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NassRasur.com-Forum » Rasierklingen und Sicherheitsrasierer » Die Hobelrasur mal praktisch. Warum eigentlich? » Themenansicht

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Autor Thread - Seiten: [ 1 ] -2-
Diskussionsnachricht 000025
25.01.2007, 01:25 Uhr
abc123
registriertes Mitglied


Früher habe ich mich mit Systemrasierer und Dosenschaum rasiert. Ergebnis war einen Tag glatte Haut, den Rest der Woche furchtbare Pickel und abklingender Rasurbrand.

Irgendwann war mir das zu blöd, und ich habe mich über die Rasurtechnik informiert. Hobel und andere Einseifmittel kennen gelernt, Wissen vertieft, Technik verbessert. Nach und nach auch weniger Pickel und Rasurbrand bekommen. Jetzt kann ich sagen, schuld waren weniger die Systemrasierer und der Dosenschaum sondern mehr mein mangelndes Wissen und schlechte Technik. Die wichtigste Erkenntnis war aber, daß ich mit meinem harten Bart einfach eine Seife mit starker Einweichwirkung brauche. Nur dann kann ich ohne Druck rasieren (kein Rasurbrand) und schneide mich auch nicht mehr (keine Pickel).

Einen großen Anteil daran hat auch dieses Forum bzw. dessen Mitglieder denen ich als langer, stiller Mitleser hiermit meinen Dank aussprechen möchte.

Ich bezweifle nicht, daß ich jetzt auch mit meinem M3 gute Ergebnisse erzielen würde aber ich habe meinen 23c liebgewonnen. Er kann konsruktionsbedingt fast nicht verstopfen, die Klingen sind scharf, vor allem steif (jedes Mal mit dem M3 an der Oberlippe hängen geblieben) und günstig.

Die Kosten standen bei mir nie im Vordergrund, ich frage mich aber wirklich, warum ich für Systemrasiererklingen 2,5 - 3 Euro pro Stück zahlen soll, die nach drei Rasuren eher am Ende und allerspätestens bei der fünften unerträglich geworden sind.

gruß!
 
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Diskussionsnachricht 000026
25.01.2007, 02:32 Uhr
merkurfutur
registriertes Mitglied


servus,

ganz ehrlich, aus gründen der antipathie gegenüber der preisentwicklung von "systemrasierern", sowie deren möchtegern männlichkeitsgehabe!
hatte damals eine alternative gesucht, und da mir ein messer mit allem zubehör zu teuer war, hab ich mich für den futur entschieden.
gut ein silberspitz mit mug, und guter seife wurden letztes jahr vom christkind gebracht. ich glaub es war meine frau
mehr sympathie kann ich der nassrasur allerdings nicht mehr abgewinnen.
ich finde es regelrecht lästig mich zu rasieren, andererseits ist der cremige, und wohlduftende schaum im gesicht auch was feines. und nach der rasur fühlt man sich doch wieder wie neu geboren.

gruss

Diese Nachricht wurde am 25.01.2007 um 02:33 Uhr von merkurfutur editiert.
 
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Diskussionsnachricht 000027
25.01.2007, 09:40 Uhr
hein
registriertes Mitglied


Ich möchte mal stellvertretend für alle schreiben, die Hard- und Software gern getrennt bewerten. Bei mir war es so: Ich rasiere mich seit jeher nass, d.h. ab ca. 1995, es ging los mit einem Gilette Sensor Excel (federnde Doppelklinge). Dabei blieb ich, immer, denn ich sah keinen Sinn in mehr Klingen, schon gar nicht in den höheren Preisen für die Klingen. Allerdings musste ich feststellen, dass diese Rasierer immer seltener in den Geschäften auftauchten. Die Klingen bekam man zwar noch, aber ich hatte damals nicht den Mut zu glauben, dass ich noch ganz lange damit weitermachen könnte. Ende der 90er, vielleicht 1999, entschied ich mich (damals motiviert durch einen Men's Health-Artikel), die Messerrasur zu probieren. Die kostet schließlich gar nichts mehr, nur noch einmal anschaffen und immer schön scharf halten. Das war aber leider nichts, weil ich kaum bzw. keine Ahnung hatte, und meine Haut es mir nicht danken wollte.

Schon ein paar Jahre zuvor allerdings hatte ich -- auch durch Men's Health motiviert -- den Dosenschaum in Golddachs-Seife eingetauscht. Vom Messer wieder weg, benutzte ich aber (wieder mit dem Sensor Excel) weiterhin meine Golddachs. Erst vor zwei bis drei Jahren, über dieses Forum, kam ich auf die Idee mit dem Hobel. Wiederum, weil mir die Systemklingen zu teuer waren -- ich wollte ja eigentlich zum Messer. Aber einen Hobel hatte ich von meinem alten Herrn geerbt, nur nie benutzt, das wäre doch mal was, wenigstens /etwas/ preiswerter. Und durch das Forum wusste ich ja nun, dass solche "altmodischen" Klingen durchaus noch zu bekommen sind.
Ich will langfristig zum Messer, ganz klar. Spart noch mehr Geld. Und ich möchte betonen, dass ich Men's Health schon lange nicht mehr lese. Aber ihr seht, für den Unbedarften hat(te) dieses Heft durchaus den einen oder anderen Tipp parat... Und ja, durchaus, ich gebe gerne und viel Geld aus für gute Rasierseifen. Aber, und hierum geht es mir:

1. Die brauche ich auch alle auf. Die Kosten entstehen nur durch die unvernünftige Lagerhaltung: Wer ständig drei bis vier Seifen rumliegen hat, bei dem findet sich halt viel totes Kapital. Und viel potentielle Abwechslung ;-) Wie bei mir eben.

