sollte im Idealfall aus CFK gefertigt sein - das ist aber zweitrangig.
Habt ihr Vorschläge für mich?
Viele Grüße und ein schönes Wochendende!

Diese Nachricht wurde am 27.10.2019 um 00:58 Uhr von Sörn editiert.
 
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Diskussionsnachricht 000001
27.10.2019, 01:43 Uhr
Faust des Nordsterns
registriertes Mitglied


Von den neuen Rasiermessern würde ich als erstes nur Wacker und Koraat berücksichtigen.

Was die antiken Solinger angeht: Da handelt es sich bei den meisten um hochwertige Rasiermesser. Gewisse Hersteller sind vor allem deswegen überteuert, weil die Amis einen Riesenrummel drum machen.

Was die Schnitthaltigkeit angeht: Da kommt es vor allem auf das Können des Schärfers und dann auf die Abziehtechnik (bitte am Hängeriemen!) und die Rasiertechnik (Winkel beachten!) darauf an. Auch die Einweichwirkung und die Feuchtigkeit des Schaums beeinflusst die Schnitthaltigkeit.

Kurzum: Fokussiere dich mehr auf deine Technik, anstatt auf das Rasiermesser.

Ehrlich gesagt glaube ich aber deiner Beweggründe wegen, dass hier ein Artist Club Wechselklingenmesser geeigneter wäre. Ein Feather DX mit der preiswerten Schick Proline Klinge ist die ultimative Kombo.

--
Alles Behaartsein ist tierisch. Die Rasur ist das Abzeichen höherer Zivilisation.
Arthur Schopenhauer, 1851.

Diese Nachricht wurde am 27.10.2019 um 01:44 Uhr von Faust des Nordsterns editiert.
 
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Diskussionsnachricht 000002
27.10.2019, 10:02 Uhr
S1m00n
registriertes Mitglied


Moin zusammen,
Also hier im Forum liest man ja auch immer viel über Aust, mit dem Vorteil, dass die Messer mit Liebhaberschärfe ausgeliefert werden sollen.

Zumindest bei Wacker wird gelegentlich geschrieben, dass die Messer erst mal nachgeschärft werden müssen. Für mich wäre das ein dickes Argument für Aust und da ich schon ein Wacker (Chevalier) besitze, werde ich als nächstes wohl mal ein Aust ausprobieren. Auch preislich scheint Wacker etwas teuerer zu sein als Aust und bei Korrat wirds auch schnell teurer, wenn man von den wenigen Standardmodellen abweicht (mein übernächstes wird wohl ein Customkorrat, aber dafür muss ich erstmal ein paar Finanzmittel liegen haben).

Gruß Simon
 
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Diskussionsnachricht 000003
28.10.2019, 09:21 Uhr
matchbox
registriertes Mitglied


Moin Sörn,

gleich nach DEM Messer für's Leben zu suchen, finde ich zu hoch gegriffen.
Die meisten Benutzer tendieren im Laufe Ihrer "Karriere" zu immer breiteren Messern.
Messer haben nicht immer dieselbe Eigenschaft. Woher soll man wissen, was für einen das beste ist, wenn man nicht ausprobiert?

Aust, Koraat, Wacker sind sicherlich hochwertige Hersteller. Aber auch Böker würde ich an dieser Stelle nennen. Hier wird gerade in letzter Zeit immer wieder von einer guten Auslieferungsschärfe gesprochen.

An Deiner Stelle würde ich mir erstmal ein oder zwei rasurfertige gebrauchte Messer in 5/8" oder 6/8" kaufen und ausprobieren.

Viele Grüße

Matchbox
 
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Diskussionsnachricht 000004
28.10.2019, 10:53 Uhr
EasyRider
registriertes Mitglied


Kann mich den Ausführungen von Matchbox nur voll und ganz anschließen.
Ich würde dir raten, dich an BARTISTO zu wenden.
Er schärft nicht nur, er verkauft auch von ihm veredelte Messer.
Da kannst du sicher sein, dass sie zu 100 Prozent perfekt rasurscharf sind, was für einen Einsteiger in die Messerrasur zunächst überhaupt mal das Allerwichtigste ist.
Und Bartisto wird dich auch beraten, welches Messer für dich das richtige ist. Auch ganz wichtig!

