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NassRasur.com-Forum » Rasiermesser und Zubehör » Erfahrungen mit der Vanta Shavette » Themenansicht

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Autor Thread - Seiten: -1- [ 2 ]
Diskussionsnachricht 000000
31.01.2011, 19:18 Uhr
Tiras
registriertes Mitglied


Heute kam meine Shavette von Vanta (schwarz, für ganze Klingen) und ich habe mich direkt mal damit rasiert mit einer rP.

Vorab: Die Shavette macht einen recht wertigen Eindruck, die Griffschalen sind aus Plastik, der Erl (heißt doch so, oder?) ist aber gratfrei und die Klingenaufnahme sehr gut ausgetüftelt. Die Ecken der Rasierklinge werden durch die Auflage abgedeckt, so dass man sich hiermit nicht schneiden kann.

Bislang meine beste Shavette, habe ansonsten noch eine türk. Sedef und eine Shavette von Parker. Die Rasur war sanft und recht gründlich. Die fehlende Gründlichkeit ist auf meine noch nicht so perfekte Technik zurückzuführen, aber ich werde mit jeder Rasur besser (war jetzt meine 5. Rasur mit einer Shavette). Blessuren hatte ich aber keine, was schon mal sehr gut ist.

Bin mal auf Eure Erfahrungen gespannt.

Beste Grüße
Tiras

--
 
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Diskussionsnachricht 000001
01.02.2011, 12:01 Uhr
sicknote
registriertes Mitglied


meine ist heute gekommen. macht eigentlich einen guten eindruck, mir ist lediglich aufgefallen, dass sie nicht mittig schließt.rasiert hab ich mich damit noch nicht, denke, dass werde ich morgen machen.

--
timo

Ich hab nur häßliche,krumme,verostete japansäbel
 
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Diskussionsnachricht 000002
01.02.2011, 15:49 Uhr
saphire
registriertes Mitglied


ich schließe mich mal an: meine - Vanta, schwarz für halbe Klingen - kam gestern

Rasiert habe ich mich damit noch nicht. Wenn ich Zeit finde, werde ich es heute abend mal machen.

Zur Verarbeitung kann ich sagen, dass die Shavette insgesamt einen guten Eindruck macht. Es gibt bei meinem Exemplar lediglich zwei Dinge, die man bemängeln könnte. An den Griffschalen sind zwei winzige Ecken eingedrückt (werde ich durch vorsichtiges Abschleifen aber korrigieren). Und die beiden Griffschalen sind nicht exakt auf gleicher Höhe vernietet, wodurch die Shavette auch bei mir nicht ganz mittig schließt.

Es sind lediglich optische Ungenauigkeiten, nichts davon beeinträchtigt die Funktionalität. Ich persönlich finde es auch überhaupt nicht schlimm. Sollte man m.M. nach bei dem super Preis auch nicht.

Übrigens kommt die Shavette in einem Plastiketui an, falls da jemand wert drauf legt

Bis hier hin also absolut zu empfehlen!!

Jetzt muss nur noch die Rasur klappen.

Grüße saphi

--
8/8 W&B, 6/8 Wacker Jubiläums-Rasiermesser Mod.4 Old Sheffield "Stosser" uvm. handgefertigt Mühle R41 Persona, Derby V.Bechhofen, hjm's, Cerrus Tabac Original RS, verschiedene Olivia's, Trumper Coconut Oil RC, ... Pinaud Clubman, spanisches Floid, Old Spice Tettauer
 
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Diskussionsnachricht 000003
01.02.2011, 21:28 Uhr
saphire
registriertes Mitglied


update:

Vor einer halben Stunde hab ich mit der Vanta rasiert. Ich muss dazu sagen, es ist meine erste und einzige Shavette und daher war es auch meine erste Rasur mit einer solchen.

Ich kann mich Tiras' Ausführungen nur anschließen. Die Klinge sitzt jederzeit sehr sicher, die Rasur war sanft und bei mir sehr gründlich. Ich habe mich nicht einmal geschnitten, keine Hautirritationen, nichts. Mir kommt dabei wohl die Erfahrung mit dem Messer zu gute.

Dass die Ecken der Rasierklinge abgedeckt sind halte ich für eine klasse Lösung.

Das anschließende Reinigen der Shavette klappt auch prima.

Ich habe zwar keine Vergleichsmöglichkeiten was Shavetten angeht, aber ich bin sehr zufrieden.