2. Die Klingenpreise /sind/ deutlich anders. Warum sollte ich das hier gesparte nicht bei den Seifen investieren? Es geht doch letztlich ums gute Gefühl: Wenn ich mich mit drei Seifen im Haus besser fühle als mit bunten Plastikklingen, obwohl beides gleich teuer ist, worüber soll dann noch diskutiert werden? Ich trenne diese zwei Dinge eigentlich komplett.

3. Zum Geldsparen beim Messer: Mir geht's nicht /wirklich/ um die Euros, sondern ums Prinzip: Wieso sollte ich Wegwerfartikel kaufen, wenn ich nicht muss? Ich trage ja auch Lederschuhe, bei denen es sich lohnt, alle zwei bis drei Jahre einfach eine neue Sohle drunterzunähen. Andere kaufen sich alle sechs Monate ein Paar neue bunte Plastikschuhe. Gut, kostet vielleicht unterm Strich das gleiche (glaube ich nicht!), aber mir gefällt meine Variante trotzdem besser. Ich habe etwas übrig für eine gewisse "Wertigkeit" der Dinge, mit denen ich mich umgebe. Und ein Hobel hat eine andere Wertigkeit als ein Systemrasierer.
Am deutlichsten zeigt sich der Unterschied bei Werkzeug: Einmal teuer gekauft, ein Leben lang Spaß dran. (Also Leute, kauft euer Werkzeug so früh wie möglich, dann habt ihr länger was davon! ;-))

Ich wollte damit sagen, dass man das bei den Rasierklingen gesparte Geld doch bitteschön und gerne woanders wieder ausgeben darf! (Geld haben macht keinen Spaß, Geld /ausgeben/ macht Spaß!) Und wenn man schon hier im Forum weilt, liegt es, so finde ich, relativ nahe, sich von all den Schäumen und Düften beflügeln zu lassen, und hier etwas für sich zu entdecken. Letztlich tauscht man Wegwerfartikel gegen Lebensqualität. (Wer natürlich im Systemrasierer seine Methode der Wahl entdeckt hat, für den steht diese Tür halt einfach nicht offen. Das ist absolut wertfrei gemeint!)

Vor diesem Hintergrund stellt sich die Frage, /warum/ man denn ausserdem so viel Freude am "klassischen" Rasieren hat. Liegt es daran, dass es sonst kaum noch jemand kann? (Individualismus) Oder dass es ein "altes Handwerk" ist? (Nostalgie) Oder daran, dass man hier mal wieder gefordert ist, sich halbwegs zu konzentrieren, mal wieder etwas bewusst zu tun? Was bedeutet eigentlich "Stil"? Anders sein? Besser sein? Konsequenter, stimmiger sein? Schwierige Frage...die ich in einem anderen Thread mal stellen werde!

Sorry für das lange Posting,
Gruß hein.

Diese Nachricht wurde am 25.01.2007 um 09:43 Uhr von hein editiert.
 
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Diskussionsnachricht 000028
25.01.2007, 09:55 Uhr
herzi
registriertes Mitglied


Die Anfangsfrage des Threads kann ich für michganz einfach mit einer Gegfrage beantworten: Warum soll ich zu den Systemies zurückkehren, wenn ich mit einem Hobel bessere Ergebnisse erzielen kann?
Mit der Betonung auf "Ich kann" ob es allgemein geht steht für mich nicht zur Debatte.
Außerdem probiere ich gern was Neues und wechsle auch gern durch. Bei einem Systemie habe ich ja immer nur eine Klingensorte und so habe ich bei mir zuhause mindestens 10.
@hein: Die Frage nach Stil kann vielleicht dieser Thread beantworten:
Forumsdiskussion #3534: [Der Charakter der Vornehmheit]
Kontroverse Diskussion, gibt aber einige Dankanstöße.

Gruß,
Herzi

--
Meine Haare werden nicht grau, sie erhellen! (Zitat G. J. Cäsar aus Asterix bei den olympischen Spielen) Ave mir!

Diese Nachricht wurde am 25.01.2007 um 10:01 Uhr von herzi editiert.
 
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Diskussionsnachricht 000029
25.01.2007, 11:07 Uhr
DerGrieche
registriertes Mitglied


hein schrieb:

Zitat:
Vor diesem Hintergrund stellt sich die Frage, /warum/ man denn ausserdem so viel Freude am "klassischen" Rasieren hat. Liegt es daran, dass es sonst kaum noch jemand kann? (Individualismus) Oder dass es ein "altes Handwerk" ist? (Nostalgie) Oder daran, dass man hier mal wieder gefordert ist, sich halbwegs zu konzentrieren, mal wieder etwas bewusst zu tun? Was bedeutet eigentlich "Stil"? Anders sein? Besser sein? Konsequenter, stimmiger sein? Schwierige Frage...die ich in einem anderen Thread mal stellen werde!