Mit besten Grüßen,
EasyRider

--
Aus vielen Ländern in allen Schliffarten Dachs, Ross und Sau und auch den ein oder anderen Synthie Jede Menge Merkur 37c GSB, BIC Am liebsten schön schlotzig Von Armani bis Wodka
 
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Diskussionsnachricht 000005
28.10.2019, 19:18 Uhr
godek
registriertes Mitglied


Auch mir kommt bei den Anforderungen als erstes eine Feather DX in den Sinn. Im Vergleich zu den Wackelteilen für durchgebrochene Klingen eine andere Welt. Und scharf sind die japanischen Klingen auch. Klingenwechsel mit dem Spender wie beim Injector ein Traum. Auch eine günstigere Feather SS ist im Vergleich zu den günstigen Shavetten für halbe Klingen schon ein sehr deutlicher Fortschritt.

Bei Messern ist es kompliziert. Viele Wege führen nach Rom.

Neue Messer von Aust und Koraat. Böker und Wacker sind auch nett und oft rasierbereit. Aber doch schon eine ziemliche Investition. Dazu zwingend ein Riemen. Dazu einkalkulieren, das man als Anfänger einen Riemen zerschneiden kann. Oder ein Messer ballig ledern.

Mein erstes funktionierendes Messer war ein Gold Dollar 66 von Bartisto modifiziert. Der Preis-Leistungstipp, eine Feather ist viel teurer.

Ich empfinde für mich die Rasur mit einem Messer als "einfacher" als mit einer Feather Shavette. Mit der Feather ziehe ich mir gerne ansetzcuts zu, das ist mir mit dem Messer fast noch nie passiert.

HTH
godek
 
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Diskussionsnachricht 000006
28.10.2019, 19:28 Uhr
Saber
registriertes Mitglied


Meinerseits gibt es für Bartisto auch eine Empfehlung, ich hab zwar kein modifiziertes Gold Dollar, aber er hat alle meine Rasiermesser ganz hervorragend geschärft, und hätte ich mein erstes Rasiermesser nicht ganz unverhofft geschenkt bekommen, ein Puma 88 4/8 Zoll, dann hätte ich mich für ein Rasiermesser auch an Bartisto gewand, seine Schärfkünste sind im Forum weithin bekannt, freundlich und hilfsbereit ist der gute Mann zudem.

--
Ich habe ein Zitat geklaut, gut rasiert, gut gelaunt, erstaunt?!
 
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Diskussionsnachricht 000007
28.10.2019, 21:55 Uhr
Alvaro
registriertes Mitglied


Besser wie bei Böker ist die Auslieferungsschärfe von ERBE.
Ist leider so, meine neuen Böker waren mal so, und mal so, meine beiden ERBE waren beide wirklich scharf.
Für 60 - 80 Euro auch zum erschwinglichen Kurs zu bekommen.

Die günstigste Möglichkeit ist sicherlich ein GD 66.
Ich habe inzwischen 15 GD66 (zum testen), und 4 andere GD Messer.
Die 66er sind inzwischen zumindest so, dass man nicht mit dem Dremel nacharbeiten muss (war früher leider so)
Auch die Klingen sind gerade.
Man muss aber etwas Arbeit investieren um das Messer scharf zu bekommen da die Winkel nicht stimmen, und man etwas auf die Klinge eingehen muss (Form).
Wenn man aber die Messer scharf hat sind es einwandfreie Messer.

Einer meiner Tester der GD´s meinte Sinngemäß "Einen Wochensatz für weniger Geld wie ein durchschnittliches Markenmesser".

Ich will damit übrigens nicht Werbung für GD machen, aber leider schrumpft auch da der Vorsprung der "alten Marken".
 
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Diskussionsnachricht 000008
29.10.2019, 12:04 Uhr
EasyRider
registriertes Mitglied


Alvaro schrieb:

Zitat:
Besser wie bei Böker ist die Auslieferungsschärfe von ERBE.
...meine beiden ERBE waren beide wirklich scharf.
Für 60 - 80 Euro auch zum erschwinglichen Kurs zu bekommen.