Für mich wird die Vanta eine gute Alternative zum RM werden, aber nur und auch nur dann, wenn's mal etwas schneller gehen muss. Ansonsten bleibe ich meinen Rasiermessern treu

Grüße saphi

--
8/8 W&B, 6/8 Wacker Jubiläums-Rasiermesser Mod.4 Old Sheffield "Stosser" uvm. handgefertigt Mühle R41 Persona, Derby V.Bechhofen, hjm's, Cerrus Tabac Original RS, verschiedene Olivia's, Trumper Coconut Oil RC, ... Pinaud Clubman, spanisches Floid, Old Spice Tettauer
 
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Diskussionsnachricht 000004
03.02.2011, 17:36 Uhr
archivar
registriertes Mitglied


Hallo,
ich kann mich bzgl. der Verarbeitung nur meinen Vorrednern anschließen.
Habe mich heute zum dritten Mal mit der Vanta (schwarz, halbe Klinge) rasiert. Immer schön vorsicehtig und mit dem Strich, aber trotzdem hatte ich am Hals doch enorme Rötungen und konnte das ganze Malheur nur mit viel Creme einigermaßen angenehm halten.
Ich habe als Rasierseife die gleiche Seife genommen, die ich beim Hobeln nehme und gut vertrage, daran kann es also nicht liegen. Also eher an meiner Grobmotorik, die wohl für's Hobeln ganz gut ausreicht, aber für Shavette oder Messer (habe ich auch schon ausprobiert) nicht geeignet scheint.
Ich lasse meinen wunden Hals jetzt erst einmal ein paar Tage Zeit zur Regeneration und werde noch einen letzten Versuch starten.
Liebe Grüße
Udo
 
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Diskussionsnachricht 000005
03.02.2011, 18:23 Uhr
Tiras
registriertes Mitglied


Hallo archivar,

nicht aufgeben, das wird schon. Der Hals ist auch nicht einfach zu rasieren, da musst Du die Shavette anders halten (war zumindest bei mir am Anfang das Problem):

www.nassrasur.com/norbert/norbert1.html

Ansonsten würde ich vielleicht erstmal nur das Gesicht mit der Shavette rasieren, bis Du etwas Übung hast. Das Kinn ist meist auch ne Problemstelle.

Du kannst mit der Shavette natürlich auch wunderbar "Trockenübungen" ohne eingelegte Klinge machen, das fand ich am Anfang sehr hilfreich.

Gut Schaum!
Tiras

--
 
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Diskussionsnachricht 000006
03.02.2011, 19:02 Uhr
Stefan P. Wolf
Forumsgründer


Hinweis 1: beim Umstieg vom Hobel auf die offene Klinge ist die Umstellung fast so groß wie vom Systemie zum Hobel -- rechnet also bei Haut-Schwierigkeiten auch hier mit einer Anpassungszeit von einigen Tagen, evtl. auch 'mal 2-3 Wochen!

Hinweis 2: weil die VANTA-Plastiketuis nicht sehr haltbar sind (haben praktisch alle schon bei der Lieferung irgendwie Macken), habe ich sie nie im Lieferumfang der Rasierer erwähnt -- ich betrachte sie daher als "nicht zugesicherte Biligverpackung" zum Aufheben oder Wegwerfen

Gruß, Stefan.

--
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Diskussionsnachricht 000007
03.02.2011, 21:12 Uhr
archivar
registriertes Mitglied


Hallo Tiras,
vielen Dank für den Link, die Fotos sind wirklich sehr informativ und ich habe schon einige "Haltungsfehler", die ich gemacht habe, erkannt. Ich hoffe, es wird jetzt besser gehen. Bei mir ist übrigens der Hals die Rasierzone, der Rest ist mit Bart bedeckt. Ich beliebe am Ball.
Auch vielen Dank an Stefan.
Liebe Grüße
Udo
 
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Diskussionsnachricht 000008
03.02.2011, 21:27 Uhr
sicknote
registriertes Mitglied


ich halte meine messer komplett anders, aber jedem so wie ers gut findet.
ich hatte mitlerweile auch meine erste shavette rasur und die war sehr sanft. da ich aber normalerweise mit dem messer rasiere bin ich das ja auch gewohnt. messer ist dennoch besser.