Sorry für das lange Posting,
Gruß hein.

Die Freude am klassischen Rasieren liegt sicher daran, dass es eine unantastbare Maennerdomaene ist und somit den Wunsch nach Ritualen die jeder Mensch braucht befriedigt. In diese Domaene wird auch niemals eine Frau einbrechen, anders als beim Pfeiferauchen, somit ist es was ganz kostbares und persoenliches. Ich finde in einer Zeit in der immer mehr traditionelle Werte schwinden gibt die stilvolle Nassrasur einem gewissermassen etwas Geborgenheit und Muße. Vorallem Glueck, denn ich muss sagen, nirgendwo als in diesem Forum sind mir mehr gluecklichere und zufriedenere Menschen begegnet.

--
may the Soap be with you ...
Parker 99R mit roter Personna Mühle Dachszupf Olivenholz I Coloniali,Kolynos,Noxzema Floid, Pinaud Clubman, Lucky Tiger Aspen, Aqua Velva
 
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Diskussionsnachricht 000030
25.01.2007, 11:54 Uhr
Kurbjuhn
Moderator


DerGrieche schrieb:

Zitat:
Die Freude am klassischen Rasieren liegt sicher daran, dass es eine unantastbare Maennerdomaene ist und somit den Wunsch nach Ritualen die jeder Mensch braucht befriedigt. In diese Domaene wird auch niemals eine Frau einbrechen...

Äh... bist du sicher? Hier ins Forum haben schon einige Damen gepostet, die sich ganz klassisch mit Pinsel, RC und Hobel die Beine rasieren...
Gruß
Chris

--
forum-mods@nassrasur.com
 
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Diskussionsnachricht 000031
25.01.2007, 13:01 Uhr
DerGrieche
registriertes Mitglied


Kurbjuhn schrieb:

Zitat:
DerGrieche schrieb:

Zitat:
Die Freude am klassischen Rasieren liegt sicher daran, dass es eine unantastbare Maennerdomaene ist und somit den Wunsch nach Ritualen die jeder Mensch braucht befriedigt. In diese Domaene wird auch niemals eine Frau einbrechen...

Äh... bist du sicher? Hier ins Forum haben schon einige Damen gepostet, die sich ganz klassisch mit Pinsel, RC und Hobel die Beine rasieren...
Gruß
Chris

das waere fuer mich erstens ein trifftiger Scheidungsgrund und zweitens wer moechte wirklich mit so einer Frau zusammensein ? Koennt ihr euch wirklich vorstellen im Bad eine doppelte Rasiergarnitur anzutreffen ?

gruselige Vorstellung ... (keuch)

--
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Diskussionsnachricht 000032
25.01.2007, 13:17 Uhr
herzi
registriertes Mitglied


Mein lieber DerGrieche,
mit so einer Frau möchte ich durchaus zusammen sein. Eine zweite Rasiergarnitur im Bad wird schwierig, aber finde ich ok.
Andere Frage an Dich. Möchtest Du mit einer Frau zusammen sein, die lange Haare an den Beinen und unter den Achseln hat? Vor allem wenn man mit ihr Baden geht und ein dicker dunkler nasser Haarbusch tropft so unter den Armen rum. das nenne ich eine gruselige Vorstellung.
und wenn ich schon will, daß sie die Haare entfernt, dann soll sie es so machen wie es für sie am angenehmsten ist. Du willst ja auch nicht, daß sie Dir sagt Du sollst Dir das Gesicht epillieren, oder?

Gruß,
Herzi

--
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Diskussionsnachricht 000033
25.01.2007, 13:21 Uhr
moviemaniac
registriertes Mitglied


DerGrieche schrieb:

Zitat:
das waere fuer mich erstens ein trifftiger Scheidungsgrund und zweitens wer moechte wirklich mit so einer Frau zusammensein ? Koennt ihr euch wirklich vorstellen im Bad eine doppelte Rasiergarnitur anzutreffen ?

gruselige Vorstellung ... (keuch)

Was ist, wenn du mal Kinder hast, männliche. Die werden auch mal älter und dann steht auch mal eine zweite Rasiergarnitur im Bad. ist das auch eine gruselige Vorstellung? Wo liegt da der Unterschied, ob die zweite Garnitur vom männlichen Erben ( ) oder von der Frau benutzt wird? Ich seh da keinen.
 
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Diskussionsnachricht 000034
25.01.2007, 18:21 Uhr
DerGrieche
registriertes Mitglied


soweit dachte ich mal wieder nicht. Klar, mein Nickelback wird in 10 Jahren auch sein sein Platzerl im Bad brauchen und falls er nicht rebelliert ist es dann auch was nassrasuriges.

Ich dachte bei der Vorstellung eher an folgende Situation. Mann trifft Frau und sieht dann irgendwann die "maennliche" Ausstattung in ihrem Bad.

hehe ...