Kann ich bestätigen! Habe mir erst kürzlich ein ERBE gegönnt, das mit einer nahezu perfekten Rasurschärfe kam. Und das zu diesem Preis! War wirklich (sehr positiv) überrascht. Und es liefert auch sehr sanfte Rasuren. Womit man von einem gehypten Messer, das ein Vielfaches kostet, nicht immer verwöhnt wird...

Die ERBE-Messer haben nur einen Nachteil: Sie sind unscheinbar.
Aber mir ist ein Mauerblümchen, das mich hervorragend rasiert, allemal lieber als eine Prinzessin, die ich x-mal über die Steine jagen muss, um ihr das Hautschälen abzugewöhnen....

Ich brauch keine Messer für die Vitrine, mit denen sich in den "Exhibitionisten"-Threads der Foren dann so trefflich protzen und prahlen lässt. Mir genügt es, wenn sie das liefern, wozu sie geschaffen wurden: RASIEREN. Und das können die ERBEs ganz hervorragend!

--
Aus vielen Ländern in allen Schliffarten Dachs, Ross und Sau und auch den ein oder anderen Synthie Jede Menge Merkur 37c GSB, BIC Am liebsten schön schlotzig Von Armani bis Wodka

Diese Nachricht wurde am 29.10.2019 um 12:11 Uhr von EasyRider editiert.
 
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Diskussionsnachricht 000009
31.10.2019, 13:32 Uhr
El Gringo
registriertes Mitglied


Ein wirklich hochwertiges Messer ist das Wacker Old Sheffield 7/8
Oder eines aus der italienischen Edel-Manufaktur Mastro Livi.


Gruß,
El Gringo
 
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Diskussionsnachricht 000010
01.11.2019, 11:23 Uhr
Bass
registriertes Mitglied


Sörn schrieb:

Zitat:
Ich bin auf der Suche nach einem hochwertigem neuen RM, also dem Messer fürs Leben.

Hihi, dafür ändert sich gerne aus Erfahrung auch der Anspruch.
Je nachdem, was man will und kann.
Beispielsweise ist mir recht, wenn das Messer derb ist, sobald ich gegen den Strich rasieren möchte.
Mit dem Strich ist aber für meinen Regelfall oft ausreichend, da ist die Kombination mit vollhohl absolut genial.

Zitat:
Grundsätzlich bevorzuge ich eher kleine schmale RMs, da ich die großen breiten Modelle als recht wackelig empfinde und für mich insgesamt schwerer zu rangieren sind.

Oh, das ist bei mir völlig anders. Wackelig, wenn überhaupt, eher die schmalen.

--
diverse R89 Synthies, Sau Herold breit
 
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Diskussionsnachricht 000011
22.11.2019, 11:14 Uhr
razor54
registriertes Mitglied


Ich liebe schon seit Jahren mein RM von Shaving Artist. Ist handgemacht und rasiert wie eine 1 auch noch nach längerer Zeit. Habe es glaube ich in 5 Jahren 1-2 Mal geschliffen. Wenn du noch nach Alternativen suchst findest du hier ganz gute auch mit Beratung https://www.glamourlux.de/rasiermesser-test/
 
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Diskussionsnachricht 000012
23.11.2019, 08:30 Uhr
Barbon
registriertes Mitglied


razor54 schrieb:

Zitat:
Ich liebe schon seit Jahren mein RM von Shaving Artist. Ist handgemacht und rasiert wie eine 1 auch noch nach längerer Zeit. Habe es glaube ich in 5 Jahren 1-2 Mal geschliffen. Wenn du noch nach Alternativen suchst findest du hier ganz gute auch mit Beratung https://www.glamourlux.de/rasiermesser-test/

Ich wundere mich gerade, soweit ich sehe ist das Shaving Artist ein Wechselklingenmesser, warum hast Du es dann in den letzten 5 Jahren 1-2 mal „geschliffen“?

--
"Frisch und glatt = gute Laune" (Erfa (DDR))
Mühle Rocca R95, Mühle R41, Mühle R89, Fatip OC, Acevivi
Astra SP, Astra SS, Derby Premium
versch. TRUD und STIZ, Böker Barberette, Univinlion Kamisori, Böker Wiener Schaber
 
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Diskussionsnachricht 000013
23.11.2019, 22:34 Uhr
godek
registriertes Mitglied


Es ging nur darum, einen Link zu einem "Beratungsprotal" zu posten.

mfg
godek
 
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