--
timo

Ich hab nur häßliche,krumme,verostete japansäbel
 
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Diskussionsnachricht 000009
04.02.2011, 11:04 Uhr
Meister Hobel
registriertes Mitglied


Ein Blutbad mit der Vanta :-)

Ohje hat das geblutet. Meine erste Rasur mit der Vanta endete in ein Blutbad. Problemzone Kinn :-( Hab mir da voll nen Cut reingesetzt, aber ich gebe nicht auf:-) Wunden heilen wieder

--
Pils 101NE, Mühle R41ASP, Feather Mühle STF, gaaaanz viele CH Pitralon, Weleda, Speick AS

Um das Gewicht der Barthaare, die ich verloren, hat mein Verstand zugenommen.“
Giacomo Girolamo Casanova (1725-98), ital. Abenteurer
 
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Diskussionsnachricht 000010
17.02.2011, 18:59 Uhr
phoenix
registriertes Mitglied


Ich möchte mich an dieser Stelle auch mal eben bedanken, dass ihr mich zum Kauf der Shavette überredet habt.

Hab jetzt ein paar Rasuren damit hinter mir. Die sind allesamt gut gelaufen, bis auf ein paar Spots, die geblutet haben. Aber das kommt davon, dass ich mal wieder die Wuchsrichtung nicht genau beachtet habe.

Und vor allem hab ich gelernt:
Ich hab es geschafft, in kurzer Zeit ein von Bartisto geschärftes Messer stumpf zu ledern Das ziept nämlich vergleichsweise heftig.

Jetzt wird erst mal mit der Shavette geübt, glatte Rasuren hinzukriegen und erst danach werd ich's dann wieder mit einem Messer probieren (was ich natürlich schärfen lassen werde)
 
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Diskussionsnachricht 000011
17.02.2011, 20:37 Uhr
DeamoN
registriertes Mitglied


@phoenix: so schnell ist ein Messer nicht stumpf geledert. Ich vermute eher, dass deine Technik nicht ausreicht es richtig scharf zu ledern.
Gruß Marc
 
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Diskussionsnachricht 000012
17.02.2011, 22:02 Uhr
phoenix
registriertes Mitglied


Oder so. Könnte daran liegen, dass ich so den 8-cm-Riemen von Rötder habe.

Ich werd mir mal beizeiten einen schmalen Riemen zulegen, vielleicht zusammen mit nem grünen Pastenriemen. Aber erst mal Rasurtechnik verfeinern.

Ich muss sagen, nachdem ich mal nach 2 Stunden nachgefühlt habe:
es sind am Hals nur wenige Stellen nicht glatt geworden, Wangen, Kinn und Oberlippe ist schön glatt, wie mit'm Hobel
Jetzt muss das nur noch öfter klappen
 
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Diskussionsnachricht 000013
27.02.2011, 22:42 Uhr
peterbond
registriertes Mitglied


Inzwischen konnte ich mit der Vanta, neben einer Dovo und der Mex meine dritte Shavette, auch einige Testrunden drehen.

Zur Runde eins bin ich mit einer halben Feather gestartet. Aber diese Rennbereifung war nicht optimal auf das Gelände abgestimmt, d.h. sie war zu scharf für mich. Neben einigen Spots und viel entfernter oberster Hautschichten auch ein unangenehmer Cut. Gegen den Strich habe ich eine Safety Car-Phase mit meinen Futur eingelegt.

Die folgenden Runden einige Tage später habe ich dann mit einer Alando gedreht, die sich auch auf den schwierigen Geländeabschnitten der Hausstrecke bestens bewährt hat - weniger aggressiv dafür sanft. Mit dem Ergebnis war ich sehr zufrieden.

Fazit: Alltagstaugliches Werk-, Pardon: Fahrzeug, das für unter der Woche eine gute Alternative zum Messer ist.

Etwas schade ist die zwar zweckmäßige aber doch sehr einfache Verarbeitung. Mir ist auch nicht klar, weshalb bei mir ein Loch zwischen Klinge und Erl ist, obwohl ich ein Modell mit Schiebeverschluss habe (da gibt es wohl nur eine Stanzform).

Aber mit Blick auf den Preis kann man diese Abzüge in der B-Note verschmerzen.

Grüße
Pete
 
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Diskussionsnachricht 000014
29.02.2012, 11:08 Uhr
scob
registriertes Mitglied


Habe mich heute, da ich mich nicht der Öffentlichkeit stellen muss der ersten Rasur mit einer Vanta mit rP gestellt.

Der erste Fehler, den ich begangen habe und der nur auf Dummheit zurückzuführen ist, war, dass ich eine RS genommen habe, die ich länger nicht verwendet hatte. Mit ihr hatte ich selbst beim Hobel oder Systemi Probleme.
Vielleicht kam auch daher das Gefühl, dass die Klinge nicht scharf genug ist.