--
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Diskussionsnachricht 000035
25.01.2007, 18:34 Uhr
Seb_82
registriertes Mitglied


Bin neues Forumsmitglied. War bislang mit Mach3 super zufrieden. Aber diese Hobel sehen im Bad einfach eleganter aus, rasieren mich - konstant verbessernd - gleich/glatter und mit allmählicher Gewöhnung der Haut (weniger Reizung). Dazu der Kostenfaktor und das schöne Ritual mit Pinsel und Creme (vielleicht einmal dieses kühlende Gel von Sommersets, aber erstmal die diversen Tuben verbrauchen). Also ich arbeite daran, dass es immer besser wird.

Für mich ist diese Rasur einfach überlegen.

--
Merkur 23c, 34c, 37c, Wilkinson Classic (nur noch fürs Haare schneiden) Cerrus Cerrus Dachshaar Markins, Omega, Nivea, Golddachs RS, Palmolive RS, Tabac RS
 
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Diskussionsnachricht 000036
25.01.2007, 19:53 Uhr
~Barth
Gast


Teure Systemklingen , Altes Handwerk ,Stil , Rasurbrand und ´´ ich kann was ,was nicht jeder kann´´ waren die Gründe mir mein 1. Messer zu kaufen !

Dann kam das Problem :

Was nehmen wenns mal schneller gehn muss ?

Wieder den Mach3 ?

Nö ; da musste ein Adjustable her ,den kannte ich von meinem alten Herrn von früher .

Bei dem einen Hobel blieb es nat. nicht - naja muss wohl so sein !
 
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Diskussionsnachricht 000037
25.01.2007, 22:21 Uhr
Bengall Reynolds
registriertes Mitglied


Messer und Hobel einfach nur weil es mir Freude macht!
Vielleicht noch weil es etwas ist was ein wenig Übung verlangt.

Ganz einfach.

Wenn ich keinen Spass mehr daran habe verkaufe ich das Zeug hier wieder oder stelle es bei Ieehbäää ein.

Ansonsten aus den gleichen Beweggründen die Barth schon angeführt hat.

Grüße

--
Bengall Reynolds
 
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Diskussionsnachricht 000038
01.02.2007, 22:57 Uhr
bot
registriertes Mitglied


Ich hab mir letzte Woche einen Progress 500 geleistet. Habe schon 5 Rasuren hinter mir.

Bei mir war teils auch der Preis ausschlaggeben. Ich hatte einen Protector 3D. 8 Klingen knapp 10 Euro. Naja, ich bin aber mir der Rasur auch nur wirklich zufrieden geswesen, wenn ich die Klinge das erste mal benutzte.

Da ich mich immer unregelmässig rasiere, hatte ich schon mal einen 4-6 Tage Bart. Da waren auch die 2? Klingen gleich "verstopft", und ich musste immer kräftig auf das Waschbecken aufschlagen.

Mein innres wusste aber, das es mehr im Leben gibt. Irgendwann stiess ich auf dieses Forum hier, da ich mich für Rasiermesser interessierte. Und siehe da, ich wurde mit dem Hobel konfrontiert. Zuvor sagte mir dieses Wort nicht. Jetzt denke ich daran jeden Tag

Ich habe mich ausführlich vorher informiert, und war zugleich auch sehr gespannt wie meine erste Rasur sein wird.

Achso, ich kaufte mir mit 18? 19= einen elektro rassierer, den ich fast nie benutzte, nur paar mal halt, weil die damals 170? dm viel geld waren. Ich rassiere mich sozusagen mein ganzes Leben nass.

Meine erste Hobelrasur war sehr gut. Ich hatte zu dem Zeitpunkt einen 6 Tage Bart. Mit meinem 3d Protector, wäre nie so eine gute Rasur zustande gekommen. Die Klinge war NULL verstopft, das hat mich am meisten berührt. Die Rasur war auch sehr unblutig ( ich blute eigentlich nie ). Naja bei der 2-4 ten, gabs an 2 stellen jeweils etwas ganz wenig blut ( mehr ein roter fleck ).

Ich bin super zufrieden jetzt, und werde N I E wieder einen Systemrasierer anlangen.

Meine Haut ist jetzt nach der Rasur super weich, wirklich sehr gründlich. Das einzige "problem" ich habe momentan etwas Rasurbrand. Nach der Rasur verwende ich Rasierbalsam zum eincremen. Ich denke, das meine Haut sich erst noch gewöhnen muss.

Allerdings mache ich z.Z. 3 durchgänge.

1x mit dem strich
1x gegen strich
1x quer durch

Ist das vielleicht schlecht? Aber die Rasur ist dadurch "perfekt"

Momentan verwende ich die Merkur Klinge, habe schon Klingen von 4 versch. Herstellern ^^

Wo ich glaube noch defizite habe --> Rasiercreme schlagen. Irgendwie bin ich damit nicht zufrieden Ich benutze Speick RC und einen guten Dachshaarpinsel.

Was ich mich auch frage, WO kaufen die Mach3 Leute ihre 8 Klingen für 8 oder 9 Euro? Die kosten überall glaub so fast 18 Euro rum.

Mein Bsp.

10 Euro für 8 Protector3D Klingen. eine Klinge habe ich so 8 mal benutzt ( war aber schon nach dem 3ten mal nicht mehr so der hit )

also

8*8 = 64
10/64 = ------------- 0.16 ------------- Euro pro Rasur

ich war aber wirklich NIE zufrieden mit der Rasur ( ausser bei der ersten pro Klinge )

Jetzt durch den Hobel

ich mach die Rechnung mal mit der Merkur Klinge. Ich habe da erst 5 hinter mir, denke aber das es leicht 7 sein werden.