Das Blut hielt sich in Grenzen. Ein kleiner Cut beim Ansetzen, hörte nach der Kaltwasserbehandlung nicht mehr zu sehen und drei kleine Spots (Wange), die auch schnell aufhörten zu bluten.

Hab mir nach der Rasur überlegt, etwas alkoholfreies aufzutragen, griff aber trotzdem zum AS - zweiter Fehler

Erster Durchgang, bis auf den Cut beim Ansetzen blutlos, also war der Ehrgeiz geweckt und ein zweiter Durchgang gegen den Strich, da hab ich mir auch die Spots geholt.

Hatte am Hals komischerweise weniger Probleme als an den Wangen. Mit dem Ergebnis bin ich trotzdem zufrieden, auch wenn es an meinen Problemstellen nicht ganz glatt geworden ist aber morgen darf ohnehin der Mühle r41 wieder ran.

Da dies meine erste (aber nicht die letzte) Shavette ist, kann ich über Qualität noch nicht viel sagen. Ich finde sie für den Preis gut verarbeitet.
 
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Diskussionsnachricht 000015
19.07.2012, 17:54 Uhr
RazorbladeRomance
registriertes Mitglied


Also, ich nutze die Vanta 112c jetzt seit einem Jahr und immer wieder gerne. Kann mich manchmal gar nicht zwischen ihr und dem Merkur 34c (beide mit Feather bestückt) entscheiden... Klarer Vorteil: Gut für unterwegs und sehr gut bei längerem Barthaar, da ja kein Seifenspalt verstopfen kann.
Bin nach wie vor der Meinung: Das war eine gute (und sehr geringe) Investition.
 
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Diskussionsnachricht 000016
12.08.2012, 02:15 Uhr
tas
registriertes Mitglied


Hat man denn bei der Vanta ein echtes Shavette-Gefühl oder stören die Vorsprünge an den Ecken den Eindruck? Mir kommt das nämlich wie eine geschlossene Klinge vor.
 
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Diskussionsnachricht 000017
24.08.2012, 18:38 Uhr
oli
registriertes Mitglied


Nö, die Ecken merkt man gar nicht. Die Klinge schaut relativ weit (verglichen mit anderen Haltern!) aus der Aufnahme hervor und kann zwischen den "Ecken" recht gut schwingen. Ich bilde mir ein, dass die Vanta dadurch ein Rasurgefühl aufkommen lässt, das schon recht nah am Messer ist. Alle anderen, die ich bis jetzt getestet habe, waren da viel starrer und hinterließen bei mir ein eher unangenehmes Gefühl...

Die Vanta ist definitiv mein Favorit, bestückt mit Feather-Klingen (FH-10). Eine Feather- oder KAI-Shavette hab ich allerdings noch nicht probiert...

--
Feather DX | R89 | Feather
Mühle STF 23mm, Mühle Reise STF | Arko, Proraso, Valobra, | SWK "Duo"
Pre: Proraso weiß, After: Floid blue, Nivea ASL 0%, Proraso ASB blau
 
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Diskussionsnachricht 000018
02.04.2013, 16:13 Uhr
qwz80
registriertes Mitglied


Ist ein(e) Vanta RA 112C mit Feather FH 10 Klingen mit einem Feather Artist Club SS zu vergleichen? Also abgesehen vom gigantischen Preis ;-)

Hat jemand beide Modelle? Sind sie in etwa gleich scharf? Oder kommt an den AC SS nichts in Sachen Shavette heran?

Ich selbst nutze ein Tondeo TM und finde es nach Wochenlangen testen viel besser als ein echtes RM. Nur die Klingen könnten echt mal schärfer sein.

Jetzt heißt es entweder auf das AC SS sparen oder das Vanta 112C schnappen. Was meint ihr dazu? Ist das AC SS wirklich soviel besser?
 
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Diskussionsnachricht 000019
07.04.2013, 16:00 Uhr
oli
registriertes Mitglied


oli schrieb:

Zitat:
...
Eine Feather- oder KAI-Shavette hab ich allerdings noch nicht probiert...
...

Doch, jetzt schon. (siehe Signatur)

Ich hab zwar nicht die SS, sondern die DX, aber die Klingen sind ja die gleichen. Und die spielen mindestens eine Liga über den - ebenfalls schon außergewöhnlich guten - DE-Klingen von Feather.

Ich hatte die Vanta 112 (ohne C) in Gebrauch, mit eben den FH10-Klingen von Feather. Aber als die AC DX hier war, habe ich nach der zweiten Rasur die Vanta aus dem Rasierschrank geholt und in einen Karton gepackt, auf dem "Für den Mitgliederhandel, bei Gelegenheit einstellen" steht.

Soll heißen: Absolut kein Vergleich! Die Feather ist griffiger, schwerer und doch besser ausbalanciert, wesentlich besser verarbeitet und damit insgesamt hochwertiger - und vor allem: bis auf die geringere Klingenlänge unglaublich nah am "echten" Rasiermesser, näher als jede andere Shavette, die ich jemals in Gebrauch hatte. Da war übrigens auch mal das Tondeo TM dabei, das ich von Größe, Gewicht und Wertigkeit her durchaus sehr gut fand - bis auf die fehlende Schärfe der Klingen, für die es ja leider keine Alternative gibt...
Und die Vanta mit Feather-Klingen rasiert zwar ganz ordentlich, aber ist mir insgesamt viel zu leicht und der "Erl" ist mir zu dünn (Materialstärke!), sodass sie mir ständig zwischen den Fingern "verkippelt" und dann der Winkel nicht stimmt...

Ich würde definitiv auf die SS sparen. Die Vanta ist zwar die beste der günstigen (wobei die "Universal" aus Italien für um die 25 EUR angeblich auch noch sehr gut sein soll), kann der SS aber keinesfalls das Wasser reichen...

--
Feather DX | R89 | Feather
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Diskussionsnachricht 000020
07.04.2013, 18:32 Uhr
qwz80
registriertes Mitglied


Danke für diesen ausführlichen Bericht. Ich habe mir jetzt für die Wartezeit die Vanta mit FH-10 Klingen bestellt.

Doch auf die nächsten 1-2 Monate werde ich eine SS kaufen. Dazu direkt PS-20 Professional Super Klingen, soll ja auch was wegschneiden ;-)

Diese Nachricht wurde am 07.04.2013 um 18:32 Uhr von qwz80 editiert.
 
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Diskussionsnachricht 000021
03.09.2013, 09:01 Uhr
maranatha21
registriertes Mitglied


Guten Morgen Leute,

heute morgen also meine erste Rasur mit der Vanta Shavette. Es war eher ein "ich trau mich dann mal wieder ran".

Zur Vorgeschichte:

- vor etwa einem Jahr mein erster Versuch mit dem Messer. Ging gar nicht! Von Rasur war nicht zu reden und ich wusste an vielen Stellen in keinster Weise, wie ich die rasieren sollte, ohne mich aufzuschlitzen. Versuch dann nach ca. 10 misslungenen Rasuren beendet und wieder auf den Hobel konzentriert.

- vor einigen Wochen packte sie mich erneut, die Messerrasur. Kann ja wohl nicht sein, dass ich das nicht hin bekomme. Also noch einmal intensiv damit beschäftigt (theoretisch) und ein Aust-Messer geordert und losgelegt. Wieder lag das Messer erst mal ein paar Tage, bevor ich mich traute, es zu benutzen. Dann doch der neue Versuch. Das Ergebnis war nach fünf Versuchen genauso ernüchternd, wie der erste Versuch. Ein kleiner Depri kam hoch und der Aust wurde wieder weggepackt.

- Jetzt ne Vanta bestellt mit der Hoffnung, auf diesem Umweg den Dreh heraus zu bekommen. Die lag natürlich auch wieder erst mal eine Woche da und wurde noch nicht getestet. Heute morgen dann endlich der erste Versuch. GSB-Klinge in zwei Hälften geteilt und reingefummelt. Ist ein bisschen umständlich, mit ein wenig Übung wird das aber dann auch besser gehen.
Mein gewohntes Setup kam zum Einsatz. Momentan kein Pre, heute Musgo Classic und losgelegt.

Was soll ich sagen, es fühlte sich sehr anders an im Vergleich zu den Messerversuchen. Es wurde, das ist das allerpositivste, eine komplette Rasur!
Erst mal nur mit dem Strich, aber immerhin! Den 2. und 3. Durchgang habe ich dann mit dem Pils erledigt, aber so wie sich das mit der Shavette anfühlte, wird auch gegen den Strich bald zum Einsatz kommen. Hoffnung keimt wieder auf!!