10*7 = 70

5/70 = ------------- 0,07 ----------------- Euro pro Rasur

Aber wie gesagt, mir geht es nicht zu 100% ums Geld.

Ich finde, die neue Art ( volles Programm ) einfach sehr schön, und ich bin nach JEDER Rasur super zufrieden. Ich empfinde das Rasieren nicht mehr als lästige Angelegenheit im Leben, sondern ein Genuss. Und das bild ich mir nicht ein. Meine Frau sagt auch, das die Rasur besser ist, und hat sich auch gewundert, was Gesicht einweichen + gute RC mit einziehen alles bewirken kann.

Heute habe ich mich im forum registriert

so und jetzt ab zur 6ten Hobel Rasur
 
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Diskussionsnachricht 000039
06.02.2007, 16:58 Uhr
scabies
registriertes Mitglied


Als ich mit dem rasieren angefangen habe, legte ich mir einen Billigsystemie an und hatte Probleme, da es mir zu viel Akne aus dem Gesicht schabte. Also bin ich zum Trockenrasierer geworden. Das hielt ca. 7 Jahre an, bis ich vor drei Monaten auf dieses Forum gestoßen bin. Eine Woche später hatte ich aus Versehen, da es ein 34'er werden sollte, einen 37c. Die ersten zwei Wochen waren nicht so prickelnd. Danach ging es in einer Steilen Kurve nach oben.
Inzwischen habe ich mir einen ordentlichen Schaumbehälter angelegt (vorher irgendein Wachsbehälter), drei Seifen, eine Creme und drei Klingen (Rotbart noch nicht geöffnet) ausprobiert.
Rasieren ist Spaß und nicht wie vorher eher Pein.
Manchmal habe ich Lust mich einfach so zu rasieren... und muss mich zurückhalten, weil die letzte Rasur bloß 6 Stunden her ist.
Das war mein Senf zu dem "warum".
 
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Diskussionsnachricht 000040
07.02.2007, 10:17 Uhr
Voider
registriertes Mitglied


Für mich ist die Rasur mit dem Messer ein Ritual geworden.

Es hat keinerlei praktische Gründe, bestenfalls ästhetische... ich mag es außerdem, nicht wie "alle anderen" zu rasieren.

Es ist mit dem Messer und den ganzen seifen einfach was Besonderes und da dies auch noch mit einem sensationellen Ergebnis einhergeht werde ich dies mit Sicherheit auch so beibehalten...

außerdem sammle ich die Messer gerne, bewundere und respektiere die Arbeit der Hersteller und weide mich an dem ganzen Zubehör... Steine, Leder, Pasten, Seifen, Cremes, AS, ASB, Pinsel...

macht mir einfach jede Menge Spaß :-)

Voider

--
Wacker, Dovo 34c, 37c, Futur, Vision, E. Jagger Feather, Personna, Derby Shavemac, Mühle, Erbe Taylor, Trumper
 
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Diskussionsnachricht 000041
07.02.2007, 14:35 Uhr
Capricorn
registriertes Mitglied


Hallo Mitrasierer,

Es geschah vor ca. 2 1/2 Jahren auf einer Dienstreise:

Nach der Ankunft im Hotel den Kulturbeutel ausgepackt und meinen alten Freund, den Gillette Sensor, nach mindestens zehnjähriger Partnerschaft an Altersschwäche "verstorben" vorgefunden!

Der Kunststoffmechanismus zur Klingenaufnahme war gebrochen, eine anständige Rasur somit nicht mehr möglich.

Nun war der Zeitpunkt gekommen, über eine Alternative nachzudenken. Die Preise für Systemklingen waren mir schon länger ein Dorn im Auge, ausserdem wollte ich für die Zukunft ein robusteres und stilvolles Rasiergerät, dem nicht altersbedingt sämtliche filigranen Kunststoffteile abfallen. Elektrisch kam nie in Frage (stillos, ungründlich...), ich bin seit meinem 16ten Lebensjahr überzeugter Nassrasierer (wie mein Vater, mein Grossvater und alle ...Väter davor).

Ich erinnerte mich an einen Wilkinson Classic, den ich Jahre zuvor aus reiner Neugierde gekauft und nach einigen blutigen Versuchen wieder eingemottet hatte.

Den WC wieder aktiviert und ohne eine Ahnung vom "Vollen Programm" vorsichtig einen Neustart im Hobelbereich versucht...und...kaum zu glauben: Es hat wunderbar geklappt!

Ich hatte mir für diese erste ernsthafte Hobelrasur viel Zeit und Geduld mitgebracht. Dabei bemerkte ich auch, dass die tägliche Rasur keine lästige Pflicht sein muss, sondern einen ruhigen und angenehmen Start in den neuen Tag bedeuten kann.

Der WC hat zwischenzeitlich wieder ausgedient. Nachdem ich auf dieses tolle Forum gestossen bin und mir so einen hervorragenden Überblick über diverse Hobelmodelle verschaffen konnte, bin ich zwar nicht zum Sammler mutiert, besitze aber zwischenzeitlich doch einige Klassiker, wie den 34c, den R89 von Mühle oder einen Gillette Adjustable.