Es lag für mein Empfinden vor allem daran, daß ich schon beim ersten Ansatz so etwas wie ein gewohntes Vertrauen zu der Klinge verspürt habe. Ich weiß, wie verschieden sich eine Klinge anfühlen kann, z.B. im Pils oder R41, und das Ansetzen und Durchziehen mit der Shavette entsprach dieser Erfahrung. Ich war nicht verkrampft, wie ich es beim Messer erlebt habe. Und demzufolge lief die Shavette auch gut durch alle Regionen meines Gesichtes, ohne irgendwo zu hängen oder gar nicht erst zum richtigen Ansatz zu kommen, wie das mein Messer an den Tag legte. Sogar unter der Nase bin ich gleich zum Zuge gekommen. Da habe ich mich mit dem Messer noch nie hin gewagt. Die Rasur war richtig brauchbar. Längst nicht das, was ich unter gründlich verstehe (geht ja auch nicht bei nur mit dem Strich), aber ausbaufähig.

Es könnte sein, das dies mein Weg zum Messer ist. Jetzt werde ich erst einmal den Umgang mit der Vanta verbessern und dann zwischendurch mal einen Versuch mit Messer einschieben.

Ich bin ja mal gespannt, wie gründlich so eine Rasur mit der Shavette werden kann. Es wird ja immer davon berichtet, dass es genauso gründlich, wie mit dem Hobel wird, wenn nicht sogar besser. Wenn ich meinen R41 als Referenz nehme, habe ich da so meine Zweifel. Aber mal schauen.

Auf jeden Fall lässt sich das gut an mit der Vanta!

Gruß
Jens
 
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Diskussionsnachricht 000022
04.09.2013, 10:11 Uhr
The American
registriertes Mitglied


maranatha21 schrieb:

Zitat:
- vor etwa einem Jahr mein erster Versuch mit dem Messer. Ging gar nicht! Von Rasur war nicht zu reden und ich wusste an vielen Stellen in keinster Weise, wie ich die rasieren sollte, ohne mich aufzuschlitzen. Versuch dann nach ca. 10 misslungenen Rasuren beendet und wieder auf den Hobel konzentriert.

Das erinnert mich sehr an meine eigene Geschichte. ;-) Ich hab auch wochenlang mit mir gehadert, wo denn nun genau der Fehler im System liegt, dass es nur zupft, hakt und hängt und wie man denn nun genau das Ding hält und führt, damit es sich anfühlt wie eine Rasur und nicht wie Folter. Ich hab mich auch schon komplett für unfähig gehalten... bis mir ein (messer- und schleiferfahrener) Bekannter mein (neues) Dovo-Messer endlich auf eine anständige Rasurschärfe brachte. "Ach soooo muss ein Haartest also funktionieren!" Was soll ich sagen: Die erste Rasur danach war eine Offenbarung.

Meine Erkenntnis: Zwischen "rasierfertig" und "RASIERFERTIG" liegen eben Welten. Die Schärfe, die z. B. Dovo ab Werk ausliefert (bei Aust weiß ich das nicht) ist meist ein Witz und ein paar Runden über die Steine sind unerlässlich. Ich bin mir fast sicher, wenn Du Deinem Messer einen ordentlichen Schliff verpasst (oder verpassen lässt), wartet eine ganz neue Erfahrung auf Dich.

Auch der Kampf mit der richtigen Haltung und Handhabung (richtiger Winkel, Normal- oder Klammergriff, kleine schabende Bewegungen vs. lange ruhige Züge) hat sich danach ganz schnell erledigt. Man versucht anfangs instinktiv, dem "stumpfen" Messer durch Verrenkungen und Verkrampfungen irgendeine Art von Schneidleistung abzuringen... was natürlich nicht funktioniert – also sucht man den Fehler bei sich ("Ich kanns einfach nicht").

Ich garantiere Dir: Wenn Du das erste Mal mit einer wirklich scharfen Schneide und mit einem sanften senkrechten Strich nach unten nur den Schaum von der Wange streifst (statt bewusst die "Stoppeln abschneiden" zu wollen), wirst Du merken, dass im Hintergrund die wirkliche Arbeit ganz dezent und quasi nebenbei erledigt wird. Und dann weißt Du, dass Du auf dem richtigen Weg bist.

Das nächste Aha-Erlebnis hat sich dann bei mir eingestellt, als ich irgendwann unterschiedliche Messer ausprobiert habe – zum Beispiel die 1/4 hohle Sheffield Silver Steel Klinge eines Freundes. Danach habe ich erst mal gemerkt, dass mein Bart schlicht zu dicht und hart für die meisten doch recht weichen, flexiblen Schneiden der modernen, halb- bis vollhohl geschliffenen Klingen ist, die trotz aller Schärfe manchmal einfach überfordert sind.

Deren Vorteil (für mich eher ein Nachteil) ist ja eben der, dass sie Dir aufgrund ihrer Sensibilität viel Feedback geben, was sie gerade machen - oder eben auch nicht machen. Und das resultiert halt manchmal darin, dass sie vor allzu dichtem "Unterholz" scheuen und bocken, während ein guter, eher steifschneidiger Kaltblüter ungerührt weiterpflügt.

Bestes Beispiel: Mein super scharfes, aber federleichtes und frickeliges Dovo Prima Klang, das für mich zu wenig Eigengewicht hat, das es für stetige, ruhige Züge mit ins Rennen bringen könnte. Ich find's furchtbar, wie ich diese Diva an jeder Welle und Rundung an die Kandarre nehmen muss, um ihr zu zeigen, wo's langgeht. Wäre ich nur bei diesem meinem ersten Messer geblieben, würde ich heute immer noch regelmäßig Kohle für Plastik-Klingen-Müll raushauen, statt sie in tolle Seifen und ASs zu investieren.

Hätte nie gedacht, wie viel Fummelei und Stress mir das "richtige" Messer für meinen individuellen Bartwuchs abnehmen kann. Sogar eine zunächst einschüchternde 8/8-"Axt" von Dorko hat sich im Nachhinein für mich als Vorteil herausgestellt - für den Bereich unter der Nase zum Beispiel. Der hohe Messerrücken biegt nämlich fast automatisch meinen dicken Riecher so platt oder zur Seite, dass ich sogar direkt unter den Nüstern von Anfang an einen vernünftigen Ansatz und Schneidwinkel hinbekomme und später nicht umständlich und quer zum Strich mit dem Klingenkopf an diesen Stellen herumfuhrwerken muss.

Ein weiteres Aha-Erlebnis war bei mir eine gute Pre Shave Creme oder Öl. Pre Shave in der Konsistenz eines After Shaves (also super flüssig) brachte bei mir gar nichts. Hinterher macht das natürlich alles Sinn: Mein starkes Barthaar braucht zum richtigen Ein- und Durchweichen einfach mehr als nur eine heiße Dusche und gründliches Einseifen, auch wenn das bei vielen anderen ausreicht.

Was ich damit sagen will: Nicht aufgeben, Jens! Auch bei Dir sind es unter Garantie nur Details, die bei der Messerrasur optimiert werden müssen - Klinge nicht scharf genug, Schneide zu weich (oder zu hart), Barthaar nicht richtig eingeweicht etc.

Ich vermute fast, dass es bei Dir wirklich an der Schärfe liegt. Warum sonst sollte Deine Shavette so viel besser funktionieren als ein Messer? Weil Shavette-Klingen eben immer knackenscharf aus der Packung kommen, während man den allermeisten Messern diese Schärfe antrainieren und erhalten muss.

Viel Erfolg und viele Grüße,

Thomas

--
Das ultimative Equipment ist immer das, was man so lange einsetzt, bis man es perfekt beherrscht.
 
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Diskussionsnachricht 000023
04.09.2013, 18:43 Uhr
maranatha21
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Hallo Thomas,

danke für die Ermutigung. Zu hören, daß andere das Messern auch nicht auf Anhieb beherrscht haben, lässt einen doch bei der Stange bleiben. Es kann gut sein, daß es an der Schärfe des Messers lag, bin mir da aber nicht so ganz sicher. Von den Aust Messern heißt es im allgemeinen, daß sie wirklich rasurfertig ankommen. Für mich bedeutet das, daß es zumindest bei der ersten Rasur wirklich scharf sein sollte. Das mit dem Haartest ist wohl so ne Sache, die hier im Forum ein bisschen verschieden gesehen wird. Ich selbst habe jetzt am Anfang noch nicht so viel Erfahrung, daß ich mich auf meinen Test so verlassen könnte. Ich sehe nur, daß der Test, den ich machte, als ich das Messer frisch bekommen hatte, das gleiche Ergebnis ablieferte wie die Tests, die ich machte nachdem ich das Messer geledert habe. Natürlich läuft das Ledern bei mir mangels Übung noch nicht so professionell. Es kann genauso gut sein, daß das Messer nicht wirklich ganz rasurfertig war, und ich mit einem noch nicht ganz professionellen Ledern das Übrige dazu beigetragen habe. Aber ich werde hier auch noch mal nachlesen und auch die korrekte Durchführung des Haartests nachschlagen. Mit verschiedenen Messern werde ich dann aber erst experimentieren, wenn das mit der Shavette mal reibungslos klappt.