Die tägliche Hobelrasur zelebriere ich, wie viele Andere im Forum, mit Freude und am Wochenende versuche ich mich manchmal auch an der Messerrasur (5/8 Revisor von Wacker).

Zusammenfassend also meine Beweggründe für die Hobelrasur:

-Robustheit der Hobel
-stilvoll
-günstige "Betriebskosten"
-hervorragendes Rasurergebnis
-ein Hauch von Nostalgie
-Wellness-/Beruhigungseffekt
-Ich kann was was nicht Jeder kann



Viele Grüße aus Südostoberbayern

von Capricorn

--
34c, R89, Gillette Adjustable Revisor 5/8 Tip, Souplex Mühle Feineseifen.de, Olivia, Haslinger
 
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Diskussionsnachricht 000042
29.05.2007, 13:34 Uhr
Honka
registriertes Mitglied


Sehr interessant, warum hier so mancher zum Hobel gekommen ist.

Bei mir war es genau umgekehrt - glaube ich - zu allem, was ich bis jetzt gelesen haben.

Als bei mir die Barthaare angefangen haben zu sprießen, hat Mann sie damals einfach wachsen lassen. (Da war ich damals nicht der Einzige...)

Irgendwann habe ich mir dann eine (Bart-)Haarschere zugelegt, um zwischen den Friseurbesuchsintervallen den Bart zu kürzen.

Nach geraumer Zeit - auch die Mode hatte sich mittlerweile zum Vorteil entwickelt, frug mich mein Friseur, ob er mir einmal die Konturen ausrasieren darf, weil dies doch gepflegter aussehen würde.

Dies geschah mit einem Messer...

Da ich vom Ergebnis begeistert war, habe ich mir gleich an Ort und Stelle ein eigenes Messer gekauft. (Ja, interessante Vorstellung - aber das ging damals tatsächlich).

So begann meine Rasur"karriere" tatsächlich mit einem Messer.

Einige Zeit später hat mir dann meine damalige Freundin (und jetzige Frau) eines dieser Rasiersets - bestehend aus Dachspinsel und einem netten vergoldeten Halter für GII Klingen - geschenkt; wohl in der Annahme, da wir damals viel unterwegs waren, daß eine Rasur mit einem solchen Gerät doch wohl unkomlizierter sei...

Gut gemeint ist nicht immer gut gemacht.

Da ich ja noch immer einen Bart trug, setzten sich beim ausrasieren leider immer sofort die Klingen zu.

Eine zusätzliche Alternative zur Messer Rasur zu haben fand ich jedoch sehr praktisch, da es zumindest für mich Orte und Uhrzeiten gab und gibt, an denen ich der Messer Rasur nichts abgewinnen kam.

Als Alternative fand ich damals in einem Drogeriemarkt einen Gillette Butterfly Hobel.

Der hat dann über viele viele Jahre recht gute Dienste geleistet.

Bis zu diesem Zeitpunkt hatte ich eigentlich das Gefühl, der letzte Mohikaner, d.h. der letzte klassische Nassrasierer zu sein.

Als ich mit rasieren begonnen habe (damals - vor dem großen Stau...) gab es noch kein Internet und somit auch nicht diese Art des Informationsaustausches. Die Rasur war reine Männersache und beschränkte sich auf das Gesicht.

Den ganzen Kult-Hunkefunk gab es sowieso nicht - geschweige denn, daß Mann sich "Ping und Pong" rasiert hätte.

Eine Männerzeitung war der Playboy oder eine Autozeitung.

Der ganze metrosexuelle Scheiß war auch noch nicht erfunden.

Zufälliger Weise bin ich dann irgendwann in den unendlichen Weiten des Internetz auf dieses Forum gestoßen: Erfreulicher Weise: Jetzt kenne ich auch Merkur Rasierer und viele andere schöne Dinge und - Last but not Least - auch viele nette Leute - teilweise auch persönlich.

--
Mein Deutsche sprache ist etwas besser wie mein Deutsches Schrift.
Puma Dovo Merkur 23c,34c; Gil. Slim Adj. Merkur, Thäter Tabak,Proraso, GD
Quod licet Iovi non licet Bovi
 
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Diskussionsnachricht 000043
29.05.2007, 17:56 Uhr
Alfred
registriertes Mitglied