Was die Shavette anbelangt, so habe ich heute nur sie herangelassen. Also kein Nacharbeiten mit dem Hobel. Ich komme mittlerweile an alle Stellen heran, auch wenn es von der Klingenführung mit Sicherheit an der einen oder anderen Stelle von mir noch umgestellt werden wird. Ich denke, das muß sich im Laufe der Zeit noch einpendeln und ist ein normaler Prozess. Es sieht manchmal noch etwas unbeholfen aus, was ich da so im Spiegel sehe.

Das Ergebnis ist brauchbar. Man kann es als Rasur bezeichnen, mehr aber auch nicht. Zwei Durchgänge, einen mit dem Strich, den anderen meist auch. Nur an manchen Stellen habe ich versucht, leicht quer zu gehen. Das Gestoppel jetzt am frühen Abend ist schon enorm. Aber am Auffälligsten ist eindeutig, daß meine Haut ziemlich gereizt ist. Heute morgen bis so in etwa drei Stunden nach der Rasur ging es eigentlich. Aber die nachwachsenden Stoppeln dann waren über das ganze Gesicht sehr empfindlich und es wirkte alles sehr gereizt. Nicht richtig schlimm, aber doch so, daß es deutlich anders war als sonst.

Ich denke, morgen werde ich mal doch wieder ein Preöl draufmachen. Die letzten Wochen habe ich darauf verzichtet, weil es bei meinen umfangreichen "Pilstests" einfach nicht mehr nötig war. Auch den R41 habe ich locker ohne Pre vertragen. Auf Dauer dürfte das bei Shavette und dann Messer auch so laufen, wenn dann mal die richtige Technik da ist. Bis dahin ist ein Pre wohl aber sinnvoll.

Also, morgen dann der nächste Versuch

Gruß
Jens
 
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Diskussionsnachricht 000024
06.09.2013, 18:00 Uhr
The American
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Jens, was vor allem wichtig ist: GEDULD.
Als "Alles-Jetzt-Sofort"-Mensch weiß ich, wovon ich rede.

Der Umstieg auf Messerrasur hat definitiv 'ne Lernkurve - und die sollte man nicht unterschätzen. Die meisten - auch ich - verbanden mit dem Thema Rasieren instinktiv die Erfahrung, die sie bisher mit MachMüll & Co. gemacht haben: Dranhalten - runterziehen - fertig.

Messerrasur ist wie Fahrradfahren lernen. Man muss sich erst paar Mal derbe langmachen, bevor man stolz wie Oskar auf dem Bonanza-Rad die Nachbarschaft unsicher machen kann. Und erst wenn das Cruisen ohne Nachdenken klappt, kann man sich auf die tollen Sachen wie Fuchsschwanz, Lederfransen am Lenker und die Mädels konzentrieren, während die anderen Jungs noch mit ihrem Roller unterwegs sind.

Also: Dranbleiben und die ersten Aua-Lektionen in Demut wegstecken.

Haartest: Ja klar, gute Methode - aber da sollte man jetzt auch keine Wissenschaft draus machen. Wenn ich wissen will, ob meine Schneide noch up-to-date ist, fahre ich mir damit durch die Armhaare (oder wo's sonst halt noch gut wächst) - und zwar ohne dabei die Haut zu berühren.

Wenn's - vor allem bei voll- oder 3/4hohl geschliffen Klingen - dabei leise aber deutlich hörbar "Pling, plong, plang" macht und die Haare mit jeder Stelle der Schneide gut fliegen gehen, dann stimmt mit dem Messer alles. Wenn's dann im Gesicht trotzdem noch hakt und ziept, dann liegt's an was anderem - Winkel, Haltung, Bart nicht genug eingeweicht etc.

Fakt ist: Empfindlich und rot wird die Haut immer dann, wenn man in einem solchen Fall von "Ziep & Zupf" Druck anwendet. Eine Schneide ist dann gut, wenn sie beim lockeren "Schaum von der Wange streifen" ganz nebenbei die Barthaare mitnimmt - tut sie's nicht, gehört sie auf den Chromoxid-Riemen oder gar auf den Stein, und ich mach bis dahin einfach mit etwas anderem weiter.

--
Das ultimative Equipment ist immer das, was man so lange einsetzt, bis man es perfekt beherrscht.
 
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