Sachliche Gründe haben mich dazu gebracht (hübsch fand ich ihn auch), anno 1989 einen Hobel zu erwerben (US-Supermarkt und es war ein Adjustable). Gemeinsam mit dem damals neuen Edge Dosengel war ich damit eigentlich sehr zufrieden. Mit den hier erhältlichen Dosenprodukten war ich allerdings weniger glücklich.
Ich hatte damals ziemliche Probleme mit der Rasur, und wechselte zwischen, E-Rasur, Systemie und dem ersten Wet& Dry E-Rasierer von Panasonic (hübsches Teil, tolles funktionelles Desig, aber leider eine schlechte Scherfolie und noch schlechtere Akkus), aber meist trug ich zwecks Hautschonung 3-Tagesbart (oder mehr). hatte auch einen speziellen Trimmer, der mir den 3-tages-Bart konstant gehalten hat
Meine Überlegung, der Klingenrasierer würde nicht so rasch verstopfen hat sich als richtig herausgestellt. Wie schon erwähnt, die heimischen Dosenprodukte machten mich nicht glücklich, also bin ich wieder gewechselt: Und diesmal lief es mit E-Rasierern etwas besser, ich hatte so gut wie alle Brauns un vor allem einen Payer.
Als mich meine letzte Elektro-Neuerwerbung nach einem Jahr im Stick gelassen hat (so ein Braun Super-Ding, das sich selsbt desinfiziert) ist mir ein brandneues Pressegeschenk von Gillette in die Hände gefallen - ein M3Power.
Das klappte nicht so toll, aber neue Klingen brachten mich doch dabei zu bleiben, besser als die E-Rasur war es allemal.

Eine schadhafte Gillette-Gel-Dose hat mich dreart geärgert, dass ich einem langgehegten Wunsch nachgab, und mir Pinsel, Creme und Seife besorgt habe. Auch neue Klingen für meinen alten Hobel sollten her. Die Preise für die M3-Klingen empfand ich als Frechheit.
Alles was ich damals gekauft habe war derartiger Schrott, dass ich es beinahe wieder gleassen hätte, aber dieses Forum hat mir weitergeholfen.

Die Selbstschäumerei empfinde ich als hochgradig angenehmer und besser für Haut und Rasur (und auf Reisen praktischer) - die eine minute länger ist mir egal (bin Gesichtsschäumer)

Die Hobelei mit richtigen Klingen empfinde ich ebenfalls als angenehmer und nicht nur als günstiger (100 Derby und 100 Personna kosten kaum mehr als 8 M3 Klingen ...). Bei Bedarf (und der besteht meist) ist die Hobellei auch gründlicher, allerdings dann dauert sie auch länger. Eine ganz schnelle Rasur mit einem sanften Hobel ist zwar auch nicht gründlicher als mit dem M3P, aber länger dauert sie auch nicht.

Habe längst alle Systemies entsorgt (ärgere mich, weil da echt ein paar nette dabei waren), nur den M3P hab ich noch, aber schon nach wenigen Wochen Hobelrasur marschierte der Systemie in den Badezimmerschrank, nicht einmal die Restklingen habe ich aufgebraucht. Vielleicht nehme ich ihn ja eines Tages mit, wenn ich nur mit Handgepäck verreise....
Ach ja, eine halbvolle Dose Gillette-Gel hab ich irgendwann aus Jux und Tollerei ins Waschbecken versprüht, eine nagelneue Dose steht im Badezimmerschrank im hintersten (und obersten) Eck, neben den beiden E-Rasierer-Desinfektionsdosen ....

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Verfallen der göttlichen I Coloniali Mango - Lieblingshobel: Toggle und Merkur Progress, 37 und Reiserasierer

Diese Nachricht wurde am 29.05.2007 um 17:58 Uhr von Alfred editiert.
 
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Diskussionsnachricht 000044
29.05.2007, 21:03 Uhr
VNA125
registriertes Mitglied


Wie ich etwa 14 Jahre alt war, hat mir mein Vater gesagt, dass ich nun mit dem Rasieren anfangen sollte, damit ich später mal einen "guten" Bart bekomme...Dazu hat er mir einen Wilkinson Classic geschenkt. Den habe ich dann benutzt. Ich habe also mit dem Hobel angefangen. Dann bin ich kurze Zeit fremd gegangen (Systemies, va Gillette). Aber bin dann wieder auf den Hobel zurück.
Als ich dann aus Zufall dieses Forum entdeckt habe, wurde mir erst bewusst, dass es auch "bessere" Hobel gibt und hab mir dann einen 33c und kurz darauf einen Futur gekauft. Bin super zufrieden, wie am ersten Tag...
Der Vollständigkeit halber: Meine Oma wollte mir mal was Gutes tun und hat mir einen Braun Elektrorasierer geschenkt. Sieht immer noch aus wie neu, hab ich genau einmal getestet - schrecklich...
Grüße

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Grüße

Diese Nachricht wurde am 29.05.2007 um 21:04 Uhr von VNA125 editiert.
 
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Diskussionsnachricht 000045
29.05.2007, 21:17 Uhr
KlingenSchwingeR
registriertes Mitglied


Ich habe als Jugendlicher mit einem Gillette Sensor Excel angefangen und diesen auch lange benutzt! Dann habe ich auf die Empfehlung eines Freundes hin den vibrierenden M3 erworben (Zitat: Also das VIBRIEREB bringt ja mal so EINIGES). War davon im Vergleich zum Sensor auch zuerst schwer begeistert: die Rasur war gründlicher und schneller. Außerdem setzten sich die Klingen (bei den noch recht langen Rasurintervallen) nicht so schnell mit den 3-Tage-Bartstoppeln zu, weshalb ich den Mach3 auch eher empfehlen würde als einen Sensor. Weils morgens dann während der Ausbildung schnell gehen musste, habe ich dann einen Elektrorasierer angeschafft und mich damit täglich rasiert (zumindest Wochentags). Hatte jedoch immer Rötungen und kleine Pickelchen im Halsbereich, weshalb ich dann wieder auf den M3 wechselte. Die Rötungen waren zwar immer noch vorhanden, aber weniger schlimm.
Irgendwann reifte in mir der Entschluss, den neuen Gillette Vision käuflich zu erwerben, doch beim vorsichtigen Vorabinformieren bzgl. Klingenpreise etc. war ich von dem mittlerweile geforderten Preisen stark beeindruckt. Dadurch sah ich mich dazu veranlasst, das Internet sorgfältig auf Testberichte hin zu durchsuchen: Wenn ich schon soviel Geld berappen muss, so wollte ich wenigstens sicher sein, dass ich auch eine adäquate Gegenleistung bekomme…

Jedenfalls bin ich dann recht zügig auf dieses Forum gestoßen und dann auch sehr schnell auf die Bedenken gegenüber den „Systemis“, die teuer sind und für Hautreizungen sorgen, die bei einem Messer und einem Hobel nicht auftreten.
Die Chance, meine Pickelchen loszuwerden, und auch das Interesse an der Kunst der Messerrasur (hatte bis dahin nie in Erwägung gezogen, sich im 21. Jahrhundert damit zu rasieren) haben mir dann schlaflose Nächte bereitet, in denen ich mich hier im Forum über alle Vor- und Nachteile informierte. Es gab auch viel Neues zu entdecken, da bis dato auch nur Dosenschaum (und zwar immer den billigen für 1 Euro) verwendet wurde.
Recht schnell habe ich mir dann ein Messer, Pinsel und Rasierseife etc. zugelegt.
Seitdem rasiere ich mich nur noch mit dem Messer. Das Rasieren ist von Status „irgendwie mal Haare abmachen“, obwohl ich mich auch mit dem M3 nicht ungern rasiert habe, zu einer interessanten und entspannenden Tätigkeit geworden!

Mit dem „günstiger“ stimmt bei mir auch nur bedingt, da ich nun schon einige Messer und Zubehör kaufen „musste“, aber weil ja ein Messer reichen würde, vergleicht man hier auch Äpfel mit Birnen, da nur das erste Messer der Rasur dient und die restlichen Exemplare dem Hobby- oder Luxusbereich zuzurechnen sind…. Zum Glück halten sich die Seifen noch in Grenzen!

Aber die Vorteile überwiegen, da

- ich meine Pickelchen loswerden konnte und das Hautbild sich verbessert hat
- ich ein Zeichen gegen den Konsumterror und kurzlebige Wegwerfprodukte setzen kann
- es theoretisch billiger ist (ein Messer würde ja reichen und muss als Vergleich dienen)
- die Messerrasur viel Spaß macht und individueller ist (kein Mainstream)
- eine alte Tätigkeit am Leben erhalten wird
- man mal wieder vor Augen geführt bekommen hat, alles kritisch zu hinterfragen und eingefahrene Verhaltensweisen von Zeit zu Zeit neu zu überdenken

An dieser Stelle an Euch, liebe Mitglieder von Nassrasur.com, ein herzliches Dankeschön!
 
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Diskussionsnachricht 000046
17.06.2007, 22:43 Uhr
brausebaer1967
registriertes Mitglied


Warum?, ja warum habe ich eigentlich vom Billig Wegwerfrasierer und teueren Systemrasierer zum "ALTMODISCHEN" Hobel gegriffen?, war es weil ich mich über die qualität der Wegwerfrasierer schon immer geärgert habe und ich es nicht einsehen konnte nach jeder zweiten oder dritten Rasur dafür sorge zu tragen das der Müllberg immer größer wird?, war es vielleicht weil die Klingen der Systemrasierer so s..mäßig teuer sind?. Ja das hat bestimmt alles eine rolle gespielt als ich mir den ersten Hobel - MADE in DDR - LM 68 zugelegt habe. Vielleicht war es aber auch Nostalgie? wer Rasiert sich denn heute noch mit so einem Ding aus Metall? - ich bin noch nie mit der Mode geschwommen - ich trage auch heute noch ganz einfache Jeans ohne Löcher oder ausgefransten Beine. Vielleicht war es aber auch die Lust am Probieren? aber eines ist ganz sicher, billiger ist die Rasur nicht !!!, mittlerweile habe ich meinen DRITTEM Hobel ( aber alle aus DDR Produktion, warum weiß ich allerdings nicht) und meinen ersten Mühle Rasierpinsel obwohl der "alte" mit seinen gut 17 Jahren ja noch recht Jungfräulich ist, ebenso wird der Platz auf der Ablage im Badezimmer langsam zu klein, so viele Aftershave und Seifen stehen da - ich glaube meine Frau muß sich mal von Ihren Kosmetika trennen. Aber was soll`s - ich freuen mich - ja lacht nicht - jeden Tag auf die Rasur, na ab und an halte ich es nicht aus und am Abend muß der Hobel noch einmal ran. Also warum ich mich mit dem Hoebel Rasiere weiß ich ehrlich gesagt auch nicht

--
LM68 - made in DDR und einige andere z.B Rotbart, Gillete Superspeed, diverse Butterfly,Schick
:Pinsel: Mühle Rasierpinsel, Balea
:Rasierklinge: ganz viele verschiedene
 
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